Nicht ernst genommen werden in der Parfümerie

Kümmerkasten: Frage 47

Ob es eine Lösung für das Problem gibt, kann ich schwer beurteilen – die Erfahrung kenne ich aber natürlich. Ginalye möchte von euch wissen:

Hallo magi-mania-Leserinnen =)

Habe mich nun auch endlich aufgerafft hier meine Frage zu stellen. Es geht um folgendes: Ich werde zwar in 3 Monaten18, aber sehe noch relativ jung aus. Das macht mir an sich nichts aus, aber wenn ich nun in eine Parfümerie (o.Ä.) gehe, nehmen mich die Verkäufer/-innen einfach nicht ernst. Besonders ist mir das am MAC-Counter aufgefallen… Ich kam mir richtig dämlich vor, als würden die mir das „richtige Schminken“ mit ihren Produkten überhaupt nicht zutrauen. Das hat mich schon sehr geärgert.

Ich will in den nächsten Tagen eigentlich mal im Pro-Store in Köln vorbei schauen, weiß aber leider überhaupt nicht, wie ich mich verhalten soll. Geht es euch vielleicht auch so? Wenn ja, was macht ihr dagegen? Ich komme mir schon total doof vor, mir deswegen Gedanken zu machen, aber vielleicht könnt ihr mir ja helfen! =) Würde mich auch jeden Fall sehr freuen!

Liebe Grüße

Auch mich würden eure Erfahrungen dies bezüglich interessieren. Habt ihr vielleicht besonders bestärkende Anekdoten parat?

Ich gehe noch heute nicht so gern in Parfümerien – es hat offenbar einen bleibenden Schaden hinterlassen. Auch fühle ich mich in legeren Klamotten gelegentlich unwohl dort. Witziger weise hatte ich bei Luxus-Warenhäusern viel seltener das Problem und besuche solche Shop-in-Shop-Geschäfte viel lieber.

Kann man wirklich etwas „dagegen“ machen oder ist das eben doch eine Sache des erhobenen Hauptes?

Meiner Erfahrung nach sind die meisten „Verkäuferinnen“ deutlich netter, wenn man sie eben auch offen anspricht, Interesse zeigt. So habe ich das Gefühl, es ist nicht unbedingt eine Altersfrage, denn junge Mädels, die Initiative ergreifen und sich extrovertiert zeigen, werden oft nicht nach diesem Schema behandelt.

Und obwohl ich das Phänomen kenne, kann ich nicht beschwören, dass ich in der Position anders wirken würde. Ich bin absolut kein Small-Talk-Typ. Müsste ich, warum auch immer, wieder im Service arbeiten, wäre ich eher der „Hilfsbereit auf Nachfrage“-Mensch und würde vermutlich darum auch reserviert wirken.

PS: Da die Frage schon ein paar Wochen im Kümmerkasten liegt, einen herzlichen Glückwunsch nachträglich an Ginalye 🙂

Ginalye

Mother of Pearl, Shimmer & Magimania
graublau | ∫∫∫ braun & fein | Ω sehr hell & gelblich | Sommertyp | leichte Mischhaut | Haardesaster

224 Kommentare
  1. Reply
    Anna 6. Januar 2012 at 20:46

    Ich suche auch schon ewig eine Lösung! Ich bin 18 und werde einfach immer konsequent ignoriert. Vor allem bei Douglas ist das ganz schlimm! Der einzige Grund wieso ich selbst noch nie etwas von Chanel oder Dior gekauft habe ist, dass man sich da nicht selbst bedienen kann und bedient werde ich auch nicht. In größeren Städten bzw. in Luxuskaufhäusern ist das eher nicht so das Problem, keine Ahnung wieso. Und Arroganz, naja, darüber muss man halt hinweg sehen, so sind viele von denen eben.
    Es nervt mich nur gewaltig wenn ich ignoriert werde oder wenn die VerkäuferInnen einfach nicht mal versuchen, mir irgendwas zu verkaufen.

    Lange Rede, kurzer Sinn. Ich nehme oft zum shoppen von High-End Kosmetik meine Mutter mit, die wird immer sofort bedient. 😕 Ansonsten muss man die Leute halt einfach anquatschen. Mache ich bei Douglas NIE (diese alten zickigen Tussis haben eh keine Ahnung und wenn die nichts verkaufen wollen, Pech gehabt. Kann man auch online bestellen.), aber z.B. bei MAC geht das immer.

  2. Reply
    Lena 6. Januar 2012 at 20:56

    Mir fällt dieses Nicht-Ernst-Genommen-Werden immer nur bei meinem nahegelegenen Douglas auf. Die Verkäuferinnen rennen dort deutlich eher auf Frauen ab 35 – 40 zu, um zu helfen, als auf jüngere Frauen. Ebenfalls wird bei älteren, „betucht“ aussehenden Frauen da auch mal ein Pröbchen mehr eingepackt und „herzlicher“ bedient als bei Schülerinnen oder Studentinnen. Bin ich dort ungeschminkt (kann samstags schon mal vorkommen), habe ich auch schon mal Blicke erlebt, die auf mich wirken wie „was will die graue Maus denn hier, die hat doch keine Ahnung von Make up“. Ich persönlich gehe daher auch nicht gerne zu Douglas, habe aber glücklicherweise selten etwas, was ich dort kaufen will, da ich mehr der Drogerie- und Auslandsbesteller-Typ bin.

  3. Reply
    Annabell 6. Januar 2012 at 20:58

    Ich kenne das wirklich nur zu gut. Ich bin 18, und sehe eigentlich älter aus. Bekomme ich zumindest dauernd gesagt. Und ich fühle mich auch älter, manchmal zumindest.
    Bis ich in den Douglas gehe. Am Anfang dachte ich, das wäre Ortsabhängig. Ist es aber nicht: Berlin, Hamburg, Köln, egal wo: ich werde behandelt wie ne 5 Jährige.
    Und es ist auch egal, was ich anziehe (ja, bei solchen Sachen werde ich dann zickig), ob leger oder chic, die Unfreundlichkeit bleibt.
    Und meine Anekdote: Ich bin unserem Douglas hier in der Stadt zu der Dame gegangen die vorher schon immer am allerunfreundlichsten war und sie nach einem xy Lidschatten gefragt. Ohne Marke oder irgendwas. Dann habe ich mir ALLES zeigen lassen (um am Ende gar nichts zu kaufen).
    Das ist sicherlich wahnsinnig kindisch und bestätigt in ihren Augen auch nocheinmal meine Unwürdigkeit, aber ich war wirklich sauer. So richtig sauer und wütend. Das hat geholfen, und ich hatte nur ein klitzekleines schlechtes Gewissen. 😀

    • Reply
      Michele 7. Januar 2012 at 15:15

      :devil:

    • Reply
      Caroline 7. Januar 2012 at 11:24

      Find ich gut :yes:

  4. Reply
    HennaPrincezz 6. Januar 2012 at 21:01

    Ich bin zwar mittlerweile 22 und fühle mich seit meinem 20 Geburtstag deutlich erwachsener. Da man einfach anders behandelt wird wenn die XXteen überschritten hat.
    Aber als ich noch 17 war habe ich es gehasst in den Douglas zu gehen, die haben mich immer so angeschaut als wollte ich etwas klauen.

    Mein Tipp: Ich gehe immer schick angezogen in solche Läden. Man spürt deutlich das man so viel ernster genommen wird.
    Außerdem solltest du dir deine unsicherheit möglichst nicht anmerken lassen. Die spüren das 🙂 . Verhalte dich so als sei es selbstverständlich das du hier bist!

    Möchte noch sagen das ich es sehr unverschämt finde und icmh denke das solche Geschäfte sich damit nur ins eigene Fleisch schneiden.

    Denk daran: Kunde ist König! Somit bist du die Königin.

    • Reply
      kirschvogel 7. Januar 2012 at 23:08

      @HennaPrincezz Mein obiger Kommentar bezieht sich nicht auf Deinen Beitrag. Da ist wohl was schiefgelaufen. Ich wollte bloß ganz gewöhnlich diesen Blogpost kommentieren.

      Fühl Dich also bitte nicht bedrängt. 🙂

      • Reply
        HennaPrincezz 10. Januar 2012 at 19:19

        Kein Problem!

    • Reply
      kirschvogel 7. Januar 2012 at 23:03

      Ist meiner Erfahrung nach leider keine Altersfrage. Je nach Laune spiele das Spielchen mit, mit freundlichem Interesse und Nachfragen bringt man so manchen Eisblock zum schmelzen.

      Ansonsten sollte man immer daran denken: DIE wollen MEIN Geld und das bekommen sie nur unter bestimmten Umständen, nämlich wenn sie auch guten Service bieten. Ich würde z.B. einen Teufel tun und mich für den Einkauf in der Parfumerie schick machen, damit mich irgend so eine Gruseldouglette ernst nimmt. Hallo, geht’s noch?!?

      • Reply
        Chrisi 24. Januar 2012 at 09:30

        Das unterschreib ich glatt !
        Genau so verhalte ich mich auch.

        Ein wirklich (!) geschultes Serviceauge sieht mir auch in meinem verratzten Guns N Roses tshirt an, ob ich gerade gewillt bin, richtig Kohle liegen zu lassen und weiß das zu schätzen.

        Einmal habe ich mir den Spruch „Keine Angst, ich klau schon nix“ mit einem netten Lächeln zu nem pentranten Securityfritzen nicht verkneifen können 🙂

    • Reply
      Mahoni 7. Januar 2012 at 11:20

      „Außerdem solltest du dir deine unsicherheit möglichst nicht anmerken lassen. Die spüren das…“ ….das klingt ja fast wie bei nem hund dem man nich zeigen soll das man keine angst hat damit er einen nicht beißt 😀

      aber ganz ehrlich. das kanns doch nich sein dass ich meinen dougibesuch n tag vorausplanen muss damit ich auch meinen guten blazer und pencilskirt trage damit man mich wenigstens bedient.

      ich hab das auch schon erlebt leider. besonders merkt man den unterschied wenn ich sehe wie eine freundin von mir und ich unterschiedlich von dem mac-tanten behandelt werden. sie kennt nämlich maccine a ganz gut und ich eher maccine b. das heißt die wissen dann auch das wir ordentlich geld lassen. aber glaub mal nich das maccine b für meine freundin mal das telefon weglegt um sie zu bedienen…

      • Reply
        HennaPrincezz 10. Januar 2012 at 19:23

        😀
        ne nicht wie beim Hund. ich meinte nur, dass wenn man da total rum stotter. so nach dem motto: ähhhhh, sich suche vieleicht einen lidschatten oder so habe aber keine ahnug. können sie mir ähhhh bitte helfen wenn es geht.

  5. Reply
    Vany 6. Januar 2012 at 21:04

    Ich kenne das nur zu gut von unserem Douglas hier… Entweder sie ignorieren mich wenn ich Hilfe brauche und gehen lieber zud er Dame die dann bei Chanel und Co. rumsteht, schauen dabei aber auch immer nach, dass ich ja nichts einfach einstecke, oder aber Eine nach der Anderen kommt an und will mir was aufschwatzen. Echt nervig…

  6. Reply
    Shaazurii 6. Januar 2012 at 21:09

    Hallo ihr Lieben,
    ich war mal jung, bin mittlerweile 27 und habe mir da einfach ein paar Tricks angeeignet…
    Und zwar, wenn ich mal in die Parfümerie gehe um mir dort etwas anzuschauen, wenn ich keine Beratung möchte, dann ignoriere ich die Damen oder lehne mit einem freundlichen „Danke, ich möchte nur schauen“ deren Hilfe ab.
    Wenn ich denn dann aber wirklich Hilfe möchte, und die normale Käuferin an sich scheint für die Douglas-Dame normalerweise keine Ahnung zu haben, dann spreche ich die Beraterin meiner Wahl offen an und konfrontiere sie aber auch direkt mit meinem Wissen, im dem Sinne, dass ich zu der Dame hingehe und sage „ich suche einen passenden Lippenstift zu einem bestimmten Pullover“ doer was auch immer und dann dazu aber auch sage „ich habe mir folgende Produkte schon angeschaut, da war aber leider nichts bei – da ich aber mit der und der Marke (in deinem Falle MAC) gute Erfahrung gemacht habe wollte ich fragen, ob Sie mir da etwas empfehlen können“
    Der Dame ist direkt der Wind aus den Segeln genommen, weil sie direkt merkt „okay, das Mädel ist jung, aber nicht blöd“ – sie würde dann auch nichtmehr versuchen dir etwas überteuertes anzudrehen (was die ja schonmal gerne machen) und die Beratung wäre direkt auf einem anderen Level.
    Oder wnen du gerade in einer Testphase mit Farben bist, würde ich das immer kenntlich machen, indem du schon sagt „ich habe das und das Produkt getestet, bin aber nicht zufrieden“ oder ekrlären „ich habe folgendes Problem und habe mich mit dem Thema schon auseinander gesetzt“

    Für die normale Parfümerie-Verkäuferin /-Beraterin ist ein junges Mädel normalerweise kein rentabler Kunde. Viele wollen nur schauen aber kaufen dann vielleicht nur etwas für 5€ – wenn du das nicht willst, sondern eine ehrliche Beratung willst – nimm den Damen den Wind aus den Segeln, trete bestimmt und wissend auf, dann wird man dir gegenüber sich auch anders verhalten.

    Hoffentlich hat dir das geholfen 🙂

    Liebe Grüße

    • Reply
      Brina 13. Januar 2012 at 18:02

      Also ich habe zum Glück sehr sehr nette Dougletten bei mir im Douglas. Habe aber auch die Erfahrung gemacht, dass man anders bedient wird, wenn man weiss was man will und nicht schlabbrig in den dougi geht. Durch meinen Blog und die Recherchen dafür bin ich bei manchen Sachen etwas informierter und kann so gezielt fragen ( ich suche XY Lidschatten aus der XY limited edition). Da wird dann bei den Damen gleich der Rücken grader und das Lächeln breiter…..

      Vielleicht hilfts auch, wenn man eher der extrovertierte Typ ist, dann merken sie nähmlich, „oh, die kann ich nicht herumschubsen“.

    • Reply
      Andreea 6. Januar 2012 at 21:20

      Super Tipps!

  7. Reply
    MilchSchoki 6. Januar 2012 at 21:09

    Ist mir selbst nie passiert, aber ich habe mich auch erst nach meinem 18. intensiv mit Make up und co. beschäftigt. Ich kann mir das aber durchaus vorstellen. Gerade von gewissen Parfümerien hört man ja gern mal, dass man da von oben herab betrachtet wird, wenn man nicht die ‚richtigen‘ Klamotten trägt oder Ähnliches. Warum sollte es da nicht auch so sein, dass man wegen seines (scheinbaren) Alters für unzulänglich empfunden wird.
    Alles in allem ist das natürlich nicht in Ordnung und es nimmt einem den Shoppingspaß.

    Ich würde sagen, das beste, was du tun kannst, ist, einfach frei heraus auf die betreffenden Personen zugehen und Fragen stellen oder dir etwas herraussuchen lassen.
    Dann bleibt denen ohnehin keine Möglichkeit dein Abbild zu röntgen und sie müssen sich um dich kümmern. Außerdem wird man schnell merken, dass du Ahnung hast.
    Zeig keine Scheu, du hast jedes Recht dich dort zu bewegen, wie jder andere.
    Lg ♥

  8. Reply
    MennoMia 6. Januar 2012 at 21:10

    Liebste Ginalye,
    jeder kennt das sicher in der Parfümerie nicht ernst genommen zu werden. Ich selbst ärgere mich dann nicht besonders lange sondern bin dann zickig zurück und frage ob es auch nette Kolleginnen gibt, mit mehr Fähigkeiten. Das hat schon so einige verstummen lassen. Ich weiß, dass ist nicht nett, aber oft genug bin ich halb gedemütigt aus nem türkiesen Laden gestampft?! Eben…

    Zum ProStore in Köln:
    Frag nach Anna Lena Cox (http://www.alcoxmakeup.com/)

    oder
    Frag nach Anna
    http://www.youtube.com/user/TheDramaDesigns?feature=watch

    ich selbst versuche dort einen männlichenMACMann mit schwarzen Haaren zu meiden. Den fande ich ehr ziemlich schwach…

    Viel Glück, aber vorallem Spaß!

    • Reply
      Bechen 27. November 2012 at 19:03

      Och, den „männlichenMACMann“ mit schwarzen Haaren, fand ich eigentlich ganz nett. 😉 Aber ich hab auch so getan als wäre ich unwissend, war schließlich mein erster Besuch in dem Store. ;P
      Du meinst doch den mit den bewundernswert elegant geschwungenen und nachgezeichneten Augenbrauen, oder? 😉

      • Reply
        Magi 27. November 2012 at 19:39

        Der Mann ist mittlerweile Co-Autor hier 😀

  9. Reply
    Mary 6. Januar 2012 at 21:10

    Also ich, Douglas Azubi, muss sagen, ich finde es immer noch ziemlich schade, dass ihr dass immer so erfahren müsst. Bei uns in Pirmasens, kleines (nicht so gehobenes) Städtchen, läuft das ganz anders ab. Schon allein, wie die Leute sich generell verhalten. Wenn zu mir jemand in die Filiale kommt, versuche ich ihn immer freundlich zu begrüßen und gebe ihm erst die Zeit sich umzuschauen, wenn jemand was dringendes wissen möchten kommen Sie entweder direkt oder schauen sich fragend um und ich gehe drauf zu. Ich sietze (?) alles älter als 10 aussieht. Ich finde das gehört sich so und ich finde es auch respektvoll. Ich bin 22 und finde es auch manchmal ziemlich beschissen geduzt zu werden, als Verkäuferin, seh ich aus wie 12? Ich gehe doch auch nicht in irgendeinen Laden und sag ‚Hey du da, helf mir mal‘, da komm ich mir manchmal wie ein kleines Kind vor. Mit dem Unterschied dass kleine Kinder nicht arbeiten gehen, es geht also nicht nur euch Kunden so, sondern auch mir als Verkäufer so. Und ich finde es wirklich schade, dass viele von unseren MAs immer noch meinen, sie stünden über euch nur weil sie bei Douglas arbeiten. Sie sind genauso Menschen wir ihr auch und ich glaube kaum dass sie privat in Chanel oder sonst was rumlaufen.
    Liebe Grüße,
    Mary

    • Reply
      MonChi 7. Januar 2012 at 11:55

      Bei Douglas selbst in kleineren Städten hab ich selbst keine Erfahrung gemacht, aber mir ist auch aufgefallen, dass das in kleineren Parfümerien die eher etwas außerhalb sind, anders abläuft. Weniger Arroganz und mehr Freundlichkeit. Auch hatte ich bei meinen (wenigen) Besuchen das Gefühl, dass da viel mehr junge Mädels arbeiten als in Großstadtparfümerien und Douglas selbst. Eine junge Verkäuferin ist mir besonders im Gedächtnis geblieben. Sie war sehr kompetent, nett und locker,konnte beraten ohne aufdringlich iwelche Produkte anzupreisen, wusste was eine Le ist und kannte, wie im netten Gespräch rauskam, auch deine Seite Magi :poop: :beauty: 🙂
      Es gibt sie also durchaus die Parfümeriemitarbeiterinnen die ihren Beruf ernst nehmen, sich auch informieren und das nötige Quäntchen Leidenschaft für Beautykrams mitbringen.
      Leider ist diese Spezies gerade in großstädtischen Douglasfilialen kaum bis gar nicht zu finden. 🙁

      • Reply
        Mary 7. Januar 2012 at 16:23

        ja , das weiß ich und mir als MA von Douglas geht es in großen Städten auch nicht anders und wenn ich dann bezahle und mein MA Kärtchen rausziehe, werd ich auch immer noch sau doof angeguckt, so auf die Art, ‚wie du arbeitest auch hier?‘ -.-
        lg

    • Reply
      Klee 6. Januar 2012 at 23:06

      Super Post, Angi! 🙂

  10. Reply
    Lena 6. Januar 2012 at 21:13

    Hallo ihr Lieben,
    dieses Thema wurde ja schon oft in vers. Blogs diskutiert und wenn ich das so lese tut mir das für Euch (die die ignoriert werden) wirklich Leid aber mir ist das noch NIE passiert.
    Ich gehe seit dem ich 12/13 bin regelmäßig zu Douglas, ins KaDeWe, Oberpollinger, MAC etc. War von Rostock bis Freiburg schon fast überall einkaufen und nie hat man mich nicht ernstgenommen.
    Und nein ich laufe nicht mit Pelzjacke und Louis unterm Arm durch die Gegend.
    Geht es jemanden wie mir, der sich jedesmal bei diesem Thema denkt: Nö, kenne ich nicht?

    Habt alle einen schönen Freitagabend und Magi mach weiter so, das ist mit groooßen Abstand mein Lieblingsblog :yes:

  11. Reply
    Alessa 6. Januar 2012 at 21:15

    Ohja das kenn ich auch. Hatte ich letztens sogar als ich mich zum ersten Mal zu MAC getraut habe (vorher eben aus den tollen Erlebnissen in der Parfümerie heraus vermieden). Ich gucke mir da so ein paar Blushes und Lippenstifte an, 2 Verkäuferinnen stehen in der Ecke. Ne Freundin von mir war dabei und guckt sich auch um, außer uns sind keine weiteren Kunden da. Weder sie noch ich wurden angesprochen (und ich war nicht im Gammellook unterwegs), dann kamen 3 Mädels allesamt solche „Schicki-Micki-Tussis“, aber geschätzt in meinem Alter (also so 18,19) und die wurden direkt überfallen inkl. auftragen und ganzes Make Up schminken und bla und blubb. Da kam ich mir dezent verarscht vor und habe sofort den Lippenstift aus der Hand gelegt und bin gegangen.

    Ich find sowas total unverschämt. Zumal ich selber im Einzelhandel tätig bin (wenn auch nur als Supermarktaushilfe neben dem Studium) und wenn ich mich so verhalten dreist verhalten würde, würde ich ordentlich Ärger bekommen.

    • Reply
      MonChi 7. Januar 2012 at 12:04

      Die Erfahrung hab ich auch gemacht. Man fühlt sich zwar iwie übergangen und die anderen bevorzugt, was an sich nicht in Ordnung ist. Da gebe ich dir vollkommen recht. Allerdings wäre es mir unangenehm direkt „überfallen“ zu werden. Ich gucke mich lieber selbst um und wenn ich ne Frage habe, frage ich halt oder informiere mich im Internet (wenn mal wieder keiner weiß wovon ich rede 😮
      Aber es gibt doch Mittelwege. Warum gibt es nur diese Überfallberatung oder halbherziges Antworten oder völlige Ignoranz? Liegt das vielleicht nicht 100% nur an den Verkäuferinnen?Wird von der Marktleitung postuliert aufgehübschte und nach Geld aussehene Leute zu bevorzugen?!
      Kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, aber so flächendeckend wie das gemacht wird, kann man ja echt auf die Idee kommen.
      Oder richten sich jüngere Verkäuferinnen nach den Vorgaben der Mitarbeiterinnen, die schon lange dabei sind mit diesem Ergebnis?
      Viele Fragen die ich gerne mal stellen würde, allerdings weder der Verkäuferin noch der Filialleitung, sondern am besten direkt oben wo die Entscheidungen gefällt werden oder in der Presseabteilung……..

      • Reply
        Marina 7. Januar 2012 at 18:45

        Ich hab selbst einen Nebenjob im Einzelhandel und uns wurde von oben immer gesagt – egal wer kommt, egal wie alt, alle werden gleich höflich und hilfsbereit und nach besten Kräften bedient, ganz egal ob die nur 5 Euro da lassen, oder sich gleich zu den 100+ Sachen aufmachen. Und bei uns halten sich alle dran. Aber das scheint nicht in allen Läden der Fall zu sein…

  12. Reply
    Jela 6. Januar 2012 at 21:16

    huhu!
    ich kenn das auch nur zu gut und ich werde in ein paar tagen 31. ich geh sehr gerne zum douglas, aber ich werde so gut wie nie gefragt, ob man (frau) mir behilflich sein kann. liegt vielleicht auch daran, dass ich meistens weiss was ich möchte. sobald ich aber etwas in meinem körbchen habe, rennen die ach so netten damen auf einen zu – megafreundlich!
    das beste ist auch noch, wenn sie dir den gewünschten lippi aus der schublade holen, kleben sie natürlich sofort ihren nummer-aufkleber drauf, obwohl gar keine beratung statt gefunden hat. und das, was schon im körbchen ist, bekommt auch noch gleich einen aufkleber. gehts denn noch?
    auf dem weg zur kasse sind die ganzen aufkleber aber sowas von schnell wieder entfernt. das kann ich nicht leiden!
    also mädels, es geht auch einem anfang 30-mädel so!
    ;o)

    • Reply
      Sanneli 9. Januar 2012 at 22:20

      Ach safür sind die Nummern. ich war neulich im Douglas in Frankfurt, stand beim benefit sale und habe mich gefreut, dass ich das, was ich wollte, bekommen habe, da kam eine Verdkäuferin auf mich zu (wie ein Hai, der Blut riecht) und laberte mich voll und klebte diese Nummern auf die Sachen, die ich schon im Korb hatte und wollte mir noch ein paar „toller“ reduzierter Kajalstifte empfehlen, mit Farben die mir super stehen würden (aber eigentlich überhaupt nicht zu meinem Typ gepasst haben).

      Gut zu wissen! Das nächste mal werde ich die Aufklber auch wieder runterkratzen.

    • Reply
      Sabrina 7. Januar 2012 at 20:01

      Ich-hab-beraten-sticker?? Hab ich noch nie davon gehört oder die gesehen…

      • Reply
        Flora Flanell 8. Januar 2012 at 10:00

        Na, damit meine ich die kleinen Aufkleber, die z.B. mit einer Nummer (der/des jeweiligen Verkäufer/in)versehen sind. Diese Nummer wird an der Kasse mit erfasst und der Artikel wird in die Verkaufsleistung des Mitarbeiters erfasst.
        Wenn jemand nett ist, und/oder eine gute Beratung erbracht hat, ist das ja auch völlig ok.
        Ich hab etwas gegen diejenigen, die einen mit einem Produkt zur Kasse gehen sehen, plötzlich aus der Versenkung erscheinen und dann noch schnell ihren Aufkleber drauf pappen wollen.

    • Reply
      Flora Flanell 7. Januar 2012 at 17:39

      schön, dass es noch jemanden gibt, der die „ich-habe-beraten-aufkleber“ wieder von den Produkten auf dem Weg zur Kasse abknibbelt :yes:

      Auch ich bin Anfang 30, benötige seltener Beratung in einer Parfümerie und schon gar nicht von schlecht geschminkten „Dougletten“ mit 3 Nuancen dunklerem MakeUp-Rand am Hals…
      Bekomme allerdings auch so gut wie gar keine Beratung angeboten – das sehe ich in diesen Fällen allerdings auch eher als Kompliment 😉

  13. Reply
    Andreea 6. Januar 2012 at 21:16

    Also das passiert mir mit Mitte dreißig hier und da noch. Da helfen deutliche Worte. Ich habe im hiesigen Dougi habe ich zweimal so Stunk gemacht dass es auch andere Kundinnen mitbekommen haben seitdem sind sie freundlich und geben sich Mühe. Man sollte sich außerdem eine Stammverkäuferin aussuchen die einen kennt.
    Ehrlich da hilft nur ein dickes Fell. DE ist eine Dienstleistungswüste.
    In den Nobel Boutiquen wo ich nicht bedient wurde gehe ich nicht mehr. Und zum Teil beschwere ich mich gleich im Geschäft das bringt zwar nix ist denen aber peinlich und andere Kunden kriegen es mit und gehen meist auch wieder raus.
    Ja ja…

    • Reply
      Michele 7. Januar 2012 at 15:27

      :yes: Finde ich gut, aber ich hätte dazu, glaube ich, nicht den Mut. Ich bin auch fast 30 und bei vielen Dingen auch nicht auf den Mund gefallen und kann auch bestimmt auftreten. Wenn ich in einen D gehe, dann ist das wie weggeblasen… ?:-) …irgendwie anerzogen? Keine Ahnung, aber in der Glitzerwelt einer D-Filiale werde ich zum kleinen Mädchen…

  14. Reply
    WaxWhiteRose 6. Januar 2012 at 21:21

    Meine Erfahrung ist, dass man ernster genommen wird, wenn man eine klare Ansage macht.

    Ich suche ein Produkt das XY kann in Farbe XY und wenn man schon Lieblingsmarken hat, dann unbedingt gleich hinterherschieben welche das sind aber erwähnen, dass man auch für anderes offen ist.
    Wenn man bereits ganz konkret weis was man will und keine Beratung braucht dann am besten direkt auf eine Verkäuferin zugehen und wieder klare Ansage „ich interessiere mich für…“

    Da muss man selbstbewusst reingehen und die Damen einfach mit den Kundenwünschen und Vorstellungen dezent überfahren, ansonsten wird man erst dann ernstgenommen, wenn sich die ersten Fältchen zeigen…
    Mit der Zeit kennen die Verkäuferinnen einen dann auch und dann legt sich das mit dem nicht ernst genommen werden sowieso. Wichtig ist eben der erste Eindruck und das man jetzt nicht unbedingt mit irgendwelchen kindlichen Klamotten mit Bunten Aufdrucken und verschüchtertem Blick oder sowas da rein gehen sollte, ist auch klar, das macht einfach nicht nur in der Parfumerie unseriös weil es eben sehr jung rüberkommt.

  15. Reply
    Sarah 6. Januar 2012 at 21:24

    Ja, die lieben Dougletten. Da geh ich schon gar nicht mehr rein. Wenn ich was aus dem High End Bereich brauche gehe ich nach Pieper. Und im Zweifel bestelle ich online. Sobald ich (27) meist mit meinen zwei Kindern im Gepäck, Douglas betrete, bekomme ich das Gefühl vollkommen deplatziert zu sein und die Damen zu stören. Wenn ich nach einem bestimmten Produkt frage, krieg ich zig Mal das falsche. von der dort herrschenden Unfreundlichkeit ganz zu schweigen. Bei Pieper hingegen scheint es nicht weiter schlimm zu sein, dass ich nun mal meine Kinder nicht alleine draußen stehen lassen kann. Da werde ich erstklassig beraten, man ist immer freundlich und vor ein paar Wochen wurde mir ganz spontan. der Personalkauf angeboten. Man sucht da ewig lange für mich nach dem gewünschten Produkt. und so sollte guter Service einfach sein

    • Reply
      MennoMia 6. Januar 2012 at 21:45

      Pieper ist nach meinen Erfahrungen wirklich toll!
      In köln gibt es leider keinen Pieper, aber sobald ich in der Heimt bin, gehts auch mal zu Pieper:)
      Die Damen da wissen schon was Phase ist. Lass das Mädel erst schaun, dann anlabern und am besten macht das die Ulrike:) Ja auch im Pieper meines Vertrauens habe ich meine lieblingsverkäuferin O:-)

      Das ist generell ein Tip, der hier schon genannt wurde:
      Such dir einen nette Verkäuferin aus und wenn zufrieden und dich gut aufgehoben gefühlt hast geh wieder zu Ihr.

      • Reply
        YoursSabrina 7. Januar 2012 at 00:30

        Ich muss sagen das ich mich bei Pieper meist viel unwohler fühle, da werde ich nämlich erst recht nicht gesehen…da bin ich sowas von durchsichtig für die. Vor allem arbeiten bei uns eher ältere Damen die einen dann richtig arrogant kommen und ich denke immer im Kopf haben „was ein Kind“

        • keimonish 7. Januar 2012 at 10:43

          ging mir auch so wie YoursSabrina, als ich noch in einer Region wohnte, in der es Pieper gab. Das war für mich der Inbegriff der versnobten ignoranten Verkäuferinnen.
          Erst als sie mitbekamen, WER ich eigentlich war und wo meine Arbeitsstelle war (will jetzt nicht näher darauf eingehen) änderte sich das Verhalten, wenn ich eine davon auf der Straße traf. Da hatte ich aber schon beschlossen, diese Filiale nie wieder zu betreten. Denn wenn ein Mensch bei denen erst beginnt, wenn man einen Titel hat oder das Geld „sieht“, was er hat, ist für mich eine Grenze erreicht:-/ …oder eben wenn ihre „Freundlichkeiten“ von Äußerlichkeiten der Kunden abhängt…..(z.B. Alter, legere Kleidung)

          Bei Douglas hatte ich dagegen noch nie Probleme, finde aber auch, dass das auf die Region ankommt, in der man sich befindet.
          ….ich bin schon 14 Mal umgezogen……..da habe ich schon Unterschiede bemerkt (na gut, bei den 14x sind Umzüge dabei, bei denen ich noch Kind war lol…. :rotfl: )

        • YoursSabrina 9. Januar 2012 at 10:30

          Sowas finde ich immer lustig wenn die Politiker der anderen Fraktionen einen an der Kasse (nebenjob) unfreundlich behandeln und bei der nächsten öffentlichen Sitzung erkennen sie einen wieder und wissen ganz genau was ich denke :rotfl:

          Ich muss sagen ich hab das aber auch andersrum, wenn ich mit meiner Kleidung für „hochoffizielle veranstaltungen“ vorher nochmal durch die stadt gehe sehen mich auch alle an wie eine Ausserirdische und gerade die H&M Mädels die da nur ein Praktikum machen scheinen ein bisschen Angst zu haben (vor einem 1,48m Mädel)

  16. Reply
    Sanna 6. Januar 2012 at 21:26

    Mich ärgert nicht nur die Sache mit dem Alter, sondern auch, dass viele Verkäuferinnen einen grossen Unterschied machen zwischen geschminkten und ungeschminkten Kundinnen. Mir fällt auf, dass ich oft eine ausführlichere Beratung erhalte, wenn ich deutlich geschminkt zum Counter gehe, als wenn ich ungeschminkt direkt von der Arbeit da vorbeischaue. Mir ist es auch schon passiert, dass mir dann auf der Suche nach einem roten Lippenstift oder einem blauen Lidschatten vorgeschlagen wurde, mich doch auf neutralere Farben zu konzentrieren. Nur weil ich ungeschminkt zum Counter komme, heisst das nicht, dass ich nicht mit Make up umgehen kann.
    Allerdings muss ich sagen, dass es auch sehr nette Beraterinnen gibt, die Kundinnen unabhängig von Alter und Make up stets gleich gut beraten.

    • Reply
      MennoMia 6. Januar 2012 at 21:50

      das hab ich mal ner Douglette an den Kopf geworfen… Ich wollte einen Orangenen/Koralle Lippie und ich war ungeschminkt… da kam sie mit Farben rüber die mich fast zum Lachen gebracht haben, nichts da mit Koralle:D
      Als es mir dann zu bunt wurde, weil ich mich verarscht und vorallem sehr unerwünscht fühlte sagte ich “ nur weil ich gerade ungeschminkt bin, heißt das nicht, dass ich mich nicht auskenne oder kein Geld dafür habe. Ihnen einen schönen Tag“
      Das war der Tag an dem ich beschloss als KöniginKundin mein Königreich zu bauen… und zwar bei Pieper!

      • Reply
        andrea 6. Januar 2012 at 23:03

        „Das war der Tag an dem ich beschloss als KöniginKundin mein Königreich zu bauen… und zwar bei Pieper!!“
        sehr schöner satz für mich zum tagesabschluß :yes:
        danke dafür.

        grade erst die tage in einem meiner lieblingsblogs gelesen:
        „Krone sollte man doch sowieso eigentlich immer tragen“

  17. Reply
    Natascha 6. Januar 2012 at 21:31

    Angriff ist die beste Verteidigung. Ich glaube, das ist das wichtigste.
    Immer wenn ich einen guten Tag habe und möglichst offen, herzlich und freundlich und Interesse zeigend bin, läuft alles super ab und die Dougletten o.ä. sind super freundlich zu mir.
    Wenn ich allerdings zwischen den Regalen umherschleiche und zusammenfahre, wenn eine Verkäuferin mich anspricht, fühle ich mich belästigt, die Verkäuferin fühlt sich abgewiesen, blöde Situation.
    Also ich glaube, man sollte nur mit guter Laune in solche Läden gehen. Und wenn man seine Ruhe haben möchte, dann sollte man sich die mit einem Lächeln einfordern, nicht mit einem Nuscheln.

  18. Reply
    Lila 6. Januar 2012 at 21:37

    Das Problem kenne ich, ich werde zwar nächsten Monat 23, aber ich sehe bei weitem nicht so aus. Falls ich bedient werde, dann nur per „Du“, aber ich gebe das dann auch gerne zurück 😉 Gerade bei MAC habe ich schlechte Erfahrungen gemacht, obwohl die Mädels an meinem Counter eigentlich in etwa mein Alter haben müssten. Die gucken einen oftmals an mit einem Gesicht das „willst du wirklich dein Taschengeld dafür ausgeben?“ sagt. Der Trick ist aber wirklich zu zeigen, dass man Ahnung hat. Ich habe auch schon öfter erlebt, dass mir die Mädels dort unnötigen Kram andrehen wollten, da helfen dann aber nur klare Worte. Ich hab mich zum Beispiel zu 3 bestimmten Lippenstiften beraten lassen und mich entschlossen zwei davon zu kaufen und Madame meinte dann, dass ich ganz ganz dringend den Lippenpinsel haben müsste, sonst würde der Auftrag gar nicht funktionieren…

  19. Reply
    Anne 6. Januar 2012 at 21:39

    Also ich hab das auch schon erlebt, aber in z.B. meinem Douglas kommt das so gut wie nie vor. Ich weiß nicht voran es liegt. Ich sehe weiß Gott nicht meinem Alter entsprechend aus. Ich bin 20, fast 21 und manche denken ich wäre 16. 😮 Ich versuche dann meistens irgendetwas von meinem „Wissen“ einfliessen zu lassen. Wenn ich zum Beispiel einen Lippenstift kaufen möchte und die Verkäuferin mir einen zeigt, frage ich nach der Haltbarkeit und in einem Atemzug danach, ob eine Lippenbase notwendig wäre. Meistens merken sie dann, dass ich doch mehr Ahnung habe, als ob man auf den ersten Blick bei mir vermuten würde. 😀 Bei MAC in Düsseldorf hatte ich das Problem aber zum Beispiel auch noch nie…man wird da immer total nett behandelt und ich habe festgestellt, dass gerade die Männer am zuvorkommensten sind. Ich hatte mal einen Glittertopper von essence auf dem Ringfinger über meinem Farblack und wurde von dem MAC Mitarbeiter gefragt, was das denn wäre, das würde total super aussehen. 😀 Hab geguckt wie ein Auto, das könnt ihr mir glauben.

  20. Reply
    Nicola 6. Januar 2012 at 21:43

    Ob ihrs glaubt oder nicht, sowas passiert mir sogar noch mit 35! Man merkt auf jeden Fall „Kleider machen Leute“, aber bei Douglas braucht man bei manchen Beraterinnen einen Nerzmantel um Beachtung zu finden.
    Aber das ist Gott sei Dank nicht bei allen so, ich habe schon in ein und der derselben Filiale zwei meilenweit unterschiedliche Erfahrungen gemacht.

    • Reply
      Vanades 7. Januar 2012 at 06:08

      So geht es mir mit 39 auch. Besonders bei Douglas. Wobei die jungen Verkäuferinnen meistens netter und zuvorkommender sind, als die älteren. Meiner Erfahrung nach.

      Aber beraten lasse ich mich lieber bei Breuninger, da werde ich meistens zuvorkommend behandelt, auch wenn ich ungeschminkt auftauche oder in Jeans und selbstgestricktem Schal.

  21. Reply
    Marsmaedchen 6. Januar 2012 at 21:47

    oh je.ganz schwieriges thema.ich werde dieses jahr 21 und ich wurde gestern nach einem ausweis gefragt weil ich red bull kaufen wollte.
    immer wenn ich zu douglas gehe ode rzu mac habe ich genau das gleiche problem.
    offen anzusprechen und freundlich sein bringt ja nichts.die halten einen wirklich für naiv,unfähig und als ob man wirklich keine ahnung hat.man wird wirklich von oben herab angeschaut und behandelt.
    das klingt komisch aber allein wenn ich schon da reingehe werden mir schon blicke zugewandt von wegen was will die kleine denn hier.? die kann sich doch niemals die foundation für 28 euro leisten..

    tja was da hilft..ich ziehe high heels an,nehme meine pradahandtasche,meinen freund der 1o jahre älter ist und da wird man dann zumindest beachtet.
    und sonst..nie die verkäufer ansprechen zwegs beratung.man wrd ja eh nicht ernst genommen.
    leider.

    • Reply
      MonChi 7. Januar 2012 at 12:10

      Ich finds traurig, dass man anfangen muss sich einem Geschäft anzupassen um ernst genommen zu werden.
      Muss man sich denn mit Statussymbolen und Markenklamotten einhüllen, nur weil man vor hat an dem Tag ein paar Lidschatten zu begucken?!
      Ich persönlich mach mir gar nix aus Markenklamotten/Taschen etc, habe auch so gut wie keine. Aber an Markenkosmetik bin ich um so mehr interessiert. Irgendwas läuft da GANZ entschieden falsch……

      • Reply
        Marsmaedchen 7. Januar 2012 at 14:59

        ich mag auch keine markenklamotten.ich fdine es auch falsch sich in sowas zu hüllen nur um beachtet zu werden – aber wenn ich eine beratung brauche weil ich zum beispiel auf eine hochzeit eingeladen werde,ich ein amu schminken möchte,ich aber nicht so erfahren bin..und ich zwar durchs inet viel hilfe und tipps und anregung bekommen habe..aber in real einfach nochmal eine beratung möchte da ich auch eine brille trage..
        was soll ich da machen.?
        ich wünscht es wäre auch anders.
        nur ich bin keine kosmetikerin und es gibt einfach gewisse einladungen,treffen,veranstaltungen wo ich gut aussehen muss und somit perfekt geschminkt.
        nur..ich bin nicht auch nicht allwissend

  22. Reply
    momosmami 6. Januar 2012 at 21:47

    Also ich kenne dieses Problem gar nicht…….ich bin auch erst 19, sehe dazu auch nicht „normal“ aus (habe 2 cheeks), wurde aber damals sofort bedient.
    Ich weiß nicht ob das an den Selbstbewustsein der Mädels liegt bzw. dem Auftreten der Person selbst.
    Ich kann auch nicht sagen ob manche der Macinen eingebildent oder gar arrogant sind….jedenfalls war ich damals so von meiner Macine begeistert das ich Stammgast wurde, jedesmal nen halbes Vermögen dagelassen, vielleicht spielt auch Geld eine Rolle, ich kann es nicht sagen! Meine geliebte Manja wird jetzt Leiterin im Kaufhof aufm Alex….sie ist echt der Hammer. Eine meiner ganz Privaten Beauty-Ikone und ein großes Vorbild…..
    Lange Rede kurzer Sinn, klar wird es die eine oder andere Macine geben die jetzt nicht gleich auf euch zugestürmt kommt und versucht euch was aufzuschwatzen….wenn ihr Interesse habt sprecht sie einfach an, ihr habt als Kunden ein gutes recht auf nette Beratung…..

    • Reply
      Vici 7. Januar 2012 at 14:03

      Danke für den Tipp! Wollte mich da eh mal beraten lassen, dann weiß ich ja jetzt, zu wem ich gehen sollte 🙂

  23. Reply
    Anne 6. Januar 2012 at 21:47

    Huhu,

    ehrlich gesagt- manchmal bin ich froh, dass man in einigen Douglas-Filialen erstmal in Ruhe gelassen wird. Dieses ganz aufdringliche Anpreisen von Produkten mag ich einfach nicht. Fuuuuurchtbar. Ich gehe immer ungeschminkt in Parfümerien, wenn ich eine neue Foundation suche. Ich gehe sofort zu einer Dame, erkläre ihr mein Anliegen, gebe ihr gleich schon zu verstehen, dass ich gern etwas von Bobbi Brwon hätte (andere Parfümeriemarken sind zu dunkel und Mac gibt’s hier nicht) und dort eine Foundi mit den und den Eigenschaften suche. Dann erzähl ich kurz was ich bisher hatte und bitte dann darum mir mal alle Kandidaten auftragen zu lassen. So erklärt es sich zudem immer ganz leicht, warum man nicht geschminkt dorthin geht.

    Wenn ich einen Duft möchte oder etwas aus einer LE (meist Bobbi *g*), dann gehe ich zu „meinem“ Douglas (dabei hätte ich 4 Stück in der Stadt zur Auswahl *g*), schnappe mir einen Douglette die kompetent ausschaut (meist nicht die, die 20 Stunden in der Woche unterm Solarium verbringt und blauen Lidschatten zu ihren blondierten Haaren trägt) und lasse mir die Produkte zeigen. Wenn ich etwas gefunden hab, wird’s mir freundlich und mit recht vielen Pröbchen eingepackt.

    Ihr dürft dort nicht eingeschüchtert hingehen, hey- immerhin wollt ihr dort euer Geld lassen. Erwartet eine kompetente und ausführliche Bedienung, auch wenn ihr „bareface“ dort hingeht. Ihr seid der Kunde und he- die die dort arbeiten sehen morgens auch nicht anders aus als ihr. 😉

    Mir fällt das relativ leicht, da ich meistens schon weiß was ich will und das auch sage und mir nicht erst 15 Billo-Be-Yu-Lippies zeigen lassen, weil ich meinen Mund nicht aufbekomme.

    Dabei bin ich aber nicht überheblich oder von oben herab, sondern bleibe schon immer nett, so möchte ich ja schließlich auch behandelt werden.

    LG

  24. Reply
    Neru 6. Januar 2012 at 21:48

    Ich bin auch um die 18 😀 und mit Schminke sehe ich immer noch einen Ticken älter aus, aber leider werde ich oft komisch in Geschäften von der Seite angeschaut, mit diesem Blick: Was wollen sie denn damit? Kenne sie das überhaupt?

    In meiner Nähe gibt es zwei Douglas und die sind ziemlich verschieden. In den einen gehe ich auch nicht im Casual Outfit ;D und den anderen liebe ich. Die Verkäuferinnen sind so herzlich, liegt das jetzt an den Persönlichkeiten? Einfach Kopf hoch und selbstbewusst durch die Reihen schreiten ;3. Außerdem Herzlichen Glückwunsch.

    lg Neru

  25. Reply
    Moyave25 6. Januar 2012 at 21:50

    Irgendwie, ich weiß nicht, ich hab eher das umgekehrte Problem. Ich würde eigentlich gerne an Countern oder beim Parfum testen so lange ignoriert werden, bis ich eine Frage habe und mich selbst an das Personal wende.
    Aber da das nicht so ist und man mit zuverlässigster Regelmäßigkeit jedes Mal gefragt wird, ob etwas für einen getan werden kann, fühle ich mich irgendwie an countern jedes Mal unwohl und habe das Gefühl, etwas kaufen zu müssen, sobald ich beraten werde. Wenn ich Counter nicht zum swatchen und ausprobieren bräuchte, würde ich alles im internet kaufen. Ich habe schon geradezu eine Swatch-and-run Taktik entwickelt.

    Aber einen Rat kann ich geben, der mir zu helfen scheint, um sich für die Verkäufer/-innen als glaubhafter Kunde zu präsentieren: Es hilft, Vorwissen über eines der Produkte ins Gespräch zu bringen. Z.B. in Richtung: ich würde gerne mal den XY Concealer ausprobieren, ich habe gehört, der soll eine sehr hohe Deckkraft haben.
    So merken die, dass du gewissermaßen einen Draht zu diesen (meistens) High-End Produkten hast und dich nicht einfach nur in die Abteilung verirrt hast, um nun neugierig alles anzutatschen und dann nichts zu kaufen, weil du dafür viel zu arm bist 😉

    • Reply
      MonChi 7. Januar 2012 at 12:13

      Swatch4& Run :rotfl:
      So sieht das bei mir inzwischen auch meistens aus 😉

  26. Reply
    Feena 6. Januar 2012 at 21:56

    Hallo,

    mir ging es lange im Douglas in „meiner“ Stadt so. Ca. zwei Monate wurde ich wie Luft behandelt. Selbst wenn ich die einzige Kundin war, wurde lieber aufgeräumt, eingeräumt und vorgezogen. Irgendwann wollte ich ein Parfüm kaufen. Von Dior. Gab es nicht bei Rossmann und Co. Ich wollte die Damen testen. Bildete ich mir das ein oder wurde ich wie ein Mensch zweiter Klasse behandelt (Bin im übrigen 22 und höre auch oft, dass ich jünger aussehe). Ich weihte meine Mutter ein. Ich ging vor. So 5 – 10 Minuten später kam meine Mutter mir nach. Ich wurde in dieser Zeit nicht bedient. Eine Frau räumte NEBEN mir ein (Jetzt habe ich das Gefühl, dass die nur schauen wollte, ob ich klauen will). Ein Hallo brachte sie auch nicht über ihre Lippen. Und meine „Bitte! Beratung! Hilfe!“ – Blicke wurden ignoriert.
    Meine Mutter kam herein und die überschlugen sich fast. Sie war nur einen Schritt im Geschäft! Ich ging, sie blieb noch kurz. Ich war so geladen. Kurze Zeit später ging ich wieder rein. Ich war gefrustet. Ich war die einzige Kundin, viele Verkäuferinnen. Ich nehme das Parfüm, gehe zur Kasse und… werde sichtbar für die Damen. Ja, auf einmal können sie mich begrüßen.
    Aber nicht mit mir. Sie will gerade scannen, da sage ich „Einen Moment bitte…“ Ich bewundere, wie ruhig ich war und wie höflich, obwohl ich stinksauer war. Ich sagte der Dame, dass ich dieses Parfüm jetzt gekauft hätte, wenn ich bedient worden wäre. Ich sagte ihr klar (und alle Kolleginnen sahen auf einmal zu mir und nahmen mich war), dass ich das nicht in Ordnung finde. Sie sagte mir, dass ich es mir einbilde(!). Ich wies sie freundlich darauf hin, dass das sicher keine Einbildung war. Meine Mutter wurde augenblicklich bedient, während ich zwei Mal ignoriert wurde und einmal die einzige Kundin war. Sie verneinte. Ich bilde mir das ein. Die Firmenpolitik sei jeden zu bedienen (Danke…). Ich lächelte und sagte, dass ich mich an die nächste höhere Stelle wende.
    Und das tat ich. 2 Monate so behandelt zu werden ist hart. Seitdem werde ich bedient kaum, dass ich drin bin. Als um Weihnachten der Laden platzte kam die Stellvertretende Leiterin gerade aus dem Lager und ich sah aus dem Augenwinkel, wie sie sofort eine Mitarbeiterin zu mir schickte. Sie selbst musste etwas an der Kasse regeln. Sonst bedient sie mich meistens. Mein Vater spaßt, dass mein Foto im Mitarbeiterraum hängt mit Warnung 😉 Eine neue Mitarbeiterin bediente mich vor kurzem nicht und stand lieber in der Gegend rum bzw. unterhielt sich mit dem „Wachmann“ (Der mich wie eine Dieben VERFOLGTE und BEÄUGTE! Ich dachte ich spinne…). Meine Mutter sagte, dass die Schnappatmung bekam und er dumm guckte, als die Stellvertreterin zu mir kaum, dass sie im Laden war und mich sofort bediente. Seitdem verfolgte er mich nicht mehr.
    Aber inzwischen wissen sie auch, dass ich dort mehr Geld lasse als gut ist :giggle: Und vor allem, dass ich weiß was ich will (Danke an dieser Stelle an Magi und andere tolle Blogger, von denen ich mir die Infos hole ;).
    Bei MAC wurde ich bisher nur einmal wie Luft behandelt und dann unfreundlich. In Oberhausen. Und da war eh alles SOLD OUT (Ich meine keine LE). In Bremen dagegen waren sie immer nett zu mir und zuvorkommend. Andrehen wollte man mir nie etwas. Liegt aber wohl auch daran, dass ich weiß, was ich will und das ist immer das Beste um Geld zu sparen 😉

    Liebe Grüße
    Feena

    :heart:

    • Reply
      Sue 8. Januar 2012 at 11:57

      Die Geschichte ist der Hammer! Das finde ich wirklich mutig von dir :yes: :yes: :yes:

      Ich war schon öfters mit meiner Freundin in Siegen im Douglas und dort arbeiten wirklich nur ältere Verkäuferinnen. Wenn wir dort hineingehen, werden wir nicht gegrüßt sondern vom Wachmann verfolgt. Die Verkäuferinnen sehen uns nach dem Motto an „Was wollen die denn hier, das können die sich doch eh nicht leisten“. Man muss dazu sagen, dass wir beide 27 sind… :giggle:

      Der Knaller war, als ich dort nach MAC Kosmetik gefragt hab: „Was soll das denn sein? Sowas haben wir nicht“… :doh:

      Dort geh ich nie wieder hin!! Allgemein gehe ich sogar wesentlich lieber zu dm, weil man dort einfach in Ruhe gelassen wird und es egal ist, wie man aussieht. Ich finde es schlimm, dass man sich für eine Verkäuferin aufstylen muss, es sollte doch andersrum sein! Aber es ist leider wirklich so, dass man sich viel wohler fühlt, wenn man mit den aufgestylten Verkäuferinnen „mithalten“ kann.

      Ich habe selber mal im Verkauf gearbeitet und weiß, wie ätzend Kunden manchmal sein können, aber dennnoch habe ich IMMER versucht, jeden gleich gut zu beraten.

    • Reply
      HennaPrincezz 6. Januar 2012 at 23:27

      :yes: Super! Muss man sich merken.

    • Reply
      andrea 6. Januar 2012 at 23:07

      :yes:
      und einen für deinen dad 😉
      :yes:

  27. Reply
    Mariechen006 6. Januar 2012 at 21:56

    Das Problem kenne ich nur zu gut! Die Woche vor Silvester war ich in Hannover und wollte mir bei MAC im Dougi einen Lippenstift holen. Ich bin aber in Sachen Lippenstift noch extrem vorsichtig, weil ich die nie häufig benutze und manchmal denke, es steht mir einfach nicht. Die Mac-Tante hat mir dann einfach eine Farbe krumm und schief mit einem Applikator „draufgeklatscht“ und wollte mich anscheinend so schnell wie möglich los fahren. An dem Tag war ich nicht besonders herausgeputzt und sah jünger aus als ich tatsächlich bin (19 Jahre). Letzte Woche war im am Mac-Counter in Ludwigsburg gleich nach der Arbeit. War also geschminkt, meine Haare waren gemacht und ich trug High Heels und Hosenanzug. Man standen die Mac-Tanten schnell neben mir und sie hatten auf einmal soooo viel Zeit um mich zu beraten und mich zu schminken und und und…da war ich echt geplättet, aber auch gleichzeitig total entsetzt, wie stark die Verkäuferinnen nach dem Äußeren gehen. Schade!

  28. Reply
    Margery 6. Januar 2012 at 22:02

    Hmm- mein Tip ist einfach häufiger dort aufzutauchen. Ich habe das Gefühl, dass seitdem sie mich am Counter kennen (oder zumindest grob wiedererkennen) werde ich überaus nett bedient auch wenn ich nur schauen möchte. Auch wenn sie merken, dass man ein wenig Ahnung von der Materie hat tauen sie ein wenig auf…

  29. Reply
    Jasmin 6. Januar 2012 at 22:02

    Ich muss sagen, dass Mitarbeiter u30 mir oft sehr positiv auffallen, gerade was freundlichkeit angeht (bin 20).
    In „meiner“ Kleinstadt gibt es eine Mitarbeiterin, auch ungefähr in meinem Alter, die ist so kompetent und lieb, das ist so herrlich, dass ich immer schaue ob sie da ist bevor ich reingehe^^

    Positivbeispiel: (abgekürzt, in echt war da ne Begrüßung und sowas dabei xD)
    Ich: „Ich suche n Dupe zum alten „From Dusk to Dawn“ von Catrice“
    Sie: „Ja, ich finde den neuen, dunkleren auch nicht so toll, der hier *Zeig Nagellack* (Obsessed von Anny) ist den sehr ähnlich“

    Jetzt hab ich das perfekte Dupe 😀 (Vielleicht 2% heller, aber was will man erwarten xD)

    Alle anderen Mitarbeiterinnen dort sind aber ganz Klischeemäßig unfreundlich :-/

    Die Klamottensache kann ich übrigens nur bestätigen – hab meine Ausbildung in ner Bank gemacht. Riiiiesiger Unterschied bei der SELBEN Verkäuferin mit Arbeits- oder Privatklamotten (Nein, kein schlechter Tag, das ganze lief ungefähr 6-7 mal 🙁 )

    Mein Fazit dennoch: Die „Neue Generation“ wird langsam besser 😀

    • Reply
      MonChi 7. Januar 2012 at 13:32

      Warum tummeln sich die jungen, netten alle in Kleinstädten und in der Großstadt bilden sie die absolute Ausnahme?
      Mich freut allerdings, dass es doch etliche davon zu geben scheint 🙂

  30. Reply
    Anne 6. Januar 2012 at 22:04

    Das bescheuertste Erlebnis, das ich je am MAC-Counter in einem Berliner Douglas hatte, war folgende Situation: Ich wollte 6 Lidschatten back2mac-en. Habe natürlich vorher die Farben depotted und, das liest man ja überall auf den Blogs, wieder Metallpfännchen reingetan, da sie ja angegeblich nur vollständige Pöttchen annehmen. Ich also da hin mit einer Freundin und erzählt, dass ich von diesem Programm gehört hätte und daraufhin die Lidschatten gegen einen Lippenstift eintauschen möchte. Die Verkäuferin hat zuerst mal gefragt: „Was, und der Aufwand nur wegen eines Lippenstifts!?“ (Wer arbeitet hier noch mal gleich im Douglas und steht mir da perfekt geschminkt gegenüber?) Na ja, trotzdem hat sie die Pöttchen angenommen, nicht aber ohne vorher zu ihrer Kollegin zu rufen, ob sie schon mal solch saubere Pöttchen bekommen hätte, das könne doch eigentlich gar nicht sein, wäre ja komisch… Daraufhin habe ich nichts gesagt, ich dachte mir nur, dass es doch total stulle sei, mich erstens hier so pseudo-bloßzustellen, indem sie so tut als sei ich jemand, der ihr was Falsches andrehen wolle, und zweitens habe ich die Lidschatten allesamt original gekauft und ihr sogar ihr dämliches Pfännchen ersetzt. Ob ich den Lidschatten nun aufgebraucht habe oder nicht ist doch völlig irrelevant, sofern sie ihre kompletten Pöttchen von mir bekommt. Ein MAC-Pfännchen ist auch nur aus irgendeinem Metall, nicht aus purem MAC-Gold… So, nach dieser Schmach fragte sie, welchen Lippenstift ich denn haben wolle. Ich sagte, ich sei mir nicht sicher, ich wolle aber keinen Alltagston, sondern etwas Besonderes. Da sagt sie allen Ernstes: „Tja, pffff… Ich weiß nicht, ich kann mich auch immer nicht entscheiden!“ Starren wir drei also auf die Lippenstiftauswahl und schweigen. Dann sagt meine Freundin (!): „Wie wäre es denn mit diesem oder diesem, der würde dir doch gut stehen?“ Und die MAC-Tusse hört zu und sagt nur ab und an: „Ja, der geht auch… ja, der ist auch ok…“ Letztlich hat also meine Freundin die Beratung und damit ihren Job erledigt. Als ich mich dann entschieden hatte, meinte Miss MAC, ich müsse noch dieses Formular ausfüllen und schmeißt mir so einen Block mit Kuli vor die Nase und verschwindet ohne weitere Erklärungen. Dann füllte ich es also höflich aus und sie kam wieder, gab mir – ohne ihn je in eine Tüte oder sonst wie eingepackt zu haben – den Lippi (auch ohne OVP, aber das ist, glaube ich normal!?) in die Hand und sagte: „So, hier ist dein Lippenstift.Tschüss.“ Also – das‘ mal ’ne Abfuhr. Als ich übrigens fragte, was mit den alten Pöttchen von MAC gemacht wird, bekam ich folgende kompetente Antwort: „Na, das wird eben recycelt, du trennst doch auch deinen Müll, oder etwas nicht?!“ – Muss ich noch mehr sagen…?

    • Reply
      Sabrina 7. Januar 2012 at 20:16

      Also ich bekomme die Verpackung immer dazu, nicht nur den Lippenstift o.O
      Wie das bei back2mac ist kann ich aber nicht sagen, das hat ich noch nie.
      Wobei ich das mit dem depotten nicht machen würde, weil ich es schon etwas unverschämt finde ehrlich gesagt.
      ich denke nicht, dass das der Sinn von der Aktion sein sollte.
      Wobei auch das mit dem receycln kennst du doch, hät ich mich auch gefragt ob die nen knall hat…

      • Reply
        Meerschweinchen 8. Januar 2012 at 23:55

        Ich allerdings habe auch nur den Lippenstift – ohne Verpackung – bekommen.

    • Reply
      MonChi 7. Januar 2012 at 13:37

      Dreist….hab ich schon öfters gehört, dass man unfreundlich behandelt wird wenn man „nur“ zum Back-2 Mac-en kommt. War das denn der Fall?
      Wenn man Geld da lässt, wird es scheinbar als Service verstanden den man verdient hat. Wenn die Verkäuferin kein Geld sieht und nur leere Verpackungen hin und her schiebt und nen Lippenstift abgibt, verstehen das scheinbar leider viele als lästige Mehrarbeit oder sowas. -.-*

  31. Reply
    Dealy 6. Januar 2012 at 22:09

    Hey :),

    ja auch ich kenne dieses Problem. Ich bin 22 und das jüngste worauf man mich geschätzt hat war 14 😮 . Ich habe festgestellt, dass ich ernster genommen werde, wenn ich richtig aufgetakelt hingehe. Am Besten hohe Schuhe, Schminke, Haare schön, usw. Dann werde ich ernst genommen. Gehe ich aber z.B. in Chucks, Jeans und ungeschminkt, dann werde ich oft behandelt wie wenn ich irgendwie bemitleidenswert wäre und oft werde ich mit einem Blick angeschaut, der sagt: „Du? Und unser Makeup? Mädchen, mädchen.“

    Aber ich habe nicht Lust mich für solche doofen Nudeln schick zu machen, deshalb gehe ich leger hin und sobald ich mal angefangen habe zu quatschen merken die schnell, dass ich vielleicht doch nicht so grün hinter den Ohren bin und doch bisschen Ahnung habe. Aber ich halte von diesen Verkäferinnen sowieso nicht viel. Fühle mich da immer sehr schlecht beraten. Deshalb gehe ich zum Counter, schaue mir die Dinge selbst and, suche Reviews online und dann kauf ich es mir online oder so.

    Was mir aber auch aufgefallen ist, dass die „Beraterinnen“ beim Müller viel unfreundlicher sind wie die beim z.B. Breuninger.

    • Reply
      Dealy 6. Januar 2012 at 22:10

      Sry für die Rechtsschreibfehler 😉

  32. Reply
    Laura 6. Januar 2012 at 22:14

    Also bei MAC ist es verschieden. Ich hatte mal eine die war so arrogant und hat sich nur mit sich selbst beschäftigt, irgendwann hat sie mich dann gefragt ob ich ihre Hilfe benötige, lehnte aber dann ab. Und als ich mal in Salzburg bei MAC war, war die Maccine total nett – was vielleicht auchd daran lag dass ich mich bei ihrer Beratung integrierte und mein Wissen preis gab. Wenn du dich gerne schminkst und dich auskennst, zeig ihnen dein Wissen. Finde die bei MAC viel netter, als z. B. bei Douglas – da wird man wirklich oft ignoriert als 16 jährige.
    :cat:

    • Reply
      Aurinko 6. Januar 2012 at 23:11

      Die Salzburger Mac-Mädels sind auch wirklich großartig. Sehr nett und liebenswürdig. Die lassen dich auch eine Dreiviertelstunde swatchen, wenn du das möchtest und lassen dich dabei in Ruhe, wenn du sie bittest, oder sie helfen sehr zuvorkommend, wenn du eine Frage hast.
      Und das in der stark frequentierten Getreidegasse!

      Ich hatte das Problem im Douglas auch, als ich jünger war.
      Jetzt, wo ich älter bin, werde ich eigentlich immer zu meiner Zufriedenheit bedient.
      Pröbchen gibts aber meist nur sehr mickrige. Ein Parfumpröbchn oder ein Sachet.
      Na ja…

  33. Reply
    beautyjagd 6. Januar 2012 at 22:19

    Oh ja, das ist eine sehr gute Frage! Bei mir war es eher umgekehrt, kaum war ich in der Parfümerie, konnte ich mich nie ruhig umsehen, weil ständige eine Verkäuferin kam. Ich traute mich kaum noch rein, weil ich mir so beäugt vorkam.
    Mit der Zeit habe ich mir dann angewöhnt, sehr freundlich, aber entschieden zu sagen, was ich möchte: z.B. Lidschatten swatchen oder in Ruhe neue LEs angucken. Und wenn ich Hilfe brauche, gehe ich direkt auf eine verkäuferin zu und sage ich möglichst detailliert, was ich schon alles vorrecherchiert habe – mit viel Wissen wurde ich immer direkt ernst genommen.
    Insgesamt versuche ich, möglichst normal 😉 zu wirken – also offen, freundlich, im positiven Sinne selbstbewusst und zugänglich, damit komme ich auch in Nobelboutiquen etc gut durch. Ich hatte schon lange keinen Ärger /Verdruss mehr in Parfümerien.

  34. Reply
    Kitten 6. Januar 2012 at 22:28

    Bisher habe ich an MAC-Countern „rund um die Welt“ nur gute Erfahrungen gemacht.

    In meiner Heimatstadt erkennen mich 2 Maccinen schon, vom Rest wurde ich bisher immer nett und kompetent beraten. Meistens möchte ich eh was aus LEs, da kann ich also gleich mit einer Liste aufwarten.
    Sonst stell ich mich einfach an den Counter, nehme Blickkontakt auf, lächle und dann kommt schon jemand.

    Genau so freundlich wurde ich auch in den USA in einem Store bedient und in London am Flughafen, wo ich ungeschminkt und nach einem Langstreckenflug müffelnd am Counter stand.

    Selbstbewusstsein ist echt wichtig.
    Übrigens bin ich immer bunt geschminkt, trag immer schwarz, hab bunte Haare und sichtbare Piercings und Tattoos. Wenn man einfach ne extrovertierte Ausstrahlung hat, wie Magi ja auch schrieb, und ein bißchen Ahnung hat, wie viele andere Mädels hier schrieben, wird man auch beraten.

    • Reply
      momosmami 7. Januar 2012 at 11:17

      juhu eine die ist wie ich……so auffällig im äußeren Erscheinungsbild…. :-*

  35. Reply
    Hannah 6. Januar 2012 at 22:29

    Ich kenns auch. Mit 32 gehöre ich wohl eher zu den älteren Lesern hier, aber glaubt mir: das hört NIE auf 😉
    Ob bei Douglas oder MAC, Kleider (und in diesem Fall auch Makeup) machen Leute.
    Auf der einen Seite kann ich es etwas verstehen, mit dem Alter. Es gibt halt nicht nur ehrlich interessierte junge Frauen, die sich wirklich beraten lassen WOLLEN. Da geht man eben eher zur gut betuchten Dame, bei der die Wahrscheinlichkeit größer ist, dass sie dann auch etwas kauft.
    Auf der anderen Seite gibt es wirklich keine Entschundigung dafür – gerade wenn im Laden nichts los ist- dass man ignoriert wird.

    Bei Douglas habe ich bessere Erfahrung in kleinen Filialen gemacht, die Verkäuferinnen sind meist etwas ‚volksnäher‘ und man kommt ins Gespräch.

    Bei MAC ist mir das auch öfters passiert. Seitdem suche ich sofort Augenkontakt, wenn ich rein komme, dann sprechen sie einen schon an. Wenn ich mich erstmal nur umschauen möchte, bieten sie immer an, auf sie zuzukommen.

    Nummer 1 in Sachen Beratung ist bei mir aber schon sehr lange Kryolan, ich habe das Glück, in Hamburg eine Filiale zu haben :beauty:

    • Reply
      Leni 6. Januar 2012 at 22:52

      in Hamburg bin ich auch immer zufrieden, bei MAC und auch bei Kryolan, die sind TOP :yes:

  36. Reply
    Leni 6. Januar 2012 at 22:49

    ihr habt echt krasse Geschichten erzählt 🙁 da kann ich (zum Glück) nicht mithalten. Ich werde auch oft ignoriert bzw. andere Kundinnen vor mir bedient. Ich finde dass aber nicht so arg schlimm weil ich recht extrovertiert bin und mich auch gut selbst „anmelden“ kann. Zum Beispiel habe ich in einer kleineren Douglas-Filiale mit wenig Beraterinnen einfach mal erwähnt, dass ich viel länger warte als die olle Chanel No5 Tante. Und der Einwurf wurde auch erhört und ich bedient. Natürlich könnte man zurückstecken und „der Klügere gibt nach“ aber wir Kindsfrauen sind es leid immer Luft für die Verkäufer zu sein.
    Nicht alle sind so, ich komm auch aus dem Handel, man hat mal n schlechten Tag oder private Probleme über die man grübelt. Aber eigentlich sollte das eben nicht passieren.

    Wie man nun das Problem des nicht als zahlende Kundin ernst- oder wahrgenommen werden angeht, weiß ich leider nicht.
    Ich finde das auftakeln für die Parfümerie nicht gut, ich mein unnötig. Man braucht einfach Mut den Mund aufzumachen, finde ich. Wenn dann unzureichende Antworten kommen oder die Verkäuferin weniger über das Produkt weiß als man selber, muß man wieder Mut haben und sich aus dem Gespräch wühlen und evtl. Probleme direkt ansprechen. Manchmal hat man auch einfach keinen Draht zu einer bestimmten Person, die nächste is dann vllt. auf der selben Wellenlänge. Ich habe in einem laufenden Verkaufsgespräch (empfand ich auch eher als aufquatschen) gesagt, ich warte lieber auf Ihre Kollegin oder man beendet das Gespräch und holt sich nach ein paar Minuten einfach ne neue ran, das mach ich gerade bei MAC recht oft. Oh Gott, ich glaube ich bin eine schreckliche Kundin :evilgrin:

    • Reply
      Leni 6. Januar 2012 at 22:59

      ich bin 28.

  37. Reply
    bia 6. Januar 2012 at 22:50

    hi, da muss ich meinen senf auch mal dazugeben, =D
    natürlich hast du recht magi, man kann die damen auch gut und gerne ansprechen, aber wenn ich in einer parfümerie bin und lauter superteure produkte um mich rum sind, dann erwarte ich eigentlich, dass in einem solchen geschäft die mitarbeiter auf mich zukommen und eine art feingefühl haben,
    natürlich möchte ich nicht von jeder der 7 mitarbeiterinnen gefragt werden ob sie mir weiterhelfen können, aber ein kunde der beraten werden möchte sendet ja auch signale,
    wenn jemand lange an einem counter steht oder ein produkt studiert, oder auch suchend umherschaut, dann möchte die person beraten werden, die mitarbeiter sollten es eigentlich gelernt haben wie man auf kunden zugeht, daher habe ich da recht wenig verständnis,

    eine kleine geschichte möchte ich auch noch dazu steuern:
    in meiner stadt gibt es zwei douglas filialen, eine größerer und eine kleinere, natürlich habe ich mich meist in der größeren umgesehen, man möchte ja viel auswahl haben ;D
    jedenfalls habe ich in der filiale immer sofort so einen sicherheitsmenschen am hacken, ich laufe bestimmt nicht wie ein gangster durch die gegend und wüsste auch sonst nicht womit ich das verdiene, aber so ist es jedes mal, natürlich fühlt man sich dann nicht wirklich wohl beim stöbern und meist verlasse ich die filiale zügig wieder,
    letztens war ich durch zufall in der anderen filiale und wurde dort suuuuuper nett beraten und habe sogar an der kasse noch einen rabatt bekommen, ich hab die filiale mit einem breiten grinsen verlassen, komplett anders als sonst,
    es kommt also immer auf die menschen an die dort arbeiten, sicher könnt ihr euch denken in welcher der beiden filialen ich in nächster zeit häufiger einkaufen werde ;D

    liebste grüße bia

  38. Reply
    Anajana 6. Januar 2012 at 22:57

    Bis vor kurzem hätte ich nie gedacht, dass das ein Problem sein könnte. Ich geh seit über 20 Jahren zu Douglas, und bin meist freundlich und ordentlich bedient worden.
    Hab erst zuletzt von einem 18jährigen Mädel aus der Verwandschaft gehört, dass sie sich bei MAC nichts gekauft hat, weil sie sich nicht getraut hat zu fragen. 😕 Und sie wäre eben nicht bedient worden. Sie ist ziemlich schüchtern, deshalb hab ich mich mit ihr zum Einkauf getroffen und habe dann erst beobachtet, wie sie ignoriert wurde. :devil: Mann, das kann ich ja leiden. Dann hab ich der Maccine (eine Neue am Counter, die ich vorher und nachher nicht mehr gesehen habe) mal gesagt, wo es lang geht und wer hier die Hauptperson ist. Sie hat sich überschlagen und das Mädel nach allen Regeln der Kunst (sehr gut) beraten :evilgrin: , aber ich war echt erstmal sauer.
    Liegt es am Auftreten? Ich denke zum Großteil schon. Selbst mit 20 bin ich nicht so ignoriert worden.
    Will ich meine Ruhe, sage ich bestimmt, dass ich mich umsehe. Möchte ich Beratung, dann frage ich danach.
    Ich bin jetzt über 40, aber das habe ich auch mit 20 nicht anders gemacht. Also Mädels, ohne Euch hätten die Verkäuferinnen ihren Job nicht. Mein früherer Chef hat immer gesagt „Der Kunde ist unser Arbeitgeber“. Recht hatte er. Ihr lasst eure Kohle da also habt ihr ein Recht auf Beratung, im Zweifelsfalle müsst ihr sie einfordern!

    • Reply
      andrea 6. Januar 2012 at 23:34

      absolut.
      glaub auch das ist oft ein problem der einschüchterung.

      ich komm nach nem zehn std. arbeitstag an dem es sich nun mal nicht den ganzen tag um körperoptik geht, nicht x auffrischer um mich herumstehen und optik nicht mein job ist evtl. auch noch ´n büschen platt bin entsprechend leger in den laden und möchte mich dabei nicht unwohl fühlen müssen!

      wenn ich mir die maccine im bremer store ansehe…
      hübsch und mit lidschatten bis zur augenbraue…
      da ist man nach von vornherein eingeschüchtert. eine gepflegtes auftreten als verkäufern absolut aber wieso müssen die aufdringlich aufgebrezelt rumlaufen als wenn sie ihr bester kunde wären?
      mich schreckt das ab. (ja ist mein eigenes problem meines ego´s nicht ihres.)
      aber dem kunden soll das einkaufen so angenehm wie möglich gemacht werden. wir zahlen schließlich die löhne mit unseren einkäufen.

      aber zu zeiten in denen sich 12 jährige als berufswunsch auf die fahne schreiben bei new yorker arbeiten zu wollen(nachbarskind), 15 jährige mädels keine besseren einfälle haben als verkäuferin in einem x belibiegen laden zu werden (meine nichte) prinzipiell selbst in klamottenläden sich die mädels als was besseres fühlen + diesem ganzen medienschönheitswahn darf man sich wohl nicht wundern was für früchte diese stumpfe oberflächlichkeit trägt.

      ums vorweg zu nehmen:
      ich arbeite auch im gewerbe und habe viel mit kunden zu tun, wenn auch nicht im laden.
      und fakt ist: kunde ist könig!

      • Reply
        Vanades 7. Januar 2012 at 06:45

        Bei MAC habe ich schon solche und solche Erfahrungen gemacht. In New York war der Pro-Store eindeutig besser als der MAC-Store am Times Square: bessere Beratung und auch besserer Service, obwohl ich beide Male wie eine müde und nur leicht geschminkte Touristin aussah.

        Bei meinem MAC-Counter (im Breuninger) sind eigentlich alle nett und zuvorkommend, aber die Qualität der Beratung ist doch sehr unterschiedlich. Ich gehe inzwischen am liebsten zur Leiterin des Counters, die kennt mich inzwischen auch gut und weiß, dass ich Ahnung habe. Bestes Kompliment letztens: Das Augenmakeup sieht toll aus, dass könnten weder sie noch eine Kollegin besser machen.

        Bei Douglas habe ich sehr durchwachsene Erfahrungen gemacht. Und eigentlich bin ich mit 39 die richtige Zielgruppe. Und ja, die Bedienung ist besser, wenn ich etwas ’schicker‘ aussehe. Ich gehe lieber in den Breuninger, da sind sie durch die Bank netter und freundlicher, egal ob ich geschminkt bin oder nicht. Auch die Beratung wirkt komptenter.

        Ich hab auch schon die Erfahrung andersherum gemacht. Nach der Arbeit (geschminkt und im Anzug) bin ich früher manchmal in den Comicshop und die Verkäufer/innen haben mich teilweise angestarrt, als ob ich ein Alien wäre. Hat mich doch sehr amüsiert. 😀

  39. Reply
    Angi 6. Januar 2012 at 22:58

    Dieses Problem hat mich auch eine sehr lange Zeit beschäftigt. Ich hatte immer das Gefühl komplett ignoriert zu werden, wenn ich nicht mindestens mit einem 50€ Schein rumgewedelte.
    Das Ding ist, dass ich ebenfalls zu den Mädels gehöre, die relativ jung aussehen.

    Ich habe mir angeeignet, mit meinem Wissen über bestimmte Produkte nicht hinterm Zaun zu halten. D.h. wenn du schon etwas teurere produkte probiert hast würde ich das erwähnen. z.B., wenn du auf der Suche nach einer foundation bist:
    ‚ich suche die und das, habe bis vor kurzem etwas der marke XYZ und ABC benutzt, bin damit aber überhaupt nicht zufrieden/ meine Haut verträgt das nicht/ bin nicht einverstanden mit dem Preis-Leistungsverhältnis, etc‘
    oder erwähne Marken, die du benutzt, die es vllt beim Douglas gar nicht gibt, bei uns wäre das z.b. Bobbie Brown, zeig gleich, dass du von dem was du willst ahnung hast und man dir nichts andrehen kann.

  40. Reply
    Hana 6. Januar 2012 at 23:00

    ch habe schon die verschiedensten Erfahrungen gemacht, was Parfümerien und sogar Drogerien angeht.

    Teilweise wurde ich durch den Laden verfolgt, als würde ich gleich was einstekcen wolen, nur weil ich direkt nach der Schule zu Douglas ging, weil der auf dem Weg zum Bahnhof lag.

    War ich mal etwas schicker am Wochenende gekleidet und in der Stadt, wurde ich behandelt wie ein anderer Mensch, aber nicht umbedingt freundlicher.
    Einmal wollte ich mir bei Douglas einen bstimmten Lippenstift ansehen, was ich auch sagte, und dieVerkäuferin zeige mir Rouges und meinte, von der Marke gäbe es keine Lippenstifte. XD
    Odr sie wollen einem das neuste Wunderprodukt andrehen, obwohl man nach etwas anderen sucht, was stets ignoriert wird.

  41. Reply
    Resaa. 6. Januar 2012 at 23:05

    Ich bin erst 16 & werde von den Verkäuferinnen immer erst dann wahr genommen wenn ich etwas bestimmtes möchte oder ich um eine Beratung bitte.
    Sonst werde ich immer angeschaut als könnte ich mich nicht schminken oder könnte mir das alles sowieso nicht leisten. Ich mache mir viele Gedanken darüber & bin meist sehr traurig für wie ‚dumm‘ ich im Grunde gehalten werde.
    Schickeres anziehen & selbstsicheres, bestimmtes Auftreten ist so fast das Einzige was etwas hilft. (:

  42. Reply
    Carolin 6. Januar 2012 at 23:06

    Also ich finde, dass das altersabhängig ist. Natürlich ist uns allen das Douglas-Phänomen bekannt. 35+ sind die schlimmsten. Total überschminkt und sagen zu O.P.I „Opi“, also wie Großvater 😀 Und wissen nicht mal über ihre eigenen Marken Bescheid.
    Die jüngeren Verkäuferinnen finde ich eigentlich ziemlicht nett, klar gibt es da auch Ausnahmen, aber ich werde da eigentlich immer nett begrüßt und man fragt, ob man mir weiterhelfen kann. Gut ich muss zugeben, dass ich eigentlich auch immer ziemlich viel geschminkt bin, aber das ist eben mein Stil, vllt werde ich deshalb anders behandelt? Aber ich würde auch nicht auf die Idee kommen und im Douglas mehrere Swatches von verschiedenen Testern zu machen, was in einem dm problemlos möglich ist 😉

    • Reply
      Lilia 7. Januar 2012 at 21:16

      lol „opi“ :rotfl:

  43. Reply
    Emma 6. Januar 2012 at 23:08

    Ich hab auch oft das Gefühl, nicht ernst genommen zu werden. Meistens geh ich da extra aufgetakelt hin, also vorher Fingernägel maniküren, mich schminken, hohe Schuhe an…
    Also ich denk den Aufwand würde ich sicher nicht betreiben, wenns mir keinen Spaß machen würde, aber ich hab die Erfahrung gemacht, dass wenn man aufgetakelt da an kommt, dass man sehr viel ernster genommen wird. (Also, man darfs natürlich auch nicht übertreiben, also nicht im knappen Partyoutfit und Fake Lashes, Smokey Eyes und knall rotem Lippenstift…)

  44. Reply
    Leni 6. Januar 2012 at 23:08

    Magi, welchen :rose: Lippenstift trägst du auf dem genialem Foto?

  45. Reply
    Juliane 6. Januar 2012 at 23:09

    Ich arbeite in einem Laden für Kosmetikartikel und hab die Erfahrung gemacht, dass Teenager bzw. sehr junge Frauen häufig die unfreundlicheren Kundinnen sind. Wenn man sie anspricht, bekommt man oftmals nichtmal einen Blick geschweige denn einen Satz als Antwort. Sicher, das ist oft wohl Schüchternheit, aber schön fühlt es sich trotzdem nicht an. Man kommt sich vor wie ein störendes Übel. Ich bin auch schon oft komplett ignoriert worden und stand dann da wie ein Depp. An der Kasse wird man dann behandelt wie eine Maschine. Die Mädels telefonieren mit dem Handy oder quatschen mit den Freundinnen. Erst wenn man die Tüte rüberreicht und einen schönen Tag wünscht, kommt Leben in die Kundin: „Kann ich noch Proben haben?“

    Das Ende vom Lied ist, dass man die Mädels lieber pauschal in Ruhe lässt. :shame:

    • Reply
      bia 6. Januar 2012 at 23:28

      ja da hast du recht, habe auch ne zeit lang in ner drogerie gearbeitet, wenn man an der kasse wie ne dummer kassiererin behandelt wird ist das schon ziemlich dreist, ich hatte sogar mal das erlebnis, dass mich ein kunde etwas frage als ich an der kasse saß und gerade niemand zum kassieren da war und gerade als ich antworten wollte, kam vom kunden: ach naja, sie können mir ja eh nicht wieterhelfen, sie sitzen hier ja nur an der kasse
      bahmm, das war ne fette ohrfeige
      böse geht eben immer in beide richtungen
      lg bia

    • Reply
      Angeli 6. Januar 2012 at 23:28

      Ohja das kenne ich, aber ist nicht immer so. Es kommt drauf an wie man ihnen gegenüber auftritt. Ich hab auch schon einmal ein paar Mädels rausgeworfen, die haben es mit dem Parfüm testen übertrieben! Im grunde genommen bin ich eh zu grosszügig und freundlich, aber man kann es auch übertreiben. Was habe ich Stunden verbracht, mit Teenies und deren Mütter die ihr erstes Parfüm kaufen wollten, aber ich habe es gern gemacht, auch wenn sie anschliessend nix gekauft haben, sie waren froh um die Beratung und kommen wieder. Aber den mit dem telefonieren stimmt, solche behandelt man dann automatisch gleich wie sie einem.

    • Reply
      Leni 6. Januar 2012 at 23:15

      auch ne wahre Seite der Medialle

      • Reply
        keimonish 7. Januar 2012 at 11:11

        ja auch DAS stimmt sicher leider :-/…
        Das mit dem „Telefonieren an der Kasse“ ist mir auch schon öfter (bei dm ) aufgefallen. da hab ich schon manchmal gedacht, wenn ICH Kassiererin wäre, würde ich nicht weiter machen und warten, bis das Telefonat vorbei ist…..
        wie wohl DA die Kunden reagieren würden ? :-/

        • Juliane 8. Januar 2012 at 13:19

          Im dümmsten Fall beschwert sich dann die Kundin per Mail bei der Zentrale, dass ich sie nicht abkassieren wollte und ich krieg ein Rüffel. :-/

        • schonausprobiert 8. Januar 2012 at 15:48

          @Juliane

          wieso kriegst Du als Kassiererin einen Rüffel, wenn die Kundin während des Kassiervorgangs telefoniert?

          Oder meintest Du, wenn Du warten würdest bis sie fertig wäre mit Telefonieren?

        • Jenny 18. Januar 2012 at 04:51

          Naja aber was der Kunde letztendlich tut ist ja wurscht. Ich sag nur : Der Kunde ist König. Egal wie scheiße oder unhöflich er sich verhält.Der bringt das Geld in die Kasse und sicher Verkäuferinnen ihren Arbeitsplatz.Bleiben Kunden aus oder werden schlecht behandelt,ergo kommen nicht wieder,fehlt die Kundschaft und Arbeitsplätze werden rationiert,weil nicht genügend Nachfrage besteht und somit zu viele Arbeitskräfte für zu wenig Andrang zur Verfügung stehen.

          Klar ist es nicht höflich,aber man sollte da professionel sein und drüber hinweg sehen. Der Kunde sitzt am längeren Hebel.

        • schonausprobiert 7. Januar 2012 at 17:11

          Das stimmt, und es wird immer mehr mit dem Telefonieren. Ich finde das auch unhöflich, na eigentlich schon respektlos :no:

  46. Reply
    Steve 6. Januar 2012 at 23:19

    Ganz einfach: Wo man dich so behandelt, gehst du nicht einkaufen. Aber ganz so einfach ist es ja leider nicht… Meine Erfahrung während meiner Zeit in der ich für MAC gearbeitet habe ist die, dass in den PRO Stores weitaus fachkundigere und bessere Mitarbeiter besetzt sind als an Counter XY. Ergo ist der Pro-Store eigentlich DIE Anlaufstelle für dich 😉

    :blush: :rose: :poop:
    -Steve

    • Reply
      Sanna 11. Januar 2012 at 22:28

      Bisher war ich nur in einem PRO-Store (Amsterdam) und da wurde ich wesentlich schlechter beraten und unmotivierter „bedient“ als an meinem normalen Counter. Ich war auf der Suche nach einem Rouge zu einem bestimmten MAC-Lippenstift und fragte nach, was für mich wohl geeignet wäre. An meinem normalen Counter hatte ich innert Sekunden den entsprechenden Lippenstift aufgetragen gehabt und die MACine hat angefangen, verschiedene in Frage kommende Rouges in meinem Gesicht auszuprobieren. Im Pro Store wurde mir nicht einmal angeboten, ein Rouge aufzutragen, um zu schauen, wie es passt. Sie meinte nur, ich müsse selber wissen, was mir gefällt. Auch die Produkte schienen die Damen nicht besonders gut zu kennen. Ich fragte z.B. nach einem bestimmten Pinsel (Nr.) und Lidschatten (Farbname), beides musste ich dann erst im Detail erklären, ehe sie fündig wurde. Ehrlich gesagt war ich recht enttäuscht von der Beratung, weil ich ebenfalls davon ausging, dass man im Pro Store noch besser beraten würde als am normalen Counter. Wahrscheinlich hängt die Qualität der Beratung mehr von der MACine/dem MACino ab und weniger davon, ob es Pro-Store oder Counter ist.

  47. Reply
    Angeli 6. Januar 2012 at 23:21

    Liebe Mädels, ich habe selber kurz in einer Parfümerie gearbeitet und kenne das Problem aber auch an mir selbst. Ich habe immer selbst versuch, alle gleich zu behandeln, denn wer kennt das nicht? Man kommt in Jeans und Turnschuhe in die Parfümerie und fühlt sich unwohl. Ich würde einfach selbstbewusst auf die Parfümerieverkäuferin zu gehen und sie ansprechen und noch einen Tipp, ein paar Fachausdrücke oder wissen über Schminktechniken, Wissen über neue Kollektionen, was weiss ich; das beeindruckt. Einfach offen und direkt ansprechen, sonst gibt es auch noch andere Parfümerien. Ich hoffe ich konnte dir damit helfen! Liebe Grüsse

  48. Reply
    Sofia 6. Januar 2012 at 23:25

    Das heftigeste Erlebnis dieser Art war im Douglas in der Waterfront Bremen. Ich geh rein geh auf die Verkäuferin zu, schau ihr in die Augen, sage: Hallo, könnten sie mir vielleicht bitte helfen? Sie guckt mich an und geht wortlos weg. Und ich dachte nur so.. ???!! Sonst werde ich eigentlich relativ nett behandelt. Auch beim Mac Counter 🙂

    • Reply
      andrea 6. Januar 2012 at 23:37

      genau da hab ich mal eine wegen einem mittelchen für meine stirnfalte gefragt. ihr antwort war: botox?
      da hab ich ihr im geiste schon eine gescheuert.
      das sie drüber war hat sie aber direkt selber gemerkt und mir ungefragt ein riesen probentütchen mit den besten labels gepackt :clap:

      • Reply
        Anja 7. Januar 2012 at 00:07

        Das ist echt übel! Obwohl ich jetzt echt lachen musste 😀

        • andrea 7. Januar 2012 at 00:40

          passt schon. 😉
          wäre auch meine erste reaktion gewesen

        • MennoMia 7. Januar 2012 at 11:25

          Ui Krass! :rotfl:

  49. Reply
    Kiki 6. Januar 2012 at 23:26

    Ich werde in Parfümerien von den Dougletten oder auch im Karstadt auch immer ignoriert. Lediglich bei Pieper sind sie da netter.
    Oft schleichen mir auch die Türsteher hinterhet oder ich kriege so sprüche zu hören wie „das kannst du dir leisten?“ Neee… ich hatte vor das zu klauen…

    Mein Trick: Grader gang, ein wenig hochnäsig gucken und hauptsache: Seid geschminkt!!!!
    Egal ob natürlich oder smokey Eyes. Wichtig ist das ihr gut ausschaut. Am besten Haare auch noch toll frisiert.
    Ihr könnt natürlich auch mit Accesoirs aufwarten wie der Clutch oder einer Thomas Sabo Kette aber ich werde geschminkt, mit schönen Schuhen oder einer etwas edler aussehenden Jacke eigentlich immer bedient.
    Trotzdem gehe ich lieber zur Stadtparfümerie Pieper… die helfen einem gefragt auch ungeschminkt

  50. Reply
    pusteblume 6. Januar 2012 at 23:28

    ich bin mit meinen 21 jahren ja auch noch recht jung und werde dementsprechend oftmals behandelt. im douglas bei uns kann ich es total vergessen, entweder gibt es keine beratung, oder die beratung ist voll daneben. selten wurde ich dort ernst genommen und auch vernünftig bedient.
    am mac counter war es anfangs noch schlimmer. die maccine war so unfreundlich und abweisend zu mir, dass der gedanke „dieses mädel mit diesen grässlichen skaterschuhen und h&m klamotten kann sich das doch eh nicht leisten wozu also bemühen“ ihr glatt auf der stirn geschrieben stand. da es sich bei mac sogar um die countermanagerin handelte, reichte ich eine schriftliche beschwerde bei mac und auch bei breuninger ein. tja ich war scheinbar nicht die einzige und heute ist sie nicht mehr dort. grundsätzlich denk ich mir da aber, lieber gut im internet stöbern und informieren und im geschäft dann augen zu und durch. ja am besten sich so schlau machen, dass eine beratung fast nicht nötig ist und wenn man sich etwas auftragen lassen will, darauf beharren, egal wie einen die verkäuferin mustert.

    zu mac bin ich nur noch gegangen als die schlimme countermanagerin nicht da war. dadurch fiel mein häufiger besuch einer lieben maccine auf und sie ist heute countermanagerin und jetzt ist alles anders. wir sind per du und quasseln immer eine runde, wenn man mal vorbei schaut und bekommt immer eine top beratung. da macht das gleich viel mehr spaß, also kann ich nur raten, wenn man mal eine gefunden hat, die man gut fand, am besten immer bei der verkäuferin vorbei schauen. das macht auf dauer das ganze viel angenehmer.

    und natürlich es gibt immer zwei seiten. nicht nur manch kunde hat es schwer, auch eine verkäuferin gerät oft an kunden, die sich nicht immer so toll benehmen.

  51. Reply
    Paphiopedilum 6. Januar 2012 at 23:45

    „Läden sind nicht nett zu Menschen, Läden sind nur nett zu Kreditkarten“ – das ist nicht meine Weisheit, sondern die von Richard Gere aus Pretty Woman; aber es stimmt! Und ich denke, wie man in einem gehobenen Geschäft welcher Art auch immer behandelt, und ob man ernst genommen wird, ist nicht unbedingt eine Frage des Alters, sondern meiner Erfahrung nach eher milieubedingt. Die blöde Paris Hilton ist sicher auch mit 18 schon in jedem Geschäft auf der Welt super behandelt worden, selbst in solchen, in denen man sie überhaupt nicht kannte, und zwar eben nicht deshalb weil sie prominent ist, sondern deshalb, weil sie verdammt nochmal einfach nach Geld aussieht.

    Kürzlich hab ich in einem sehr vornehmen, um nicht zu sagen hochnäsigen Antiquitätenladen in London etwas gesehen, das ich mir kaufen wollte. Als ich dann hingegangen bin um das zu machen, da kam ich gerade von der Arbeit auf einer meiner Baustellen, hatte halt meine Arbeitskluft an, war null hergerichtet, aber dafür voller Fliesenkleber, Gips und Farbe, und sofort als ich das Geschäft betreten hab, hab ich gemerkt, die Verkäufer wollten mich kaum bedienen, weil sie es aufgrund meiner Erscheinung ganz offensichtlich kaum für denkbar hielten, daß ich mir bei Ihnen irgendwas leisten kann. Und selbst für den aus ihrer Sicht unwahrscheinlichen Fall daß doch, waren sie schon vorsorglich mal bissl eingeschnappt, einfach nur darüber, daß ich es wagte in diesem Aufzug ihren Laden zu betreten. Im Laufe des Verkaufsgesprächs tauten sie dann aber schnell auf, denn ich war dann natürlich auch leicht großkotzig, hab mir bissl raushängen lassen, daß ich mich auskenn mit ihrer Materie, und hab auch bissl erzählt was für Antiquitäten ich schon hab, um zu suggerieren, daß ich mir sowas durchaus leisten kann. Und so bin ich mit denen dann schon zurecht gekommen. Und so ist das bei Dir und der Parfümerie auch. Du hast das Geld Dir irgendwas zu kaufen, was Du halt jeweils haben willst, und Du hast das Know-how richtig damit umzugehen; beides sogar vermutlich in größerem Umfang als die Verkäuferin in der Parfumerie. Und das ist das einzige, auf das es ankommt. Das mußt Du zeigen, ausstrahlen, und wenns denn wirklich sein muß halt auch ex pressis verbis sagen, dann hat sich das mit dem nicht ernst Nehmen ganz schnell. Wenn gar nichts anderes hilft, beginne ich so eine kleine Beschwerde gerne mit dem Satz „Ich bin ungehalten über…“, das macht dann auf jeden Fall immer Eindruck, denn das klingt so bissl fast unnatürlich gewählt, daß es etwas einschüchternd auf den Adressaten wirkt. Ein wirklich vornehmes Geschäft würde zwar jeden Kunden aller bestens und zu vorkommendst behandeln, und nicht nur die, die schön hergerichtet sind und nach hohem Einkommen aussehen, aber das ist vielfach eben ein frommer Wunsch. Ich würd sagen, geh da hin mit dem Bewußtsein daß Du genügend Geld hast, daß Du Ahnung hast von der Materie, und versuch beides zu zeigen, mehr oder weniger deutlich, je nachdem, wies halt nötig ist.

    Abgesehen von diesen guten Ratschlägen halte ich es aber für möglich, daß es tatsächlich auch für Einen selber einfach eine Frage der Lebenserfahrung ist; die man sich ja bekanntlich nicht erzählen lassen kann, sondern selber sammeln muß. So blöd das klingt, denn ich bin ja auch noch keine alte Schachtel, sondern erst 31, aber wenn ich mich in mich selbst hineinversetze, als ich 18 war, da kann ich mir kaum vorstellen, daß es mir geholfen hätte, wenn mir jemand das alles so theoretisch gesagt und erklärt hätte. Ich hätte das intellektuell zwar schon verstanden, aber umsetzen hätte ich es wahrscheinlich nicht können. Denn so etwas wie Souveräität, sich unaufgeregt und ohne Hysterie einfach durch eine gewisse, natürliche Authorität Respekt zu verschaffen, das muß aus Einem selber kommen, ich glaub, das kann man sich nicht durch Erklärungen von jemand Anderem aneignen. Ich bin, als ich in dem Alter war, halt einfach trotz des Gefühls nicht ernst genommen zu werden, in die entsprechenden Geschäfte gegangen, weil mein Wunsch irgendwas anzuschauen oder ggf. auch zu kaufen einfach größer war, als dieses Gefühl; ich bin TROTZDEM hingegangen, will heißen, ich hab das einfach ignoriert, statt dem offensiv und souverän zu begegnen. Denn genau diese wirklich echte Souveränität kam bei mir eben tatsächlich erst mit einer höheren Anzahl an Jahren. Nun ist mir natürlich klar, daß die Menschen verschieden sind, und sich das nicht bei Jedem so verhalten muß, wie bei mir, dennoch wage ich aufgrund dieser, meiner eigenen Erfahrungen ein wenig zu bezweifeln, ob bloße Erläuterungen da helfen können, und seien sie auch noch so gut gemeint.

    • Reply
      Grace 7. Januar 2012 at 15:11

      Hm das mit dem Aussehen bzw das wirken ist bestimmt nicht unausschlaggebend. Aber man sieht zum Beispiel nicht jedem an ob er Geld hat.

      Meine Schwiegermama und ihre Freundinnin strotzen wirklich vor Kohle, blöd ausgedrückt, und werden trotzdem nicht für voll genommen… die tragen mit Sicherheit auch keine gefakten LV. Aber meine SM ist da noch etwas krasser im Umgangston wenn man sie wie ein kleines dummes Schulmädchen behandeln möchte vorallem wenn sie viel Geld da lassen möchte.

      Ich glaub vieles hat auch mit der guten Kinderstube des Ladens zu tun. Erinner mich an 2 Beispiele:

      War im LV in Berlin Friedrichstr., mein Freund wollte was nachsehen… tjoar… nach 2 Minuten isses mir vergangen da die Verkäuferin völlig herablassend war und schnödig. Situation 2: Vor knapp 8 Wochen kam ich ins Oberpollinger München, sah extrem scheiße (ungeschminkt, dreckige Schuhe wirklich furchtbar xD) aus, wollt eigentlich gar nichts bei LV aber bin so durchgeschlendert überall und die Verkäuferin bei LV kam sehr nett auf mich zu (genauso wie alle anderen) und hatten einen sehr netten Smalltalk.

      Einige vergessen halt das man Geld nicht unbedingt jedem ansieht (gut i hab au net viel Kohle xD).

      • Reply
        Paphiopedilum 7. Januar 2012 at 18:57

        Natürlich gilt nichts von dem, was ich geschrieben hab, absolut. Es ist lediglich die Tendenz meiner Erfahrungswerte. Das allerdings dann doch auch wieder eindeutig. Natürlich bin auch ich einerseits schon perfekt gestylt scheiße behandelt worden, und andererseits im Baustellen-Outfit untadelig und zuvorkommend. Dennoch halte ich die Logik des Geldes unbedingt für gegeben, gerade in solch exklusiven Designerläden, wie Du sie ansprichst. Denn reiche Leute, wirklich reiche Leute, hat es immer gegeben und wird es immer geben, allen Krisen zum Trotz, und die haben immer und werden immer solchen Geschäften die Tür einrennen. Diese können es sich daher in jeder Hinsicht leisten, eine tendentielle Otto-normal-Kunschaft herablassend zu behandeln, denn die wollen sie ja gar nicht unbedingt haben, sondern es ist die wirklich exklusive Kundschaft, mit der sie sich umgeben wollen; weil diese ihrem eigenen, exklusiven Image am besten entspricht. Und eine exklusive Kundschaft ist halt nunmal ausschließlich eine reiche; keine prominente, keine adelige, bzw. eben nur dann, wenn sie auch reich ist. LV würde auch der beliebtesten, bekanntesten Prinzessin der Welt nichts schenken, wenn die pleite wäre. Wenn man Deiner Schwiegermutter oftmals komisch kommt, obwohl sie Geld hat, und man ihr das eigentlich auch anmerkt, dann strahlt sie vielleicht irgendwas Anderes noch aus, das das irgendwie fördert; oder sie hatte oftmals Pech, aber für mich ist der Zusammenhang zwischen Geld, bzw. dem „Geruch“ danach, und guter Behandlung in exklusiven Läden absolut gegeben. Also in Läden wie LV eben, die nicht nur von uns als exklusiv empfunden werden, sondern deren Selbstverständnis das auch ist. Ich kenne beispielsweise einen kleinen Laden hier in Regensburg, der sehr super geile, exklusive (um dieses Wort einmal mehr zu strapazieren) und auch teuere Handtaschen verschiedenster, vornehmlich italienischer Designer verkauft. Da steht die Inhaberin selber drin, eine sehr vornehme, gepflegte, ältere Dame, Typ Unternehmerin alter Schule, verkauft berät, zeigt im Zweifelsfall auch nur her, und behandelt wirklich jeden Kunden höflichst, freundlichst, zuvorkommendst, eigentlich fast schon mehr wie einen Patienten, denn wie einen Kunden, aber ohne dabei unangenehm aufdringlich zu sein. Aber das ist halt auch wieder was Anderes, denn die denkt sich ganz offensichtlich, der Euro ist von Jedem gleich viel wert, daher sind meine Kunden König, alle, während bei LV u.ä. halt der Grundgedanke erst mal der ist, siehst Du überhaupt gut aus, hier in unserem Geschäft, und kannst Du Dich uns überhaupt leisten?. Und auf einem etwas niedrigeren Niveau ist das, denk ich, auch die Grundeinstellung, die grundlegende Herangehensweise an den Kunden in manchen „besseren“ Parfumerien, oder an Countern exklusiverer Kosmetikmarken. Plus häufig einer gewissen sich in leichter Pampigkeit äußernden Unlust der Verkäuferinnen, v.a. wenn die den Job schon seit 30 Jahren machen, und dann plötzlich ein „Kind“ von 18 Jahren vor ihnen steht, das ihren Service in Anspruch nehmen will. Also entweder das, latente Pampigkeit und Arroganz, oder Freundlichkeitsschulung. Auf die steh ich zwar eigentlich auch nicht wirklich, aber ganz ehrlich, lieber laß ich mir meine Foundation mit Autoverkäufercharme aushändigen, als mir das Gefühl vermitteln zu lassen, daß ich mich eigentlich bedanken muß, daß ich hier gnädigerweise überhaupt Geld asugeben darf, und dann auch selber in den Pamogkeitsmodus zu schalten zu müssen, um dem adäquat zu begegben. Auch das alles gilt natürlich nicht absolut, wie schon gesagt, natürlich hab ich hierzu auch schon gegenteilige Erfahrungen gemacht, aber tendenziell und mehrheitlich habe ich es so erlebt. Nunja, es ist kein ganz einfaches Thema, aber glücklicherweise ja auch kein wahnsinnig wichtiges.

    • Reply
      beautyjagd 7. Januar 2012 at 12:13

      Das kann ich absolut so unterschreiben! Gerade deine Überlegungen im letzten Abschnitt sind :yes:

  52. Reply
    miss leichenblässe 6. Januar 2012 at 23:50

    Hachja, das kenn ich nur zur Genüge… Ich bin 19 und denke, ich seh weder jünger noch sehr viel älter aus. Bei meinem Lieblings-MAC-Counter arbeiten einige nette Macinen, die immer sehr freundlich und hilfsbereit sind. Die sind aber auch nur wenige Jahre älter als ich. In vielen Parfümerien wurde und werde ich immer noch auch ziemlich mies behandelt. Vor allem von älteren Verkäuferinnen! Die kümmern sich lieber um die reich aussehenden älteren Damen, als um ein Mädl in Jeans 😉
    Vor ein paar Jahren hat mich das noch recht eingeschüchtert, kein Wunder, wenn man von drei grantigen Frauen angestarrt wird, als ob sie darauf warten, dass man was klaut!
    Mittlerweile werf‘ ich einfach einen grantigen Blick zurück, schau mich in Ruhe um, und falls ich nix kauf‘, geh ich grinsend wieder raus – das verschafft zumindest ein wenig Genugtuung 😉

    Eines sollte man diesen Verkäuferinnen vielleicht mal erklären: Auch jüngere Frauen/Mädchen wollen manchmal einen Haufen Geld ausgeben, beispielsweise für einen besonderen Anlass, weil sie Geld geschenkt bekommen haben oder sonstwas. Durch die Art, mit der besagte Verkäuferinnen uns aber behandeln, haben wir halt keine Lust, Geld auszugeben und gehen oft wieder. Echt bescheuert…

  53. Reply
    HennaPrincezz 6. Januar 2012 at 23:50

    Echt super interessant das hier viele ähnliche Erfahrungen gemacht haben.
    Douglas sollte seine Strategie mal überdenken. Immerhin sind wir die kaufkräftige Kundschaft von morgen. Wir die Kosmetik lieben sind doch diejenigen, die die hälfte ihres Gehaltes dort lassen 😀

    Man sollte dies mal an Douglas senden und hoffen das sich was ändert.

    • Reply
      YoursSabrina 7. Januar 2012 at 01:17

      theoretisch könnte man denen sogar mal hier diese Diskussion schicken, dann hätten wir wirklich mal einen Grund was zu änder, denn so viele Mädels können sich nun nicht „sich einbilden nicht bedient zu werden“ wie eine das hier mal vorgeworfen bekommen hat!

      • Reply
        MonChi 7. Januar 2012 at 02:17

        Finde ich auch. Einzelne Beschwerden in den Filialen kommen vor, aber ändern tut sich dadurch nix denke ich. So geballt wie es hier steht sollte es dann doch eher weh tun.

        Ich kann mich mit meinen Erfahrungen auch nur wiederholen. Wenn man nicht nach reich aussieht und zusätzlich noch jung aussieht wird man oft von Verkäuferinnen und diesen Security Männern im Anzug kritisch beäugt und fast schon durch den Laden verfolgt. Das hinterlässt einfach einen Eindruck, dass junge Leute fast pauschal für Ladendiebe gehalten werden und man fühlt sich als Kunde viel zu unwohl um dann auch Geld da zu lassen. Von oben herab sind die Dougletten nun wirklich fast immer, aber wann eine LE erscheint, ob „Black Pearl“ von Chanel schon da ist, ob es „Allmoust Lipsticks“ von anderen Marken gibt, etc -so was alles weiß da keiner, was ich einfach unmöglich finde. Wie kommts das wir Laien sowas alle wissen, jemand der damit seine Brötchen verdient allerdings nicht? Natürlich müssen sie nicht JEDEN Trend sofort mitkriegen etc,aber etwas Kenntnis zu den Releases der angebotenen Firmen könnte man schon verlangen finde ich. Statt dessen wird oft krampfhaft versucht dem Kunden etwas anzudrehen.Verkaufen, verkaufen, verkaufen hauptsache verkaufen- so scheint oft die Devise zu sein. Da wird zu dunkles Puder/Foundation empfohlen „damit man nicht so blass wirkt“ und wenn man sagt man findet der Lippenstift steht einem nicht, wird da eifrig gegenargumentiert oder einfach behauptet „Doch doch der steht ihnen fabelhaft!“, obwohl es wirklich objektiv keine Farbe für meinen Teint war…Sowas will ich dann schon selbst entscheiden dürfen…Ne also diese Form des „Beratungs“gesprächs ist mich wirklich über. Ich frage kaum noch und sage, wenn mir Beratung angeboten wird, dass ich mich erst umschaue oder schon zurecht komme. Ich gehe auch immer seltener zu Douglas und fast nur noch zu In-shop Countern, da wird man eher in Ruhe gelassen und oft auch freundlicher behandelt.

        • YoursSabrina 7. Januar 2012 at 10:02

          Klasse! Ich stimme absolut zu, was sagt Magi denn als Blogeigentümerin zum „Link versenden an Douglas“? 😉

  54. Reply
    Olivia 6. Januar 2012 at 23:52

    Orgh ich kenne das Problem auch, bin 20 Jahre alt und leider keine 1,60 Groß und habe ein wirklich junges Gesicht, ich schminke mich daher LIEBER weil ich mich damit einfach älter feilsche aber ich gehe auch gerne mal natürlich raus…

    Am beleidigsten finde ich es einfach, wenn eine Verkäuferin mit einer Dame sprich und sie Siezt und wenn ich sie anspreche ich Gedutzt werde als wäre ich nen Kind oda sowas, finde sowas mega unhöflich, wie soll man da bitte zur natürlichkeit stehen?

    Ich kleide mich nun mit 20 net gerade in Punkerklamotten, ich ziehe mich stehts vernünftig und will ja auch damit zeigen das ich 20 bin und halt nur Jung aussehe aber was soll denn sowas bitte? Ich weiß ja wohl selbst ob ich mir ka bei 30 Euro teure Schminke kaufen will oder nicht, geht ja die Verkäufer nichts an, die haben einen freundlich zu bedienen und zu beraten, ich gebe denen ja schließlich Geld für die Sachen, ob man sich damit zuhause dann doch die Wände bestreicht ist Sache des Kunden!

    Ich gehe dann auch manchmal eifnach mit soner 0 Bock stimmung in solche Läden und komischerweise werde ich DANN angesprochen aber das ist ja keine lösung…

    • Reply
      YoursSabrina 7. Januar 2012 at 00:15

      Das mit dem dutzen kenne ich, ich bin 19 und mit 1,48m ausgewachsen…das sagt ja alles. Wobei ich auch schonmal ernsthaft auf 28 geschätzt worden bin (vom Barkeeper an der Hotelbar als ich auf einer Messer für einen Verlag gearbeitet habe)

      • Reply
        Olivia 7. Januar 2012 at 00:50

        Ich finds echt saumäßig frech, vor allem ich bin einfach eine ruhige Natur bzw. ich lasse es mir nicht anmerken und genieße im stillen mein fluchen aber das sit auch nur DEREN Glück.

        • MonChi 7. Januar 2012 at 02:27

          Ich bin auch 20, klein und werde entweder übersehen/überhört oder man versucht mir Sachen anzudrehen die ich nicht haben will. Infos die ich brauche krieg ich nicht dafür, erklärt mir ne Douglette wie nem DorftrottelKIND(nichts gegen Dorfbewohner ;)) wie man Lidschatten in der Lidfalte verblendet oder nen smokey AMU schminkt, nur weil ich an dem Tag nur dezent geschminkt war. Wenn man versucht anzumerken, dass man das schon weiß, wird man belächelt oder ab da nur noch zickig bedient O.o
          Die scheinen wirklich auf die Zielgruppe 40+ zu setzen und fahren wohl nicht schlecht damit, allerdings wissen die bestimmt auch nicht wie viel Geld ihnen durch die Lappen geht bei jüngerer Kundschaft. Abgesehen von Online-Kunden, aber da wird dann eben lieber auf Verdacht gekauft, weil man ungerne in den Laden geht, swatcht,auftragen lässt um das Produkt dann überzeugt zu kaufen.
          Ich weiß selbst, dass ich freundlicher behandelt werde wenn ich stärker geschminkt und chic angezogen bin, aber so laufe ich im Alltag halt nicht immer rum, und sehe es auch nicht ein mich da in irgendeiner Form anzupassen. Es hilft wohl nur selbstbewusst aufzutreten und bestimmt aber freundlich zu sein. Aber auch das bringt einen oft einfach nicht weiter. :-/

      • Reply
        miss leichenblässe 7. Januar 2012 at 00:24

        Ich bin 19, dafür aber 1,75 (also größer als die meisten Verkäuferinnen :D) und werd trotzdem gedutzt. Ich hasse das! Ist echt eine Frechheit, da vergeht mir sofort die Lust, was zu kaufen.

  55. Reply
    sally 6. Januar 2012 at 23:54

    Also ich bin 15 und ich komme mir auch immer doof vor bei Douglas und Co. : / Am nettesten wurde ich bisjetzt bei MAC in England behandelt! Die Mac-Tante war total nett, hat mich super beraten und hat noch voll den Small Talk mit mir betrieben, und sich wirklich Zeit genommen !

  56. Reply
    Anja 7. Januar 2012 at 00:04

    Ich kenne diese Probleme bisher nicht, kann mir aber gut vorstellen wie das ist. Ich komme mir in so Drogerien und an Makeup countern eh immer fehl am Platz vor. Bisher wurde ich allerdings immer nett und freundlich bedient. Gehöre wohl eher zu der Minderheit, die sich den Kram lieber selbst aus dem Regal holt als fragen zu müssen was man gerne hätte. Kaufe MAC immer in UK (seh nicht ein hier für das selbe Zeug zw. 3 und 5 € mehr zu zahlen 🙂 ) und da sind die Verkäuferinnen immer super nett. Generell sage ich etwas wenn ich unhöflich behandelt werde, aber früher hab ich mich das auch nicht getraut :giggle:

  57. Reply
    Hanna 7. Januar 2012 at 00:13

    Ich kenne das. ei mir ist es natürlich auch sehr extrem weil ich erst 15 bin. Ich benutze trotzdem gerne Kosmetik, interessiere mich dafür und manchmal kaufe ich mir etwas aus dem High End Bereich. Und ich wurde noch niee wirklich niee angesprochen ob ich Hilfe brauche oder etwas suche, selbst wenn ich dies demonstrativ dargestellt habe. Als ich mir zum Geburtstag einen Chanel Illusion d´hombre kaufen wollte hat mich die Frau doch tatsächlich gefragt ob ich weiß, das das 30 Euro kostet.Das fande ich wirklich seehr unverschämt, ich bin vielleicht jung aber nicht blöd. Und als ich einmal bei Mac unterwegs war, weil meine Haut zickt, und ich einen gescheiten Concealer brauchte, musste ich letztendlich zu der Frau hingehen, und um Beratung bitten. Ich würde mir wünschen, sie würden mich ein bisschem mehr ernst nehmen.

  58. Reply
    YoursSabrina 7. Januar 2012 at 00:13

    Ich würde auch sagen das ist eine Frage des Selbstbewusstseins aber auch der Kleidung, gehe ich nach der Schule mit meinen Ordner ins Douglas werd ich angeschaut als ob ich klaue. Als ich nach dem Praktiku, wir hatten Kunden aus London da, ganz Buisnesslike (Pumps, Rock, Bluse, Blazer) dort war waren die so verdammt freundlich die wären fast ausgerutscht.

    Und ansonsten: einfach versuchen nichts drauf zu geben (oder sich mal bei Douglas beschweren, danach sind die viel freundlicher hört man so)

  59. Reply
    Sina 7. Januar 2012 at 00:16

    Hallo zusammen,

    ja, die guten Douglas Verkäufer/innen. Es ist wirklich unglaublich wie sehr die auf das Äussere der Kundinnen achten. Ich habe mal den Test gemacht – gleicher Douglas. Einen Tag bin ich völlig ungeschminkt und mit sehr legärer Kleidung reingegangen. Da wurde ich nur missfällig angeschaut. An einem anderen Tag viele Wochen später habe ich mal wirklich alles rausgeholt was da war. Super sehr sichtbar geschminkt, teure Klamotten, teure Accessoirs und unglaublich aber wahr ich wurde regelrecht belästig. Egal wo ich war Parfum, Make up, stetig hatte ich eine Verkäuferin, oft sogar zwei um mich rum, die versuchten mich zu beraten. Egal wie beide Verhaltensweisen nerven ungemein. Daher sind mir shop in shops auch am liebsten.

  60. Reply
    Lola 7. Januar 2012 at 00:19

    Also, ich hab eigentlich schon immer eine „Verkäuferinnen-Allergie“ -aber ich hatte noch nie Probleme damit, eine der Damen anzusprechen, ich war auch mit 16 schon relativ frech.

    Nee, was ich nicht leiden kann – ob ich sie nun ansprechen muss, weil sie irgendwo selbstvergessen ihre Nägel feilen oder ob sie ungefragt auf mich zugeschossen kommen, obwohl ich ganz offensichtlich nur etwas angucke (2 Meter vom Regal entfernt!), die Schlimmsten sind die Arroganten! Die, die ganz offensichtlich die Nase so hoch tragen, dass sie bestimmt schon knittrige Haut im Nacken kriegen. Die kriegen von mir aber auch ne klare Abfuhr.
    Jaaaa, es gibt auch nette Verkäuferinnen, und wenn ich so eine finde (selten!) , dann geh ich immer wieder in „ihren“ Laden. Und Läden, in denen nur Zicken arbeiten, haben mich ganz, ganz schnell als Kundin verloren (ich sag denen das aber auch, woran es liegt -„ich fühle mich hier nicht gut bedient / wurde nicht beraten“).
    Ich finde, es zahlt sich aus, einen richtig netten Laden zu finden und da immer wieder hinzugehen, denn dann kennen einen die Ladies schon (nicht nur meine „Lieblings-Verkäuferin“), und dann kriegt man auch gute Tipps für Schnäppchen und auch mehr Pröbchen.
    Aber ganz ehrlich: meine Erfahrung ist (ich bin inzwischen 50!), dass die Netten ungefähr 30 Prozent ausmachen, wenn’s hochkommt, und etwa 70 Prozent sind leider eingebildete Nudeln. Schade!

    • Reply
      YoursSabrina 7. Januar 2012 at 00:39

      „Die, die ganz offensichtlich die Nase so hoch tragen, dass sie bestimmt schon knittrige Haut im Nacken kriegen.“

      Haha, klasse das merk ich mir! :rotfl:

  61. Reply
    JuJu 7. Januar 2012 at 00:21

    Nimm dir das ja nicht zu Herzen, es gibt da offensichtlich eine Generation an Verkäuferinnen, die nicht beigebracht bekommen hat, wo es langgeht.

    Es ärgert einen, ich kenne es selbst zu gut, aber im absolut schloimmsten Fall würde ich mal mit der Filialleitung reden, das sollte helfen 😉

  62. Reply
    Rabenfeder 7. Januar 2012 at 00:37

    Bei Douglas ignoriert zu werden ist nicht unbedingt ein Altersproblem. Ich bin 28 und hab die Erfahrung auch schon gemacht, obwohl man mich bei meiner Größe und Statur eher schlecht übersehen kann. :clown:
    Ob man fix bedient und gut beraten oder doch eher übersehen wird hängt wohl zum einen von der Optik der Kundin (herausgeputzt oder Alltagslook), zum anderen mit der Motivation der Verkäuferin zusammen. Letztere sollte imo nicht von ersterem abhängen! Wenn doch, dann finde ich das äußerst unprofessionell und überlege es mir mehrfach und gut, ob ich mein Geld dort lasse und somit ihr Gehalt finanziere.
    Natürlich sollte man nicht völlig verranzt und wochenlang ungeduscht in einem Laden auftauchen – schon alleine aus Respekt vor seinen Mitmenschen. Aber wenn man frisch geduscht, normal frisiert, in sauberen schlichten Klamotten da auftaucht ist es unverschämt, wenn das Service(!)personal einen absichtlich links liegen lässt oder gar schlimmeres.

    Kurze Anekdote dazu:
    Ich war vor einiger Zeit zwecks Weihnachtsgeschenke-Kauf nach der Uni im türkisfarbenen Laden. Rein, 3 verschiedene Parfums, die sich zu Weihnachten gewünscht wurden, zielstrebig angesteuert, ohne Duftprobe in die Hand genommen und dann zu einem Parfum getapst, in das ich für mich selbst mal reinriechen wollte. Also Teststreifen genommen, einmal (!) angesprüht und – schwupp – ranzt mich eine Verkäuferin laut an, ich solle hier nicht „so sinnlos Parfum rumsprühen“ und solle auch „ja nicht versuchen was zu klauen!“ Was zur Hölle?! 😮
    Hab ihr dann stumpf die 3 Parfums, die ich mit Sicherheit gekauft hätte (Gegenwert rund 200€), in die Hand gedrückt und bin gegangen. Das muss wirklich nicht sein! Schriftliche Beschwerde folgte. Ob es letztenendes Konsequenzen für die Dame hatte weiß ich nicht.

    Eigentlich hatte ich mir da geschworen, nie wieder einen Douglas zu betreten. Dummerweise bekam ich mal nen Douglas-Gutschein geschenkt. Hab mich dann doch nochmal überwunden in ne Filiale zu gehen (mittlerweile wohnte ich in ner anderen Stadt). Obwohl ich auch da nicht sonderlich aufgemotzt und in schlichtem Outfit dort aufgeschlagen bin wurde ich schon beim Betreten des Ladens (vom Alter her vermutlich von der Azubine) angesprochen und dann in Sachen Parfum freundlich, umfassend und kompetent beraten. Geht doch! Sind denn junge Verkäuferinnen noch vorurteilsfreier? Motivierter? Ich hoffe, dass sich das Mädel das behält.

    Es ist also wohl auch ein wenig Glückssache, ob man in eine Filiale mit motiviertem Personal kommt.
    Wenn man ignoriert wird und Beratung möchte bleibt einem wohl nichts anderes übrig, als sich eine Verkäuferin zu schnappen und dann von Anfang an durchblicken lassen, dass man sich für dieses und jenes spezifische Produkt interessiert, sich aber gerne beraten lassen möchte, „was der Profi raten würde“ (jip, der Satz zieht oft).
    Grundsätzlich würde ich mich aber, soweit wie möglich, vorher via Internet über die verschiedenen Produkte informieren. Dann läuft man nicht Gefahr, völlig falsch beraten zu werden. Zum einen, weil man dann durchblicken lassen kann, dass man da auch grundlegende Ahnung hat und zum anderen, weil man dann merkt, ob man gerade einen vom Pferd erzählt bekommt. Wenn man denn überhaupt beraten wird. Andernfalls hat man dann wenigstens die Auswahlmöglichkeiten eingeschränkt, wenn man einsam und verlassen vorm Counter steht.

    • Reply
      Lilia 7. Januar 2012 at 21:53

      Wo genau hast du denn deine Beschwerde hingeschickt? Ich habe neulich bei Douglas auch so etwas ähnliches erlebt wusste aber nicht an wen ich mich wenden sollte.

  63. Reply
    Joanna 7. Januar 2012 at 00:39

    Oh das habe ich auch schön öfter erlebt. Vor allem wenn ich mal relativ ungeschminkt und mit Klamotten vom Primark oder H&M in den Douglas reinstolziere kann ich förmlich hören wie sich manche denken „boa die will doch eh nur gucken, und wenn sie sich was kauft dann nur was von Essence“
    Meistens möchte ich ja auch wirklich nur gucken, denn ich swatche live und kaufe mir die Sachen dann immer online mit dem 10% Rabatt etc.
    Aber manchmal kommt es dann auch vor dass ich beraten und bedient werden möchte und dann evtl. sogar wirklich ein Produkt kaufe (dann aber auch von Chanel, Clarins, Dior, Mac etc.)
    Wenn ich dann die ungläubigen Blicke sehe und das dezente Zögern entdecke, komm ich gerne mit „Fachfragen“ an, die die Verkäuferinnen (sehr) oft selbst nicht beantworten können, wie zB „Wann kommt denn eigentlich Le xx endlich in die deutschen Stores?“ (die meisten gucken mich dann nur verdutzt an und wissen noch nichtmal von welcher LE ich dann spreche, dann zeige ich ihnen natürlich gerne mal Pressebilder auf meinem schicken, teuren Markensmartphone und kläre sie ein wenig über ihre Arbeit auf)
    Auf Fragen wie „Meinen sie dieser Lidschatten ist ein Dupe zu Lidschatten xx“ oder „Welche Farbe ist denn am meisten zu vergleichen mit der Farbe xx“ etc. kommen auch gerne mal nur große Fischaugen (als könnte ich eine Grille im Hintergrund hören)

    Wenns richtig böse wird (ja, es kam mir auch schonmal vor dass ich richtig ignoriert wurde oder mir sogar gesagt wurde der DM ist direkt nebendran !!!??) krame ich auch gerne mal das tiefgehendste Fachwissen welches ich besitze raus, schwärme über dies und das, hauptsache schön teuer solls sein, hole meine Geldbörse raus, zück mal mein 100€ Schein, vllt noch 2 50€ Scheine (is nich immer drin, aber machmal hab ich GLück :D), überlege laut ob ich nun das oder das, oder vllt doch beides kaufen soll .. und sage dann „aj ne, ich glaub bei Pieper oder: ________ (hier irgendeine Konkurrenz einfügen) wars doch billiger
    und geh dann raus. Hoffentlich hats auch die Geschäftsleitung mitbekommen. Dann kriegt die arrogante Olle eine Standpauke, die sie verdient hat …

    • Reply
      Choo 7. Januar 2012 at 21:57

      Ich hoffe, dass du deinen Kommentar nicht ernst gemeint hast (bezogen auf die Textpassagen: Markenhandy und Geldscheine).
      Wenn doch, dann muss ich ehrlich sagen, dass, wäre ich dort Verkäuferin, ich jemanden wie dich auch nicht bedienen wollen würde. So eine Arroganz, das ist ja schon traurig 🙁
      Und peinlich finde ich es auch…

  64. Reply
    Lisanne 7. Januar 2012 at 01:02

    Erinnert ihr euch an die Stelle in Pretty Woman, als Julia Roberts in der Boutique nicht bedient wurde, als sie ihre „Arbeitsklamotten“ (^^) getragen hat und am nächsten Tag wieder kam, in den elegantesten Sachen, die man sich denken kann?

    So sollte man es meiner Meinung auch machen. Wenn sie sich dann überschlagen, richtig einen drauf setzen und dann „In diesem Geschäft werde ich nicht kaufen. Guten Tag.“

    Allein die Blicke wären es wert.

    • Reply
      Feena 7. Januar 2012 at 20:30

      Hallo,
      das habe ich gebracht. Wobei das am selben Tag war. Ich habe mich nicht aufgedonnert. Ich bin mit einem Produkt an die Kasse, wurde sichtbar und habe ihr meine Meinung gesagt.
      Erst war sie irritiert, dann beharrte sie darauf, dass sie nichts falsch machen würde (ich mir das also einbilde) und als ich sagte, dass ich meine Beschwerde weiterleite an die nächsthöhere Stelle, da wurde sie blass, besonders als ich auf ihr Namensschild starrte und ich ließ sie stehen. Hätte gerne Mäuschen gespielt, was ihre Kolleginnen und sie nun wohl sagten (denn Reden tun sie ja gerne, anstatt mich zu bedienen…).
      Danach war das nie wieder der Fall.
      Liebe Grüße
      Feena

  65. Reply
    Valerie 7. Januar 2012 at 02:19

    Ich gehe seit ich 15 bin unter der Prämisse in Parfümerien, dass die Angestellten die dort arbeiten es während meiner Anwesenheit FÜR MICH tun, mein Personal quasi 😉
    Sie arbeiten dort, um mir meinen Einkauf zu vereinfachen, angenehm zu machen; mir Sachen herauszusuchen, mich zu beraten um am Ende dafür mein Geld entgegen zu nehmen. Aber dafür müssen sie eben auch was tun.
    Wenn keine Verkäuferinnen von den Kunden in der Parfümerie benötigt würden, dann gäbe es auch keine – ich sichere ihnen also dadurch, dass ich dort kaufe und dabei auf sie angewiesen bin indirekt ihren Job, also ist es auch mein gutes Recht, ihre Leistungen in Anspruch zu nehmen.
    Gehe ich unter dieser Voraussetzung auch in die nobelste Boutique, dann fällt es mir auch nicht schwer, Verkäuferinnen dazu aufzufordern, etwas für mich zu tun, mir etwas zu reichen, mit mir etwas bestimmtes zu suchen…
    Und, wie gesagt, seit ich 15 bin, hatte ich fast niemals das Problem, nicht angemessen in der Parfümerie bedient worden zu sein; selbst in Jeans, Kinder-T-Shirt und Chucks und ohne Make Up nicht.
    Ist es dennoch einmal vorgekommen, bin ich einfach nie wieder in den betreffenden Laden gegangen. Die brauchen mich da als Kundin offenbar nicht.
    Also: Es ist selbstverständlich, dass Du als Kundin die Dienste von Verkäuferinnen in Anspruch nimmst, dafür sind sie da. Also tritt auch so auf. Wenn das nicht hilft: Geh in eine andere Parfümerie; zumeist hat man ja die Möglichkeit, auszuweichen und ist nicht auf eine einzige Filiale angewiesen.

    Der einzige Laden, in dem ich mal eine andere Erfahrung machen musste, war ein MAC Store – ich hatte dort schon einiges erworben und war dabei gut mit den Maccinen ausgekommen; habe diverse Sachen von MAC von Countern und aus dem Internet daheim; es war also nicht so, als wenn ich keine Ahnung von der Marke und ihren Produkten hätte…
    Ich wollte mich also bezüglich einer Foundation im Store beraten lassen; bin direkt nach der Arbeit, nur mit Wimperntusche und sehr leger gekleidet in den Store, kurz nach dem dieser morgens öffnete. Außer mir war erst eine Kundin anwesend, zwei Verkäuferinnen. Aber die zwei kümmerten sich gemeinsam um das wohl aufwändigere Anliegen der einen Kundin.
    Ich mich also umgesehen, einige Sachen aus einer LE geswatched und mich schlussendlich den Foundations zugewandt und in aller Ruhe geswatched, getestet und geschaut, was denn so passen könnte, mich dabei immer wieder umgesehen, ob denn mal eine Verkäuferin Zeit fände.
    Das Beratungsgespräch war offenbar zu Ende, die Verkäuferin A kassierte ab und ich dachte, yay, jetzt bin ich dran – und Verkäuferin B fing in aller seelenruhe an, Schubladen nachzufüllen.
    Ich sprach Verkäuferin B an, wurde jedoch von Verkäuferin A unterbrochen, die das Abkassieren beendet hatte und eine Anekdote aus dem soeben geführten Kundengespräch zum besten gab, als wäre ich Luft.
    Ich hab’s dann noch einmal versucht, die beiden warfen mir aber nur einen abschätzigen Seitenblick zu und dann bin ich gegangen und nie wieder in den Store gekommen. Wenn ich was von MAC will, geh ich zu Karstadt, Douglas oder kauf’s online – oder für ne LE auch mal in den anderen Store; aber die Erfahrung hat mir die ganze Marke ein wenig unsympathischer gemacht.. :smug:

  66. Reply
    shalely 7. Januar 2012 at 03:00

    Ich bin nun schon Mitte 30 und kenne das Problem auch, da ich eben auch jünger aussehe. Besonders nervig ist es, wenn meine Mama erzählt, wie nett doch die Verkäuferinnen sind und ich wurde am Vortag pampig bedient.
    Da hilft nur durchatmen, Kopf hoch und versuchen selbstbewußt aufzutreten.

    Sehr vertraut ist mir auch das ungute Gefühl, wenn man in bestimmte Pafümerien geht und mal Top gestylt ist. Ich hasse es, wenn man so prüfend von oben bis unten angesehen wird.

  67. Reply
    shalely 7. Januar 2012 at 03:08

    Und was mir grad noch einfällt… Hat zwar nix mit beauty zu tun, aber mit dem Thema.
    Vor ein paar Jahren wollten meine Freundin und ich uns im Kreta Urlaub ein Auto mieten. Wir waren damals 27. Unsere Reiseleiterin wies uns lang und breit darauf hin, dass das in Griechenland ja erst ab 21 Jahren erlaubt sei und es täte ihr ja leid aber man müsse auch 5 Jahre den Führerschein haben. Als meine Freundin dann meinte, dass wir hart auf die 30 zugehen würden, wurden die gute Frau knall rot. Letztlich haben wir alle zusammen uns halb tot gelacht 🙂

  68. Reply
    Isabel 7. Januar 2012 at 03:16

    Jaja so ist das. In unserem Douglas ist das auch ganz schlimm. Vorallem die Maccinen haben absolut gar keine ahnung. da hab ich noch letzte woche die bauklötze meines lebens gestaunt. ich (19) war mit meiner mama dort weil sie sich für ne foundation interessiert hat. kam eine angerannt und meinte ja wir tragen das mal auf. und dann wurd ihr was aufgetragen ich dachte schon mh wieso nutzt die denn keine base ist ja schließlich keine babyhaut mehr und sie wollte ja auch weniger sichtbare poren etc.. sah natürlich dann scheiße aus, foundation textur absolut falsch gewählt u.ä.
    darauf meinte sie dann: oh ich glaub ich hol mal meine kollegin die ist MA und ich nur Kosmetikerin die kann da sicher weiterhelfen
    Die klatschte dann mama andere seltsame dinge ins gesicht die eigentlich viel zu „schwer“ waren und alles nur noch mehr betonten
    Ich meinte dann: Ja wie siehts denn aus mit der Face&Body die hat doch nur eine leichte deckkraft und ist von der textur her auch recht flüssig
    Da guckt die mich allen ernstes an und sagt: Aha oke und von welcher Marke ist die??
    Spätestens da hab ich mich gefragt wo ich hier gelandet bin hab mama all meine gedanken erzählt und wir sind von dannen getigert (inkl. allergischer reaktion da mama die produkte alle auf einmal nicht vertragen hat, danke)

    Anderer douglas, andere story
    ich wollte den bb creamy concealer haben (zwecks anfixerei und das problem das mir alle concealer in die augenfalten gerutscht waren) ich zum bb counter und suuuuper nette dame dort
    Sie meinte dann ich sollte bevor ich mir den teuren bb concealer kaufe lieber mal ne augenpflege zulegen und wenn es dann nicht hilft kann ich das ja immernoch kaufen. dann hat die liebe sich ein bein ausgerissen und ihre kolleginnen mobilisiert damit ich eine richtige und vorallem möglichst günstige pflege bekomme und was soll ich sagen? ich hab denn bb concealer nun aber nicht mehr weil alles andere verrutscht sondern… jaaa.. anfixen.. da war was 😀
    ich benutze die pflege bis heute und bin super glücklich damit

    Also alles sehr seltsam dort..

  69. Reply
    schon ausprobiert 7. Januar 2012 at 08:13

    Ich bin ja nun schon ein bissel älter. Aber ich kann mich an eine Situation in meiner Jugend erinnern, wo es mir in einer Douglas Filiale ähnlich ging. Ich habe damals eine Ausbildung zur Floristin gemacht und habe mich tatsächlich getraut nach der Arbeit mit meinen Arbeitsklamotten in einer Douglasfiliale aufzutauchen um einen damals recht gehypten Lippenstift zu kaufen, da meine Freundin Geburtstag hatte. Ich wurde schlichtweg ignoriert, nicht nur dass, ich erntete missbilligende Blicke, wie eine Obdachlose. Ich hatte in dieser Filiale schon öfters etws gekauft, natürlich war ich da immer „aufgebrezelt“ gewesen und wurde auch immer recht nett bedient. Aber daran habe ich ganz krass gemerkt, wie Du eingeschätzt wirst nach Deiner Optik. Und dazu kommt, dass ich mir vorstellen könnte warum junge Mädels ignoriert werden. Man hat gar keine Lust sich die Mühe zu machen sie bei Highend Produkten zu beraten, da die Verkaufskraft wahrscheinlich denkt, dass das Mädel eh nur kucken will, sich das die teure Kosmetik ja eh nicht leisten kann und somit auch nicht kaufen wird.
    Nach meiner Erfahrung damals hatte ich einen Brief an Douglas geschrieben. (ja, lacht nur, einen Brief!email gab es damals noch nicht! es war in den 80ern) Ich bekam nach einiger Zeit ein fettes Paket mit diveresen Produkten(würde einem heute glaube ich nicht mehr passieren) und einen Brief indem man sich bei mir entschuldigte.
    Den Mädels heute gebe ich den Tipp, SELBSTBEWUSST auftreten, es ist euer Geld was ihr los werden wollt!! Bedient euch keiner und ihr werden ignoriert. Verkaufskraft suchen, ansprechen! Traut euch und ihr werdet ernst genommen!

    • Reply
      schon ausprobiert 7. Januar 2012 at 08:28

      Übrigens habe ich festgestellt, dass man in kleinen privat geführten Parfümerien oft wesentlich besser beraten wird 😉

      Zudem braucht sich der Einzelhandel nicht wundern , dass die Einkäufe in den Geschäften zurückgehen, schlechte Beratung, Ware nicht vorhanden, Liefertermin unbekannt. Ja, da bestelle auch ich lieber sorgenfrei online 🙂 Das meine ich jetzt nicht nur auf Kosmetik bezogen!

  70. Reply
    Karmesin 7. Januar 2012 at 08:39

    Ich habe festgestellt, das man mit Selbstvertrauen am ehesten was erreicht. Wenn man schon ausstrahlt, dass man unsicher ist wirkt man vielleicht auch jünger? Ausserdem sind vielleicht nur die Verkäuferinnen in dem Laden so, die in einem anderen Laden können ja viel netter sein.

    Mein Rat: Du schaffst das schon, wirke einfach nicht wie ein verängstigtes Mäuschen und gehe offen und freundlich auf die Frauen dort zu :-))

    Zu Thema „Vorurteile in der Parfümerie“:

    Mir ist es mal passiert, dass ich im Douglas stand und mir ein riesiges schwarz gekleidetes Muskelpaket seine Hilfe anbot. Ich bedankte mich und sagte, ich glaube nicht, dass er mir helfen könne. Ich hielt ihn für einen von den Sicherheitsleuten die da bei uns überall rumstehen.
    Da guckt er mich ganz empört an und sagt, völlig entrüstet und in einem megaschwulen Tonfall „Ich bin VISAGIST!!“
    Ich hätt mich kringeln können vor Lachen aber ich hab mich mal lieber zusammengerissen, er wirkte echt beleidigt 😉

    Schönes Wochenende euch allen!

  71. Reply
    Jule 7. Januar 2012 at 09:16

    Es ist ja schon beruhigend zu wissen, dass sich die „breite Masse“ unter uns nicht so 100%ig wohlfühlt, wenn man insbesondere in einen Dougi stiefelt.

    Vor dem Beginn meiner MU-Sucht hat mich mein Weg nur selten in eine Filiale geführt. Wirklich kleine, private Parfümerien gab´s damals in meiner kleineren Heimatstadt nicht – also führte an den türkisen Läden kein Weg vorbei. Und ich hab´s gehasst.

    Inzwischen gehe ich eigentlich gern dort einkaufen, insbesondere aber an den MAC-Counter im großen Douglas auf der Frankfurter Zeil und in den MAC-Store. Dort kaufe ich bevorzugt meine geliebten MAC-Sachen. Allerdings bedienen und beraten mich dort aber auch die Maccinen und die sind in Frankfurt ausnahmslos supernett. Nach einem MAC technique am Counter und einem im Store kennt man sich dann auch etwas „besser“, duzt sich und es macht richtig Spaß, dort etwas zu kaufen. Zumal ich in der Regel hingehe, um auch wirklich Geld dort zu lassen und eher weniger um nur zu gucken (Zeitfaktor).

    Brauche ich allerdings etwas anderes aus dem Kosmetikbereich, komme ich um die Dougletten ja nicht rum. So kam es dann neulich zu einem Zusammentreffen zwischen mir (ungeschminkt, in praktischen Lebensmittel-Großeinkauf-Klamotten: Boots, Jeans, Fleecejacke, Steppweste) und einer Douglette, weil ich sponan Lust auf Essie-Lacke hatte. Und ich dachte noch „Au wei, so wie ich heute aussehe, wird das nix.“ Als dann zielstrebig eine Douglette auf mich zukam „Kann ich ihnen HELFEN?“, winkte ich erstmal freundlich ab – dummerweise fühlte sie sich aber erst recht motiviert. Supi.

    Erstaunlicherweise entwickelte sich ein wirklich nettes Verkaufs- und Beratungsgespräch und ich bin mit zwei Essie-Lacken und einem Anny-Top-Coat aus der Filiale gestiefelt.

    Da war ich positiv überrascht – vor einigen Wochen war ich in derselben Filiale. Bürooutfit, geschminkt und wollte mir einen speziellen Chanel-Kajal einfach mal ansehen – trotz meines douglastauglichen Erscheinungsbildes geriet ich an eine Douglette – Marke arrogant – die mich erstmal von oben bis unten musterte und mir dann recht widerwillig den Kajal raussuchte, um mich dann links liegen zul lassen. Vielen Dank auch.

    Inzwischen denke ich mir: Julchen, du bist 31, hast schon eine Menge Geld in div. Douglas-Filialen gelassen, es kann dir egal sein, was sie von dir halten und wenn du etwas willst, zwingst du sie einfach nett zu dir und deinem Geld zu sein – basta. Ich bin Kundin, ich will Geld ausgeben, ich bin Königin. Und wenn die Damen meinen, das wäre umgekehrt – bitte, dann gibt´s beim nächstbesten schrägen Vorfall eben einen Vortrag zum Thema Kundenfreundlichkeit – Dienstleister, mit denen ich beruflich zu tun habe, müssen das auch gelegentlich über sich ergehen lassen, wenn sie mir blöd kommen.

    Bei Pieper habe ich leider nur die Möglichkeit, online einzkaufen, da es hier in der Ecke keine Filialen gibt – was ich sehr schade finde. Das wäre wirklich eine Alternative.

  72. Reply
    bettie 7. Januar 2012 at 09:20

    ich kann das total nachvollziehen, auch mit 24 komme ich mir im douglas immernoch blöd vor.

    aber tipps wie chic anziehen finde ich irgendwie seltsam. es kann doch nicht sein, dass man sich als kunde an den laden bzw. verkäufer anpassen muss…
    ich fände es sinnvoller sich häufiger zu beschweren (muss man ja nicht vor ort tun, aber z.b. per mail)

    mein einziger tipp: die verkäufer direkt ansprechen, wenn sie einem dann trotzdem zu blöd sind, kann man ja einfach wieder gehen und woanders einkaufen.

    • Reply
      mydarkersidejewel 7. Januar 2012 at 11:42

      Das sehe ich ähnlich. Ich habe auch schon sehr oft gemerkt, dass die Freundlichkeit und die Aufmerksamkeit die man von den Verkäufern bekommt (nicht nur bei Douglas, sondern in sehr vielen Geschäften, auch Nicht-Kosmetik) davon abhängt, wie schick/hochwertig man aussieht. Aber sich extra aufbretzeln, nur damit man im Douglas ernst genommen wird? Wo leben wir denn? Ich finde das sehr sehr traurig, dass das „notwendig“ ist.

      • Reply
        B.A. 7. Januar 2012 at 19:51

        :yes:

  73. Reply
    Tanja von tanjas-beauty-blog 7. Januar 2012 at 10:15

    das kenne ich bei einigen douglasfilialen!!!

    ich gehe auch sehr oft ungeschminkt aus dem haus und wenn man ungeschminkt in einen douglas geht, dann hast du als kundin schon verloren.
    da wird man nicht mal mit dem arsch angsehen…

    traurig…

    bei mac ging es mir noch NIE so! auch ungeschminkt 😉
    die sind in münchen im ludwig beck immer wirklich seeehr nett gewesen.

    LG

  74. Reply
    jelly 7. Januar 2012 at 10:33

    Sobald ich eine Verkäuferin anspreche, schalte ich meinen netten Modus ein. Dabei trennt sich die Spreu vom Weizen. Jede zweite Verkäuferin benimmt sich mir gegenüber wie eine Schnepfe.

    Eigentlich sollte ich konsequenter werden. Entweder den Laden verlassen, oder fragen, ob sie zu allen Kundinnen so unfreundlich ist.

  75. Reply
    keimonish 7. Januar 2012 at 10:49

    Im Moment hab ich da auch keine Probleme mehr aber es war schon ein Prozess, den ich da erst durchlaufen musste und das auch in höherem Alter noch. Es ist, glaube ich, schon eine Frage des Auftretens und des erhobenen Hauptes (zumindest innerlich) und jeder muss da seine eigenen Erfahrungen sammeln, denke ich, eben weil wir ja alle sehr verschieden sind.

    Es ibt ja auch Gott sei Dank viele nette Verkäuferinnen, sowohl in den Drogerie-Märkten als auch in Parfümerien 🙂
    Aber dass oft Kenntnisse über ihre Produkte fehlen, das merke ich immer wieder….Das ärgert mich besonders bei Fachverkäuferinnen:-/

  76. Reply
    Spaetzle 7. Januar 2012 at 10:59

    Ich finde es sehr filialabhängig, wie man insbesondere bei Douglas oder bei MAC bedient wird.
    Mittlerweile weiß ich, welche Filialen was taugen und welche ich lieber meide.
    Der Düsseldorfer MAC-Store ist z.B. keine Adresse, die ich sehr gern aufsuche, weil ich dort fast jedes Mal ingnoriert werde. In Köln hingegen ist mir das noch nie passiert, da war man immer sehr freundlich und bemüht.
    Was Douglas angeht habe ich auch oft das Problem, dass hinter mir ein Sicherheitsmensch herläuft und mich „bewacht“. Warum auch immer. Ich hasse es, wenn ich nicht in Ruhe gucken kann.
    Leider muss man ja auch sagen, dass die Bedienung in der Parfümerie ziemlich vom Äußeren abhängig ist.
    Generell bin ich der Jeans-und-Tshirt-Typ, aber ein paar wenige Male im Jahr mache ich mir einen Spaß draus, mich sozusagen als Klischee-Düsseldorferin aufzubrezeln. Und siehe da, man findet viel mehr Beachtung.

    Nur auf eine Parfümerie lasse ich nichts kommen, und das ist Schnitzler in Düsseldorf. Da bin ich noch nie schlecht bedient oder links liegen gelassen worden, egal wie ich aussah.

  77. Reply
    melibli 7. Januar 2012 at 11:10

    Ja, das kenne ich leider auch, obwohl ich inzwischen 28 bin und man mir das auch einigermaßen ansieht.
    Ich fühle ich sofort tierisch unwohl, wenn ich in legeren Klamotten oder gar ungeschminkt (was an hektischen Tagen öfters vorkommt) in eine Pafümerieabteilung oder Parfümerie spaziere. Da ich überhaupt nicht gerne beraten werde (da kommt meistens eh nur Mist bei raus) schaue ich mich lieber alleine um. Aber diese arroganten und abschätzigen Blicke, die man häufig von den Verkäuferinnen bekommt, ärgern mich total! Frei nach dem Motto. „Die kann sich das eh nicht leisten“ oder „Die weiß doch gar nicht was sie damit soll“. Aber dagegen kann man leider nicht viel machen. Da kann man einfach nur drüber stehen.

    Dabei muss ich sagen, dass mir das im Douglas eher selten passiert. Viel schlimmer sind die Parfümerieabteilungen in Karstadt oder Kaufhof, oder auch kleinere Parfümerien. Als ich einmal dann doch eine Beratung brauchte (ich glaube das war im Karstadt) und eine ältere Verkäuferin ansprach, war diese total pampig und lustlos. Ich habe ihr dann direkt ins Gesicht gesagt, dass ich unter dieser Umständen keine Lust hätte, etwas zu kaufen, und lieber in ein anderes Geschäft gehen würde :devil: . Ha! Sowas liebe ich!

    Also, lange Rede kurzer Sinn, mein Tipp: Egal wie alt oder angezogen, wer sich schlecht behandelt fühlt, hat zwei Möglichkeiten: 1.) Das ganze an sich abprallen lassen und die andere für ihr ärmliches unfreundliches Leben bemitleiden oder 2.) Die Verkäuferin offen darauf ansprechen und ihr mitteilen, dass die Unfreundlichkeit gegenüber einer Kundin absolut unangebracht ist. Im Zweifelsfall den Geschäftsführer verlangen (das wirkt Wunder!!!!). Die meisten werden sich das nicht trauen, aber glaubt mir Mädels, das wirkt Wunder! Und wenn nicht beim Gegenüber, so geht ihr doch erhobenen Hauptes wieder aus dem Geschäft 🙂 .

  78. Reply
    mydarkersidejewel 7. Januar 2012 at 12:01

    Leider kenn ich das auch und besonders Reitsportgeschäften und Autohäusern, das da der am besten behandelt wird, der nach viel Geld aussieht 🙁
    Ich bin da mittlerweile sehr konsequent. Da, wo ich mich als Kunde nicht wohl gefühlt habe, da gehe ich nicht mehr hin, Ende. Wenn sie mein Geld nicht nötig haben – ok.

    Zwar habe ich großes Verständnis dafür, das Einzelhandel ein ganz harter Job ist und niemand immer perfekt freundlich sein kann, aber Kunden unterschiedlich zu behandeln ist in meinen Augen ein Nogo!

    Bei Douglas und MAC sind meine Erfahrungen durchwachsen, richtig krasse Sachen hab ich bei kleineren Parfümerien erlebt!

    Was ich wichtig finde, ist positives Feedback geben. Wenn die Beratung spitze war und man sich wohl gefühlt hat, kann man das ruhig an der Kasse auch lobend erwähnen!

  79. Reply
    Grace 7. Januar 2012 at 12:03

    Oh das kenn ich…. hatte auch schon öfters das Problem. In erster Linie kommt es auf die Filialen an, aber mein liebster MAC Counter zB ist im KaDeWe in Berlin, freundlichste Team was ich je kennen lernen durfte. Aber nun gut zum Thema:

    Viele Verkäuferinnin in Parfümerien haben einfach keine Ahnung und schwaffeln irgendwas. Die beste Sache ist in meinen Augen immer, wenn man schminkbegeistert ist hat man ja oft sehr gute Grundkenntnisse, die Verkäuferinnin anzusprechen, ihnen über den Mund zu fahren und bisschen zu prahlen oder sagen wie man es anwenden würde. Meine Erfahrung ist das sie ihre Meinung meist direkt ändern und freundlicher sind. Ahnung haben sie trotzdem noch nicht viel mehr, aber sie nerven.

    Ansonsten was ich bei Douglas des öfteren gemacht habe -> Vor Ort mir die Filialleiterin holen lassen… ich bin kein Mensch der immer mosert, aber solche direkte Konfrontation ist das beste Mittel. Die sind meist eher Perplex weil jemand mal den Mund aufmacht und sich beschwert.

    Wenn man zu schüchtern ist und alles nichts hilft -> Laden verlassen, wenn die dein Geld nicht wollen nützt nix! Gibt genug andere die es wollen…

  80. Reply
    Liza 7. Januar 2012 at 12:15

    Ich bin 17, und so sehe ich auch aus. Letztes Frühjahr bin ich (im Schlepptau mit meiner Mutter, sonst hätte ich mich das überhaupt nicht getraut!) zum Douglas an den Mac Counter gegangen und wollte mit eine Foundation aussuchen. Aber natürlich hat man als junges Mädel keine Ahnung von Make-up und dem Auftrag, so wurde ich zum Beispiel behandelt.
    Als sie mir mit nem Schwämmchen die Foundation draufge“packt“ hatte, komplett unverblendet und ungleichmäßig, bin ich erstmal mit den Fingern drangegangen und habe die richtig verblendet 😀 Sie hat doof geguckt und als ich dann meinte: “Also ich hab das Gefühl die Farbe ist zu dunkel“ meinte die alte Ziege doch ernsthaft: “Also ich glaube schon, dass ich die richtige Farbe ausgesucht habe!“ ähhhhm ja. Ich hab drauf bestanden, die hellere Nuance mitzunehmen 😀

  81. Reply
    B.A. 7. Januar 2012 at 12:18

    Es tröstet mich, dass der schwarze Kleiderschrank bei Douglas nicht nur mich im Polonaiseabstand verfolgt. Sobald ich herein- und nur in die Nähe des Parfümregals kam, schwärmte ein überschminkter Abfangjäger Marke Denver Clan aus – wir sind in der Provinz – der mir etwas völlig Entgegengesetztes zu dem aufzuschwatzen versuchte, das ich genannt hatte. :devil: Natürlich kaufe ich lieber in einem Laden, in dem ich das Gefühl habe, gern gesehen zu werden. Dieser typische Tuttut-von-oben-herab-Douglettenblick, der verunsichern und für volle Einkauftüten sorgen soll ist im Grunde geschäftschädigend und kontraproduktiv.

    Letztes Frühjahr sah ich etwas Reduziertes im Schaufenster einer alteingesessenen ParfumerieplusKosmetikinstitut für die lokale Hautevolee und wurde bei einem 6€-Artikel so nett bedient und ohne Nachfrage mit Proben versorgt, dass ich verblüfft war. Die Verkäuferinnen sind über Fünfzig, freundlich und beherzigen die Regel, dass das Personal nicht prächtiger auftreten soll als die Herrschaft ;-), so dass ich mir auch in Alltagsoutfit nicht deplaziert vorkomme. :yes: Au revoir, Douglas!

  82. Reply
    mushroom♥ 7. Januar 2012 at 12:35

    Ich bin auch erst 18, aber so arg hatte ich das Problem noch nicht. Liegt vielleicht daran, dass ich noch nie High-End Kosmetik gekauft hab.
    Ich bin aber doch öfters im Douglas um zu stöbern, und das in meinen normalen legeren Alltagsklamotten.
    Und – ganz ehrlich – es ist mir pups-egal, was die von mir denken.
    Wenn die mir eine Beratung anbieten, lehne ich grundsätzlich dankend ab. Die meisten haben doch eh keine Ahnung.
    Bestes Beispiel:
    Ich war dieses Jahr im KIKO-Store in Köln und wollte mir mal ein paar Bronzer oder dunkle Blushes zum Konturieren angucken, hatte aber partout keine Ahnung, was ich da nehmen soll, weil ich sowas noch nie benutzt habe.
    Dann kam eine Verkäuferin zu mir..
    Jetzt muss ich sie euch erstmal beschreiben:
    Heftig zu dunkle Foundation. Gesicht: dunkelbraun, Hals: weiß
    Überall MakeUp-Flecken im Gesicht. Blau-glitzender Lidstrich und pinker Lidschatten und pinke Lippen.
    So.. ich dachte mir einfach.. „was soll’s? Weniger Ahnung, kannste ja eh nicht mehr kriegen..“
    Ja.. die Frau hatte leider überhaupt keine Ahnung, was genau ich mit „Konturieren“ meine und wollte mir einfach einen goldschimmernden Bronzer empfehlen, die die „mal eben so“ aus der hintersten Ecke, ohne überhaupt hinzuschauen gekramt hat..

    Nun.. super Beratung.. Ich konturier mein Gesicht bis heute nicht.

  83. Reply
    minion 7. Januar 2012 at 12:55

    verkäufer/in ansprechen und dann höflich aber bestimmt verlangen was man will. dann huschen die schon, sind ja dazu da um was zu verkaufen.

    wenn man sehr jung aussieht kann ich mir gut vorstellen dass die nicht gleich auf einen zugehn weil, mal ehrlich, wieviele 18jährige kaufen sich was von chanel etc? die denken sich wohl auch „ach, lassen wir sie mal schauen“

    ich persönlich bin ganz froh wenn ich nicht sofort von verkaufern überfallen werde (oder, wie in manchen läden üblich, verfolgt als ob man gleich was mitgehn lasen würde) sondern mal gucken kann, u. wenn ich dann weiss was ich will bzw noch fragen habe, such ich mir eine/n und stell meine fragen 🙂

  84. Reply
    Mone 7. Januar 2012 at 13:22

    Ich fühl mich auch oft ein wenig komisch behandelt von den Parfümeriedamen. Besonders, wenn ich in „gröberen“ Klamotten wie Parka, Rucksack und Boots unterwegs bin. Im Teeniealter hab ich mich bei Douglas regelrecht unwohl gefühlt, weil der Detektiv-Securitymann Mädels in meinem Alter nicht von der Seite gewichen ist – da fühlt man sich doch nicht als ernstgenommene Kundin.
    Wenn ich „besser“ angezogen bin, also mit modischen Schuhen, ner „trendy“ Handtasche statt Rucksack, nem „ordentlichen“ Mantel und sonstigem Kram, werde ich komischerweise gleich anders behandelt, bekomme bessere Pröbchen, werde höflicher angesprochen…auch an der Kasse bemerke ich oft, dass Ladies mit „reiche-Leute-Look“ mehr Proben bekommen für einen kleineren Einkauf. Weil die natürlich noch weiteres Geld dazulassen haben, während die arme Studentin von heute etwa nicht die reiche Lady von morgen ist?!
    Allerdings muss ich sagen, dass mein MAC-Counter da raussticht, die Maccinen sind nett und herzlich, nehmen sich Zeit für einen und geben zielgerichtet Tips. Klar wirkt deren Nettigkeit auch verkaufsfördernd, aber bei ihnen habe ich trotzdem das Gefühl, dass die Freundlichkeit aufrichtig ist.

  85. Reply
    Mochi 7. Januar 2012 at 14:11

    Ich habe pinke Haare und wurde auch immer von oben herab angesehen. Jedes Mal glaubten die MAC-Verkäuferinnen ich klaue oder so. Aber mittlerweile kennt mich eine Verkäuferin dort und spricht mich sogar mit „Hallo! Wie gehts dir?“ an.

    Zum Thema unwissend:
    Ja das sind einige Verkäuferinnen leider. Sogar beim MAC Pro Counter. Ich fragte nach der Iris Apfel LE, und die Verkäuferin musste zuerst eine Kollegin fragen. *kopfschüttel* Und das bei einem richtigen Counter und nicht beim Douglas…

  86. Reply
    Vibi 7. Januar 2012 at 14:19

    Ich weiß noch wie ich mit 19 mit einer guten Freundin zu Douglas bin. Wir wollten ihrer Mutter nen Parfüm kaufen wussten aber nicht mehr genau den Namen. Also sind wir die Düfte entlang und haben uns alles in Ruhe angeguckt. Bei der Hälfte kam der Sicherheitsbeamte und sagte uns genervt, dass wir jetzt den Laden zu verlassen hätten da er uns nicht die ganze Zeit hinterherlaufen könne …. Wir gucken den an?! Wir suchen ein Parfüm für ….! „Könne ja jeder behaupten“ kam als Antwort und er packte mich grob am Arm und schleifte uns raus.
    Da bin ich stocksauer wieder rein hab ne DouglasDame angequatscht, was dieser Mist soll. Die hat sich dann entschuldigt nachm Motto kann ja mal vorkommen, is ja schwierig den Überblick zu behalten und wir seien ja noch so jung, da sieht das schon komisch aus, aber dürfen ja gern schnell weiterschauen. Hab nur Danke gesagt mit dem Hinweis, dass die in der Parfümerie um die Ecke immer nett sind und nix wie raus.

    Mittlerweile bin ich 25 aber es passiert mir immer noch ständig, dass ich unzufrieden mit dem Service bin. Wenn z.B. versucht wird die Kundschaft an der Kasse übern Tisch zu ziehen: Rabattaktionen werden normal abgebucht, der Nagellack flutscht 2x übern Scanner, 10% als Karteninhaber (Douglas) nich anerkannt usw. Wenn ich das anspreche und höre dumme Ausreden, gehe ich – ohne Ware.
    Bin ich im Laden und will was von denen und die sind unkooperativ mach ich je nach Lust und Laune…
    – Genau wissen was man sucht, oder es zumindest gut einschränken können, dann werden die Damen meist etwas freundlicher
    – Trotz des reservierten Verhaltens super freundlich sein, meist tauen die dann auf
    – Sagen, dass ich glaub wir kommen nicht weiter und ne Kollegin ansprechen
    – oder die ruhig wissen lassen, dass man sich grad über dies und jenes Verhalten ärgert (und gehen)
    – bei ständigen Problemen: über das Verhalten beim Chef beschweren
    – und natürlich: mehrmals schlechte Erfahrungen gemacht? Der Laden ist Sperrgebiet! (Blöde nur für die mit eingeschränkten Möglichkeiten)

    Habe mich jahrelang drüber aufgeregt nicht ernst genommen zu werden. Sei es in Parfümerien, Restaurants etc. Bin da mittlerweile ziemlich leidenschaftslos geworden, gefällt mir der Service nicht sag ichs oder vermeid den Laden. Hab keine Zeit und keinen Nerv mehr mich darüber lange aufzuregen.

    Grüße Vibi :hippo:

  87. Reply
    Tia 7. Januar 2012 at 14:27

    In meinem Heimatort gibt es auch einen Douglas, Typ Kleinstadt/Dorf/Kuhkaff. Leider fallen die Verkäuferinnen dort in das „Ich arbeite bei Douglas, ich hab’s bis ans Ende der Karriere-Leiter geschafft und hab es auch nicht mehr nötig kompetent zu arbeiten!“-Klischee.

    Einmal wollte ich einen Schnelltrockner als Überlack kaufen, hatte aber gehört dass der von Alessandro (glaube ich) zu schnell eintrocknet. Deshalb wollte ich gerne eine Alternative dazu.
    Also hab ich der Frau beschrieben, dass ich einen schnelltrocknenden Überlack suche, der nicht zu schnell eintrocknet.
    Ihr pampiger Vorschlag: Der Überlack von Alessandro, und ich solle den auch richtig zumachen, dann würde der auch nicht austrocknen.

    Das fand ich richtig unverschämt, war aber in dem Moment viel zu perplex um eine bissige Antwort zurückzugeben. Das bereue ich wirklich.

    Seitdem vermeide ich aus Prinzip irgendwie auch Produkte von Alessandro, obwohl ich natürlich weiß, dass die Firma da nichts für kann.

    Aber diese Wut, wenn ich den Nagellack sehe… 😛

    Saludos!

  88. Reply
    Melanie 7. Januar 2012 at 15:01

    Also meinen städtischen Douglas meide ich wo ich nur kann.
    Dort wird man entweder gar nicht oder unfreundlich bedient.
    Hat man Fragen und die Damen wollen nachschauen ob Lidschatten xy noch im Lager vorrätig ist, werden eben mal andere Kunden bedient und ich stehengelassen.
    Mac, Benefit, Nyx, Opi und Co gibt es gar nicht, man wird einfach auf einen Douglas in Hamburg verwiesen.
    Geschickter wäre es doch freundlich zu fragen ob man etwas bestimmtes möchte, man könne es in die Filiale bestellen. (Angeblich geht das ja, nur mein Douglas macht das nicht)
    Von daher kaufe ich lieber online oder eben woanders.
    Bei den Preisen erwarte ich einfach eine höfliche Bedienung, eine die mich allein bedient und nicht stehenlässt, eine gute Beratung.
    Das alles habe ich bei meinem Douglas nicht.
    Mal abgesehen von den ewigen Wartezeiten an der Kasse.

  89. Reply
    Vici 7. Januar 2012 at 15:04

    Mir geht’s auch so wie den meisten hier, ich sehe viel jünger aus, als ich bin (25), trage lieber Chucks als High Heels und gehe oft ungeschminkt zum Einkaufen, meist auch mit Absicht – wie soll man mich zwecks eines Concealers beraten, wenn ich meine Augenringe schon feinsäuberlich abgedeckt habe? Gerade bei Douglas werde ich oft nicht bedient, auch auf Nachfrage nur sehr widerwillig und schlampig; Ausnahmen bestätigen die Regel. Doch selbst die netten Dougletten haben mir gegenüber eine recht hochnäsige Attitüde, trotz ihrer Freundlichkeit. Liebstes Beispiel: Nach der Uni, in Shorts und mit vollem Rucksack, bin ich schnell in den nächsten Douglas, um mein Parfüm nachzukaufen (Chanel Madmoiselle – nicht direkt günstig). Ich fand es nicht auf Anhieb, war aber in Eile und fragte eine (freundliche) Mitarbeiterin, die mich dann auch zum Regal führte. Sie wollte mich dran schnuppern lassen, ich sagte, danke, aber ich benutze das Parfüm seit Jahren, ich weiß, wie es riecht und ich hätte es ein wenig eilig. Sie fragte: „Ach, das ist für SIE? Wollen Sie nicht doch noch mal probieren? Ist ja nicht direkt günstig … wir haben hier auch sehr schöne Düfte von Adidas…“ Ich habe ihr noch drei Mal sagen müssen, dass ich nur die Flasche haben und bezahlen will, sie hat mich einfach ignoriert und weitergequatscht. Als ich’s dann endlich zur Kasse geschafft hatte, fragte sie mich, ob’s als Geschenk eingepackt werden soll. Ich war pappsatt. Ich mag nicht aussehen wie ein High-End-Kunde, aber ich möchte genauso behandelt werden wie z.B. meine Mutter mit ihrer Hermestasche, denn ich bin genauso nett und respektvoll, und ich möchte ebenfalls, dass meine Wünsche nicht ignoriert werden, das gehört sich im Einzelhandel meiner Meinung nach so. Nicht alle High-End-Verkäufer sind so (Chanel-Counter Galeria Kaufhof am Alex hier in Berlin – ein Traum!), aber doch viele. Tatasächlich hilft oft nur schicke Klamotten anziehen und Fachwissen präsentieren, das wurde als Strategie ja schon genannt. Aber wie Bettie weiter oben schon sagte, finde ich es unmöglich und ich weigere mich, dass ich mich für einen Parfümerie-Kauf aufbrezeln und vorinformieren MUSS, um anständig (= nett) behandelt zu werden, dann kann ich mir das Gespräch auch sparen. Ich gehe EINKAUFEN, nicht in ein feines Restaurant oder den Soho-Club.
    Ein guter Tipp (finde ich) vielleicht zum Abschluss: Wenn eine Servicekraft, egal wo, unfreundlich daherkommt, hilft sehr oft ein verständnisvolles „Geht es Ihnen nicht gut? Sie wirken so gestresst.“ Ich selbst bin an diesem Punkt dann schon super sauer, werde dann aber meistens zuvorkommend bedient.

  90. Reply
    Lila 7. Januar 2012 at 15:26

    Ich finds echt bescheuert dass ich nur ernst genommen werde wenn ich tolle Klamotten an hab. Leider geh ich hin und wieder auch nach der Uni dorthin und dann baam – Ignoranz. So etwas ist doch extremst unhöflich! Ich wünsce mir dass sich irgendwer traut in Pennerklamotten für 100€ einzukaufen.
    Außerdem hasse ich es wenn man mir hinterherdackelt!

  91. Reply
    Tanja 7. Januar 2012 at 15:28

    Oh eins meiner liebsten Themen (im negativen Sinne).
    Ich gehe nicht mehr zu Douglas. Ich sehs einfach nicht mehr ein. Ich suche einen Burt’s Bees Lippenpflegestift, laufe 10 mal um das Regal wo sie letztens noch standen und keine 3 Meter von mir stehen zig Dougletten und lästern so laut das ich es gut hören konnte über eine Kundin die an der gegenüberstehenden Wand stand. Da dacht ich mir schonmal -Frechheit! Gut, nachdem keine, absolut keine auf meine „Hilfe“-Blicke reagiert hat bin ich hingegangen und wollte fragen. Sie haben mich alle 3 gesehen und haben ihr Gespräch nicht beendet. Dann wurd ich energisch- und vorallem pampiger und fragte wo die Burt’s Bees Sachen sind. „Hmm, weiß ich nicht, gehn sie mal zu dem Kollegen“ Ich: „Nein, ich geh nicht zu dem Kollegen, entweder sie bringen das jetzt in Erfahrung oder ich gehe wieder“. Weg war sie, die Blicke der anderen beiden haben mich aber mehr als getötet. Und das war nur ein Beispiel.
    Mir passiert das immer bei Douglas, jetzt haben wir einen schönen großen neuen in der Stadt, hätte mich gerne bei Clinique beraten lassen, kein Schwein beachtet mich. Auf Nachfrage kommen keine gescheiten Antworten und ich komm mir vor wie der letzte Depp und nicht wie der „König-Kunde“.
    Das gleiche bei MAC im Oberpollinger. Ich war die einzige Kundin, schaute rum, Verkäufer& Kassiererin unterhielten sich, keiner beachtete mich. Ich geh wieder hin, frage nach – werde von unten bis oben gemustert und krieg wiederwillig mein Produkt.
    So nicht. Wenn ich z.B. mit meiner Oma zu Douglas gehe sind wir noch nicht mal im Laden und 3 Verkäuferinnen kommen auf uns zugestürmt und umgarnen uns von unten bis oben.
    Ich geh da einfach nicht mehr hin. Online bekommt man auch Proben dazu, und keine abschätzigen Blicke oder keine Beachtung. Für so schlechten Service, bezahle ich nicht mehr.

  92. Reply
    Mrs.Darcy 7. Januar 2012 at 16:05

    Ich lesen seit Monaten still mit, aber dieser Post ermuntert mich doch meinen Senf dazuzugeben.

    “ Nach Oben buckeln, nach Unten treten“ war mein erster Gedanke.“

    denn die Verkäuferin in der Parfümerie ist sicherlich nicht aus dem wohlhabenden Milieu, maßt sich aber an, Kundinnen, die legerer angezogen sind, schlecht zu behandeln, obwohl diese oftmals mehr verdient als sie.

    Einige Beispiele, die hier aufgeführt sind, zeigen wirklich menschenverachtendes Verhalten seitens der Parfümerieverkäuferinnen gegenüber vermeintlich nicht „wohlhabenden“ Kundinnen. Da werden abschätzige Blicke verteilt, es wird ignoriert, hinterherspioniert, beleidigt.
    Abscheuliches Verhalten

    Erst kürzlich war ich aus praktischen Gründen mit einem Rucksack unterwegs und dann sagte die Parfümerie Pieper Verkäuferin zu mir “ Du schaust nur, nicht wahr?“. Ich bin 30 Jahre alt.

  93. Reply
    B.A. 7. Januar 2012 at 16:06

    Aktuell bin ich BodyShop-bedient :-(( zwar keine Parfumerie, aber ebenfalls Kosmetik & Dienstleistung. Wer bringt jüngeren Verkäuferinnen/Aushilfen bei, die Kundin mit unnatürlich geblecktem Cheesecakelächeln und einem Dienstleistungsoverkill anzufallen, der Lushetten wie Griesgrame erscheinen lässt 😯 und den älteren, Unklarheiten bei der Kundenkarte im vollen Laden mit Stentorstimme zu diskutieren? Im Endeffekt habe ich nur zwei Sachen aus dem Sale mitgenommen statt des geplanten Einkaufs.

  94. Reply
    Melanie 7. Januar 2012 at 16:37

    Oh jaaaaaaaa leider kenne ich dieses Problem auch obwohl ich schon fast 30 bin xD hab schon einige Erfahrungen sammeln können das es doch schon an der Kleidung liegt bin ich nur mal ganz schnell in der Stadt in Anführungsstrichen ganz normal angezogen werd ich nicht ernst genommen werde eher von oben bis unten betucht ist man dann mal etwas schicker angezogen wird man regelrecht überrant was dann schon wieder teilweise zu aufdringlich ist xD
    Am letzten We hab ich auch Erfahrung sammeln können im sogenannten Luxuswarenhaus Oh man da genau das gleich ganz „normal“ angezogen und auch da wird man ignoriert ein Bespiel ist eine Dame hat da großzügig iwelche Proben verteilt die Dame neben mir im Pelzmäntelchen hat ordentlich zugesteckt bekommen ich nicht aber sowas ist mir ja egal so sind nur meine Erfahrungen die ich gemacht hab. Bei meinem Freund war es genauso er hat einen Verkäufer gefragt ob es die eine G-Star Hose noch in ner Nr größer vorhanden war der wurde von oben bis unten angeschaut als ob der sagen wollte können Sie sich die Hose überhaupt leisten. Für mich zeigt es wieder nur das ich die meisten Sachen online bestelle und es ist zum Glück auch nicht jede Mitarbeiterin gleich aber verstehen kann ich das Problem absolut das man sich schon vorher Gedanken macht wie man diesesmal behandelt wird.

    LG

  95. Reply
    Ginalye 7. Januar 2012 at 16:39

    WUUAAH =) Da habe ich ja gleich erstmal ne Menge zu lesen!

    Danke Magi =)

  96. Reply
    schonausprobiert 7. Januar 2012 at 17:17

    Ich habe ja meinen Senf hier auch schon heute Morgen gepostet, kucke heute im Laufe des Tages immer wieder mal hier rein und ich finde es wirklich erschreckend, was wir hier für Ergebnisse und Storys haben, gerade auch bei Douglas. Wenn das so weiter geht hier, haben wir das Unwort des Jahres ja jetzt schon gefunden!

  97. Reply
    addicted 7. Januar 2012 at 17:23

    Ich kann dich auf jeden Fall verstehen und habe, wie viele, auch schon negative Erfahrungen gemacht. Ich bin zwar MAC-Fan, kaufe aber auch viele andere Marken. Wenn ich schnippisch-arrogant bedient wurde, dann tatsächlich stets bei MAC, nie bei Chanel, Dior o.ä.. Ich muss aber auch sagen, dass ich bei MAC auch schon ganz oft sehr lieb beraten worden bin.

    Ich denke, ändern kann man daran nichts. In die Offensive gehen- naja. Zu viel Ärger um nichts.

    Was ich mir persönlich denke ist:
    Wer glauben die bitte, wer sie sind. Nichts gegen den Berufsstand, aber es sind schlicht und ergreifend immer noch „nur“ Verkäuferinnen und keine Superstars, die sich nur aus Gefälligkeit mit dem Mob abgeben. Meine innere Stärkung ist zu überlegen, was ich bereits in meinem Leben erreicht habe. Mich braucht keiner von oben herab zu behandeln.
    Bzw., ich brauche mir nichts daraus zu machen, wenn es jemand doch tut.

    Das kann ich nur jedem empfehlen :yes:

  98. Reply
    Leonie 7. Januar 2012 at 17:38

    Auch wenn die Diskussion schon rege am Gange ist, möchte ich mich auch nochmal einmischen:
    In meinem MAC Store in Hamburg gibt es ein paar wirklich zuckersüße junge Frauen, alle sehr kompetent und geduldig. Auch wenn ich meine Handswatches länger als 5 Minuten anstarre, Kombinationen überlege etc. sind die Damen nicht genervt, versuchen zu helfen, wenn man den mag. Einzig ein junger Herr arbeitet dort, der den Mund nicht aufkriegt. Wohl das schwarze Schaf. :nerd:
    Bei Douglas habe ich sowohl positive, als auch negative Erfahrungen gemacht. Manche Damen (so um die 45 Jahre & aufwärts) haben anscheinend nicht viel Interesse daran mich zu beraten und den Umsatz zu steigern – aber daraus ziehe ich dann die Konsequenz (wenn man es so nennen mag) und kaufe an diesem Tag nichts in dieser Filiale. Andere hingegen sind kompetent, freundlich, mitdenkend (Lippenstift wird desinfiziert vor dem Ausprobieren ohne dass ich nachfragen muss) etc.
    Also sehr gemischt, aber ernsthafte Probleme hatte ich noch nie (bin übrigens auch Jung, 19 Jahre), auch ungeschminkt hat mich eine Douglas-Dame gerne zum Thema Lippenstift beraten. :yes: :dance:

    • Reply
      Valerie 8. Januar 2012 at 21:12

      Welcher von beiden denn? Also Mö hab ich noch nie wen zuckersüßes angetroffen, in der Schanze gehts… Vielleicht bin ich immer nur zu falschen Zeiten da 😀

  99. Reply
    Julia 7. Januar 2012 at 17:46

    Ich finde ja, der schlimmste Teil beginnt erst, nachdem man entweder doch mal angesprochen wurde oder selbst um Hilfe gebeten hat.

    Dann heißt es „ich würde DIR ja statt Artikel XY lieber mal was gegen Pickel verkaufen“ (danke, ich bin 22 und ja, meine Haut spinnt momentan, aber da wird Douglas auch nichts dran ändern können!) oder „wie wäre es mit einer neuen Foundation, etwas dunkler, damit DU nicht so BLASS aussiehst?“

    Da möchte man doch dann nur noch den Filialleiter rufen.

    • Reply
      Wunschtüte 7. Januar 2012 at 20:39

      Oh manno, das kenne ich ebenfalls nur zu gut … Mir wurden auch so Kommentare an den Kopf geworfen , ich solle erstmal was mit der Haut machen, so wie die ausschaut bringt da kein Makeup… Bitch ich habe halt Rosacea!! (entschuldigt die Wortauswahl) 🙁 und somit wurde auch ein Gefühl vermittelt, dass das Makeup nur was für die hübschen Perfekten was währe und ich halt Pech hab :pain: … In Douglas, auf Suche nach Puder/Foundation/was auch immer, wurde man auch nur zugespachtelt ohne dass wirklich auf mich eingegangen wurde – allein die Tatsache, dass ich helle Haut hab. Genauso bei Galeria Kaufhof.
      Die einzig positive Erfahrungen habe ich beim MAC Store in Köln gemacht. Da gehe ich sehr gern hin~

      • Reply
        Julia 8. Januar 2012 at 11:58

        Dummerweise wohne ich nicht in Köln, sondern in Berlin (hier ist ja der Grummel-Faktor noch mal höher als woanders, und das Geduze auch schlimmer), aber ich benutze auch sowieso kein MAC.

        Aber ja, so etwas ist wirklich sehr, sehr ärgerlich. (Und deine Wortwahl absolut verständlich.)

  100. Reply
    Marina 7. Januar 2012 at 18:34

    Die Erfahrung durfte ich heute gleich zwei Mal machen. Ersteinmal im Karstadt, wo mich eine Verkäuferin gleich drei mal anlaberte und irgendwas erklären wollte als sei ich ein wenig dumm, obwohl ich ihr gleich gesagt hatte, dass ich klar komme. Als wir dann nachher doch ’n Paar Worte wechselten und sie merkte, dass ich durchaus genau wusste was ich wollte war der Ton schon ein ganz anderer.

    Aber dann ging es in Douglas gleich weiter – die beiden (ist ’ne mini-Filiale) haben mich geflissentlich ignoriert und nur die älteren Kundinnen angesprochen. Als ich dann bezahlen wollte wurde mir auch noch ganz überheblich erklärt, ich dürfte nicht vergessen unter den dunklen Lack den ich kaufte einen Unterlack zu machen, sonst würde es ja abfärben. Joah. Ehrlich?
    Und dann wurde mir auch noch, mit eindeutigem Blick auf mein ungeschminktes Gesicht, eine Probe Artdeco foundation und Reinigungslotion eingesteckt. Also, nicht dass ich was gegen foundation hätte – ist mal ein brauchbares Pröbchen im Gegesatz zu Parfüm welches ich nie benutze – aber wenn das nur nach dem Motto kommt, vielleicht kommt sie ja auf die Idee sich zu schminken, sie kann’s ja brauchen… ne danke.

    Es ist von Laden zu Laden unterschiedlich, aber die beiden Varianten – ignoriert werden (die kauft eh nix teures) oder als ahnungslos behandelt werden kommen mir immer wieder entgegen. Kein Wunder, dass ich am liebsten in Drogerien einkaufe. Da kommt mir niemand blöd. Dabei bin ich Mitte 20, sehe aber etwas älter aus und kleide mich eher etwas konservativ – so am Aussehen kann es ja nicht liegen.

  101. Reply
    Anika 7. Januar 2012 at 19:51

    Ich habe leider ganz ähnliche Erfahrungen gesammelt, vor allem bei Douglas. Gestern hatte ich wieder so einen Fall. Nach der Arbeit bin ich noch kurz in den Laden rein, es war nichts los, aber anstatt mich mal anzusprechen oder zu fragen – nix. Man schaute mich nur von oben bis unten an. Ganz ausgehfein sah ich nicht mehr aus 😉 Schließlich war ich zu diesem Zeitpunkt schon 12 Stunden auf den Beinen und wer das Wetter in Deutschland momentan mitbekommt, der weiß wie es gestern wieder geregnet hat. Aber nicht nur dieses ignorieren auch das belächeln, wenn man nach CHANEL und Co. fragt… Wie ich diese Blicke hasse… So nach dem Motto: Was möchtest du denn mit dem Zeug? Ich gehe nur noch super ungerne in Parfümerien einkaufen… Gestern Abend war ich noch kurz bei Karstadt, dort haben wir auch MAC und Co. und als ich an der Kasse zahlen wollte, kein Hallo, kein nichts… Total unfreundlich und ignorant. Ich finde auch, das ich anders behandelt werde, wenn ich dort im Sportlichen Outfit den Laden betrete, oder wenn nett zurecht gemacht bin. Ich kapiere auch nicht, warum Douglas und Co. solche Einträge und generell Anmerkungen, Beschwerden etc. wahrnehmen…. :smug:

  102. Reply
    ella 7. Januar 2012 at 20:26

    in parfümerien habe ich das problem nicht so sehr, aber im mac store in hamburg. die haben ja wohl die unfreundlichsten mitarbeiter überhaupt.
    wenn man da nicht 10kg schminke im gesicht hat und über 40 ist, wird man da gar nicht erst beachtet.
    ich stand da vorhin bestimmt 10 minuten rum, ohne dass mich jemand beachtet hat und als ich dann jemanden angesprochen hab, war die frau total patzig. an der kasse durfte ich dann auch nochmal warten, bis irgendwer kam und da kassiert hat..

    • Reply
      Valerie 8. Januar 2012 at 21:14

      Es klingt so nach MAC Mö – wenn ja, ich habe solche Erfahrungen in der Schanze noch nicht machen müssen, da waren sie bis jetzt immer netter, iwie 🙂

      • Reply
        ella 10. Januar 2012 at 20:27

        jaaa genau. leider bin ich, wenn ich in hh bin, eher in der mönckebergstraße und umgebung unterwegs.. aber vielleicht sollte ich das nächste mal echt einfach in die schanze fahren und da mal gucken, danke 🙂

  103. Reply
    Hanny 7. Januar 2012 at 20:41

    Ich kann auch nur den Tipp geben, zieht euch schick an.

    Habe ich die Tatsache, dass man schick angezogen netter bedient wird, vorher für einen Mythos gehalten, wurde ich letztens eines besseren belehrt.

    Mein Mann und ich waren eingeladen und dem entsprechend schick angezogen: Er im Bossanzug, ich im kurzen schwarzen mit einem Desigual Mantel. Wir wollten noch schnell ein Geschenk für den nächsten Tag kaufen und sind also durchgestylt in den Douglas gerannt, kommen die Rolltreppe hoch und drei Verkäuferinnen stürmen auf uns los. Eine hat den Kampf gewonnen und bietet uns, ich wäre fast umgefallen, Sekt an.

    Eine Freundin, die während des Studiums im Douglas arbeitete, bestätigte mir dann meinen Verdacht. Die Verkäuferinnen erhalten Provision und ‚besonderen Kunden‘ (jene die nach Geld aussehen) wird Sekt angeboten, um deren Kaufwillen etwas zu pushen.

    Denkt immer daran, die wollen was verkaufen, also Nase hoch und rein da! Behandeln euch die Verkäuferinnen arrogant? Behandelt sie arrogant zurück, die wollen euer Geld nicht ihr deren!

  104. Reply
    Leni 7. Januar 2012 at 21:36

    Ich find das ziemlich schade, dass hier so Tipps kommen wie „zieht euch was Schickes an“ oder, dass man da nur geschminkt hingehen soll, wenn man freundlich behandelt werden möchte. 😕

    Natürlich hab ich selbst oft genau diese Gedanken und überlege es mir zweimal, wenn ich eher leger gekleidet bin. Aber was soll das denn heißen? Dass man sich anpassen muss, so sein soll, wie es den anderen in gerade dieser Situation passt? Und wenn ich im nächsten Augenblick in einen HipHop-Laden gehe, zieh ich schnell meine Jogginghose drüber, oder was? Wer ich bin, zählt nicht?

    Leider ist das aber nun mal so, dass man sich schrecklich aufregen kann, letztlich aber doch auf die Verkäuferinnen angewiesen und von ihnen abhängig ist.

    Wenn ich von der Schule komme, hab ich manchmal Lust bei Douglas vorbeizuschauen, aber das überleg ich mir dann doch 3-mal, mit meinem Rucksack auf dem Rücken geschnallt …

    Die beste Art ist einfach, dass wir dort alle hingehen, wie es uns gerade passt, um denen mal beizubringen, dass wir oftmal noch besser informiert sind, als die alten Tanten hinter der Theke :rotfl:

  105. Reply
    Meerschweinchen 7. Januar 2012 at 22:19

    Ich glaube, das ist alles eine Ausstrahlungssache. Ein Freund von mir wird beispielsweise bei Beschwerden etc. ernstgenommen, wenn er beim Arzt lange warten muss, sagt er „Ich verstehe den Termin als Vereinbarung, die beidseitig einzuhalten ist.“ und er kommt dran und alle sind höflich zu ihm. Wann immer ich soetwas probiert habe, werde ich wie ein aufsässiger Teenie behandelt. Und ich habe gemerkt, wenn ich in eine Parfümerie gehe und hochnäsig tue, werde ich eher ernst genommen, als wenn ich in einer verhuschten Laune bin.

  106. Reply
    Choo 7. Januar 2012 at 22:37

    Ich habe mir nun alles durchgelesen und kann dem größten Teil zustimmen.
    Ich finde es schade, dass man bei Douglas in zwei Hälften geteilt wird. Die eine Hälfte, die bedient wird und dann die andere Hälfte, die eben auf der Strecke bleibt.

    Aber was ich wirklich traurig finde, sind hier die vielen Tipps, die gegeben werden.
    Schick anziehen, High Heels, am besten teuren Schmuck oder teure Handtaschen, Make-up… Ja was denn noch alles?
    Es kann doch nicht sein, dass man sich aufstylen muss, nur um bei Douglas bedient zu werden.

    Wer bei Douglas gekonnt ignoriert wird -> Geht euch beschweren.
    Nehmt es nicht so einfach hin.
    Douglas ist ein Dienstleistungsunternehmen! Und auch wenn Deutschland eine Servicewüste ist, müssen die ihre Dienstleistung erbringen.
    Verkäufer sind zum Verkaufen und Beraten da und nicht dafür, um sich mit Kollegen zu unterhalten, euch zu ignorieren oder ggf. blöde Kommentare euch gegenüber abzulassen.

    Ich bin im Übrigen auch dafür, dass man den Link hier mal an Douglas weiterleitet. Da scheint ja einiges schief zu gehen im Servicebereich Smile

    • Reply
      Mrs.Darcy 11. Januar 2012 at 12:19

      Stimme dir zu!

      Demnächst leihe ich mir die LV Tasche meiner Freundin, um bei Douglas freundlich bedient zu werden :bomb: Wenn ich dann in einem Skaterladen schauen will, dann leihe ich mir das Skateboard von meinem kleinen Neffen, damit ich ins gewünschte Kundenprofil passe…..

      nein, das muss nicht sein! Kein Wunder, dass immer mehr Kundinnen online-shopping vorziehen.

    • Reply
      HennaPrincezz 8. Januar 2012 at 13:58

      🙂

  107. Reply
    Glöckchen 7. Januar 2012 at 23:59

    Ich habe sowas auch schon in einer recht kleinen Parfümerie in meiner Stadt erlebt, also keine Kette oder Ähnliches. Da kam ich rein und habe nach limitierten Editionen Editionen gefragt (um genau zu sein hatte ich im Hinterkopf ob es da auch die limitierten Chanelnagellacke gibt). Als Antwort bekam ich dann ein mildes Lächeln und ein „Nein, sowas führen wir hier nicht. Sie müssen wissen, wir führen hier eher exklusive Marken wie Clinique oder Dior.“ Dann so ein verständnissuchender Blick. Ich schaue irritiert:“ Ja und so etwas wie limitierte Editionen von Chanel bekommen sie nicht?“ Antwort:“Doch natürlich!“
    Mir ist dann recht schnell gedämmert, dass die Dame wohl meinte ich sei auf der Suche nach der Essence Moonlight LE! Ich hatte offensichtlich keinen Anspruch darauf mich für High End zu interessieren. Zu diesem Zeitpunkt war ich 22.

    Mein Fazit dazu: Es nervt mich gewaltig, aber ich stecke es weg. Wenn ich nicht zwingend muss kaufe ich sowieso lieber online. Da kann ich mir ggf. Proben selbst aussuchen und noch Rabatte einheimsen. Der einzige Laden bei dem ich auch mit unter 30 richtig gut beraten wurde war der MÄC Pro Store in Berlin. Hut ab an die Mädels dort, denn für jemanden wir mich kostet das eine Menge Mut in so einen blankpolierten Laden mit garantierter Beratung zu stapfen und dass ich mich dann noch wohlgefühlt habe: danke dafür! Mir hat seitdem nie wieder jemand etwas zeigen wollen, und wenn ich eine halbe Stunde vorm Chanelregal stand.

    Anmerkung:
    Normalerweise würde ich Läden vor Ort noch unterstützen, aber wer nicht mit Preisen punktet muss meiner Meinung nach mit Service punkten. Übrigends ist mein nächster MÄC Counter erst in Saarbrücken und da ist nie jemand da wenn ich vorbeischaue. Das letzte Mal standen da nur zwei tratschende Dougletten. (Otext: „Letztens war ich in Frankfurt in der Zeil, da hab ich DIE NEUE Krachermarke gesehen. Nennt sich Nars.“ „Mars? Kenn ich nur als Schokoriegel!“ *Gelächter*)
    Ich verliere einfach den Glauben an den Service in Geschäften. Letztens beim Thalia Buchladen habe ich auch nach einem Buch gefragt ohne den Verlag zu wissen und hatte nur Autor und Titel wollte aber eine Version mit Annotationen. Nachdem der bedienende Herr mir dann sagte ich solle auf Amazon schauen was ich wolle und dann wiederkommen bin ich dort seitdem nicht mehr vorbeigegangen. Soll heißen: Vielleicht entwickelt sich Deutschland allgemein zur Servicewüste.

    Mein Tipp also für alle die losziehen im Kampf gegen die Parfümeriensnobs: Seid mutig und seid informiert! Haut denen mit Wissen um die Ohren, dann werdet ihr eher ernstgenommen.

    • Reply
      Shana 8. Januar 2012 at 13:15

      😀 Gucken sie bei Amazon..
      Deshalb kaufe ich in grossen Buchläden auch nichts mehr. Dort arbeiten grösstenteils nur Stümper.. Ich kaufe lieber in meinem süssen kleinen Laden vor Ort! Denn die haben jedes Buch gelesen, dass dort steht und verfassen ihre Rezensionen auf ihrer Homepage sogar selbst. Und wenn ein Buch Mist ist, und sei der Autor noch so gross, sagen sie mir als Stammkundin das auch.

      Was den tollen Service in Parfümerien angeht, kann man auch mit 30 noch blöd behandelt werden.. Nur in der grossen Filiale in Hannover, wird mir auch an nicht so schicken Tagen nett weitergeholfen :yes: Bin aber auch öfter da..

      In der Ernst August Passage beim Dougi, durfte ich letztes Jahr ewig warten mit Baby auf dem Arm. Und nachdem sich dann endlich eine hochnäsige Douglette bequemte um mir das gewünschte Midnight ghd Eisen zu geben (Kostenpunkt 240€!!!), liess sie mich an der Kasse stehen, weil eine andere Dame darauf bestand ein Parfüm gezeigt zu bekommen! Bin heute noch so sauer.. Wäre es nicht schon überall ausverkauft gewesen, hätte ich es stehen lassen. Als ich mich bei einer anderen Douglette beschwerte reagierte diese nichtmal.. Habe mir danach geschworen mich so nicht mehr behandeln zu lassen..

      Hört sich jetzt sicher etwas überzogen an, aber ich habe schon geholfen Menschenleben zu retten und die verkaufen Schminke und Parfüm, wieso meinen manche von denen dann sie seien etwas besseres? 😉

    • Reply
      B.A. 8. Januar 2012 at 09:44

      *lol* Die Amazon-Nummer kenne ich von der Mayerschen, außerdem grüßt hier grundsätzlich Kunde/Kundin zuerst, sonst wird nämlich überhaupt nicht gegrüßt.

  108. Reply
    buntewollsocke 8. Januar 2012 at 13:02

    Mir ist das Problem bekannt. Am Anfang habe ich das auch sehr deprimierend gefunden, aber inzwischen gehe ich einfach auf die Verkäuferinnen drauf zu, wenn mich etwas wirklich interessiert. Die sind dann auch sehr nett und beraten gut. Man darf nicht schüchtern in der Ecke vom Douglas stehen und warten, dass mal jemand kommt und fragt. Selbstbewusstsein zeigen! Nach 2-3 Mal kennen die dich auch und kommen auch auf dich zu. Klingt doof, aber manchmal sind auch Verkäuferinnen schüchtern. 😉

  109. Reply
    lissyley 8. Januar 2012 at 13:31

    Also ich werde demnächst auch 18 und sehe allerdings älter aus, da ich kein Douglas in meiner Nähe habe bin ich dort auch eher selten. Allerdings ist in meiner Stadt eine Parfumerie und die sind immer super nett und hilfbereit 😉 Viellicht geht ihr einfach mal in eine andere Parfumerie als Douglas

    LG <3

  110. Reply
    blunia 8. Januar 2012 at 14:37

    Kenne das auch, gehe mittlerweile auf die 40 zu. Letztens wieder am MAC Counter in der Galeria am Alexanderplatz in Berlin. Frage gestellt, eine Antwort bekommen, als ob ich von nix eine Ahnung hätte… Tja wollte eigentlich etwas kaufen, habe ich dann gelassen.

    Schlimm war es früher im KaDeWe – es machte einen himmelweiten Unterschied, wenn man am Samstag in Jeans oder in der Woche nach der Arbeit im Anzug dort vorbei ging. Das ist bei Douglas leider auch so, in einigen Filialen. Es wird allerdings besser, wenn man das ein oder andere Markenprodukt lobt, was man gern verwendet und sagt, dass man nach etwas ähnlich guten sucht, so meine Erfahrung.

    Positive Erfahrung habe ich gemacht mit den Douglas-Filialen (neugestaltet!) im Ringcenter und im Eastgate dort wurde ich bisher immer freudlich beraten.

  111. Reply
    aniusha 8. Januar 2012 at 16:59

    Mir ist es eigentlich egal, wie die Verkäuferin sich verhält, solange ich von ihr die Information und den Service bekomme, den ich von der jeweiligen Marke erwarte.

    Ganz schlimm war, als ich mal im KaDeWe zwei Blushes vergleichen wollte:
    Einen von Mac und den anderen von Armani. Ich bitte die Armani-Verkäuferin freundlich, dass sie mir bitte auf die andere Wange den Blush aufträgt und sie sagt: „Den Unterschied werden Sie jetzt sowieso nicht sehen können“ :hypnotized: ?:-) :smug:

  112. Reply
    Jasmin 8. Januar 2012 at 17:16

    Ich, 20, habe diese Erfahrungen auch schon gemacht. Ich bin mal in meiner alten Arbeitskleidung (war damals Aushilfe im Einzelhandel: Turnschuhe, Jeans und Arbeitspulli) zum MAC-Counter gelatscht und habe dort sage und schreibe 10min Produkte angeschaut ehe mich Miss-MAC angesprochen hat ob sie mir helfen könnte.
    Ein anderes mal, gleicher Counter: Schicker Mantel, gestriegelt und „aufgemotzt“, bisl schönen Schmuck und da ging das ganze dann flotter von statten.

    In einer kleineren Stadt in meiner Umgebung werde ich allerdings IMMER freundlich behandelt, egal wie ich da rein gehe. Die Dougletten kümmern sich dort sehr sehr lieb um mich.

    Auch in anderen Parfümerien, ob Klein- oder Großstadt, werde ich immer freundlich behandelt. Nur bei Douglas in diversen Großstädten scheint das nicht zu funktionieren…

    Kurz: Bloss nicht für ne Parfümerie aufdonnern. Einfach rein gehen. Entweder wirst du gleich freundlich begrüßt und beraten, oder aber du gehst, wie schon beschrieben, auf Miss Douglas zu und bombadierst sie mit deinem Wissen oder deinen Wünschen.

  113. Reply
    Erdbeerprinzessin 8. Januar 2012 at 20:07

    Ohh das kenn ich auch.
    Bei mir ist es auch egal wie alt ich bin/war oder was ich für Kleidung getragen habe. Die Damen (gerade bei Douglas) sind immer richtig unfreundlich.
    Die kommen nie auf dich zu um dir zu helfen, selbst wenn du der einzigste im Geschäft bist.
    Selbst wenn man dann endlich jm gefunden hat, der einem die fragen beantwortet, ist dies von oben herrab und sehr unfreundlich.
    Ich gehe daher auch viel lieber zu DM, Rossmann und Müller. Bei unserem Müller bekommt man auch eine sehr kompetente Beratung, da gibt es beim Kosmetikbereich z. b. eine Visagistin und im Parfümbereich auch extra Speziallisten und diese helfen sehr gerne und auch gut.

  114. Reply
    Jou 8. Januar 2012 at 20:27

    Also ich muss sagen, ich habe im Douglas oder wo auch immer ich beautytechnisch unterwegs bin, keine Probleme. Ich werde weder ignoriert, noch angepampt, sondern sehr nett angesprochen, ob man helfen kann.
    Gerade am MAC Counter bin ich immer sehr zufrieden.
    Vielleicht liegt es daran, dass ich aufgeschlossen an die Leute herangehe, den Angestellten auch einfach mal Hallo sage, wenn ich an den Counter (egal welchen) trete. Ich steh auch nie rum und warte darauf, dass mir jemand hilft, sondern gehe freundlich zu den Leuten und frage sie. Klar, manchmal merkt man, dass sie lieber etwas anderes täten, aber eine nette Kundin lässt sich viel leichter ertragen, als eine, die genauso genervt ist wie man selbst.

    Ich habe aber gemerkt, dass man deutlich ernster genommen wird, wenn im Dialog raus kommt, dass man selbst ein bißchen Ahnung hat. Da reicht es manchmal schon, die Produktnamen zu kennen. Da wird der Verkäuferin auch klar, dass sie hier keinen totalen Noob vor sich hat. Sondern halt jemanden, der sich nicht verschaukeln lässt.

    Inzwischen kenn ich mich (dank der ganzen beauty-blogs) so gut aus, dass ich meistens zielstrebig hingehe, meinen Artikel anfordere und gut ist.
    Mich nervt eher, dass die Dougletten überall ihre Aufkleber für Provision draufpappen, obwohl sie mich überhaupt nicht beraten haben. Wenn ich mich echt komplett selbst bedient habe, pul ich den Sticker auch wieder runter. Da bin ich hart.

    Auch bemängele ich die Beratung an manchen Countern. Bei Clinique hatte ich kürzlich eine ältere Dame vor mir, die ja mal sowas von keinen Dunst hatte. Da wusste sogar ich als absoluter Clinique-Neuling mehr. Ich wollte mich wegen einer Foundation beraten lassen und bekam eine sehr helle gezeigt. Dann wartete ich, ob da noch irgendeine Erklärung des Produkts folgt, aber es kam nix mehr. Bin dann ohne was zu kaufen wieder weg.

    Das hochtrabende Verhalten kann sich also nicht Jeder leisten 😉

  115. Reply
    Lene 8. Januar 2012 at 21:05

    Hm, meistens mache ich mir keine Gedanken über das Thema. Bei Douglas schaue ich meistens nur so rum, ohne zu wollen, dass mich jemand berät. Nach einiger Zeit erst, werde ich dann mal angesprochen und entweder Sage ich ihr, was ich kaufen möchte, oder das ich nur schaue. Im Mac-Counter kennt mich meine liebste maccine sowieso und sie berät mich immer ganz toll. :-))

  116. Reply
    Kathrin 8. Januar 2012 at 22:42

    Hmm, also wenn ich mir das so durchlese…
    Ich kenne mich jetzt zwar „nur“ in Frankfurt & Aschaffenburg aus, aber hier sind erst mal meine Erlebnisse:
    Ich bin 27, Studentin, und renne, gerade bei dem aktuellen Wetter, eigentlich nur in Jeans (schwarz oder blau) rum, dicke Jack Wolfskin Jacke, die nun wirklich nicht schick ist, aber verdaaaaaaaaammt warm hält, und meistens noch mit Rucksack dazu.
    Im großen Douglas auf der Zeil wird man dann gern lange doof beäugt wenn man nur gucken will, aber weder am MAC Counter noch am Bobbi Brown Counter hab ich bisher lange warten müssen, bis wer kam & mich auch beraten hat, wenn ich das auch wollte. Inklusive Auftragen & verschiedene Sachen ausprobieren!
    Im Douglas in Aschaffenburg schaut das zum Teil schon gaaaaanz anders aus. Da hatte ich bisher nur zweimal das Glück, an hilfreiche Verkäuferinnen zu geraten. Sonst sind die da echt unhöflich. Aber die zwei – die erste war ein Traum, hat mit mir zig Nagellacke durchgeswatcht, bis ich glücklich war! Die zweite hat mir helfen sollen mit ner Nachfolgefoundation. Ich bin echt blass (ca NC 10) und benutze im Moment Bobbi Brown Skin Foundation in 00 Alabaster, aber die deckt mir nicht genug wenn ich mehr Pickel hab. Die hat zwar versucht, mir zu helfen, aber so viel Ahnung hatte sie wohl nicht, was das anging. Aber immerhin hat sie versucht alle Möglichkeiten auszuschöpfen. Die anderen konnte ich bisher vergessen. Mir bei 0 Beratung n Bapper auf die Verpackung zu machen find ich echt blöd.

    Und der MAC Pro Store in Frankfurt ist und bleibt mein Traum. Da war ich bisher glaub ich nur mit Rucksack und gemütlichen Klamotten, aber die Beratung hat immer mehr als gepasst. Einmal kam ich rein & braucht Hilfe mit nem passenden Lippenstift zu nem Kleid – kein Problem, diverse Rottöne durchprobiert, dann hab ich ihn aufgetragen bekommen, um zu sehen, wie ich ihn an mir finde etc. Augenbrauenstift war die letzte Baustelle (bisher), weil meine Farbe da etwas blöde war. Jetzt passts perfekt und ich bin glücklich. Und so ging es mir bisher immer dort. Bei dem Besuch wg dem Lippenstift zum Kleid hab ich sogar noch ein paar Tipps mit nach Hause genommen wg dem AMU. Ich hatte nicht mal explizit gefragt, sondern nur gesagt, dass ich mir da noch was überlegen muss & prompt gab mir die liebe Maccine Tipps für die 2 Kleider, die ich zur Auswahl hatte :inlove:

  117. Reply
    Nadine 9. Januar 2012 at 00:55

    Also ich hab gaaaanz andere Erfahrungen gemacht 😮
    Ich bin zwar erst 16 Jahre jung[wirke etwas älter/ auch wegen meiner Größe], aber ich werde eigentlich immer und überall ernst genommen… Sogar bei Douglas. Letztens bin ich sogar in übergroßer Jogginghose in einen Douglas gelaufen und man hat mich trotzdem nett und zuvorkommend bedient. Vielleicht hab ich einfach immer Glück mit meinen Dougletten aber sonst kann ich mir euer Problem nicht erklären… ABER was ich auch bemerkt habe: Die Dougletten [oder auch zb Pieperinnen] sind wirklich oft unmöglich geschminkt-.-
    Schöne Grüße!:)

  118. Reply
    susu 9. Januar 2012 at 10:50

    Dienstleister werden dafür bezahlt freundlich zu sein und Kunden behilflich zu sein.
    Das ist ihr Job und dafür bekommen sie ihr Geld.
    Ich glaube nicht, dass Verantwortliche es abnicken wenn ihre Angestellten sich anders verhalten.
    Ubrigens verdiene ich mein Geld auch in der Dienstleistungs Branche und erlaube mir deswegen diese kompromisslose Aussage.
    Grüsse aus HH

  119. Reply
    michischaaf 9. Januar 2012 at 12:56

    Also ich muss sagen, das Einzige was mir „hilft“ ist, dass ich einfach selbstbewusst an die Sache ran gehe. Wenn die mir irgendwie blöd kommen, kann ich auch die Zicke raushängen lassen, immerhin bin ich der Kunde und ich zahle auch für die Produkte und dadurch ja auch das Gehalt der Mitarbeiter dort.

    Ich weiß, das klingt jetzt vlt etwas überheblich – aber come on, was soll denn so ne Verkaufstussi schon großartig wissen – siehe Dougletten…

    Glg

  120. Reply
    Bijou 9. Januar 2012 at 18:00

    Also an alle aus dem Köln-Kreis kann ich den Douglas im Hauptbahnhof wärmstens empfehlen. Seid der renoviert wurde und ein Stockwerk dazu bekam, + Mac-Counter oben habe ich bisher nur freundliche Mitarbeiterinnen dort angetroffen. Ich bin der Typ der sich gerne umschaut und selber probiert. Aber ich werde jedesmal nett ansprochen ob mir weitergeholfen werden kann. Die Maccinen sind dort auch sehr locker und funky drauf. An einem Wochenende ist dort aber die Hölle los und die Chance angesprochen zu werden ist geringer. Aber das mit der Kleidung stimmt schon….nur da es sich im den Hauptbahnhof handelt, schert es da kaum jemanden ob man leger, Chic, mit Rucksack oder nicht dort auftaucht. Arrogante und ignorante Verkäuferinnen sind ja nicht auf Douglas begrenzt. In Kaufhäusern und auch in normalen Geschäften wie H&M sogar sind mir da schon viele begegnet. Denke viele drücken mit ihrer Unfreundlichkeit ihre eigene Unzufriedenheit über ihren Job aus….

  121. Reply
    Caro 9. Januar 2012 at 18:16

    Also ich kenne das Gefühl auch. In unserer Douglas Filiale in Saarbrücken sind vor allem die Chanel-Dior Damen (alle nicht mehr die Jüngsten) ziemlich unfreundlich und uninteressiert.
    Wobei die MAC Mädels total lieb und bemüht sind.

    Ich gehe ins Douglas meist dann, wenn ich shoppen gehe, und dazu ziehe ich mich leger an, also nicht mein übliches Bankdress. Und ich sehe es auch nicht ein mich deshalb aufzustylen.

    Ich finde es unmöglich, wenn diese Damen junge Mädels, oder auch junge Frauen so behandeln. Ich hab dann auch keine Lust irgendwas zu kaufen. Ich war schon oft dort und wollte das ein oder andere mitnehmen, habs dann aber gelassen, denn das habe ich nicht nötig…

  122. Reply
    CKi 9. Januar 2012 at 21:13

    Oh wow, wenn ich die ganzen Kommentare lese bekomme ich richtig „Angst“.
    Ich bin erst so seit knapp 3 Jahren richtig schminkbegeistert. Zu Beginn habe ich Drogerie-Sachen gekauft (die mich nicht wirklich ansprechen), dann im Internet Sigma/Kiko/Sleek etc Kram gekauft. Jetzt möchte mich endlich an MAC und Co rantrauen, etwas mehr Geld investieren, mich mal richtig beraten lassen.
    Ich schätze, ich muss mich einfach trauen, die Tipps von hier und mein Wissen mitnehmen, dass ich dank diverser Blogs zu haben glaube und es auf mich zukommen lassen.
    Alles wird gut sein wenn ich Februar meine ersten MAC-Lidschatten in den Händen halten werde :inlove: ….

    • Reply
      CKi 14. Januar 2012 at 16:40

      Heute habe ich mich getraut, bin im EKZ im Douglas gewesen.
      Was mich total erstaunte: die haben keinen MAC-Counter. Die Verkäuferin, die ich darauf ansprach, war aber total nett und freunlich, obwohl ich mit meinen beiden Kindern da war.
      Ich muss also echt bis nach Köln rein um überhaupt MAC zu bekommen. Oder halt online ordern.

      Dann muss ich wohl mal nach Köln zum Store. Wenigstens sollte ich da die Refills und die Leerpalette bekommen.

  123. Reply
    Lily 10. Januar 2012 at 17:39

    eigentlich fühl ich mich nicht unwohl in einer parfümerie… letztens aber, als ich mich nach einem guerlain produkt umgeschaut habe, meinte die verkäuferin relativ schnippisch: DAS da sind Luxusprodukte, Guerlain ist eine Edelmarke. Danach ist die Dame wieder abgehuscht. Ich frag mich heute noch, was genau sie damit „sagen“ wollte…

    Was ich auch ganz witzig finde, ist, wenn Verkäuferinnen mir etwas völlig verkehrtes empfehlen/erzählen. Ich halte dann oft dagegen, manchmal auch mit Beweisen wie z.b. ganz einfach mit dem, was auf der Packungsbeilage steht. Danach sind die Damen oft schnell ruhig und verziehen sich.

    <3 Lily

  124. Reply
    Mona 13. Januar 2012 at 10:09

    da in giessen die douglas filiale ziemlich klein ist, ist es für mich nicht die anlaufstelle nr. 1.
    ich habe versucht möglichst viele der kommentare zu lesen, hab aber einige auch nur überflogen, weswegen ich nicht genau weiß, ob jemand schon etwas ähnliches geschrieben hat. wie die meisten hier habe ich auch die erfahrung gemacht, dass man gerade in größeren parfümerien doch eher schräg angeguckt wird. ich bin 24, sehe meiner meinung nach auch so aus, und arbeite. das problem: die meisten trauen mir das wohl nicht zu und halten mich immernoch für eine studentin. zwei piercings im geischt, gedehnte ohrlöcher und doch eher mal ausgefallene klamotten scheinen nicht unbedingt dazu beizutragen, dass man für eine interessierte kundin gehalten wird. meist werde ich nur skeptisch beäugt…
    eine sehr positive erfahrung habe ich aber in einer kleineren, aber meiner Meinung nach sehr gut sortierten Parfümerie gemacht. im gegensatz zum ansässigen douglas bekommt dieser laden auch immer alle kollektionen von chanel, dior etc. dirket bei meinem ersten einkauf wurde ich gefragt ob ich in die kundenkartei aufgenommen werden möchte, man bekommt dann einladungen zu events und gutscheine für kleine probiergrößen. außerdem musste ich erst neulich feststellen, dass das personal sehr großzugüg mt pröbchen umgeht. ich habe mir den artliner von lancome gekauft und zu meiner überraschung befanden sich nachher in meinem tütchen eine j’adore miniaturgröße, eine probe von einem bronzingpuder und eine probiergröße handcreme. außerdem ist es hier so, dass die verkäufer/innen freundlich nachfragen ob sie einem helfen können wenn man das geschäft betritt. sagt man aber dass man sich erstmal umschauen möchte, dann wird man auch wirklich in ruhe gelasse. es gibt für mich nichts schlimmeres als verkäuferinnen, dien penetrant jede handbewegung, die man macht, beobachten.
    ich denke man sollte sich einfach ein bisschen durch verschiedene parfümerien durchprobieren und dann dort hingehen, wo man sich am wohlsten fühlt.

    • Reply
      Britta 13. Januar 2012 at 14:14

      Da ich in Giessen studiert habe, kann ich mich daran gut erinnern. Die Douglas Filiale habe ich auch immer gemieden, die Mitarbeiter dort sind genauso seltsam wie an vielen anderen Orten.

      Ich vermute einfach mal, das Du nun zur Parfümerie Seibel gehst. Das war in meiner Zeit in Giessen meine Stammparfümerie, die Mitarbeiter dort sind wirklich sehr gut, sie sind zudem auch deutlich besser ausgebildet. Ich bin dort immer sehr gut bedient worden, unabhängig von meiner Bekleidung.

      • Reply
        Mona 13. Januar 2012 at 16:29

        genau die meine ich 🙂

  125. Reply
    Nadine 14. Januar 2012 at 14:23

    Erstmal ein Hallo an alle die diese Diskussion verfolgen! Ich bin 29J alt, bin alleinerziehende Mutter und arbeite seit ca 13J bei DOUGLAS. Ich habe in kleinen Läden, mit mehr Stammkundschaft, sowie großen Filialen mit sehr viel „Laufkundschaft“ gearbeitet und was ich hier so lese läßt meine Nackenhaare sich aufstellen!
    Ich kann natürlich nur von mir selber und den Kolleginnen reden mit denen ich im Laufe der Jahre zusammen gearbeitet habe, aber bei allem was mir heilig ist – sowas habe ich noch nicht erlebt!
    Ich bin damals eher aus „Zufall“ zu meiner Arbeitslaufbahn gekommen, aber seitdem gebe ich und die Leute die ich kenne, bei DOUGLAS den bestmöglichsten Service an die Kunden weiter- ganz egal was für eine Altersgruppe, Gesinnung oder Styling die Kunden haben.
    Ich finde es wahnsinnig schade das hier so viele schlechte Erfahrung mit DOUGLAS gemacht haben; allerdings kann ich auch nur diejenigen hier unterstützen die der Meinung sind das Deutschland allgemein zur Servicewüste wird!!!!
    Es ist aber auch schwierig den Spagatt zwischen gleichberechtigtem Bedienen zu finden,d.h. ich spreche jede Kundin an die unser Geschäft betritt, einfach weil die 10. darunter, vllt die ist die sich, sofern sie nicht gleich angesprochen wird, auf dem Schlips getreten fühlt.Dafür kann es aber andersrum die anderen 9 nerven gleich „angequascht“ zu werden.
    Service ist eine wichtige, aber auch leider eine schwierige Sache in Deutschland geworden!!! Ich kann eine Kundin noch so gut bedienen, aber in dem Moment wo ihr mein Gesicht nicht paßt oder etwas anderes quer sitzt hab ich eh schon verloren; versuche ich das bei der nächsten Kundin anders zu machen, ist es möglich das der Kundin das nicht reicht!
    Überall gibt es heutzutage schwarze Schafe, ob es im Einzelhandel, in den Ämtern(grade da finde ich regen Handlungsbedarf- denn dort wird nicht mit Ware sondern Existenzen gehandelt!!!!!!) oder in der Gastronomie ist.
    Aber ich bitte Euch nicht alle über einen Kamm zu scheren! Wenn Ihr meint, Ihr werdet in einem Geschäft nicht anständig behandelt, falsch beraten oder nicht respektiert, dann beschwert Euch!!!Gleich, vor Ort und nicht in einem Forrum oder sonst wo!!!Denn so schürt Ihr nur Eure Wut!
    Gebt uns, denen die Kunden wirklich am Herzen liegen, die Möglichkeit das was falsch läuft zu änderbehandelt und den bestmöglichsten Service zu bekommen!!!Vielen Dank!!

    • Reply
      Magi 14. Januar 2012 at 16:42

      Ich glaube, grundsätzlich herrscht da auch viel Missverständnis darüber, was genau im Kopf einer Verkäuferin vorgeht. Arroganz und Ignoranz ist letztendlich kein Fakt sondern immer eine Interpretation. Diskretion und Distanz könnten es eben so sein.

      Leider aber ist es bei Douglas auffällig. Zumindest habe ich es so erlebt, dass es hier überdurchschnittlich oft dazu kommt und überdurhschnittlich oft über das Geschäft beschwert wird.

      Es ist wohl einfach auch keine standardisierte Lösung möglich. Eventuell muss ein neues Beratungskonzept her. Nicht sofort – einfach auf Dauer. mit dem Online-Geschäft ändert sich ja sowieso alles ein wenig…

  126. Reply
    Phi 16. Januar 2012 at 12:15

    Ich habe wirklich lange überlegt, ob ich je ein negatives Erlebnis in einer Parfümerie hatte, aber mir ist keines eingefallen. Wobei es auch durchaus im Bereich des möglichen liegt, dass ich es verdrängt habe 😛

    Ich denke, dass es von mehreren Faktoren abhängt, wie man (oder eher frau) behandelt und beraten wird.
    Die einen kann man wenigstens in einem gewissen Maße beeinflussen, die anderen halt nicht.
    Wenn ich natürlich mit einem Gesicht in die Parfümerie rausche, das schon von 10m Entfernung „Schlechte Laune“ schreit, kann es gut sein, dass die Verkäuferin einen lieber in Ruhe lässt, weil man a) so aussieht, als ob man in Ruhe gelassen werden und sie sich b) wahrscheinlich nicht anraunzen lassen möchte. Zudem denke ich, dass man eine gewisse Selbstsicherheit (aber bloß keine Arroganz) an den Tag legen sollte, die schreckt einerseits aufdringliche Verkäuferinnen/Security ab (meistens zumindest) andererseits wirken selbstbewusste Menschen oft zugänglicher.
    Wenn die Verkäuferin einen schlechten Tag hat, kann man selbst natürlich nichts dafür. Auch wenn sie eigentlich so professionell sein und sich nichts anmerken lassen sollte. Da hilft nur Verkäuferin wechseln, ein ziemlich dickes Fell oder sich bei der Filialleitung, bzw. beim Unternehmen selbst zu beschweren (für nächste Mal). Teilweise werden sie auch netter, wenn man selber freundlich ist.
    Dass führt mich zu meiner Meinung nach dem A und O: Freundlich, aber bestimmt sein. Du willst eine nette, kompetente Beratung? Wenn sie dir nicht angeboten wird, frag danach, bitte notfalls um eine zweite Meinung in Form einer Kollegin/eines Kollegen (der Verkäuferin). Das erfordert zwar etwas Mut, aber ist besser als geknickt und ohne Ergebnis aus dem Laden zu schleichen. Wenn man angepampt wird, kann man entweder denjenigen darauf aufmerksam machen („Entschuldigung, ich verstehe nicht, warum Sie so grantig sind. Habe ich Sie irgendwie verärgert?“), jemand anderes suchen und den dann fragen, oder den Laden verlassen, am Besten mit einem Spruch wie „Wenn Sie ein Problem damit haben, mich freundlich und respektvoll zu behandeln, dann gehe ich wieder. Einen schönen Tag noch.“.
    Mit diesen „Verhaltensmaßnahmen“ bin ich bis jetzt immer ganz gut gefahren.
    Den besten Service habe ich allerdings bei Kryolan in Berlin erlebt. SO nett und SO kompetent, obwohl die Dame mit mir und noch einer anderen Kundin „jonglieren“ musste, habe ich mich nicht „abgestellt“ gefühlt. TOP!!! :yes:
    Und eins noch: Wenn frau sich für eine gute Beratung aufdonnern muss, ist es keine gute Beratung.

    Einen schönen Tag euch allen.
    Phi

  127. Reply
    Simone 16. Januar 2012 at 19:36

    Mir ging es auch schon mal so… und ich habe damals beobachtet wie die Verkäuferinnen immer zuerst zu denen gehen die aussehen als hätten sie Geld. Wenn dann leider nur noch normal sterbliche da sind, geben sie sich dann auch mit Leuten wie mir ab.
    So ging es mir einmal an einem MAC Counter. Ich lauf da schon 10 Minuten oder länger hin und her und überlege welchen Lippenstift ich nehmen soll oder wo der Lidschatten ist den ich haben will und dann kommt so ne Dame die aussieht als hätte sie mehr Geld nur weil sie ne Dicke Sonnenbrille und ne luxus Handtasche in der Hand hält und was machen die Verkäufer, gleich hinspringen…. Unverschämt….

  128. Reply
    Michelle 19. Januar 2012 at 20:23

    Nach dem, was ich hier bereits alles gehört habe, bin ich doch recht erstaunt wie gut eigentlich unser Douglas im Vergleich zu anderen ist. Wenn ich reinkomme und mir bei MAC etwas ansehe, bekomme ich erst ein wenig Zeit und werde dann angesprochen, ob ich Hilfe benötige oder was auch immer. Wie ich dann beraten werde, hängt allerdings meist von meinem äußeren Erscheinungsbild ab. Ich habe das Gefühl, je weniger ich mich schminke, desto mehr werde ich beraten, wie jemand, der sich überhaupt nicht schminkt, bzw. keine Ahnung hat. Allerdings ist das ja nicht grundsätzlich schlecht, der Großteil der Leute, die ich kenne, schminken sich nicht mal annähernd so viel wie ich. 🙂
    Was ich allerdings zu bemängeln habe, ist dass manchmal auf meine Fragen gar nicht so richtig eingegangen wird. Als ich mir letztens den Blush Ombre Vintage Grape aus der Daphne Guiness LE geholt habe, habe ich gefragt, ob den auch Menschen mit meinem Typ (helle Haut, straßenköterblonde Haare und blaugrüne Augen) tragen können, worauf die mir sich selbst und ihre Kollegin (beide eher der südländische Typ) gezeigt hat und stumpf behauptet hat, dass viele den Blush tragen können. Ob ich jetzt auch in diese Kategorie fallen würde, hat sie mir dann aber nicht gesagt. 😀
    Das phano

  129. Reply
    Michelle 19. Januar 2012 at 20:27

    Nach dem, was ich hier bereits alles gehört habe, bin ich doch recht erstaunt wie gut eigentlich unser Douglas im Vergleich zu anderen ist. Wenn ich reinkomme und mir bei MAC etwas ansehe, bekomme ich erst ein wenig Zeit und werde dann angesprochen, ob ich Hilfe benötige oder was auch immer. Wie ich dann beraten werde, hängt allerdings meist von meinem äußeren Erscheinungsbild ab. Ich habe das Gefühl, je weniger ich mich schminke, desto mehr werde ich beraten, wie jemand, der sich überhaupt nicht schminkt, bzw. keine Ahnung hat. Allerdings ist das ja nicht grundsätzlich schlecht, der Großteil der Leute, die ich kenne, schminken sich nicht mal annähernd so viel wie ich. 🙂
    Was ich allerdings zu bemängeln habe, ist dass manchmal auf meine Fragen gar nicht so richtig eingegangen wird. Als ich mir letztens den Blush Ombre Vintage Grape aus der Daphne Guiness LE geholt habe, habe ich gefragt, ob den auch Menschen mit meinem Typ (helle Haut, straßenköterblonde Haare und blaugrüne Augen) tragen können, worauf die mir sich selbst und ihre Kollegin (beide eher der südländische Typ) gezeigt hat und stumpf behauptet hat, dass viele den Blush tragen können. Ob ich jetzt auch in diese Kategorie fallen würde, hat sie mir dann aber nicht gesagt. 😀 Am Ende habe ich dann einen Gutschein bekommen für ein ausführliches Beratungsgespräch. 🙂
    Das Phänomen, dass die Verkäuferinnen auf einen zurennen um ihre Nummer auf die Produkte zu kleben kenne ich nicht und ist mit bisher nur bei Produkten passiert, bei denen ich auch tatsächlich beraten worden bin. 🙂

  130. Reply
    Na Tascha 13. Februar 2012 at 19:11

    Das Phänomen kenne ich nur zu gut. Früher hab ich mich dann immer gleich ganz schlecht und klein gefühlt. An meinen Stamm-Countern kenn ich mittlerweile auch ein paar Angestellte und da kommt dann Problem dann natürlich nicht mehr auf. Sonst finde ich es ganz hilfreich selbstbewusst und bestimmt auf die Leute mit mehr oder weniger konkreten Anfragen zuzugehen. Also z.B. zum MAC Counter und anstelle nach „irgendwem Puder“ zu fragen die Vorstellungen hinsichtlich Deckkraft, Finish, Farbe etc. präzisieren. In New York bin ich aber auch einfach in den MAC Store und hab dem Verkäufer erzählt, dass ich ned so viel Ahnung von den Produkten hab, aber einige Ideen was ich gern hätte und ne umfassende Beratung brauch. Bei den MAC Damen und Herren hatt ich aber eh weniger Probleme als bei so manchen Douglas-Trullas. Wenn mir eine ganz blöd kommt und mich sehr schief und arrogant-abschätzig anschaut wenn ich es wage sie zu belästigen schau ich halt doof zurück und denk mir „Ja meine Liebe DU mit deinem wahnsinnig hohen Verkäuferinnengehalt bist bestimmt was besseres und könntest hier den halben Laden kaufen.“ Ich mein die wollen mir ja was verkaufen und ich sehs partout nicht ein extra für nen ParfümerieBesuch meine LV Tasche und den Burberry Schal rauszuholen nur um ernst genommen zu werden!
    :rose:

  131. Reply
    fletchingball 4. März 2015 at 16:20

    Ist zwar schon total alt, aber ich geb auch mal meinen Senf dazu:

    Ich bin 27 und sehe aus wie Anfang 20. Teilweise wird man noch geduzt. Ich lege wert auf einen höflichen Umgang, von beiden Seiten aus.
    Bei Pieper und Douglas kann ich alleine nicht einkaufen gehen. Ich werde dort nicht ernst genommen. Es ist schrecklich. Ich denke es liegt an der Oberflächlichkeit der Verkäuferinnen sowie an der Firmenpolitik und Personalmanagement.

    Es handelt sich auch nicht um Einzelfälle. Seitdem versuche ich den Einzelhandel zu meiden. Ich kaufe nur noch dort ein, wo mir eine entsprechende Behandlung garantiert ist. Und das ist eben oftmals in den kleinen teuren Boutiquen, wo man für Artikel noch einen ordentlichen Service bekommt. Ansonsten kaufe ich online. Da muss man sich nicht rumärgern.

    Ich habe während des Studiums selbst im Einzelhandel gearbeitet. Dort habe ich Kinder und Jugendliche immer besonders zuvorkommend behandelt. Man konnte immer sehen, wie überrascht und erfreut sie waren über die nette Behandlung. Denn sie sind die reichen Kunden von Morgen.
    Aber so viel Weitsicht kann man von den allermeisten leider nicht erwarten.
    Es ist aber schön, hier zu lesen, dass es anderen genauso geht :-)(

  132. Reply
    Bina 11. Mai 2015 at 10:48

    Wow, krass, was man hier so liest. Eins sollte man sich aber immer vor Augen halten: DIE wollen was von DIR. Du bist Kunde, und Kunde ist König, die wollen dass DU Geld da lässt. Und selbst wenn du nichts kaufen willst, sagt man eben ich überlege es mir noch. Oder auch gleich zu Anfang eine Preisklasse sagen. Die haben freundlich zu bleiben, wenn nicht, sind die die dummen und nicht du als Kunde. Die sollen eine Schulung machen oder vernünftig ausgebildet werden, wenn die nicht in der Lage sind, kompetent mit Kundschaft umzugehen. Als Kunde kann man auch in Jogginghose zu Douglas, wenn man will, das hat die nichts anzugehen. Also ich hatte nie solche Probleme. Was mir aber aufgefallen ist: Wenn ich bei der Dior & Co. Theke stehe hab ich gleich 3 Verkäufer am Arsch kleben, wenn ich bei Be-Yu / Artdeco stehe, muss man da rumschreien, um jmd zu finden. Douglas halt 😀

  133. Reply
    Lola 3. Februar 2016 at 00:53

    Wenn ich mir ein teureres Produkt kaufen möchte, bestelle ich es entweder online oder ich informiere mich vorher im Netz ausführlich darüber, sodass ich weiß was ich haben will wenn ich in eine Drogerie etc. gehe. Man kann auch Glück haben, aber meistens kann man nicht auf professionelle Beratung zählen, besonders nicht, wenn sie sich wieder einmal herausnehmen zu behaupten man sei zu jung oder zu unerfahren (Ich bin 18 und ich sehe sehr jung aus, trotzdem geht es die doch eigentlich überhaupt nichts an. Sie können und sollen Make Up technisch beraten, aber wenn es persönlich wird oder sie meinen, dass das Produkt untauglich für einen ist, dann geht das wirklich zu weit!) Am besten ihr sagt denen einfach klar was ihr wollt, wenn ihr eine professionelle Beratung wollt, würde ich nicht in eine Drogerie gehen …

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