Vom Stehvermögen und Schmeicheleien

Heute: Finish

Eigentlich hatte ich ein anderes Kapitel als zweiten Teil der Reihe vorgesehen, merkte aber beim Durchwühlen des Archivs, dass ich diesen Zwischenpunkt doch noch einbringen möchte: das Finish.

Eigentlich hatte ich ein anderes Kapitel als zweiten Teil der Reihe vorgesehen, merkte aber beim Durchwühlen des Archivs, dass ich diesen Zwischenpunkt doch noch einbringen möchte: das Finish.

Leider habe ich hier keine Looks, die als perfekte Gegenpole zueinander die verschiedenen Effekte darstellen, aber ich denke, ein wenig erahnen könnt ihr schon, was ich meine – wenn ihr es aus der Praxis nicht bereits wisst.

In Teil 1, als es um dei Farbe ging, welch unterschiedliche Gesamtwirkungen entstehen, wenn man schmeichelnde Farben wählt und eben solche, die es weniger tun. So gravierend erscheint es beim Finish nicht, dennoch erzielen matt und schimmernd doch Effekte, die man vielleicht vor dem Kauf eines Lidschattens bedenken sollte. Im Groben kann man davon ausgehen, dass

matte Lidschatten:

  • intensive Farben, hohe Brillanz erzielen
  • anfällig für Fleckigkeit sind und verschieden dicke „Schichten“ viel mehr auffallen
  • was zur Folge hat, dass das Blenden hier Detailarbeit ist und etwas mehr Geduld und Feingefühl erfordert für ein sauberes Gesamtbild
  • sie plakativ wirken – die Tiefe muss anders erzielt werden, was ich für den Knackpunkt dieses Beitrages halte
  • gute (was für mich heißt kontrollierbare) matte Lidschatten sind recht rar und oft teurer, je bunter sie werden

Denn durch die stumpfe Abbildung der Pigmentfarben und der diffusen, feinen Reflektion erscheinen die Lider bei zu wenig Abstufungen wie mit Sticker beklebt. Das Resultat zieht bei besonders bunten Farben sehr die Aufmerksamkeit auf sich und weg von dem, was eigentlich in den Vordergrund gehört: WIR, also die Iris, das Gesicht. Hier sieht man recht gut, was ich meine:

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Besser wird es, wenn man die Tiefen betont – es fügt sich trotz der intensiveren Farben mehr ins Gesamtbild und wirkt weniger wie ein Fremdkörper:

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Schimmernde, frostige, metallische Lidschatten bilden sich häufig aus größeren Partikeln, sie verhalten sich gern wie eine Diskokugel, die durch kleine Plättchen das Licht zwar streut, aber durch eine größere, glatte Fläche – manchmal auf durch sehr runde, gleichmäßige Reflektion, die wir eher als Pearl wahrnehmen. Hier wird die organische Form unserer Lider betont – die Schatten werden dunkler – die Höhen betont.

schimmernde Lidschatten:

  • lassen sich einfacher auftragen – verzeihen Macken, überblenden diese
  • Kanten werden softer – Übergänge fließender
  • Präzision, künstlerische Freiheit werden aber eingeschränkt
  • viel mehr Farben, vor allem Effekte erhältlich – v.a. auch günstig

Hier zwar nicht ganz so offensichtlich, aber im Vergleich zu den Looks oben ein defintiv anderer Effekt (ignoriert die Haarfarbe – ausgewaschener Effekt):

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Aber es gibt ja auch die Kombination – entweder beide Finishes zu mischen und das Beste rausholen, so geht nichts über das reine, matte Schwarz für’s Schattieren. Mit schimmerndem Schwarz erreicht man nie die Illusion von absoluter Tiefe. Im Gegenzug wirkt auch reines Weiß nie wirklich wie ein Highlight, sondern eher wie Comic. Darüber hinaus gibt es den Kompromiss: satinierte Lidschatten. Sie bringen die brillanten Vorteile von matten Lidschatten mit – aber auch die Begrenzung der Farbvielfalt, aber spicken das Resultat mit einer feinen Reflektion, die dem Ergebnis nicht die Dreidimensionalität nimmt. Die Verarbeitung liegt im Mittelfeld. Auch hier sind die Qualitäten unterschiedlich.

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Inzwischen meide ich die ganz matten Looks. Sie sind zu auffällig für meinen Geschmack und ich mag dann doch lieber das Softe von leicht schimmernden bis satinierten Looks. Da lobe ich mir v.a. für Buntes die BEN NYE Lumiere Reihe. Ein weiterer Punkt ist die „Verträglichkeit“, wenn man es denn so nennen kann. Ich kriege schnell das Jucken im Innenwinkel, wenn ich zu trockene Lidschatten verwende. Aber man muss schon sagen, die Kunstwerke mit matt, wie man sie von vielen US-YouTubern kennt, haben eine magische Wirkung. Wer auffallen will, sollte sich hier definitiv einarbeiten und zaubern zaubern zaubern!

Fazit für heute: so schön eine Farbe ist, lohnt es sich das Finish einzukalkulieren. Bei Braun-Beige-Nude-Looks tendiert das Ganze aber schon sehr zum Trivialen…Ich wollte es dennoch einmal eingeschoben haben.

Mischt ihr die Texturen oder habt ihr eine Vorliebe für ein besonderes? Kennt ihr die Probleme mit rein matten Lidschatten? Noch jemand Carbon-süchtig hier? Welche der Effekte auf den Beispiel-Looks hier gefallen euch denn am besten?

39 Kommentare
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  1. Wirklich interessanter Blogpost – man kommt sich wirklich vor, als würde man im Spiegel-Sonderheft „Mythos: Lidschatten“ lesen, was ich sehr cool finde. Der Beitrag ist sehr interessant – eine, meiner Lieblingskombis zum Ausgehen ist seit einem Jahr die Kombi Chrome Yellow-Teal (oder neuerdigs Petrol keeps me Running von Catrice), weil ein mattes, knalliges Gelb mit einem Grünblauton mit Schimmer einfach unglaublich aussieht. Allgemein arbeite ich allgemein gerne mit matten, hellen oder knalligen Tönen und setze als kleiner Tollpatsch bei dunklen Tönen auf Schimmer.

    Liebe Grüße und einen schönen, ersten Adventwünsche ich dir,
    Hana

    • Ja ne? Macht voll Spaß aus so einem totaaaal unwichtigem Thema so einen Wattebausch zu machen XD Ja aber warum auch nicht 😛

      Die Kombi stell ich mir richtig knallig vor. Ich wünschte manchmal, man könnte die unterschiedlichen Finish NOCH mehr hervorheben. Aber durch das bissi Blenden an den Übergängen klappt es nicht so. Der Unterschied ist dann doch nicht groß genug. Da müsste wohl Glitter her…

  2. Hey Magi 😉
    Es gibt (meiner Ansicht nach) 2 Sorten an matten Lidschatten: einmal die guten, die nicht allzu fleckig werden und einmal die schlechten, bei denen man die eigentlich wegschmeißen kann. Es „Zwischending“ gibt es nicht unbedingt.
    Zu den guten matten Lidschatten gehört zB Copperplate, er KANN großflächig fleckig werden, aber mit geübten Händen absolut nicht. Zu den schlechten gibts viele Beispiele, da brauche ich dir glaube ich nichts von erzählen.
    Aber ja, ich vermische gern schimmrige Lidschatten mit matten. Zum Beispiel wenn ich dieses AMU nachschminken würde [http://schwarzesymphonie.blogspot.com/2010/08/eotd.html], würde ich ein mattes schwarz mit ein bisschen von einem weißen, schimmernden benutzen, einfach weil es dann nicht so fleckig wirkt und trotzdem noch dieser Teil eines „matten“ Lidschattens. Aber ich benutz auch gerne den schwarzen single Eyeshadow von Manhattan. Er sieht auf den ersten Blick absolut nicht matt aus, aber diese „schimmerpartikelchen“ verfliegen bei dem Auftragen sowieso.
    Aber dennoch meide ich matte Lidschatten oft, (außer auf meinen geliebten Copperplate und das Schwarz von Sleek!) aber dadurch, dass ich oft mit meinem Pencil Brush erst in einen schimmernden / satinierten e/s gehe und danach (ohne ihn wirklich zu Säubern) in das Schwarz/Copperplate gehe lassen sie sich dennoch gut auftragen.

    Aber ich finde zB für einen PinUp Look braucht man einen matten Lidschatten in der Lidfalte, ein schimmernder wäre „too much“. Das Gleiche gilt für Nude-Looks.

    Lange Rede (vorallem verwirrend..), kurzer Sinn: matte Lidschatten meiden oder mit anderen Lidschatten „vermischen“ (1 zu 4 oder 1 zu 3) und alle matten Lidschatten lassen sich besser auftragen und sehen trotzdem noch matt aus.

    • Ja, ist bissi so, als würde man etwas Medium unterrühren. Klappt sicher nicht immer, ist aber ne gute Maßnahme… Darum ist eigentlich nur solo-matt ein Problem, finde ich. Klingt aber gut. Ich freue mich, nicht der einzige Freak zu sein,d er sich da Gedanken zu macht XD

  3. Ich bin wieder schwer verzückt von deinen Amus! Meine Güte, wie schön das bei dir aussieht!

    Ich Mische recht gerne satinierte, schimmernde und matte Lidschatten. Das erzielt einfach den schönsten Effekt 🙂

    LG Kiku

    • Danke schön 🙂 Ich muss zugeben früher definitiv experimentierfreudiger gewesen zu sein. Inzwischen fühle ich mich etwas „ausgetobt“ und es reizt mich nicht mehr so. Aber wenn ich die Bilder so sehe, juckt es schon bissi in den Fingern. Nur fühle ich mich im Gegensatz zu damals nicht mehr so wohl damit, sprich ich mag nicht wirklich raus damit… Naja, vielleicht zur nächsten Party 😀

      • obwohl es mir seit einem knappen jahr komischerweise ähnlich geht, habe ich eben beim anblick deines matten pink-aqua looks wie vom blitz gerührt beschlossen, dass ich DEN unbedingt so schnell wie möglich nachschminken muss! einfach famos traumschön!! *-* danke, du hast mir wieder ein lust auf knallfarben gemacht! =)) *freu*

        • Ich kenne diese ‚Phasen‘ auch 🙂 Ich würde mich aber freuen, weiterhin solche Amus von dir zu sehen :O)

          LG Kiku

  4. Hallöchen!

    Also ich mische die Finishes grundsätzlich…habe noch nie ein ausschließlich mattes Amu versucht..weil ich erstes ein Schimmer-Junkie bin und zweitens ich mir das wohl noch nicht so richtig zutraue…aber vielleicht werde ich es bald in Angriff nehmen 😉

    Das Amu in hellblau und pink (das 2 Bild) finde ich super…:)

    Super informativer Post -freu mich schon auf den nächsten Reihenpost 😉

    Liebste Grüße

    • Aber unbedingt. Kann ja mühelos wieder abgeschminkt werden. Die Übergänge, wenn sie in kleinen bewegungen geblendet werden, sind einfach unschlagbar schön…

  5. ich kenn mich eigentlich immernoch viel zu wenig aus. wie ich schon an die paar mal erwähnt habe, bist du mein liebster guru. deine amus sind wunderschön und ich lerne immer neues dazu, wie auch jetzt. ich werde mal mit den einzelnen finishes rum experimentieren. es ist bei mir auch eher ein mischen und ein rausfinden, was ist gut und was ist schlecht. mit dem schwarz von sleek komm ich garnicht klar, ich bin irgendwie zu blöd.

    • Das freut mich. Manchmal kommt man sich bissi gaga vor so etwas zu schreiben, aber die Erfahrung zeigt, dass es halt viele Mädels gibt, die eben erst einsteigen und sich darüber noch nicht so Gedanken gemacht haben. Muss ja nich timmer lehrreich sein, aber als Anregung mal zu vergleichen oder so. Da bin ich beruhigt, dass es auch ein wenig ankommt – v.a. haben die aaaalten Bilder so endlich ne Verwendung 😀

  6. Obwohl ich Carbon (noch) gar nicht habe, muß ich mich wohl trotzdem bereits zu den Süchtigen einreihen, denn ich vermisse ihn sehr, sehr häufig… Ich hab Typographic, und finde ihn auch ganz gut, denke mir nach diversen Erfahrungsberichten und Youtube Videos aber jedes Mal, daß Carbon doch was Anderes sein muß…

    Grundsätzlich liebe ich matte Lidschatten; gut gemachte, matte Looks lassen mich dahinschmelzen, aber bei mir selber bin ich noch nicht wirklich auf einen grünen Zweig damit gekommen. Eben wegen der etwas schwierigeren Verarbeitung bgl. Blenden und Stickerwirkung. Andererseits finde ich persönlich aber auch, daß allzu Glänzendes, womöglich Glitzerndes, leicht tussig wirken kann. Gerade in bunten Farben. Daher mische ich die Finishes meist, obwohl das auch nicht immer das Wahre ist, denn wenn man Schimmerndes mit Mattem blendet ist dieser total matte Effekt ja schnell dahin. Matte Lidschatten sind einfach etwas puristischer, es ist einfach „unberührte“ Farbe. Das macht sie so beeindruckend. Da es bei nuderen Nuancen tatsächlich nich ganz so problematisch ist, sind diese derzeit mein haupt Spiel- und -experimentierfeld mit matten Lidschatten.

    • Es ist ja so ne Sache mit CARBON – es ist unvermeidbar falsch verstanden zu werden, dass er irgendwie unersetzlich ist. Aber ich habe ihn und er geht nicht alle, darum nutze ich ihn dauernd. Aber ich denke, es gibt genug, was mithalten kann. Das Non+Ultra ist er dann auch nicht. Ich denke, mit Typographic hast du auch ein ganz wunderbares Tool.

  7. Interessanter Post. Und die AMU’s…hüüüüübsch.*-*

  8. Also ich finde auch den ersten Look sehr toll. Kann da irgendwie nicht die Negativpunkte erkennen, die Du nennst. 😉
    Aber ich kann – natürlich – bestätigen, dass das Arbeiten mit matten Lidschatten nicht so einfach ist. Deswegen mag ich am liebsten schimmerne Lidschatten, auch wenn die matten durchaus ihren Reiz haben.

  9. Fantastisch wie immer MAGI! Du bist so wunderbar.
    LG

  10. na also ich war ja immer auf der seite von „was?! matt und schimmie-kombi? geht ja mal gar nich! entweder, oder .“ war bei mir immer stimmungs- und anlassbedingt gewesen… aber jetzt wechsle ich zu „ach komm, lass mal checken ^^“ find deinen blog sehr informativ und man lernt unglaublich viel dabei. da steckt bestimmt auch verdammt viel arbeit dahinter. danke magii :* 🙂

  11. toller Beitrag! Vielen Dank 🙂

  12. Ich mische auch immer satinierte und matte lidschatten. Lidschatten mit glitzer oder sehr starken shimmer mag ich gar nicht. ich finde die haut siehr dadurch faltiger und älter aus.

  13. Irgendwie bin ich zu blöd, die genauen Unterschiede auf den AMU Bildern zu erkennen. Mist. ^^ Ich sehe bei den matten AMUs zwar, dass die Iris beim zweiten wirklich mehr heraussticht, doch warum genau, seh ich nicht. MÄH

  14. Ich mische auch sehr gern unterschiedliche Texturen. Am liebsten Starflash mit Satin und Frostigem Highlight. Das lustige dabei ist, das Starflash und Satin eine ähnliche Farbe haben und ich Effekte also nur durch die Textur erziele, was ich sehr interessant finde. Es ist mal etwas anderes als nur mit „Hell-Dunkel“ zu arbeiten.

  15. Meine liebste Lidschattenkonsistenz ist benefits „creaseless cream shadow/liner“.
    Die Konsistenz ist super, lässt sich leicht auftragen, gut verstreichen, ausblenden und „schichten“ (ich trage in der crease gerne dunklere Schattierungen).
    Außerdem ist deren Effekt für mich optimal: obwohl ich auch gerne intensive bunte Lidschatten trage, hatte ich bisher immer das Problem bei Puderlidschatten, dass diese nachträglich von meinen Lider rieselten… 🙁
    Sehr ärgerlich, wenn man auf der Arbeit steht für Stunden und auf einmal aussieht, wie ein Zombie aussieht mit bunten Farbrflöckchen auf dem Gesicht.
    Habe bisher leider auch noch keinen effektvtiven „Fixierer“ gefunden gegen das Problem.

    Die benefit cream eyeshadows bleiben an Ort und Stelle, wie ich es mag.
    Und die Farben glitzern-glänzen dezent und nur wenn Licht direkt darauf fällt. Also kein Discokugel-Effekt! 🙂

    Matte Lidschatten haben meistens bei mir das Problem, dass sie meine Augen in den Hintergrund stellen. Der Lidschatten wirkt wesentlich omnipräsenter als er ist und meine Augen (das was eigentlich betont werden sollte) rückt in den Hintergrund und wirkt „platt“.

    Mir gefallen dann eher changierende Lidschatten wie MACs „Club“ oder „Cranberry“, immer wieder ein unglaublicher Hingucker.
    Trotz alledem: absoluter Liebling ist und bleibt SHALE.
    Er ist für mich noch einen Hauch besser als Satin Taupe 😉

  16. Huhu Magi!
    Das hat jetzt wenig mit diesem Thema zu tun, aber wir haben dich getagged. Es soll um deine persönlichen Beauty Highlights 2010 gehen:
    http://lesaffairesbelles.blogspot.com/2010/11/tag-and-oscar-goes-to.html
    Wir würden uns total freuen, wenn du uns daran teilhaben lassen würdest.
    Liebe Grüße,
    Amelie

  17. Hallo Magi,

    die bunten matten AMu sind wirklich ausdrucksstark und beeindruckend. Aber ich habe mich auch noch nicht ran getraut…bzw. bin eine Schimmerliebhaberin 🙂 und finde, dass es den gewissen Zauber im Finish gibt!

    Und zuletzt: super interessanter Post! Freue mich auf weitere!

    LG 🙂

  18. Also mein liebstes Finish ist glaube ich „Veluxe Pearl“. Ich kann gar nicht genau sagen wieso, aber wenn ich zwei ähnliche Farben habe und einer ist Frost der andere Veluxe Pearl, greife ich immer lieber zu dem. Merke ich immer wieder bei zb Hot hot hot und Firecracker, Firecracker gewinnt das Rennen fast immer 😀
    Ansonsten kann ich deinem Spruch (irgendwann hast du das mal gesagt“ Satin ist das bessere Matt nur voll unterstützen.
    Ein bisschen Schimmer muss irgendwie immer für mich dabei sein, entweder außen verblendet oder im Innenwinkel, nur Schimmer oder nur Satin mag ich meistens an mir nicht so leiden.

    Zu Carbon, bis ich ihn in den Händen hatte dachte ich immer mattes schwarz ist mattes schwarz ist mattes schwarz und da ich eh so gut wie nie schwarz brauche fühlte ich mich nicht als Carbon-haben-Müsser. Dann hatte ich ihn aber doch mal zur Verfügung und habe ihn verwendet und was jetzt für mich das große Plus an ihm ist, leicht aufgetragen finde ich, dass er auch einfach nur „verdunkeln“ kann und nicht direkt wie schwarze Tinte draufgeklatscht wirkt. Tja und jetzt habe ich ihn auch und bin ganz froh ihn zu haben ^^

    Ach, bei dem zweiten Look muss ich total an die „too dolly“ Palette denken, wobei das Türkis sicher nicht too dolly ist, aber das Pink sicher Romping oder? (ich vermute es weil du mal sagtest, romping wäre dein liebstes Pink)

    • Das habe ich gesagt? Boah, ich bin aber manchmal auch clever XD

      Ich glaube, ich muss mal nen Schwarz-Blogpost machen. Das ist nämlich ein weiteres Wissensgebiet, auf dem ich Vorlesungen an der Privatuni Bremen halte 🙂

  19. Ich mochte eine ganze Zeit lang matte Lidschatten ganz gerne, besonders für nude Looks finde ich sie immer noch ideal. Mit farbigen matten Lidschatten arbeite ich allerdings nicht mehr gerne, weil die so schwer zu „verarbeiten“ sind, insbesondere sobald ich sie über einer Base auftragen möchte. Geht gar nicht…fleckig ohne Ende 🙁

  20. Magi- da bleibt einem ja glatt die Spucke weg. Echt wunderschöne Looks!! 😀
    Ich muss zwar sagen, ich mag das comicmässige von ganz matten AMus total gern, aber das ist wohl Geschmackssache.

    In letzter Zeit liebe ich es, das bewegliche Lid mit mattem Lavendel zu „grundieren“ und dann was dunkelgrau Schimmerndes in die Lidfalte, dazu Lidstrich in matt Indigo. Das wirkt dann nicht ganz so zweidimensional wie nur matt, ist aber trotzdem ziemlich knallig und blendet sich darüber hinaus gut. (Momentanes Highlight: „Ballet Slippers“ und „Silver Spoon“ von Everyday Minerals)

    Carbon ist na ja… von all den Videos und Blogposts war ich irgendwie der Meinung, dass man Carbon unbedingt haben müsste, war dann aber etwas enttäuscht. Ich find ihn ok zum verdunkeln und etwas schattieren, aber wenn ich (wie so oft) in Richtung „Schwarzes Loch“ schminken will kann Carbon echt einpacken. Zum Glück kam dann die Black Palette von Urban Decay daher, das matte Schwarz drin ist echt der Hammer! <3

  21. Ich bin ein Fan von matten AMu’s. Selber schminke ich das nur in Neutral (okay, ich schminke alles nur in neutral oder wenig-farbig ^^), aber es gibt da eine amerikanische Bloggerin, die macht das – meiner Meinung nach – umwerfend. Wenn ich dann doch einen auf farbig mache, immer schimmernd/satiniert. Nicht glitzrig. Meistens aber doch gemischt, aber die matten Nuancen (mit denen ich in der Lidfalte/im äußeren V abdunkle) kriegen dann ja auch immer ihre Portion Schimmer ab. Rein schimmrig find ich meistens nicht so schön (an mir).

    Und von deinen gezeigten AMu’s, Magi, find ich das letzte am schönsten, auch in groß :D.

  22. Ich bin mit Schwarz immer noch zu zögerlich. Meist versuche ich im Aussenwinkel eine ähnliche, aber dunklere Farbe als den Basiston zu verwenden. Bei matten Lidschatten, die ich vom Finish her sehr schön finde, habe ich ab und dann mal das „fleckige“ Problem, aber wenn das auftritt, dann kommt es gleich runter, es sieht einfach nicht schön aus.
    Ich habe mir von Artdeco vor einiger Zeit einen schwarzen, matten Lidschatten geholt (mit MAC habe ich bisher noch kaum Erfahrung bei den E/S). Ich denke, dass ich das mal konkret „üben“ sollte, sonst wird das nie was mit Tiefe und Schwarz bei mir. 🙂

  23. Also ich kombiniere gerne matt & schimmer .. wobei auch ab und zu nur Schimmer auf’s Auge darf 😉
    Glitzer seeeehr selten.

  24. Früher hab ich mich fast ausschließlich schimmernd geschminkt, bis ich davon zu viel hatte und angefangen gab, mich ausschließlich matt zu schminken 😉 Jetzt bin ich dabei angelangt zu mischen =) Ich finde auch, dass matte Lidschatten zu schimmernden viel mehr Dimension reinbringen .. Bei dir gefällt mir das satinierte Finish irgendwie auch am besten =)

    • Hihi, habe ich heute früh schon bei marina bewundert und wollte es auch dringend bebloggen – aber erst, wenn ich weiß, ob’s auch nach UK kommt 😛

  25. …da könnt ihr mal sehen, wie es euch gehen wird, wenn ihr älter werdet. 🙂 Wenn man schon Falten hat, verstärken die schimmrigen Lidschatten diese noch und vor allem bei dunkleren Farben, sieht das blöd aus. Ich habe auch lange geübt, bis die matten Lidschatten wirklich gut aussahen und festgestellt, dass man…. je nachdem, mit welchem Pinsel man sie aufträgt, ein anderes Ergebnis erhält. Jedes Produkt, egal ob intensive Farbabgabe oder nicht, kann man mit dem richtigen Pinsel o.a.oder bestimmter Technik zufriedenstellend auftragen.
    Mir gefallen die Kunstwerke 😉 von und an euch jungen Mädchen und Frauen auch und schau mir sie gern an aber wenn man bedenkt, dass LidSCHATTEN ja eigentlich tatsächlich ein Schatten sein sollen, haben die AMU`s von heute oder auch zu Abba`s Zeiten, ja nicht wirklich etwas mit Schatten zu tun. Ich fand es viel schwieriger, zu lernen, wie man sich dezent und dennoch wirksam schminkt im Vergleich zu früher , als die Haut noch glatt war :-)))

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