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PHILIPS Lumea Precision Plus: IPL-Haarentfernungssystem (SC2003/01)

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Mit dem PHILIPS Lumea Precision Plus SC2003/01 erscheint im September die 3. Generation von IPL-Geräten aus dem Hause. Ich hatte bereits erwähnt, dass ich ein Testgerät erhalten habe – mit der IPL-Technologie wurde ich ja bereits bekannt gemacht.

Durch über 100.000 Lichtimpulse, die der Anwendungin Studios nachempfunden ist, kann man seine Körperhaare vom Zeh bis zum Damenbart “in Tiefschlaf” versetzen. Anders als bei den kostspieligen Sitzungen beim Profi, werden die Haarfollikel nicht zerstört, sondern der Wachstumszyklus hinausgezögert. Die Lichtimpulse, die man sehr gut mit einem Fotoblitz vergleichen kann, sind nicht so intensiv, sodass man zum Beispiel keine Schutzbrille tragen muss.

Apropos Damenbart: es liegt ein zusätzlicher Aufsatz für das Gesicht bei. Er ist mit 2cm² halb so klein wie der größere Standardkopf und hat einen zusätzlichen UV-Fliter für die Gesichtshaut. Der 4cm² große, fest verbaute Kopf arbeitet nach wie vor schnell unterhalb des Halses.

PHILIPS Lumea Precision Plus - Aufsätze

Die Anwendung

1. Haut rasieren, damit die Härchen, die nicht mehr nachkommen sollen, die Lichtstrahlen nicht “umleiten” bzw. absorbieren – das Licht soll schließlich In die Haarwurzel

2. Hautton bestimmen – je heller, umso höher muss man die Intensität einstellen. Mit dem Plus-Minus-Knopf unter dem Power Button kann man diese in 5 Stufen anpassen

3. Zunächst einen Verträglichkeitstest In der höchsten bestimmten Stufe durchführen und einen Tag abwarten, ob de Haut regiert, z.B. mit einer Rötung. Solite dem nicht so sein, kann es losgehen.

4. Bevor man loslegt, sollte man sich eine Strategie überlegen, wie man vorgeht, um jede Hautstelle zu erfassen aber nicht doppelt zu beschießen. Das wäre nicht gefährlich, es wird ja auch empfohlen einen Millimeter zur vorangegangenen Stelle zu übedeppen, aber im Schlimmstfall könnte die Haut ein wenig gereizt reagieren. Eine Doppeltestrahlung verbessert das Ergebnis NICHT. Auch die häufigere Anwendung ist nicht von Vorteil.

Es wird zum Beispiel empfohlen, dass man sich mit einem hellen Kajal kleine Bahnen auf dem Bein zeichnen kann und dann “Straße für Straße” abarbeitet.

5. Die Anwendung ist nun simpel: Gerät einschalten – der Lüfter ertönt. Es ist nicht so laut wie an Fön, aber durchaus mehr hörbar, als der eines PCs. Stufe einstellen, anlegen, z.B. am Knöchel, und Zentimeter für Zentimeter vorarbeiten. Datei geht es sowohl quer als auch längs – logisch.

PHILIPS Lumea Precision Plus SC2003 Power Button PHILIPS Lumea Precision Plus SC2003 Anzeige

Der Lichtimpuls

Das Gerät “schießt” nur die intensiven Lichtimpulse aus – es st ein Bruchteil einer Sekunde, von dem wir hier sprechen (wie ein Fotoblitz, wie gesagt) – wenn es Hautkontakt hat. Am “Kopf” des Gerätes befindet sich ein Schutzring und Kontaktschalter. Sobald das Gerät sicher anliegt, leuchtet eine grüne, schmale Leuchte an der Rückseite. Nun kann man mittels Knopfdruck In der  “Beuge” des Gerätes “abfeuern”. Besteht kein Hautkontakt, so passiert beim Drücken nichts. So kann man sicher gehen, dass niemand direkt in die Lampe schaut.

PHILIPS Lumea Precision Plus SC2003 hinten

Das Licht ist sehr hell. Ich würde auch bei der Behandlung davon absehen direkt auf die bearbeitete Fläche zu schauen. Ich hatte zunächst den Fehler gemacht abends beim Fernsehen zu behandeln – in einem dunklen Zimmer. Das war doch sehr hell. Am hellichten Tage jedoch macht es nicht wirklich viel aus und ich hatte nicht das Bedürfnis die Augen zu schließen, sondern nur wegzuschauen. Aber auch wenn das Licht auf der Haut anliegend vom Auge erfasst wird, passiert nichts. Wie gesagt: wie ein Fotoblitz, in dem Fall sogar durch das Bein, den Arm etc. abgeschirmt. Man sieht keine “Sternchen”, es ist einfach nur unangenehm hell.

NEU: Arbeiten ohne Absetzen

Neu am PHILIPS Lumea SC2003 Modell ist der “slide & flash”-Modus, bei dem man beim Behandeln das Gerät nicht mehr absetzen und den Knopf von Neuem drücken muss. Das beschleunigt die Anwendung auf großen Flächen merklich. Man hält den Knopf gedrückt und nach weinigen Sekunden kommt ein neuer Strahl automatisch. Man hat ausreichend Zelt den Kopf auf eine neue Stelle anzulegen. Das ist am Bein in der Tat sehr angenehm. Wer jedoch nicht mag, kann es jedes mal von neuem ansetzen und manuell auslösen.

PHILIPS Lumea Precision Plus SC2003 liegend

Praxis

Ich habe das Gerät nun zweimal venvendet – auf einer Körperhälfte. Ich bin sehr neugierig, wie gut es tatsächlich funktioniert, sodass ich gern einen Direktvergleich hätte. Leider dauert das Ganze eine Weile. Ich werde daher erst in einigen Wochen, wenn nicht Monaten, mit Gewissheit etwas dazu sagen können. Die Herausforderung ist aus meiner Sicht:

Bleibt man wirklich auf lange Zeit haarfrei? Da man die Follikel nur “Schlafen legt”, bedarf es nach der ersten Phase, in der man alle 2 Wochen auffrischt (ca. 4 -8 Anwendungen), einer Anwendung alle 2 Monate – je nach Wachstum. Wie lange kann man ohne Nachbehandlung auskommen? Das möchte ich herausbekommen. Wie erwähnt bin ich jedoch keine all zu große Herausfonderung. Meine Körperbehaarung ist spärlich, hell und fein.
Und bleibt man wirklich haarfrei? Wird in diesem Zeitraum die Haut komplett soft verbleiben oder muss man mit dem ein oder anderen Stoppel auskamnen?

Am Körper konnte ich noch nicht mit Gewissheit etwas bemerken – zu fein sind hier meine Härchen. Nach der ersten Behandlung jedenfalls kamen Haare nach. Aber nach der zweiten Behandlung merke ich unter der Achsel einen wesentlichen Unterschied. Ich weiß nicht, ob es weniger Stoppel sind oder ob die Härchen feiner sind. Wenn ich aber rechts und links drüberstreiche, fühlt es sich unterschiedlich an. Ich bin also guter Hoffnung.

Ich war ansonsten doch sehr überrascht, wie schnell es geht und wie easy es ist. Schnell ist dabei natürlich relativ zu sehen: mit einer Rasur ist es nicht zu vergleichen. Auch eine Epilation ist etwas schneller, wenn man sie sorgfaltig macht. Aber es ist schon im Groben das Zeitmaß – ohne Ziepen! Man spürt nur eine leichte Wärme – nichts wird herausgezupft. Das war letztendlich das, was rnich auf lange Sicht doch am Epilieren gehindert hat – und dass es doch nicht so lange vorhielt, wie ich gern gehabt hätte als Entschädigung für de Schmerzen. Einzig an sehr sensiblen Stellen wie der Kniekehle zwickte der Lichtstrahl ein wenig.

Die Behandlung laut Philips:

  • Bikini: 4 Minuten
  • Gesicht: 1 Minute
  • Unterschenkel: 8 Minuten
  • Achselhöhlen: 1 Minute

 

Ich halte euch auf dem Laufenden…

 

PHILIPS Lumea Precision Plus SC2003 Set

Akku & Zubehör

Das Handgerät ist durch den enthaltenen Akku zwar nicht all zu leicht, aber ermüdend wirkte das Gewicht auf mich nicht. Man kann es seitlich, über Kopf anwenden, wo ein Kabel vielleicht doch etwas genervt hätte. Ein Manko fiel mir dabei auf: ich bin schon zweimal beim Arbeiten über Kopf (des Gerätes) aus Versehen auf den Power-Knopf gekommen und es ging aus.

Der Akku gab nach der 2. Behandlung (jedoch halber Körper: Unterarme, Unterschenkel und Achseln) auf, doch es war die Ladung, mit der das Gerat bei mir ankam. Mittlerweile habe ich das erste mal selbst nachgeladen, doch es wird einige Wochen dauern, bis ich sagen kann wie viele Sitzungen diese Ladung aushalten wird. Laut Philips soll man eine Kompettbehandlung samt Gesicht überstehen. Das Gerät hat eine Schnelladefunktion und soll bereits nach einer Stunde voll einsatzbereit sein. Leider war Ich während des Ladens nicht zu Hause, sodass ich nicht sagen kann, wann die Statusanzeige sich als “voll” bemerkbar machte.

Neben dem Netzadapter, der unten am Handgriff eingestöpselt wird, liegen dem Set der Gesichtsaufsatz bei, ein Reinigungstuch und eine Aufbewahrungstasche. Selbstverständlich ist eine Bedienungsanleitung dabei.

Weitere informationen, FAQ, Anwendungs-Tipps etc. hält PHILIPS auf der Lumea-Homepage bereit. Dle unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 499,00€.

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Autor

Mother of Pearl, Shimmer & Magimania
graublau | ∫∫∫ braun & fein | Ω sehr hell & gelblich | Sommertyp | leichte Mischhaut | Haardesaster

  1. Schon sehr interessant.
    Ich freue mich auf eine ausführliche Auswertung und Praxistipps.

    Ist dies ein kleiner Tippfehler im ersten Absatz?
    […]Die Lichtimpulse, die man sehr gut mit einem Fotoblitz vergleichen kann, sind nicht so intensiv, sodass man zum Beispiel keine Schutzbrille tragen muss.[…]

    Will net klugscheißen, könnte aber den einen oder anderen Leser verwirren ?:-)

    • Hmm ist doch richtig? 😮

      Die Lichtimpulse sind nicht so extrem, dass man eine Sonnenbrille tragen muss und sie sind vergleichbar mit Fotoblitzen.

      Das soll der Satz doch vermutlich auch aussagen, nehme ich an?

      Hmm- das Gerät darf mir gern jemand schenken, aber kaufen würde (werde) ich es mir vermutlich nicht… 500 Euro für einen Privathaushalt in dem nur ich es effektiv nutzen würde, ist einfach nicht wirklich sinnvoll…

    • Hm, was genau meinst du? Tippfehler? Inhaltlich meine ich es genau so. Aber wenn das für andere falsch verständlich ist, dann ändere ich gern. Nur was meinst du genau?

      • Mein Fehler … ich habe statt “keine” “eine” gelesen 😮

      • ich verstehe das Problem. Wenn man es mit der richtigen Betonung liest, ist es sehr gut verständlich.
        wenn man es mit der falschen Betonung liest, hat es genau den umgekehrten Sinn. Nur weiß ich nicht wie ich besser helfen kann bei der Problemklärung 😕 :-((

  2. Toller, ausführlicher Bericht, danke.
    Für Mädels mit stärkerer Körperbehaarung sicher interessant, für mich eher nicht, für meine paar Härchen wär mir die Investition nicht wert :-))
    Aber der Preis wird mit der Zeit ja noch runtergehen, das ist ja immer so.

  3. Ich find den ausführlichen Bericht auch cool, irgendwie ist so ein Gerät für mich aber nicht attraktiv. Ich denk mir, wenn immerhin schon so relativ teuer und aufwendig, dann kann ich gleich noch ein bißchen mehr Aufwand auf mich nehmen, und professionell lasern lassen, und hab optimalerweise ein wirklich endgültiges Ergebnis. Irgendwie ist das hier für mich nicht Fisch, nicht Fleich; keine endgültige Haarentfernung, sondern nur von etwas längerer Dauer als Wachsen, aber trotzdem mit fast so viel Aufwand wie eine endgültige… Ich kann mich nicht so recht dafür erwärmen.

    • ich habe die Haarentfernung im Studio ausprobiert, (Hairfree) und werde mir da doch lieber so einen
      Apparillo für daheim holen. Alle 6 Woche 70,- (und das nur für Hals/Kinn-Partie) sind auf Dauer echt happig. Außerdem ist es auch da nichts entgültiges. Selbst mein Hautarzt sagt, das beim Lasern beim Arzt das Ergebnis nur max. 1 Jahr vorhält.

  4. Ich finde es sehr schade, dass diese Technologie bei meiner Haarfarbe nicht funktioniert.
    Auch Lasern fand ich reizvoll als es aufkam und hätte es gern machen lassen, aber das Haarfarbproblem funkte mir dazwischen – als ich das erste mal von den Lumea-Geräten las, hatte ich Hoffnung, an der Technologie könnte sich richtig etwas getan haben, aber auch hierbei gehöre ich nicht zur möglichen Anwendergruppe. Schade, ich denke, wenn’s funktionieren würde, hätte ich mir so ein Gerät wirklich zugelegt. :-((
    Aber irgendwann geht das bestimmt auch bei weißen Haaren 😀

  5. Oh, da wär ich aber voll das Testgelände. Durch meine Kollagenpillenkur (im Namen ewiger Schönheit und Jugend..hähä) wachsen die Haare nämlich überall wie verrückt und ich darf jeden Tag an den Rasierer :-(.
    Ich bin sehr gespannt, was am Ende Deines Tests für ein Ergebnis steht.
    Funktioniert die Behandlung auch bei Besenreißern und Krampfadern? Kannst Du dazu was sagen?

    Liebe Grüße
    Die Schminktante 😉

  6. toller Bericht! mal gucken, ob ich soetwas auch mal benutze. wahrscheinlich ist es mir nur leider zu teuer 😕

  7. Boaaah, wenn das funktionieren würde…aber 500 Euro sind schon heftig.
    Ich bin sehr gespannt!

  8. da bin ich ja mal suuuper gespannt!
    ich hab von diesen dingern bisher noch nix gehört und weiß nicht ob ich nicht zu faul wäre das durchzu ziehen, aber wenn du wirklich gute erfolge hast, denke ich vielleicht nochmal drüber nach…

  9. Hallo Magi,

    ich teste ein so ähnliches Model auch gerade. Ich teste allerdings links das Lichtgerät und rechts Epiliation,
    so habe ich dann nach ein paar Wochen einen Beweis für mich und meine Leser, ob diese Lichtdinger besser sind.
    Derzeit (hatte schon 3 Lichtsitzungen) liegt die Epilation eindeutig vorne.

    LIebe Grüße

  10. Wenn es nur nicht so teuer wäre!!!
    Bin aber auch auf dein Ergebnis gespannt!

    :giggle:

    Vielleicht könntest du es zusätzlich auch noch jemanden mit dunklen und vielen Haaren testen lassen?

  11. bestimmt wieder ein gerät für “minimal pigmentierte”
    was die behaarung angeht.
    ich mach 5 kreuze wenn es endlich was anständiges gibt für frauen mit dunkler körperbehaarung.
    vor allem im sommer ein horror.
    kein spontanes schwimmen gehen, sowieso nie öfter als zwei tage am stück (dann dreht die haut ab dank rasur) und imemr kurz vor ner blasenendzündung im urlaub da man shorts tragen muss die wieder nie richtig trocken werden.
    echt ein hassthema. und ich könnte meinen po drauf verwetten das es längst lösungen geben könnte wenn die industrie dran interessiert wäre.
    würde ja aber finanzielle einbuße bedeuten…

  12. Tja… bleibt für mich die Frage, ob so eine Technik das Einwachsen der nachwachsenden Härchen umgehen kann.
    Für mich sind bisher alle Methoden, die das Haar komplett entfernen (also Epilieren, Wachsen, Enthaarungscreme) mit der unangenehmen Erfahrung geendet, dass ich irgendwann deutlich sichtbare Härchen unter der obersten Hautschicht rausprokeln durfte (und nein, peelen half leider nicht).
    Eher unschön… :hypnotized:

    Daher muss ich wohl beim oberflächlichen Abschneiden – sprich Rasieren – bleiben. *seufz*

  13. Oh, das finde ich mal wirklich spannend. Bin auf Folgeartikel gespannt, wie es denn nun wirklich wirkt =)

  14. Halli Hallo 🙂
    Was mich jetzt mal interessieren würde, ist ob man denn für das Gerät auch neue Lichtaufsätze kaufen muss?
    Es gibt gerade ein Gerät bei Tchibo, bei dem dies nötig ist und diese Aufsätze sind sehr teuer.
    Auf der Philips-Internetseite stand irgendwas mit 100.000 Schuss, das habe ich nicht ganz verstanden. Muss man sich nach den 100.000 Schuss einen neuen Aufsatz kaufen oder bleibt es letztendlich bei den 500 Euro? Zwar immer noch teuer, aber wäre wirklich eine Überlegung wert. :inlove:

    • Da es ja eine “Glühbirne” ist, ist sie auf jeden Fall einmal durch. Die Lebenszeit dürfte bei allen Marken recht ähnlich sein im Schnitt. Wie das genau bei Philips ist, habe ich mir noch gar nicht durchgelesen. Vermutlich einschicken und ja, das wird etwas kosten.

      • da man (frau) bei den günstigeren Geräten eine ‘Schuss-Quote’ von 5.000 bis 15.000 Blitzen pro Lebensphase der Lichteinheit hat, und hier kosten die Geräte so um die 250,-, ist das Phillipsgerät vergleichsweise ‘günstig’. Die Lichtaufsätze der anderen Geräte kosten dann jeweils wieder so an die 100,-

  15. Salut
    Wie läuft der Test…?!?…kannst Du ein weiteres Feedback abgeben…?!?
    Bin sehr gespannt… :-))

  16. Hi Magi,

    Super Bericht der hat mir von allen am Besten gefallen.

    Hast du schon ein Ergebnis bikinizone?
    Wir wollen uns das Teil zulegen aber es muss natürlich auch funken für die Kohle…

    Grüßle und Danke

  17. Leider gibt es seit Oktober 2012 keine Einträge mehr und alle noch versprochenen Informationen fehlen dadurch. Kommt noch etwas nach?
    Danke schon mal 🙂

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