Heymountain: Something for everybody Hautconditioner

Hautconditioner? Hö? Dieses Produkt nutzt man nach dem Duschen zur Pflege der Haut. Mein Urteil:

Beschreibung Hersteller: “Fruchtige Hautpflege unter der Dusche.”

Ausgangslage: Ich habe trockene Haut und muss mich, sofern ich kein reichhaltiges Duschgel nutze, eigentlich immer eincremen, wenn ich mich in meiner Haut wohl fühlen möchte.

Verpackung: Der Conditioner wird nur im Plastiktütchen geliefert, man muss sich selber eine Seifenschale o.Ä. organisieren.

Konsistenz: Grießbrei….Unter der Dusche verwandelte sich das Stück Conditioner in eine Art festen, körnigen Grießbrei. Sehr seltsam.

Geruch: Schwarze Johannisbeeren, das ist das, was ich am meisten raus rieche, aber ich bin ja auch ein Cassis-Fan. ;o)

Anwendung: Auch wenn ich es zuerst so verstanden habe, ersetzt der Conditioner nicht das Duschgel. Ich dusche also so wie immer und reibe mich dann mit dem Something for everybody ein. Nachdem ich den Conditioner einmassiert habe, stelle ich nochmals kurz das Wasser an, danach wickele ich mich in ein Handtuch und gut ist.

Preis: 5,95 € (65 ml)

Inhaltsstoffe: Kakaobutter (Theobroma cacao butter), Sheabutter (Butyrospermum parkii butter), Mandelöl (Prunus Amygdalus dulcis oil), Kokosöl (Cocos nucifera oil), Candelilla cera, Vitamin-E-Öl (Tocopherol, Helianthus anuus oil), Limetteöl (Citrus aurantifolia peel oil), Parfüm, Mimosen Absolue (Acacia decurrens flower extract), Iris Resinoid (Iris pallida extract), Veilchenblätter Absolue (Viola odorata extract), Rosen Absolue (Rosa damascena extract), Benzyl alcohol, Benzyl benzoate, *Citral, *Citronellol, *Limonene, *Linalool. *Kommt natürlich in ätherischen Ölen vor. Bewertung durch codecheck.info.

Wirkung: Unter der Dusche perlt das Wasser richtig von der Haut ab. Das ist schon faszinierend zu sehen. Ich fühle mich danach in meiner gepflegten, „eingeölten“ Haut sehr wohl.

Fazit: Ich brauchte schon ein paar Durchgänge, um herauszufinden, wie viel Produkt ich auftragen, wie lange ich es einmassieren und wie lange ich es dann unter Dusche abwaschen muss, um nachher eine super weiche, aber nicht allzu ölige Haut zu bekommen. Auch die seltsame Konsistenz mit den Körnchen stört mich etwas. Ich fühle mich aber auf jeden Fall in meiner Haut sehr wohl, auch wenn ich vorher ein nicht allzu pflegendes Duschgel genutzt habe. Den gleichen Effekt kann man natürlich auch mit Körperölen erhalten. Den Conditioner würde ich nicht in der Dusche aufbewahren, könnte mir vorstellen, dass er da „wegschmelzen“ würde.

Nachkaufprodukt:
Nein: wenn man keine eingeölte Haut haben möchte, den Cassis-Geruch nicht mag oder einem der Spaß zu teuer ist.
Ja: im Winter bestimmt, zum Verschenken, bei sehr trockener Haut – einfach, wenn man Lust auf dieses Abperlerlebnis in der Dusche hat – oder sonst schon Alles hat *g*. Ich finde den Geruch und die Wirkung super, aber spiele auch mit dem Gedanken, mal den Passion-Conditioner auszuprobieren – von dem hatte ich eine Probe. Ich finde die Wirkweise bisher ziemlich gelungen.

Autor

Seit 2010 Teil der Samstagsschicht und eher die Otto-Normalverbraucherin hier. 1981 geboren; trockene, meist unkomplizierte Haut. Sehr heller Teint. Faible für duochromen Lidschatten, Eyeliner und nicht-dezente Mascara.

  1. Für den "Abperl-Effekt" mag ich die Nivea-Öl-Dusche (oder war´s Duschöl?), da hat man dann beide Schritte – duschen & cremen – in einem. Duftet auch sehr angenehm, finde ich.

  2. naaah, dabei mag ich milchreis lieber als griesbrei.
    dann ist das wohl nichts für mich. 😉

  3. Ich liebe das eingeölte Gefühl – ich glaub, den muss ich haben!

  4. Im Winter ist das "eingölt"-Gefühl bestimmt sehr nett. Aber Cassis mag ich nicht.

  5. "eingeölt" meint ich

  6. Wie groß ist denn der Verbrauch? Wenn ich gerade an Griesbrei denke, dann klingt das so, als würde die Hälfte des Produkten zwischen den Fingern direkt in den Ausguss flutschen. Oder mache ich meinen Grießbrei stets zu dünn 😛

    Ich mag dieses KOnzept recht gern, aber meist vergesse ich es. Es ist ja schon recht präsent auf der Haut.

    2-in-1-Produkte find eich aber miest so lala. Da sind bestimmt unnötige INCI drin, die beide Phasen zusammenhalten. Dann lieber in zwei schritten. #NiveaDuschöl…

  7. Mh… ich habe gestern mein Paket bekommen, nachdem ich ja hier übelst angefixt wurde. Ich hab schon den Clean Peace Gesichtsreiniger ausprobiert, den find ich echt schön, hatte noch nie so schöne, weiche Haut. Für's Duschen nutz ich meist nix außer Shampoo, da wird jetzt auch fleißig getestet, habe netterweise, oder aus Versehen, die große Größe bekommen 🙂

  8. Wer das mit dem Griesbrei nicht so gerne hat, aber dennoch den 'öligen' Effekt haben will, dem empfehle ich eher ein Peeling von "The Body Shop".
    Darin sind Körner die die Haut wunderbar peelen und hinterher noch einen leichten samtigen Film hinterlassen. Sehr angenehm. Habe es in der Zitronen-Variante und liebe es ^^
    Hat meine Haut im Winter gerettet.

  9. Also dieser körnige Effekt klingt sehr danach, dass die Kakaobutter zu stark erhitzt wurde und das spricht nicht gerade für Heymountain. Die verwendeten Buttern an sich werden bei richtiger Verarbeitung nämlich nicht körnig und sind schön pflegend. Auch bei den übrigen Inhaltsstoffen kann ich nichts körniges entdecken.
    Ich mache sowas ja selbst (bei mir heißen die Dinger bloß Bodymelts und sind noch viel pflegender, weil ich noch hochwertigere und reichhaltigere Buttern verwende) und kann daher ganz sicher sagen, dass sie NICHT körnig sein sollten.
    Vielleicht mal bei Heymountain nachfragen was da los ist? Körnige Kakaobutter ist wirklich ein Anfängerfehler.

  10. Hi, so, ich bin wieder aus dem Urlaub zurück und kann auf Eure Kommentare antworten:

    @ Julie Ich nehme sonst ganz gerne auch normale Köperöle nach dem Duschen, aber ist irgendwie zeitaufwändig, finde ich, das Rumgepampe ;o)

    @ strawbemmy *teammilchreisbeitret*

    @ Miss Tammy Ich mag das Gefühl auch… zwar nicht jeden Tag, aber jetzt wo die kältere Zeit ansteht, bestimmt häufiger.

    @ Binara Wie kann das denn sein?! Also ehrlich *grins* *team cassis*

    @ Magi Tja, ich glaube, bei meinem zweiten Stück wird der Verbrauch geringer sein, da ich am Anfang zu viel genommen habe. Wenn ich meinen ganzen Körper einreibe (Fläche: nicht 1,5m, nicht petite *g*), dann würde ich sagen: so zehn bis 15 Anwendungen.

    @ Sasa Welches Heymountain-Shampoo probierst du denn gerade?

    @ Biene-Maya Danke für den Tipp, Duschpeelings vermeide ich aber in der Regel, ist meist "too much" für meine Haut – leider.

    @ Tini Vielen Dank für die Info – da sieht man mal den Unterschied zwischen angelesenem Wissen und Anwenderwissen! :o) Habe Heymountain vorhin geschrieben und werde berichten, was sie dazu sagen. Bereits auf dem Foto hier erkennt man die Körnigkeit – könnten sie vom Erhitzen stammen?

  11. Ja, ich denke die Körnigkeit kann NUR durch Überhitzung entstanden sein. Wie gesagt, sonst ist ja nichts körniges drin (falls ich nichts überlesen habe oder es noch eine Geheimzutat gibt). Mir ist das selbst mal passiert als ich Bodybutter machen wollte und das hatte große Ähnlichkeit mit deinen Körnern. Bin gespannt was Heymountain dazu sagen.
    Letztendlich ist es sehr schade, da der Charakter dieses Produkts dadurch ja völlig zerstört wird. Weich und cremig sollte so ein Produkt sein und eben nicht krümelig und körnig.

  12. Grade nochmal nachgelesen (http://www.olionatura.de/_oele/index.php?id=35&menue=k-o), es könnte auch sein, dass sie zu schnell herunter gekühlt wurde. Ich halte zumindest einen Fehler bei der VErarbeitung für sehr wahrscheinlich.

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