DIOR Skinflash Primer – das „p“ auf dem „i“

Und wie steht ihr zu Primern?

Vor rund 2 Jahren wurde ich auf den DIOR Skinflash Primer aufmerksam, als er im Rahmen der Frühlingskollektion im Display stand. Als er auch trotz fester Präsenz im Standardsortiment auch die DIOR Garden Party Kollektion bereichern sollte, ergriff ich die Gelegenheit.

Genau das ist der Primer nämlich. Bei Produkten, die vor der Foundation mattieren sollen, ist es so einfach ihren Effekt zu bestätigen und zu demonstrieren. Das ist aber nicht die Aufgabe des „Radiance Boosting Makeup Primers“.

DIOR Skinflash Primer (5) DIOR Skinflash Primer (6) DIOR Skinflash Primer (7)

Es handelt sich um ein rose-getöntes Fluid mit feinem Perlglanz und einem zarten, blumigen Duft. Der schmale, spiegelnde Zylinder hält einen Synthetikpinsel bereit, über den das Produkt mittels Drehung dosiert und appliziert wird. Weniger eine Frage der Hygiene – kann man schließlich auch sauber machen und konserviert ist solch ein Produkt gewiss genug – als eine des „Appetits“. Bisher wurde es bei meinem Exemplar noch nicht auffällig.

Der Pinsel an sich ist absolut angenehm, für das optimale Verteilen aber doch etwas klein und starr, es sei denn, man beschränkt sich auf kleine Partien. Auch die Dosierung muss man wohl erst für sich entdecken, denn man sieht das Fluid gern zu spät und dosiert über.

DIOR Skinflash Primer (2) DIOR Skinflash Primer (3)

DIOR Skinflash Primer (4) DIOR Skinflash Primer (5)

Und was soll ich zur Wirkung sagen: ich habe im Prinzip kein ausgeprägtes Problem, das damit gebändigt werden müsste. Der Primer zaubert kleine Details wie:

  • verfeinert das Hautbild (Poren wirken feiner)
  • die Haut wird schön geschmeidig – nicht zu glatt aber auch nicht fettig
  • es bleibt ein feiner Glanz zurück

Die Haut ist bei einem normalen Hauttyp gut vorbereitet, bewirkt aber nun wahrlich keine Wunder. Das Tüpfelchen auf dem „i“.

Ich habe ich mit Split-Face-Bildern versucht, doch ich finde, bereits in natura sieht man keinen auffälligen Unterschied. Ich nutze Primer aber eher wegen Effekten wie, dass die Foundation nicht nachdunkelt oder keine Härchen betont etc. Ich nutze gern ein wenig davon auf den Wangen, wenn sie ein wenig zu trocken erscheinen – sowohl vor als auch auf der Foundation.

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Mir gefällt, dass das Produkt auf den Punkt ist. Es glänzt nicht zu viel, die Haut fühlt sich gut benetzt an aber nicht beladen. Ich finde, es gibt keinerlei Kritik, die ich bei meiner Ausgangslage äußern könnte. Ich benutze ihn gern und würde ihn mir jeder Zeit schenken lassen. Bei einem Preis von 41,50€ würde ich ihn jedoch gegenwärtig nicht nachkaufen. Ich kann sehr gut auch ohne ihn auskommen und zum Favoriten langt es leider nicht[1. ich nutze selten Primer, weil ich nicht das Gefühl habe ihn zu brauchen, erst recht, da ich gerade silikonhaltige Pflege nutze. Ich nutze querbeet und habe keinen Favoriten.] Sollte ich aber je zu einer Durchschnittsnutzerin werden, die sich auf ein Produkt je Sparte konzentriert, würde er vermutlich zum Primer meiner Wahl.

Abwarten möchte ich die Ergiebigkeit. Es ist so schwer einzuschätzen, wie viel man bei einer Anwendung verbraucht und wie lange die 15ml ausreichen werden.

Für alle, die in-your-face-Resultate bei Produkten erwarten und das Preis-Leistungs-Verhältnis an INCI oder ausschließlich sichtbaren Wirkung bemessen, ist das absolut nichts. Wer jedoch gern dem Teint einen Feinschliff verpassen möchte, ein wenig Luxus genießt und gern eine vorbereitete Haut spürt, findet mit dem DIOR Skinflash Primer ein wirklich schönes Produkt, das einen Blick und vor allem Test wert ist.

15ml für ca. 41,50€

Nutzt ihr Primer? Falls ja: warum genau? Welche Eigenschaften sind euch wichtig? „Könnt“ ihr noch ohne oder nutzt ihr es nur an Bad Skin Days?

Kommentare

59 Kommentare
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  1. Ich benutze momentan keinen Primer, mein „Primer“ ist meine Tagescreme 😉 Zudem finde ich diesen Pinsel nicht gerade so toll, bei meiner unreinen Haut meide ich so etwas lieber und günstig ist er auch nicht unbedingt 😉

    Liebe Grüße,
    Jessica

  2. Ich würde es mal testen wenn es günstiger wäre aber ansonsten komme ich auch gut ohne zurecht 🙂

  3. Wie verhällt sich denn die foundation drüber?
    Ich persönlich bin kein primer-Nutzer. Ich habe es mehrfach versucht, mich aber nun dagegen entschieden.
    Sie unterstützen ganz gerne mal die unreine Haut und ich mochte es oftmals nicht, dass sich die foundation im Nachhinein nicht mehr gut einarbeiten lies und gern mal übers Gesicht ‚rutschte‘, weil der Primer jede Haftbarkeit raubte.
    Ist natürlich sicher auch vielfach von der foundation abhängig, aber dennoch lebe ich dann lieber ohne Primer.
    Danke für deine Eindrücke.
    Lg ♥

    • Ich benutze es natürlich gerade wegen der Foundation. Das meine ich mit vorbereiten. Also von rutschen kann ich jetzt nicht berichten. Ist halt nicht einer von diesen superglatten wie es sie zum Mattieren gibt.

      Die Fläche wird irgendwie neutraler als ohne. Die Creme beeinflusst das Farbresultat nicht mehr so enorm und ich meine, man braucht nicht mehr so viel Zeug.

      Aber das ist so ein sensibles Thema. ich glaube, wenn man da skeptisch ist, sieht man auch eher Nachteile als Vorteile. Es ist alles andere als notwendig…

  4. Ich verwende meist keinen Primer im Gesicht. Dabei verstehe ich schon den Sinn, dass man die Haut quasi mit Silikon „glättet“. Wegen der INCIs muss bei mir die Tagespflege unter der Foundation reichen, glücklicherweise harmonieren die Cremes von Martina Gebhardt gut mit Mineralfoundations.

    • Was mich ja total überrascht hat, dass Mineral FOundation total gut auf Silikon funktioniert. Ich wollte wegen der Dermalogica Pflege gar nicht erst versuchen, weil ich dachte, das endet schlimm aber nix da!

      Ich kann MF sonst nur benutzen, wenn meine Creme noch frisch ist und etwas überschuss hat. Auf meiner Haut allein wird’s fies, ziept, wird fleckig. Aber es ging gut. War halt nicht sofort so deckend wie mit dem Öl der Creme… Ein AHA-Erlebnis.

  5. Ich benutze einen von MAC – eigentlich. Meine BB Cream ist auch voll von all dem Zeugs und erfüllt den gleichen Zweck und noch mehr. Ich benutze einen Primer, wenn ich möchte, dass mein Makeup lange hält und wenn ich kleine, trockene Schüppchen auf meiner Nase habe, denn dann verschwinden sie. Aber der, den ich habe glitzert wie Edward Culler – nächstes Mal besorge ich mir einen anderen 😉

  6. ich habe noch nie primer fürs gesicht benutzt…

    ich benutzte auch so selten foundation, dann wäre das sowieso sinnlos 😉

    LG

  7. Bei dem Preis fallen mir glatt die Augen aus O__O
    Ich würde nie auf die Idee kommen soviel Geld für einen Primer auszugeben…Ich kann mit Primern irgendwie nichts anfangen. Der Prep+Prime von Mac war das einzige und selbst den find ich unnötig, da tut es jeder Lippenpflegestift genauso gut.
    Aber unter Make-Up…gut, da erwartet man ja eigentlich nur, dass die Haut nicht austrocknet, die Rillen aufgefüllt werden und alles etwas ebener aussieht…
    Außerdem sind sie meistens ja sehr silikonüberladen, ich stelle mir das ziemlich Pickelfördernd vor :-/

    • Wenn du auf Silikon mit Pickeln reagierst, dann ja. Ich meine, die meisten vertragen sie sehr gut. Ich denke, das ist der Sinn dahinter, warum die Industrie aufgehört hat Öle zu verwenden, weil die meisten eben auf diese reagieren, same here.

  8. Ich benutze keinen Primer. Das einzige, was ich unter meiner getönten Tagescreme oder Puder trage ist meine Balea Creme. 🙂

  9. Ich hätte gerne einen guten Primer, aber 15 ml erscheinen mir sehr wenig, aber ich lasse mich eines besseren belehren, falls es bei dir ergiebig sein sollte ; D

  10. Ich muß T-Zone und den Rest des Gesichts getrennt von einander primen, denn die T-Zone ist grobprorig, und fettet leichter und schneller als der Rest des Gesichts. Für die T-Zone hab ich auch bereits etwas gefunden, das mich relativ zufriedenstellt. Als Holy Grail ohne Luft nach oben würd ich das aber auch nicht bezeichnen. Ich gebe zuerst Benefit Dr. Feelgood drauf, und arbeite das auch richtig fest ein. Darüber kommt dann Dr. Brandt pores no more. Jedes für sich minimiert die Poren schon gut, und miteinander verdoppelt sich der Effekt zwar nicht, aber er steigert sich doch merklich. Für den Rest des Gesichtes nutze ich meist den Clarins Beauty Flesh Balm. Das ist schon ein wenig besser als nur Feuchtigkeitspflege drunter, aber nicht wirklich der ganz große Wurf. Was sehr gut funktioniert ist das Estée Lauder Idealist Serum, das ist mir aber eigentlich dann doch zu teuer um es als Primer zu verwenden… Ich brauch aber irgendwas unter der Foundation, sonst krieg ich auf beiden Seiten des Gesichts direkt unter dem grobporigen Bereich so Schüppchen-Stellen, was natürlich sehr unschön ist. Wenn ich Feutchtigkeitspflege drunter gebe, passiert das zwar nicht, dann hält die Foundation aber weder sonderlich, gut noch wird sie so gleichmäßig, wie ohne. Und bei den Primern die ich ausprobiert hab, hält die Foundation zwar gut, und wird und bleibt auch schön ebenmäßig, aber da gibts eben die Schüppchen. Nun hab ich mittlerweile eine Foundation für trockene Haut, da ist das Problem schon deutlich gemindert, aber bestehen tut es nach wie vor. Außerdem ist die Vorstellung, daß ein Primer die Foundation haltbarer und perfekter macht, ja doch sehr verlockend. Eigentlich will ich schon lange mal den Klassiker schlechthin ausprobieren, den Laura Mercier Foundation Primer. Und daß Steve ihn auch in seinem Kit hat und favorisiert, hat mich in diesem Wunsch nochmal bestärkt. Bestimmt werde ich mir den irgendwann in nächster Zeit mal zulegen, und bin in jedem Fall schon extrem gespannt darauf!

    • Ich bin auch sehr auf den LM neugierig

    • Habe den Flash Balm wegen der Lisa Eldridge Hymne ausprobiert (jedoch anders wie bei dir, auf dem ganzen Gesicht) und war nicht zufrieden – es kam mir vor, als würde sich meine Foundation im Laufe des Tages verflüssigen.
      Wahrscheinlich ist das ein guter Primer für Foundations, welche zum Eintrocknen neigen? Gibt es solche überhaupt?

      • Das war auch bei mir der Grund für den Kauf 😉 Und ich könnt in der Tat nichts Negatives darüber sagen; aber eben auch nichts auffallend Positives. Und das ist halt auch schon etwas unbefriedigend, denn gerade von etwas, das nicht absolut augenscheinlich ist, wie beispielsweise ein bunter Lidschatten, erhofft man sich eben dann besonders einen merklichen, optischen Effekt. Ich hab übrigens auch kein Problem mit Silikonbomben, die Du weiter unten ja erwähnt hast. Nützt bei mir zwar nur bedingt was, aber da ich mich eh nicht täglich schminke, mach ich mir da keinen Kopf.

    • Den Laura Mercier (als Mineral Variante)hab ich mir auch zugelegt und mag ihn ziemlich gerne…leider ist der Preis mehr als abartig. Vom Hautbild her scheinen wir uns sehr zu ähneln. Die Mineral-Variante hatten die mir dort am Counter empfohlen.

      Welchen ich auch gar nicht so schlecht finde ist der von Shiseido. Aktuell versuche ich mich an dem Primer von Smashbox.

      Ich suche im Grunde einen Primer der schafft was Too faced und/oder UDPP am Auge schaffen.

      Aber selbst der Primer von Urban Decay ist lange nicht so toll wie die Eyeshadow Base 🙁

      Viele Grüße 🙂

      • Danke für den Erfahrungsbericht! Ich weiß bislang eigentlich nur, daß es wohl von Laura Mercier einen quasi „Ur“primer gibt, und daß sie dann irgendwann später auch für verschiedene Hauttypen herausgebracht wurden. Darüberhinaus bin ich bei dem Thema noch völlig blank. Dieser erste, ursprüngliche Primer, von dem eben Viele sagen, er sei immer noch der beste, oder jedenfalls einer der besten, die es gibt, der würd mich halt auch interessieren. Aber wenn ich dem dann tatsächlich mal nähertrete, dann informier ich mich auch genauer, und wer weiß, dann stoß ich vielleicht auch auf irgendeine andere Variante, wie eben beispielsweise Mineral, die ich dann passender oder interessanter find. Ging mir schon öfter so, im konkreten Entscheidungsfindungsprozeß.

        Gestern abend hab ich mich übrigens zur Bestellung eines ähnlich lang überlegten Produktes durchgerungen; ebenfalls ein Teintprodukt, und ebenfalls ein vielfach hochgelobtes: die Illamasqua Skinbase Foundation!!! Ich dachte lange, die wär nichts für mich, da ich vor kurzem aber drauf gekommen bin, daß Foundation für trockene Haut für mich doch besser funktioniert, als solche für fettige Haut, mußte es nun sein. Es findet sich tatsächlich ja auch kaum irgendjemand, der über diese Foundation etwas Schlechtes sagt. Du kennst sie nicht zufällig??? Ich bin jedenfalls sehr gespannt drauf!

        • Da muss ich nun wirklich schmunzeln…um die bin ich vor zwei Wochen bei Kryolan rumgetigert…hab mich immer wieder zur Vernunft gebracht und mir gesagt, dass ich erstmal die von Shiseido aufbrauche…aber dann werd ich sie mir wohl auch zulegen…zumal ich, wie du, auch noch nichts Negatives darüber gehört oder gelesen habe.

          Dann wirst sie ja vor mir testen vermute ich… Hoffentlich hat Magi dann ein Thema in dem du deine Erfahrungen dazu mitteilen kannst!

          Da bin ich wirklich sehr gespannt!!!Ich habe sehr große Erwartungen an die Skinbase.

          Die Foundation von Kryolan soll übrigens auch sehr gut sein…evtl. nehm ich die dann auch mit..zum Vergleichen 😀 man will ja nix verpassen, gell?*g*

          LG aus Hamburg

  11. Hallo Magi,

    Ich finde, dein Review ist nicht ganz vollständig. Dieser Primer ist nämlich nicht nur dazu da, das Gesicht vorzubereiten, sondern hat auch noch andere Vorzüge, die ich weiter unten beschreibe.
    Ich habe im Oktober oder November letzten Jahres diesen Primer in die Hand gedrückt bekommen und konnte ihn ausprobieren. Die Verkäuferin hatte ihn mir unter die Augen aufgetragen (ich hatte hammer Augenringe 🙁 ), und man hat wirklich nen guten Unterschied gemerkt. Es gibt ja 4 Anwendungsgebiete: Primer auf dem ganzen Gesicht, danach abpudern (finde ich für den Sommer recht schön), Primer aufs ganze Gesicht und dann Make Up drüber und abpudern; Primer nur unter dem Auge als ‚Wachmacher‘ und schliesslich Primer auf dem Augenlid wie z.B. der UDPP.
    Aufgrund des Preises und auch der wenigen Menge verwende ich das Produkt nur ab und an (also dann wenns schnell gehen muss) und dann auch nur unterm Auge.
    Aber auch auf dem ganzen Gesicht aufgetragen wirkt es ebenmäßig, Rötungen scheinen zu verschwinden und man sieht nicht mehr so ‚müde‘ aus.
    Ich bin von diesem Produkt sehr überzeugt, weil ich finde, wie du schon sagtest, dass es auf den Punkt gebracht ist.
    Ich kann daher den Primer gut empfehlen.
    Andere Primer habe ich noch nie verwendet, dies war mein erstes Produkt in dieser Sparte.

    LG, Sarah

    • Doch doch, die Review ist vollständig. Schließlich ist eine Review ein subjektiver Erfahrungsbericht und der ist für mich vollständig.

      Ich kann ja auch nicht in eine Review einbauen, wie sich der Primer auf Akne-Haut verhält, weil ich nun einmal keine habe. Genauso wenig interessiert mich ein solcher als Unterlage für Puder.

      Meine Erfahrungen mit Gesichtsprimern unter Lidschatten sind katastrophal, daher kommt auch das für mich nicht in Frage. Ich sehe es auch so, dass es sich sogar gegenseitig ausschließt, weil es zwei verschiedene Bedürfnisse bedient. Ich will nicht, dass mein Primer den Talg absorbiert, sonst bin ich ne Wüste. Aber ich will, dass er die Farben am Lid beeinflusst, keinesfalls aber im Gesicht.

      Ich hab ihn zwar im ganzen Gesicht benutzt, aber unter den Augen keinen auffallenden Effekt beobachtet, aber ich werde es mal versuchen neben der Nutzung auf Foundation als Highlighter nun auch da zu schauen. Danke für den Hinweis.

      • Hallo Magi,
        ich wollte dir selbstverständlich nicht zu nahe treten, ich war einfach davon ausgegangen, dass man bei einer Review den Artikel auf ‚Herz und Nieren‘ prüft, also auch alle Seiten, die der Hersteller so angibt, geprüft werden. Und im Beipackzettel wird das Produkt ja primär als ‚Müdigkeit-unter-den-Augen-wegzaubernder‘ Stift beworben, wobei du ja ’nur‘ die Seite des eigentlichen Primers aufgezeigt hast. Daher war ich der Meinung, es würde etwas fehlen 🙂
        LG, Sarah

        • Hey, ne, kein Problem. Die Erwartungen kann nicht erfüllen. Herz & Nieren sind nicht meine Art zu testen. Ich bin ein intuitiver Bedarfsnutzer, der völlig subjektiv ans Testen herangeht. Ich habe für mich entdeckt, dass mir der Spaß an dem ganzen Vergeht, wenn ich entgegen dieser Praxis teste und berichte.

          Beipackzettel hat leider meine Umräumaktion nicht überlebt… Ich hatte mir die Pressetexte durchgelesen, aber da stand nun nix von primär für Augen. Im Gegenteil. In welcher Werbung dafür hast du das mit den Augen gelesen?

      • Danke für die Antwort 🙂

    • Interessant!
      Was passiert mit dem Wach-Effekt unter den Augen, wenn Du noch Concealer oder foundation drüber machst?

  12. Ich benutze die Make-up Unterlage von „Viseart“. Das Zeug ist einfach genial. Und da sind 200 ml drin …. für nicht ganz 40 Euro.

    Le Blanc von Chanel mag ich auch, ist mir aber auf Dauer einfach viel zu teuer.

    LG

  13. Ich habe , ich glaube, 4 Primer….., die extra für unter das Make up gedacht sind. Bei anderen Cremes, z.B. der Regenerationscreme von Hauschka, habe ich das Gefühl, sie wirkt wie ein Primer (obwohl kein Silikon), auch bei bestimmten Seren (mit Silikon). Dass ich unbedingt einen haben müsste, da zweifle ich auch, weil der Effekt nicht so gravierend ist…. und benutze auch nicht tgl. einen….aber als ich letztens die Probe von LM hatte, fand ich (im Gegensatz zu den anderen) schon, dass man das auch wirklich SIEHT und das Ergebnis der Foundation irgendwie noch besser ist. Allerdings war es ja nur eine Probe, die 5x gereicht hat.Ob ich davon Pickel bekommen würde, weiß ich somit nicht.
    Den von Dior würde ich auch probieren aber eher nicht kaufen. Es klingt genauso wie bei denen von Clarins?!

  14. Ich kann nicht abstreiten, dass ein guter Primer ein schönes Hautgefühl erzeugt, aber leider habe ich noch keinen in NK Qualität gefunden. So eine Art Produkt fehlt meiner Meinung nach in diesem Bereich (oder ich hab Tomaten auf den Augen).

    • Ich glaube nicht an Primer ohne Silikon bzw. an NK-Primer. Ist für mich ein Widerspruch. Gerade wegen den vielen Ölen in NK – noch ein Öl mehr: das kann nicht „gesund“ sein. Ganz zu schweigen, wie sich NK-Inhaltsstoffe in der Regel verhalten, wenn sie so geschichtet werden.

      • Naja, viele „herkömmliche“ Schichten können sich auch gegenseitig beeinflussen.
        Eine Art Ersatzprimer vor dem Auftragen von BareMinerals ist für mich Brokkolisamenöl, das in der Tat einen fühlbar glättenden und verfeinernden Effekt hat. Wenig hilft viel in diesem Fall. Ist aber auch nicht zu vergleichen mit einem völlig weichzeichnenden Silikonprimer. Aber meiner Haut zuliebe gehe ich da gerne Kompromisse ein.

  15. Ich persönlich hab noch nie dran gedacht, mir nen Primer zuzulegen; zum Einen finde ich, dass meine Foundation ganz gut zu meiner Hautbeschaffenheit passt und ich keine Optimierung von Haltbarkeit, Ebenmäßigkeit usw. benötige (ich verwende das Sculpt von Mac und kann damit sogar durch mittelmäßigen Regen laufen und nichts verrutscht 😛 ). Zum Anderen ist meine Haut bei neuen Produkten immer zu unlustigen Scherzen aufgelegt, ich habe ewig gesucht, um bei Gesichtspflege und Foundation was zu finden, das ich vertrag. Inzwischen hab ich rausgefunden, dass meine Haut es anscheinend mag, mit so wenig Produkten und extremen Wirkweisen wie möglich konfrontiert zu sein, also einfach gern in Ruhe gelassen wird. Primer fallen für mich also auch unter die Sorte von (Pflege)Produkten, die schon „Risiko“ auf der Stirn stehen haben :-/ Da versteht mich sicherlich jeder, dass ich meine eingefahrenen Wege nicht verlassen möchte.
    Weil ich sonst aber schnell für „Schnickschnack“ (ganz positiv gemeint) und nicht ganz so überlebenswichtige Dinge zu begeistern bin – mit anderer Haut hätt ich bestimmt schon geprimed 🙂

  16. Den ersten Kontakt mit einem Primer war beim MAC Schminktermin. Ich sollte (am liebsten) ungeschminkt, nur mit Pflege kommen. Da meine Tagescreme als Primer ungeeignet ist (Avene Clearance – krümelt, wenn man drüber Foundation aufträgt), habe ich eine Probe von Clearins Flash Balm aufgetragen.
    Die Creme passte nicht zu meinem Hauttyp, ich hatte ölige Haut und die Maccine musste mich erst blotten: Es sah nicht gut aus. Danach kam der Primer: Matt, korrigierend. Ich war begeistert.

    Die Maccine hat sich gewundert, dass ich diesen kaufen wollte und wollte mir erst einen Paint Pot einpacken, weil sie „beim Primer nie an die Gesichtsbase gedacht hätte“.
    Das ist für mich ein Zeichen, dass Facebases ein Produkt vllt nicht für den Heimgebrauch sind, sondern semiprofessionelle „Hilfsmittel“ sind.

    Privat benutze ich Primer nur bei wichtigen Anlässen – ich SEHE den Unterschied, aber er ist keine Notwendigkeit für meine Bedürfnisse.

    Ich habe nichts dagegen, dass Primer aus Silikonbomben bestehen. Solange man sich sonst damit in Grenzen hält und kein Build Up entsteht, nutze ich doch gerne nie positiven Eigenschaften.

    • Es gibt sicher Primer, die v.a. für Foto etc. gut sind, aber ich denke nciht, dass sie pauschal nur dafür gedacht sind. Wobei: man tut sich mit jedem Extra selten einen Gefallen. Muss man halt überlegen, was einem wichtiger ist. Ich denke aber, zumindest für Termine etc. ist’s schon cool etwas zu haben, auf das man vertraut.

      Ich finde Silikon auch nicht so wild. Eigentlich für mich persönlich gar nicht. Es neutralisiert so prima, wenn Creme und Foundation miteinander nich tkönnen…

  17. Ich benutze sehr gerne den moisturizing Primer von MeMeMe. Dabei bilde ich mir ein, daß er mein Hautbild zusätzlich verfeinert und zum strahlen bringt.

    Da ich ja Naturkosmetik-Pflege benutze, habe ich bei manchen Abdeckprodukten gerade unter den Augen das Gefühl, daß sich diese mit Primer wesentlich besser einarbeiten lassen *böse zum BB Creamy Concealer rüberschiel*.

    Eine tägliche Nutzung versuche ich zu vermeiden. Ich finde die Routine aus Foundation/Tinted Moisturizer und diversen Concealern schon nervötend genug. Außerdem habe ich so eher den Eindruck, mit etwas „besonderes“ zu gönnen, wenn zu einem Anlaß der Primer rausgepackt wird… 😉

  18. Ich nutze keinen Primer, da meine Haut ölig wie ne Speckschwarte ist. Deswegen nutze ich eine Creme, die dieses Problem eindämmt, es ist aber noch immer da.
    Ich würde auch gerne mal Primer benutzen können, aber meine Haut lässt es nicht zu.
    LG Fairy

  19. Klingt so gut, wenn da der Preis nicht wäre :-/

  20. Ich :heart: :heart: meinen Laura Mercier Primer. Hatte auch schon ausgiebigst darüber gepostet. Ich nehme ihn nicht täglich, meist am Wochenende, oder wenn ein Anlass ansteht. Unter der Woche muss es ratzfatz gehen..morgens 5 Uhr in D.

  21. Ich benutze einen Primer von Gosh, von dem ich leider nicht mehr sagen kann, wie er heißt, weil der Aufdruck abgeribbelt ist :rotfl:

    Ein sehr typisches Silikon-Bomben-Produkt, aber ein sehr gelungenes, finde ich. Verkleinert Poren, macht trotz Foundation ein „samtiges“ Hautgefühl, mildert Hautschüppchen optisch ab, macht das Make Up deutlich länger haltbar.
    Benutze ich definitiv nicht täglich, sondern nur zu besonderen Gelegenheiten, bei denen ich einen möglichst „perfekten“ Teint zur Schau tragen will.
    Habe ich noch nie irgendwelceh Hautveränderungen durch feststellen können, vertrage ich wirklich gut.

    Mag ich sehr gern und bedaure, dass es demnächst leer ist und ich es nicht nachlaufen kann (habe ich mir mal aus Dänemark mitgebracht und bekomme ich hier nicht) 🙁

  22. ich habe mich bis jetzt mit dem thema noch nicht so beschäftigt muss ich ehrlich sagen
    probieren möchte ich sowas aber auf jeden fall mal
    doch ich bin sehr oft sehr verwirrt, es gibt einfach sooo viele verschiedene produkte…..

    liebe grüsse

  23. Ich verwende die Facebase von p2. Meine Foundation, die Anti-Blemish Solutions Foundation von Clinique, ist einfach perfekt, nur die Haltbarkeit lässt bei meiner recht öligen Haut zu wünschen übrig. Mit der p2-Base hält sie deutlich länger, die Poren sehen kleiner aus und trockene Stellen verschwinden auch noch. Obwohl ich zu Akne neige hat sich meine Haut durch die Base nicht verschlechtert, eher im Gegenteil. Ich bin begeistert. Und das bei knapp 4€ für 30ml.

  24. Ich verwende zwei verschiedene. Für die T-Zone den Clinique pore minimzer, ohne setzt sich mein Make up total in den Poren im Nasenbereich ab. Aber damit einfach super. Für das restliche Gesicht den HD-Primer von Make up forever. Ich find die Textur super, die Flasche ist recht ergiebig und das Make up befindet sich auch am späten nachmittag noch im Gesicht…

  25. Ich bin gegens Zuspachteln. Creme und Puder, bei mir das höchste aller Gefühle 😛

    Aber … das P auf dem i?
    Magi, was bist du nur für eine Poetin 😀

  26. Ja der Primer…
    ich wünschte mir, das Zeug würde an mir funktionieren, aber entweder stell ich mich total doof an, oder aber meine Haut mag das Zeug nicht.

    Primer mit Schimmer (getestet: Catrice Out In Space LE Primer) kommt an mir nicht raus und ist unter Foundation angewendet praktisch nicht sichtbar.

    Matt-Primer (UD Pore Perfecting) sieht für ne Stunde oder so gut aus, danach glänzt meine T-Zone wie eine Speckschwarte, egal wie fest ich pudere und ob ich Matt-Foundation verwende.

    Und Primer für trockene Haut (UD Brightening) hilft bei mir nicht gegen die trockenen Flecken. 🙁

    Hat jemand Tips?

  27. Falls man Armanis Second Skin als Primer bezeichnen kann-echt Super aber nur im Profi Bereich für Photos oder sehr schicke Tage. Sonst findet meine Haut so eine geballte Masse Silikon schlichtweg schlecht und rächt sich mi trockener Haut und Pickeln.

    Interessant finde ich das Produkt wegen der Roda Farbe wg Augenschatten aber es deckt ja nicht genug ab. Lancome hat sowas ja auch ist meine ich günstiger aber ganz Matt 🙂

    • Ich finde die Skin fast schon zu schade als Primer. Ich hab sie gern zum Abschluss genommen. Ist auf jeden Fall deutlich matter im Finish als die hier.

  28. Also so ein Primer käme für mich absolut nicht in Frage… So wenig Effekt für so viel Geld?!

    Ich benutze grundlegend Primer – und zwar IMMER. Ausschlaggebend dafür ist mein Hauttyp – eher ölig und ein Video von Lisa Eldridge – wo sie meinte, dass man eher weniger Produkte vor der Foundation verwenden soll eher quasi so ein all in one Produkt.

    Für mich ist so eins das MAC prep+prime visage spf50 – das mattiert total gut und meine Foundation hält einfach sooo viel länger! Gleichzeitig ist es auch meine Feuchtigkeitspflege nach dem Gesicht waschen.
    Könnte mir ohne Primer ein Leben gar nicht mehr vorstellen =)

  29. Der Dior Primer reizt mich irgendwie nicht.
    Ich kann auch nicht wirklich sagen, dass es am Preis-Mengen Verhältnis liegt, welches hier so oft bemängelt wird. Ich glaube, dass ich nicht so der Typ für „belebende“ Primer bin. Brauch eher was mattierendes und porenverfeinerndes.. Silikonbomben eben. :clap:
    Zurzeit teste ich den Make Up Forever HD Primer und da dachte ich auch, er wäre schön silikonlastig und toll für die groben Poren, aber ich war erstaunt, denn er ist eher feuchtigkeitsspendend. Mh, werd wohl weiter Ausschau halten müssen. Douglas führt ja nun den berühmt-berüchtigten Smashbox Primer. 😀

  30. ich habe ein gespaltenes verhältnis zu primern, insbesondere gesichtsprimern. an sich finde ich die idee toll und ab und zu verwende ich auch einen, aber meistens habe ich keine zeit und lust, diesen schritt morgens noch dazwischen zu schieben. leider bekomme ich auch von vielen primern ausschlag. dieser hier sieht mir ein wenig angenehmer aus auf den ersten blick, aber im moment verspüre ich kein kaufen-gefühl.

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