Wie vorteilhaft sollten Produktfotos sein?

Seit einigen Wochen schwirrt mir diese Frage im Kopf herum und ich wollte sie zur Diskussion stellen. Und wie der Zufall es so will, ergab sich heute bereits eine dem sehr gerechte Situation, nämlich beim ILLAMASQUA „Bacterium“ Tragebild.

Ein Grund für mich zu bloggen, ist mich auch mit der Kamera zu beschäftigen und mit Kosmetik Motive zu finden, die unkompliziert sind, aber manchmal eben auch etwas an sich haben, das man mit einigen Kniffen herauskitzeln kann. Und diese Bilder landen nicht in einem verstaubtem Archiv, das sich niemand anschaut, sondern sie haben mit euch und mir Betrachter, die daraus einen Nutzen ziehen. Es gibt viele Blogger, die ambitionierte Hobby- oder sogar Semi-Profi-Fotografen sind und fantastische Bilder kreieren – zu fantastisch? Denn ein Produktfoto mit Handycam bei Schreibtischlicht sieht um Welten anders aus als in einer Lightbox mit externem Blitz und einer 5D Mark. Und irgendwo dazwischen liegt dann die Wahrheit.

Ich habe mich dabei ertappt, dass einige meiner Bilder echt schick aussehen – und irgendwie schicker als die Realität. Es beginnt mit dem präsentieren der „Schokoseite“ (was vermutlich völlig nachvollziehbar ist – eine anregende Diskussion zum Thema Retouche hatten wir ja bereits), über kreative Darstellung von Döschen und Quasten bis hin zu Swatches oder Tragebildern, die nur bei einer Wahrscheinlichkeit von 1 : 1000 im Alltag so aussehen würden. Wie geht man nun damit um?

Denn bei aller Liebe zur „Wahrheit“, höchstmöglicher Wahrscheinlichkeit und natürlich auch dem subjektivem Faktor – wenn man sich darauf spezialisiert weniger vorteilhafte Bilder zu erstellen, verschreckt es auch die Leser. Denn ich kenne ja auch mich: wenn ein Blog besonders tolle Bilder anbietet, ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich ihn abonniere ca. 10 x so hoch wie bei einem spärlich bebildertem Blog mit vielleicht tollen Texten.

Geht es also beim „Lesen“ von Blogs eher um die Ästhetik? Den Konsum von Content? Will man wirklich ein Fragment von Wahrheit wissen, wie z.B. bei dem besagtem Lack von gestern? Ich lichtete ihn ab, wie Illamasqua in schuf und ich ihn trug. Nach 36 Std. bereits abgesplittert – ohne Überlack recht streifig und bei einem Licht, das mich 95% des Tages umgibt. Ich hätte euch Fotos davon machen können, bei dem der Sabber fließt (jetzt mal übertrieben). Schön 3mm Überlack drauf direkt nach dem Lackieren unter die Tageslichtlampe und dann fett Makro, Blende zu und dann gäbe es so viel Tiefenunschärfe, dass ihr von dem Finish nix mehr erahnen hättet können bis auf die 3mm auf meinem Nagel, die die Cam scharf gestellt hätte. BÄM!

Es kam Kritik auf von einer Leserin, die den Lack besitzt und fand, die Bilder wurden ihm so wie dargestellt nicht gerecht. Aber es war letztendlich das, was ich sah. Ist dennoch das „er funkelt so toll in der Sonne“ das, was man sehen will? Das, was einen im bestmöglichem Fall erwartet?

Andererseits: wer nimmt es schon so genau? Wenn ein Lack streifig ist, ist man oft selbst der größte Kritiker – andere Leute scheren sich da nur selten drum. Sie sehen alles aus der Distanz. So ist z.B. ein subtiler, feiner Glow denen doch Pappe, somit müsste ein „unrealistisches“ Foto, das ihn schöner darstellt, auch egal sein. Ist es uns das? Für mich persönlich – und ich vermute auch für viele von euch – zählt, was man selbst davon hält. Wir schminken uns hoffentlich in erster Linie für uns selbst, wollen unser Geld gut investiert sehen.

Für mich ist es ehrlich ein Dilemma. Mir gefallen die realistischeren Bilder eben nicht so gut – sie sind nicht so attraktiv. Aber will ich Produkte für andere attraktiv darstellen und somit eine Kaufentscheidung positiv beeinflussen, obwohl es ein Produkt eigentlich nicht „verdient“? Ist das nicht eigentlich der Job der Hersteller?

Ich wäre sehr interessiert daran zu lesen, was ihr davon haltet – ganz realisitisch. Würdet ihr einen Blog, der visuell nicht betört, genauso schnell abonnieren, wie einen, der Fotos wie aus nem Hochglanzmagazin präsentiert? Wann darf ruhig auch einmal übetrieben werden und wann lieber nicht? Vielleicht ist die Mischung ja das Optimum? (der Aufwand für so etwas ist aber gigantisch) Wem sollte man als Blogger letztendlich gerecht werden – dem Produkt, den Lesern oder dem, was einen selbst an einem Produkt fasziniert – auch, wenn es nur eine Momentaufnahme ist?

In eigener Sache: ich versuche ja oft verschiedene Lichtbedingungen und Blickwinkel einzubeziehen – oft entstehen dabei viele Fotos. Seht ihr sie als Bereicherung oder sehen sie für euch fast gleich aus? Ich denke nämlich, dass man in natura all die Unterschiede gigantisch findet und auf Fotos wiederentdeckt. Wollt ihr wieder mehr „Bewegtbilder“?

57 Kommentare
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  1. Ich mag Bilder von Produkten auf Blogs realistisch, aber nicht verwackelt oder völlig dunkel. Künstlerisch sind die ausgeleuchteten Fotos natürlich wertvoller und auch schöner anzusehen. Aber da kann ich mir auch die Pressefotos angucken.

    Dazu lege ich auch echt Wert auf eine gute textliche Beschreibung, denn die ergänzt den fotografischen Eindruck.

  2. Hmmm habe da gemischte Gefühle. Da ich deinen Blog Intensiv lese, macht es mir nichts aus wenn deine Bilder „Geschönt“ sind, da du deine ehrliche Meinung ja dazuschreibst. Generell bin ich aber der Meinung das Fotos das Produkt wiedergeben sollten als das was sie sind und nicht übertrieben schön dargestellt werden sollten. Spart manchmal bestimmt Geld 😀

  3. Ich glaube, es gibt drei Möglichkeiten. Entweder man macht immer super Bilder, die jedes Produkt toll aussehen lassen. Oder man macht Bilder mit der Handycamera, die so ziemlich jedes Produkt irgendwie mies aussehen lassen. Das,was ich an Deinem Blog beobachte, ist die dritte Variante, nämlich die, dass Deine Review in das Bild mit hinein fliesst. Bei dem Lack hatte ich zum Beispiel den Eindruck, dass Du ihn so sehr nicht mochtest, dass das Bild, sagen wir mal, diesem Eindruck angepasst wurde.
    Und für mich ist es genau die Variante, die Blogs eigentlich interessant macht. Blogs, die keine Meinungen haben und alles irgendwie unbewertet und gleich ablichten und beschreiben, langweilen mich und haben mir noch nie geholfen. Dann wird Make-up wirklich eine oberflächliche Angelegenheit.
    Objektivität ist bei beauty-Produkten eh nicht möglich. Verschiedene Hauttypen, verschiedene Ansprüche, verschiedene Budgets, verschiedene Vorlieben etc. deswegen schätze ich einen Blog wie Deinen, in dem Du und Deine Vorlieben so deutlich werden. Mit Dir kann man wirklich über beauty-Krams diskutieren (daher auch meine Deutlichkeit, was den Lack anging… 😉 ), und das bedeutet dann eben auch, Kontroversen zu zulassen. Das heisst natürlich nicht, dass man nicht mehr selbstkritisch sein sollte, ganz im Gegenteil. Ein Blog oder ein Video, in dem sich die BloggerIn oder die youtuberIn selbst reflektiert, macht das ganze doch nur noch interessanter. Es geht dann nicht mehr nur um ein wenig Farbe und Finishes, sondern um eine reale Person und ihre Vorlieben.
    Aus beruflichen Gründen habe ich mich viel mit Ästhetik beschäftigt und was mir über die Jahre mehr und mehr klar wurde und ich eben versucht habe, zu beschreiben, kommt in diesem Zitat ganz gut rüber:

    „Weil doch Schönheit ohne Bezug auf das Gefühl des Subjekts nichts ist.“

    Das einzige, was ich persönlich schön fände, wären mehr Videos, und das auch nur, weil Du dann mit Deiner Meinung noch mehr vom Bildschirm lachen würdest, ich das seufzen, begeistert, enttäuscht und empört sein nicht nur lesen, sondern auch sehen und hören kann. Und ich seh die Katze so gern :cat: weil ich selber auch eine hab 🙂

    • Ich saß beim Lesen nickend da. So sehe ich das als Leser auch. Ich muss sagen, in erster Linie kamen die Gedanken auf, wenn ich eben ein produkt in natura mit Bildern anderer Blogger verglich. bei den eigenen hat man dann doch zu wenig Distanz. Und ich merkte oft, dass mir der Unterschied zu groß war. Ich bin da doch recht beeinflussbar durch schöne Fotos und denke, dass ist auch der Grund für die Unsicherheit.

      Ich sehe es ähnlich, dass man nun einmal immer subjektiv ist und das gut ist. Wobei es bei dem Lack gar nicht einmal so war. Ich bin ja eher positiv von ihm überrascht gewesen und das wurde durch die ollen Macken getrübt. DAS wiederum heranlasste mich in er Tat ihn so abzulichten und nicht wie erst geplant verärgert neu zu lackieren, weil er nicht auf mich warten konnte… Eine spannende Situation (für Freaks),finde ich.

      Ein sehr gutes Zitat.

  4. ich finde desto mehr Bilder du von Produkten machst umso besser wird der Eindruck. spiegel in deinen Bildern deine persönliche Meinung wieder, aber gib auch die Chance der Realität und Subjektivität. du sollst Spaß dabei haben und klar, die hübschen, attraktiven Bilder machen sehr viel mehr Spaß als die die die Wahrheit darstellen. ich find aber sehr wichtig dass du beides zeigst, da du ja wie du selbst erkannt hast die Kaufentscheidung wesentlich beeinflusst (: allerdings finde ich dass du den Grad schon gefunden hast, da ich von deinem Urteil oder deinen Bildern von Produkten nie enttäuscht wurde. :yes:

  5. hmm.. ich kann deinen Gedankengang nachvollziehen.

    Letztlich ist es aber so, dass für mich als Konsument die geschriebene Review und die Kritik- und Pluspunkte des Produktes viel ausschlaggebender sind.
    Das Foto vom Produkt kann noch so toll aussehen. Wenn mir die Review nicht zusagt und ich in Punkto Textur oder Preis-Leistung einfach etwas anderes suche, dann werde ich es mir nicht kaufen.

    Daher denke ich, dass man als Blogger seine Fotos so ästhetisch wie möglich machen darf (nicht muss), ohne sich Gedanken machen zu müssen, ob man ein Produkt vielleicht gratis mit tollen Fotos bewirbt.
    Denn letztlich gehört dieses schöne in Szene setzen ja auch zur Freude an der Arbeit dazu die das Bloggen so ausmacht. Man will stolz sein auf seine Blogeinträge und die schönen Fotos die man gemacht hat. Wer sich da selbst beschneidet, beim Versuch alles möglichst neutral darzustellen, der zwängt sich wohl langfristig in ein zu enges Korsett bei dem die Kreativität auf der Strecke bleibt.

    Als Leser interessieren mich natürlich besonders die kleinen Macken eines Produkts. Daher begrüße ich Fotos auf denen man den abgesplitterten Lack auf den Nägeln sieht.. oder die Foundation die in alle Fältchen und Poren kriecht.
    Aber das heißt ja nicht, dass man dazu keine schöne Makro Aufnahmen vom Produkt machen darf.

    Abzulehnen wäre nur, wenn man auf der Jagd nach besonders schönen Motiven, das Erscheinungsbild absichtlich verfälscht. (eben wie beschrieben mit drei Schichten Überlack, oder etwas in der Art)
    Wenn man hier nachhilft, dann sollte das in der Fotobeschreibung dabei stehen.

    Ich glaube auch, dass bei ehrlichen Reviews die Fotos bereits viel von der Meinung widerspiegeln. Wenn man unzufrieden war mit der Haltbarkeit des Produkts, dann wird man meist auch „Beweisfotos“ davon machen.

    • Ja genau, diese Jagd an sich war durchaus gemeint. Ich muss sagen, so rückblicken und NACH dem Tippen, fällt mir auf, dass ich das einerseits reduziert habe andererseits immer so ein Massen-Poster bin – viele Bilder aus allen Blickwinkeln. Aber es gibt ja auch eben Blogs, wo es nur 1-2 Bilder gibt, und wenn die beide eben so super-vorteilhaft sind, ist das schwierig für mich. Denn die Review kann dann zerreißend sein – ich werde dennoch sehr von den Fotos „abgelenkt“.

      Letzteres stimmt sicherlich beim Tragen, ABER ich weiß, dass viele Blogger wie auch ich die Produkte fotografieren, sobald man sie erhält, um auf dem Blog die unangetasteten einzupflegen. Ich hab schon as ein oder andere benutzte daneben gezeigt, wenn ich unzufrieden war, aber eher in Ausnahmen.

      Aber total interessant – was ihr alles hier so schreibt, bewegt ungemein viele Gedankengänge in mir. Da fällt mir doch echt sehr auf, wie intuitiv die Wahl der Bilder doch ist…

  6. Ich finde es toll, dass du dieses Thema mal ansprichst, ich denke die gute Mischung ist hier ausschlaggebend.
    Ich möchte keine lieblos hingeklatschten Bilder sehen, wo man sich automatisch denkt „Huch, welcher Tornado hat denn hier alles zerwurschtelt!“.
    Grade wenn es um Swatches geht sollte man doch versuchen stark an der Wahrheit zu bleiben – ABER, eigentlich erübrigt sich das schon, den Leser XY hat einen HD Bildschirm und Leser ZW eine alte 12 Zoll Röhre, selbst wenn auf meinem PC Farben und Textur gigantisch nach dem Original aussehen, so heißt es nicht, dass auf einem anderen Bildschirm nicht eventuell der wunderschöne subtile Schimmer oder der grünstich verloren geht.

    Und ja ich abonniere einen Blog auch viel lieber, wenn sich die Bloggerin Mühe mit den Fotos gibt, sie sollen ja nicht perfekt sein, aber ein wenig Mühe und Freude darf schon erkennbar werden =)

    • Ja, das stimmt. Also schlechte Fotos sbewegen einem doch zu mehr als gute Fotos zum Gegenteil. Da können die Texte mich zu Tränen rühren – auf Dauer würde mir wohl was flöten gehen. Dann lieber keine Fotos – zumindest keine, die eigentlich konstruktiv sein sollten. Wenn Licht kaka, dann lieber auf Swatch verzichten und nur die Dose ablichten.

      Ich denke, daher sind die Vergleiche immer eine gute Sache. Viele haben dann ja schon ein produkt – oder es gesehen. Es ist immer die Relation zu etwas bekanntem, die so ungemein hilft. Gilt für die Texte ja auch genauso: wenn die Leser wissen, dass ich mit Mascara XY auskomme und sie auch (oder nicht) wissen sie, wo sie sich die Review der MascaraTZ hinsollen…

  7. Antwort
    Conny aka MilchSchoki 16. April 2011 in 21:03

    ich mag schöne Fotos, deswegen finde ich Bemühungen in dieser Hinsicht immer gut. Ich merke, dass ich Blogs den Vorzug gebe, die schönere und ein wenig aufwändigere Fotos haben. Ich verbinde damit aber wahrscheinlich einfach auch ein bisschen mehr Aufwand im Hintergrund und somit mehr Interesse oder mehr Einsatz am bloggen.
    Viele Blogs, bei denen man erkennt, dass es einfache Fotos, vielleicht auch noch unter weniger guten Bedingungen sind, sagen mir deutlich weniger zu.
    Und letztendlich is es doch egal, ob ein Produkt durch eine mangelhafte Aufnahme oder durch ein angehendes Profibild verfälscht wird. Man findet ja niemals nur die eine Variante eines Produkte im Internet. Also gleicht es sich ganz gut aus, denke ich. Es werden also keineswegs alle Produkte nur unvorteilhaft oder eben nur fantastisiert dargestellt. Man wird immer beide Varianten finde. Nur das ich die aufwändigere der beiden meistens als schöner empfinde 🙂
    Lg ♥

  8. Ich finde die vielen Bilder sehr gut, die bewegten Swatches fand ich auch immer sehr klasse.

    Zu der eigentlichen Frage, ich denke wir sollten die Produkte so darstellen wie wir sie mögen, bzw so wie wir sie empfinden, dabei sollten wir aber begleitend schreiben was vielleicht verschönt.

    Ich würde zum Beispiel den „frayed to order“ versuchen so zu fotografieren, dass man den hübschen Effekt sieht, aber auch dazu sagen, dass er nach 2 Tagen (eigentlich eine Frechheit, aber ich persönlich verzeihe) wie blöd richtig unschön absplittert, dass er schnell streifig wirken kann, ich generell finde MAC Lacke gehen schnell leer.

    Durch die Fotos wird so klar wie wir zu dem Produkt stehen (ich würde ja auch von meiner besten Freundin nur Fotos die ich besonders gelungen finde in Umlauf bringen, egal wie sie objektiv gesehen wird) und der Text muss dann differenzieren, was für Schwächen hat es vielleicht, aber warum mögen wir es dennoch etc.

    Ich persönlich mag auf jeden Fall qualitativ gute Fotos lieber als schlechtere, für mich hat das einfach was mit der Liebe zur Thematik zu tun. Außerdem finde ich lernt man sehr schnell wenn man erst ein paar Mal die gleichen Sachen live in der Hand hatte, die Fotos zu bewerten. Jemand der gute Fotos macht setzt sich für mein Empfinden halt mehr mit der Materie auseinander, ich habe schon Blogs weggeklickt weil ich die Fotos lieblos fand.

  9. Ich weiß, dass ich da sehr oberflächlich bin und schon das ein oder andere mal einen „hübschen“ Blog abonniert habe, bei dem ich mich Monate später fragte (das Design wurde mittlerweile geändert) – ähm, warum habe ich den gleich abonniert?

    Aaaber. Ich möchte keine beschönigten, retuchierten Bilder. Ich möchte sehen WIE grässlich ein Produkt, ein misslungenes Amu, ein schlechtes Foto, eine unpassende Gesichtsgrätsche aussieht ^.^ Schließlich möchte ich etwas über das Produkt/ die Bloggerin erfahren. Wenn man nach Monaten (wie oben im Beispiel) erfährt, dass alles nur eine Masche war, bin cih schon sehr enttäuscht -> unsubscribed! 😀

    • Ich weiß nicht, ob man das wirklich als oberflächlich betrachten kann. DAs würde ja eben heißen, dass Bilder kein „Teil“ eines Blogs sind. Es ist ja nicht NUR Header & Layout

  10. Ich muss dir da vollkommen recht geben.
    Irgendwie möchte man schöne Fotos erzielen, damit die Leser schöne Bilder haben.
    Wenn wir aber mal in uns hinein gehen, wollen wir doch eigentlich durch Blogs und Empfehlungen oder Abratungen anderer Nutzer profitieren, damit man sich das Ding eben nicht kauft. Durch Bilder wird die Meinung aber dann doch verfälscht, weil man sich dann denkt: Ich weiss ja gar nicht was sie hat, das sieht doch alles so schön aus.

    Ich finde schöne Bilder toll, wenn es eventuell nur um die Verpackung geht, aber ehrliche Bilder haben für mich einen höheren Stellenwert, weil ich mir dann ein Bild davon machen kann und dann den Text auch eher „verstehe“.

    Wenn jemand sagt, dass das was du geschrieben hast nicht gerechtfertig ist…stimmt nicht.
    Es ist dein Blog und du sollst deine persönlichen Erfahrungen aufschreiben und nicht die der anderen.

    • Ne ne, es ging um die Fotos allein. OK, bei der Quali waren wir uns auch nicht einig, aber da ist ja auch klar, dass es verschiedene Erfahrungen gibt.

  11. Ich abonniere Blogs nur, wenn dort hochwertige Fotos zu finden sind…
    Minifotos mit Handykamera bringen mir einfach nichts, vor allem wenn es um Beauty Reviews dreht.

    Aber natürlich sollten diese Fotos auch die „Wahrheit“ wiedergeben, hell und Makro, also von Effekten und viel Retusche halte ich da nichts…

  12. Ich denke auch, dass die Bilder für die Attraktivität eines Blogs eine große Rolle spielen. Wenn ein Blog tolle Bilder hat abonniere ich auch schneller, als bei miesen Bildern. Allerdings finde ich man sollte zwischen qualitativ guten Bildern und geschönten Bildern unterscheiden. Qualitativ gute Bilder sind scharf, möglichst farbecht und gut belichtet. Geschönte Bilder entsprechen nicht der Realität und wurden meist bearbeitet. So würde ich das zumindest unterscheiden. Daher bin ich definitiv für qualitativ gute Bilder, aber gegen geschönte Bilder. Ich sehe kein Problem darin, wenn man mal einen Pickel oder trockene Hautstellen retuschiert, aber das Gesamtbild sollte schon noch der Realität entsprechen. Auch wenn die manchmal nicht schön ist. Und zudem zählt ja auch immer noch der Text. Ist der Text noch so vernichtend kann auch das schönste Bild nicht helfen. Ich finde es gut, dass du deine Bilder in verschiedenen Lichtverhältnissen erstellst. Das gibt einen guten Überblick und meistens erkennt man auch die Unterschiede ganz gut. Bewegtbilder sind schön, für mich aber kein muss. Ich denke mal, dass die auch wesentlich aufwändiger sind.

    • Ja, das ist es ja. ich denke, vernichtende Reviews und wundervolle Bilder – das gibt es selten. Zumindest auch Tragebilder o.ä. Gerade bei solchen mittelmäßigen bis guten Produkten kann so ein Bild ja eben entscheidend sein. Und eigentlich sind ja 90% aller Produkte auf dem Markt so. Meist entscheiden ja nur Details, warum es das eine ist und nicht das andere.

  13. Vllt sind „tolle“ Fotos am Anfang sinnvoll, auf die -zu der Meinung passend- Tragebilder in „realistischem Antlitz“ folgen?
    Denn ich schau mir gerne deine Fotos der Kunst halber an.
    Ich zieh daraus keine Schlüsse aufs Produkt, sondern achte dafür eher auf deine Texte und die eventuellen Tragebilder.
    Kunst-Fotos fürs Wohlbefinden des Lesers und realistische Tragebilder für die Einschätzung/Beurteilung eines Produktes.

    Und wenn wir schonmal dabei sind: deine Fotos sind wirklich wunderbar!!! Du solltest einige davon auf jeden Fall drucken lassen und einrahmen, oder auf Leinwand drucken lassen. Und wenn du sie nicht aufhängen willst, andere würden es bestimmt 🙂

    • Danke schön 🙂 Ich finde das immer recht schwer einzuschätzen. Also die eigenen Bilder. Man schießt ja gefühlte 1000, dann bleiben 10 übrig + die Realität. Da ist das immer irgendwie befremdlich. Aber freut mich, wenn’s gefällt

  14. Für mich sind gut gemachte Photos auf Blogs sehr sehr wichtig: Sie müssen scharf sein, das Produkt muss gut erkennbar sein (nah genug dran), der Hintergrund sollte möglichst neutral sein usw.
    Ich finde es gut, dass du immer ziemlich viele Photos bei Swatches machst – besonders bei verschiedenen Lichtverhältnissen. Man kann sich die Farbe dann viel besser vorstellen und erkennt möglichen Glitzer/Schimmer besser (möchte ich manchmal vermeiden). Aber ich habe es auch schon erlebt, dass einfach nur tausende für mich völlig gleichaussehende Photos eingestellt wurden und ich mich beim Durchschauen dann fragte, ob die Bloggerin sich nicht entscheiden konnte oder ob ich einfach nur einen Knick in der Optik habe.
    Beschönigende Photos darf es gerne geben, aber nur wenn es auch realistische gibt bzw. das Problem mit dem Produkt gut beschrieben wird (was bei dir ja immer der Fall ist).
    Hochglanzbilder wie in Zeitschriften finde ich zwar auch schön anzusehen, aber sie spiegeln für mich nie so richtig die Wirklichkeit wieder.
    Alles in allem muss einfach das Gesamtpaket von Photos und Text dazu stimmen, denn sonst bringen mir die schönsten Photos nichts. Ich will schließlich Informationen, um mir eine Meinung zum Produkt zu bilden und nicht eine schön bebilderte Produktauflistung…

  15. Ich bevorzuge ehrlich gesagt die ,,geschönten“ Fotos. Tolle Fotos und die Ästhetik allgemein sind für mich beim Bloglesen das wichtigste. Das der Inhalt natürlich auch stimmen muss ist klar, aber mich sprechen eben schöne, große Bilder an. Ich bemühe mich auch schöne Fotos zu machen, auch wenn ich davon keine Ahnung habe. Meistens mache ich Unmengen, poste aber letztendlich viell. 5% davon, weil ich mit dem Rest selbst nicht zufrieden bin. Mir ist auch bei anderen Blogs Qualität lieber als Quantität, mir wäre bspw. nur ein Post pro Woche oder von mir aus auch im Monat lieber, der tolle Fotos hat, als wenn ständig Posts mit mitttelmäßigen bis schlechten Bildern rausgehauen werden. Gut, bei Swatches möchte ich natürlich keine bearbeiteten Bilder sehen, aber am Rest darf ruhig rumgeschraubt werden, damit es ansprechender aussieht. 🙂

  16. Also ich beschäftige mich in meiner Freizeit mit Fotografie und versuche deshalb, Produkte, die ich ablichte, in ein schönes Motiv zu rücken, gleichzeitig aber meine Meinung darüber einfließen zu lassen. Wenn ich etwas nicht mag, versuch ich, das zu zeigen, aber dennoch ein schönes, ästhetisches Motiv zu finden (ich hoffe, man versteht, was ich meine). Ich habe gerade mal ne normale Digicam mit 9.1MP und versuche aus ihr das rauszukitzeln, was ich sonst nicht für möglich gehalten hätte, da ich mir keine richtige Spiegelreflex leisten kann. Der Blog bietet mir die Möglichkeit, mit meiner Kamera rumzuspielen und Objekte zu erfassen, da ich sonst eher gerne Naturfotografie bevorzuge. Zum Beispiel hätte ich nie gedacht, dass ich meine Augen so gut mit dieser Kamera fotografieren könnte, was mich bisher davon abgehalten hat, Amu-Bilder zu posten. Aber bei meiner Review zu den Gloss-Mania Produkten hats mir richtig gut gefallen. Swatches versuche! ich möglichst originalgetreu zu fotografieren, aber immer gelingt mir das zB bei rötlichen Tönen nicht.

    Bei anderen Blogs reicht es mir, wenn das Produkt gut erkennbar ist und Swatches einen ersten Eindruck vermitteln. Da die Kamera IMMER Farben verfälscht und bei jedem vom gleichen Produkt andere Farbtöne exestieren sind Swatches nur unter Vorbehalt zu genießen – für mich jedenfalls. Aber man kann abwägen, ob die Farbe warm oder kühl ist und zu einem passen würde. Ob man sie dann kauft, muss man selbst wissen, wenn man es in der Hand hält.

  17. Ich muss ehrlich zugeben: ich abonniere einen Blog schneller, wenn er mit schönen Photos ausgestattet ist. Zum einen finde ich, dass schöne Bilder anziehend wirken und einen Blogpost interessant gestalten, sodass man einfach weiter lesen möchte, weil ein Produkt einfach interessiert. Bei all den schönen Schokoladenseitenphotos sollte jedoch die eigene Kritik nicht fehlen. Auch die bewegten Bilder finde ich wichtig, um ein Produkt aus verschiedenen Perspektiven und Lichteinflüssen betrachten zu können. So kann ich selbst neben den schönen Hochglanzphoto auch Kritikpunkte finden und vielleicht den Charakter des Produkts erahnen. Aber wie schon erwähnt, attraktive Photos finde ich eigentlich schon wichtig, auch wenn es manchmal die Wahrheit verfälscht. Zu dunkle, verpixelte Photos wirken einfach abschrecken.
    LG

  18. Ich musste feststellen dass man bei Posts mit weniger Bildern (zb. Gesichtspflege) viel weniger Kommentare bekommt als für Beiträge mit hübschen Bildern und vielleicht weniger Text. Oft wird das Review dann auch kaum gelesen und einfach geschrieben „oh tolle Farbe“ oder so etwas in der Art. Da wird schnell übersehen dass das Produkt an sich gar nicht so toll war.
    Für mich machen Blogs mit total schlechten Swatches/Bildern nicht viel Sinn weil ich viel online kaufe und gute Bilder brauche um mich zu entscheiden. Da nützt mir dann das Beste Review leider auch nichts. Aber es muss jetzt nicht unbedingt Profi Ausstattung sein, die meisten Cams machen heutzutage schon super Bilder. Klar nicht so perfekt wie vom Fotografen aber in den meisten Fällen reicht es.
    Und ja wir gehen nach der Optik… ich sag nur Seepferdchen Puder, Guerlain Produkte. Wenns hübsch aussieht nimmt man andere Nachteile oft in Kauf.
    Blogs die nur hübsche Bilder hinklatschen und gar nix schreiben mag ich allerdings auch nicht, es muss nicht viel Text sein aber zumindest ein paar Zeilen worums geht wie das Produkt so ist…

    • Jupp, das sehe ich ähnlich bzw. meine Erfahrung.

      Denn auch, wenn die meisten Mädels hier in den Kommis auf die Texte verweisen – die Tatsache, dass sie zur „kommendierenden Schicht“ gehören, zeigt, dass sie von der aktiven, beteiligten Sorte sind. Und das ist die Minderheit – man kennt die Zugriffe und den Anteil der Kommendierenden.

      Ich habe es ähnlich wie du erlebt: einige schreiben TOLLE FARBE, obwohl da negative Dinge stehen. ICh weiß dann nie so recht, wohin damit und wie häufig das passiert…

  19. Magi, ich möchte ganz offen dazu meine Meinung sagen, ohne dich anzugreifen, das vorweg.
    Ich fand die Bilder zum Bacterium Lack furchtbar. Das liegt jedoch in meiner ur-eigenen Betrachtungsweise und meinem visuellen Gefühl. Ich bin leidenschaftlicher Nail Junkie und für mich sind gepflegte Nägel, mit dementprechend sauberer Maniküre ein Muss. Das ist natürlich nicht allgemeingültig, aber mein eigener Maßstab, den ich mir für mich rausnehme.
    Es geht mir dabei nicht um DEN perfekten Lackauftrag, aber um einen netten Anblick, der eine eventuelle Kaufentscheidung eines Lackes fördert, anheizt. Ich mag keine abgesplitterten Nägel sehen, nicht an mir, nicht an anderen. Sollte was splittern, dann entferne ich den Lack von den Nägeln.

    Nun ist mir aber deine Intention die Maniküre von Bacterium so zu zeigen durchaus verständlich. Es galt die Qualität u.a. aufzuzeigen, nicht nur das spezielle Finish. Spannend gerade bei Illamasqua, denn ansich halten diese Lacke wirklich bombenfest. Was mir, trotz unschöner Bilder daran gefallen hat, ist die Tatsache, dass Nagellacke des gleichen Herstellers eben nicht immer gleich sind, und sich einheitlich auf den Nägeln verhalten. Wie oft liest man, dass Lack XY doch so schlecht sei, bei anderen aber von Top Qualität zeugt. Ebenso wird es bei Bacterium sein.

    Zusammengefasst, ich mag schöne Maniküren, nicht perfekte, aber gepflegte. Klar verkauft sich eine Farbe so besser und spricht mehr an. Von daher empfand ich es speziell bei Bacterium schwierig den Lack ansich ansprechend zu empfinden. Und wie immer liegt es im (eigenen) Auge des Betrachters.
    Ich habe keine perfekten Nägel, und bin auch kein Profi in Sachen Kamera und Bilder, das sei am Rande erwähnt. LG 🙂

    • Ich verstehe, was du meinst. Genau das Dilemma ist es ja – was überwiegt letztendlich. Ich habe gerade, was die Nail-Fotos betrifft unheimlich viel geändert in den Jahren. Wenn man sich die ersten Nagellack-Swatches ansieht – für mich sind das Welten. Nicht zuletzt, dass ich wohl mehr oder weniger deswegen meine Nägel länger trage. Ich sehe die Bilder auch gern „schön“ und entferne auch mal ein Stück Nagelhaut. Daher verstehe ich absolut eben diese Herangehensweise und sie ist mir auch Bestreben.

      Und dann kommt das Dilemma – ich war ja drauf und dran abzulackieren bzw. sie NICHT abzulichten. Ich war aber so verärgert, dass der Lack nicht „so lange warten konnte“, dass ich ihn fotografieren kann, dass ich dachte, er verdiene keine zweite Chance. DAS ist ja letztendlich auch das, was ich gern gesehen hätte, wenn ich z.B. Interesse an den Lack gehabt hätte – wäre für mich ein KO-Kriterium. Schöne Bilder hingegen hätten ich zum Kauf animiert. Und 0% oder 100% – das ist irgendwie so gigantisch. Da geht es ja nicht nur, drum, ob es gefällt.

      Unheimlich schwierig.

      Die Frage für mich ist, was tun beim nächsten mal,w enn sowas passiert. Ablichten und archivieren, bis ich wieder neu lackiere und beide Versionen posten? Das könnte im Falle einer mieser Erfahrung Jahre dauern. Sofort neu lackieren (juckte mir in den Fingern)? Hm, irgendwie finde ich, dass das viel „verlangt“ ist. Einfach unter den Teppich kehren – gar nicht posten? Auch irgendwie Kaka… Nur nen Ausschnitt vielleicht… Hm. Aber wenn ich schreibe, er ist streifig und splittert und zeige es nicht – dann ist ja auch etwas strage. GOTT, ich finde keine Lösung – echt nicht XD Ich werde es wohl einfach spontan entscheiden, sollte so etwas passieren.

      • Ich denke auch, dass eine spontane Entscheidung in so einem Fall nicht verkehrt sein kann. Klar sollst du dich nicht mit einem Lack quasi unter Druck setzen, nach dem Motto: „das muss ich jetzt superschön lackieren, damit die Bilder für jeden präsentabel sind“. Schon gar nicht dann, wenn ein Lack nicht flawless auf den Nägeln landet, warum auch immer. Ich habe mir beim durchlesen hier auch so meine Gedanken gemacht, ob es genügt, wenn ich schreibe, dass nach 4 Tagen massive Tipwear zu sehen war, oder ob ich auch immer ein Tragebild von Tag 1 und Tag X hinzufüge. Meist fotografiere ich am ersten oder zweiten Tag der Maniküre und ich bekomme schon bei gut sichtbarer Nagelspitzen Abnutzung den Drang neu zu lackieren. Naja, das ist eh alles subjektiv. Im Grunde mache es wie du es empfindest, deine Leser werden es so oder so zu schätzen wissen, auch wenn es mal nicht der optische Himmel sein mag. 😉

  20. das nagelfoto war sogar mir zu unapetitlich aber so what?
    das war er nunmal und ich lese ja nicht um von einer lego welt was zu erfahren sondern weil ich fakten will. das gehört nun mal dazu. es sind ja immer leute anderer meinung.
    („die farbe ist aber klasse bei mir“, „bei mir hält der gut“)
    dann bräucht ich ja nur einen blog lesen der alles „verkauft“.
    aber die grenze ist bei mir eindeutig da wo ein ramschprodukt in zu schickes licht gerückt wird.
    wenn es das produkt nun mal nicht hergibt dann ist es so. das sollte man auch nicht als fotografische herausforderung bertrachten (ist ja kein fotografenblog!)
    oder zumindest realität und rausgeplüschtest gegeneinander stellen (kann schon verstehen das man manche bilder nicht im kämmerlein versauern lassen will)
    lg
    andrea

  21. ich fotografiere bilder ganz normal.
    natürlich schon gut, aber ich gebe mir keine mühe das produkt irgendwie über-schön darzustellen.
    die bilder sollen natürlich schön fürs auge aussehen, aber ich versuche alles immer recht farbgetreu darzustellen und auch genau so wie ich es sehe..

    immerhin geht es bei realistischen bildern ja auch um die ehrlichkeit des bloggers. deswegen ist mir ein gesplitterter lack tausendmal lieber als ein bild, bei dem der lack dem bild nicht gerecht wird.
    man ließt einen blog doch, um zu wissen wie etwas aussieht. würde sich der kauf lohnen? schaut es gut aus?
    und wenn ich auf einem blog, bei einer person wie dir, die auch sehr kritisch sein kann ein bild von einem lack sehe, der mir persönlich gut gefällt kaufe und daheim dann sehe der ist in wirklichkeit nicht mal ansatzweise so wie auf dem bild, fühl ich mich ja auchn wenig verarscht.
    ich denke das ist eine sache des vertrauens.
    schöne bilder hin oder her, aber wir blogger sind keine zeitschrift und werden nicht für perfekte werbebilder bezahlt. man ließt uns weil man unter anderem auch die wahrheit hinter der zeitschrift sehen will.

    und ich denke bei 70% aller leser ist es so das sie nicht richtig die texte lesen sondern nur bilder anschauen. sieht man doch oft an den kommentaren… traurig.. für was schreib ich mir manchmal die finger wund?

    ich gehöre zu denen die gerne die texte ließt UND realistische bilder will.
    und ich brauch auch keine 5 bilder in verschiedenen lichtaufnahmen, mir reicht 1 oder 2 bilder bei dem das produkt original die farbe hat, wie in RL auf den fingern. genau dafür lese ich einen beautyblog. um mir das bestellen einfacher zu machen.

    • Ja, ist das nicht aber das Problem?

      1. was ist RL – Sonne? Lampe? indirektes Licht, dass durch eine klare Scheibe um 16 Uhr MET fällt?
      2. die Original-Farbe bemisst du woran? Wie sie dein Kamera Display darstellt – dein Bildberabeitungsprogramm in Relation zu was? – dein Monitor? Woher weißt du denn, dass mein Monitor es genauso darstellt?

      Von Objektivität in der Hinsicht kann mal also NIE sprechen. Und ich hoffe, davon gehen auch die Leser aus: es sieht auf meinem Bildschirm immer anders aus als auf ihrem. Garantiert 🙂

      • ich persönlich messe es an meinem monitor, wobei ich bei meinem lippenswatches z.b. immer dazu sage das hautfarbe und bildschirmeinstellungen das bild natürlich beeinflussen.
        aber wenn ich perfekte bilder erwarte kauf ich mir eine zeitschrift..
        ich entfolge z.b. auch grundsätzlich die, die mir einfach nur ein bild hinklatschen und nichts richtiges dazu sagen können, bzw. der ganze blog aus keiner gescheiten review besteht.
        ein blog besteht für mich ja nicht nur aus bildern.

        gutes beispiel z.b. war damals meine NYX bestellung. natürlich weiss ich, wie gesagt, das ein bildschirm immer die farben verändern kann, gerade bei einem laptop geht das sehr schnell.
        hab dann natürlich ein haufen swatches im internet gesucht und blieb bei einer bloggerin hängen mit nem haufen nyx lippies.
        nach meiner bestellung, als ich die lippies im rl sah hab ich zuerst gedacht, die hätten im netz ab und an die farben falsch beschriftet, bis mir beim nochmaligen hinsehen aufgefallen war:
        die bilder waren perfekt, aber an der hautfarbe der person (durch vergleich anderer bilder) ist mir letzten endes ausgefallen das die person unheimlich mit kontrast, und sättigung spielte…
        ich hab erwartet das durch lichtverhältnisse usw. die bilder verfälscht sind.. aber perfekte bilder durch kontrast und sättigung… das war dann wohl meine naivität die sich da meldete.. und mehr meine ich nicht 🙂
        ich vertraue einfach darauf, das blogger die ich gerne und regelmäßig lesen eine farbe bis zur unkenntlichkeit verfälscht, nur um ein bild hinzubekommen, an dem sich das auge nicht satt sehen kann.
        ich denke das hofft niemand.

        • sorry, eine farbe NICHT bis zur unkenntlichkeit verfälscht. so mein ich 🙂

        • Ohja, das kann ich so unterschreiben.
          Vor allem bei den NYX Lippies hab ich mich anhand von Swatches aus google schon schwer verschätzt und die ein oder andere Farbe gekauft, die im RL überhaupt nicht so aussahen, wie auf dem Swatch oder gar nicht die entsprechende Farbe war. o.O

  22. Mh, das ist natürlich ein sehr schwieriges Thema.
    Ich würde sagen, ich versuche es irgendwie aufzuwiegen. Ich möchte, dass meine Fotos im Prinzip ästhetisch wirken. (Schärfe, Position des Gegenstandes im Bild und Helligkeit sollten also stimmen).
    Wenn es jedoch an das Retuschieren geht kommt meine Grenze knallhart – sofort:
    Ich glaube das größte, was ich bei Bildern auf meinem eigenen Blog jemals verbrochen habe, war eines meiner Gesichts-Hä(a)rchen wegzuretuschieren (und nein, da ging es nicht um eine Foundation, welche die Gesichts-Härchen betont – es war also vollkommen irrelevant :D).
    Ansonsten ist alles zu 100% unbearbeitet was Kontraste und Co. angeht. Auch die Produkte selbst verändere ich nie.
    Wenn mein NARS Rouge oder meine NAKED Palette ein Staub/Dreckfänger ist, dann soll man das auf den Fotos auch ruhig sehen.
    Das mit dem Funkeln auf dem Nagellack ist natürlich, wie du schon sagtest, Ansichtssache.
    Ich versuche die Farben etc. möglichst genau abzulichten. So, dass ich es vertreten kann, dass andere sich an meinen Fotos orientieren.
    Mit bestem Wissen und Gewissen also.
    Dass es trotzdem vorkommen kann, dass manchmal eine Farbe (trotz einfarbig weißem Hintergrund) verfälscht wird ( ich habe das Gefühl rotstichige Lilatöne sind Magneten von diesem Fall ), kann man leider daran nichts ändern als 21394783294 verschiedene Fotos zu machen, das beste auszuwählen und als Notiz vermerken, dass die Farbe eigentlich mehr so und so wirkt.

    Fotos sind eben auch etwas subjektives, wie der Inhalt des Postes auch.

  23. Natürlich gucke ich mir die schönen Bilder an und weiß sie zu schätzen, aber ich konzentriere mich dennoch meistens auf den Text. Ich lese nur wenige Blogs von Leuten denen ich vertraue (zu denen gehörst natürlich du), deswegen sind bei mir die Bewertungen des Produktes vom Blogger kaufentscheidend und nicht die Swatches/Fotos.

  24. Schöne Bilder sind immer hübsch anzusehen, lenken aber oft vom Wesentlichen ab. Eine gute Digitalkamera tuts auch, man braucht nicht unbedingt eine Spiegelreflexkamera.. Ich versuche, relativ gute Bilder mit meiner Kamera zu schießen, was mir manchmal ganz gut gelingt. Heute habe ich zum Beispiel viele Posts vorbereitet und viele gute Bilder geschossen/bearbeitet. Allerdings braucht das auch seine Zeit.. :hippo:

  25. Produktfotos auf Blogs sollten nichts beschönigen, was nicht da ist, sondern so neutral wie möglich sein. Was für mich zählt, ist der begleitende Text. Das bedeutet nicht dass ich auf dunkle Wackelfotos stehe, aber bei den meisten Produkten, die mich interessieren, kann ich im Laden selber swatchen (gibt Ausnahmen wie z.B. NARS). Mich interessiert in erster Linie, welche „Performance“ das Produkt abliefert, wie die Anwenderin damit klarkommt und unter welchen Umständen sie es verwendet. So erfährt man nämlich am ehesten, ob ein Produkt nur auf den ersten Swatch schön ist oder ob das Versprechen auch gehalten wird.

    Blogs sollten nicht verkaufen, sondern eher aus freien Stücken Bericht erstatten. So sehe ich es zumindest. Dass man sich dann als Leser für ein reviewtes Produkt entscheidet und es kauft, weil es gut ist, ist doch ne tolle Sache. Das heißt für mich auch, dass ich auf hobbymäßigen Beautyblogs keine Fotos brauche, die mir das Gleiche versprechen wie die sowieso geschönten Werbebilder.

  26. Wieder mal so ein schwieriges Thema… Und ich als Leserin beschäftige mich oft mit den Fragen. Einerseits will ich „sexy“ Fotos sehen (habe ich schon als Kind nur die Bücher mitgenommen who auch viele schöne Bilder drin waren *schäm*) andererseits will ich das Produktbilder wahrheitsnah wie möglich sind. Aber am meisten schätze ich an den Blogs die Indiviidualitet. Dass ein Blog das wiederspiegelt was eine auch „lebt“!
    Dein jungste Nagellack Post ist der besste Beispiel, ich fand den gut! Und Bilder absplitternder Nägel schrecken mich auch nicht ab wenn es zur Sache passt. Es gibt natürlich Blogs die so nach Perfektion streben das man beinahe brechen muss! Sorry ich habe`s gerade mit Perfektion.. Aber wenn manche meinen es soll alles so schön und präsentabel aussehen wie es nur geht dann muss es wohl auch so sein aber dann bitte nicht vergessen GROSS dazuzuschreiben dass das Produkt eigentlich Sch…e ist. Klingt jetzt etwas wütend ist mir aber tatsächlich passiert das ich mir ein Nagellack angefixt gekauft habe der sehr schlecht war. Es war aber nirgendwo erwähnt ..kann natürlich an meiner Lackiererei liegen.
    Und was Bilderflut angeht.. wenn mich etwas nicht wierklich interessiert überliste ich die meisten aber wenn ich bei einer Kaufetscheidung nach Swatches suche kann jeder einzelner nützlich sein.

  27. Also ich schaue natürlich auch zuerst auf Bilder, aber ich lese auch immer 🙂 Für mich müssen die Beiträge interessant und nett geschrieben sein!
    Ich habe z.B. selbst das Problem nicht die beste Kamera zu besitzen, somit sind meine Bilder auch manchmal etwas zu dunkel oder es kommt die Farbe nicht so rüber wie es sollte. Egal wie viele Bilder ich dann auch gemacht habe. Ich schreibe dies wohl auch dann dazu, wenn es in Wirklichkeit etwas anders aussieht. Ich finde aber, dass kein Produkt hoch gelobt werden sollte, wenn man nicht wirklich damit zufrieden ist. Und ich finde auch gut, wenn man kritisch über Sachen schreibt. Mir hilft dies, da ich dann auch erst wirklich überlegen kann, ob ich mir es kaufe oder nicht. Wenn jetzt totale Spitzenbilder dabei sind fragt man sich ja schon, warum man nicht zufrieden ist. Wäre schon sehr seltsam.
    Ich finde aber auch ok, wenn man mal ein FOTD oder sonstiges zeigen möchte, dass man hier die „Schokoladenseite“ und super Kamera nimmt.
    Ich selbst bewerte meine Sachen so wie ich damit klar komme und zufrieden bin. Finde ich etwas nicht gut, schreibe ich es auch. Finde ich etwas klasse, sag ich dies natürlich auch 🙂
    LG
    Sally

  28. also ich persönlich habe mich für meinen blog dazu entschieden, dass mir die korrekte darstellung der farben über das ästhetische geht.
    ich stelle auch ein bild mit verpatztem eyeliner online wenn dafür die farben stimmen!
    wem das nciht gefällt, der soll sich umschauen und fondet bestimmt einen blog der ihm das bietet was er möchte.
    wenn ich blogs lese und die bilder perfekt sind, dann stehe ich den farben doch immer sehr misstrauisch gegenüber, denn wenn ein foto mit einer farbe kommt die ich zu hause habe, stelle ich ganz oft fest, dass ich sie nach dem foto niemals erkannt hätte!
    schwieriges thema finde ich!
    ich versuche auf jeden fall ein gesundes maß zu finden, wobei die farben im vordergrund stehen.
    das was dazu geschrieben wird ist ja nochmal ein thema für sich.
    ich lese am meissten posts die kurz und knapp sind und suche mir ausführliche raus, wenn ich überlege etwas zu kaufen.
    lg =)

    • Wobei ich nicht finde, dass sich dass widerspricht. Also annähernd korrekte Darstellung und schöne Bildkomposition

  29. Also mich begeistern schön inszenierte und abgelichtete Produktbilder total! Ich kann mich da einfach am schönen Anblick erfreuen, egal ob ich das jeweilige Produkt besitze, oder nicht. Und wenn ich etwas auf eine solche, wie dargestellt, besondere Weise abgelichtet sehe, das ich habe, dann schaue ich es mir daraufhin immer an, und finde es mit diesem Foto im Hinterkopf irgendwie noch schöner als ohnehin schon. Wahrscheinlich ist das Manipulation pur, aber ich steh dazu, und ich finds überhaupt nicht schlimm. Wenn ich etwas super schön fotografiert sehe, und es dann aus meinem Schrank nehme und in natura anschaue, dann sehe ich irgendwie immer auch das schöne Foto darin, und freu mich ein so schönes Produkt zu haben. Insofern empfinde ich solche Fotos ganz ungeachtet aller kritischen Gedanken, die man sich hierzu machen kann, einfach als optische Freude, die sich mitunter von der Betrachtung des Fotos auf die Betrachtung des Originals überträgt.

    Sind gut bebiderte Blogs interessanter als wenig bebilderte? Natürlich. Das ist doch ganz logisch, gerade bei einem so visuellen Thema wie dekorativer Kosmetik. Gut recherchierte oder auf Erfahrung basierende, und so oder so informative, fundierte und prägnant formulierte Blog-Beiträge sind natürlich enorm interessant und hilfreich; aber ich denke, so ausführlich und gut kann gar nichts formuliert sein, als daß es nicht durch die Untermauerung mit Fotos noch greifbarer werden würde. Wie naturalistisch diese sein sollen, darüber kann man in der Tat streiten. Ich denke, sie sollten nicht irgendwie realitätsfern ästehtisch inszeniert sein – sonst wäre der Effekt ja der gleiche wie bei realitätsfern ästhetisch bearbeiteten Bildern, und ich denke, demgegenüber ist eine ablehnende Haltung einhellig. Aber so ein bißchen mit Licht und was es da kameratechnisch für Möglichkeiten gibt, unterstützt, das darf schon sein. Schließlich geht es beim Schminken ja darum, eben gerade nicht das naturalistische Anlitz unserer selbst zu zeigen, sondern dieses zu verschönern und uns selbst damit auszudrücken. Und ich denke, wenn wir ein Produkt oder Tragebilder als superschön, oder sagen wir mal, vielleicht einen Tick perfekter sehen, als sie vielleicht sind, und dabei auch wissen, daß das nicht alles Photoshop ist, sondern schon quasi echt, dann nehmen wir diesen Eindruck besonderer Schönheit, und eine gewisse Begeisterung, die wir bei der Fotobetrachtung hatten, mit in unsere Anwendung und unser Makeup, und strahlen das vielleicht auch ein bißchen mit aus.

    Auch eine irgendwie negative Beeinflussung unserer Kaufentscheidung befürchte ich durch solche Fotos eigentlich nicht. Ich jedenfalls habe mir noch nie ein Produkt gekauft, von dem ich nur ein einziges Foto, bzw. eine einzige Fotoserie gesehen hab. Und wenn man sich ein paar mehr Eindrücke verschafft, werden immer auch weniger perfekte dabei sein, und auch verschiedene Motive, also Verpackung, Produkt, Swatch, Tragebild, etc., sodaß man da schon einen Überblick bekommt. Insofern muß ich sagen, schöne Produktbilder um ihrer selbst Willen mag ich total gern, und auch in Bezug auf meine eigene Anwendung oder meine Kaufentscheidung fühle ich mich durch sowas im wahrsten Sinne des Wortes nicht hinters Licht geführt.

  30. Also ich muss schon ehrlich sagen, dass ich einen Blog mit tollen Fotos schneller abonniere, da ich es einfach toll finde mir so schöne Fotos anzuschauen! Und ich sehe das auch bisschen wie Paphiopedilum (Kommi vor mir), denn man schaut sich ja meistens doch mehrere Blogs an bevor man sich ein Produkt kauft und gewinnt dadurch mehrere Eindrücke. Also ich würde nicht darauf verzichten wollen mir diese „tollen“ Fotos anzuschauen nur damit ich die vollkommene Wahrheit eines Produkts sehe, dies erreicht man in vielen Fällen eh nur wenn man sich das Produkt selber anschaut finde ich.

  31. Ich finde schöne Fotos gehören zu einem Blog nunmal dazu, denn wer sieht sich lieblos hingeklatschte Handyfotos auf denen man nichts erkennt schon gerne an? Ich denke jeder von uns abonniert lieber einen Blog mit guten Fotos, anstatt einen wo die ganze Review nur aus Text besteht, da kann der Text noch so toll geschrieben sein, gerade wenn es um Kosmetik geht, möchte ich mir doch auch einen visuellen Eindruck vom Produkt machen können.

    Wenn mich ein Produkt interessiert, freue ich mich natürlich immer über schöne Bilder, aber ich lese immer auch den Text dazu und das natürlich auf mehreren Blogs. Was ich nicht so mag, sind diese Posts wo 50 Bilder vom gleichen Produkt reingeladen werden und man sich wirklich denkt, dass jedes Bild gleich aussieht. Dann lieber zwei, drei gute Fotos und die Sache hat sich!

  32. Blende auf und nicht zu gibt Tiefenunschärfe.
    Zum Thema: Alle wichtigen Aspekte sollten rüberkommen. Wenn das Streifige nicht so stört, muss man es auch nicht sehen, wenn es für Dich den Lack negativ beeinflusst dann schon.

  33. liebe Magi,
    ich habe damals genau wegen der vielen verschiedenen Blickwinkel auf den Bildern angefangen Dein Blog zu lesen. Was nutzt mir den ein „perfekt inszeniertes“ Bild von einem Produkt, welches nur unter bestimmen Licht so aussieht, dass es mir gefällt?
    Solche Blogs wie Deiner sind für mich Gold wert!
    Ich habe keine Zeit, beim Launch jeder LE sofort in den Laden zu rennen, verpasse aber ungern was 🙂
    Ich habe gemerkt, dass in den Läden wie Douglas oder MAC bewußt extremes Licht verwendet wird, und wenn man nicht erstmal ein Swatch bei Tageslicht spazieren getragen hat, wird man doch oft von der Farbe enttäuscht, die man sich zulegt.
    Also, Blogs wie Deine helfen meines Erachtens beim Reralitätscheck.

    An dieser Stelle nochmal auch herzlichen Dank für die vielen, oft sehr in die Tiefe gehenden, Reviews und die Zeit, die Du Dir dafür nimmst!

  34. Natürlich fühle ich mich von Bildern angesprochen. Dennoch kann ich zwischen Bildqualität und Produktqualität unterscheiden. Schließlich kann auch ein Foto von einem schlechten Produkt gut sein.
    Ich finde es auch nützlich, wenn ich „ehrliche“ Bilder zu sehen bekomme. Es ist mir auch bewusst, dass die Bilder eine subjektive Erfahrung der Bloggerin sind. Doch genau durch diese ganzen Erfahrungen von vielen verschieden Menschen ergibt sich für mich eine Tendenz als Leser. Ich hoffe doch sehr, dass die meisten Blogger, ihre Produkte nicht falsch in Scene setzten, nur damit die eigenen Beiträge ansprechender aussehen.
    Mir persönlich würde dies auch nicht einfallen. So etwa hätte für mich schon fast etwas von Selbstbetrug.

    LG Angi

  35. Ich finde beschönigende oder nur die Schokoladenseite darstellende Fotos nicht unbedingt passend in einem Blog. Daher reizen mich Hochglanzfotos wie aus einem Prospekt auch nicht wirklich zur Abonnierung eines Blogs.

    Ich mache meine Fotos prinzipiell nur mit meiner Spiegelreflexkamera, jedoch bin ich selbst massiv aus der Übung und habe keine Zeit mich da wirklich reinzuknien. Aber man merkt einen leichten Unterschied zu Fotos aus der Handykamera.

    Für mich wirken großartig gekünstelte Fotos auch unrealistisch und versuchen mir ein völlig falsches Bild eines Produktes zu vermitteln. Das merke ich jedoch auch an Lichteffekten. Auch in diversen Parfümerien kann man durchaus feststellen, dass das Licht die Farbe oder die Qualität eines Produktes beeinflussen kann.

    Als Blogger gibt man eine subjektive Meinung zu einem Produkt ab und diese eigene Meinung sollte nicht durch irgendwelche tollen Fotos verfälscht werden. Auch haben einige Blogger es drauf, dass sie sämtliche Produkte einer Marke in den höchsten Tönen loben. Meines Erachtens sollte ein Blogger auch durchaus mal schreiben, dass ein Produkt scheisse ist und sich nicht durch irgendwelche Hersteller beeinflussen lassen.

    Das finde ich an deinen Blogs zum Beispiel gut, du schreibst wie es ist und das sollte auch so bleiben.

  36. Ich texte gerne, und ich finde man kann Bilder im Kopf besser erzeugen. Aber Bilder sind bequemer und leichter zu konsumieren – also mache ich jetzt auch zunehmend mehr Bilder.

    Ich bearbeitete sie dahingehend, dass ich hoffe dass durch Kontrast die Farbe eher hinkommt und so aussieht wie in RL – was es so ja auch nicht gibt. Seitdem ich an drei Monitoren (Mac, Dell und Dell Notebook) saß, weiß ich dass Bilder wenig aussagen. Man weiß halt irgendwann wieviel Farbe/Licht mehr oder weniger drauf ist – so ist Temptalia immer überbelichtet und schön gemacht. Aber ich kann trotzdem aufgrund der gleichbleibenden Qualität einschätzen wie die Farben in etwa sind.

    Aber ich will in erster Linie lesen – bei Temptalia gucke ich nur Bilder. Wer sehr schlechte Bilder macht, hm – es soll etwas drauf erkennbar sein. Und GIMP gibt es für alle Betriebssystem damit kann man ein bisschen heller dunkler oder kontrast einstellen.

    Die Technik gehört zum Bloggerhandwerk. Allerdings muss ich nicht tausend Euro in eine Kamera investieren – ich leiste mir so etwas bestimmt nicht. Und das erwarte ich auch von keinem Teenie/Studi/Hobbyblogger!

    Also: Bilder ja, in guter Qualität, ehrlich, und wenn der böse Pickel retuschiert wird habe ich nix gegen. Insgesamt aber keine Retusche und der Text muss das Produkt nochmal sprechend beschreiben. Ich „sehe“ anders als andere…

  37. Gute Fotos – nein überhaupt Fotos sind doch das „A und O“. Einen Blog, auf den sich über 4 Posts hinweg nur Text findet, würde ich nie verfolgen. Einen mit schlechten Fotos aber auch nicht.

    Ich finde es wichtig, dass die Bilder farbecht und scharf sind.

    Und was ich dich schon immer mal fragen wollte (ich hab es nirgends gefunden): WAS HAST DU EIG. FÜR EINE GEILE KAMERA *___* ?

    LG Maria

  38. Ich finde, ein Blog ist ja immer subjektiv und sollte DAS aussagen, was man eben zu dem Produkt oder zu einem Thema sagen will. Wenn sich diese eine Leserin beschwert hat, kann ich das nicht nachvollziehen, denn egal ob mit Bild oder mit Text oder verbal (im Video) kommt doch die Meinung vom Blogger/profil/youtuber zum Ausdruck, so wie sie/er es empfindet. Was nützt denn ein attraktives Foto, wenn die Aussage ist: das Produkt ist Mist oder zumindest nur eingeschränkt brauchbar ? Ich finde, der Text muss zu den Foto`s passen bzw. umgedreht. Zumindest, wenn man mit den Bildern, den Text unterstreichen will. Fotos find ich schön, wenn sie nicht überhand nehmen (ist aber HIER nicht so)
    Und wenn aber nur ein Foto als „Themenüberschrift“ benutzt wird oder für ein Thema steht, dann muss es auch nicht „ehrlich“ sein.

  39. Ich finde es gut, wie du es im Moment machst. Die verschiedenen Belichtungen reichen mir aus, um mir eine eigene Meinung zu bilden. Ein transparenterer Weg würde mir nicht einfallen. Ich finde, das hast du schon lange gut gelöst! :yes:

  40. Bei mir entscheiden zunächst die Bilder und das Erscheinungsbild welchen Blog ich abonniere … aber letztendlich entscheidet der text welchem Blog ich treu bleibe und regelmäßig lese. Es kommt eben doch etwas auf die inneren Werte an 🙂 Insgesamt muss einfach die Mischung stimmen, so wie bei dir :yes:
    Ich finde es sehr gut das du den ILLAMASQUA “Bacterium” so abgelichtet hast ! Natürlich würde der streifige Auftrag vom weitem niemand auffallen. Aber am Ende bin es ja ich die sich jeden Tag ihre Nägel anschauen muss, und dann möchte ich mir so einen Anblick ersparen. Meine Mama sagt dann immer „Das sieht man doch gar nicht !“ aber mich stört es dann total und ich lackiere neu 😀

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