Reviewlogie für die Knüppelharten

feat. ESSENCE Smokey Eyes Pinsel

Der ESSENCE Smokey Eyes Pinsel hat mir einen Blickwinkel beschert. Obwohl sehr viele um meine Meinung zu ihm baten, tu ich mich bis heute schwer dazu etwas zu schreiben. Warum? Es gibt nicht viel zu erzählen. Und ich habe auch die Befürchtung, dass jede Eigenschaft an ihm, die ich näher beleuchten würde gleichzeitig ein Gegenargument mit sich bringt.

Reviews im Internet sind ein faszinierendes Phänomen. Als Konsument vor einem Kauf bereits so viel in Erfahrung zu bringen ist wie das Paradies – und die Hölle zugleich. Die Geister, die man rief. Einige möchten nur das beste, schönste, tollste, was gibt für möglichst wenig Geld und dann auch noch mit Gutschein-Code – andere kaufen was ihnen gefällt im Affekt – egal wie viel es kostet und bereuen es nicht. Es erscheint mir, man ist häufig so beschäftigt mit Recherche, Vergleichen und dem Lesen von Reviews, dass zum Zeitpunkt einer sehr wackeren Entscheidung bereits doppelt so viele Optionen auf dem Markt erscheinen. Ich empfinde es manchmal wie eine Sucht nach Gewissheit.

Gleichzeitig verspüre ich aber auch eine allgemein vorherrschende Sucht nach der Veröffentlichung von Reviews. AIR OF THE DAY. Aber man will ja keine 08/15-Dinge testen – man will DEN neuen Hype aufdecken. So bin ich doch erschrocken, welch – sorry, dass ich das jetzt sage – Schrott in den letzten Wochen als Empfehlung die Runden machte. Wie viele ABERs und Abstriche man durchgehen lässt, um ein gewöhnliches Produkt besonders dastehen zu lassen. Der Kontext ist irgendwie verschoben. Die “lange Sicht” wird ausgeklammert und man springt auf das Tempo der Anbieter auf nur für den limitierten Augenblick zu überschauen und zu vergleichen. So kann ein Blush am 12.6. natürlich gerade das schönste unter den limitierten sein – aber auf ganz 2011 gesehen…

Ähnliches Phänomen: die Dupes. Dankbarkeit ernten für den Augenblick – in 2 Wochen ist es eh vergessen, weil bis dahin eine neue LE raus ist, die das gleiche in grüner birgt und wieder angepriesen werden kann. Bei Reviews am Kauftag hört es nun aber wirklich auf – für mich persönlich nun auch mit diesem Pinsel.

Ich kann zu ihm keine Review schreiben. Ich weiß nicht, was ich dazu sagen soll. Sämtliche Kritik kann mit dem Preis niedergeprügelt werden. Wenn ich sage, er arbeitet nicht präzise genug, ist zu weich, unkontrollierbar, nimmt nicht die Menge an Produkt auf, die ich erwarte, wird das niemandem helfen, der nun einmal nur 2€ übrig hat. Denn für 2€ bekommt man selten etwas Besseres . Und wenn man anfängt mit besseren, in dem Fall teueren Produkten zu vergleichen, kriegt man eines auf die Nuss. Ein Zielgruppenproblem? Will man nun meine Meinung oder will man sie nicht? Ich habe das Gefühl, man hasche nur nach Bestätigung für die eigene – aber das ist selten das, was ein Testberichterfasser sich eigentlich vornimmt und erhofft mit der Mühe. Und hier komme ich in Sphären, in denen die aktuell populäre Floskel zum Thema “Authentizität” durchschimmert, aber das einmal außen vor.

Ich bin mir unschlüssig, ob das ein Problem und Phänomen des super-günstigen Preissegements ist – sagt ihr es mir! Selbstgemachtes Leid? Ich finde, im höherpreisigen Bereichen gibt es etwas Ähnliches, aber da tickt das Ganze doch wieder anders. Das Grundproblem “Review schreiben der Review Willen” blinzelt aber auch hier durch.

Mit diesem Post möchte ich weder meckern, noch anpragern, noch etwas ankündigen – ich reflektiere nur meine Eindrücke, die sich absolut auch auf mich beziehen, und fände es sehr interessant zu erfahren, wie ihr das seht – als Leser – als Blogger – als Blogger und Leser. Gemeinsam mit euch meinen Horizontalen erweitern 😉

Ab wann ist eine Review eigentlich nur eine Farse?

Ich bin auch nicht verärgert, angepisst – ich habe nur das Bild des Pinsels im Picasa gesehen und habe mich gefragt, warum ich trotz großer Anfrage immernoch keine Review geschrieben habe. Also bitte stets ein leichtes Schmunzeln und Wissbegierigkeit dazudenken. Mich interessiert einfach eure Sicht – ein Schnack.

Aber natürlich möchte ich auch optimieren. Ich hätte gern einen schönen Mittelweg, der vielleicht ja nicht einmal einer ist, sondern bisher einfach nur ein Missverständnis, zwischen dem, wie ich mich wohl fühle Produkte zu empfehlen, davon abzuraten oder einfach nur kurz Feedback zu geben und dem, was euch wirklich hilft. Hilft – und nicht nur entertain-t. Denn das führt einfach schnell zu Frust.

Sind vielleicht “Unboxings” nützlicher als ihr Ruf, sodass Fragen, Erwartungen, Hinweise im Vorfeld angefragt werden können – Review in Form eines F.A.Q. – gleichzeitig aber realistisch sein, dass, wer einen 2€ Lippie will, sich den auch kauft, wenn er eine schlechte Bewertung bekommt, weil man eigentlich nur Bestätigung für eine Entscheidung suchte, die längst gefällt ist. Und damit meine ich eben Dinge, die so durchschnittlich sind, dass es nicht viel zu sagen gibt – natürlich nicht die wirklich heißen Geheimtipps oder Produkte, die als Investition von Geld und Zeit eingestuft werden. Ich habe das Gefühl, es genüge, wenn ein Produkt häufig auftaucht oder nach einer Vorstellung nie wieder – aber da fehlt mir eben die Sicht derer, an die sich so etwas richtet. Eure!

Ich hoffe, polychromatisch nimmt es mir nicht übel und versteht meine Intention nicht miss, dass ich einen Beitrag von ihr als Beispiel nehme.

Sie hat sich in den letzten Tagen unheimlich viel Mühe gegeben die neuen Samantha Chapman Pinsel zu testen – alleine die aufwändige und teuere Bestellung sag ich nur. Alle riefen JUHU!, als sie “unboxte”. Und kaum ist die erste Review online, kommentieren nur wenige und sie ist enttäuscht. Die Frage ist: war die Nachfrage nach so einer Review wirklich da? Bei so viel Enttäuschung über mangelndes Feedback zweifle ich die Motivation des Einkaufs an, wenn auch diese mir sehr sympatisch ist. Und hey, ich kenne solche Enkäufe ZU gut – ebenso den Frust. Als ich jammerte, wart ihr aber nur 20 Leute… Und dann war ich drüber hinweg – über Reviews der Reviews wegen.

Bloggen des Bloggers und nicht des Bloggens Willen

Autor

Mother of Pearl, Shimmer & Magimania
graublau | ∫∫∫ braun & fein | Ω sehr hell & gelblich | Sommertyp | leichte Mischhaut | Haardesaster

  1. PS: trotz aller miesen Eigenschaften des Pinsels, die ich auch sehr mit meiner persönlichen Erwartung an so einen Pinsel verbinde, kann ich nix anderes sagen als: UNBEDINGT KAUFEN, wenn es euch in den Fingern juckt. Und eben der Widerspruch von Empfehlung zu Testergebnissen wurmt mich in dem Fall…

  2. Ich mag den Pinsel nicht.

    Aber ich verstehe was du meinst mir kommt es auch sehr oft vor das sich Blogger ‘gezwungen’ fühlen möglichst schnell eine Review zu einem Produkt zusammen zu tippen nur damit es eine Review gibt.
    Wie zum Beispiel bei LE’s am besten schon am nächsten Tag eine ‘Review’ für die Leser zu erstellen obwohl man noch gar nicht wirklich mit dem Produkt ‘gespielt’ hat und es somit nur kurze Eindrücke sind. Vielleicht reicht es einem als Review aber ich verstehe unter einer Review viel mehr ein langzeitiges testen. Ich finde auch das man nur bloggen sollte was man will und einem Spaß macht und nicht jeden Monat Favoriten zu posten nur weil man es schon immer gemacht hat.
    🙂

    • Ja genau. Das klingt auch in der Theorie alles total logisch – aber irgendwie verschiebt sich die Praxis.

      Die LE-Produkte dürften doch sehr schuld daran sein – man verdirbt sich mit dem Tempo ja irgendwie seine Reputation. Andererseits hab zumindest ich das GEfühl schnell “ausgeschlossen” zu sein, wenn ich mich mit einer superduper-LE nicht beschäftige.

      Für viele, v.a. die Blogger, ist Kosmetik inzwischen einfach viel mehr als nur pragmatisches Benutzen. Die Community hat einen sehr hohen, emotionalen Stellenwert. Der Druck ist hoch – nur macht man sich den vielleicht selbst oder sind die Erwartungen doch so groß.

      Wie du schon schreibst: du verstehst XYZ unter einer Review (ich auch) – aber das macht ja schon einen gewissen Druck. Insbesondere, wenn einem Leute Mails schreiben: HAST DU NICHT EINE REVIEW VERSPROCHEN?

      Und da komme ich halt echt ins Wanken – und dabei würde ich nicht behaupten ein Softie zu sein… Ganz schön krass der Chili 😛

      • Die Praxis versaut aber auch immer die Theorie ^^
        Ich finde es aber auch sehr krass zu sagen ‘Ich will jetzt die Review die du versprochen hast’ natürlich fühlt man sich gezwungen es dem Leser recht zu machen aber ich finde das die Review dann irgendwie ein bisschen verfälscht wird und das finde ich doof. Dieser Druck etwas machen zu müssen obwohl man doch einen Blog eröffnet hat und sich auszutauschen und vor allem weil man Spaß daran hat und ich vermisse diesen Spaß bei sehr vielen Bloggern. Genauso wie die Frische und unbesorgte Art. Es sind Blogs und keine Gerichtsbeschlüsse nach denen man sich richten muss.
        😉

        • Ja ne? Diese Festnagelbarkeit – das ist ein Druck, der wieder einmal Herz und Hirn trennt…

        • ich denke genau so.
          ich durfte aber die erfahrung machen das Leser sehr schnell “undankbar” werden wenn nich zackig reviews kommen.
          ist natürlich bei LEs etwas doof, wenn erst 4 wochen später eine review kommt und das produkt nicht mehr zu kaufen ist. aber was wollen die leser? einfach nur bildchen, oder eine ehrliche meinung?

          Bloggen aus spaß ist etwas, was ich wirklich versuche durchzuziehen, auch nicht nur für den blog zu kaufen. Aber es demotiviert schon sehr wenn man sieht das man durch nicht tägliche posts wenige leser hat oder entfollowt wird und andere die ständig posten, durch nicht selbst bezahlte produkte, sondern zugeschickte, immer mehr leser bekommen.
          Ich gönns natürlich jedem, aber ist natürlich klar das jemand mehr möglichkeiten hat wenn er viel geschenkt bekommt.

          hab mich damit aber abgefunden. will gar keinen zwang empfinden.. und ist für mich wirklich eine austausch-basis, dieser konkurenzkampf macht einen ja mürbe. Ich will immerhin wirklich eine Meinung über ein produkt posten, das ich auch wirklich ausprobiert habe und nicht nur angeschaut habe..
          stört mich immer bei den massigen Creme-posts in blogs. so viel auf einmal kann man doch gar nicht testen.
          oder nur lustlos hingeflatschte swatches auf den arm, oder ein bild mit dem kommentar “review folgt in ein paar tagen” – hätte mans doch gleich lassen können.

          ach egal.. hauptsache man hat spaß :3

        • Ich denke, du solltest bei deinem ursprünglichem Konzept bleiben, also so wie ich es verstanden hab. Du hast immer gesagt “Ich mache nichts auf Wunsch”. Finde ich völlig in Ordnung, ist ja schließlich dein Blog. “Schwierig” finde ich als Leser angekündigte Reviews, die nicht kommen. Ich habe mich super auf deine Sigma Review gefreut, weil dein Urteil nicht meins sein muss, du aber meist so detailliert beschreibst, dass ich daraus abschätzen kann, ob es mir vielleicht gefällt.
          Irgendwann hab ich mir die Pinsel einfach einzeln bestellt und bin auch zufrieden damit. Schließlich ist es auch nicht deine Aufgabe zu machen, was die Leser wollen.

          Mach dein Ding,
          mach was dir Spass macht,
          nimm Anregungen an, wenn sie ordentlich Formuliert sind und du sie gut findest.

          Ich find gut, wenn du nichts ankündigst, dann kann auch keiner fragen wo der versprochene Artikel bleibt.

          Von LEs bin ich eh übersättigt, wenn es keine Tester vor Ort gibt, kaufe ich aus Prinzip nicht.
          Es gibt genügend andere Blogs, die LEs vorstellen und auch erste Eindrücke präsentieren. Wer daran interessiert ist, muss diese Infos nicht hier bei dir beziehen.

          Und zu dem Pinsel: ich habe ihn vor allem für Reisen gekauft, aber auch so schon oft benutzt. Als Pencil Brush völlig untauglich in meinen Augen, um rauchig Farbe in die Lidfalte zu geben, gefällt er mir gut. Als kleinen Blender kann ich ihn mir auch gut vorstellen.

          Das alles ist aber natürlich meine Meinung und mich hätte gewundert, wenn er dir im Vergleich zu deinen vorhandenen Pinseln eine Bereicherung dargestellt hätte.
          Solche Vergleiche kenne ich von dir und würde mich wundern, wenn du diesen jetzt als DEN Pinsel bezeichnet hättest.
          Auch aus “negativen” Reviews deinerseits kann ich ja lesen, ob ein Produkt meinen Anforderungen genügt.

          Hoffentlich war der Text jetzt nicht zu wirr…

  3. hmm… also ich kann deinen Gedanken total nachvollziehen und dem nur zustimmen.
    Allerdings:
    Ich möchte gerne Reviews lesen und natürlich muss man abwägen, was man für den Preis bekommt.
    Ich erwarte bei einem Essence Pinsel keine Mac Quali (wobei ich damit auch keine Erfahrung habe ;)) aber nur so rein vom logischen her. Aber wenn ich mir einen Pinsel von Essence kaufe, kann er dennoch vielleicht besser sein als ein Pinsel von Ebelin. Also sollte man vielleicht eher in dem Preissegment vergleichen. oder naja, es ist einfach verdammt schwer 😀
    Und ich lese deinen Blog, weil ich gerne deine Meinung höre und dass man es nicht allen recht machen kann ist klar 🙂
    Ich finde es aber sehr toll, dass du deine Gedanken so offen teilst und immer versuchst, das Beste aus deinen Möglichkeiten (zB durch deinen Blog Leute zu informieren) heraus holen möchtest!
    Mir fällt da gerade ein Blog ein, den ich schon seit langem regelmäßig lese, “Cleos Beauty Blog” und sie macht jede Woche eine Art Themenwoche und vorher darf man abstimmen, worüber man denn etwas wissen möchte, da gibt sie halt so 4-5 Sachen vor.
    Man muss ja nicht gleich eine ganze Woche draus machen, aber ich finde die Idee gut. Man könnte ja auch Review “Ja” “Nein” machen und wenns genug Feedback gibt (auch wenns mehr Nein als Ja gibt), sieht man ja obs Leute interessiert oder eben gar nicht.
    Naja, ich schreib hier schon wieder so viel.. sollte mal ins Bett gehen 😀
    Gute Nacht, leibe Magi 🙂

    • Danke für dein Feedback. Und das klingt alles fantastisch – genauso sollte es ja auch sein. Aber am Ende ist die Realität doch anders.

      Im gleichen Preissegement vergleichen: da scheitert es vielleicht einfach an der Menge. Muss man für eine fundierte Review viele Pinsel haben? Ist dann nicht gar einfach ein direkter Vergleich nicht sinnvoller, als separate Reviews? Einfach auch um dieses Deckmäntelchen wegzuwerfen. Nur wird gern alles übersehen, was nicht als review betitelt ist, habe ich das Gefühl. Gerade solche alternativen, “versteckten” Beurteilungen meine ich – eigentlich ist das so viel cooler – aber eben auch mehr Arbeit…

      Letztendlich stelle ich mir die Frage, ob eine Review von mir für dich wirklich bereichernd ist. Wer auf’s Budget schaut, hat nun einmal einen anderen Standpunkt als ich. Können sich unsere Erwartungen decken?

      Den Blog schaue ich mir mal an, aber genau das widerspricht ja letztendlich meiner letzten Aussage. Ich möchte zwar eure Wünsche einbeziehen, mich aber nicht danach richten. Ich schreibe über alles, was ich will, auch wenn keiner es wissen will. Man erntet nicht viel Dankbarkeit, eher Kritik, warum man z.B. wie bei URBAN DECAY was Exotisches beschreibt. Aber ich verkneife es mir doch nicht… Gleichzeitig möchte ich eben nicht über den Pinsel schreiben, obwohl es viele wollen. Und daher ist so eine Abstimmung genau das, was ich für kritisch sehe. Genauso wie Fragen auf Blogs: WAS WOLLT IHR HIER IN ZUKUNFT LESEN?

  4. Vorweg – ich persönlich finde den Pinsel gar nicht mal so schlecht, aber gleich zum “Hauptteil”: “Bei Reviews am Kauftag hört es nun aber wirklich auf” genau das. Ich frage mich immer, wie man da schon Review drüber schreiben kann 😮
    Ich brauche oft schon Wochen bis ich ein “First impressions” einstelle – was bringt dem Leser denn auch ein Post, in dem man keine Fragen beantwortet, weil man es schlichtweg selber noch nicht weiß?

    Bei LE Produkten gibt es bei mir fast gar keine Reviews – bis ich bereit bin, eine echte Rezension zu schreiben, interessieren die Produkte ja eh schon nicht mehr oder sind nicht mehr erhältlich. Wo ich mir wieder vorkomm, als würd ich meinen Lesern das begehrte Produkt vor der Nase baumeln lassen. Nene. :smug:
    Aber gut, ich blogge auch gar nicht über High-End, da fällt vieles sowieso schon flach hehe.

    Gut geschrieben, kann dir – bis auf den total Ausfall des Pinsels – eigentlich komplett zustimmen ahah 🙂
    LG Mel

    • Hihi, ich bin ja auch gemein die Sache mit dem Pinsel so im Raum stehen zu lassen. Denn ch finde ihn auch nicht SCHLECHT. Im Gegenteil – und da fängt es schon an – für den Preis ein tolles Teil, ABER 1. weder das, was ich mir unter dem Namen und der Form erhofft habe und 2. nur bei DIngen gut, wo ich wiederum einfach bessere darauf ausgerichtete Pinsel habe.

      Daher würde ich sagen: kaufen aber ohne Erwartungen. Er kann viel, aber nix richtig. Ein typischer “guter Fehlkauf”.

      Ja, es ist alles einfach ein gewisses Dilemma

      • Oh, ja so kann ich dich gut verstehen. Ich persönlich habe mir unter einem smokey eye brush auch was anderes vorgestellt…gekauft eben weil er so billig ist und ich sehen wollte, was dahinter ist.

        Ich nutze ich eigentlich um sehr intensive Farbe in die Crease zu bekommen – mit Verblenden und gar smokey ist bei mir da kein Hinkommen, da muss was Anderes her (und damit könnte man sich den Pinsel auch schon wieder sparen, hast ja recht)

        Vielleicht hätten sie ihn einfach nicht smokey eye nennen sollen…schon irreführend imho :-/

  5. Hmmm. Ich glaube, ich verstehe schon dein Dilemma… Vielleicht wäre ein Kommentar wie “ist durchschnittlich/nix besonderes” schon für viele hilfreich? Oder eine Liste von Sachen, über die du nichts sagen kannst? Dann wird vielleicht nicht immer nachgefragt…
    Evtl. geht es einfach nur darum, sicherzustellen daß das Produkt nicht direkt aus der Einkaufstüte in die Mülltonne wandert, weil es totaler Schrott ist.

    Die Suche nach dem neuen Überprodukt scheint generell einfach der Mechanismus zu sein, über den die ganzen Blogs funktionieren: Produkte werden auf den Blogs vorgestellt, positiv besprochen, in Folge gehypt, plötzlich muß sie jeder haben – egal ob er sie braucht oder nicht; es hat auch irgendwie was mit dazugehören und Gemeinschaft zu tun. Der Fairy Dust Highlighter aus der Catrice Wonderland LE war so ein Beispiel.
    Das genau umgekehrte Phänomen ließ sich bei der darauffolgenden Papagena LE feststellen. Erst waren alle heiß drauf, dann gab es negative Stimmen und plötzlich verpufft der Konsumrausch im Nichts.

    Ob sich ein Produkt überhaupt so hypen läßt hängt von vielen Faktoren ab – es muß schon vom Hersteller ansprechend aufbereitet und einigermaßen bekannt sein. Ich würde behaupten, daß auch wichtig ist, daß es einigermaßen zugänglich und nicht zu teuer ist oder zumindest einzigartige Eigenschaften aufweist. Ich hab in letzter Zeit versucht, Infos zu hellen Foundations zu sammeln und war doch erstaunt, wie stark sich Erfahrungsberichte auf eine Handvoll Marken/Produkte konzentieren, obwohl es ganz klar noch eine Menge Alternativen gibt, die aber keinerlei Erwähnung finden.

    Entsprechend traurig finde ich es auch, wenn jemand mit einer eher “exotischen” Review baden geht. 🙁

    Andererseits mag das auch damit zu tun haben, daß es doch sehr viele Frauen/Mädchen gibt, die nicht viel Geld für Kosmetik ausgeben können/wollen und deswegen auf Geheimtips im Drogeriesegment hoffen. Die Idee dabei ist, daß jemand wie du, die du superviel Erfahrung mit Highend wie Drogerie-Kosmetik hast, beurteilen kann, was etwas im Vergleich zu HighEnd drauf hat. Würdest du jetzt sagen der besagte Essence Pinsel – der ja durch seine Form aus dem normalen Drogerieangebot rausfällt – ist fast so gut wie *beliebiges teures Produkt einsetzen*, werden morgen etliche Leserinnen losziehen und das Teil kaufen – und nie wirklich kritisch prüfen, ob der Pinsel nun wirklich was taugt oder eher nicht. (Jetzt mal ganz polemisch gesagt.)
    Wir können ja mal prüfen, wie viele Leserinnen sich auf Empfehlung bei den Lipglossladies einen gewissen Essence Lidschatten gekauft haben, der als NARS Albatros-Dupe gehandelt wird. 😉
    Das ist einfach die Sehnsucht nach dem Luxus zum kleinen Preis…

    Ich glaube, da gibt es keinen wirklichen Ausweg – (hence dilemma) – sondern nur eine Entscheidung wie man damit umgehen will und ich glaube, du hast dich schon entschieden auf ne Art… So wie ich deinen Blog lese, schreibst du einfach nur was, wenn du auch was zum Produkt zu sagen hast. Deswegen wirkt der Blog auch nicht wie eine Non-Stop-Werbesendung, und das ist das was ich daran mag.

    Blabla. Usw.

    Your sincerly,
    george

    • So true 🙁 Du hast genau das gesagt, was ich mir dachte, aber irgendwie nicht hinschreiben konnte.

      Aber das komische ist ja – ich finde es super, dass Magi eben *nicht* jedes gehypte Produkt vorstellt… das ist richtig entspannend, denn dieses Rouge von Catrice ging mir richtig, richtig auf den Senkel. Und das Highlighting-Zeug auch.

      Aber vielleicht wäre ab und zu so eine Liste mit Produkten, die einfach – hm – “durchschnittlich” sind, doch irgendwie praktisch?

      Und das mit den LE-Reviews ist ja leider wirklich der Teufel in der Natur der Dinge. Denn dadurch, dass sie LE sind, wirken sie viel toller – und wenn man sie auf Blogs vorstellt, hat man automatisch eine gewisse Aufmerksamkeit, weil man ja etwas aktuelles macht. Und die wenigsten Leute bloggen, um sich selbst etwas zu erzählen, was sie schon wissen… Da nutzt die Kosmetik-Industrie schon sehr geschickt ein neues Phänomen aus.

    • Jupp, das hast du gut gesagt. Und ich sehe es auch so – mache mir keine Hoffnung auf eine Lösung. Ich suche ja auch keine. Es gibt ja nur einen Weg. Aber es ist halt schön mit anderen darüber zu schnacken und manchmal hilft es einfach bei der Festigung einer Meinung und nicht unbedingt zu Änderungen…

  6. Die Lösung ist doch recht simpel – schreib über das, was Du schreiben möchtest.

    Möchtest Du immer die erste sein, die ein neues Produkt reviewt und kurz erzählt – jut oder nicht. Oder möchtest Du etwas lange testen? Wieviel bringt die Testung dem Einzelnen wirklich? Das Ausgangsmaterial ”Mensch” ist eben nicht einfach in Kategorien ein zu teilen – man kann nicht immer nach Schema F reviewen.

    Dein beispiel Pinsel war toll – gibt es für 2 € einen besseren? Ja? Dann kann man getrost sagen – der ist schrott. Gibt es keinen besseren und man muss ihn mit weitaus teureren Pinseln vergleichen – Kommen natürlich die : kostet aber nur 2 € Argumente. Da stellt sich natürlich die Frage, sind alle Produkte im Allgemeinen gut vergleichbar? Muss sich ein 2 € Pinsel mit einem 20 € Pinsel messen? Ist der Pinsel gut oder kann die nur nicht damit umgehen???? :giggle:

    Man könnte eine Art Standard für sich erstellen, z.B. ein Blush, damit ich ihn mit der Note gut beurteile muss – haltbar, schön, eckig, günstig usw. sein. und selbst diese Kategorien müssten dann nochmal unterteilt werden in – haltbar (6 std. – 7std. usw)
    Aber wo macht man für sich einen Cut?

    Ich glaube reviews (zum Thema Qualität) nur, wenn ich das Gefühl habe – der jenige hat sich wirklich Gedanken gemacht. – Diese Kurzreviews – OOOOOOhhhh, eine wunderschöne Farbe usw. finde ich nett um einen Impusl zu setzen. Allerdings nützen sie nicht unbedingt was.

    Schreibe bitte einfach so weiter wie bisher – glaubhaft, überzeugt, kritisch, selbstreflektiert -und mit Augenzwinkern –

    Liebe Grüße :hippo:

    • Ja und eben DOCH nicht simpel. Über was ich schreibe, ist ja nicht wirklich die Frage – sondern WIE (und ggf. wann). Vielleicht ja eben auch WARUM, was nicht deckungsgleich ist mit ÜBERHAUPT – JA ODER NEIN.

      Und du zeigst ja auch wunderbar, dass es so einfach nicht ist. Woher kann ich die Gewissheit haben, dass es für 2€ nichts Besseres gibt? Dafür müsste ich ja zumindest einen Großteil kennen. Dass man stets sein eigenes Maß verwendet, ist wohl das Goldrezept eines guten Blogs, würde ich sagen. Samt Entwicklung. Ich glaube, das was so schwierig ist, dass nicht alle darauf so reagieren, wie es fair wäre.

      Kategorisierung ist natürlich ne gute Sache – habe ich ja ne Weile gemacht. Finde das aber am Ende doch nicht so gut. Dann hat man 20 Blushes mit 8 Punkten und weiß immernoch nicht mehr. So auch bei Temptalia. Ihre Results jucken mich inzwischen kein Stück mehr – es ist am Ende doch der Fließtext.

      Ich glaube, die Definition des Begriffes REVIEW könnte durchaus auch eines der Probleme sein oder? Letztendlich ist es ja doch sehr dehnbar.

      • Es ist halt schwierig, wenn der Deckungsgrad des eigenen Anspruches nicht mit dem der Leser immer übereinstimmt. Aber das geht leider nicht. Vielleicht ist es das Loslösen, vom ” recht machen wollen”, was eine kleine Lösung darstellt. –

        Ich finde Deinen Blog gerade so besonders, weil er ebend nicht taggleich mit allen essende LE’s daherkommt und ich das Gefühl habe – hey, die Magi hat sich da echt wieder toll Gedanken zu gemacht, oder toll, Magi hat ein tolles neues (Du nanntest es Exoten?!?) Produkt getestet. Ich habe einfach Spaß an Deiner Art von Review (ja, das Wort Review bedeutet für jeden was anderes)- Ich denke keine Kategorisierung kann meine individuellen Bedürfnisse zu 100% abdecken, muss sie auch nicht.

        Aber ich weiß, Du hast mich schon vor dem einen oder anderen Fehlkauf bewahrt und ich habe auch das eine oder Andere Lieblingsprodukt durch Dich kennengelernt. (Danke dafür!!! :-* )

        Ich finde es wirklich toll, wie Du Dinge reflektierst und (einer Deiner liebsten Satzanfänge – sicherlich für den Einen oder Anderen… ) und man aus fast jeder Review so die Chance bekommt etwas für sich raus zu ziehen.

        Sicherlich finde ich von 20 reviews von dir bestimmt eine nicht toll – bekommen dafür aber sicher 19 tolle – Das ist doch ein guter Deal :clap:
        ( da kann euch n juter 2€ pinsel nicht mithalten…)

  7. Ich benutze die blogs hauptsächlich dafür um zu sehen welche LEs erscheinen, was der absolute knaller ist und was sein Geld nicht wert. Muss denn jeder blogger über dasgleiche schreiben? Das ist doch langweilig. Die dupes sind für mich auch sowas von uninteressant weil das original eben nun mal das original ist. Ich weiß ja nicht wie es bei manchen im Umfeld aussieht, aber wenn ich mir die Nägel lackiere fragt mich kein Mensch ob das der soundso von chanel ist.

    Ich mag dein blog weil Du ihn machst. Weil er vielseitig und kreativ ist. Würde ich hier jeden Tag zwölf essence reviews finden, hätte ich schon lange entabonniert.
    Ich kann mir das alleine ansehen und swatchen. 😀
    mach bitte so weiter wie bis her. So authentisch und erfrischend kritisch. Mags am alter liegen, aber das supitollkaufengelaber über ALLES nervt mich total!

    Die google Bildersuche kann auch sehr hilfreich sein wenn ich Meinungen zu einem bestimmten Produkt suche. Aber dein blog gleicht mehr einer Wundertüte. Und das ist schön.

    • Oh danke, das ist so lieb :heart: Das höre ich natürlich sehr gern, denn so vel Freude ich habe und eigentlich auch nicht vor habe etwas zu ändern, so unsicher bin ich mir gelegentlich ja doch, ob alles passt. Und das gehört zur Freude ja auch dazu…

  8. gott… als ich die überschrift nur las, dachte ich mir… mei ist die magi nett für so nen scheiß ne review zu schreiben. ich weiß eh schon, was sie schreiben wird… der pinsel kann nur mist sein!
    ist doch logisch, das ein 2 euro-pinsel nicht genau so gut sein kann wie ein 20 euro-teil. hallo?
    und dass du deine meinung sagst und auch ganz andere quali gewohnt bist, das weiß ein jeder, der dich liest.
    vll wäre es eine möglichkeit für dich die drogerie-sachen-review auch so “versteckt” zu posten und nur wenn mal was saugeiles dabei, etwas mehr ins detail zu gehen.
    ach ja und das ist dein blog.. mach was du für richtig hälst – quasi so wie bis immer. für mich pasts!!!! :hippo:

    • Naja, Preis sagt nun über Qualität wirklich nur bedingt was aus – es gibt genug teure Produkte, die total schlecht sind und umgekehrt billige Produkte, die durchaus mithalten können.
      Entsprechend würde ich magi jetzt keine Aussagen wie
      “der pinsel kann nur mist sein! ist doch logisch, das ein 2 euro-pinsel nicht genau so gut sein kann wie ein 20 euro-teil.” unterstellen wollen – oder ist das deine Meinung?

      • Mal ehrlich. Bei zwei Euro warte ich nicht darauf dass Magi find preview macht. Da ist das Risiko doch ermittelbar. Sie hat doch auch nicht gesagt dass günstig billig ist, sondern dass man seine Erwartungshaltung gegenüber den günstigeren Produkten generell etwas niedriger als bei Mac halten kann und sollte.
        Es vergleicht auch keiner einen Toyota yaris mit einem Mercedes um dann festzustellen, dass der Toyota besser ist weil günstig.
        Erwähnenswert allein sind doch Dinge die über oder unter Erwartung funktionieren. Egal welcher Marke. Alles andere macht für mich in einem blog gar kein Sinn.
        Bei essence was fast überall verfügbar ist, kann ich mir selber ein Urteil bilden.
        Also ich musste schminken und probieren ohne blog und youtube
        lernen 😀 das war echt peinlich wie man sich manchmal zureicht gemacht hat, aber die Erfahrung war es wert.
        Blog ist eine Hilfe, und kein Gesetz.

        • Ja, eigentlich sehr guter Ansatz – so logisch und doch so verkannt???

          Das wäre natürlich eine Möglichkeit. Jede Review mit der Erwartungshaltung einleiten – sodass auch die lesefaulen es nicht überspringen.

          Ich hab das vereinzelt gemacht, aber weiß gar nicht, warum ich intuitiv selten dazu greife. Aber ich glaube, ich werde das mal bewusster anvisieren. Es nimmt zwar viel “Platz” weg, aber ich glaube, auf Dauer könnte es sich lohnen…

          Wir hatten mit Tini und Zaz einst sogar geplant so kleine “Erwartungsprofile” zu basteln, aber das ist halt zu dynamisch für so einen fixen Text.

          Merci, das ist cool

        • Erwartungprofile – jetzt hab ich richtig lachen müssen. Das klingt aber richtig gut.
          Was hab ich erwartet, was hat es geliefert?

          Klappt vielleicht bei Dingen die man geschenkt bekommt.
          Ich meine, wenn ich schon was kaufe dann erwarte ich auch 100%

          Aber ich kann mich jetzt schlecht in deine rolle einfühlen weil ich nicht weiß ob du auch mal Sachen nur für dich alleine kaufst oder weil du denkst das ist gerade blogbar.
          Also ich finde deine Schlusssätze “für wen” echt Top und reicht eigentlich auch.
          Ich versteh manche User auch gar nicht wie man so einfordernd sein kann. Etwas zu verlangen. Mit welchen Recht denn?

        • Ahhh, ich hab das bedürfnis Lily bissi in Schutz zu nehmen, weil ich befürchte, sie wird missverstanden 😛 Es ging weniger um Preise etc. sondern einfach nur um die Essenz dieses Posts – dass Lily und ich das genau gleich sehen: nicht jedes Staubkorn bedarf einer Abhandlung *phu* Kenn die Lily als fleißige Kommentatorin wohl inzwischen doch ein bisschen. Das freut mich irgendwie grad total… Hihih

      • Ich glaube, Lily hat das genauso gemeint wie ich im Beitrag schrieb: NE REVIEW DAFÜR? Das ist so unheimlich schwer in Worte zu fassen – kurz und missverstanden oder halt so ein Roman wie von mir XD

    • Ne, versteckte Reviews – das ist ja irgendwie keine Lösung für nix.

      Schwierig ist halt, dass jede Review eben nicht nur die 30 MInuten tippen sind sondern Stunden über Stunden von applizieren, vergleichen, korrigieren, inspizieren… Phu… Die Zeit will man ja auch gut investiert sehen.

  9. Wie soll ich dieses Problemchen jetzt am besten auf den Punkt bringen?

    Schon oft kreisten meine Gedanken um diese ganzen Review Geschichten. Ich selbst bin nur “passives Mitglied”/Consumer dieser immer größer werdenden Community und kann deswegen vielleicht nicht allzu viel dazu sagen.
    Aber ich denke auch, dass Reviews mit Vorsicht zu genießen sind-ausgehend von beiden Seiten.

    Als Reviewender ist man schnell Kritik oder Schuldzuweisungen ausgesetzt: “Du hast gesagt, es ist toll. Auf deinen Rat hin habe ich es gekauft, jetzt bin ich unzufrieden und das Geld ist futsch!”
    Ebenso sind kleinere Blogger evtl. darauf angewiesen, da Kaufempfehlungen ja sehr gefragt sind und sie sich vielleicht sogar im Zugzwang sehen, dieses oder jenes Produkt auch unter die Lupe nehmen zu müssen.
    Was ja auch beinhaltet, dass es gekauft werden muss. Und das nur um ja eigentlich fremden Menschen einen Gefallen zu tun? Immer öfter wird vergessen, dass ihr “Aktiven” das nicht nur für uns macht, sondern auch, weil ihr einfach Freude daran habt.

    Leser/Abonenten/Follower werden, meiner Meinung nach immer unverschämter und sehen nur noch ihren eigenen Profit: ” Warum soll ich es denn gleich selber kaufen und probieren, wenn es Leute gibt, die das Testen für mich gratis übernehmen? Wenn’s gut ist, kann ich es ohne Risiko immer noch kaufen…”
    Um Gottes Willen will ich das Reviewtum nicht verteufeln-im Gegenteil- es hat mir auch schon häufig geholfen. Aber es ist doch ein zweischneidiges Schwert und ich bin froh, dass du das Problem hier so offen ansprichst.

    *ENDE UND GUTE NACHT*

    😉

    • Du triffst es sehr gut… Es ist halt einfach schön zu wissen, dass es genug Leute da draußen gibt, die einerseits ein ähnliches Maß für die Verantwortung einer Review empfinden. Man diskutiert das ja nie. Aber wenn wer motzen will, übertönt das halt sehr schnell…

      Und auch schön, dass es Leute gibt, die das Dilemma sehen – mitleiden ist schonmal ganz nett. Und auch ohne Lösung hilft es ja irgendwie.

      Die Diskussion, FÜR WEN man bloggt, hatten wir ja auch schon einmal. War auch eine sehr coole Sache. Es ist schade, dass es schnell in Schuldzuweisungen endet – es ist halt sehr sensibel und dann auch noch in Schriftform huihuihui…

      Das Ding ist, wie du schon sagst, die, die nur ihren eigenen Nutzen wollen, sind OFT diejenigen, die am lautesten schreien, wenn es um Vorwürfe der Gier geht, z.B. Sponsoring.

      Reviews sind toll und wichtig – nur manchmal ist’s einfach überdosiert.

      • Genau das ist es, was mich so verrückt macht. Viele sind sich selbst oft am nächsten, wollen dabei keinen Finger krumm machen und verlassen sich nur auf andere. Gönnen dabei ihrem Gegenüber aber nicht das Schwarze unter’m Fingernagel.

        Eine Universallösung für das Review-Problem wird es nie geben. Es sei denn, jeder schaltet auch mal sein eigenes Hirn ein, lässt nicht nur andere für sich denken, kaufen oder machen und ist folglich im Stande sich daraus seine eigene Quintessenz zu ziehen. Nichts aber gar nichts im Leben läuft ohne einen Funken Eigenleistung!

  10. Man, es ist so cool mit euch.

    Solches Reflektieren löst echt wunderbar manch Blockade.

    Ich bin nun drauf gekommen, warum ich gerade wieder in einer dezenten Zweifelschleife stecke… MERCI!

    Dazu separat mehr… mal… eines nachts…

  11. Hallo 🙂 Also ich lese/sehe eigentlich nur Reviews von Bloggern/Youtubern die ich schon länger “kenne”, also ungefähr beurteilen kann wie so ihre persönlichen Präferenzen und Ansprüche sind, um dann entscheiden zu können ob das Produkt wirklich was für mich ist. Ich finde Leser können einen großen Nutzen aus Reviews ziehen, wenn sie sich die Mühe machen die Leute “rauszupicken”, deren Reviews einem persönlich auch was bringen, die z.b. eine ähnliche Haut haben, oder ähnliche Wimpern, den selben Lidschattentick bzw. die selbe Leidenschaft zu kreativen Augenmakeups haben, oft in der selben Preisklasse bewegen ( z.b. viel HIGH END oder eben viel Drogerieschminke benutzen). Das Beispiel mit dem Essence Pinsel zeigt es am besten: Ich bin kein AMU-Talent, also reicht der mir völlig, MAC Pinsel sind zwar weicher, kontrollierbarer etc, aber muss ich die wirklich haben wenn ich eh nur ständig mit neutralen Tönen schminke? Ich finde als Leser sollte man in der Lage sein, so was abzuwägen, dann bringen einem auch vermeintlich unbrauchbare Reviews was 🙂

  12. oh weh solche posts sollte ich nicht um die uhrzeit nach einem harten arbeitstag lesen. morgen ein neuer versuch um deinereflexion gebuehrend zu ehren mit einem weniger matschigen gehirn und mehr platz fuer eine eigene meinung 🙂

  13. Danke, Magi.

    Du hast genau das angesprochen, worüber ich mir selbst immer öfter Gedanken mache.
    Zum einen das Bloggen um des Bloggers willen und nicht um des Bloggens willen! Es klingt vielleicht selbstverständlich, aber doch muss man sich das immer wieder klar machen. So geht es mir zumindest. Ich erwische mich häufig bei dem Gedanken, etwas kaufen zu wollen, um es für den Blog zu testen und nachher berichten zu können. Obwohl ich das Produkt für mich selbst eigentlich gar nicht brauche/möchte. Da muss man sich schonmal selbst an den Kopf fassen…
    Eine Review am Kauftag, also ohne jeden Erfahrungswert, ist der Gipfel des Irrsinns und käme für mich nicht in Frage.

    Was die Resonanz auf Reviews betrifft, sehe ich das nicht so eng. Meine Pinselreviews halte ich zwar immer knapp, es steckt dennoch viel Mühe dahinter, weil der Arbeitsaufwand durch vernünftiges Testen und Bewerten höher ist. Es sind aber fast immer meine kommentarärmsten Beiträge. Als ich vor ein paar Monaten um allgemeines Feedback gebeten habe, stellte sich aber heraus, dass eben diese Pinselreviews recht gut ankommen.
    Die Anzahl der Kommentare macht häufig das Interesse der Leser in Zahlen fest, aber es ist eben doch kein Fixwert.

    Trotz der niedrigeren Resonanz habe ich immer noch Spaß an den Reviews, alleine weil ich es für mich schön finde, eine übersichtliche Galerie meiner Pinsel zu haben, die ich selbst manchmal für Vergleiche nutze.

    Reviews der Reviews wegen sind unspaßig. Und ich finde, dass man bei vielen Blogkoleginnen ganz klar sehen kann, ob sie Spaß an ihrer kleinen Rezension hatten oder ob sie sie einfach nur niedertippen und schnell in die Welt schicken wollten.

    (Was den konkreten Pinsel betrifft: Ich finde ihn gut. Gut für den Preis. Mit den Kosten sinkt oder steigt die Erwartung, normal. Dennoch kein Grund, einen Pinsel, der gut FÜR SEINEN PREIS ist, in den Himmel zu loben. Den Eyeliner Pinsel von Essence zum Beispiel finde ich schäbig. Aber hey, tanke ich einen Liter Diesel mehr oder kaufe ich mir für das Geld einen Pinsel? Der Schnäppchenjäger und -sammler kommt eben doch gerne durch.)

    Langer Kommentar. Ich hoffe, ich habe zwischendurch nicht meinen Faden verloren. 😉

    • *nickt*

      also inzwischen weiß ich, dass Reviews keine Kommentarmagneten sind, aber schließe daraus nicht gleich, dass die Mühe umsonst war oder dass sich keiner dafür interessiert. Es ist halt eher so “Archivware”. Darauf kann man zurückgreifen, wenn man sich dafür interessiert. Andersherum wäre ja eigentlich genau das, was man vermeiden will: Menschen ohne Bedarf zum Kauf anregen (zumindest bei guter Review). Das soll es ja auch nicht sein. Und auf Reviews verzichten möchte ich auch nicht – es brennt mir bei vielen Produkten schon auf der Seele etwas dazu zu sagen. Einerseits der Vollständgkeit wegen, dass man sich später immer wieder darauf beziehen kann – andererseits, damit nicht so eine imaginäre Lücke im Kopf ist. Es ist der i-Tupf bei einigen Produkten.

      Den Drang Dinge für den Blog zu kaufen oder besser gesagt eine 50:50 Entscheidung mit der Motivation zu besiegeln, kenne ich zu gut. Ich finde aber, das sollte alles andere als ein Muss sein – ich habe manchmal Angst da etwas Falsches vorzuleben, wenn ich das tue.

      Ich glaube, es ist einfach nur ganz gut wie hier mal drüber zu reden. Es soll sich ja nicht viel ändern, aber es ist gut, mit den Leuten, die es lesen, drüber zu schnacken, was einen außer dem Produkt so beschäftigt.

  14. Also ich mag den Essence Pinsel ganz gerne, aber ich finde, dass e rnicht zum verblenden geeignet ist .. eher um Lidschatten am unteren Wimpernkranz etwas Smokey aussehen zu lassen oder Lidschatten in die Lidfalte zu bringen bevor man mit einem besseren Pinsel verblendet.

    Ich finde auch öfter im Netz so halbe Review .. vor 3 Tagen gekauft und dann schon in den Himmel loben .. finde ich merkwürdig. Ich denke, dass manche Blogger Angst davor haben ihre Leser zu verlieren, wenn sie nicht immer mit super tollen Neuigkeiten auftauchen.

    Ich lese mir sehrwohl viele Blogposts gründlich durch, aber manchmal habe ich eben nichts dazu zu sagen .. das ist dann eben nur für mich innerlich der “Aha-Effekt”. Ich weiß nicht ob es dem Blogger etwas bringt, wenn ich einfach drunter schreibe: Danke für die Info. (?)

    • Genau was du beschreibt, habe ich von ihm erwartet und war sehr unzufrieden. Für mich funktioniert er eher für zartere, großflächige Sachen, bei denen Präzision und softer Übergang nicht notwendig sind und das vorzugsweise bei matteren Texturen. Sehr wirr XD Sehr speziell XD

      Ich tue mich ein wenig schwer anderen Bloggern etwas zu unterstellen – es ist ein sensibles Thema und es kling immer wie böswillige Kritik, die aber keinesfalls eine ist. Aber ja, ich merke das auch und ich sehe, wieviel Druck sich viele Mädels machen. Das liegt wohl einfach an der Masse der Blogs. Da herauszustechen, ist mega-schwer. Ich glaube, wer einen Blog eröffnet heutzutage “unter uns”, glaubt gern, dass die zeit alles macht. In so vielen Wochen hab ich bestimmt so viele Leser. Und es trifft nicht ein. Ich sehe, dass es immer nur Kopien vorhanderer Blogs sind und ich vermute, man geht halt so ran: was bei denen klappt, klappt doch sicher bei mir, und das ist ein Trugschluss. Also es ist schon komplex. Wir waren einfach zur richten Zeit am richtigen Ort mit “Startkapital” in Form von Forenmitgliedern. Das war Gold wert.

      Es ist durchaus das Thema “Motivation zum Bloggen”. Wie gesagt, ich will nix unterstellen, aber leider sieht es oft nach Kompensation von Selbstbewusstseinsproblemen aus, die beim Ausbleiben von Erfolg natürlich doppelt schmerzen.

  15. Also ich lese viele Blogs.. und grade über essence und p2 wird alleine aufgrund der unglaublich vielen LE’s sowieso auf jedem 2. Blog geschrieben!
    Also wenn ich 5 Reviews zu diesem Pinsel (ich habe ihn und benutze ihn aber eher selten – was sagt uns das?!) lesen will, dann finde ich die auch!
    Ich finde es aber VIEL spannender wenn Blogger, auch insbesondere du aber auch z.B. Reni, über Dinge schreiben, die man eben NICHT mal eben so für 2€ kauft!
    Deine postings kommen von Herzen und ich weiss wenn du ein Produkt empfiehlst, das saaau teuer ist, dann machst du das nicht um uns zu zeigen “pah ich schreib jetzt doch nur über teuren Kram” sondern ganz einfach weil dich dieses Produkt zu 100% überzeugt! Und ich bin mittlerweile der Meinung, dass 10 Fehlkäufe im 2€-Segment mehr weh tun, als sich einmal was für 20€ zu kaufen, über das man sich vorher gut informiert hat und von dem man weiss, dass es den Ansprüchen auch gerecht wird!

    Natürlich sehen das viele anders und wollen eben so viel Geld für einen Artikel nicht ausgeben und erhoffen sich oder erwarten wirklich von dir, dass du die Schutzheilige der günstigen Alternativen bist, da du eben im High-End Bereich viel Erfahrung hast.
    Da sollte man sich dann aber vorher fragen: wieso hat Magi da so viel Erfahrung und wenig Lust über jeden essence Mist ne review zu bringen?! Die Antwort erschliesst sich wohl jedem selbst!

    Ich bin absolut NICHT der Meinung das die Drogerie-Marken schlecht sind, im Gegenteil, das meiste meiner Sammlung ist aus eben dieser und ich bin mit den meisten Dingen auch echt zufrieden.

    Aber als Fazit aus meinem Roman möchte ich dir nur sagen: ich finde du solltest über das schreiben, was dir am Herzen liegt und was dir gefällt! Und wenn du mal einen Dupe entdeckst, dann teile ihn uns mit, wenn du ein tollen günstiges Produkt hast, erzähl davon, aber bitte nur dann wenn DU dazu etwas sagen möchtest!
    Ich lese deinen Blog gerne und ich schaue mir gerne deine Videos an, aber ich bin mir durchaus im klaren, dass das hier nicht dein JOB ist und du keine Eierlegendewollmilchsau! Du bist einfach Magi und du liebst Kosmetik und lässt uns an deinem Leben teil haben – und das ist der Grund wieso ich jeden Tag auf deinem Blog vorbei schaue!!! :yes: :heart:

    • Danke 🙂

      Hach ja, es liest sich an sich alles logisch. Alles Feedback hier unter dem Post. Doch man muss sich eingestehen, dass diese Leute, ihr, nicht wirklich die “problematischen” sind. Leute, die so motzen, dass man Spaß verliert, sind solche, die sich einen Text dieser Länge niemals durchlesen würde.

      Es ist wohl noch ein Überbleibsel von YouTube. Das ist einfach nur unglaublich, was sich da für Publikum sammelt – und wieso ich dann auch Zweifel habe, ob es nicht selbstgemachtes Leid ist. Zwar nützt das Posten über Drogerieprodukte auch erwachsenen, charakterstarken Frauen etwas – aber gleichzeitig ist es ein Magnet für – muss man nun einmal sagen – Kinder. Und die reflektieren eben nicht. Mit Drogerie aufhören – das will ich gar nicht. Interessiert mich nach wie vor, aber ich versuche zumindest die nicht so wichtigen Sachen einfach zu übergehen.

      Und doch, es ist mein Job. Ich bin froh eine der wneigen Bloggerinnen zu sein, die das von sich behaupten können das Studium durch Blog und YOuTube-Kanal mitzufinanzieren an Stelle bei McDonalds zu stehen. Aber das ändert natürlich nichts daran, was ich jemandem “schuldig” wäre. Die Verantwortung, die ich damit trage, hoffe ich natürlich trotzdem zu erfüllen.

  16. Gute Nacht liebe Magi,

    ich saß hier und selten habe ich mir so genau, und auch mehrmals, einen Post durchgelesen und auch die Kommentare dazu gelesen und reflektiert. Ich finde du sprichst hier ein Thema an, was ich sehr wichtig finde und dennoch sehr polarisierend ist.

    Erstmal finde ich, dass dein Blog eine herausragende Rolle einnimmt in dem ganzen Sumpf – das sage ich nicht, weil ich schleimen will (okay, vielleicht doch :goat: ), aber deine Meinung halte ich immer für ehrlich, authentisch, fachlich fundiert und sehr sehr durchdacht. Dafür ein großes Dankeschön! :dance:

    Ich habe mich, just heute, dabei selbst ertappt, wie ich das Review schreiben immer weniger mag. Nun sitze ich hier auf einem kleinen Haufen Produkte, teils gekauft, teils gesponsert, und MUSS darüber berichten. Der Grund warum ich Tags nicht so mag, und eben auch Reviews, ist, weil es mich einschränkt in meiner Freiheit, wann und worüber ich bloggen mag. Am liebsten sind mir selbst die Posts auf meinem Blog, die mir spontan einfalle und die ich hurtig umsetze – was mir auch oft an der Kommentaranzahl auffällt und meiner Meinung nach darin reflektiert wird.

    Reviews sind halt so eine Sache für sich. Da gibt es so viele Facetten – so viele psychologische Facetten und Unterschiede es gibt, ob man etwas gekauft oder gesponsert bekommt, so hat auch das Gebrauchen von Gegenständen so viele verschiedene Aspekte (ja mehr als das übliche Gewicht, Preis, Verpackung, Konsistenz, Pigmentierung, Verblendbarkeit, Usability, blah) je nach individuellem Gusto, Erwartungen und Vergleichsmöglichkeiten. Ergo habe ich meine Probleme damit wirklich harte Aussagen bei Reviews zu treffen, wie KAUFEN oder NE BLOSS DIE FINGER DAVON LASSEN! – Es gibt einfach zu viele individuelle Unterschiede, als dass man das sagen könnte. – So wie ich das verstehe, ist das auch mit dem Essencepinsel gemeint – der Pinsel kann noch so scheiße sein, man kann es immer mit den 2€ raushauen. Preis-Leistung ist nicht das einzige Verhältnis, es gibt noch so viele Komponenten, die man gegenüberstellen könnte und was häufig aus Gründen der Komplexität vernachlässigt wird.

    Bei Reviews bin ich generell auch immer sehr schlampig… ich lasse mich ungern drängen, habe hier noch einen Haufen Zeugs, was ich seit Dezember reviewen möchte… und doch bin ich nie dazu gekommen. Es wurde sogar schon diverse Male danach gekräht, aber ich tue mich schwer, etwas zu tun, was ich nicht möchte.

    Auch wenn ich zu keinem eindeutigen Ergebnis kommen kann an dieser Stelle – ich danke dir für einen weiteren Post, der so in sich verschachert, komplex und tiefgründig ist (für einen Beautyblog!! Bevor ich hier von Philosophiestudenten attackiert werde), dass ich richtig ins Grübeln komme und darüber nachdenken muss, was du mir eigentlich genau mitteilen möchtest. Das schaffen echt die wenigsten. Meinen Respekt. Schlaf gut! :cat:

    • Ha! Genau das Problem habe ich auch. Man denkt sich, ach man wollte doch und müsste doch und sollte doch … aber im Endeffekt liegt doch einiges nur in der Schublade. Aber ich finde, das sagt einem auch was über das Produkt – nämlich, dass man einfach nichts richtiges darüber zu sagen findet, was es verdient, erwähnt zu werden.
      Ich versuche zumindest, mir da nicht mehr so den Stress zu machen – und Käufe in Richtung “ach, sieht nett aus, könnte ich vorstellen, nehm ich” seltener zu tätigen… Man soll ja Spaß haben dran.

    • Sprichst mir aus der Seele, wenn ich auch finde, dass Reviews zu dir noch weniger passen als zu mir. Wobei ich das nie so wirklich kommuniziert habe, wie ich zu Reviews stehe – das musste sich auch bissi herauskristallisieren.

      Aber wie cool eigentlich, dass du als Blogger so ein Profil hast, dass jemand wie ich sagen kann, ey, das ist nicht mpj – das ist echt Gold wert.

      Ich bin inzwischen doch etwas “gefestigter” als zu Beginn. Ich hatte und habe immer so einen Anspruch an mich und meine Resultate – was blöd ist. Eigentlich ist das nix, was auf Dauer glücklich macht und somit ja auch nicht hilfreich für Leser sein kann. Am Ende bringt es niemandem etwas, wenn es nicht wirklich das ist, was passt.

      Reviews nach Schema-F zu schreiben, ist so unheimlich einschränkend und eintönig. Manchmal ist es schon eine Hilfestellung und viele brauchen durchaus dieses Maß – eben die, die einen noch nicht kennen. Daher ist das so ein Dilemma.

      Es ist halt nicht immer “mach, was dir Spaß macht”. Zum Spaß gehört ja nicht das Produkt selbst sondern viel mehr das Schnacken mit den Leuten. Die Dynamik.

      Und ja, Tags – das ist nicht meine Welt.

      • Also ich glaube es richtig aufgefasst zu haben mit dem Reviews unpassend zu mir, aber du bist herzlich eingeladen es mir nochmal näher zu erläutern 😮

        Das mit dem Gold gebe ich an dich zurück, auch wenn du 3x länger dabei bist als ich und fachlich fundierter bist – du stichst nach wie vor einfach heraus.

        Ich glaube auch, dass man einige Zeit braucht um sich zu gewöhnen und seinen Weg zu finden – wie das im Leben oft so ist. Druck, Kritik, Zweifel, Neider und Lästerer, Honigumsmaulschmierer und Bestärker, Erfolgserlebnisse und ähnliches werfen einen aus der Bahn und können einen ins Straucheln bringen. Aber man muss schon sagen, dass es nicht einfach sich in so einer Community zu beweisen oder wacker seinen Weg zu gehen. Dass es aber durchaus geht zeigen einige grandiose Beispiele! :dance:

        • Tja Jettie, du hast’s einfach nicht drauf MUHAHAHA…

          Ne, ich meine eigentlich nur Reviews nach Schema F. MIt Struktur, Punktvergabe und sowas…

          Produkte bewerten – absolut, aber halt auf Jettie-Art. Dein Ding halt. Mit Witz und Anekdote, Zweckentfremdung und bissi Pöbelei…

          Ich kriege gerade mit, dass das alles so locker offenbar nicht ist. Von wegen “nur Hobby”.

          Aber stimmt, es ist auch eine Frage der Zeit und der Erfahrungen und da haben halt auch einige den Vortel angefangen zu haben, als das alles gaaaanz anders aussah. Keine Sponsoren, keine Hater, keine Leser XD Wer jetzt eröffnet, hat eine andere Ausgangsituation und anderen Druck.

          Und am Ende verändern wir uns ja alle mit der Zeit – mit Vor- und Nachteilen. Ich glaube, es ist halt für alle Gut noch einmal zu überdenken, wo wir falsche Erwarungen platzieren. Auch wir Blogger an die Leser…

  17. Guten Morgen Magi,

    Du hast in diesem Post Gedankengänge dargelegt, die ich größtenteils gut nachvollziehen kann.
    Für mich ist eine Review das kritische Betrachten eines Produktes aus MEINEM Blickwinkel und auf MEINE Art und Weise. Das heißt praktisch für mich, dass ich ein Produkt nicht erst seit gestern besitze und mehr als drei wage Sätze dazu äußern kann. Das wissen meine Leser auch und vertrauen mir (denke ich doch :giggle: ). Ich lese selber nur noch Blogs, deren Autoren ich meine einschätzen zu können und bei denen ich weiß, woran ich bin, bei denen ich weiß, wie fundiert eine Review ist. DAS ist die Aufgabe des Lesers, sich die Blogs herauszusuchen, die sich am besten mit seinen Interessen decken. Ich beschwer mich doch auch nicht bei RTL2, weil ich ihr Programm so scheiße finde, sondern gucke einfach einen anderen Sender. Punkt. Und weil ich meine Sache so gründlich machen will, findet man bei mir fast nie Reviews zu LE Produkten, die ich im Übrigen auch nicht zu Haufe besitze.

    By the way, soll bloß einer kommen und sich bei mir beschweren, dass er ein Produkt auf meine Empfehlung hin gekauft hat und enttäuscht ist. Hallo?! Bin ich das Hirn der Nation? Ich gebe gerne bekannt, wenn aus meiner Sicht ein Produkt so gut ist, dass man es mit gutem Gewissen kaufen kann, aber der Leser muss doch auch mitdenken! Ich kauf doch nicht einen hellgrünen Lidschatten, weil jemand den sooo in den Himmel lobt und mich fast mit ner Knarre bedroht, wenn ich DEN Lidschatten nicht kaufe! Ich schreibe eine Review NICHT, um den Leser zum Kauf zu führen, sondern um ihm EINE Meinung von VIELEN zu geben. Wo kämen wir denn dahin? Bin ich eine Werbeagentur? Nein.

    Sich von einem Produkt überraschend und eben vlt unnötig begeistern lassen ist eine Sache, gezielt nach einer guten Review zu suchen eine andere. Ich halte den Blog-Leser für intelligent und kritisch genug, um einer Review weder zu viel noch zu wenig Gewicht zu geben. Da geht es doch um das Reflektionsvermögen allgemein, das sich nicht nur auf Beautyblogs beschränkt.

    Und da kommen wir wieder zu dem Pinsel, den ich im Übrigen habe und gut finde. Und zwar nicht, weil er nur zwei Euro gekostet hat, sondern weil ich mit ihm eine wunderbare Crease schminken kann, da, wo weiche statt harte Linien gefragt sind. Der Vergleich mit M.A.C oder anderen großen Marken liegt aus meiner Sicht deshalb nahe, weil ziemlich viele deren Pinsel kennen und sie einfach ein bekanntes Vergleichsobjekt darstellen.

    Quintessenz: Wer Blogs liest, ohne sein eigenes Gehirn und ein wenig Menschenkenntnis (soweit das übers Netz möglich ist) zu benutzen, und ein Produkt noch nicht Mal selber in Augenschein nimmt, ist am Ende selber für Fehlkäufe verantwortlich. Ein Risiko besteht doch immer, dass man selber mit einem superdupergehypten Produkt nicht klar kommt. Also meine Einstellung: Ich bin nicht für den Leser verantwortlich, ich teile nur gerne meine Meinung mit, weil es MIR Spaß macht.

    • Das ist natürlich klar – so handhabe und empfinde ich es auch. ABER die Realität ist ja dann doch etwas Anders. Und wenn auch ich die Gewissheit habe, dass ich nichts (oder wenig) falsch machen kann mit meiner Meinung, sind Kommentare anderer Art trotzdem erdrückend und nervig. Nicht, weil ich dann an mir zweifle, sondern einfach weil es nervt.

      Wobe Beschwerden über unverwirklichte Erwartungen gibt es selten bis nie. Das zum Glück nicht. Es sind eher Enttäuschungen über eine andere, vorhandene Meinung STIMMT GAR NICHT, DAS ZEUG IST TOLL oder eben der Ausdruck von Erwartung, man gebe den Segen für etwas, was sie sich wünschen. Und wenn das nicht eintritt, werden sie patzig.

      Letztendlich liegt es absolut in der Verantwortung von jedermann selbst klug zu entschieden, wem man folgt, aber dennoch scheint es so, als würden viele ein OK für ihre Wahl von eben denen erwarten, die etwas strenger sind. Das ist wohl typisch Mensch 🙂

  18. Wenn ich mir ein Produkt kaufe, dann habe ich in der Theorie immer das Bedürfnis es schnell in Gebrauch zu nehmen und zu testen, eben damit ich mir eine Meinung dazu bilden kann.
    In der Praxis vergehen oftmal Wochen und Monate, bis ich es dann endlich mal schaffe. Ob sich dann immer noch die gleiche Masse dafür interessiert weiß ich nicht, da es (vor allem bei LEs) dann schon unzählige Posts dazu gab und ich mich oft frage, interessiert dann überhaupt noch jemand was ich dazu zu sagen habe?
    Auf der Einen Seite möchte ich es zeitnah tun, auf der anderen Seite mich aber nicht unter Druck zu setzen, es tun zu müssen. Manchmal komme ich einfach nicht eher dazu und ich möchte eben auch keine vorschnelle Entscheidung zum Produkt treffen.
    Es ist oftmals eine Zwickmühle, aber ändern werde ich es wohl auch nicht können bei mir 🙂

    • Mit steigender Leserzahl wächst der Druck – punkt. Wie man damit umgeht, ist halt das Kunststück. Man darf aber zum Beispiel das Fernbleiben oder Entabonnieren in Folge von Maßnahmen dann echt nich tpersönlich nehmen. Sagt sich aber leichter, als es ist. Denn wenn wir Emotionen kontrollieren könnten, sehe alles doch anders aus.

      Man möchte ja letztendlich nicht als unverlässlich gelten. Aber ich glaube, so streng ist die Leserschaft dann doch nicht. Meist ist es ja doch eher unser Ego.

      Das Loslösen von Erwartungen ist wohl ein wertvolles Gut…

  19. Mir hat dieser Eintrag sehr gut gefallen. Ich persönlich habe ab der ersten Minute (ich habe praktisch mit Lesen Deines Blogs und Schauen Deiner Videos auf Youtube vor ca. 3 Jahren mit dem Schimken ernsthaft angefangen) viel Wert auf Deine Meinung gelegt.

    Natürlich nicht blind gesagt “Magi findet das toll, also kaufe ich es” oder “Magi entfiehlt dieses, also kaufe ich es nicht.” Jeder Leser muss für sich austesten, mit welchem Blogger und welchen Ansichten er oder sie “kompatibel” ist.
    Wenn ich noch 14 Jahre alt wäre, wäre Dein Blog vermutlich nicht unbedingt etwas für mich, weil Du eben oft Sachen von MAC etc. empfiehlst und das wäre für einen normalen Teenager zu teuer. Aber im Alter von 22, fest im Berufsleben stehend, kann man sich den ein oder anderen teureren Lidschatten schon einmal leisten. Und auch bei Essence, p2, Catrice und Co habe ich schon ausgesprochen schöne Sachen für mich entdecken können – man muss da eben nur mehr Suchen.

    Mein Fazit: Schreibe Deine Meinung zu einem Produkt so, wie Du es für richtig hälst. Wenn der Essence-Pinsel Deinen Ansprüchen nicht genügt, schreibe genau das. Jeder normale Leser wird schon wissen, dass man für 2 € nicht viel erwarten – aber auch nicht viel falsch machen! – kann.

    Soweit von mir :laugh:

    • Das ist ja aber letztendlich das Dilemma: wenn es nach mir ginge, soll es keine Review zum Pinsel geben. WIE ich etwas schreibe, ist nicht wirklich das Problem. Ich zweifle selten an der Form, was nicht heißt, dass ich sie nicht ändern oder verbessern will. Es ist die Frage, wo eine Review EIGENTLICH überflüssig ist und nicht mehr den Zweck eienr Review erfüllt.

      Und du sprichst eben auch einen Kern der Problematik an. EIGENTLICH ist dieser Blog, die Inhalte sehr an mir gerichtet, an meinem Kaufverhalten, der Kaufkraft, der Erfahrung und dürfte somit für Teenies mit wenig Taschengeld uninteressant sein. Ist er aber nicht. Denn seien wir ehrlich: das, was man nicht haben kann, übt einen Sog aus. Gerade viele Teenies würden sich gern von der Masse abheben und das klappt am besten durch Dinge, die andere nicht haben können. Und wenn es an Talent fehlt, dann muss man eben andere Dinge anvisieren. Aber sie merken ja auch schnell,d ass das materielle Aufwiegen solcher Fassetten auf Dauer frustriert – weil man nicht dahinter steht. Und wer bekommt den Frust dann ab? :cat:

      • So fing es bei mir auch an. Als Teenie will man sich abheben und wenn man dann MAC oder NARS kennt, macht das schon vor den Freunden Eindruck – ob man nun mit diesen Produkten umgehen kann oder nicht.

        Die Erfahrung hat mir gezeigt, dass ein echter Makeup-Profi (ich bin bestenfalls Fortgeschrittene) auch mit Billigprodukten von Essence oder 08/15 – Lidschattenpaletten beeindruckende Ergebnisse erzielen kann. Dazu gehöre ich leider nicht. Ich bin von der Textur und der Qualität der Produkte/ Pinsel sehr abhängig und kann mit einem MAC-Pinsel und entsprechenden Lidschatten deutlich schönere Ergebnisse erzielen als mit preiswerteren Modellen von anderen Firmen.

        Zu dem Essence-Pinsel an sich und der damit verbunden Review/ Nicht-Review kann ich nur sagen, dass ich es toll finde, wenn Du auf Deine Leser und deren Bitten eingehen magst. Aber wenn Du zu irgendetwas partout nichts schreiben kannst/ willst, sollte das genauso in Ordnung sein.

  20. Das was du beschrieben hast, das unbewusste Fällen einer Kaufentscheidung und dann das vor- und nachträgliche Lesen und Hören von Reviews, um die Entscheidung vor sich selbst zu rechtfertigen, kenne ich zu gut.
    Das merke ich immer dann, wenn das von mir erwählte Produkt in Reviews doch tatsächlich nicht gut wegkommt – wie irritiert ich dann bin und versuche, die genannten Gründe zu relativieren 😉
    Und gleichzeitig merke ich immer mehr, wie oft meine Meinung mit der in Reviews geäusserten sich nicht deckt. Selbst bei solchen Produkten, zu denen es so viele Reviews gibt, dass man der Meinung sein sollte, wenn 1000+ Leute auf Makeupalley das Produkt durchschnittlich mit 4 bewerten, MUSS doch was dran sein (jüngstes Beispiel Revlon Colourstay ;))
    Und das stellt dann tatsächlich die Nützlichkeit von Reviews für mich in Frage – am Ende ist doch vieles einfach GEschmackssache und eine Frage der Erwartung an das Produkt – und die divergieren doch teilweise erheblich.

    Und doch lese ich Reviews. Weil sie mich (meistens) gut unterhalten, aber vorallem auch, weil man etwas über Eigenschaften des Produkts erfährt. Wenn beispielsweise in 5 Reviews steht, dass Revlon Colourstay nach Wandfarbe stinkt, unabhängig davon, wie sie das Produkt insgesamt bewerten, dann wird doch wahrscheinlich was dran sein. Nun muss man sich selber kennen, ob man damit leben kann, oder nicht.

    Fazit für mich persönlich: Reviews lesen ja, aber eher in Hinblick auf die genannten Eigenschaften, weniger in Hinblick auf die Gesamtbewertung.

    Und Reviews schreiben? Ich würde persönlich wahrscheinlich dann eine Review schreiben, wenn ich entweder total begeistert von einem Produkt bin, oder sehr enttäuscht. Und das würde ich auch anderen raten – Review schreiben aus dem tiefen innerlichen Drang danach 😉 Nur so macht das ganze auf Dauer Spaß, denke ich.

    • Richtig. Der Drang absolut: die Ausreißer. Die Tollen oder die Ollen – aber da muss man zugeben, das gibt es soooo selten. Das frustriert. Ich glaube, das ist mitunter ein Grund für das Review-Dilemma. Weil alle Produkte auf dem Markt solide aber nicht perfekt sind. Daher ist eine qualitative Review, wie du schon schreibst, gar nicht soooo notwendig. Es sind wirklcih eher die kleinen Geschichten damit. Auffälligkeiten etc. Und die müssen ja auch nicht wirklich wasserfest sein.

      Ich würde mich freuen, wenn das auf Dauer ein Revival erlebt. Ich habe von der Bepunktung inzwischen bis auf klare Produkte auch abgesehen. Ich merke, wie wenig Aussagekraft diese Strukturierung hat – zumindest bei einigen Produkten. Eben denen, die eher exotisch sind, wie das UD Blush gestern. Was soll man da so wirklich bepunkten, wenn es nix gibt, was man dem gegenüber stellen kann?

      Ich glaube, ich würde mich total freuen, wenn mehr Fragen kämen. Das löst die Verunsicherung etwas übersehen zuhaben. Es wirkt aber manchmal so, als seien die Erwatungen an eine Review mitunter so, dass sei vollständig, unanfechtbar und bewesbar sein muss… Darum ist so eine Bepunktung das eigens geschaufelte Grab XD

  21. Es ist schade, dass den Lesern keine Review mehr etwas wirklich wert ist – und das samt eigener Meinung. Aber für meinen Blog habe ich festgestellt, dass LE’s mich dazu verleiten schnellst möglich davon zu berichten und zu sagen: Hört her, dass ist super.

    Obwohl ich dann nach längerem Test sagen muss: Scheixxe, Finger weg! Deshalb blogge ich nur das, wo ich denke dass es auch andere interessiert. Eine komplette LE Vorstellung oder direkt sofort eine produktreview nachdem iwas neues im Standard Sortiment ist möchte ich nicht als Leser und Blogger erwarten. Reviews brauchen Zeit, wer die als Leser nicht hat soll auf sein bauchgefuhl hören. Wenns ein fehlkauf war, dann Pech gehabt-die schuld beim Blogger zu suchen, weil der ja gesagt hat das.. – ist gnadenlos falsch.

    • So hart würde ich es nicht formulieren – man möchte den Lesern, die es wertschätzen – und das sind DOCH die meisten – nicht auf den Schlips treten. Wobei man gar nicht in “gut” und “böse” einteilen kann. Genauso wenig, wie ich Erwartungen an mich möchte, die ich ggf nicht erfüllen kann, sollte ich auch keine an die Leser stellen auf eine bestimmte Art zu reagieren.

      Ich finde es viel befriedigender einfahc zu machen und wenn sich dann echt jemand meldet mit YAY, dann bin ich super happy…

  22. Ich finde eigentlich den Satz den du schon mehrfach geschrieben hast sehr treffend “Keine Review ist auch eine Review” (sinngemäß).
    Es verschiebt sich immer so ein bisschen habe ich das Gefühl, mal schreien alle “Geiz ist geil!” und “natürlich ist der Catrice Lidschatten genauso gut wie der von MAC, nein, halt, eigentlich sogar besser!”
    Auf der anderen Seite bewegt sich ein Teil zu den Produkten der sehr hochpreisigen Marken.
    Die eine Woche hat man voller Überzeugung den ganzen Schrank voll mit Essence Lidschatten in der nächsten stellt man mit entzücken die neue Dior Palette vor.
    Ich glaube da schwingen viele Trends mit, und das ganze ist tatsächlich sehr schnelllebig geworden.
    Wie du das hier handhabst finde ich sehr gut, ich habe das Gefühl du sagst nur etwas wenn du auch etwas zu sagen hast.

    Ich selber lese Reviews als Kaufentscheidung selber wenig und wenn dann bei Dingen die mir schmerzen wenn ich sie kaufe. Normale Sachen und gerade LE Sachen, da lese ich nur eine kleine Anzahl, und das mehr um zu wissen wie die Farbe aussieht und ob es grobe Mängel gibt mit denen ich nicht umgehen könnte.
    Aber da hat man ruckzuck wie ich finde jemanden gefunden, der ähnliche Ansprüche hat wie man selber bzw bei dem man weiß “ok wenn sie das so empfindet empfinde ich das so”. Es hat quasi irgendwann ein Abgleich stattgefunden und jetzt weiß man was man davon halten kann.
    Aber ich denke auch es gibt viele die nur das lesen was sie lesen wollen. Ich denke aber trotzdem jeder sollte nach seinen Aspekten beurteilen, und jeder findet dann für sich den passenden Beautyblogger des Vertrauens.

    • Das sind total wichtige Punkte. Einerseits einfach einzusehen, dass man nicht in jedem einen Gleichgesinnten findet bzw. für jede Sparte eben auch unterschiedliche Personen auf eienr Wellenlänge sind. Da habe ich auch das Gefühl, es gäbe v.a. junge Mädels, die sich zu sehr auf einzelne Personen einschießen – der Frust ist dann aber auch groß.

      Und andererseits eben diese KO-Argumente. Das ist das, was total belastet. Es ist halt auch ein Widerspruch: die Leute reagieren sehr gereiezt und agressiv, wenn es um ihre von Geiz aufgegeilten Produkte geht und man diese kritisiert oder etwas Anderes lobt – obwohl sie damit selbst total emotional reagieren, räumen sie dem Blogger selbst nicht unbedingt ein emotional und subjektiv zu sein. Je egoistischer der Leser, desto mehr Erwatungen werden an den Tag gelegt. Dass für mich eben nicht nur das Preis-Leistungs-Verhältnis des Pulvers eine Rolle spielt sondern die Firmenphilo, die Verpackung, ob es in eine Palette passt, praktisch im Umgang ist – ich habe manchmal das Gefühl, einige “erlauben” das nicht.

      Die allgemeine Ursache für etwas Frust im MOment, weil STÄNDIG der Preis zur Sprache kommt. Da frage ich mich: wenn sich jemand GUERLAIN nicht leisten will (wer ne ganze ESSENCE-LE im Monat leerräumt, da kann nicht die Rede von nicht können sein), soll einen GUERLAIN-Beitrag einfach nicht lesen. Denn mit dem kommentar: VIEL ZU TEUER ist niemandem geholfen außer dem Ego des Verfassers. Sowas NERVT. Basta!

      • Das ist eh ein Talent, welches leider nicht sehr viele haben, was einem nicht gefällt oder interessiert einfach nicht zu lesen.
        Auch ein Phänomen auf Youtube, dass mir echt ein Rätsel ist. Leider verlieren echt viele ihre Hemmungen im Internet.
        Ich versuche auch immer produktive Kommentare zu verfassen, ich möchte nicht die 1000ste sein die nur sagt “ohhh wie schön”, ich meine natürlich freut man sich solche Dinge zu lesen, aber manchmal kommt es mir doch so vor als wäre das etwas abgedroschen und wird einem wirklich schönem Make Up oder Produkt einfach gar nicht gerecht.
        Im Endeffekt muss das natürlich jeder für sich entscheiden, aber wenn ich das Gefühl habe ich habe nichts nettes (im Sinne von es ist dem Autoren gegenüber angreifend) oder produktives zu sagen, halte ich meinen Mund, bzw meine Finger still.

  23. Ich finde deinen Post sehr gut! Diese “reviews” an einem Tag sind nicht so schön. Ich selbst habe gemerkt manchmal eine Review zu schnel ruas gehauen zu haben.. nach 4 Wochen dachte ich “scheiß Teil” und 4 Wochen später war ich dann doch anderer Meinung. Das kann aber wohl auch noch nach längerer Zeit passieren. Man sollte eben eine Review schreiben wenn man meint es sei richtig.

    Ich finde den Pinsel für den Preis toll, auch wenn er nichts kann womit geworben wird 😮

    • Das Timing ist echt ne heikle Sache. Wann ist man denn wirklich “bereit” für ein Urteil? Die Haut ändert sich, die Vorlieben, die Technik, der Geschmack – man bekommt was Neues, Besseres und schon ist alles anders. Alles relativ. DAs ist echt etwas schwierig. Aber hey, ändern wird’s sich nicht. Ich hab mir manchmal schon auch nach eienr Anwendung ein Urteil gebildet und finde das nicht schlimm. Da vertraue ich halt auch auf die Erfahrung.

  24. Etwas zu erwarten, finde ich auch ein bissel vermessen. Wenn gefragt wird, ist das etwas anderes. Du hast aber schonmal in einem früheren Thema Deine Einstellung dazu gepostet (finde ihn nicht, such schon eine halbe Stunde :-D))), und so hab ich es auch immer gesehen.
    Die Dinge, die mich interessieren verfolge ich und wenn es für mich nicht zutrifft oder mich nicht interessiert, überspringe ich es eben. Dann ist es für andere eben interessant. Mal sind es eben mehr Interessenten und mal weniger………ist doch normal ?!
    Für mich sind Rewievs sehr nützlich in meiner “Neuanfangszeit” gewesen und da habe ich ALLES gelesen, um mir eine eigene Meinung zu bilden und selbst, wenn es für mich nicht geeignet ist, hab ich diese Erkenntnis möglicherweise aus einer Review , die ein Produkt als besonders positiv bewertet , (und habe es nicht selbst erst ausprobieren müssen) eben für eine andere Zielgruppe.
    Für mich sind sowohl Geheimtipps als auch Bewertungen von durchschnittlichen Dingen lesenswert , die mich dabei interessieren können.
    Für mich wäre es wichtiger/aussagekräftiger, eine Review zu lesen, die nach längerer Testung zustandekommt und wenn es um aktuelle LE`s geht oder um post`s, die nach kurzer Testphase zustandekommen, muss ich eben wissen, wie ich das für MICH zu bewerten habe.
    Einfach LE`s vorzustellen, Standorte mitzuteilen und darüber zu plaudern, zu mutmaßen, wie sie sein könnten, ist doch aber auch ganz nett, nur hat das dann für mich einen anderen Stellenwert. OHNE diese Vorstellungen, würde ICH als NUR-Leser und Nichtblogger, aber Interessierte, das oft gar nicht mitkriegen.
    Ich finde, jeder Blogger sollte seine Individualität beibehalten.
    Wenn alle Blog`s gleich wären, wär`s doch langweilig ? :-D)
    “Allen Menschen Recht getan, ist……..u.s.w. 🙂

    • Ich glaube, es ist eben nicht “normal”. Es ist optimal, aber das sind halt die wenigsten Menschen. Es ist dann wohl echt einfach eine Reifefrage. Alter will ich gar nicht sagen – es gibt genug 30-jährige Diven. Aber es ist OK. Wenn ich nur bestimmte Personen “hier” haben will, dann muss ich den Zugriff einschränken 🙂

  25. schade…meiner meinung nach hast du recht, man hat mittlerweile den eindruck, dass viel gesagtes nicht mehr ganz der wahrheit entspricht…ich möchte hier keine absicht unterstellen, aber ständig zu meckern, kommt bei den meisten lesern/zuschauern eben nicht so gut an 😉
    hier möchte ich gerne anfügen, dass du für mich von anfang an den eindruck einer sehr kompetenten schminkerin hinterlassen hast…mit sehr viel erfahrung und vor allem, was mir sehr wichtig, mit sehr viel selbstvertrauen..du sagst, was du denkst und eben nicht, was andere hören wollen 🙂

    schade eigentlich deswegen, weil ich mich sehr über eine review zu diesem pinsel gefreut hatte…es ist der erste “vernünftige” pinsel, den ich besitze und i wollte ihn gern eingeordnet wissen…ob dies eben standard ist, oder die qualität doch eher mit dem preis gleichzusetzen ist…

    • Lag ich also doch richtig damit, dass Reviews zumindest unter eingefleischten Community-Mitgliedern nicht mehr den Zweck erfüllen bei der EntscheidungsFINDUNG zu helfen sondern die EntscheidungsBESTÄTIGUNG zu stärken. Was ich absolut nachvollziehen kann. Aber die Unsicherheit wird dir keiner nehmen.

      Und wie schön Lala oben sagte: Keine Review IST durchaus eine Review. Wenn man trotz Besitz über etwas nicht berichtet, hat es IMMER einen Grund. In dem Fall: wenn ich etwas nicht (mehr) benutze, ist das ncht unbedingt ein Kompliment.

      Hier ist dann wieder auch die Frage – will man eigenständige Reviews oder doch eher Vergleiche zu anderen Produkten. Ich finde ersteres selten spannend. Das ist mehr oder minder die Intenton hinter diesem Post. Wenn ich eine selbststehende Review zum Pinsel machen wollen würde, ich wüsste nicht, was ich schreiben sollte. Er kann alles aber nix richtig. Punkt. Aber wenn ich anfinge ihn in Relation zu meinen anderen Pinseln zu setzen, kommt garantiert Kritik auf, dass es unverhältnismäßig ist ihn mit MAC zu vergleichen. Und das trübt. Denn ich finde es NICHT unverhältnismäßig. Es ist nun einmal, was ich habe und ich bin kein Dienstleister.

      Ich weiß auch gar nicht, was ich dir sagen kann, wo du ihn einordnen kannst. ICH ordne ihn genau da an, wo er ist: bei 2€. Mehr würde ich für ihn nicht ausgeben, weil ich dann etwas haben könnte, was für bestimmte Einsätze FÜR MEINE Routine und Technik geeigneter und besser ist. Macht ihn aber halt nicht schlecht – nur für mich ungeegnet. Das ist mit Pinseln doch ein ganz anderes Kaliber als bei Produkten selbst.

  26. Besonders ist der Pinsel nicht, aber ich habe ihn trotzdem 2mal gekauft, weil Lila ist meine Lieblingsfarbe und er macht sich toll als Deko zwischen meinen anderen “normalen” Pinseln. 😀

  27. kurzes Statement von mir;-):
    Es macht mir nichts, dass du meine Meckerei aufgreifst.
    Aber, wenn ich dich richtig verstanden habe, stellst du die Motivation die Pinsel zu kaufen etwas falsch dar. Denn die Pinsel habe ich für mich gekauft, nicht für den Blog. Aus der Phase bin ich schon lange raus, Sachen nur für den Blog zu kaufen, denn da hat sich schon allerhand billiger LE-Quatsch angesammelt. Ich habe die Pinsel nur für mich gekauft. Ich habe mich lediglich darüber geärgert, dass ich so viele Stunden investiert habe die Pinsel möglichst schnell (ich hab an einem Tag 4 Makeups mit ihnen geschminkt um jeden Pinsel mit jedem Produkt/jeder Produktart testen zu können) zu testen und zu fotografieren.
    Denn wie oben schon geschrieben wurde: Es ist halt oft so, dass die Erwartungen der Leser unheimlich groß sind und wenn man dem nicht schnell genug nachkommt, ist das Produkt auf einmal nicht mehr “interessant” (und wozu hat man sich dann die ganze Mühe gemacht?).
    Ich bin nunmal ein Blogger, der bloggt unter dem Gesichtspunkt meine Erfahrungen und mein Wissen an andere weiterzugeben. Ich mache das nicht hauptsächlich für mich. Sondern für die Leser. Wenn ich dann von denen, für die ich mir die Arbeit eigentlich mache, kein Feedback bekomme, frag ich mich manchmal, ob ich das ganze nicht auch einfach hätte sein lassen können.

    Ich habe aktuell eh das Gefühl, dass die ganze Beautyblogsphäre irgendwie aus dem Ruder läuft. Es gibt so viele Leser, die einen drängen “mach doch mal dies und mach doch mal das”. Aber zurückgeben im Sinne von Feedback wollen nur Wenige etwas. Ich finde ehrlich gesagt, dass das das Mindeste ist, wenn einem ein Blog gefällt und der Blogger sich Mühe für einen Beitrag für mich als Leser gemacht hat, zu kommentieren. Die Wenigsten von uns Bloggern gehen ja noch zur Schule und haben so viel Freizeit, dass es nicht weh tut, einen Blogeintrag online zu stellen, der dann irgendwie doch keinen interessiert.
    Und von dem Problem erst sehr spät über limitierte Produkte zu berichten will ich eigentlich gar nicht erst anfangen. Ich hab mich kürzlich von diesem ganzen LE-Kram distanziert, denn es interessiert am zweiten Tag nach LE-Erscheinen eh keinen mehr;-)

    Es ist halt immer das Finden einer Balance zwischen dem eigenen Spaß und dass dieser nicht auf der Strecke bleibt und dem Leser und seinen Wünschen und Erwartungen.
    Und ich persönlich, und das möchte ich hier betonen, fühle mich schon oft unter Druck gesetzt möglichst Reviews zu schreiben zu Produkten, die noch keiner kennt (denn die 1000. Review zu XY braucht keiner). Und dabei bleibt der Spaß wirklich oft einfach auf der Strecke.

    Amen;-)

    • So kurz war das Statement dann doch nicht 😛 Ich bin die Queen des Langfassens 😛 Ich hatte uach befürchtet, es könnte unter Umständen so rüberkommen, dass ich das so meine. Ist halt heikel. Einen weiteren Nebensatz, in dem ich schreibe, dass ich meine Hand dafür ins Feuer lege, dass es KEINE Blogger gibt, die NUR für den Blog kaufen. Aber halt MIT. ALso Enscheidungsbestärkung. Manchmal – nicht immer – hätte man etwas, für das man sich nicht interessiert nicht gekauft, wenn man es niemandem zeigen könnte. Weil bei solchen Produkten oft die Neugier dem Bedarf überwiegt – und die befriedigung der Neugier teilt man gern – das ist menschlich. Wäre halt cool, wenn wir Physiker wären XD

      Also nein, ich hoffe, die meisten haben es richtig aufgefasst, dass ich dir das nicht unterstellen möchte. ABER deine Reaktion, dein Frust lässt darauf schließen, dass es keine drucklose Geschichte ist – was ich TOTAL nachvollziehen kann, aber was eben auch irgendwie nicht richtig erscheint.

      Ja, die Erwartungen sind sicher da – ich bin mir nur nie sicher, ob wir Blogger da nicht mehr hineininterpreteieren als nötig.

      Die Diskussion, für WEN man bloggt, hatten wir ja schon mal – ich weiß nicht, ob du mitgelesen hast. Ein sehr interessates Thema wohl ohne “Lösung”. aber wie wir feststellen, ist, wie man’s auch macht, man macht es falsch. Es wir immer jemanden geben, dem es nicht passt. Und Exoten zu reviewen ist eine extrem undankbare Geschichte.

      So war die Tatsache, dass du dir die Pinsel gekauft hast, sehr cool für mich – hab ja kommentiert. Aber ich gebe zu: die Reviews interessieren mich nur bedingt. Denn das ist auch für mich ein Produkt, auf das ich neugierig bin, aber nach dem ich keinen Bedarf habe. Und alle, die Bedarf haben, werden höchstwahrscheinlich doch etwas kaufen, was sie selbst um die Ecke kaufen können oder das deutlich populärer ist wie SIGMA oder KOSMETIK KOSMO. Ich glaube, das darf man einfach nicht aus den Augen lassen, welchem Zweck eine REview denn dient: dem KAUF (oder wie oben schon diskutiert der Bestätigung eines Kaufes, was bei den neuen Pinseln ja irgendwie nicht funktioniert).

      Ich glaube, da sind eben auch die Erwartungen an die Leserschaft nicht weniger kritisch als die der Leser an uns.

      Und ganz ehrlich: dass du nach so kurzer Zeit eine Review gemacht hast, hat mich doch etwas stutzig gemacht. Das fühlt sich “unnatürlich” an. Intuitiv kann so eine Review für meine Ansprüche nicht fundiert genug sein. Und auch, wenn du viel damit herumgespielt hast: für eine blinde Kaufentscheidung aus dem Ausland zu dem Preis genügt es wohl nicht, um zu helfen. Aber das ist halt meine Pinselkrankheit – siehe der Pinsel, siehe die Tatsache, dass ich vor 1,5 Jahren ne SIGMA-Review versprochen habe und für dich mich IMMERNOCH nicht bereit fühle. Das ist bei Produkten halt doch etwas anders.

      Ich empfinde – ich kann mich irren – dass du einfach etwas übereifrig warst, was dann halt so schade war, weil man als Leser dem Blogger ungern Frust bescheren möchte. Umgekehrt ja genauso. Wo wir wieder beim Begriff DILEMMA wären. *seufz*

      Ich glaube, alle Parteien sind glücklicher, wenn alle Parteien lockerer sind. Dass du dir keinen Druck mit den Reviews machst. Die LEser, die es wert sind “bespaßt” zu werden, die nehmen Rücksicht. Und alle anderen… Tja. Es ist oft ein Scheideweg zwischen Popularität und Integrität, aber ads ist wieder ein anderes Thema.

      Ich glaub, ich denke zu viel über sowas nach 😮

      • Ne, tust du nicht, Magi. Denke darüber fast genauso viel nach und fast dasselbe noch dazu.

        Nicht, dass ich mit meinem popeligen Blog irgendwelchem echten Druck ausgesetzt wäre – aber da ich hier am “Anfang” gerne täglich ein Post hochladen möchte, frage ich mich schon manchmal, “na, was machste heute” – und da ich nix reviewe, was ich selber noch nicht oft benutzt habe, bzw. ich nicht gern über das Gleiche wie schon 5 andere schreibe, poste ich auch mal was über ein altes Produkt, aus dem Sortiment (shockhorror) bei dem ich glaube, dass es es wert ist, darüber zu schreiben. Aber wie schon gesagt, da bleibt dann halt das Feedback oft aus und man denkt sich schon, dass sowas keinen interessiert 😕

        Oft merke ich dann aber Monate später das, zB ganz viele Klicks wg. einer Review zu einer Balea Handcreme auf meinen Blog gekommen sind. Also für mich eine Art Bestätigung, dass Leute aus der Nicht-Blogosphäre, die nicht am letzten Haul der neuesten LE interessiert sind, einfach mal im Google eintippen, wozu sie eine Meinung lesen wollen.

        Down with ze Hype/LE/review pressure! :nerd:

  28. Magi ich kann dich da verstehen.

    Um einen Testbericht schreiben zu können brauch man eben die Erfahrung und die kann man gewiss nicht an einem Tag sammeln.
    Meienr Meinung nach braucht eine gute Review gerne mal 2 Wochen oder länger.

    Ich selber besitze den Pinsel auch und bin damit zu frieden, da ich einfach keine 10 Euro für einen Pinsel ausgeben wollte und es in dem Preissegment einer der besseren ist, aber allerdings gewiss nicht mit hochpreisigeren zu vergleichen.

    Ich habe noch ein Beispiel für diesen Hype. Die Essence Stay Glosse. Ich habe auch einen und war damals noch ganz zu frieden mit ihm aber heute, nach einer viel längeren Zeit finde ich ihn einfach schrecklich.
    Der hat so eine geringe Farbabgabe klebt auf eine Miese Art sowas von eklig und hällt dabei nichts aus.
    Wie man den hochloben kann, kann ich auch nicht verstehen.

    Generell muss ich sagen, dass ich die Reviews von manchen Bloggerinen nicht so ernst nehme. Man sieht einfach das dort die Erfahrung fehlt und manchmal habe ich das Gefühl, dass es gut Reviewt wird, weil man selbst keinen Fehlkauf haben will.
    Positiv reviewte Sachen werden dann aber nur einmal vorgestellt und verschwinden dann wieder von der Bildfläche. Gefällt einem das Produkt dann wirklich so gut, wenn man es dann nicht mehr benutzt? Das ist für mich ein Widerspruch. ( Wenn man aber bessere Alternativen durch die Menge hat, kann ich das verstehen, aber meist ist es nicht der Fall)

    Ich meine wenn jemand bei jedem dritten Beitrag eine Review von sagen wir mal 200 Wörtern schreibt frage ich mich immer ob das jetzt wirklich so aussagekräftig ist. Wenn man sich mit dem Produkt beschäfftigt, dann kann man doch durchaus mehr schreiben.

    Daher liebe ich deine Reviews, sie sind immer so ausführlich und widersprechen sich auch einfach nicht. Dabei bleibst du einfach sachlich und man ist sich sicher, dass du einem das Produkt nicht einfach “verkaufen” willst, sondern zeigen möchtest und deine persönliche Meinung dazu sagst.
    Deshalb finde ich deine Reviews auch so vertrauenswürdig. Mach bitte weiter so. Und wenn dir etwas nicht gefällt, dann ist es so, ich meine man soll doch nichts schön reden. Es ist doch logisch, dass der 2 Euro Pinsel von Essence, der für sein Preissegment gut scheint, niemals mit qualitätiv hochwertigeren und viel teuerrern Pinseln mithalten kann. Das soll jetzt allerdings nicht heißen, dass teuer gleich besser ist.

    Generell sind Reviews einfach auch subjektiv. Was dem einen gefällt muss dem anderen nicht gefallen.

    SchminkElfe

  29. in einer review möchte ich die subjektive meinung des bloggers (oder eben der bloggerin) lesen, auch wenn das produkt für mich selber gar nicht in frage kommt.. aus welchen gründen auch immer… ethik, preis, etc. ich finde es trotzdem interessant, was die person darüber denkt. ne wirkliche kaufentscheidung ist ne review für mich aber meistens nicht, weil ich einfach zu neugierig bin, und ein produkt unbedingt selber ausprobieren möchte, wenn ich es interessant finde.

    meine eigenen reviews sehe ich auch nie als wegweiser für andere oder so (auch wenn ich bei was tollem schreibe, dass ich das produkt empfehlen kann), meistens will ich einfach nur meine begeisterung oder enttäuschung mitteilen. ich meine, wir lieben dieses ganze kosmetikkram ja :heart: und es macht einfach irre spaß sich damit zu beschäftigen :inlove:

  30. Also ich hab den Pinsel auch und kann die Lobenshymnen auch nicht so ganz nachvollziehen. Ein Smokey Eyes Pinsel suggeriert mir, dass er vor allem super für die Blendearbeit ist und dazu kann ich nur sagen: naja…für die Lidfalte oke aber zum blenden nicht wirklich das Optimum…aber wie gesagt es ist einfach super schwer Kosten und Nutzen 100% gerecht zu gewichten. Klar für den Preis, man kann ihn benutzen…die Frage ist aber auch immer ” Was will ich eigentlich?” Qualität und perfekter Nutzen oder mache ich gerne ein paar Abstriche wenn ich dafür weniger zahlen muss. Im Endeffekt muss das natürlich jeder selbst für sich entscheiden, dh eig sind ja alle Reviews sehr subjektiv. Nur ich finde sie durchaus auch interessant. Einfach nur um zu sehen, wie andere Menschen über ein Produkt denken und vll Vor- und Nachteile erkennen die mir bisher nicht so aufgefallen sind.

    Allerdings muss ich sagen, dass Reviews wohl schon fundiert sein sollten, dh aufgrund längerer Erfahrung mit dem jeweiligen Produkt und nicht nur weil grad alle ne Review dazu raushauen.

    Ach ganz anderes Thema: HQHair hat wieder die NakesPalette von UD online. Ich hab direkt zugeschlagen inkl. des Rabattcodes. SENSATIONELL 🙂

  31. Wie recht Du doch hast und schlimm wie beeinflussbar ich doch bin 🙁 Ich falle auch immer wieder darauf rein und werde selten eines besseren belehrt. Eigentlich sollte man bei manchen Dingen nicht so Kompromiss bereit sein…eigentlich.
    Ich habe mir diesen Pinsle auf gekauft (wie wohl viele Blogger/Blogleser) und muss sagen ich nutze ihn kaum daher kann ich gar nichts über ihn sagen- was aber auch nicht weiter schlimm ist, den er war ja nicht Teuer 😉

  32. Ich habe deinen Post erst heute nachmittag entdeckt, und seitdem denke ich nach, wie ich zu Reviews stehe.

    Ursprünglich waren Reviews ja wohl mal dazu gedacht, dass man andere an seinen Kauf/Produkt-Erfahrungen teilhaben ließ, um Fehlkäufe zu vermeiden oder das Produkt abseits von PR-Sprache beschrieben zu sehen. Ich glaube nur, dass dabei öfter mal vergessen wird, dass Reviews immer nur die Meinung eines Einzelnen wiedergeben. Deshalb lese ich bei einem interessanten Produkt immer mehrere Reviews. Und dabei beachte ich dann, wie lange das Produkt in Gebrauch war und was die Bedürfnisse der Person sind. Um eine Review richtig einschätzen zu können, muss man also seine eigenen Bedürfnisse kennen und die der reviewenden Person damit vergleichen. Gar keine so einfache Sache, denn die Bloggerin muss dazu eine erkennbare Linie haben.

    Wenn du also nichts zum Essence-Pinsel schreibst, weiß ich genau wegen deiner Linie schon Bescheid, weil ich hoffe, Dich etwas einschätzen zu können und ähnliche Bedürfnisse haben könnte wie Du.

    Zum Thema Einfordern von Reviews: Das geht für mich gar nicht. Wünsche äußern ist ok, aber Forderungen?? Ich schreibe Reviews nur dann, wenn sich für mich irgendein Aspekt am Produkt bietet, der mir Spaß macht. Das muss noch nicht mal die hohe Qualität sein 😉 .

    So jetzt reicht es erst mal, wenn mir noch was einfällt, komme ich wieder 😉 🙂

  33. Du hast Recht, dass man bei dem Produkt (mit einer sagenhaft irreführenden Beschreibungm insbesondere angesichts der etwas jüngeren Zielgruppe des Herstellers…) schlecht etwas sagen kann, denn es kostet unter 2€ und es erfüllt ja irgenddwo einen Zweck. Ich besitze ihn und benutze ihn jeden Tag, wobei man sagen muss, dass ich insgesamt nur sechs Pinsel besitze. Und gerade für Einsteiger ist der Pinsel toll, denn in der Lidfalte macht er nunmal einen besseren Job als ein normaler, flacher ES Pinsel, wie ihn vermutlich die meisten haben. Außerdem bringt er krümelige Lidschatten gut unter Kontrolle und reduziert Fallout bei üblichen Verdächtigen drastisch. Dennoch wird ein Pinsel von Sigma oder Zoeva vermutlich bessere Arbeit leisten, was aber widerum keine Rolle spielt, denn: unter 2€!
    Von daher ist es schon schwer, eine objektive Meinung abzuliefern, aber ich denke mir manchmal, dass das auch garnicht nötig ist. Gerade wenn man einen Blog schon länger liest und den Blogger quasi “kennt” bzw. ihn einschätzen kann, ist die subjektive Meinung umso wertvoller, denn wenn man sich mit Blogger XY identifiziert und meint, einen ähnlichen Geschmack zu haben, hat eine persönliche Review dieses Bloggers viel mehr Wert als eine, die lückenlos alle möglichen Pros & Cons abgrast. Damit hängt dann vermutlich auch die wahnsinnig schnelle Beeinflussbarkeit der Leser zusammen – man kennt es ja meist von sich selbst.

    Liebe Grüße,
    Isa

  34. Da ich in dieser ganzen Blogger-Materie nicht sooo sehr drin bin, kann ich mich eigentlich nur aus der reinen Leser-Perspektive dazu äußern. Und da kann ich nur sagen, ich käme nie auf die Idee, um eine Review zu irgendeinem bestimmten Produkt zu bitten. Ich glaub, ich hab zwar schon ein oder zwei Mal in einem meiner Kommentare ein Produkt zur Review angeregt, aber dann eben gerade nicht, weil es mich interessiert hat, sondern weil es sich um etwas gehandelt hat, daß ich bereits hatte, und der Meinung war, das könnte evtl. für mehr Leute interessant sein.

    Ich finde, so ein Blog, zumal wir uns ja hier auch nicht mit den ersten Problemen der Welt befassen, sondern mit einem Hobby, das wir lieben, sollte primär Spaß machen, und eben auch für den Blogger Spaß, Freude und Leidenschaft sein. Es ist ja auch für mich als Leser gerade schön zu spüren, daß es da eine Begeisterung, gibt, die man teilt. Und wenn dem Blogger das Schreiben ganz oder auch nur teilweise lästige Pflicht wird, dann geht das ja zumindest langfristig sehr wahrscheinlich aufkosten dieser Begeisterung, sodaß man sie somit logischerweise dann eben nicht mehr teilt; zumindest nicht mehr so, wies halt mal war. Und das wär doch extrem schade.

    Natürlich ist es immer besser mehr Informationen zu bekommen, als weniger. Und natürlich sind Informationen, gerade zu limitierten Produkten auch umso cooler und nützlicher, je aktueller sie sind. Das ist ja logisch. Aber mit den LEs ist es ein bißchen so, wie mit den Skandalen – in ein paar Wochen ist es (zumindest in den meisten Fällen) eh wieder vollkommen vergessen, weil dann schon die nächste Sau durchs Dorf getrieben wird, wies so schön heißt. Insofern – ja, auch aktuelle Reviwes zu LEs sind super, aber wenn nicht, dann halt nicht. Es ist und bleibt nunmal “nur” ein Hobby, und ich denke, alle Beteiligten sollten nur das dabei machen, woran sie Spaß haben, wovon sie überzeugt sind, oder oder wofür sie in irgendeiner Weise bzw. aus bestimmten Gründen einen gewissen Ehrgeiz an den Tag legen.

  35. Ich habe angefangen vermehrt über Beauty zu bloggen, weil “damals” so viele Leute unterwegs waren, die sich geschminkt, experimentiert haben. Mädels die inspirierend waren und von denen man sich etwas abgucken konnte. Die ein oder andere Review war auch dabei, meist begeisterte Empfehlungen, weil man das Produkt wirklich geschätzt hat oder Entpfehlungen um andere vor einem Fehlkauf zu bewahren. Ich war inspiriert und hatte Spaß an der Sache.

    Hach, ich vermisse diese Unbeschwertheit in der “Szene”. Wenn ich heute z.B. bei Tine blogge, dann immer noch überproportional viel AMUs oder FOTDs. Weil mir das einfach mehr Spaß macht und ich Produkte, die ich mag dort genauso gut in einem kurzen Absatz bequatschen kann.

    Diese “Review um der Review willen Mentalität” wird sich früher oder später sowieso totlaufen. Weil es stinklangweilig ist und weil es einen kreativ einschränkt und das merken Blogger wie Leser schnell am eigenen Leib. Ich lese doch die Blogs auch, weil mich die Persönlichkeit interessiert/fasziniert, die zwischen den Zeilen durchschimmert. Blogs, die irgendwann nur noch Reviews und Hauls enthielten, habe ich alle entabonniert.

    Sponsoring wird auch einen entscheidenden Teil zu dieser “Misere” beigetragen haben. Interessanterweise gibt es aber Firmen, die wieder umschwenken und sehr genau hinhören WER da eigentlich WAS schreibt und aus welcher Motivation heraus. Ich mag mich täuschen, aber auf Authentizität und Abwechslung wird scheinbar wieder mehr Wert gelegt.

    Let’s hope so.

  36. Ich bin für wirklich JEDE Review von dir dankbar, Magi. Ich verfolge deinen Bloq und deine Videos nun schon seit sehr sehr langer Zeit und weiss von daher wie du bewertest und warum. Von daher kann ich es mittlerweile sehr gut einschätzen, ob ich mit dem Dingen, die du bewertest glücklich werde oder nicht.

    Mensch, es ist echt verrückt, aber vor jeden größeren Anschaffungen, suche ich tatsächlich erstmal nach einer Review oder einem Beitrag von dir 🙂 Und bisher, hat es mir IMMER geholfen! Du bist wirklich sehr kritisch, messerscharf und weitsichtig – auf deine Meinung war bisher immer verlass….Danke an dieser Stelle 🙂

    P.S.: Ich habe mir dein neues “Kaufschema” nach dem Reinfall der letzten Essence LE (Holodingsda) auch einverleibt. Es war das letzte Mal, dass ich mich habe von vermeintlich günstigen Dorgerieneuheiten locken und täuschen lassen. Kleinviech macht auch Mist und ich spare jetzt viel lieber auf qualitativ hochwertige Produkte, die zwar teuer sind, aber mir lange Freude bescheren werden. Bestes Beispiel: mein Lancome Juicy Tube. 20 Euro hat das Biest gekostet, aber ich benutze den Gloss nun schon seit 3 Jahren! Und das regelmäßig, im Sommer sogar täglich!Er ist noch nicht schlecht geworden und es ist immernoch ein beachtlicher Rest vorhanden. Das waren 20 sehr gut angelegte Euro. 🙂

  37. Huhu Magi 🙂

    dann möchte ich dir als Newbie im Internet-Beautyreich auch meine 2 pence an Meinung zukommen lassen: Ich finde dein Blog und deine Youtube-Videos sehr gut, zum Beispiel deine Demontage/Demonstration der Urban Decay Potion Verpackung sehr erhellend, das Bild des Pöttchens auf der Waage werde ich im Hinterkopf haben, wenn ich auf höherpreisiges als Drogerieartikel umsteige.

    Ich kann verstehen, dass du frustriert bist, ich bins ja schon als relativ neue Leserin. Auf Facebook gibt es im Moment eine Linkschwemme zu Blogsämlingen mit LE Swatches, einen Hype an z.B. essence & Alverde LEs mit systematischer Bedarfsweckung durch über Wochen gestreckten Produktvorstellungen, dem obligatem “MUSS ich haben, haben, HABEN!!!” Chor und der Stampede in die Märkte am Erscheinungstag – wo die Verkäuferinnen im Tagesgeschäft meist gar nicht wissen, dass ein neuer Stern aufgehen soll… Es ist einfach so, dass viele heutige Teenies viel Taschengeld haben, dass es abzugreifen gilt, bevor der Konkurrent es tut.

    Ebenso spielen Gruppendynamiken natürlich eine Rolle, diese schreckliche Unsicherheit in einem Alter, in dem man sich – rückblickend – eigentlich IRGENDWAS hätte überwerfen und rausrennen können, statt sich in jeder Schaufensterscheibe zu betrachten, weil die Haut noch faltenfrei und natürlich rosig war und es nichts gebraucht hätte als Selbstvertrauen. Stattdessen machte man sich über alles Mögliche einen Kopf.

    Das Gros dieser Blogs und Youtubekanäle wird nicht lange halten, zumal gerade letzere oft eher unfreiweillige Comedy sind, wobei mir einige der Anbieterinnen auch ausgesprochen schmerzbefreit vorkommen, zumindest scheinen sie sich wenig Gedanken darüber zu machen, dass auch weniger wohlgesonnene Nachbarschaft sie sehen kann.

    Ich habe besagten Pinsel zum Ausprobieren gekauft und übrigens nach deinem Video auch zwei ebelin Professionals (die bestgeschnittenen, die da waren, soviel Zeit muss sein), weil das im Moment für meinen Bedarf reicht und ich den Malu Wilz Eichhörnchenpinsel zu 40€, den ich bei einer jungen Visagistin bewundern konnte, nicht brauche, insofern sind auch solche Videos eine gute Orientierung für Einsteiger.

    Was wollte ich eigentlich sagen? Ach ja, behalte deine Linie bei und lass dich nicht von der “schnell und schlampig”-Welle beeindrucken, auf Dauer wird es auch den Firmen nichts bringen, jeder Schülerin mit einer Webcam eine halbe LE in die Hand zu drücken.

    PS: Hat oder kennt eine der Anwesenden zufällig einen Blog für trockenhäutige, Brilletragende 50jährige mit einer Phobie vor diesen Douglas-Marketenderinnen mit dem “Kindchen! In welcher Wüstenei haben Sie denn die letzten 20 Jahre verbracht?”-Blick ?

    • Willkommen! Danke für die Eindrücke. Über neue “Gesichter“ freue ich mich sehr. Frustriert bin ich zum Glück nicht. Der Vorteil der Masse ist die Auswahl und Vielfalt, sodass ich ohne Verlust den ein oder anderen Blognoder Kanal entabonnieren kann.

      Ich finde selbst die arg selbstdarstellerischen Beiträge wichtig – wenn auch völlig uninteressant. Aber wenn msn es mit Leidenschaft tut, da haben auch die Menschen im Real Life nicht mitzusprechen. Der Konsequenzen solltenmsn sich aber bewusst sein, daher verstehe ich einige Eltern nicht, die zulassen…

      Ein paar Empfehlungen findest du unten in der Blogroll. FabForties und MyBeautyblog können dich interessieren 🙂 uch hoffe, du kommst aber wieder 😉

      • Danke für die nette Begrüßung und die Tips, zumal ich dir ein bißchen mit der Tür ins Haus… Die Blogs schau ich mir mal genauer an. 🙂

  38. Ich kenne das Phänomen. Sobald man etwas online hat lastet durch z.B. euphorische Kommentare ein Druck auf dem Blogger wirklich positives und vor allem schnell etwas zu schreiben. Gleichzeitig ist das natürlich auch bei zugeschickten Dingen so. Man möchte das Produkt fair – also auch (wenn nötig) schlecht bewerten, andererseits hat man den Druck etwas positives zu schreiben (wobei ich diesen so gut wie ablegen konnte).
    Ich versuche einfach nach bestem Wissen und Gewissen zu Urteilen – d.h. 1. Wenn ich mir nicht im Klaren bin, wie ich ein Produkt finde, länger Austesten. 2. Wenn ein Produkt schlecht ist – auch wenn alle wollen oder sagen dass es gut ist, negativ zu bewerten (Essence Liquid Blush der so gehyped wurde, für mich persönlich nichts, zu wässrig, nicht der Brüller in der Handhabung usw.) oder eben – wenn ich etwas als wirklich gut empfinde – eine Kaufempfehlung auf eigenes Risiko auszusprechen.

    Teilweise mit schnellen Urteilen (Kiko Smoky Eyeshadow – den ich persönlich einfach schlecht finde), teils mit Urteilen, die mich Monate kosten, bevor ich wirklich weiß, was ich von etwas halte (Wheater Everything Liner Sealer z.B., den ich anfangs nicht mochte und kein Elan ins Testen steckte, nun aber sehr gerne benutze).

    Blogger sind eben auch nur Menschen, die sich auch von solchen Druckmomenten beeinflussen lassen können. Aber wenn man Reviews auf die schnelle tippt, die man nicht mit seinem Gewissen vereinbaren kann, ist die Grenze deutlich überschritten. Schließlich sollte der Spaß am Bloggen siegen und man im Endeffekt den Post mit einem guten Gefühl abschicken.

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