Engel links – Teufel rechts

Mein Haarfarbendilemma

Eigentlich klage ich zum wiederholtem Mal mein Leid, aber spätestens nach Sichtung der Fotos von Nivea ist klar, dass meine Naturhaarfarbe „doof“ ist. Bisher habe ich mir eingebildet, sie sei eigentlich OK, was aber nicht heißt, dass mir andere nicht besser gefiele. In meinem Fall bringt aber das farbunbenetzte Haar eine weitere Tücke, weil ich vorn lichtes Haar habe. Sehr dunkle Farben erhöhen zwar den Kontrast zur Kopfhaut, dennoch hatte ich stets das Gefühl, dass es vielleicht auch durch das Anrauen und die gewisse Masse irgendwie voller wirkt. Vielleicht ja auch plakativer. Aber OB ist eigentlich nicht die Frage, sondern das WIE.

Ich zögere das Kolorieren meiner Haare nun schon über ein Jahr heraus und bin nun wieder an einem Punkt, an dem ich mich frage:

PFLANZENHAARFARBE (PHF) oder CHEMIE

Es wäre alles viel einfacher, wenn beide sich vertragen würden, aber das Umschwänken mittendrin kann „riskant“ werden, sprich in einem unvorhergesehenem Ergebnis resultieren und gerade bei meinem seltsamen Haar ist alles möglich.

Was mir an Pflanzenhaarfarbe gefällt und ich bei Chemie vermisse:

  • keine Umweltbalstung beim Ausspülen
  • pflegend für die Haare und sanft zur Kopfhaut
  • wäscht sich an mir ohne Kupferstich heraus (siehe meine Bericht)
  • dadurch flexibel, was das Nachfärben betrifft, hält aber leider nicht so lang – man müsste regelmäßig aufbauen
  • Farbe gefällt und ist vorhersehbar – aber einige Nuancen sind halt gar nicht erst möglich

Die Vorteile dem gegenüber mit Chemiefarben:

  • kann sofort losgehen – Resultat nach Minuten fertig (PHF muss lange vorbereitet werden und hat eine Ewigkeit an Einwirkzeit)
  • sehr unkompliziert im Handling – Duft ist OK (die olle Hennapampe – und der Geruch, der mich fast zum Kotzen bringt)
  • spontan nachfärbbar, umfärbbar
  • macht weniger Dreck

Beide Optionen spenden Glanz – nur leider auf verschiedene Weise. Hinzu kommt, ob ich mir eine Drogerieschachtel kaufen würde oder doch mal zum Profi zum Färben gehe. Und wenn ja, zu wem – und kann jener verhindern, dass es so schnell rot wird? Hinzu kommt, dass die Pflege durchaus angepasst werden sollte – zumindest sagt mein Bauch das.

Meine Sorge bei Chemie: in 2 Wochen wieder wie Pumuckl auszusehen, obwohl ich alles andere als Kupfer gefärbt habe. Und durchaus auch der Chemiekeulenaspekt – hauptsächlich was den Ausguss und die Herkunft betrifft – der Gesundheitsaspekt ist mir eigentlich schnuppe. Aber bei PHF sieht man ja was passiert: ich färbe einmal und brauche dann 1 1/2 Jahre um neu zu färben, weil das immer ein schrecklicher Umstand ist und ich mir immer sage: ne, am Wochenende, ne dann morgen, neee nächsten Monat… Außerdem glaube ich, dass ich meinen Vorrat eh in die Tonne kloppen kann, weil schon so alt.

*Seufz* Hiermit wollte ich mein aktuelles, noch unentschiedenes Dilemma mit euch teilen und vielleicht kennt ihr diese Situation und verratet mir, was ihr bereut und wann ihr froh wart euch zu einem Schritt entschieden zu haben. Was spricht bei euch gegen PHF und wie denkt ihr über die Chemiekeule, die ihr euch und der Umwelt antut? Frisör oder Drogi-Schachtel?

PS: meine Mischung bei PHF ist Jede Menge Indigo, einen Teil Henna und Katam ad 100g. Hier ein uraltes Färbeergebnis.

PPS: die Farbe an sich steht natürlich nicht zur Debatte…

74 Kommentare
Alle zeigen Sehr hilfreich Höchste Wertung Niedrigste Bewertung Kommentieren
  1. Wirklich schwere Wahl. Ich glaube ich würde aber wohl zur einfacheren Variante tendieren, wenn du eh eigentlich genau weißt wie es mit der anderen endet.
    Ich würde es auf jeden Fall mal von einem Profi machen lassen, ganz genau sagen was du dir wünscht und wenn es nach zwei Wochen nix ist, hingehen beschweren.
    Ich lebe jetzt seit einer ganzen Weile ohne Farbe, aber ich muss sagen, mir fehlt schon ein bisschen mein Weißblond, aber wenn ich je zurückgehe werde ich wohl nur noch zum Frisör gehen.

  2. ich selbst färbe nicht und finde mein nhf (dunkelaschblond/mausgrau) mittlerweile am besten. bin aber auch relativ „typgerecht“ untrwegs.

    pflanzenhaarfarbe geht bei mir gar nicht, das wird alles viel zu goldig, gelblich – steht mir nicht. die anwendung dagegen hat mir spaß gemacht, ich steh auf solche beautyprozeduren. außerdem habe ich eine ganze weile blondiert, ein grober fehler. meine haare waren total ruiniert, obwohl ich nur strähnchen drin hatte, anscheinend verträgt meine haarstruktur solche keulen einfach nicht.

    hätte ich dunkle haare, würde ich wohl mal wieder phf ausprobieren. warum hält die denn nicht im haar? nimmst du zuwenig henna? ich hab bezüglich haltbarkeit viel gutes von khadi gehört. und ja, ich denke man muss sich für einen weg entscheien und seine pflege darauf an passen. also entweder chemie pur mit friseurpflege oder nk shampoos und phf. chemisch behandeltes haar braucht anscheinend silis und andere weichmacher. kommt für mich aber aus umweltschutzgründen sowie gesundheitlichen gründen (kopfhaut!) nicht in frage.

    • Ja, das dürfte das Problem sein. Alles, was nicht rot ist, hält halt nicht so lang. Und ich will zu viel Henna vermeiden. Ich mache die amerikanische Methode und die Haltbarkeit ist OK, aber man merkt kaum, dass es verblasst, weil es so natürlch bleibt. Aber Ansätze sind mir eher fremd… Hat so also auch eine gute Seite…

      • Was ist denn die amerikanische Methode?Gibts unterschiedliche Wege zu Phfen?

        • Die amerikanische bezieht sich auf die unterschiedlichen Eigenschaften von Henna und Indigo. Ersteres mag es sauer – letzteres eher basisch. Dabei erzielt man eine intensivere Henna-Tönung durchaus mit DyeRelease, also es ein Weilchen stehen lassen in der sauren Lösung. Indigo dann direkt vorher einmischen. Dazu gibt es recht viele Infos im Netz.

  3. Ich nehm seit ca 10 Jahren die chemische Variante. Bin zu ungeduldig 😀

  4. ich habe meine haare schon mit Henna und “normaler“ Farbe gefärbt.
    Das ergebnis mit Henna (rot) war zwar ganz gut, aber knallrot wie ich es wollte wird es eben nicht (wenig farbauswahl).
    Den Geruch finde ich hingegen total gut! Erinnert mich an Heu und Bauernhof *g*
    Ich bin aber wieder zur normaler Farbe umgestiegen weil es einfach nicht so aufwendig ist, schnell geht, mehr farbauswahl hat. 🙂

    Lg

    • Bei einigen Mädels kommt ja echt ein Hammer-Rot bei raus, aber die haben von Haus aus schon so nen Stich. Da sieht es immer aus wie edelster Bernstein. Für mich ist die Farbe aber echt nix…

  5. Hmhh. Also ich färbe ja immer chemisch, bin straßenköterblond und färbe dunkler auf irgendeine Art Braun (wir ignorieren jetzt, dass ich noch fünf andere Farben schon im Haar hatte, die man auch alle noch schimmern sieht – entsprechend Ansatz Braun, Rest verkorkstes Mahagoni). PHF war mir bisher auch immer viel zu kompliziert, vor allem weil ich unglaublich dickes Haar habe – bis ich da die Pampe überall verteilt hab, ist Neujahr…
    Ich weiß jetzt garnicht, was ich dir raten soll, weil ich jeden Punkt total verstehen kann 😀 Aber ich merke nach drei Jahren färben einfach, wie ich immer mehr Haarbruch (und manchmal Haarausfall einzelner Haare) habe und deswegen auch nicht mehr so oft färben kann/mag. Vielleicht ist das ein Anreiz, doch wieder mit PHF ran zu gehen und auf die Chemie zu pfeifen?
    Und mein Gewissen schreit jedes Mal auch ganz fürchterlich, wenn die kackbraune Lache den Abfluss runterläuft. :X
    Wenns nur nicht so umständlich wäre, mit der PHF…

  6. Wie wär’s denn mit einer nicht-permanenten Alternative, mit nicht ganz so übler Chemikeule? Tönung oder Intensivtönung? Dafür dann vielleicht häufiger mal.
    Meine Friseurin hat mir mal gesagt, dass die DYI-Farben im Prinzip gar nicht so schlecht sind, das Problem ist jedoch, dass dort viel mehr Chemie eingesetzt wird, um ein möglichst berechenbares Ergebnis zu erzielen – ein Friseur kann sich jedoch das Ausgangsmaterial ansehen und entsprechend die Chemie dosieren.
    Ich mag die Farbergebnisse bei Henna viel viel lieber, aber mir ist es mittlerweile auch oft zu anstrengend und ich greife zu DIY-Chemie. Friseur ist gerade einfach zu teuer.

    • Also Tönung möchte ich nicht. Ich habe nicht das Gefühl, dass das eine effiziente Lösung ist. Der Rotschleier kommt eher und da geht ja noch mehr den Abfluss runter. Und diese Sauerei beim Rauswaschen. Nääää.

      Wobei ich mit Chemie schon Intensivtönung oder Färbung meine. Ergibt bei mir ungefähr das Gleiche im resultat und Haltbarkeit… Weder das eine noch das andere ist effektiver. Da ist die Frage, was das kleine Übel für den Abfluss ist.

  7. du willst es zwar bestimmt nicht hören, aber ich finde deine naturhaarfarbe unglaublich schön 😯 ich würde gerne mit dir tauschen.

  8. schwierig…ich färbe mit henna (logona naturrot auf mittelblond = schööönes rot), weil ich meine haare nicht so sehr strapazieren will. ich lasse wachsen, bin gerade bei taillenlänge, und da macht sich chemiefärben schon bemerkbar durch das teilweise biblische alter der unteren längen 😀

    ich werd jedenfalls nur noch zur phf greifen…auch wenn`s ein wenig aufwendiger ist (meine mutter wird sich bedanken, werd sie bald nach der nächsten hennasession fragen 😉 ) und ich den geruch auch nicht wirklich mag, ist mir die haargesundheit wichtiger.
    wobei das ja bei kurzen haaren eher weniger schwierig ist…sie werden ja nicht so alt als dass da richtig sichtbare färbeschäden entstehen könnten (wenn man denn gut pflegt und ordnungsgemäß färbt).

    kompromiss: hast du vielleicht einen naturfrisör bei dir in der nähe? dann hättest du phf, müsstest nicht selbst matschen und je nach können des frisörs vielleicht genau das, was du möchtest. das geld ist natürlich die frage, wobei das bei naturfrisören sehr unterschiedlich sein kann.

    zu dem umstieg von henna auf chemie und dem unvorhersehbaren: einfach haare aus der bürste sammeln und probefärben. dann hat man das dilemma, wenn`s eins wird, nicht auf dem kopf 🙂
    so hab ich das sicherheitshalber vor der hennafärbung gemacht.

    • Ach, cooler Tipp! Das merk ich mir mal – wenn auch meine Geduld sowas selten akzeptiert, aber vielleicht setzt sie die Vernunft ja durch.

      Würde ich züchten, würde ich Chemie nicht in Erwägung ziehen. Da ist das regelmäßige Schneiden einer nicht unerheblichen Menge definitiv Pappe.

      Naturfrisör wäre natürlich ne Option, aber kürzer wird die Einwirkzeit ja eigentlich nicht oder? Unddann Stunden in einem Salon sitzen… Hmmm. Cool wäre es ja schon, aber gerade der Zeitfaktor könnte das ganz schön teuer werden lassen. Oder haben die bestimmte Methoden? Jetzt bin ich bissi neugierig

      • war leider selbst nicht beim naturfrisör, weil`s bei mir recht unkompliziert ist…zwei std einwirkzeit reichen.
        aber ich könnte mir eben vorstellen, dass die noch irgendwelche „tricks“ draufhaben.

        wobei…frisöre allgemein…*hüstel*…da gibt`s ja solche und solche.

  9. Hallöle,

    ich töne mir meine Haare mit Chemie. Diese Intensivtönungen die 6 bis 8 Wochen halten. Immer wieder in eine Farbrichtung Braun oder Schwarz mit unterschiedlichen Reflexen.

    Da ich mir nicht jeden Monat die Haare färbe sehe ich es da auch nicht so eng mit der Chemie da ich vielleicht 4 mal im Jahr dazu greife. So wie es klingt bist du da ja nicht viel Konsequenter wodurch ich sagen würde das man da ruhig zur Chemie greifen kann.
    Man spart Zeit, erstickt nicht beim Geruch und hat eine große Farbauswahl. Ich finde da überwiegen einfach die Argumente hin zur Chemie.

    Ob nun Frisör oder Selber.
    Ich machs mir selber. Aber wohl hauptsächlich des Geldes wegen und aufgrund der Erfahrung das ich einmal Strähnchen beim Frisör bekommen habe die super viel kosteten und dann bescheiden aussahen und da bringt dann auch beschweren nicht viel weil weg gehts ja auch nimmer.

    Naja, weiß jetzt nicht ob das hilfreich war aber das ist meine Erfahrung und meine Meinung 🙂

    Liebe Grüße
    mel

    • Hach ja, würde das bei mir auch so ablaufen, wäre es wohl weniger ein Thema, aber wie ja schon verlinkt, fangen meine Haare schon nach 2 Wochen an rot zu werden.

    • PS: Ausgangslage bei mir sind Haare bis Mitte zum Rücken, sehr dick und sehr viele und ich hatte bis jetzt noch keine Probleme nach dem färben mit den Haaren (weder trocken noch sonst was). Wahrscheinlich hab ich genetisch in der Hinsicht einfach Glück ^^

  10. wenn man eine wirklich gute drogerie haarfarbe möchte,sollte man zu poly diadem greifen.das sind wirklich die einzigsten farben die meine haare nicht allzu sehr angreifen und farbergebniss entspricht sogar dem model auf der verpackung.und das tolle ist die farbe bleibt bei langer pflege immer noch total schön strahlend 🙂

    • Ich glaube, meine „Stammfarbe“ war POLY BRILLANCE – die in der dunkelroten Packung… Ich glaube, heute wäre mir das zu dunkel.

  11. Ich tendiere eher zur chemischen Variante. Es geht einfach und fühle mich sicher, da man nicht viel falsch machen kann ^^

    • „falsch machen“ dann aber natürlich nur auf’s Haar bezogen. All die anderen Nachteile sind natürlich ein anderes Thema…

  12. So als Frisösentochter würde ich dir auch zu einer Tönung raten: Bei mir hat die sich noch nie rausgewaschen. Vielleicht sind meine Haare aber auch einfach nur Super-Farb-Saugfähig.^^

    Und Tönung macht der Profifrisör ja auch, falls du lieber nicht selbst möchtest… Also wenn Chemie, dann wohl lieber die schonende Variante mit einer Tönung.

    Zu Naturfärbemitteln kann ich dir leider gar nichts sagen, weil in unseren Frisösenhaushalt (Mutter,Tante, Oma) nur Chemie kommt.^^

    • Ich befürchte, das wäre bei mir ein Desaster. Mein Haar stößt blaue Pigemtne sofort ab aber trennt sich nicht von den roten. Pumuckl wider Willen – und ich befürchte, das wäre bei Tönung sogar noch schlimmer 🙁

      Ich brauche echt mal nen vertrauenswürdigen Fris hier, der EHRLICH ist. Ich befürchte, da kann man die günstigen vergessen – aber auch unter den höherpreisigen – finde da erstmal wen. Das ist meine Sorge. Ich ziehe in die NIVEA Hair Acadamy – die Stylisten da waren echt cool

      • Du kannst bei der Innung anrufen und fragen, welcher Meister die Prüfungen der Friseure abnimmt. Diese Innungsmeister haben in der Regel auch einen Salon und verstehen ihr Handwerk wirklich. Alternativ mal recherchieren ob es eine Meisterschule (also eine Schule die Friseurmeister ausbildet) in eurer Nähe gibt. Dort werden alle Färbetechniken und Farbenkunde von der Pike auf gelehrt und Modelle (alos in diesem Fall du) sind auch stets willkommen.
        Eine andere Alternative ist sich mit der potentiellen Wunschfarbe einfach nur eine etwas breitere Strähne, möglichst „oben“ wo das Haar auch der Sonne ausgesetzt ist zu färben und diese zu beobachten. Gefällt sie dir auf dieser kleinen Partie und verhält sich Farbtreu, ist sie auch mit Sicherheit was für´s ganze Haar.
        Wenn du keinen Rotstich möchtest solltest du nur auf eine Mischung aus Naturfarbe und einer Farbe mit aschigen, also grün Pigmenten zurückgreifen. Diese sind in der Regel in der Farbkennzeichnung an einer 1 hinter dem Komma zu erkennen z.B. 5,1 Wella Color Touch Tönung 5/1 hellbraun-asch
        Auch eine Intensivtönung würde ich als Option in Betracht ziehen, denn das gib nicht so einen offensichtlichen Ansatz hält genauso lange oder kurz wie ne Farbe, da es auch rauswächst und sich nicht rauswäscht. Es ist lediglich verträglicher für die Haut, da das Peroxid nicht so hoch dosiert ist. Viel Glück!!!

  13. Liebe Magi,
    wenn das auf dem Foto da oben deine richtige Haarfarbe ist, dann würde ich in den sauren Apfel beißen und das färben sein lassen… :S
    Ich selbst habe sehr aschiges, straßenköterblondes Haar, und habe es mir ein paar jahrelang ein bisschen goldiger gefärbt. mir hing und hängt das färben und der ewige Ansatz so zum Hals raus, dass ich quasi eine selbstfindungsmäßige Aktion gestartet habe: lerne deine naturhaarfarbe zu lieben! Nach vielen vielen monaten des herauswachsens tue ich das! Ein bisschen Hilfe hab ich aber doch – ich benutze seit ein paar monaten ein Shampoo von Aveda (auf lookfantastic bestellt) das warme Töne im Haar ein bisschen verstärkt. Es ist mein heiliger Gral(!!), wenn das irgendwann aus dem sortiment genommen wird… oh man, ich will nicht dran denken. Ich mag meine Naturhaare heute sogar lieber als die Gold getönten Enden… Ich will dir nicht wirklich den Tipp geben, nur vielleicht den Hinweis: von Aveda gibt es auch ein Produkt für kalte, dunklere töne (black malva)…
    Leider sind die Shampoos ein wenig teurer… bei mir zumindest hat es aber wunder bewirkt… naja… es funktioniert sicher auch nicht für jeden – und schade, dass man nicht irgendwie testen kann!

    • Ne, nicht-färben ist keine Option. Das hab ich nu zu lang ertragen. Wäre es die Farbe allein, ist es ja nicht so hässlich, aber im Gesamtbild sieht es einfach fahl aus. Lässt mich müde aussehen – und hinzu kommt das strukturelle Problem, das mit Farbe ech tbesser wird…

      Solche Shampoos sind mir doch etwas zu wenig…

  14. vermuet die farbunterstützungsshampoos hast alle durch?
    ich spar mir das färbena us eben diesen grünen deit geraumer zeit weitestgehend.
    mit mal mehr, mal weniger rappel …
    lg
    dea

    • Nö, ist für mich einfach keine Option. Die konventionellen Shampoos sind alle auf SLS – krieg ich Schuppen von. Finde die auch eher dürftig. Die NK sind dafür etwas unberechenbar. Und NK wollte ich auch unbedingt so lange verwenden, wie ich Henna färbte.

      Meinst du als Alternative für’s Färben oder als Hnauszögerungstaktik für den Rotschleier?

      Ich glaube, das ist einfach nicht mein Ding. Zu viele Kompromisse für einen zweitrangingen Effekt.

      • zum hinauszögern.
        ich benutz das braunschampoo von alverde seit über einem jahr mit ner kurzen pause. … wobei inzwischen eigentlich hinfällig da meine letzte färbung ein jahr her ist aber die farbe hat noch nie so lange gehalten wie damit. ich will zur abwechslung als nächstes mal das von balea probieren. mal schaun ob da so noch was geht.

        übrigens meine ich kapiert zu haben warum ich seit einiger zeit auf einmal so krass gelockt bin:
        seit über einem jahr kein silikon mehr was die haare runterzieht.
        lg

        • Klingt logisch… Magst du denn Löckchen oder nicht so?

          Also ich glaube, dann müsste es schon ein recht grünes Shampoo sein. Meine Haare sind einfach nicht stark genug, um die Farbe zu halten. Das ist definitiv unterdurchschnittlich. Ich hab so ein brauenes Shampoo, hab damit aber kaum was gesehen…

          Also ich möchte beim Shampoo halt unabhängig davon wählen und auf andere Sorgen konzentrieren. Und Färben will ich halt auf jeden Fall…

        • bringt mich in schwulitäten weil ich die eigentlich noch mehr kürzen wollte wie früher aber nicht absehen kann (bäm flipp hoch zum ohr) wie die dann liegen und sich bändigen lassen.

          ich hab das färben irgendwann größtenteils aufgegeben und versuche wohl üder übel mich mit dem abzufinden was da gedeiht.
          war irgendwann das ständige nachfärben leid und früher war auch ein punkt erreicht wo die farbe einfach nicht mehr hielt. jetzt hab ich mich dran gewöhnt und bin schlichtweg zu faul für fake.

  15. Hallo Magi (:
    Ich habe früher mit Chemie gefärbt und bin dann auf Henna umgestiegen. Wenn man einmal Henna macht, muss es rauswachsen, bevor man sich wieder chemische Pampe in die Haare klatschen kann.
    Allerdings hat es einen tollen, pflegenden Effekt bei mir, den ich bei der Chemiekeule echt vermisse. Mir fallen vorallem nicht mehr so viele Haare nach dem Färben aus.
    Ja, Henna ist aufwendiger, keine Frage. Ich verdonnere jedes Mal meinen Freund mir das Zeug in die Haare zu schmieren. Bisher habe ich das 2x gemacht. Das erste mal war ich sehr enttäuscht, da man meinen Ansatz noch sehr gut durchsah. Beim 2. Mal allerdings war das Ergebnis vorzeigbar.
    Du kannst es anrühren, in die Haare tun und dann über Nacht ein wirkenlassen. So hats bei mir wunderbar funktioniert. Altes Bettzeug drauf, Frischhaltefolie um den Kopf und olles Handtuch – tada! Ich bin dann am nächsten Morgen eine viertel Stunde früher aufgestanden und alles hat super funktioniert.
    Ich hoffe, das hilft dir ein wenig weiter.
    Liebe Grüße
    Belora

    • Danke für den Bericht, aber anders mache ich es auch nicht, daher bringt es mich nicht sonderlich weiter. Muss es ja auch nicht. Schmu ist der perfekte Färber und über Nacht ist ja schier Pflicht. 1 Tag Vorauf wegen Ami-Methode mit Säure und Base Pipapo ist dann noch einmal extra. Aber die böse Ungeduld…

      Ich habe mir wohl ein weng unbewusst die Henna-Haare rauswachsen lassen, um irgendwann die Option zu haben. Mich selbst irgendwie reingelegt XD Ich hatte gedacht, mir viele der Umstieg nicht schwer, aber irgendwie ist das wieder so ein Ding, bei dem Bequemlichkeit gegen „die Guten“ kämpft. Aber gerade, weil das Rauswachsen ja ein gewissen Opfer darstellte, will ich nicht voreilig handel.

      Ai ai ai…Immer, wenn ich denke, ich habe mich entschieden, kommt das fette ABER…

  16. Magi, tön‘ dir die Haare lieber erstmal. Wenn du färbst musst du immer wieder färben, weil wenn man zu dolle färbt (also viel heller oder viel dunkler) ist es doof mit dem rauswachsen lassen. Wenn man tönt, kannst du deine eigene Haarfarbe so ’nuancieren‘. Ich finde deine Haarfarbe schön, ich hätte die Färberei damals auch lieber lassen sollen :-((

  17. Als Friseurin kann ich beide Seiten verstehen und dir einen Mittelweg anbieten…wenn du es vom Profi machen lässt, geh doch in den Salon deines Vertrauens und frage nach „EOS“ Pflanzenfarbe von Wella. Die Prozedur dauert zwar auch lange, aber die „Drecksarbeit“ macht dann halt n anderer für dich und du hast die Friseurgarantie. Ich würde vorab dazu sagen, dass deine Haare zum Rotstich neigen, das hilft dem Friseur als Info beim anmischen „deines“ Farbtons…

    ich hoffe ich konnte dir bissel helfen und wünsche dir viel Spaß beim Far-Experiment :rotfl:

  18. Als ich vor einem Jahr beschlossen habe zur NHF zurückzukehren, hab ich mich auch intensiv über PHF informiert. Ich hab von Natur aus ein sehr dunkles aschblond, dass ich seit ich 14 war eigentlich durchgängig mit Chemiekeule gebeutelt habe. Immer wieder zwischendurch mit dem Wunsch „back to the roots“, aber keine Drogeriefarbe kam so aschig raus und Henna und Co. versprachen eben auch nur den hartnäckigen Rotstich. Ich lasse jetzt also ganz altmodisch rauswachsen und hab jetzt noch ca. 10-12 „Restzentimeter“. Auf der Seite Langhaarnetzwerk.de gabs aber ne ganze Menge guter Tipps gegen Rotstich bei PHF. Ich hab mich dann nur einfach nicht getraut… und zu faul war ich wohl auch. 😉
    Aber du kennst dich ja schon ein bisschen aus… vielleicht wartet ja da der ultimative Tipp.

  19. Ich bin für die natürliche Variante. Früher habe ich chemisch meine Haare gefärbt und es sieht einfach unnatürlich aus. Außerdem pflegt Henna (oder ähnliche Substanzen) das Haar und meine Haare waren nie so schön zuvor.
    Mittlerweile bin ich jedoch wieder bei meiner Naturhaarfarbe, was sehr lange gedauert hat, weil ich Haare bis zur Taille hatte (jetzt sind sie zwar nur noch BH-Verschluss lang dafür aber komplett chemiefrei). Mein Freund schlug mir vor mit dem Färben aufzuhören und ich bin sehr dankbar dafür, denn nichts steht einem wirklich besser als seine Naturhaarfarbe. Ich wünschte nur, ich hätte eine eindeutig identifizierbare Haarfarbe. Meine Haare sind zwischen Dunkelblond und Hellbraun und dabei aschig. Also alles andere als eine beliebte Farbe, aber ich habe sie wirklich lieben gelernt und je nach Laune bin ich eben für mich mehr Blond oder Dunkel 😛

    Womit fühlst du dich denn wohl? Das ist das wichtigste bei der Entscheidung.

    • Die WOhlfühlfrage ist in Hinsicht auf Farbe ja längst beantwortet – wie gesagt, geht es weniger um’s OB als ums WIE.

      Der Aussage, einem stünde nichts mehr als die eigene Haarfarbe, widerspreche ich allerdings. Dazu spielen einfach zu viele weitere Faktoren mit das Haar passt sich ja nicht nur dem natürlichen Teint an sondern Makeup, Frisur und Kleidung. Ist halt ein anderer Kontext und es wäre widersprüchlich, wenn das auch abdecken würde. Dass es einem steht, ist nicht die Frage, nur eben ob es besser steht als etwas Anders, daran glaube ich nicht.

      Aber cool, dass du dich damit gut anfreunden kannst. Es gibt ja auch Mädels mit echt tollen Naturfarben – manchmal staune ich nicht schlecht *neid*

    • Übrigens werden die Haare durch Henna dicker, da sie sich um das Haar legen ^^

      • Ich weiß, aber das passiert ja mit jeder Farbe – irgendwo muss die Masse an Pigmenten ja hin – um’s Haar, unter die Haarschuppen oder halt noch zusätzlich die Schuppenschicht aufrauen. Da ist wohl das Blondieren der beste Volumenspender…

  20. Hi Maggi…

    also mit der Farbe kann ich dir leider nicht wirklich weiterhelfen, ich könnte höchstens meine beste Freundin fragen, die Frisörin ist. Aber, nach vielen vielen Jahren Färben etc. kann ich dir nur anraten, wenn du zum Frisör gehst, nimmt dir ein professionelles Schampoo. Ich bin vor einem Jahr auf professionelle Schampoos umgestiegen und die helfen. Sei es Farberhalt oder sonstiges. Von René Furturer (etwas teurer, auch nicht jeder Friseursalon darf es verkaufen) führen Schampoo für etwas düneres Haar. Oder ebenso zu empfehlen und etwas günstiger sind die Loreal Professional Serien. Die es zumindest bei Douglas im Internet zu bestellen gibt. Die Preise sind klar teurer als die Drogerieprodukte, helfen dem Haar jedoch weitaus besser und man kann sparsam damit umgehen (ich hab schulterlanges Haar und brauch doch nur einen Haselnußgroßen Tropfen S.)

    Ausserdem ist jedes Haar anders, denn gerade Rot hält bei mir nicht lange 🙁 und ich liebe violetes/rotes Haar an mir 🙁 Also am besten zum Frisör gehen, welcher ratsamer wäre ist schwer zu sagen. Aber du erkennst (glaube ich zumindest) die Qualität des Ladens anhand seiner Produktangebote. Also welche Namen die führen. (Kerastase/Furturer) aber auch Tigi/ Loreal Professional (wobei die in fast jedem Laden zu finden sind). Im Zweifel schau bei Douglas nach, die führen die Guten ^^

    • Danke für deinen Bericht. Wie gesagt: Hilfe ist gar nicht notwendig, daher bemüh bitte deine Freundin nicht extra. Ich wollte nur eure Erfahrungen wissen – keine Tipps auf mich bezogen.

  21. Ich habe dem Foto nach eine ähnliche Naturhaarfarbe und habe auch sehr lange mit PHF gefärbt. Es ist aber wahrlich sehr aufwendig/dreckig/nervig und igrendwann war ich es leid. Hab dann mit Chemie angefangen und davon wurde mein Haar leider sehr trocken und splissig. Da ich mittlerweile es auch sehr gerne farbenfroher mag färbe ich mit Elumen. Das ist wohl eher in die Kategorie phsykalisch einzuordnen, da es ohne Oxidation auskommt.
    Meine Haare sind schön glänzend und mit keiner anderen Färbung hatte ich eine so schöne Haarstruktur.
    Nachteil hier wiederrum ist, dass es ohne Ende die Kopfhaut mit einfärbt, wenn man nicht aufpasst und es dann nicht so einfach abgeht wie Chemie, ist immer besser wenn man jemanden hat der einem die Haare färbt. Und das man seine Haarfarbe nicht aufhellen kann.
    Bei deiner Haarlänge würde ich aber am ehesten zur PHF tendieren. Aber es ist wirklich Dilemma und eine schwere Entscheidung. :laugh:

    • Ich hab mich schon immer gefragt, was es damit auf sich hat. Als das neu herauskam, hab ich aufgeschnappt, dass es das gibt, mich aber nie weiter damit beschäftigt.

      • Vergessen hatte ich aber auch noch zu erwähnen, dass Elumen aber anscheinend nicht bei jedem Haar gleichermaßen gut hält, bzw. die Farbe nicht aufnimmt.
        Davon abgesehen ist es auch etwas kostspieliger. Da würde ich es nicht unüberlegt auf einen Versuch ankommen lassen. Wobei ich da nicht ganz für die natürlichen Farbtöne sprechen kann, ob die sich ähnlich verhalten wie die knalligen Töne.

        Als allgemeinen Hinweis: Für Leutchen die es gerne mal farbig haben und genervt sind von Manic Panic und Directions, die sich ja blitzschnell wieder auswaschen, da ist Elumen auf jeden Fall ein Versuch wert, denn wenn es hält, dann wie jede chemische Färbung auch, nämlich dauerhaft.

  22. Zu deiner Ausgangsfrage. Ich würde klar zu Chemie tendieren, weil einfach die Farbkraft intensierver ist. Aber nicht das billige Zeug. Zusammen mit professionellem Shampoo lässt es sich so am besten pflegen. Auch wenn man öfters die Haarfarbe wechseln will

  23. Was ich meinen Haaren schon alles zugemutet habe…..:-( Da bin ich dankbar, dass sie es mir nicht übel genommen haben und meine Kopfhaut auch nicht. Seit ca. 4 Jahren färbe ich nix mehr (möchte gerne graue Haare haben aber es klappt irgendwie nicht, krieg einfach keine) aber davor habe ich seit meinem 16. Lebensjahr immer gefärbt, (keine extremen Farbunterschiede,, nur dunkler) immer mit Chemie, weil ich mal gelesen hatte, dass Hennafarben schwierig sind……also keine Ahnung und auch keine Erfahrung mit Pflanzenfarben. Hatte da also auch kein Dilemma :-D)

    • Inwiefern graue Haare? Blond mit grauem Schimmer oder grau grau (kein Oma-Grau natürlich :-)) )

      • Doch… ich warte auf mein Oma-Grau… :rotfl: wenn es dann aber tatsächlich wie Oma-Grau aussieht, dann würde ich es „schöner“ färben, spülen wollen oder was auch immer geht….noch keine Ahnung….., damit es glänzt. Also es muss ein schönes Grau sein und glänzen :beauty:
        Bei meinem Typ und meiner Frisur, stell ich es mir toll vor (ob es tatsächlich dann so wirkt, weiß ich nicht…aber seit 10 Jahren möchte ich und bekomm keine )

        • Es gibt so spezielle Grau-Shampoos, bzw. die Friseure tun dies : im französischen nennt sich das „Coulage“. Wie des allerdings im deutschen genannt wird, weiss ich nicht. Lässt sich allerdings relativ einfach machen, wenn man die richtigen Mittel hat. Schwarzkopf Pro. hat solche Farben. Die werden nach dem Blond färben aufgetragen (wenn man bereits Blond ist, ist das natürlich von Vorteil :D) und kurze Zeit danach wieder ausgewaschen. Verhält sich auch fast wie ein Schampoo, nur in Form von Farbe. Das machen die Friseure auch mal gerne um den Grünstich in den Haaren raus zu bekommen, aber mit anderer Farbe.

        • Danke, werd ich mir merken…..:-), bisher wurde mir von Visagisten/Friseurinnen immer gesagt, dass es nicht ginge ….(grau färben)
          Im jetzigen Stadium will ich es auch noch nicht machen aber wenn die grauen Haare dann endlich kommen :-), würde ich mir gern die Übergangszeit ersparen und gleich alles grau haben wollen.

  24. hey magi,
    falls es phf sein soll: nimm einfach das dunkelbraun von khadi. dadurch das die phf viel feiner gemahlen ist aus müller, sante und co geht das auftragen wirklich abartig leicht. dadurch braucht man auch nicht so viel und dadurch wird der kopp nich zu schwer;-). über nacht hab ich phf noch nie einwirken lassen… das war mir immer deutlich zu mühsam.

    • Ahhh, ich könnt das wohl nicht. Ich würde da ständig dran fummeln – und der Geruch. Der macht mich wahnsinnig. Ich hatte schon einmal gefärbt, als ich Migräne hatte und seither ist das irgendwie im Nasenzentrum gespeichert als BÄH…

      Danke für den Tipp. Ich kann es gerade nicht zuordnen, aber es kommt mir so bekannt vor…

      • genau aus dem grund:-D. ich hab ja lange haare und da reichen mit zwei stunden mit handtuch drum absolut. der gedanke, nachts die bröckelnde olfaktorische kuhwiese zu geben, hab ich nie eingesehen:-D.
        khadi ging mal durchs BJ. kostet genau so viel wie sante und co, ist aber echt deutlich deutlich angenehmer.

  25. Ich habe von Natur aus mittelaschblondes Haar. Blaß wie ich nun mal bin sieht das an mir sehr fahl aus. Heute habe ich nur noch Strähnen in zwei helleren Blondtönen, aber früher wurde begeistert komplett gefärbt.
    Pflanzenfarbe hatte sofort und immer einen rötlichen Schimmer, nach 14 Tagen war nur noch dieser scheußliche Rotstich übrig. Keine Naturfarben mehr!!!
    Chemische Farben sahen frisch immer gut aus, aber auch diese verblassten innerhalb von 4 Wochen zum Rotstich. Beide Prozeduren habe ich sowohl selbst als auch beim Friseur machen lassen, bei letzterem wurde es zwar besser aber nicht gut.
    Das Problem liegt schon in meiner Naturhaarfarbe, obwohl sie so kalt aussieht, sind rote Pigmente vorhanden, d.h. beim aufhellen bekommen meine Haare immer einen Gelbstich.
    Desweiteren sind rote Farbstoffmolküle groß und blaue sehr klein, deshalb waschen sie sich schneller wieder heraus und übrig bleibt das Rot. Stark vereinfacht gesprochen.

    Ich würde die Farbe allerdings vom Friseur machen lassen, hat bei mir immer besser ausgesehen.

    Vielleicht hilft es Dir bei der Entscheidung. 🙂

  26. hallo magi,

    ich hatte diese entscheidung auch zu fällen und habe bich für 98% naturfarbr/pflanzenfarbe von aveda entschieden. bei uns in münchen gibts die beim pony clun. aber aveda gibts in bremen sicher auch.
    ich gehe immer zur auszubildenen, die das auch super macht und es kostet mich nichts außer 2h zeit.
    schau doch mal, ob sich bei dir auch so was findet. 🙂

  27. Elumen = physikalische Haarfarbe, tolle Fraben, lange Haltbarkeit, natürlich glänzende Haare !!! TOP :yes: !!!

  28. Hallo Magi,

    meine Haare sind wie Deine Haare, jedes rote Pigment bleibt ewig im Haar. 😉
    Du könntest doch auch Strähnchen in Deiner Fastnaturfarbe oder Farbe Deiner Wahl machen lassen, dann hast Du nicht das Problem, dass man den Ansatz so schnell sieht. Ich meine jetzt auhc nicht solche dicken Blogsträhnen, sondern ganz ganz viele feine, dass Du im Endeffekt eine Haarfarbe hast.
    Oder Du versuchst es mit Painting, wo nur die obersten Haare sozusagen bemalt werden, also nicht alle, nur stellenweise, das zaubert tolle Reflexe und ist auch schonend zum Haar, da es ja nur einen Teil der Oberkopfhaare betrifft. Musste mal nach googeln. 😉

    • Ich habe aber gar keine Probleme mit dem Ansatz – und Strähnchen will ich nicht. Wie gesagt steht die Farbe ja fest – unbedingt dunkler – und auch der Zweck durchaus massiv und plakativ auszusehen… Ich glaub, da haben wir uns missverstanden 😛

  29. Hey Magi,

    ich will dir jetzt gar keine Ratschläge geben, was du tun oder lassen solltest, sondern nur kurz über meine Haare (oder wie frau das Zeug auf ihrem Kopf nennt 😉 ) berichten.
    Zur Ausgangslage: Ich habe ziemlich lange (Mehrheit -> Taille), feine Haare, die zu meinem Leidwesen ziemlich colorphob sind. Die Farbe schwankt zwischen dunkelbraun (wenn es ums färben geht und sich damit das sichtbare Ergebnis minimiert) und einem dunklen aschigen mittelbraun. Ich mag meine Haarfarbe nicht (und da wird man mich auch nicht umstimmen können), denn ich finde sie lässt mich in Kombination zu meinem sehr blassen Hautton und den blaugrauen Augen einfach fade und bieder aussehen (btw, kann es sein, dass nahezu alle blassen, asch-haarigen Frauen so denken?).
    Ich dazu übergegangen meine Haare mit Henna und Indigo (1:1) zu färben, mittlerweile seit drei Jahren. Das Ergebnis ist superglänzendes, kräftigeres Haar in dunkelbraun mit einem relativ neutralen Rotstich, der sich nicht mit meinem blauen Hautunterton beißt, ihn aber bzgl. warmer Farben etwas verträglicher macht. Im Moment versuche ich, das Ganze noch etwas blauer zu bekommen, wahrscheinlich werde ich es das nächste Mal mit hintereinanderfärben versuchen, also zuerst Henna und dann Indigo, macht zwar mehr Arbeit, aber die zwei Stunden Indigo (so lange färbt das Zeug laut Chemieunterricht nur) machen den Kohl dann auch nicht mehr fett.
    Ich bin also pro PHF, denn auch wenn das Färben an sich mir jedes Mal fast den letzten Nerv raubt (und ich dann immer wieder schwöre auf Chemie umzusteigen), bin mit dem Ergebnis sehr glücklich.
    lg

  30. Hab keien Erfahrung mit den Pflanzen muss aber sagen, dass ich mit den konventionellen immer zufrieden war. Jedoch töne ich meine Haare nurnoch ab und zu, daher kann ich dir nicht sagen ob die Färbungen innerhalb von 3 Jahren viel besser wurden.

  31. Ich würde dir raten, dich einfach an einen Experten zu wenden, also an einen Friseur. Irgendwo in deiner Nähe wird es bestimmt einen guten geben, vll können dir Freunde/Bekannte jemanden empfehlen? Ich glaube, gefärbt bekommen ist immer besser als selbst zu machen, ich persönlich würde mich das nicht trauen. Vor Allem kannst du dann auch den Friseur verantwortlich machen, wenns Pumuckel wird und vielleicht eine Gratis-Rettung bekommen :clown:

  32. Ich habe mir meine Haare einmal in meiner Wunschfarbe vom Frisör färben lassen. Er hat mir dann die Farbe, Firma, Menge, Entwickler und so weiter aufgeschrieben. Danach bin ich in einen Frisörbedarfsladen, habe mir alles, was man so braucht, gekauft und seitdem färbe ich mir meine Haare Zuhause selbst. Wichtig dabei ist ja nur, dass man den Ansatz regelmäßig mit der Frisörfarbe nachfärbt und aller paar Wochen eine Tönung in die Haarlängen gibt. Und schon hat man ein Farbergebnis, was genauso gut ist, wie das beim Frisör. Die Tönung pflegt die Längen und lässt sie glänzen. Außerdem bekommst du so auch immer wieder deine Wunschhaarfarbe zurück, da die Tönung ja die Farbe auffrischt. Und die Frisörfarbe kann man sich, je nach Wunsch, anmischen und anwenden. Ich finde es wirklich sehr sehr einfach und man spart eine Menge Geld! 🙂

  33. Du wohnst doch in HB, oder? 🙂 Falls du dich für den Frisör entscheidest, kann ich dir Segelken (Uni-nah) empfehlen. Die beraten und schneiden sehr gut, arbeiten ohne Silikone und ich war immer super zufrieden. Ich hab allerdings meine NHF, kann also zum Färben nix sagen, aber die sind da eigentlich alle wirklich sehr kompetent (und gehen vor allem total auf den Kunden ein).

  34. Also ich färbe meine Haare seit ich 13 bin chemisch.. ich habe auch schon alle Farben einmal durch denke ich 😉
    Mit Henna war mir das immer zu umständlich usw. und ich finde einfach das Chemie in diesem Falle die Nase vorne hat was die Vorteile betrifft. Klar man kann sich z.B. durch zu krasses blondieren die Haare förmlich vom Kopf ätzen – aber das kann man sich ja vorher ausrechen.

    Vielleicht solltest du dir wirklich einen vertrauenswürdigen Meister-Frisör raussuchen und dich da einfach mal beraten lassen. Du musst dem ja nicht direkt deine Haare zur Verfügung stellen, aber fragen kostet ja nix.
    Ansonsten versuch es doch mit Strähnchen? Deine natürliche Farbe ist ja schon sehr schön und wenn du verschiedenfarbige Strähnchen machen lässt, wäre der Fall eines Rotstichs zumindest nicht groß- bzw. ganzflächig.
    UND du könntest was komplett individuelles erreichen.

  35. PHF !!!
    Das dunkelbraun von khadi mit dem „Henna braun“ von müller + khadi amla über Nacht= aschiges Braun ohne großen Kupferstich

    Wär ich dem bloß treu geblieben…

    Hab früher auch ’n paar andere PHF ausprobiert und der blöde, kaum vermeidbare Kupferstich sollte dann durch ’ne Chemie-Braun-Färbung eliminiert werden:

    Ergebnis:Nach ein paar Wäschen nur noch kupfriger :reallyangry: und die Haarqualität, die man durch PHF erhält, bleibt aus. Die uralten Spitzen waren kräftiger als der ca 10cm lange Chemiegefärbte Ansatz, bei dem die fiesen kurzen abgebrochenen Härchen abstehen :pain:

    (Hab taillenlange Haare, die dank PHF und NK-Haarpflege 1x im Jahr nen kleinen Splissschnitt bekommen, bzw hab ich DANK PHF taillenlange, gesunde(!) Haare)
    Hab meine PHF-Faulheit wieder überwunden & die Haare sind jetzt wieder eine glänzende, aschbraune, füllige Wucht, die auch das ganze Gestyle sehr gut mitmachen, Pony glätten, Haarspray etc :inlove:

    Ich mach jetzt wieder meine Pflanzenpampe über Nacht, so ist es wirklich stressfrei, Handtuch aufs Kissen, da hat noch nie was gesuppt und es lässt sich auch gut schlafen.

    Und interessanterweise ist der leichte PHF-Kupferstich nicht ganz so bitter für Sommertypen wie der chemische mit dem exakten Ansatz, hab ich auf Fotos festgestellt.

    Diese blöde Ungeduld kenn ich aber zu gut…

    Überwinde die „PHF-Faulheit“, es lohnt sich 😉

  36. Ich hab früher meine Haare auch selbst getönt oder gefärbt, und einmal hab ich dafür auch ein Naturprodukt ausprobiert. Mit dem Ergebnis war ich nicht zufrieden. Es wurde viel orangener als von mir gewollt, und auch als auf der Packung abgebildet, es war ne riesen Sauerei, und – ich mußte es dann rauswachsen lassen, weil mir allerorts bestätigt wurde, daß ich auf das Hennazeug nichts Anderes drauffärben oder tönen darf. Das hat mich sehr geärgert, und seither war das Thema dann für mich durch. Mittlerweile lasse ich es aber eh beim Friseur machen, und bin damit logischerweise sehr zufrieden. Das Ergebnis ist einfach so optimal, wie mans selber nicht hinbringen würde. Sowohl was die Farbe betrifft, als auch was so Aspekte wie eine perfekt gleichmäßige Verteilung, oder auch das Annehmen der Farbe am Haaransatz betrifft. Teuer ist es halt, sowohl absolut gesehn, als v.a. auch wenn man es in Relation zu einem do it yourself Produkt betrachtet. Da muß man sich halt überlegen, ob man sich das leisten kann, will und ob es einem das persönlich wert ist. So oder so würde ich für diesen Zweck aber eindeutig Chemie bevorzugen.

Kommentare

MAGIMANIA Beauty Blog
Logo