Wochenrückblog Spezial: KW41 – MARKENFREI

Bevor ich auf die vergangene Woche auf MAGIMANIA eingehe, möchte ich euch herzlich einladen meinen 2. Beitrag auf QVCbeauty zu lesen.


Nun aber zu den letzten 7 Tagen hier auf dem Blog, die der ein oder anderen als besonders aufgefallen waren – und das nicht nur hier.

28 Blogs haben bei einemProjekt mitgemacht unter dem Motto: MARKENFREI.

Zu erkennen gaben sich die Artikel dieser Woche mit dem kleinen Sticker mit dem durchgestrichenem “Registered Trademark”-Zeichen.

Alle Bloggerinnen, die mitgemacht haben, schlossen sich uns an in der Woche mehr oder minder auf die Nennung und auch Darstellung von Marken zu verzichten. Somit waren Inhalte wie Reviews, Previews, spezifische Tutorials, Vergleiche, namentliche Swatches etc. ausgeschlossen, wobei klar war, dass wir Freiraum für die Interpretation ließen. Eine Herausforderung!

Zum einen, weil wir durch den Entschluss die Woche nicht anzukündigen mit Fragen konfrontiert wurden, zum anderen natürlich mit der Themenfindung und Umsetzung.

Folgende Blogs nahmen teil, was mich sehr freute:

Die Idee

Die Überlegung zu einer solchen Woche war zunächst ein ironisch dahergesagter Satz: “Wir sollten mal…” Kurz, nachdem ich es tippte, dachte ich mir: “Moment mal, warum eigentlich nicht?”

In wenigen Minuten war die EINE WOCHE MARKENFREI geboren, Bloggerinnen dazu eingeladen und wir gingen an den Feinschliff. Da die konkrete Idee natürlich nicht sofort stand, überlegten wir gemeinsam, wie wir sie umsetzen und auf was wir Wert legen.

Wir malten das Szenario aus: was wäre, wenn ein Gesetz fallen würde, dass die eingetragene Marke einer Firma nur mit Erlaubnis genannt oder gezeigt werden dürfe und die sei uns verweigert worden.

Die Motivation

Auf der einen Seite sind Blogger natürlich grundsätzlich “aktionsfreudig”, wie man an zahlreichen Tags und Paraden sieht. Gleichzeitg war man herausgefordert über den typischen Beauty-Blog-Tellerrand hinweg zu schauen: Kann man das? Macht es Sinn? Wie kommt es an? – es versprach durchaus spassig zu werden vor allem in Interaktion mit euch.

Optimal hätten wir natürlich gefunden, wenn die Beiträge einerseits uns wieder “back to basics” führen, aber auch euch dazu animieren sich mehr mit Bestandsprodukten zu befassen, Sinne zu schärfen und ungeschriebene Beauty-Profile zu definieren. Das ist etwas, das mit der Zeit nicht nur bei uns Bloggern mehr und mehr in den Hintergrund getreten ist, seitdem sich PR-Agenturen und Firmen einmischen. Wir beobachten natürlich auch die Euphorie für Neues bei euch Lesern. Die neueste LE, der jüngste Produkte-Launch: wir sind alle irgendwie in ein Werbelaufrad geraten und wir wollten eine Woche pausieren, um zu schauen, was passiert.

Manchmal hat man den Eindruck, dass Blogger (aller Genres) vergessen, dass es nicht DAS Blog-Schema gibt. Man muss nicht ständig Reviews tippen, insbesondere nicht für Produkte, die eigentlich niemanden so recht interessieren, genau so wenig, wie man ein Makeup nur mit den gleichen Produkten wie der Blogger nachschminken kann. Wir wollten vor allem uns selbst daran erinnern, dass die Zusammenarbeit mit Marken eine Option ist, aber die Umsetzung keinem Dogma unterliegt. Unser Blog sind wir und wir haben die Wahl, wie wir ihn gestalten, auf welche Weise wir ihn führen und wir sind in keiner Weise von Marken und Sponsoren abhängig.

Meine Erwartungen

Ich war mir sicher, es käme gut bei euch an, sag ich mal unbescheiden. Natürlich war dies eine radikale Fastenkur, die so natürlich nicht von Dauer sein soll. Aber es war klar: wenn das Feedback positiv sein würde und wir es tatsächlich ohne den Spaß zu verlieren “anders” bloggen können, werden wir etwas vom Grundgedanken immer mal wieder aufgreifen.

Ich für meinen Teil hatte einige der Posts so oder ähnlich schon länger geplant und fand es super sie unter dem Schirm der Woche zu platzieren. Geplant war eigentlich deutlich mehr, sogar täglich z.B. über Rohstoffe zu schreiben, aber ich entschied mich dagegen. Ich möchte es dosieren, sodass weiterhin Abwechslung herrscht. Davon abgesehen war ich 2 Tage weg, 2 krank und konnte gar nicht, wie ich wollte.

Merci

Ich fand euer Feedback gigantisch und habe mich so enorm gefreut, sodass ich an der Stelle auch ein Danke an euch aussprechen möchte, dass ihr nicht nur rege mitdiskutiert habt, sondern auch die Art der Beiträge lobtet und den Entzug an konkreten Produkten und Marken “ertragen” habt.

Die Frage, die ich mir stelle: wäre es aufgefallen ohne das Siegel? Dieses zu platzieren war eine recht kurzfristige Entscheidung und wie alles andere in der Woche ein Experiment. Wir wussten ja nicht, was passieren würde, wir hatten keinen Plan. Aber ich muss sagen, es ist in jeder Hinsicht positiver, als ich erwartet habe und ich freue mich darauf die angesetzten Post aufzugreifen und ähnlich weiter zu machen. Die Grundstrukturen des Blogs werden aber natürlich bleiben.

Was sagt ihr rückblickend dazu – zu Idee, zur Umsetzung? Ich war recht überrascht, wie häufig trotzdem nach konkreten Produkten gefragt wurde: kauft ihr wirklich so viel nach oder dienen die Rückfragen einem anderen Zweck? Fühlte sich irgendjemand zuuufällig animiert bereits vorhandene Produkte näher zu beäugen statt ständig neue Wunschlisten zu schreiben? Welche Art von Posts gefallen euch besonders – welche so gar nicht (auch über die Woche hinweg)? Würdet ihr einen Blog, der gänzlich auf Marken verzichtet regelmäßig lesen?

Autor

Mother of Pearl, Shimmer & Magimania
graublau | ∫∫∫ braun & fein | Ω sehr hell & gelblich | Sommertyp | leichte Mischhaut | Haardesaster

  1. nach 3 Tagen oder so, ging mir dann auch langsam ein Licht auf. Prinzipiell eine schöne Aktion. Besonders die Posts hier auf Magimania fand ich sehr gelungen. Sie waren so anders, erfrichend, aber sehr infomativ und auch ‘interaktiv’, wenn ich an deine Meinungsumfragen denke.
    Aber auch bei anderen Posts vielen mir viele tolle Ideen auf.
    Weniger gut gefiel mir die markenfreie Aktion bei Make up Looks und Tutorials. Klar, viele haben bekannt gegeben, das sie zumeist limitierte Sachen verwendet hätten, die es ohnehin nicht mehr gibt, aber das spielt für mich keine Rolle. Ich möchte immer gern wissen, welches Produkt da genau deeen Effekt erziehlt hat, den ich gerade so bewundere. (sonst werd ich fuchsig :yawn: )
    Denn selbst wenn man das Produkt nicht mehr erhalten kann, kann man auf diese Weise online viel besser nach Alternativen suchen, als wenn man gar keinen Hinweis hat.
    Also, wie gesagt, prinzipiell absolut topp und ich fand diese Woche sehr gelungen, aber speziell bei Make ups werde ich mir weiterhin immer Prdouktangaben wünschen 🙂

    • Ich sehe das genauso wie Milchschoki 🙂

    • Sehr cooles und ausführliches Feedback. Ich denke, dass es vielen in Bezug auf Looks und Tutorials so geht.

      Ich persönlich finde die Markennennung hier nicht so wichtig, da sie zwar durchaus hilfreich ist, aber gleichzeitig auch einengt.

      • ist das wirklich so? Gibt es wirklich so viele Mädels, die glauben, sie könnten Looks nur mit diesen Produkten nachschminken? Ich kann es mir nicht vorstellen. Ich selbst achte zumeist gar nicht ausführlich auf die Produktlisten. Sie sind für mich eben nur relevant, wenn es, wie gesagt, um einen bestimmten Effekt oder einen gewissen Farbton geht. Etwas, dass ich als besonders für mich empfinde. War das Produkt limitiert, kann ich mir dann immernoch Swatches und Ähnliches online ansehen und dann fallen die Altenativen einfach leichter.

        Ich verstehe den Gedanken dahinter – nämlich dass man einfach mal selbst bei sich rumwühlt, um einen Look zu nachzuschminken, statt es von vorgegebene Sachen abhängig zu machen, aber mir will nicht so recht in den Kopf, dass die Mehrheit an Lesern sich immer wieder nur auf die vorgegebenen Produkte einschießt. Das wäre sehr enttäuschend.

        • Ich hätte anders formulieren sollen, dann wird deutlicher, was ich meine:

          Rein marketingpsychologisch ist die Nennung eines Produktes durch einen bekannten, sympathischen und glaubwürdigen Blogger schon für viele ein enormer Kaufanreiz. Das sollte man nicht unterschätzen. Zumindest aber setzt es sich in den Köpfen fest.

          Ich persönlich sehe und handhabe das so wie Du. Aber ich bin auch ein paar Jährchen älter als der Durchschnitt und kann mich gut abgrenzen.

  2. Mir wäre es auf jeden Fall auch ohne das Siegel aufgefallen. Eine detaillierte Auflistung aller benutzten Produkte ist nun mal Standard bei allen Bloggern und vor allem der Umgang mit Kommentaren war in der Hinsicht etwas merkwürdig (man wollte ja partout keine Angaben zu Marken und Produkten machen)… wenn letzteres nicht gewesen wäre, hätten sich viele auch nicht daran gestört. Denke ich zumindest.
    Dass die Angabe von Produkten doch etwas ist, das schon dazu gehört kann ich auch auch voll und ganz verstehen. Ich selbst schminke noch nicht besonders lange und kaufe mir Produkte auch nur nach vielen exzellenten Reviews und Swatches. Als Neuankömmling würde einem da die Grundlage genommen (wenn es denn alle so machen würden). Ich bin wirklich vor vielen unnützen Käufen verschont geblieben eben auf Grund von detaillierten Reviews zu Produkten und auch auf Grund von Langzeittests und Beobachtungen auf Blogs. Man sieht eben doch auf welche Dinge Blogger immer wieder zurückgreifen oder welche Produkte zwar einen Monat als absoluter Favorit gelten aber dann nie wieder erwähnt werden.

    Wie bei allen Dingen ist eine gute Balance wichtig. 🙂
    Der Ansporn zu wirklich mehr Kontent und weniger Werbung ist definitiv gelungen. Ganz auf Nennung von Marken zu verzichten, halte ich aber für ungut wegen besagter Gründe.

    Ein gutes Experiment. Ich bin gespannt ob das Zeichen auch in Zukunft öfter auftauchen wird :yes:

    • Haben sich viele daran gestört? Den Eindruck hatte ich aber gar nicht. Es wurde nachgefragt, aber nicht kritisiert. Wäre auch bissi schwach, finde ich 😛 Will Frau etwa auf Teufel komm raus beworben werden?

      • Hm, ich gehöre ehrlich gesagt zu denen, die das etwas gestört hat… die ganze Zeit wird mir ein Siegel unter die Nase gehalten und keiner will mir sagen was das heißt? HÄ? Naja, hab’s auf Umwegen dann trotzdem erfahren und ehrlich gesagt – aufgrund des Stresses drum – fand ich’s zu banal, als dass man dafür groß Aufmerksamkeit und eine große Überraschung und Themenwoche bla dazu bräuchte.
        Aber zeigt natürlich auch, wie abhängig Blogger mittlerweile von Firmen sind…

        Mich hat es irgendwie auch gestört, dass keine Produktlisten dabei waren – ich überfliege die grob, wenn ich etwas besonders hübsch finde am Makeup, dann guck ich mir die Produkte an, die verwendet wurden. Nicht, um sofort einzukaufen, einfach nur um’s zu wissen. Bei den Produktlosen Posts hatte ich immer das Gefühl, jemand möchte etwas sagen, aber will nicht mit mir drüber reden. SEHR irritierend. Entsprechend entlockten mir die Makeup-Postings auf diversen Blogs eigentlich auch nur ein müdes “Aha.”… so ein Smokey Eye oder ein Lidstrich etc. sind für mich aber auch einfach nichts neues (mehr) – daran haben Leute, die noch “neu” sind im Bereich Kosmetik sicher mehr Freude.

        Und letzten Endes habe ich natürlich auch leicht reden, mein Blog würde ohne Marken gar nicht funktionieren – unter die Nagellackselbstmischer bin ich noch nicht gegangen und bringen würde es auch niemandem etwas. 😀

        • Ich bin sehr überrascht, dass das wirklich stören kann. Und vor allem dessen Bedeutung die Inhalte so überschatten kann 😮 Wenn ich betrachte, dass viele das nicht einmal bemerkt oder dem Beachtung geschenkt haben, bin ich schon fast total neugierig was ein Verhaltensforscher zu solch einem Unterschied an Reaktionen sagen würde. Mir ist natürlich die coole Reaktion lieber, denn so habe ich es letztendlich gemeint. Die abweichenden Interpretationen sind aber eine Horizonterweiterung…

          Als eine Abhängigkeit von Blogger und Herstellern sehe ich mit der Woche eher als widerlegt als bestätigt. ABER zu meiner Überraschung hat sich die Abhängigkeit von Hersteller und Leser herauskristallisiert…

        • “Als eine Abhängigkeit von Blogger und Herstellern sehe ich mit der Woche eher als widerlegt als bestätigt. ABER zu meiner Überraschung hat sich die Abhängigkeit von Hersteller und Leser herauskristallisiert…”

          Aha und deshalb ist der erste Post nach der Aktion, bei vielen der 28 Teilnehmer, dem Presseverteiler von Estee Lauder entnommen. Das die Aktion dadurch endgültig ad absurdum geführt wird, stört scheinbar nicht weiter.

        • Die Woche ist ja schließlich zu Ende.

          EDIT: vergiss die vielen Fragen – interessiert mich eigentlich gar nicht.

          Aber hey, willkommen auf dem Blog. Sehr herzlicher erster Kommentar :no:

        • Ich habe es leider auch bei einigen gesehen dass sie eher irritiert oder sogar verärgert waren. Das lag aber letztlich nicht an dem Nicht-Nennen, sondern an der Geheimniskrämerei. Das nächste Mal dann eher vorher Aufklären und danach entsprechende Posts verfassen. So macht es auch für kleinere Blogs Spaß weil sie sich anschließen können, und nicht ausgeschlossen fühlen. 🙂

        • Sei mir nicht böse, aber diese Bitte empfinde ich als dreist – nicht zuletzt, weil es nicht einmal eine Bitte ist sondern eine Aufforderung.

        • War absolut nicht als Aufforderung gemeint! :sweat:
          Hach. wann erfindet mal jemand Tasten die Untertöne ausdrücken oder auch nicht…

        • Ich habe es mir zwar schon gedacht, aber es soll ja nicht nur die Formulierung sein. Ich finde nicht, dass ich für die Zufriedenheit mir fremder Blogger zuständig bin – erst recht nicht, wenn es mir zusätzlichen Organisationsaufwand bedeutet.

          Die Reaktionen haben mich eigentlich noch mehr darin bestärkt Kooperationen gut zu überdenken. Wenn jemandem so ein Projekt erst gefällt, wenn er selbst von der Partie ist, dann ist das nicht die Art von Blogger, mit dem ich zusammenarbeiten möchte.

    • Ich finde es auch interessant zu sehen, welche Favoriten wirklich bestehen. Allerdings habe ich mich beim Tippen meiner Produktlisten schon immer gefragt, ob sich das überhaupt irgend jemand durchliest.

  3. Ich hab ehrlich gesagt gedacht, dass es andere Blogger anregen soll, das Thema des Posts zu kopieren… also ne Art passiver Tag.
    Aber das wäre ja dann ein durchgestrichenes C :doh:

  4. Aufgefallen ist es mir irgendwie schon- aber ich habe ehrlich gesagt nicht weiter drüber nachgedacht… Und an sich war das Zeichen ja auch nicht umbedingt schwer zu verstehen…

    Bei AMUs fielen halt Sätze wie “Ich habe einen grünen e/s benutzt” und nicht “Ich habe x von y benutzt”- das fand ich an sich aber gar nicht mal schlecht, da man so selbstständig mal durch seine Sammlung geschaut hat und sich nicht auf die Suche nach dem genannten e/s oder einem Dupe gemacht hat.

    Den Ansatz finde ich auf jeden Fall sehr interessant und ich fand es auch nett mal zu sehen, wie ihn alle beteiligten umgesetzt haben…

    • Das war mehr oder minder die Reaktion, die ich erwartet habe. Subtil auffallend, aber an sich gar nicht so wichtig – warum das Logo auch nicht unbedingt vom Anfang an geplant war. Es galt an sich eher der Projektzugehörigkeit als der Aufklärung. Vielleicht wäre es weniger eindeutig besser – oder auch nicht? Egal. Ist ja vorbei.

      • Es hätte wahrscheinlich wirklich weniger Leute “gestört”, wenn das Zeichen nicht dagewesen wäre… Denn so hatten vllt einige das Gefühl es “wäre was im Busch”- ohne das die Leser mit eingebunden wurden.
        Aber wie du schon sagtest- jetzt ist es vorbei^^ Und wie gesagt- ich mochte die Aktion…

  5. Grundsätzlich sieht man ja, dass ein Blog auch “markenfrei” funktioniert, zumindest über einen gewissen Zeitraum hinweg.
    Dass doch viele nach konkreten Produkten fragen, wundert mich nicht. Ich kann mir schon vorstellen, dass vieles nachgekauft wird, weil es von jemandem empfohlen oder verwendet wird, der “es ja wissen muss”. Ein großer Teil der Nachfrage ist aber sicherlich auch, dass man einfach wissen möchte, welche genauen Farbtöne verwendet wurden. Denn nur so bekommt man überhaupt erst einen Anhaltspunkt, nach Alternativen zu suchen, die den eigenen Vorstellungen entsprechen.

    Ich denke, so nach einer weiteren Woche wäre es dann wirklich richtig aufgefallen und ich vermute, dass vielleicht auch einige etwas missmutig geworden wären, wenn man so gar nicht herausbekommen kann, was da nun verwendet wurde, denn Anschauen alleine mag zwar für den Moment schön sein und gibt sicher auch Feuer für manche Inspirationen, aber es vereinfacht die Suche nach passenden Produkten nicht unbedingt 😉

    Persönlich fand ich es sehr cool, ein gesundes Mittel wäre wohl mein Favorit. Ich habe die Woche sehr gerne übergreifend bei dir gelesen, ein bisschen vermisst haben ich die Produktnamen allerdings schon, egal ob besonders positiv oder negativ hervorgehoben 🙂

    • Das verstehe ich, wobei ich das auch wiederum etwas heikel finde: in der Regel sind Farben relativ. Was bei mir so aussieht, sieht bei euch mit 99%iger Wahrscheinlichkeit eh anders aus. Daher ist selbst die Orientierung an einem genannten Produkt vielleicht mehr irreführend als hilfreich, denn so kauft man blind statt zu testen, zum Beispiel. Ist nur so mein Gedanke…

      • ich glaube aber nicht, dass hier das “kaufen” der eigentliche Fokus war, sondern das “finden” vom passenden Ton. Der kann natürlich längst zu Hause im eigenen Schränkchen herumlungern, aber das erfahre ich ja erst, wenn ich einen guten Vergleich erheben kann. Mir hilft google immer sehr, dafür muss ich aber wissen, wie das Produkt heißt.

        Versteht mich nicht falsch, ich gehe völlig konform damit, dass das ja gar nicht unbedingt nötig ist, sondern dass es ein nur halb-so-ähnlicher Ton, für das Nachschminken eines Looks, genauso tut, aber ich glaube der Knackpunkt sind die persönlichen Präferenzen
        Wenn ich eben den Ton da gerade suche, dann ist es doch einfach toll zu wissen, wie er heißt und an welchen ich mich orientieren kann 🙂

        • Genau! Es ist weniger das sofort-nachkaufen-wollen-Phänomen, als mehr das “aha, Produkt XY scheint meiner Vorstellung von “tiefem, kühlen rot” sehr nahe zu kommen, ich google mal nach weiteren Swatches / Interpretationen / Produktmöglichkeiten.
          Zumindest ist das bei mir immer der nächste Schritt: Ich sehe ein Produkt welches mich im Anwendungsfall des Postings absolut zu überzeugen scheint und suche dann über die Bildersuche weitere Anhaltspunkte, Alternativen, etc. Ob ich es kaufe, steht noch völlig in den Sternen, aus dem Alter bin ich raus 😉
          Über diese Suche komme ich dann evtl auf Seiten, auf denen die Swatches ganz anders aussehen mögen, aber nur die Gesamtheit der Eindrücke hilft mir zu finden, was ich suche.

          Das mag bei “Taupe” nicht so relevant sein, aber oooh auch Taupe hat so viele verschiedene Strukturen, dass ich mich auch bei einem solchen Allrounder über die Markennennung meist freue, sei es wegen der speziellen Textur, dem Finish oder Sonstigem, was ich auf meiner Suche bisher “genau so” noch nicht fand.

          Bei reinen AMU Postings finde ich die Nennung der exakten Produkte am verzichtbarsten, wenn es hier ums Nachschminken geht, findet man adäquaten Ersatz in jedem Bereich (Drogerie, Parfümerie, etc). Wenn es aber zb darum geht, dass ich eben schon länger Produkt XY in genau diesem Finish suche, dann stoße ich auf einen Beitrag, freu mir ein zweites Loch in den Po und dann steht nicht dabei, was es ist :giggle: dann stehe ich wieder ziemlich am Anfang und suche erneut “tiefes, kühles rot” um nur mal ein Beispiel zu nennen :hypnotized: 🙂

        • Ja, das verstehe ich absolut. So “lese” ich auch Blogs. Ich denke, die Diskussion sollte halt nicht in die Richtung gehen, dass es entweder-oder heißt. Bis auf die letzten 7 Tagen müssen wir uns ja nicht für oder gegen entscheiden. Einfach dem Post entsprechend, würde ich sagen 🙂

        • Genau, eben ein bisschen von allem, manchmal mehr, manchmal weniger, manchmal gar nicht. Die Dosis macht das Gift, das scheint die Markennennung nicht auszuschließen 🙂

        • Ich habe den Eindruck, wir haben vielleicht verschiedene Beispiele vor Augen. MIr zum Beispiel schwebt mein Lipstick-Vergleich vor Augen und hier bin ich nach wie vor überzeugt, dass es ein “besserer” Post ist ohne Marken als mit, weil es den Leser eventuell dazu animiert sich einer Farbfamilie zu widmen und DEN Ton darauf zu finden. Im Falle einer konkreten Nennung könnte ich mir vorstellen, dass man fehlgeleitet wird und wegen einer unpassenden Nuance gleich die gesamte Farbfamilie verwirft. Nur so als Beispiel…

          Bei einem AMu kann ich das, was du schreibst THEORETISCH nachvollziehen. In der Praxis bin ich fest davon überzeugt, dass die Unterschiede so minimal sind, dass mir beide Versionen zusagen: die Nennung als Orientierung, die Nichtnennung, um nicht zu vermitteln, dass es so wesentliche Unterschiede gibt. Ich finde es eigentlich nur bei wirklich individuellen Produkten sinnvoll, wie z.B. der IsaDora neulich 🙂 Aber bei einem Taupe? Also wirklich konkret gefragt – echt bei einem Taupe?

        • Gut, da gebe ich dir völlig recht. Gerade dein Lippipost hat mir so auch sehr gut gefallen und DORT habe ich die Produktangaben auch überhaupt nicht vermisst.
          Ebenso bei deinen Taupe-variationen, aber da er sich auf eine Farbe bzw. eine Farbfamilie beschränkte, ist ein Ersatz sicher leicht zu finden.
          Aber besonders beim Verarbeiten und Verblenden in mehrfarbigen Looks werden Farben ja gern mal verfälscht und fließen ineinander. Mit der Produktangabe kann ich erfahren, ob das Original mit meiner Farbvorstellung übereinstimmt.

          Ich habe deinen Post auch ganz anders empfunden, als gängige Amuposts – mit einer völlig anderen Aussahe – und habe daher gar nicht nach einer solchen Liste gesucht.
          Aber bei anderen Bloggern, die einen Look, wie üblich, veröffentlichten, nur eben diesmal ohne Produktliste, war es deutlich auffälliger und dann plötzlich auch störend.
          Zusammengenommen scheint es daher sehr Look- und Postgestaltungsabhängig zu sein, ob man eine solche Liste vieleicht vermisst oder nicht.

        • Ja, ich glaube, das wird’s dann doch sein: dass wir durch die Interpretationsfreiheit und ohne Vorgaben, Vorlagen oder eine Abstimmung das Ganze unterschiedlich umgesetzt haben. Ich war natürlich völlig eingeschossen auf meine Perspektive.

          Ich muss gestehen nicht alle Posts gelesen zu haben – unsere Sammlung zickte immer mal wieder und es war ja auch ne ganze Menge – bestimmt so 100 Post in der Summe oder?

          Aber ich denke, so ein markenfrei-Konzentrat ist eben auch ein Projekt und danach wird es häppchenweise verwertet. Ich habe da schon einige Ideen, wie ich es dosiere.

  6. Mir ist es nicht aufgefallen und ich war bis dato ahnungslos was das durchgestrichene R bedeuten soll.

    Ich finde für Tutorials und Looks braucht man wirklich nicht unbedingt Marken zu nennen. Wenn ich etwas nachschminken will nehem ich auch einfach ähnlich farbige Produkten, die ich eben zu Hause habe, ohne auf irgendwelche Marken zu achten. Da würde ich auch nicht extra ein bestimmtes Produkt kaufen, wenn ich schon ähnliche Produkte hätte.

    Allerdings finde ich die gezielte Vorstellung von Produkten auch wichtig und sinnvoll. Denn Marke X hat vielleicht einen Lidschatten im Programm, der auf den ersten Blick genau so aussieht wie der von Marke Y, aber vielleicht ist er ja von besserer Qualität, hält länger, lässt sich besser verarbeiten, ect.

    Was mich nervt sind Previewposts, die es immer auf mehrfach auf x Blogs zu sehen gibt. Das ist reine Werbung (für die die Firmen normalerweise nicht mal etwas zahlen) und ich schließe das für meinen Blog aus und stelle nur Sachen vor, die ich auch selbst ausprobiert habe.

    • Ich hab das auch nicht gerafft. Ich hab das R auch auf verschiedenen Blogs gesehen und wurde da nicht schlau draus. (Hab aber auch nicht gezielt nachgeforscht).

      Ich sehe es größtenteils so wie Schroedingers Katze. Dennoch finde ich es immer hilfreich, wenn spezielle Produkte genannt werden (Lidschatten, Blush, Highlighter etc ist mir meist egal, da es hierfür meiner Meinung nach unzählige ähnliche Farben gibt), bei Mascara oder dem Lippenstift will ich es dann aber auch ganz genau wissen (wow, wie hat sie denn den tollen Augenaufschlag hinbekommen und bei Lippenstift rede ich mir halt immer ein alle Nuancen zu sehen und muss es deshalb ganz genau wissen).

      Aber ganz ehrlich: es ist mir nicht aufgefallen, dass die Produkte nicht genannt wurden. Ich glaub das liegt daran, dass ich es größtenteils einfach überlese (ganz ehrlich, interessiert mich nicht welche Foundation, Lidschatten etc das ist, mich interessiert nur der Look) und höchstens auf spezielle Aspekte wie eben Lippenstift achte.

    • Was das R bedeutet, steht aber oben…

      • Was das R bedeutet, weiß ich, aber ich konnte mir trotzdem bis zur Auflösung heute keinen Reim daraus machen, was das Siegel aussagen soll. Bei so was steh ich gerne mal auf dem Schlauch und ich muss zugeben, dass es mich auch etwas gestört hat, weil es dadurch auf mich etwas geheimniskrämerisch wirkte.

  7. Eine sehr gelungene Aktion wie ich finde. Die Artikel waren durchaus anders als gewohnt und ich fand es wirklich sehr gut!

    Mich stört teilweise die Produktflut die auf einen normalerweise durch unendliche Previews einstürmt, aber ohne geht es halt auch nicht. Dann wüsste man ja nicht wann etwas besonderes erscheint. Da war diese Woche wirklich eine tolle Abwechslung.

    Einzig bei dem Artikel zu den Oxiden hätte ich mir mehr Vergleichs-Produkte gewünscht, aber da meinest du auch verständlicherweise, dass das nicht so speziell geht. Oder konntest du mir nicht spezielleres sagen wegen der Themenwoche?

    Ich würde definitiv gerne öfter Produktfreie Artikel lesen. Allerdings bin auch ich nicht der Meinung, dass Tutorials die richtigen Artikelart wäre.

    Warum will man wissen was für Produkt verwendet wurde, oder welches vergleichbar wäre? Für mich ist der Vergleich wichtig, damit ich für mich besser einschätzen kann, was für mich speziell interessant ist. Zumindest auf Kommentare hin würde ich die Produkte benennen, wenn die Leser es wissen wollen.

    • Ne, gelogen hab ich nicht. Es gibt wirklich nicht zu allem einen Vergleich. Das ist ja der Job der Marken die Produkte bestmöglich und vor allem möglichst signifikant anzumischen. Es ist eigentlich ein Gutes, dass man den Produkten die Oxidmischung nicht anerkennt, es sei denn, eine Eigenschaft ist so dominant wie des Chromhydroxids. Der bildet aber auf jeden Fall eine Ausnahme. Es gibt einfach für die anderen genannten Oxide keine Beispiele. Du kannst bestimmt Dinkelmehr im Brot schmecken, aber nicht wirklich Weizenmehl Type 501 oder 404 oder 312 oder wie die alle heißen…

  8. also ich weiß nicht so recht, ob das wirklich notwendig ist…ich mein, weiß nicht jeder, dass er statt satin taupe von mac auch nen anderen ähnlichen aus seiner schminksammlung nehmen kann? vielleicht ist mir die konsumsucht auch nicht so bewusst, da ich selten etwas kaufe, nur weils ein blog hypt, ich eine ähnliche farbe aber schon besitze…naja vielleicht bin ich da auch zu gutgläubig und hoffe einfach, dass meine Leser verantwortungsvoll mit ihrem Geld umgehen

    • Genauso sehe ich das auch! Man kauft das drölfzigste goldchangierende Taupe, obwohl man das mindestens in einer der Nakeds und Sleeks und natürlich noch als Catrice Mono hat. Ich fand z.B. am allerbesten den Post von Looks like…Valerie “Schimmernd und Taupe”. Ich habe alle Farben mindestens einmal zu Hause und auch oft schon in der Kombi geschminkt, konnte aber noch nützliche Tipps aus dem Post ziehen (z.B. Schritt 5), die dem ganzen noch das i-Tüpfelchen aufsetzen und mein eigenes AMU nochmal ein bisschen aufwerten. Nein, ich glaube nicht, dass, wie Magi so schön mutmaßt, wir Frauen auf Teufel komm raus beworben werden wollen. Ich denke, wir sind einfach etwas verwöhnt worden und mussten uns so nicht mit unserer übervollen Schminkschublade befassen 😛 Und mal ehrlich: Wenn man einen Ton, wie ihn die Bloggerin verwendet, tatsächlich nicht in seiner Schublade hat, dann bin ich mir sicher, dass eine entsprechende Frage in den Kommis auch beantwortet wird!
      Allerdings haben mir die Reviews ein bisschen gefehlt. Und das eine schließt das andere ja nicht aus. Bei FOTDs finde ich Markennennungen absolut unnötig. Aber wenn man etwas gekauft/geschickt bekommen hat und begeistert oder underwhelmed ist, dann lese ich das immer unheimlich gerne!
      Bei Nagellacken ist das natürlich schlicht unmöglich. Wobei… Jetzt, wo alle auf dem Essence-Pigmente-Tripp sind, gibt’s da vielleicht auch bald “Rezepte” zum Pigmente-Mischen…
      Viele Grüße
      Minze

  9. Oh man, also ich hab’s auch gar nicht so wirklich bemerkt. Ich wusste auch nicht, was das durchgestrichene R bedeuten soll. Mir ist zwar aufgefallen, dass du in den Kommentaren auf die Nachfrage nach Produkten nie eines benannt hast, aber ich hab mir da irgendwie nicht weiter Gedanken drüber gemacht. Somit hat es mich auch in keinster Weise gestört, dass keine Produkte/Marken genannt wurden (wie auch, ich hab’s ja nicht bemerkt, lol) und kann mir solche Posts auch in Zukunft gut vorstellen. :yes: Wenn jemand dann wirklich explizit etwas wissen möchte, kann man ja dann in den Kommentaren nachfragen.

  10. Mir hat die Aktion sehr gefallen! :yes: Gerade in den letzten Tagen sind mir viele Posts aufgefallen, die sich von der Masse abhebten, kreativ waren und bei denen interessante Diskussionen zu stande kamen.
    Am ersten Tag war ich zwar erstmal ein wenig “verwirrt” über das Zeichen und die geheimnisvolle Aktion. Aber hatte es dann doch recht schnell raus.
    Mich selbst hat die Aktion auch dazu angeregt mal über neue Ideen für meinen eigenen Blog nachzudenken. Insofern war es inspirierend, aber auch ermutigend, sich auch mal an andere Themen zu trauen.

    • Das freut mich sehr… Ich denke, der Aspekt mit dem trauen ist nicht unwesentlich. Obwohl man natürlich ein selbstständiges Individuum ist, kommt das Rudeltier doch auch mal raus und man schwimmt mit der Welle. Dann bin gespannt, was du produzieren wirst 🙂

  11. Insgesamt muss ich sagen, dass ich gerne mitgerätselt habe allerdings hatte es für mich einen faden Beigeschmack. Ich zitiere mich einfach mal selber von GTBHC:
    “Ich muss auch zugeben, dass ich es unglücklich fand, dass (zuerst) partout nicht gesagt wurde worum es geht und auch auf präzise Nachfragen einfach keine Antwort gegeben wurde. Man kommt sich als Leser ausgeschlossen vor, nicht weil man nicht mitmachen darf, sondern weil einem keiner sagt was Sache ist auch wenn man schon nachfragt.
    Wenn man dann auch noch über 5 Ecken bei Twitter mitbekommt, dass es von einer kleinen Blogger fb Gruppe gestartet wurde die scheinbar ein kleiner eingeschworener Kreis ist und dann keine Antwort kriegt denkt man sich eben schnell: Ja dann halt nicht, wenn ihr uns nicht dran teil haben lassen wollt. ”

    Immer mehr Leute machen sich aber momentan Gedanken darum wie man am besten mit Sponsoring umgeht und wie man es am besten umsetzt. Dass man durch einfache AMU Postings die Firmen pusht ohne eine Gegenleistung in Form von Sponsoring zu bekommen ist trotzdem nur wenigen bewusst und man schreibt gerne dazu was man benutzt hat.
    Allerdings fand ich das Weglassen der Produktnamen ein zweischneidiges Schwert, denn einerseits wird der Markenname weggelassen und die Marke bekommt so keine Aufmerksamkeit aber andererseits kann genauso gut auch wieder doppeltes Interesse für die Produkte entstehen, weil alle Leser anfangen nachzufragen was man verwendet hat und dann fällt es noch viel mehr auf, dass sich alle für XYZ interessieren, als hätte man einfach nur die Liste ohne großes Aufhebens dazu gepackt.

    Alles in allem fand ich die Aktion ok, denn ich finde man sollte sich als Blogger von den Firmen nicht unbedingt ausnutzen lassen oder denen viel mehr Aufmerksamkeit schenken, ich denke zb. gerne an den AmyPink Artikel “Dumme Blogger lasst euch nicht verarschen!” zurück.

    • Eigentlich hatte ich nun einen recht langen Seufzer hier getippt, wie traurig mich die Reaktionen machen, dass sämtlichen Inhalte auf einmal nichtig erscheinen, weil man nicht eingeweiht war und ausgerechnet die Lippies dieser Woche besonders schön waren, aber dann machte es doch noch ein zigstes mal Bing heute.

      Ich denke, wir haben uns zumindest bei einer Lesergruppe unbeliebt gemacht, was du ja bestätigst. Wir sind natürlich davon ausgegangen, dass der Stil der Woche schnell entlarvt sein würde, auch wenn wir schweigen, und die Leute sich zurücklehnen und es einfach hinnehmen und genießen. Es war aber vermutlich mehr Wunschdenken. Da haben wir uns einfach zu weit aus dem Fenster gelehnt.

      Einerseits demotiviert mich die Reaktion sehr, weil ich Ideen hatte, die ich so augenscheinlich verwerfen kann, weil sie hier offenbar missverstanden werden. Aber nach dem letzten Bing, legt es sich. Ich verstehe den Missmut und mittlerweile tut es mir euch gegenüber auch ein wenig Leid, die ihr euch so ärgern musstet, aber wie ich es auch drehe: ich kann es nicht nachvollziehen und würde es vermutlich jeder Zeit wieder so machen – eben weil ich es verstanden habe. Und die Leser, die es so annehmen, wie es gemeint war, sind am Ende die Gleichgesinnten, die sich ein Blogger wünscht.

      Am Ende ist es nun einmal so: wer die Woche auf das Geheimnis und auf das Siegel reduziert, hat mich heute sehr, sehr traurig gestimmt. Und eigentlich sollte es in meinem Sinne sein mich nicht zu bemühen Menschen zu “befriedigen”, die mich traurig machen. Es wäre natürlich gerade schön gewesen von Blogger-Kollegen in kreativen und vielleicht polarisierenden Maßnahmen supportet zu werden, es passierte aber leider genau das Gegenteil.

      Ich bedanke mich ehrlich für das Feedback, wieso Marken euch wichtig sind – es war ja nie geplant die Aktion auszudehnen – mir sind die Marken auch wichtig. Die wird beherzigt und geteilt. Was aber die Realisierung unserer Woche angeht, bin nach nun Stunden des emotionalen Auf und Abs stolzer denn je auf meine lieben Kolleginnen und auch mich, denn wie Woche war knorke gemeint und sie war es auch :heart:

      Nimm mir nicht übel, dass ich deinen Kommi als Anlass zu diesem Monolag genommen habe – es ist allgemein gemeint.

  12. Ich denke, “aufgefallen” im eigentlichen Sinne wäre es mir nicht. Und das sage ich, obwohl ich ja Bescheid wußte. Trotzdem, ich hätte mir vielleicht schon gedacht, komisch, keinerlei Produktnennung, keine Review etc., und das gerade zu dieser Zeit des Jahres, wo die Holiday Kollektionen bekannt werden… Aber ich hätte dahinter wohl eher Zufall als eine Methode vermutet, trotz der vielen Blogs, die mitgemacht haben. Also des Siegels mal ungeachtet, denn das hat es dann schon klar gemacht.

    Man kann darüber zweifellos viel diskutieren und ja – es ist ayuch tatsächlich ein kontroverses und sehr vielschichtiges Thema – aber das, was für mich persönlich dabei letztendlich entscheidend ist, sehe ich dann irgendwie doch relativ simpel: Marken bringen coole, saucoole, mittelmäßige, oder eben auch schlechte Produkte raus. Sich darüber auszutauschen ist nützlich, weil es einerseits vor Fehlkäufen schützt, und andererseits auf Produkte aufmerksam macht, über die man sich dann sehr freut; u.a. noch dazu auf solche, auf die man von selber möglicherweise gar nicht gekommen wäre. Klar, es befördert zwar auch Hypes und Kaufräusche, aber das sehe ich eigentlich gar nicht als primär an. Außerdem macht ein konkreter Meinungsaustausch ja einfach auch Spaß. Und nicht zuletzt sind Previews von kompletten Kollektionen beispielsweise mitunter einfach sehr schön anzusehen. Insofern wäre ein komplett markenfreier Blog tatsächlich deutlich weniger interessant für mich. Ich würde mir das auch sehr schwierig vorstellen, denn alles, womit man arbeitet, ist nunmal ja von irgendeiner Marke. Und wenn Leser von der “Arbeit”, also dem Schminken eines Bloggers beigeistert sind, also wirklich rein inhaltlich, auch ungeachtet der Marken, ist es ja ganz logisch und naheliegend, daß sie nicht nur wissen wollen “wie?”, sondern auch “womit?”. Selbst wenn man komplett im Bestand schminkt, und sich vornimmt, sogar nur solche Produkte zu verwenden, die man schon ewig nicht mehr verwendet hat, ist trotzdem interessant, worum konkret es sich handelt. Also mir geht es jedenfalls so. Wobei ich gerade dieses Schminken im Altbestand besonders spannend finde, und mich dabei für bestimme Produkte mitunter nach Jahren wieder neu begeistere; auch wenn man das trotzdem nicht als “markenfrei” bezeichnen kann.

    Daß es ein “zu viel” an Marken auch geben kann, ist klar. Eigentlich für mein Dafürhalten aber primär noch nicht mal im eigentlichen Sinn zu viel, sondern dergestalt zu viel, daß es zeitliche Kapazitäten bindet, die für markenfreie Beiträge, eben ggf. über allgemeine Produkthintergrundinformationen, Vergleiche, Erfahrungsberichte über persönliche Schmink-Gewohnheiten, u.ä., dann eben nicht mehr zur Verfügung stehen. Ich denke mal, auch für einen Primär-Blogger, ist es schlicht unmöglich alles zu bloggen, was er gerne bloggen würde. Cool ist es halt, eine für sich persönlich und für die Leser gute Mischung zu finden, zwischen reinen Markenthemen, und reinen Nicht-Markenthenen; und Hybrid-Themen, bei denen zwar keine bestimmte Marke im Vordergrund steht, es aber doch auf konkrete Produkte einer Marke, oder ggf. auch verschiedener Marken, ankommt. Etwas Geschminktes zu zeigen, also das, was ich selber hier meistens mache, das empfinde ich persönlich beispielsweise als solches Hybrid-Thema.

    Ja, mehr Beiträge in der Art wie diese Woche wären wünschenswert. Ich finde die Zusammenstellung der Beiträge hier auf Magimania aber ohnehin ziemlich gut und auch ausgewogen; es gibt ganz andere Blogs, die quasi als nicht viel mehr zu fungieren scheinen, denn als virtuelles Parfumierieschaufenster… Eine coole Aktion war die vergangene Woche auf jeden Fall, keine Frage. Grundsätzlich und optimalerweise würd ich aber sagen, daß man solchen Themen gar keine eigene Nische schaffen, sie gar icht als etwas sooo Besonderes hinstellen muß, sondern sie sich auch wunderbar zwischen kontrastierende einfügen.

  13. Grundsätzlich finde ich den Grundgedanken des TAGs, oder was auch immer es war, gut. Ich predige auch oft in meinen Posts, dass man nicht unbedingt alles genau so nachkaufen muss/soll, worüber ich blogge und man kann auch mal mit dem, was man schon hat viel kreatives tun. Ich denke vor allem auch, dass das wichtig ist für jüngere Leser, denn man muss nicht jeder LE oder auch jedem Hype hinterherrennen.
    Nur was geschieht jetzt auf all den hieran teilgenommenen Blogs? Ihr werdet doch alle bestimmt wieder täglich von irgendwelchen Marken schwärmen, Previews und Hauls posten und in einem Monat wird alles so wie “vorher” sein. Deshalb sehe ich gerade nicht, was es langfristig gebracht hat. Ihr müsstet das jetzt eigentlich konsequent fortsetzen, wenn euch dieser Grundgedanke wichtig ist, aber ich bezweifle, dass das jemand tun wird. Somit hat der TAG für mich eigentlich erst einmal keinen weiteren Mehrwert.
    Das mit dem “wir sind in keiner Weise von Marken und Sponsoren abhängig” sehe ich leicht anders. Viele Blogs lassen sich leider heutzutage von vorne bis hinten von vielen Marken sponsern. Das ist natürlich erst einmal schön und völlig in Ordnung, wenn man es für sich ok findet, aber man sieht ja leider auch, dass ansonsten nicht viel kreatives oder anderes bei manchen geschieht und deshalb sehe ich doch eine ziemlich deutliche Abhängigkeit, sowohl von Marken, als auch von Sponsoren.
    LG

    • Schön, dass dir die Idee auch gut gefallen hat. Die Predigt hat bisher jeder Blogger, den ich lese mehrfach gehalten :rotfl:

      Ich befürchte aber, du hast unsere Motivation und unsere Ansprüche an einigen Stellen falsch gedeutet und Fassenten eigenmächtig hineininterpretiert.

      Dass du uns so wenig zutraust, ist bedauerlich; ebenso der dir fehlende Mehrwert, aber das war auch nicht unser Bestreben sondern in erster Linie ein Mehrwert für uns und die Leser, die unsere Blogs und ihre Inhalte mögen.

      Du wirst verstehen, dass ich auf eine Einschätzung, die abfällig mit “ihr werdet doch alle bestimmt…” eingeleitet wird, keinen Wert lege.

      In Bezug auf die Abhängigkeit sind wir uni sono. So sehe ich das auch. Wie du schon schreibst: man kann diese Abhängigkeit ausleben, wenn man sie jedoch nicht wünscht, dann eben nicht. Da letzteres aber niemanden von uns betrifft, war es auch kein dauerhafter Anspruch.

      Dass die Kreativität darunter leidet, habe ich ebenfalls beobachtet. Aber sie muss es nicht – da kommt es auf den Blogger und seine Ambitionen an.

      • Das war in keinster Weise abfällig von mir gemeint, sondern eher kritisch oder viel mehr hinterfragend in Bezug auf wie ihr jetzt eventuell mit dem Thema weiter umgeht. Darf man darüber denn etwa nicht mehr diskuttieren oder auch mal etwas weiter denken? o_O Und entschuldige mal, ihr seid nun mal mehrere Blogger, die bei der Themenwoche mitgemacht haben. Wie hätte ich euch sonst nennen sollen?! Das man das dann negativ auffasst, kann ich nicht wirklich nachvollziehen.
        Man sollte doch auch ab und zu andere Meinungen akzeptieren können. Aber schön, dass wir uns wenigstens in einigen Punkten einig sind. 🙂

        • Empfindest du wirklich, dass ich deine Meinung nicht akzeptiert habe oder verstehe ich dich gerade miss? Falls ja, was lässt dich das glauben und wo ist der Unterschied zu deiner Reaktion auf die meine Kritik?

          Sollte es ein Missverständnis sein: du bist herzlich willkommen deine Meinung zu äußern. Sie wird, insofern sie nicht gegen geltendes Recht verstößt akzeptiert :giggle:, aber in diesem konkreten Fall nicht von mir geteilt und deine Formulierungen sind mir unsympathisch.

        • Ich empfinde es eher unsympatisch, dass du mich schon seit meinem ersten Kommentar hier einfach nur missverstehst. Da erklärt man schon nochmal, was man eigentlich gemeint hat, da darin wohl von dir aus etwas hineininterpretiert wird, was nicht von mir gemeint ist, und kriegt dann so eine Reaktionen von dir darauf. :no:

  14. Ich habe in den letzten 5 Jahren so viele Looks geschminkt und so viele Produkte hier angesammelt, dass ich wirklich keine Markenangaben brauche um etwas nachzuschminken wenn ich es genial finde. Von daher hat es mich nicht gestört – aufgefallen ist es aber trotzdem, halt eher weil es so normal geworden ist, die detailierten Produktauflistungen überall zu lesen.

    Für die Seite der Medaille vermisse ich Produktnennungen also nicht, die andere Sache ist halt die Güte eines Produkts – wenn ich dann doch mal was kaufen will und da sagt natürlich eine Review mehr aus als die pure Verwendung in einem Look, aber ich denke, dass auch das schon Einfluss nimmt. Nichtmal, dass ich etwas bei jemandem sehe und hübsch finde, sondern dass ich der Person über die Zeit halt ein gewisses Vertrauen entgegen bringe.. wenn ich jemanden regelmässig lese, merke ich ja ob sich der Geschmack und das Qualitätsempfinden ähneln.

    Wobei das in den Anfängen der Beautybloggerei ja auch nicht da war – man halt einfach mal gemacht und getestet und auch das hatte einen gewissen Reiz. Für mich persönlich hat die Aktion aber vor allem den Aspekt mal wieder rausgestellt, was wäre wenn man keine Vorreiter hätte die einem eben sagen was ein Produkt hält oder nicht und was es überhaupt alles so gibt.
    Da ich nicht mehr auf jedes hübsch glitzernde oder bunte Ding sofort anspringe, spart mir das nämlich so einiges an Geld wenn ich Vergleiche bzgl. Farben und Preisen gucken kann, statt mich umgekehrt total zu animieren sofort alles hamstern zu wollen, was jemand da verwendet hat.

    Also mal an dieser Stelle ein Danke dafür. 🙂

    • Ja, das stimmt so. Daher kann ich mir das als Dauerlösung auch nicht vorstellen – bei AMus dann eher als konkrete Aktion. Meist schreibt man auffällige Merkmale eines Produktes auch bei einem FotD dazu…

      Aber es ist schon wirklich ein Spagat zwischen Lesern wie dir, die vermutlich ähnlich wie ich nicht sooo interessiert sind an konkreten Produkten, weil viel gesehen, viel zu Haus, und Lesern, die gerade auf auf Empfehlungen bauen. Ich finde das stets sehr schwierig.

  15. Ich finde es halt dahingehend doof, dass ich beim googlen von Bildern nach Produkt X weniger Einträge finde und somit auch weniger Blickwinkel vom Produkt X habe, weil es halt bei google nicht auftauchen wird, wenn der Produktname nicht aufgeführt ist.

    Auch bei NailArt fände ich es etwas blöd. (ok grüne Cremelacke sind weniger erwähnenswürdig, aber gerade bei außergewöhnlichen Glitterlacken würde ich es halt gern gleich lesen und nicht jedes mal fragen “müssen”)

    Hmm ich finde die Überlegung zwar nicht generell schlecht, aber hmm.. lieber habe ich den Produktnamen erwähnt und überlege dann selbst, ob ich den Chanel- Lidschatten durch einen Lidschatten von Catrice ersetze.

  16. Mir ist auch aufgefallen, dass hier irgendwas anders läuft, konnte aber nicht sagen was. Da ich von den anderen Blogs keinen lese, bin ich da erst durch die Erklärung jetzt drauf gekommen.
    Das Siegel fand ich eher unschön irritierend, da du uns sonst, wie ich finde, gut mit einbeziehst und auf dem Laufenden hältst.

    Ich muss sagen ich würde die Produktnennungen vermissen und finde es auch wichtig für mich und interessant zu wissen was verwendet wurde. Egal erstmal bei welcher Art von Post oder Thema.
    Nicht unbedingt weil ich nicht weiß, dass ich genug Zeug zu Hause habe um das nach zu schminken. Ich renne auch nicht los um alles dumm und ohne testen nach zu kaufen. Aber ich bin eben neugierig und wenn ich einen Effekt, Farbe, Look usw besonders toll finde, weiß ich einfach gerne was es war. Oder ich stelle sogar fest, dass genau DAS Teil irgendwo in meinen Untiefen meiner Sammlung schlummert und hole es raus und probier es neu aus. Oder man kommt auf Ideen es vielleicht mal anders zu verwenden als früher.
    Außerdem hat es für mich eine Bedeutung, da ich Sachen die du benutzt einschätzen kann, da ich nach langem Lesen denke einschätzen zu können wie deine Prioritäten liegen und im Vergleich dazu meine, was Qualitäten zum Beispiel angeht. Also wenn ich mal einen lila Lidschatten suchen sollte, könnte ich gucken welchen du oft, gerne verwendest und meine Schlüsse daraus ziehen.
    Achso, mir ist auch schon aufgefallen, dass es geholfen hat das Produkt zu wissen, weil die Sache mit den Fotos und der korrekten Farbwiedergabe auf dem Rechner auch eben nicht immer ganz stimmt.

    Unabhängig davon fand ich die Woche trotzdem gut und du kannst deinen Blog natürlich führen wie und schreiben was du willst. Freue mich auch schon auf die Angekündigten Vortsetzungen. Aber ohne die Marken-Posts wäre ich nie zu meinen beiden hübschen Estee Lauder Platetten gekommen und das wäre doch seeeeeeeehr schade. 😉

    • :-))

      Gab es denn also ein verschwiegenes Produkt, dass du gern genannt gesehen hättest hier? Entgegen dem Vorsatz – und verrate es nicht – würde ich dir exklusiv hier und jetzt enthüllen 😀

      • Alles klar, wo wir hier ja gerade unter uns sind… 😉
        Würdest du denn für meine Neugier und die einiger anderer verraten welcher der Taupe-Lidschatten war?
        Obwohl mich die Lippenstifte aus deinem Vergleich ja noch mehr interessieren würden. :giggle:
        Ich geb mich mit allem zufrieden, was du bereit bist zu lüften. :-*

  17. mir war nach den ersten posts recht schnell klar worum es gehen soll und ich habe mich bei einigen post schon dran gestört und fand es “nervig”.

    ich habe einige tolle farben an lippenstiften & rouges gesehen und hätte natürlich gerne gewusst welche das sind. geschminkte menschen ohne infos zum make-up kann ich mir auf der straße angucken, blogs lese ich aber eben weil ich wissen will welche produkte hinter dem look stehen.

    bei amus ist es mir generell auch egal da gibt es viele alternativen aber mache lippis und rouges sind eben nicht durch zig andere farben austauschbar (wie es bei einem lidschatten der fall ist) da kommt es gerade auf den ton an und da stört das nicht nennen des namen dann schon.

  18. aha 🙂

    ich muss zugeben, ich war auch etwas genervt von dem durchgestrichenen “R”. was aber einfach daran liegt, dass es mich furchtbar fuchst, wenn ich irgendwas wissen will und ich es einfach nicht rausbekomme.
    und selbst auf die Idee gekommen, was es sein könnte, bin ich natürlich nicht. meine Vermutung war, dass es sich um eine komplett ungesponsorte Woche handelt – naja, so ähnlich war es ja auch.

    im Nachhinein finde ich die Themen, die viele Bloggerinnen gefunden haben, sehr spannend und interessant. ich habe das Gefühl, in dieser Woche viel mehr echten Content bekommen zu haben. Mich interessieren eben Hintergrundinfos, wie Zusammensetzung von Kosmetik, Techniken, Aufbewahrung usw. sehr. Ich glaube aber auch, dass diese Posts sehr viel mehr Arbeit und Gehirnschmalz kosten, wenn ich da allein an die Mascarabürstchen denke. die muss man ja erst mal zusammen finden und dann auch noch gut fotografieren und dann auch noch einen intelligenten Text finden. Hut ab, wer das auch noch mit mehreren Posts geschafft hat!

    Bei Make Ups, insbesondere bei Augen oder Lippenstiften, interessieren mich die Namen gar nicht so sehr. im Gegenteil, mir hilft eine Aussage wie “matt, dunkelgrün” viel weiter als “SchnickSchnack” von MAC – da müsste ich dann nämlich sowieso erst mal googeln, wie der eigentlich solo aussieht. mir sagen jedenfalls die meisten Namen nichts. und wenn ich mal etwas genau wissen will, kann ich ja immer noch fragen (allerdings wäre es nett, wenn man es mir dann sagen würde – weißt ja, wissen wollen und so).

    Was mir allerdings völlig fehlen würde: Deine Meinung bei neuen Produkten, die ist mir inzwischen sehr wichtig, weil ich Dir in vielen Ansichten zustimme. ich will auch keine Kompromisse eingehen. Wenn Du ein Produkt gut findest, dann ist es wirklich gute Qualität (ob mir z.B. die Farbe zusagt, ist eine andere Frage) und ich kann mich drauf verlassen. und ich würde viele Schätze gar nicht entdecken, weil ich gar nicht den Nerv habe, mich durch X Newsletter von alle Firmen durchzuwühlen. ich gebe zu, ich bin da ein bisschen faul und verlasse mich auf meine Lieblingsblogs.

    Mein Fazit: Hut ab für die mutige Aktion, ich würde mich freuen, wenn alle Bloggerinnen da ein bisschen was mitnehmen und diese Kreativität und Flexibilität in ihren Posts zumindest ein Stück weit beibehalten würden.

    (wow, mein längster Kommentar bisher…)

  19. Mir hat sehr gefallen, wie wenig Firlefanz und Markendevotion in den Beiträgen war und es ist für mich, als relativ dezent geschminkte Person faszinierend, zu sehen, wie unterschiedlich Lippenstiftfarben eine Frau wirken lassen. Ich habe bei weitem kein so grosses Sortiment, als daß ich einen Selbstversuch starten könnte und so doch mal genau diese kompakte geballte Gelegenheit.
    Ebenso spannend ist es für mich immer noch, zu sehen, wie vielfältig ein und derselbe Lidschatten eingesetzt werden kann.
    Vor allem, von einem Profi gezeigt, dessen Können deutlich die Unterschiede hervor hebt.
    Merci!
    Auch die Make up-Lidschatten Lehre ist für mich Gold wert, denn es geht in meinen Augen nicht nur um den dekorativen Wert sondern auch darum, den Leser zu schulen, was sich da tagtäglich ins Gesicht gezaubert wird.
    ich komme aus dem medizinischen Bereich und sehe ebenfalls täglich, was durch regelmässigen Auftrag auf unsere Haut, eines der größten Organe und eine der größten Oberflächen unseres Körpers angerichtet werden kann.
    Hier das Bewußtsein zu sensibilisieren durch solch erklärende Beiträge finde ich klasse!
    Danke Magi!

  20. es ist natürlich eine gute idee mal auf produktnennung zu verzichten und es hat mich auch nicht gestört. Was ich etwas schade finde und auch nicht ganz verstehe, warum so ein geheimnis aus dieser Aktion gemacht wurde und keiner wissen sollte was das zeichen zu bedeuten hat. Es ist wirklich nicht böse gemeint und ich will die Aktion auch nicht schlecht machen, aber dadurch kam das ganze bei mir etwas komisch an. Und das lag nicht daran, dass ich mich ausgeschlossen gefühlt habe, sondern ständig im kopf hatte, warum sagen sie nicht einfach was los ist.

  21. Ich fand die letzte Woche sehr spannend – und muss ehrlicherweise zugeben, dass ich gar keinen Unterschied wahrgenommen habe… Ich bin allerdings schon eine Kandidatin, die sich bei mehrmaligem erwähnen eines Produkts (bei verschiedenen meiner Lieblingsbloggerinnen) auch mal was aufschreibt und konkret anschauen geht… Von dem her wäre mir früher oder später wohl ein Licht aufgegangen:)
    Ich finde es toll wie innovativ ihr bleibt!

  22. ich fand die meisten Themen der Woche hier sehr interessant. Dennoch ist mir gleich aufgefallen, dass keine Marken/Farbbezeichnungen gegeben wurden, das ist eben durchaus üblich. (Hier bezeihe ich mich auf das Lippenstift- und das Taupe-Thema.)

    Mir hat es vor allem gefallen, weil es gleich eine Reihe von neuigkeiten gab, die so nicht unbedingt auf allen anderen Blogs gleichzeitig nachzulesen sind, die irgendwie tiefer gehen und evtl. zum reflektieren anregen.

    :yes:

  23. Mir ist es ehrlich gesagt gar nicht aufgefallen… ich meine aber auch von diverse Markennamen gelesen zu haben. Vielleicht waren das gerade nicht teilnehmende Blogs. Ich lese mir die Produktlisten eh nie durch.

    Eine Aufzählung/Beschreibung der verwendeten Farben finde ich außerdem auch hilfreicher, als die einzelnen Produkte. Ich achte persönlich darauf tierversuchsfreie und vegane Kosmetik zu kaufen, da fallen viele Marken ohnehin raus, von Daher: Anleitung mit Farben ja, Marken brauche ich nicht. 😉

  24. Ich fand’ die Aktion sehr gut und begrüße den Anspruch in Zukunft auf ein besseres Gleichgewicht zwischen Marken-Reviews und eigenständigeren, kreativen Beiträgen achten zu wollen. Auf deinem Blog wurde dieses Verhältnis auch vor der Trademark-Aktion deutlich. Du hast eine bestimmte Charakteristik im Textduktus und auch durch deine wunderbaren Gastbloggerinnen ist immer für Abwechslung gesorgt. Mir wäre ohne das Registered Trademark – Siegel vermutlich NICHT aufgefallen, dass nun auf eine Markennamen-Nennung verzichtet wird. Das liegt aber daran, dass ich Blogposts fern der Blush-Swatch-Tragebild Sparte viel lieber lese und 100mal unterhaltsamer finde. :-))

    Vor einigen Wochen hat diese Review-Problematik (wie ich finde) z.B. Überhand genommen. Da hatte eine günstige Drogeriemarke ein Event veranstaltet und seine neue Theke samt Lippies und anderen Produkten vorgestellt. Im Anschluss daran hat man auf allen möglichen Blogs etwa 2 Wochen überwiegend Beiträge zu diesem Event, der Marke, dem Aufsteller und einzelnen Produkten gesehen. Ich dachte echt “Urks, das ist wie ‘ne Dauerwerbesendung – wegschalten”.

    Da ich keine Textwand wie meine Vorgängerinnen verfassen will, mach ich’s :panda: : Coole Aktion, behalte dir/euch diesen Anspruch bei. Ein Blog lebt nicht ausschließlich von der Präsentation irgendwelcher Produkte, sondern von den Menschen hinter dem Monitor und ihrer Art dem Leser ausgewählte Inhalte zu vermitteln.

    Liebe Grüße

    Mia

  25. Ich fand die “erzwungene” Kreativität, die ein Verzicht naturgemäß mit sich bringt, herrlich erfrischend. Ob wir etwa andernfalls die Taupe-Looks so von Dir gesehen hätten?
    Generell finde ich, dass Reviews und Vorschauen einen geringeren Anteil auf Blogs einnehmen könnten.
    Ich erwische mich oft dabei, wie solche Reviews und Previews nämlich doch Einfluss auf mein Kaufverhalten nehmen und wie oft sitze ich vor meinem Schmink-Malm und sage mir: ” Jetzt hast du aber wirklich jede Lidschattenfarbe, die es gibt!” Und dann sehe ich auf einem beliebigen Blog vier oder fünf Produktvorschauen untereinander und in einer ist dann halt ein Lidschatten so dermassen interessant und spannend beschrieben, dass das “haben wollen’- Gefühl sich einschleicht, obwohl ich dass gar nicht will und am Tag vorher noch der Meinung war: ” Also echt jetzt, wer 30 Euro für einen Lidschatten bezahlt gehört doch enteignet!”
    Bei einigen Firmen bin ich regelrecht entnervt, wenn sie in einem Blogpost (der aus einer Vorschau besteht) auftauchen, denn mal unter uns Gebetsschwestern: wer braucht den vierzigsten gebackenen Lidschatten von Mac oder die drölfte LE zum Thema BohemianHerbstSpecialShimmerMattHoloTaupeBlubb?

    • Das kann ich sehr gut nachvollziehen. Der Sog ist manchmal schon echt erschreckend – und v.a. unbewusst. Man macht halt einfach weiter und irgendwann macht es KLICK. Ich denke auch, dass das bewusstere Bloggen, Shoppen und Benutzen durchaus ein guter Ansatz ist.

      Ganz auf die “Klassiker” möchte ich nicht verzichten, aber ich überlege mir schon länger, wie man eine gute Mitte finden könnte…

  26. Mich hat das Zeichen jetzt nicht gestört, ich habs gesehen, in den Kommentaren gelesen, dass es später aufgelöst wird und habe es wieder vergessen, bzw einfach abgewartet. Man hat ja sonst noch etwas zu tun 😀

    Die Berichte mit dem Label fand ich aber durchweg gut, könnte es gerne öfter geben

    • :giggle: :yes: :yes: :yes:

      Man, danke, dass du es so aussprichst. Ich wundere mich ehrlich auch über die Energie und Muße, die einige an den Tag gelegt haben sich mit dem Logo zu beschäftigen, gar sich ÄRGERN zu lassen… Da hätte man auch etwas Konstruktives, Kreatives schaffen können…

  27. Zu diesem Thema wurde ja nun eigentlich schon alles gesagt.
    Ich hatte in den letzten Wochen leider kaum Zeit, auf diversen Blogs zu lesen, weshalb ich schon vor dem Lesen der Beiträge aus der Markenfrei-Woche einen Teil der “Auflösungs”-Posts gelesen habe.
    Dennoch habe ich die Beiträge auf mehreren Blogs gerne gelesen und für mich persönlich als erfrischend anders und daher absolut positiv empfunden.
    Was bei mir als Leser und Nicht-Blogger aber negativ rüberkam, war die Reaktion mancher Leser, die sich unter dem R-Button nichts vorstellen konnten.
    Klar wäre ich auch neugierig gewesen, wenn ich die Auflösung nicht vorher schon halbwegs mitbekommen hätte. Ich finde es aber schade, wie negativ das manche Leser aufgefasst haben, dass sie nicht sofort und auf der Stelle “eingeweiht” wurden.
    Ich sehe diese Woche als ein Test von einigen Bloggern aus der Community, als Denkanstoß für andere Blogger und Leser. Es steht ja jedem frei, dieses Thema auf seinem Blog auch mal aufzugreifen oder sich daran zu versuchen.
    Ich verstehe nunmal nicht, wieso manche diese Idee der Markenfreiheit auf diese Woche reduzieren und unbedingt in dem Zeitraum dabei sein wollten, wenn es doch jetzt auch jeder für sich umsetzen kann.
    Ansonsten würde ich mich als Leser sehr freuen, wenn es solche Inhalte in Zukunft weiterhin zu lesen gibt. Ich persönlich brauche auch bei einem Tutorial oder AMU keine Produktliste, so lange es aussagekräftige Swatches und Beschreibungen dazu gibt.

    • Wir haben uns auf jeden Fall vorgenommen es nicht versickern zu lassen. Eigentlich stand im Raum es regelmäßig zu machen, die destruktiven Kommentare von Bloggerinnen, die sich sehr daran störten, haben mir zumindest die Lust auf eine gemeinsame Aktion genommen, aber nicht das Interesse an einem durchdachterem Posten. Das muss aber definitiv erst einmal ins Blut übergehen…

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