„TWITTER ist ein Microblogging-System“. Das antworte ich Schmu, wenn er fragt, was ich meine mit „habe das gerade getwittert„. Und er versteht es natürlich so genau, dass er jedes mal wieder fragt. Man hat also 140 Zeichen, um etwas Aktuelles in die Welt hinauszuschreien und alle, die dem „Gezwitscher“ folgen, können es in ihrem Twitter-Tool sehen. Aber auch die Suchmaschinen und alle, die auf mein Twitter-Profil klicken. Man kann die Twitter aber auch unzugänglich für nicht-Abonnenten machen und auch user blockeren, sodass die falschen Leute nicht mitlesen können.

Warum twittere ich also…

Ich weiß auch gar nicht so genau, wie es dazu kam, aber es ist eindeutig Trend. Wobei ich vermute, dass die meisten, die sich das zum ersten mal anschauten, genauso verwirrt waren wie ich: WAS SOLL ICH DAMIT? Es macht nur Sinn zu twittern, wenn man gelesen wird. Das ist genauso wie beim Bloggen. Twits zu verfolgen und auf sie zu reagieren, Feedback zu leisten genügt für mich aber schon als Argument, um sich anzumelden, wobei man für das „Follow“-en aber nicht unbedingt Twitter braucht, denn man kann die Zwitschereien auch über einen RSS-Feed verfolgen oder einfach, wie hier bei mir, ab und an auf das eingebettete Tool schauen.

Einerseits ist es eine prima Sache, um mit Freunden, Bekannten, Gleichgesinnten und Verwandten „in touch“ zu bleiben. Nicht jeder Link zu einer netten Website sollte auf dem Blog einen Post „kosten“. Dann lieber kurz twittern und alle haben ihn, die sich dafür interessieren. Aber auch ein Ruf an jemanden persönlich mittels „@“ vor dem Nickname mit einer Einladung zum Massanger ist inzwischen eingebürgert. Private Nachrichten sind auch möglich, insofern beide Parteien einander verfolgen.

Für mich es einer einerseits ein Gruppentool – wo SMS eben nur an einen Empfänger gehen, kann man hier alle erreichen – und ein Marketing-Tool, um seine Web-Projekte unter die Leute zu streuen und das möglichst zeitnah nach Veröffentlichung.

Inzwischen hat TWITTER einen festen Platz in meiner Internet-Routine. So wird mal ein kleines Gewinnspiel gemacht wie vorgestern, in dem hallokatzi ein kleines, unbeachtete MANHATTAN-Set abgestaubt hat oder flott von unterwegs ein Bild gepostet wird, z.B. via TwitPic. Kann man super als Entscheidungshilfe nehmen – insofern man davon ausgehen kann, dass ein paar Leute gerade online sind und darauf reagieren würden. Ich habe das Vergnügen über 1300 Follower zu haben, die sicher nicht zuletzt durch YouTube darauf gestoßen sind. Das macht unterm Strich eine gute Quote an netten Mädels, die einen regelmäßig lesen. Denn davon ausgehen, dass alle Folgenden jeden Twit lesen, ist utopisch.

Es gibt inzwischen unzählige Tools, die sich mit Twitter beschäftigen, mit denen ich mich noch gar nicht auseinander gesetzt habe. Einzig das in meinen Firefox eingebundene TWITTERFOX bzw. inzwischen ECHOFON genannte AddOn zeigt mir alle von mir verfolgten User im 3Minuten-Takt an und ich kann direkt antworten. So bin ich so gut wie nie auf der website www.twitter.com direkt.


Heute bin ich einem Zwitschern gefolgt und habe ein paar Statistik-Tools entdeckt. Die Spielereien seht ihr links und ich finde es sehr amüsant 🙂

Statistik 1 + 2 erstellt auf: https://www.tweetstats.com/
Statistik 3 + 4  erstellt auf: https://profil/twitteranalyzer.com/
(er ermittelt bei den häufigsten Begriffen aber auch Wörter, die inmitten eines anderen eingebunden sind wie „ich“ in „MöglICHkeit“)

2 Kommentare
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  1. Hi liebe Magi, hast von mir auch den Kreativ Blogger Award bekommen ; )

Kommentare

MAGIMANIA
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