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p2 Vintage Glamour: Step by Step zur Limited Edition

Die Entstehung von Kollektionen skizziert

p2 Vintage Glamour: Step by Step zur Limited Edition

p2 stellte auf dem Blogger Event in Köln die neue p2 Vintage Glamour Kollektion für den Herbst vor. Wir sollten nicht nur die schönen Farben der Kollektion anschauen sondern wurden die Limited Edition als Beispiel genutzt, wie man im Hause p2 an solchen Kampagnen arbeitet.

Es ist nicht das
erste mal, dass auf einem Event die Marke die Arbeitsweise vorstellt. Die meisten Informationen decken sich und mittlerweile reimt man sich als Blogger auch einiges zusammen. Aber wie steht es um euch? Habt ihr euch schon einmal überlegt, wie es zu seiner solchen Kollektion kommt? Ist es völlig logisch oder gibt es Raum zum Spekulieren?

p2 Vintage Glamour

p2 Vintage Glamour

Retro Chic Mono Eyeshadow

je ca. 2,45€ – in 3 Farben mit Snake-Skin-Pressung

Snake Skin Kajal

je ca. 2,45€ – in 2 Farben – sehr intensiv

Get Glamorous Mascara & Top Coat Duo

je ca. 3,95€ – mit goldenem Topper

Easy Going Lash Curler

je ca. 4,25€ – der ist SO SCHÖN – satiniertes Finish mit “marmorierten” Holzgriffen

Hip & Fancy Eye Shadow Stencils

je ca. 2,95€ – in 2 Designs – Koko hat es ausprobiert und wird bestimmt mehr zeigen

p2 Vintage Glamour Hip & Fancy Eye Shadow Stencils

Feel Free! Lipstick & Lipgloss Duo

je ca. 4,65€ – in 3 Farben mit Schimmer

Expressive Elegance Duo Blush

je ca. 2,65€ – in einer Farbe

In The Spotlight! Loose Powder

je ca. 3,95€ – in bauchigem Tiegel

Let’s Boogie! Nail Foil

je ca. 2,25€ – im Schlangenmuster


So entsteht eine Limited Edition

Trendscouting

Produkt-Manager suchen zunächst einmal nach Trends. Das betrifft natürlich nicht nur die eigentlichen Farben der Produkte sondern durchaus auch Farbschemata, Verpackungs-Design, Themen (wie z.B. Sailing, Circus etc.) sowie natürlich neue Produkt-Trends (wie z.B. Gel Eyeliner, Crackle-Lacke). Gesucht werden diese auf Messen, in Trend-Büchern von Forecast-Agenturen (eine solche war z.B. bei MANHATTAN vertreten – unheimlich spannend) und natürlich auch “auf der Straße”: Trend-Stores und -Viertel von Metropolen etc.

Das Ganze passiert meist mit einem Vorlauf von 1 bis 2 Jahren – je nach Marke, je nach Kollektion. Wenn Trends sich schnell entwickeln, ist es für flexible Marken aber auch durchaus möglich binnen 3 Monaten etwas “aus dem Hut zu zaubern”, wie man uns bei ARTDECO erzählte. Das dürfte ein Luxus unabhäniger Marken sein.

Mittels Moodboards nähert man sich dem anvisiertem Thema: Farben, Formen, Designs – allgemein eine Stimmung, die so ein gefülltes Display vermitteln soll – und natürlich ein bestimmter Look. Es kristallisieren sich Farben heraus – man entscheidet sich für Finishes.

es entsteht ein Produkt

Nun muss ich ein wenig mit meinen Eindrücken jonglieren: es scheint zwei Optionen zu geben, wie man zu einem Produkt kommt. Entweder man fand etwas Fertiges, z.B. auf einer Messe, und bestellt in den Wunschfarben oder man hat eine Vorstellung von einem finalen Kosmetikum und sucht einen Hersteller, der es möglichst nah an dieser Idee umsetzen kann. Je größer die Marke, umso einfacher ist es: man macht es im Zweifelsfall selbst. Ich habe jedoch mittlerweile den Eindruck, dass es Marken, die zu 100% alleine herstellen, nicht existieren. Welchen Anteil eine Marke “außer Haus” herstellen lässt – ob dann nur den Inhalt oder die Verpackung – ist unterschiedlich. Einige Marken stellen selbst gar nicht her, andere haben eine Produktionsstätte in house, wie eben ARTDECO.

Darüber hinaus muss das Ganze natürlich verpackt werden. Ich glaube, hier könnten sich einige von uns heftig mit den Anbietern streiten über den Sinn und Unsinn von ständig wechselnden Verpackungen, wann eine Verpackung wirklich praktisch ist oder nur den Anschein vermittelt (bestes Beispiel: doppelseitige Pinsel), und nicht zuletzt über das Design. Ich habe mich gerade bei p2 noch einmal dafür eingesetzt, dass weniger oft mehr ist: ein gutes Produkt braucht keine ausgefallene Verpackung, die im Zweifelsfall nervig und nicht zuletzt hässlich ist.

Wie man an der katastrophalen Mascara vor 2 Jahren merkte, ist das Zusammenwürfeln des eigentlichen Produktes mit einer Verpackung nicht immer einfach. Manchmal vertragen sich die beiden nicht – das muss zuvor erprobt werden.

Ich habe das Gefühl, das besonders günstige Hersteller auch eigene Verpackungen anbieten, was dieses Arbeitsschritt erspart, aber eine selten attraktive Verpackung zur Folge hat. Das ist aber nur Spekulation.

p2 Vintage Glamour

Endspurt

Wenn die ersten Muster fertig sind, abgesegnet wurden, geht es an den Feinschliff: wie wird das Produkt bedruckt? Wie sieht das Display aus? Hier zeigte uns p2 potenzielle Display-Rückwände, die von einer Grafikfirma vorgeschlagen wurden. Es wurde erklärt, dass nicht nur ein “hübsches Bild” das Ziel ist sondern natürlich das Ambiente und die Wirkung im Display. Zu viele Details, zu dunkles Gesamtbild können am Ende etwas unruhig wirken. Steht das Bild, können auch die Verpackungen den Feinschliff bekommen.

LE ist nicht gleich LE

Grundsätzlich wird unterschieden zwischen den “Haupt”-LEs, die sich längere Zeit im Display befinden und denen, die auf Regalen oder Tischen präsentiert werden. Oft ist ein anderes Team hierfür verantwortlich. Bei Cosnova nannte man Zahlen, wie dass !!! 18 !!! Limited Editions im Jahr ausgearbeitet werden und die im Display alle 2 Monate wechseln. Da tickt es bei Designer-Marken mit ihren halb- oder vierteljährlichen Editionen (oder gar keinen) deutlich anders.

Die Kollektionen werden dann auch anders behandelt. Die im Display platzierten LEs bekommen ein eigenes Shooting, gegebenenfalls eine Werbekampagne – grundsätzlich mehr Aufmerksamkeit. Für die zusätzlichen Kollektionen dürfen es auch mal Stock-Photos sein.

Kritik

Wie allem im Leben hat das Konzept “Limited Edition” eine Sonnen- und eine Schattenseite. Ich denke, der Ansatz das feste Basissortiment durch Trend-Farben und Produkttestläufe zu ergänzen, klingt sehr vernünftig und daran erfreut man sich gewiss. Die Praxis sieht mittlerweile durchaus anders aus. Die LEs wirken oft zusammenhanglos und willkürlich. Die Produkte wiederholen sich und von echten Trends sieht man nur wenig. Aber man hat die Verknappung (Andreea kritisierte kürzlich) und zeitliche Begrenzung offenbar als Möglichkeit für sich entdeckt, um Kunden nicht nur zum Kauf von Produkten zu bewegen, für die sie keinen Bedarf haben, sondern auch an die eigene Marke zu binden oder einfach auf sich aufmerksam zu machen.

Offenbar mit Erfolg, wenn man hört, dass die limitierten Editionen von Essence und Catrice oft ein Minusgeschäft für Cosnova sind. Die Produktion z.B. der Super-Duper-Kabukis kann nicht mit einem so kleinen Preis gedeckt werden. Schade ist dabei natürlich, wenn die Qualität von limitierten Produkten die der permanenten Theme übersteigt und man somit mit Honig lockt, um Zuckerwasser zu servieren.

Ich denke, viele von uns durchlaufen unterschiedliche Phasen der Begeisterung für Kollektionen. Meist klingt diese mit der Zeit Dank Übersättigung auch ab. So lange man Freude an Limited Editions hat, ist alles in Butter. Wer sich daran stört, liegt gewiss mit Ignorieren statt Ärgern am besten. Letztendlich ist schlechte Publicity (in Form von Gejammer) auch irgendwo unterstützend für dieses System. Ich würde mir persönlich wünschen, wenn die Limited Editions wieder “ursprünglicher” werden würden, seltener, dafür qualitativ gelungener – oder zumindest die Themen detailverliebter. Grundsätzlich aber bin ich ein großer Genießer des Geschehens und erfreue mich an der Dynamik. Mittlerweile, wie ich finde, in einem recht ausgewogenem Maße, sodass ich die permanenten Schätze nicht völlig aus den Augen verliere und vor allem auch einmal NEIN sagen kann. Wobei man als Blogger eine fette Ausrede hat…

Wusstet ihr, dass es so lange dauert, bis eine LE fertig im Regal steht? Was ist eure Kritik am LE-System?

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Magi

All-in-One | Schwerpunkt: Makeup bei Magimania

Schreibt bis Anfang 2015 von Montreal, Kanada, aus!

∞ graublau | ∫∫∫ braun & fein | Ω hell & gelb | Sommertyp
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    Kommentare

    1. Finde ich richtig interessant! Manchmal geht das mit dem Trendscouting ein bisschen daneben oder dauert ziemlich lange, aber an sich finde ich LE’s toll. Eben was fürs Sammlerherz Grin Liebe Grüße

    2. Ich hatte bisher keine Ahnung, wie eine LE genau entsteht – also klar, irgendwo ist es logisch, dass sich das jemand ausdenken muss, aber wie genau und dass viele Leute daran beteiligt sind, das musste ich mir erst mal klar machen Wink
      Krass finde ich – mal abseits von p2 – dass LEs tatsächlich ein Minusgeschäft für cosnova sein können (bzw. dann bestimmt auch andere Marken?). Damit habe ich nun wirklich nicht gerechnet, erklärt aber natürlich, wieso die Standardsortiment-Produkte in der Regel eine Enttäuschung (für mich) sind…

      Ich bin eine Zeit lang sehr erschlagen vom LE-Wahn gewesen, mittlerweile geht’s aber, da ich mich eben auch nicht mehr für jede Marke interessiere. Ich wäre aber generell für weniger Verknappung und mehr Details; und diese unpraktischen Verpackungen können sich Kosmetikfirmen auch gerne schenken (doppelseite Pinsel sind ein klarer Nicht-Kauf-Grund…). Aber ich denke, das sind Wunschträume – der Markt hat wohl eine ganz eigene Dynamik…

      • thecalorinchen

        Ja, das mit dem Pinsel ist so ein Rätzel. Wie bewahrt man die auf???
        lg

    3. Sehr interesanter Artikel! Mir war klar das eine LE nicht innerhalb von ner Woche entsteht und die Einblicke sind wirklich cool! Ich finde es schade, das es überhaupt einen Unterschied der Qualität gibt, eigentlich sollte es doch den Firmen am Heart liegen das sie eine gleichbleibende Quali abliefern und nicht nur die ganze Energie in LEs verpulvern.

      Die neue P2 LE spricht mich sehr an und freue mich schon wahnsinnig darauf In Love !

    4. Sehr interessant. Ich finde jedoch auch, dass es etwas weniger aber dafür qualitativ bessere LEs geben sollte Smile

    5. Ich persönlich habe mich bei manchen Firmen (MAC an erster Stelle) durch die vielen LEs teilweise etwas unter Druck gesetzt gefühlt. “Du musst es jetzt kaufen, sonst ist es weg und kommt nie wieder!!”. Das ist mir unangenehm und hinterlässt einen schlechten Beigeschmack.

      Auch nerven mich bei Catrice und essence diese Fluten von Pressemeldungen. Ich meine jetzt nicht im Dashboard, da kann ich gut drüber hinwegsehen. Ich meine für mich als Blogger selbst. Ich möchte gern über die LEs berichten, einmal für mich selbst (ich schaue oft noch etwas zu den Artikeln nach bevor ich sie kaufe oder wenn ich sie gekauft habe und den Bericht dazu schreibe) aber auch für meine Leser. Einige haben mir geschrieben und bitten mich auch direkt über LEs und Sortimentswechsel zu berichten.
      Und wenn dann an Tag XY 3 neue LEs auf einen Schlag kommen dann geht da oft was unter und es sind einfach auch viele Infos und Bilder.

      Ansich habe ich nichts gegen LEs. Wenn mir eine nicht gefällt lasse ich sie eben aus. Aber diese Flut, so viele und teilweise so schnell hintereinander wie bei MAC Anfang des Jahres, das muss einfach nicht sein. Manche LEs wirken dadurch auch etwas aus dem Boden gestampft, vor allem im Drogeriebereich.

      Also meine ideale Version wäre: LEs ja, aber weniger und dafür besser durchdacht und mit mehr Produkten, so, dass nicht alles innerhalb von zwei Tagen ausverkauft ist.

      • Das kenne ich. Wobei man da ja schon realistisch sein muss: es gibt nur eine einzige Person, die wirklich Druck auf uns ausüben kann… Ich denke daher, dass LEs durchaus eine Ersatzbefriedigung sein können – zeitweise. Immerhin solche, von denen man sehr easy wegkommt, daher immer noch besser als Zigaretten oder Schokoriegel Razz

        Die Dilemma mit den Previews kenne ich. Wie ich dazu stehe, wechselt von Monat zu Monat… Ich hoffe, ich kann mich mal entscheiden.

        • Sicher, den Druck macht man sich selbst, und das ist ja auch beabsichtigt vom Hersteller. Man würde vielleicht manches nicht kaufen wenn es im Standartsotiment wäre. Aber inzwischen kaufe ich kaum noch aus LEs und dann auch nur noch aus günstigen (Catrice vor allem), bei MAC bin ich jetzt auf den Trichter gekommen das man das meiste auch günstiger in ähnlicher Qualität bekommt. Bilde ich mir zumindest ein Wink

    6. Sehr interessant, danke für deine Zusammenfassung! Ich würde mir auch lieber etwas weniger LEs wünschen, dafür durchdachtere Zusammenstellungen.

      • Ich frage mich, ob es da vielleicht wirklich eine Wende geben wird…

    7. Wie eine LE entsteht wußte ich bis zu dem Event um ehrlich zu sein nicht wirklich. Dehalb fand ich das doch sehr interessant. Smile
      Die LE finde ich eigentlich ganz gelungen. Die Wimpernzange ist schon sehr schick und die Nagellacke scheinen von den Swatches her, bis auf *hust* den dunkelgrauen, ganz gut zu sein. Schade nur, dass die Nagelfolien wohl nicht aus Nagellack sind.
      LG

      • ja, das hab ich mir auch gedacht. Günstige Nail-Polish-Strips wären schon cool

      • Kathrin

        Hihi,ich hab beim ersten drüber kucken “nail fails” statt foils gelesen, aber das wäre ja dann echt treffed Wink

    8. Alencia

      Sehr interessanter Einblick! Danke fürs Zeigen. LG, Alencia

    9. Die derzeitige LE Politik wird solange bestehen, wie sie nachgefragt wird. Die Leute sind derzeit noch scharf auf das Zeitdruck- und “haben muss”-Gefühl und daher wird auch nichts geändert. Warum sollten sie auch? Ich kanns nachvollziehen.

    10. Danke für diesen ausführlichen Bericht! Auch ich fühle mich von den vielen LE´s leicht überfordert, verliere den Überblick und bin wenn ich dann tatsächlich mal vor einem Wunschobjekt stehe des Öfteren mal enttäuscht! Deswegen fände ich es auch besser, wenn man nach der Devise vorgehen würde: weniger ist manchmal mehr!

      Übrigen der Link zu myBeautyBlog funktioniert leider nicht.

      xo Kat

    11. Auf dem Cosnova-Event im Frühjahr wurde bereits ähnliches enthüllt. Von daher weiß ich über die Abläufe einigermaßen bescheid.

      Was mich wundert ist allerdings, daß man bei p2 immens lange an einer LE rumdoktert und dann so einen Designschrott präsentiert. Oder will man getreu dem Motto “Vintage Glamour” das Lebensgefühl der frühen 90er wieder heraufbeschwören? Mysteriös!

    12. Paphiopedilum

      Ich kann mich da nur dem anschließen, was nun schon mehrfach gesagt wurde: weniger, aber dafür beeindruckendere, coolere, aufwendiger gestaltete LEs wäre mir lieber. Diese LE-Flut, wie sie derzeit von vielen Firmen, MAC allen voran natürlich, praktiziert wird, nervt mich irgendwie, und vermittelt auch einen unsympathisch raffgierigen Eindruck. Es ist zwar ganz klar, daß die Firmen letztlich raffgierig sind, und an unser Geld ran wollen, aber es ist irgendwie schon so, als wollten sie sich genau das immer leichter machen. Da fühle ich als Kunde mich nicht wirklich gewertschätzt.

    13. Früher war ich auch extremer LE- Jäger, aber MAC hat es zuletzt irgendwie geschafft, dass ich da keine Lust mehr drauf habe.

      Ich hatte nie die Einstellung, dass ich anfange zu weinen (übertrieben gesagt), wenn ich mal etwas nicht bekomme, was ich gern hätte (wenngleich das nie wirklich passiert ist), aber, ähnlich wie Karmesin, fühlte ich mich fast gezwungen. Bzw hatte ich dann die Schnauze voll davon, dass die uns nur noch mit riesigen Kollektionen beworfen haben und es wurde/wird ja auch immer teurer und das Verhalten der Leute wurde auch ruppiger.

      Durch das monatliche Erscheinen von LEs (hauptsächlich MAC eine Zeit lang…) hatte man quasi schon gar keine Zeit mehr, sich über irgendetwas zu freuen, weil man ja schon halb auf der Lauer für neue LEs lag und sich lauter Swatches anschauen “muss”, weil man ja vorher wissen will, was man kauft, wenn man eben keinen Counter in der Nähe hat.
      Irgendwie ist es in Hetzerei ausgeartet und für ein Kosmetikprodukt will ich das nicht.

      Das war so um die vergangene Weihnachtszeit und seit dem bin ich etwas kuriert, was LEs angeht.
      Deutsche Drogerie- LEs sowieso, aber auch sonst.
      Nur bei China Glaze und OPI bin ich eig wirklich hinterher^^

      Und mir war auch klar, dass eine LE- Entwicklung lange dauert, aber hmm… da wundert es auch nicht, dass viele “Trends”, wenn sie in einer LE kommen, schon lange keine mehr sind, weil man es schon überall woanders bekommen hatte. Ich sag nur Crackle- Lacke Grin Und später hat Cosnova einen schlagen Grin

      Ich hätte lieber wieder weniger LEs und dafür wieder das “tolle” ( ^^ ) LE- Gefühl von früher Smile

    14. ich war gerade sehr über die lange Vorlaufzeit für die Drogerie LEs erstaunt.

    15. Vielen Dank, Magi, für deine Review – und bitte mehr von solchen gut recherchierten Beiträgen, ich interessiere mich sehr für den “Hintergrund” vom “Vordergrund”.

      Ich sehe die LEs mittlerweile locker – ich schaue sie mir genau an, probiere aber ausgewählt, und bin meistens sehr zufrieden.

      Meistens verpufft der “Hype”, den ja teilweise auch manche (!) veranstalten, dann doch recht schnell. Einigen Produkttipps kann ich vollumfänglich zustimmen – andere “Superempfehlungen” entpuppen sich dann beim Swatchen im Laden als doch-nicht-sooo-toll. Interessant ist, dass sich über die “Fails” jedoch alle relativ einig sind.

      Was ich schade finde – hast du da beim Blogger-Event mal nachgefragt – ist, dass es kaum ein LE-Super-Seller ins Standard-Sortiment schafft. Da frage ich mich dann doch, warum es da keine oder kaum Fluktuation gibt, wenn die Firmen mehrmals jährlich das Sortiment umstellen, der tolle essence-BallerinaBackstage-/Catrice-HiddenWorld-Creamshadow oder der Catrice-Creamblush aber nur einmal aufgelegt wird.

      Was Verpackung angeht – och, manche Gimmicks mag ich doch ganz gerne, wie konkave Lack-Fläschchen oder ein auffälligeres Muster.

      Allgemein – ich fände es auch besser, wenn eine LE einerseits wirklich durchdacht und qualitativ gut, andererseits aber auch – etwas – längerfristig erhaltbar wäre und regelmäßig wieder aufgeführt würde (also ohne „Beauty-Run“).

      Gerade P2 hatte die wirklich grandiose “Summer-Look”-LE, die über mehrere Monate erhältlich war und wirklich gute Produkte angeboten hatte (mein LE-Favorit für das Jahr 2012).

      • Ich denke, einiger Produkte schaffen es schon, nur dauert es in der Masse vermutlich länger. Und weiter schon geschrieben: oft sind die Produkte zu teuer. Beim Sortiment kann man sich das nicht erlauben, denker ich. Das sind dann andere Personem, die das entscheiden. Und am Ende sehen Verkaufsstatistiken oft anders aus als die Empfehlungen der Community.

        Aber spannend ist es wirklich

    16. Der LE Wahn Smile Irgendwann ist man einfach kouriert von dem Zwang was zu kaufen, da kann ich nur zustimmen. Das Problem ist, dass die breite Masse der Käufer keine BeautyJunkies sind und einfach trotzdem die LEs kaufen wenn sie sie sehen… Da fällt die unendliche LE-Anzahl wahrscheinlich garnicht auf.
      Das die LE Entwicklung 2 Jahre dauert hab ich mir schon gedacht… sieht man Teilweise an den “Trends”, die dann schon seit 1 Jahr vorbei sind Razz

    17. Ein sehr interessanter Post Smile!

    18. oh wow! superinteressant … danke fürs niederschreiben …
      mir ist durchaus klar dass das L in LE für limited steht … aber es wäre doch durchaus auch überlegenswert einige produkte mehr zu produzieren um den verlust zu schmälern … ich denke dass gerade bei LE’s die nachfrage doch groß ist (und ich denke nicht dass dadurch der reiz verloren geht)

    19. Sehr interessant das nochmal zu lesen =) und sehr passend finde ich auch den letzten Absatz in dem ich mich sehr wieder finde. Ich bin derzeit allgemein einfach so übersättigt….aber irgendwie ist das auch gut, denn so kaufe ich eben weniger. Ich würde mir trotzdem wünschen, dass die LEs nicht mehr so schlagartig hintereinander und in solcher Masse reinplatzen würden.

    20. Meine Kritik am LE-Wahn ist ebenfalls, dass die LEs zu einer Art Massenware mutiert sind. Sie sind nichts Besonderes mehr, weil sie einfach zu schnell aufeinander folgen und sowieso jeder nur noch nach der nächsten LE giert. Dass man mit dem Standardsortiment mehr Geld verdient, dachte ich mir zwar, mehr Publicity dürften aber die zahlreichen LEs bringen.

      Natürlich freu ich mich über LEs. Nach wie vor sehe ich sie mir gerne an, kaufe auch häufig was, aber gerade bei dieser hohen Rate an LEs fehlt mir einfach das gewisse Etwas. Da gibt’s nur noch selten eine wirkliche Vorfreude oder positive Überraschung. Mir erscheint es, als würde man sich dafür einsetzen, LE nach LE rauszuhauen. Da bleibt kaum noch Zeit für wirkliche Qualität.

      Schade finde ich auch, dass es viele Topseller aus LEs nicht in Standardsortiment schaffen. Warum man nicht versucht, mit bewiesenermaßenen gut laufenden Artikeln, den Schritt ins Standardsortiment zu wagen. Stattdessen listen sie fröhlich irgendwas aus und dafür irgendwas anderes ein. Natürlich will der Kunde immer Neues haben, aber ich denke auch, dass der Trend zur Beständigkeit stärker wird. Ich möchte Produkte, auf die ich baue und auf die ich mich verlassen kann, immer kaufen können. Ohne LE-Druck, ohne Angst, dass sie es zum Saisonwechsel auslisten.
      Ist sicherlich schwer machbar. Schade.

      • Ich glaube, weil wir gar nicht beurteilen können, was die Top-Seller sind. Die Hypes der Blogosphere decken sich in der Regel nicht mit den Verkaufszahlen.

        Am Ende muss man aber auch sagen: dass es uns missfällt ist eine Sache – für die Marken scheint es ja so zu funktionieren.

    21. Ich bin meistens auch recht erschlagen von den ganzen LEs und manchmal schafft man es auch einfach nicht mal über die ganzen Sachen zu berichten, die man sich eigentlich vorgenommen hat, weil man so viel Input hat, dass man fast schon 24 Std in den Blog investieren müsste um wirklich über alles berichten zu können. Neben Beruf und Privatleben geht das dann schon mal unter. Ich ärgere mich dann erstmal über mich selber aber nachher denke ich mir dann, dass es halt schade ist, dass die ganzen LEs so schnelllebig sind und nach 2 Wochen schon fast wieder out sind, weil manche Sachen schon wieder ausverkauft sind. Frown

      • Ich glaube, es muss eh nicht sein – wenn es nicht schon irgendwie völlig überflüssig ist – dass jeder Blog darüber berichtet. Wenn an nur wenig Zeit zum Bloggen hat, verstehe ich in der Tat nicht wirklich, warum man das macht. Die Leser interessiert es ja nun eigentlich nicht, es sei denn, sie lesen wirklich nur den einen Blog. Und das ist doch eher selten. Meist macht man es dann doch für sich – Vollständigkeitsbedürfnis oder sowas. Aber wenn es einen anstrengt, dann scheint es nicht wirklich die richtige Entscheidung zu sein.

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