Vorsätze für 2011 – wirklich nötig?

Hach ja, zum Jahreswechsel wird das Thema der (guten) Vorsätze ordentlich durchgenudelt. Ich frage mich, ob sich jemals jemand so viele Gedanken dazu machen, sich diesem unnötigem (?) Stress aussetzen würde, wenn die Medien es nicht als eine Art Muss darstellen würden. Es gehört zum guten Ton wie die Brüste auf der TV-Zeitung und als Hollywood-Star mit 25 schon zweimal geschieden zu sein.

Hach ja, zum Jahreswechsel wird das Thema der (guten) Vorsätze ordentlich durchgenudelt. Ich frage mich, ob sich jemals jemand so viele Gedanken dazu machen, sich diesem unnötigem (?) Stress aussetzen würde, wenn die Medien es nicht als eine Art Muss darstellen würden. Es gehört zum guten Ton wie die Brüste auf der TV-Zeitung und als Hollywood-Star mit 25 schon zweimal geschieden zu sein.

Ich für meinen Teil nehme mir eigentlich nie etwas zu Silvester vor bis auf wenig notwendige Lapalien – just for fun. Da ist das Thema „Beauty“ ein sehr gutes Beispiel dafür – allgemein Konsum ist gut kontrollierbar, einschränkbar und ohne Reue verwerfbar. Aber das kann ich genauso mitten im Jahr und brauche es nicht 6 Monate bis Neujahr aufschieben.

Bei lebenseinschneidenden Entscheidungen empfinde ich den Wechsel einer Zahl einfach nicht ausschlaggebend genug. Zwar gibt es nicht einen solchen Druck wie eine Alterszahl, z.B. die 30 und die To-Do-Liste bis zur 40 hin: Ehe – Kinder -Karriere – Große 36 – 5 Liebhaber – Haus – 2. Haus – glaubwürdig Botox abstreiten, aber am Ende habe ich nie so recht verstanden, warum die Anzahl der Personen, die sich etwas vornehmen, doch so groß ist und vor allem, dass sie ihre Vorsätze der Vorjahre ohne Schamesröte von Neuem zitieren können.

Es ist gewiss charakterabhängig – wie man mir gut anmerkt, gehöre ich nicht zur disziplinierten Sorte und das geht Hand in Hand damit, dass ich gute Motive benötige, um meine Routine zu ändern. Es soll Leute geben, denen genügt es jemandem etwas beweisen zu können. Gehört ihr dazu? Ist das noch als sportlicher Ehrgeiz verbuchbar? Ich finde es super, wenn es jemandem wirklich als Anreiz genügt, denn so kommt man im Leben weiter. Oder müsst ihr eher mit „Preisen“ gelockt werden? Selbstbelohnung als Stichwort?

Der beste Vorsatz für eine Kartoffel wie mich wäre wohl sich etwas motiviert vorzunehmen. Ich gestehe euch aber, dass ich zu jenen gehöre, die ernstgemeinte Vorsätze niemals verraten würden. Man fährt natürlich sicherer, unverwundbarer – ist das vielleicht des Rätsels Lösung? Mehr Schmach in Kauf nehmen? Ist das schon Selbstverrat oder währt man sich hier gegen eine Erziehung, die in der Hinsicht gescheitert ist? Diese liegt nun mit jedem Feuerwerk zum Glück ein Jahr weiter in der Vergangenheit und irgendwie sehe ich es jedes mal ein wenig anders.

Meint ihr, das Alter / die Erfahrung  beeinflusst das „Vorsetzen“ mehr oder ist es doch eine Sache des Charakters? Setzt ihr euch jeweilst zum Jahreswechsel etwas vor? Wie ist die Erfolgsquote? Erzählt ihr anderen davon oder zieht ihr es für euch selbst durch? Habt ihr auch schon außergewöhnlichere Vorsätze als abnehmen-nicht-rauchen-mehr-sport-treiben-den-Mund-häufiger-aufmachen gehabt wie z.B. eine Sprache fließend sprechen zu lernen oder 5 Länder am Stück bereist zu haben? Sollten Vorsätze etwas Besonderes sein oder ein fester Bestandteil jedes Jahres? Und wie stark beeinflussen die Miesepeter, die es euch nicht zumuten den Kampfgeist? Vielleicht hilft euch wie mir ein wenig zu reflektieren, was man WIRKLICH will und nicht wann, warum und für wen. Denn man selbst als Motivator ist oftmals nicht genug.

68 Kommentare
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  1. Ich kann dich gut verstehen! All diese klassichen Vorsätze „Abnehmen“ „weniger Nagellack kaufen“ blabla nehme ich mir auch gar nicht vor.
    Was ich aber ganz schön finde, ist, am Jahresende darüber nachzudenken, wie das Jahr so gelaufen ist. Ich schreibe Tagebuch, da lese ich dann ein bißchen drin rum und wundere mich darüber, was ich schon alles vergessen habe 😉
    Das bringt mich dann auf die wirklich wichtigen Dinge, die ich im nächsten Jahr angehen möchte, weil sie mir gut tun. Die verrate ich aber auch nicht überall, sondern bespreche ich sie mit Freundinnen/Freund/Familie, damit ich sie im Laufe des Jahres nicht aus den Augen verliere 🙂

    • Da sprichst du echt was Schönes an. Reflektieren ist so viel wertvoller als etwas hinterherzuhechten aus vielleicht den falschen Gründen.

      Ich finde es sehr bereichernd hier schreiben zu können – es ist kein Tagebuch – vielleicht sollte ich mal wieder – aber es hat ja in den Ansätzen durchaus seine Vorzüge was das betrifft und man lernt wirklich viel – über sich, über andere, über sich und andere 🙂

  2. ach immer diese vorsätze. meistens klappt es doch eh nicht. 😉

  3. Boa, ich mag dieses ganze „Vorsätze-Ding“ einfach nicht, wieso sollte man sich sein Leben den mit unmöglichen Dingen ala „Ich mache mehr Sport, ernähre mich nur noch von geraspelten Karotten und passe dann in Größe 32/34/36 rein!“ oder „Ich höre auf zu rauchen“. Ich finde, sowas kann man sich jeden Tag vornehmen und wieso sollte man sich denn schon zu Beginn des Jahres alles so fürchterlich verbauen^^ Bei mir gibt es keine Vorsätze, sondern einfach nur die Hoffnung, dass das nächste Jahr wieder schön abwechselungsreich wird mit bitte vieeelen Höhen und wenigen Tiefen!
    Übrigens die Brüste auf der TV-Zeitschrift – das hat super gepasst 😀

    • Das ist natürlich auch schön… Ich frage mich aber, ob das sogar nicht als 360° Effekt nicht sogar auch Ansporrn sein könnte. Rebellieren ist irgendwie bei sowas immer einfach – un bequem. Eine weitere Ausrede wieder NICHT loszulegen, weil es alle machen. Wenn man meint, es gäbe Änderungsbedarf, ist vielleicht ja DOCH mal so etwas nötig. Wenn es über 20 Jahre nicht auf Anhieb geklappt hat, klappt es ja vielleicht auch mal mit einem kitschigen, kommerziellem Neujahresvorsatz? Das ist so, was mir gerade durch den Kopf geht…

  4. Ich finde, Vorsätze sollten abgeschafft werden. Was nützt es mir, mir „halt was vorzunehmen“ – wenn ich was ändern will, brauch ich dafür kein neues Jahr, sondern ein Klick im Gehirn. Und das kommt, wann es will.
    Und wenn es nicht klappt, liegt das nicht an den blöden Vorsätzen, sondern an einem selber 😉

    • Ja, aber ist das wirklich so erstrebenswert? Scheitern immer unter „Pech“ zu verbuchen, als „ich bin halt nicht perfekt“? Vergeudet man da nicht auch viel? Auf den Lottogewinn zu warten ohne einen Schein auszufüllen, ist halt auch so ne Sache? Also ganz provokativ gefragt, weil ich mir gerade so bissi Gedanken um dieses „Versetzen“ mache. Ohne Vorsätze hat es bisher nur für kleine Schritte gereicht – einmal so ein Meisterwerk von Jahresaufgabe packen muss doch auch total super für’s Ego sein. Und dann das Argument OBWOHL es ein Vorsatz war, OBWOHL es zum 01.01. war, habe ich es trotzdem geschafft.

      Wenn an von vorn herein davon ausgeht, dass diese Vorsätze scheitern, ist es natürlich eigentlich gar kein Vorsatz 😛

      • Eben das meinte ich auch. Man ist halt nicht perfekt und nicht alles, was nicht klappt, lässt sich auf das Pech, die doofe Umwelt (keiner unterstützt mich, etc.) oder eben die „blöden Vorsätze“, die ja eh schon zum Scheitern verurteilt sind, abwälzen. Wer tun will, der tut!
        Wie du auch sagtes… was großes, tolles umzusetzen ist ganz bestimmt ein geniales Gefühl. Aber ob Neujahrsvorsatz oder nicht.. gut fürs Ego wärs doch allemal. 🙂

        Ich denke bei Vorsätzen nur meistens an die riesige Schwemme an Abnehmwilligen am 2.1. in allen Abnehmforen des weiten Internets 😀 (da gehts nämlich schon los: am 1.1. geht ja gar nicht, das gehört ja noch fast zu Silvester!)

  5. ne ich bin dann doch auch eher die gleiche kartoffel wie du. warum auch? wenn ich was durchziehen will, brauch ich nicht unbedingt neujahr dazu. ich mach das auch immer zum spass an neujahr, aber das sind meist dinge, die ich eh nicht wirklich lange einhalte.

    • Ich glaube, das ist wirklich auch die Regel. Ich meine, auch die, die sich was vorsetzen und es sogar auch mal schaffen, werden sicher nicht jedes Jahr neue Höchstetappen stecken. Aber alle 20 Jahre mal 1 Jahr mit Vorsatz leben, wäre doch auch eine Lebenserfahrung, auf die man sicher stolz ist, wenn man sie meistert… Ihr merkt, ich werde philo und grüble viel über das Thema

    • Dem stimme ich mal uneingeschränkt zu 😀

  6. Ich nehme mir immer was vor!
    Aber nur „gute“ Sachen. Letztes Jahr zB „mehr ins Kino gehen“ (ich war ind en vergangenen zwei Jahren nur insg. 3 oder 4 Mal im Kino) und unpünktlicher kommen (ich bin immer überpünktlich).
    Das geht auch ganz gut mit dem „Einhalten“, nur zum Jahresende „schwächel“ ich (mit Freundin getroffen, ein Bus ausgefallen, trotzdem 10min zu früh – und sie kam 5min zu spät) jetzt. Aber elf Mal im Kino war ich dieses Jahr.

    Aber das finde ich ganz gut, also so Vorsätze wie „Ich nehme mir mehr Zeit für mich“ als klassisches Beispiel.

    • Ich gehöre zur Fraktion Zuspätkommer. In 2010 war es katastrophal. Das ist sogar eine Sache, die sich ABSOFORT lohnen würde. Ich habe es bisher trotz „wöchentlicher“ Vorsätze nicht geschafft – vielleicht ist das ja die Natur eines Vorsatzes, der besonders gut zum Jahresanfang funktioniert. Das notier ich mir direkt!

      Der Kinovorsatz klingt gut – zumal geschafft. Ich habe auch sowas bisher nur spontan beschlossen und nicht eingehalten – aber da gebe ich auch den Filmemachern die Schuld.

  7. Ich nehme mir jedes Jahr vor, mir nix vorzunehmen. Es klappt WOHOOOO XD

  8. oh liebe Magi 🙂

    zuerst: ich mag ja deinen schreibstil total gerne ! allein schon die vergleiche zu anfang, haben mir ein schmunzeln bereitet ! 😀

    ich halte es ja mit den vorsätzen so: sie müssen relativ realistisch bleiben !
    wenn ich mir vornehme nur so viel kosmetik zu kaufen, wie ich verbrauche, weiß ich direkt , dass das nicht klappt…deswegen fange ich klein an und steiger mich dann von jahr zu jahr…es ist eher demotivierend, wenn man sich die ziele zu hoch gesteckt hat und man dann doch nichts erreicht.

    ich finde das neue jahr oder halt das nächste semester/halbjahr und der geburtstag sind immer ein guter anlass um ein „neuanfang“ zu starten, weil es halt so konkrete daten sind.
    ansonsten kann man natürlich immer damit beginnen, denn ich denke, dass DIE sachen, die man an sich verändern möchte, hat man immer im kopf und wenn man das auch möchte und disziplin hat, wird das auch was 😉

    lg fairy

    • Ja, das stimmt. Die Etappen. Das ich für mich ein wichtiger Punkt. Die kleinen Erfolge, die pushen. Und da hat so ein Neujahresvorsatz immer die Tücke sich auf 365 Tage zu erstrecken. Was man natürlich selbst bestimmt, aber die Intuition macht einem oft einen Strich durch die Rechnung. Das olle „ich hab noch Zeit“. Da finde ich dann einen Startschuss für eine Phase der Veränderung schöner wie z.B. Fastenzeit oder so etwas spannender. Ist aber eben auch dem medialen Druck nicht so ausgesetzt, weil unpopulär.

      Danke schön 🙂

  9. Jedes Silvester, wenn ich all die „Frohes neues Jahr“-SMS von mehr oder weniger guten Freunden kriege, nehme ich mir vor, mit dem ein oder anderen im neuen Jahr auf jeden Fall wieder mehr Kontakt zu haben – was aber meistens nicht klappt… Zählt das? 🙂

    Meine Schwester und ich haben uns letztes Silvester vorgenommen, was wir alles im Laufe des Jahres an ausgefallenen Speisen probieren wollen, das war auf jeden Fall mal was anderes… Das meiste auf der Liste haben wir auch abgehakt, allerdings haben wir es noch nicht geschafft Austern zu probieren :-))

    • Da sprichst du, glaube ich, einen Hammerfaktor an: Teamwork. So einen Vorsatz mit gemeinsamen Ziel und gegenseitiger Motivation, die dann sofort auch für einen selbst gilt, ist Gold wert!

  10. vorsätze sind wie diäten. „montag fange ich an!“ (und vorher nochmal schon torten fressen, weil ab montag gibs ja nichts mehr.) nee, wenn mich etwas stört, dann versuche ich eigentlich immer sofort, wenn ich es merke anzufangen etwas dagegen zu tun. deshalb hab ich das noch nie gemacht und werd es auch nicht tun.

    • Ja, ich glaube, das ist ein begründetes Klischee, was wohl aber nur bei dem ersten Vorsatz im Leben wirklich gemacht wird. Da ist man schon beim zweiten mal sicher schlauer, dass das völlig bescheuert ist XD

  11. Also ich habe mir auch Vorsätze gemacht, werde sie aber wahrscheinlich nicht halten können. Wer schafft es schon 1 Monat auf Chips und Schoki zu verzichten? Also ich sicher nicht!
    Liebe Grüße,
    Nele :-*

    • Hey Nele,

      wenn du es schaffst, dann lass mich wissen. Ich fänd’s total cool, wenn es klappt, weil es ein oller Vorsatz ist 😀

      Ist natürlich die richtige Soap unter den Vorstätzen. Kann ja durchaus nach hinten losgehen mit den Fressattacken danach. Da reagiert ja jeder anders. Ich habe das früher schon gemacht und hab’s geschafft. Der positive Aspekt war, dass ich danach auch keinen Appetit auf so einen Kram hatte. ABER es ist natürlich so wertvoll wie Weißbrot. Kein Lerneffekt, kein Langzeiteffekt – wenn man dann sagt, dass Eiscreme und Kuchen aber trotzdem geht, ist es so lala. Aber warum nicht. Allein um die eigene Disziplin herauszufordern 🙂 Ist ja keine Nulldiät

      VIEL GLÜCK!

  12. Hmmm..

    Ich mag Neujahrsvorsätze eigentlich. Ich mag Vorsätze im Allgemeinen, und eigentlich schäme ich mich gar nicht wenns mal nicht zu 100% klappt, weil ich meist ein klitzeklein wenig höher plane als ich wahrscheinlich schaffe. Ich seh das so: in der Schule hab ich auch immer die 1 angesteuert, ne 2 wirds von selbst, aber wenn ich nur auf 3 lern ists schneller 4 oder 5 als man schaun kann.. War die Erklärung logisch? *grübel*

    Außerdem mag ich besonders den Abnehm Vorsatz… weils einfach so gut in die Zeit passt, nach den ganzen FEsttags-Völlereien genieße ichs die ersten 14 Tage sogar, dann sind schubs 1-2 Kilo weg, und dann fängts an Spaß zu machen.. Im Frühjahr purzeln Kilos ohnehin leichter.. Ich hab die Erfahrung gemacht, dass der Vorsatz gut klappt bei mir (leider nur bis etwa Juni, aber das ist ein anderes Thema *hust*)

    Mehr Sport Vorsatz klappt nie – ehrlich, wer hat im Winter Lust drauf? Klar dass das zum Scheitern verurteilt ist.. Ich muss immer schmunzeln wenn ich am 1.1. die Jogger um 9 Uhr draußen seh, so verbissen dass klar ist, das halten die keine 10 Tage durch.

    Ich finde es gibt da nen Knackpunkt: so ein Vorsatz sollte auch irgendwo Spaß machen, und zwar in absehbarer Zeit.. Halt was Angenehmes mit sich bringen, und nicht bloß ein unrealistischer Appell an die eigene Willenskraft sein … Was man übers Jahr (nicht) hat, hat man auch im Januar (nicht).

    Aber ich finde wichtige Termine (auch wie Geburtstage etc) schon wichtig, als nötige Gedächtnisstütze: He, was gefällt mir grade nicht so, wie könnte ich besser leben?

    Und mit der Zeit lernt man ja auch, welche Vorsätze zum Schiefgehn verdonnert sind.. In diesem Sinne: Neujahrsvorsätze ftw! *cheers* 😀

    LG,
    Ich

    • Ich finde es wurscht ;-), ob man sagt: ab morgen …… ab 1.1. oder im neuen Lebensjahr. (was bei MIR leiiiider zusammenfällt :-/ :-)…) Es ist doch auch eine Tradition, die damit verbunden ist und Traditionen zu pflegen, ist doch auch nicht das Schlechteste, um Werte zu erhalten ? 😉 Da ist es mir auch egal, was die Medien draus machen.
      Es wird eingehalten oder auch nicht, egal, wann die neue Etappe beginnt. Da gehört ja zu JEDEM Zeitpunkt der feste Wille und die Motivation dazu. ?!
      Manche „Dinge“ stehen sowieso im nächsten Jahr an, was evtl. tatsächlich mit der Jahreszahl zusammenhängt, dann hab ich mir auch immer vorgenommen, dieses Ziel auch tatsächlich und optimal zu erreichen. Und gute Vorsätze, etwas mehr in Eigenverantwortung für die Erhaltung der Gesundheit zu tun, kann doch nicht falsch sein ? egal zu welchem Zeitpunkt. Die nächste Etappe kommt bestimmt…….:-P

    • Sehr schöne Beispiele. Hast du völlig recht und das ist so schön realistisch dargestellt, was man gerade in dieser Publicity um den Jahreswechsel vermisst. Da ist es ja schon völlig daneben, sich nur eine Sache vorzunehmen – und warum nur 10Kilo, wenn man eigentlich 25 nötig hätte XD

      Wo du Recht hast – ich empfinde es für’s Abnehmen in der Tat rein theoretisch „zufällig“ optimal. Man hat aber die Ausrede, dass Vorsätze machen etwas für die Mitläufer ist. Welch Wortspiel XD

  13. Hallo Magi,
    ein sehr interessanter Blogpost. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich eindeutig zu der Sorte Mensch gehöre, die sich Vorsätze macht. Für das nächste Jahr habe ich mir einen ganz besondern Plan überlegt! =) Ich werde mir keine Vorsätze für das ganze komplette Jahr machen, sondern werde eine Liste mit einer Reihe von “Aufgaben / Herausforderungen“ schreiben. Dann werde ich mir jede Woche eine dieser Aufgaben herauspicken und sie erfüllen. (Beispiele für die Aufgaben sind: Eine Woche lang komplett auf meinen Laptop verzichten, eine Woche lang keine Schminke mehr benutzen, eine Woche lang jeden Tag eine halbe Stunde laufen gehen usw.). Wenn ich mich dann an einem Tag der Woche nicht an die “Aufgabe“ halte, werde ich einen Euro in eine spezielle Spardose tun, die ich dann erst am 31. Dezember 2011 öffnen werde. Für manche wird sich dass jetzt ziemlich freakig anhören, aber, ich werde mit Spaß an die Sache rangehen und werde dann ja mal sehen, wie viele Euros in der Spardose zusammengekommen sind. =)
    Liebe Grüße und noch einen schönen Abend, Patricia.

    • Ich find e es prinzipiell eigentlich nicht schlecht. Ich glaube, be mir wäre wichtig, dass eine Steigerung des Schwierigkeitsgrades vorliegt, damit man am Ball bleibt und dass der Betrag, den man „spenden“ muss, ein wenig mehr weh tut 😛

  14. als aller erstes: Magi, ich LIEBE solche Bilder von dir 😀

    Zum thema:
    Ich nehme mir auch nichts vor, nur weil ein jahr vorüber ist.
    (das würde bei mir sowieso nicht klappen…)
    Ich denke lieber über das „alte“ Jahr nach und überlege, was mich im neuen Jahr erwarten könnte..Letztes Jahr an Silvester hätte ich z.B nicht gedacht, dass ich im jahr 2010 heiraten werde und komplett auf Fleisch verzichten könnte. Ok eine Hochzeit ist jetzt nicht wirklich ein „guter Vorsatz “ 😉 aber vegetarisch zu leben, schon.
    Mitte des Jahres hat es einfach „Klick“ gemacht und seitdem esse ich eben kein Fleisch mehr.
    Nö ich verzichte auf gute Vorsätze, und höre dann mit dem rauchen auf, wenns „klick“ gemacht hat (.. und „wir“ :dog: die Pille absetzen)
    in diesem Sinne:
    Ich wünsche euch einen schönen Übergang ins Jahr 2011

    • Dann drücke ich die Daumen. Wenn man solche tollen Änderungen spontan erlebt hat, hat man sicherlich wenig Motivation für Vorsätze. Glaube ich gern 😀

  15. also ich stimm dir eigentlich zu, jahreswechsel ansich ist kein guter ansporn. meistens hilft mir wenn ich mir sachen NICHT verbiete. hab oft versucht mit dem rauchen aufzuhören ala „ab jetzt darfst nicht mehr“ effekt? KEINER.

    vor nem halben jahr hatte ich mal urlaub, grad keine glimmstägel mehr, und dacht mir, du bist doch bescheuert dass du überlegst nun loszufahren und welche zu kaufen, probier doch mal obs nicht ohne geht. tja… wie gesagt, 6monate sinds schon, ohne druck, ohne du darfst nicht sonder mit „ach die eine woche, na komm wenns eine woche geht gehts auch ein monat, vlt sogar 3?, halbes jahr wär schon cool, …. und es geht. mittlerweile bin ich bei „wenns ein halbes jahr geht, wärs doch blöd wieder anzufangen – lass mal schaun obs net auch ein jahr geht“

    mein inneres ich antwortet auf „du darfst nicht“ mit „und jetzt erst recht“ darum haben verbote (und jahreswechsel-vorsätze fallen für mich in die gleiche kategorie) für mich persönlich null sinn

    😉

    • Oh, das ist ja super. Glückwunsch zur Disziplin. Diese Klickeffekte scheinen einfach das einzig Wahre zu sein und ich befürchte, gerade für dauerhaften Erfolg geht es anders nicht.

  16. Um ehrlich zu sein, ich nehme den Druck der „Medien“ nicht wirklich wahr, und ähnlich wie ich kein Weihnachten feiere, ist mir Silvester ähnlich schnurz.
    Obwohl ich Silvester ein bisschen lieber mag. Vorsätze mache ich mir aber auch keine, bringt eh nichts.
    Wenn man etwas tun will, sollte man es tun. Am besten sofort. Und sich nicht überfordern.
    Daher ist mein Leben grundsätzlich in Projekten strukturiert. Küche putzen zum Beispiel ist ein klar abgegrenztes Projekt ;D Oder Schreibtisch aufräumen. Oder Umsatzsteuervoranmeldung machen.
    Letztens habe ich mir gedacht, ich will mal versuchen, mehr vegetarisch zu essen. Vor allem aber weniger Fleisch und dafür ein bisschen mehr Fisch.
    Dann kamen die Feiertage und ich lag die letzten Tage krank auf der Couch. Da wars vorbei und ich wollte einfach nur noch Spaghetti Bolognese. Aber ich bleib da dran, egal ob Neujahr oder nicht.
    Und die „Medien“ ignoriert man ohnehin am besten. Die wollen uns ja auch weismachen, 90-60-90 sei ein erstrebenswertes Ideal 😉

    • Medien ignorieren – ich glaube, da macht man sich schnell was vor. Das ist ja gerade der Knackpunkt: würde man diese Dinge bewusst wahrnehmen, kontrollieren, würde es Medien in der Masse gar nicht geben, weil sie reizlos wären. Und ich glaube, keiner agiert hier bewusst „wegen“ der Medien oder „modernen Konventionen“. Am Ende ticken ja die meisten doch etwas gegen den Strich zu fahren, bis sie ertappt werden und nicht anecken wollen. Die Rasse Mensch ist schon irgendwie unterhaltsam XD

      Wenn man also die Kommis überfliegt, ist das ein sehr spannendes Bild. Zumindest endet der heutige Tag für mich mit der Einsicht: WARUM EIGENTLICH NICHT AB 01.01. Wenn es heißt, wenn man etwas will, dann kann man jeder Zeit anfangen, warum dann also nicht auch am 01.01. 😀 Der Erfolg hängt wohl nicht vom Datum oder Druck ab sondern von der individuell optimierten Strategie. Nur wo lernt man die XD Wenn man’s könnte, gäbe es nix zum Vonehmen. Bis auf immerwiederkehrende Aufgaben, aber das ist halt doch ein anderes Kaliber.

  17. naja ich weiß, dass ich mehr sport treiben sollte, dass rauchen ungesund ist und ein geringerer taillen und hueft umfang sicher besser waeren, aber ich weiß auch, dass gute vorsaetze diesbezuegliche vergebene liebesmeuhe sind 😉

    ich entwickel im laufe der jahre immer mehr eine vorstellung wie und was ich leben moechte und wie ich mit anderen menschen leben moechte, aber um das zu tun und mich daran zu erinnern brauche ich nciht silvester, dass geschieht jeden tag aufs neue und jeden tag lerne ich ein bisschen mehr.

    dazu gehoeren zum beispiel eine positive grundeinstellung, fremden gegen ueber offen und nett zu sein auch wenn sie es nicht sind, keine vorurteile zu haben, niemanden aendern zu wollen sondern die menschen so zu nehmen und zu lieben wie sie sind, mich nicht ueber meine fehler zu graemen sondern aus ihnen zu lernen, dinge zu geben ohne etwas zurueck zu erwarten, auch mal mit dem zufrieden zu sein was ich habe und nicht neidisch auf andere zu sein die mehr haben…

    ich bin davon ueberzeugt, dass alles was man an positivem und an liebe in die welt hinaus schickt, wird irgendwann und eines tages doppelt und dreifach zurueck kommen.

    alles in allem nehme ich mir jeden tag aufs neue vor und arbeite daran ein (in meinen augen) „besserer mensch“ zu sein.

    • Das klingt sehr poetisch und dem stimme ich EIGENTLICH zu, ABER ich glaube, das ist nicht minder abgedroschen als die typischen Kippen-weg-Vorsätze. Ich hoffe, du verstehst das nicht falsch, wie ich es meine. Ich finde, das einerseits so selbstverständlich, dass es schon fast böse ist, sich so etwas vorzunehmen – aber auf der anderen Seite finde ich es völlig unnatürlich, da viele dieser Eigenschaften von der Evolution für Rasse Mensch EIGENTLICh vorgesehen wurden und uns zu dem machen, was wir sind. Ich finde es gut, nicht immer liebenswert zu sein und ich halte es für verantwortungslos nicht auch mal unangenehm zu werden. Immer freundlich und aufgeschlossen zu sein halte ich für egoistisch – und wenn man dann wieder reflektiert, ist es ja auch nichts Schlimmes.

      Ich meine z.B. Situationen, wie Mundgeruch. Da gibt es ja zwei Kategorien von Menschen. Zu 90% zähle ich solche, die einen darauf nicht aufmerksam machen, weil sie höflich sein möchten, niemandem zu nahe treten wollen und einen doch tatsächlich damit rumlaufen lassen. Ich nenne das mal „destruktive Höflichkeit“ XD Nur 10% sind so offensiv und sagen, dass man mufft. 5% davon sind halt offen erzogen und 5% sind im Optimalfall gute Freunde.

      Wenn man das liest, sagen dir 100%, sie würden in so einer SItuation NATÜRLICH darauf hinweisen – in der Praxis habe ich es eher so erlebt, dass hinterher getuschelt wurde. Und diese 90% werden nie von sich behaupten einen anderen Vorsatz zu haben, als nette Menschen zu sein…

      Mein Bestreben ist eher zu den 10% zu gehören, auch wenn ich mich unbeliebt mache – und wenn es nicht Mundgeruch ist, dann eben ein schlechter Aufsatz oder gutes Beispiel: Blogs. ich werde gut einmal die Woche von Mädels angeschrieben, wie ich ihren Blog finde. Meist sind die Blogs nahezu identisch – die gleiche Vorlage, die gleichen Widgets, die gleichen Produkte in der Review, der gleiche, aalglatte Schreibstil. Alles „nett“, aber die Erwartungen sind angesichts der Fragen, wie man mehr Leser für sich gewinnen kann, offenbar nicht die „nett“ zu sein sondern herausragend. Was sagt man mit einem so liebenswertem Vorsatz zu einem solchen Mädchen? Ist man freundlich, lobt oder ist man ehrlich auf die Gefahr hin, dass das Mädchen schrecklich enttäuscht ist aber man spornt sie in dem Moment an etwas zum Besseren zu verändern.

      Boah, welch Roman. Typisch Nacht-Kommis 😀

      • ich seh das ganze ein wenig anders. ich rechne nicht in prozent und ich denke auch nicht, dass ehrlichkeit nettigkeit ausschließt. ich gehoere zu den menschen die oft erst reden bevor sie denken. ich bin ehrlich und direkt und wenn einer freundin eine hose zu eng ist und ihr popo im laden fast rausplatzt dann sag ich ihr das auch und wenn sie popel an der nase hat genau so 😉 und ich hab noch nie einen kunden mit offenem hosenstall weiter laufen lassen, aber auch das kann man charmant machen ohne anderen auf die fueße zu treten.

        ich jobbe im einzelhandel, bei kaufland an der kasse, dass heißt ich komme in sehr kurzer zeit mit sehr vielen menschen in kontakt und lerne ungemein viel dadurch. und dafuer das ein verhalten wie du sagst von der evolution vorgesehen ist lebt es leider kaum einer. also finde ich es wichtig etwas dafuer zu tun (jetzt kommt noch mal so eine blauaeugige redewendung) „die welt ein wenig besser zu machen“.

        ich bin auch mal scheiße drauf und sicher nicht immer nett, aber wenn ich es bin geht es mir viel besser, wenn ich zu einem herablassenden arsch nett bin der mich wie einen roboter beahndelt und nicht mal grueßt und ich es dennoch schaffe ihm mit einem laecheln zu begegnen, dann macht es mir ein gutes gefuehl im bauch und ich kann sagen: in dieser situation war ich der bessere mensch 😉

        und nein ich fasse ernsthafte auseinandersetzung mit meinen gedanken nicht als boese auf, man kann sich und seine motive nur ernstahft hinterfragen und damit auseinander setzen, wenn man andere sichtweisen liest.

        • *nick* Ich verstehe (hoffentlich), was du meinst. Ich find’s super, dass du im Einzelhandel wirklich den „Vorsatz“ durchziehen kannst. Das ist sicher ne Herausforderung. Ich bin da bei nem Minijob schon an meine Grenzen gestoßen, muss aber zugeben, wenn man daraus so eine Art „Wettbewerb“ macht, sich also zum Beispiel trotz schlechter Laune dazu zwingt, entsteht natürlich ein neuer Kontext, eine Herausforderung. Eine neue Motivation, die ich aber für selbstverständlich im Beruf erachte. Dass man Kunden immer mit einem Lächeln entgegentritt scheint zumindest in Deutschland etwas zu sein, was mit viel „Großmut“ entgegenkommt. Wie angedeutet, finde ich es eigentlich ziemlich schlimm, dass man sich das vornehmen muss. Ob die Kunden hier verhältnismäßig viel grimmiger sind als in anderen Nationen sind, will ich mal bezweifeln.

          Das wäre dann schon eher eine Situation, wo ich so eine Vorsatz für brauchbar halte – im Privatleben, wo es eben nicht zur „Pflicht“ gehört, sich aber eigentlich gehört. Es gibt nur eine Hand von Menschen, die wirklich offen heraussagen, wenn was nicht stimmt, wie in den angedeuteten Situationen beschrieben. Wenn du dazu gehörst, dann hoffe ich, dass du möglichst viele deiner Gene streust, denn sie erscheinen am Aussterben 😛

          ABER es ist in der Tat viel weniger uneigennützig, als es klingt 😀 Freundlich zu sein, um als Gewinner einer Situation herauszugehen ist natürlich kein ehrenwerter Ansatz. Was überhaupt keine negtive Kritik sein soll. Manchmal ist es ja überhaupt nicht praktikabel, aber inzwischen löse ich auch viele Konflikte auf diese Weise, denn nichts geht über den Seelenfrieden und Reue ist ne ganz miese Marke.

          Es ist natürlich schwierig zu sagen, ob wir die gleichen Situationen für diesen Vorsatz vor Augen haben, aber halte es für ungesund des Lächelns wegen Trauer, Wut, Enttäuschung zu schlucken. Bis eben auf den Beruf finde ich es nicht verwerflich, wenn man auf Unfreundlichkeit auch mal zickig reagiert und finde nicht, dass ich die Welt dadurch schlechter mache. Man kann natürlich SEINE Welt besser machen, wenn man immer ein Sonnenschein ist, aber macht man DIE Welt wirklich besser, wenn man andere nicht kritisiert? Wenn man ihnen nicht zeigt, dass falsches Verhalten soziale Konsequenzen hat? Damit meine ich nicht pöpeln sondern „kultiviert“ rügen – ohne Lächeln. Vielleicht ist das aber wirklich eine „Grauzone“, die du gar nicht meinst 😛

          Das Gute ist, ich habe schon lange für mich adaptiert, dass man seinen Organismus überlisten kann und auch ein aufgesetztes Lächeln Glückshormone ausschüttet und ein ehrliches Grinsen zur Folge hat. Das find ich supa von der Natur.

          Was ich mit der Evolution meinte, ich hoffe, wir verstehen uns, dass man intuitiv seine Familie schützen möchte, Angst Zorn hervorruft, um sich währen zu können und all die verschiedenen Hormon-Cocktails, die durchaus negative Eigenschaften an einem hervorrufen (anderen Menschen gegenüber), aber dem Schutz dienen, der uns sicherlich zusteht. Nur, dass es um den letzten Blu-Ray-Player im Angebot zum Zuge kommt, war sicherlich nicht vorgesehen XD

          Ich bin froh, dass du verstehst, wie ich die ganzen „Gegenargumente“ meine 🙂 Man wird in Schriftform im Netz ja SEHR häufig missverstanden. Vielleicht ruht daher auch meine ambivalente Haltung zur Sonnenschein-Taktik, weil im Netz auch vieles niedergeschrieben wird, was Leute im Alltag nur denken. Als YouTuber hat man ein SEHR dickes Fell gezüchtet :))

        • ach herrje langsam wirds uebersichtlich, diese „diskussion“ oder viel mehr gedankenaustausch waere vis a vis bestimmt sehr spannend gewesen, ich glaube du bist kein einfacher „diskussions-gegner“ aber bestimmt eine große herausforderung 😉

          ich hab drueber nachgedacht, ob ich fuer mich arbeit und mein pirvatleben so sehr trennen kann und moechte und was mein verhalten angeht tue ich das oft nicht. klar habe ich eine eine „nähe“ zu fremden und einen etwas anderen unterton und sicher auch eine etwas distanziertere verbindlich/freundlichkeit, aber letzten endes bin es doch immer noch ich mit den gleichen idealen und wuenschen.

          ich pick mir nur noch mal eins heraus: in dem ich freundlich bin mach ich das klar aus positivem eigennutz damit es mir besser geht, aber manchmal auch einfach nur weil mir danach ist und weil es spass macht andere gluecklich zu sehen.

          anders herum ist es oft viel einfacher oberflaechliches zu kritisieren, zb die lange wartezeit, die schlechte luft, es geht zu langsam es geht zu schnell… der deutsche an sich noergelt einfach in meinen augen viel zu viel und das auf einem unglaublich hohem niveau und vielen scheint es wirklich ungemein schwer zu fallen sich nicht das maul zu zerreißen, sondern auch einfach mal zu sagen: ach, das haben sie/ hast du wunderbar gemacht. oder sie tragen aber einen huebschen rock, der gefaellt mir gut steht ihnen wunderbar. (schon mal zu einer fremden person sowas gesagt? ich ja 😉 und die reaktion war toll die dame ist rot geworden hat sich herzlich bedankt und ist dann strahlend und huefteschwingend von dannen gezogen) und wieder mal was fuers herz getan

          ich steh im hauptbahnhof ewig voll ewig eng und war recht bunt gekleidet (rote haare, lila strickjacke, bunter schal, tuerkises oberteil und das etwa mit einer aehnlichen figur wie deiner) dreht sich eine frau vor mir um guckt erstmal groß und ich frag mich was da jetzt kommt ploetzlich laechelt sie strahlt mich an und macht mir ein kompliment, dass ich so wunderbar bunt bin an den grauen tagen und das ihr das so sehr gefaellt. das kam bei ihr von herzen und ich hab noch stundenlang nach dieser kleinen situation von innen heraus gestrahlt

          hach, dieses thema regt so unglaublich zum watteweichen schwafeln an 😉 man erlebt mich von meiner besten butterweichsten seite hahaha

          und noch mal back to topic, um mir doch noch mal am 29. dez. 2010 etwas vorzunehmen: oefter mal mit „fremden“ menschen einen interessanten gedankenaustausch betreieb 😉

        • Jap, ausserdem geht es (bei mir jedenfalls) auch eher um die positive Grundeinstellung. Ich war mal eine Zeit ein ziemlicher schwarzmaler und hab jedes Problem innerlich hochgepusht. Hab mich viel aufgeregt. Dann hab ich mir halt gesagt „jetzt ist schluss damit“ und es funktioniert eben. Dadurch ist man glaub ich automatisch freundlicher zu seiner Umwelt und wie schon richtig gesagt verhalten sich eben nicht viele Menschen danach was ihnen lt Evolution in die Wiege gelegt wurde. Ich erlebe fast jeden Tag Menschen die muffig aus der Wäsche gucken wenn man ihnen begegnet oder tatsächlich echt unfreundlich sind. Und das habe ich (gefühlt) hinter mir gelassen und bin froh darüber.
          Klar, ich bin auch nicht immer überfreundlich wenn mich jemand dumm anmacht, dann kann die Person je nach dem auch eine passende Antwort erwarten aber ich setzte mich selber nicht mehr dem innerlichen Stress aus der dadurch entsteht. Wobei das jetzt wohl langsam am Thema Vorsätze vorbei geht… 🙂

        • DAS kenne ich. Ich war nie ein wirklicher Miesepeter in Gesellschaft – eher im Gegenteil. Aber innerlich schon ein wenig. Situationen „unnötig“ zerpflücken, schaffe ich, wie man sieht, aber bis heute.

          Ich denke, es ist mangelnder Egoismus. Denn die meisten Zweifel entstehen mir, wenn ich an die Konsequenzen für andere dabei denke… Völlig unnötig, denn eigentlich muss es mich ja nicht jucken bzw. mir den Kopf zerpflücken.

          Ich wundere michiimmer sehr, wie sich meine Laune um 180° dreht, wenn Menschen da sind. Das Internet ist eigentlich Gift XD

    • Das ist toll und das unterschreibe ich genau so!! Sowas ist viel wichtiger als die Standard 0815 Vorsätze. Die Jahre 2008 + 2009 waren nicht die leichtesten für mich und irgendwann war ich an einem Punkt an dem ich gedacht habe, dass es sich wesentlich leichter lebt wenn man eine positive Grundeinstellung hat und sich seiner Umwelt gegenüber dementsprechend verhält. In diesem Jahr ist mir das schon ziemlich gut gelungen und ich war/bin innerlich wesentlich glücklicher. Natürlich lässt sich sowas nicht von heut auf morgen ändern und an einigen Dingen muss ich noch etwas „schrauben“ aber perfekt ist ja eh niemand.

  18. Ehm hast du ne neue Haarfarbe und/oder Frisur? Sieht irgendwie komisch aus….

  19. Unter dem Jahr nehme ich mir natürlich genau so was vor, was ich dann genau so durchsetzen will wie die guten Vorsätze zu Neujahr. Zu Neujahr ist es eher so, dass ich mir explizit Gedanken mache: was könnte ich denn noch besser hinbekommen für nächstes Jahr. Ich versuche schon dabei realistisch zu sein, mir Sachen vorzunehmen, die ich dann auch wirklich schaffen kann. Den Vorsatz, in den Semesterferien zu arbeiten und mir damit eine Reise nach London zu finanzieren hatte ich aber schon länger 🙂 Jetzt ist eben noch dazugekommen jede Menge Übungen für die Prüfungen im Februar zu machen. Ich finde wenn man mit dem Gedanken, dass gute Jahr auch besser anzufangen als das letzte war hat man irgendwie noch mehr Motivation, weil man sich ja eben immer verbessern will und durch das neue Jahr irgendwie eh ein „Bruch“ da ist.

    • Wurde schon oben genannt: optimaler Zeitpunkt EIGENTLICH zurückzublicken. Das fand ich sehr schön. Besser oder anders machen. Ja, das klingt supi 🙂

  20. Vorsätze sind meiner Meinung nach etwas ganz natürliches und auch gutes und sollten einen dazu bringen richtig Ehrgeiz und Willen zu entwicklen etwas zu beginnen und auch zu Ende zu bringen, einfach voran zu kommen. Wenn man sich Ziele setzt kann man sie auch erreichen, ohne wird es schwierig. Man hat keinen wirklichen Überblick. Es läuft natürlich auch ohne, aber dann eher etwas larifari. Ein neues Jahr ist doch ein schöner Zeitpunkt zum Beginn. Und wenn ich immer das Bespeil mit den Diäte lese… Mal ehrlich es liegt doch meist daran, dass man einfach nicht genug Willensstärke und Disziplin entwickelt. Wenn man etwas wirklich will, dann schafft man das meist auch (realitsich erreichbare Ziele seien gemeint). Ich nehme mich da nicht raus, ich wollte auch jahrelang von meinem Übergewicht runter und habe es nie geschafft. Oft irgendwelche Diäten angefangen, aber das bringt, wenn überhaupt, nur kurzfristig eine Änderung. Von 2008 auf 2009, war mein Vorsatz für das kommende Jahr: abnehmen und gesünder leben. Und ich habe ab dem 1.1.09 meine Ernährung nach und nach komplett umgestellt, mir einen festen Plan gemacht und alles aufgeschrieben, da ich so einfach Kontrolle hatte und ganz genau sehen konnte, wo ich etwas verbessern könnte. Zudem habe ich mir feste Etappenziele gesetzt und ein Belohnungssytem eingebaut (5kg weniger neuer Manga, -10kg neue Uhr,… -25kg neue Frisur und neue Klamotten). In der Theorie weder kompliziert noch schwer in der Praxis dann doch schon^^, aber ich habe es tatsächlich geschafft innerhalb eines halben Jahres schlank und gesund zu werden und bin natürlich auch stolz wie Oskar, weil ich fast selbst nicht dran geglaubt habe. Wenn man sich echte Vorsätze schafft und auch Willen hat, dann bringt einen das auch weiter. Allein der echte Versuch und das Gefühl alles gegeben zu haben schafft ein Gefühl von Glück. Wenn man jedoch genau weiß, dass man sowieso nicht so viel ändern möchte, weil man eigentlich zufrieden ist, dann sollte der einzige Vorsatz sein, alles so zu erhalten : ) und dann muss man sich auch keine fadenscheinigen Vorsätze ausdenken^^.

    • Herzlichen Glückwunsch! Das klingt toll. Ich finde, beim Abnehmen ist eh viel zu sehr verbreitet sich das „Abnehmen“ als Vorsatz zu nehmen. „Gesünderer Lebensstil“ klingt doch um einiges reizvoller und ist von der Motivation auch irgendwie viel anspornender als einfach nur „dünn werden“. Da ist man als Pummel ja eh völlig überempfindlich, was die Aussagen von halbstarken Besserwissern angeht.

      Ich hoffe, es ist kein Missverständnis, denn Vorsätze an sich sind natürlich alltägliches Gut und man würde wohl ohne solche nichts machen,d enn eine To-Do-Liste für Mo-Fr. ist ja nichts Anderes. Im Kern ging es darum, ob man ein Datum braucht, um den Hebel umzulegen. Vielleicht sogar um die philosophische Frage „Warum“. Warum ist man zu guten Dingen erst am 01.01. bereit? Ein Frage, die wohl nur Galileo Mystery beantworten kann. Liegt es vielleicht doch an dem Druck der Medien, weil man sich be einem Ganzjahresvorsatz kontrollierter fühlt?

  21. Vorsätze sind so eine Sache. Wieviel hat man sich schon „für’s nächste Jahr“ vorgenommen und es dann verworfen. Ich habe auf einem Ami-Blog eine nette Alternative gefunden: http://thebellelumiere.net/101-things-in-1001-days/. Natürlich ist die Homepage des „Day Zero Projects“ derzeit nicht erreichbar, aber in kurzen Zügen beschrieben funktioniert das so:

    Man macht eine Liste über 101 Dinge, die man innerhalb von 1001 Tagen erledigen möchte. Das kann alles von „50 Bücher lesen“ bis „Mount Everest besteigen“ sein. Ersteres kommt auf meine Liste, zweiteres eher nicht 😉

    Ich finde daß 1001 Tage ein sehr viel großzügiger Zeitraum ist. Auf meine Liste (die ich seit ein paar Tagen versuche zu vervollständigen – 101 Dinge sind schon eine Menge!) kommen u.a.:

    10 brauchbare Sätze auf Arabisch lernen für unseren Urlaub in Ägypten im April
    Das „From Couch to 5k“ Program (http://www.c25k.com/) absolvieren (mit darauffolgendem 5 km Lauf bzw. das Jahr drauf den 10 km Lauf – in New York! http://www.nyrr.org/races/2010/mini/raceinfo.asp)
    Massig Bücher lesen, u.a. die „Times 100 Novels“ (http://www.time.com/time/specials/packages/completelist/0,29569,1951793,00.html)

    Aber wie gesagt, das muß man machen, wenn man Spaß daran hat. Ein Zwang sollte es nicht sein, sonst schiebt man nur Frust.

  22. vorsätze… nee. aber eine ewige-to-do-liste im kopf, die keiner kennt. bei so einer liste brauch ich keine vorsatzgeschichte – der druck ist immer da! gesund ist das wahrscheinlich nicht und (nicht-vorhandene) motivation wird wohl eine rolle spielen. ausserdem mag ich sylvester nicht. erinnert mich so unspontan daran, dass wieder ein jahr um ist. 🙂

  23. Ich finde in Sachen Vorsätze blabla können die Medien mal ordentlich die Klappe halten. Das ist ein Phänomen, das sie aufgegriffen haben und jetzt denken, sie müssten das zu Unterhaltungszwecken immer wieder hervorkramen. Bei den sogenannten „Stars“ ist das vielleicht taktisch gedacht – wenn C Promi Tommy jetzt sagt er gibt das rauchen auf, kann man im Juni vielleicht Schlagzeilen mit einem Foto und ner Kippe machen „vor einem halben jahr war noch sein guter vorsatz…“?…
    Ein neuer Jahresbeginn soll vielleicht sowas wie einen Neustart symbolisieren. Aber das tut in dem Sinn auch jeder Monat, Jede Woche, jeder Tag. Ich hab an einem 17. Juli vor ein paar Jahren aufgehört mit dem Rauchen. Die letzte Zigarette habe ich an einem Bahnsteig geraucht, ich bin in einen Zug gestiegen und das wars. Die Letzte. Basta. Ohne Vorsatz einfach nur weil ich ein denkender und fühlender Mensch bin und weil es Zeit war.

    Ich finde den Impuls bei „guten Vorsätzen“ völlig falsch.
    2010 ist für mich im den Sinne besonders – und wie einige hier bin ich auch jetzt jemand der lieber im nachhinein reflektiert was war. und das Größte für mich dieses Jahr ist das ich in 2010 reingegangen bin und aus diesem Jahr als ein irgendwie anderer Mensch hinausgehe. Das klingt jetzt ein bisschen blöd blumig, aber es ist wie es ist.
    Das ganze Jahr, wirklich das gesamte, hat mich einmal umgewälzt. Seinen Charakter kann man nicht ändern, man selbst kann da wahrscheinlich schon gar nichts anrichten – aber Ereignisse können ändern wie man denkt oder wie man an manche Sachen herangeht oder einfach mit ihnen umgeht. Aber dazu mussten dieses Jahr schlimme Dinge passieren, und das kann doch einfach kein Vorsatz sein.

    Also: der Impuls muss stimmen, und meiner Erfahrung nach sind es zumindest große Ereignisse die einen Menschen wirklich wandeln – und solche kann man einfach nicht voraussehen, das wäre auch noch schöner!

    • genau, dieses „Schicksalhafte“, das sich unseres Einflusses entzieht, macht das Leben ja erst spannend. Denke auch dass es eine Illusion ist, alles perfekt durchplanen zu können, wahrhaftige Entscheidungen entstehen aus einem Impuls heraus.

  24. ich hatte in der Vergangenheit ein Talent dazu, mir die tollsten Dinge vorzunehmen, um so insgeheim mein Scheitern von vorherein abzusichern, da ich nichts davon tatsächlich umsetzen würde. habe festgestellt, dass allzuviel Planen und Vornehmen, insbesondere datumsbezogen, mich einfach nur demotiviert und vom Handeln abhält. Das Reflektieren am Jahresende finde ich zwar ansich sinnvoll, aber da ich ohnehin ein sehr nachdenklicher Mensch bin, werfe ich eigentlich ganzjährig einen kritschen Blick auf mein Leben und das der anderen und bin mir sehr im klaren darüber, was mich stört. Deswegen habe ich die besten Erfahrungen mit eher impulsiven Entscheidungen gemact, eben etwas genau ab dem Moment wo es mich stört auch umzusetzen. gerade bei solche sachen wie Sport merkt man ja die positiven auswirkungen aufs Wohlbefinden sofort, und ich versuche da meine Motivation eher aus einem besseren Körpergefühl als aus einem heeren Ziel à la 10 km laufen zu ziehen. Ist aber letztendlich wohl charakterabhängig. Habe nur für mich perönlich festgestellt, dass mich Vorsätze wie „Montag fang ich an…“ nicht weiterbringen.

    Beste Grüße, Kaddi

  25. Ich habe jetzt nicht alle Kommentare durchgelesen, sollte sich hier also was wiederholen – seht es mir nach ;D

    Ich halte nichts von Vorsätzen. Weder zum Jahreswechsel noch sonstwann. Statt viel über eine Sache zu reden, packe ich sie lieber an. Mit den Veränderungen des eigenen Lebenswandels ist das so eine Sache. Nur wenn ich aus eigener Überzeugung handle, kann ich aus meinen Entscheidungen und deren Konsequenzen Kraft und Selbstbewusstsein ziehen. Dafür brauche ich dann auch keine Vorsätze, keine „Ankündigung“ geplanter Veränderungen. Ich und meine Lebensweise, meine Entscheidungen und Überzeugungen gehen ja erstmal nur mich etwas an.

    Viele Dinge, die man in seinem Leben anpacken oder verändern möchte, beruhen zudem auf einer gewissen „Lebenserfahrung“. Diese Erfahrungen muss man aber auch machen k ö n n e n , damit die Erkenntnis und der Wille zur Veränderung reifen kann.

    Amen ;D

  26. Ich persönlich mag es, mir gute Vorsätze zu ziehen, aber ich mache mir auch nur welche, die klappen und von deen ich das weiß =)
    Z. B. werde ich mit Sicherheit mehr Sport im nächsten Jahr machen, weil ich eh nicht mehr so oft am Wochenende zu meinen Eltern fahre und dann öfters ins Fitnesscenter gehe, weil ich im Sommersemester viele Blockseminare machen muss.
    Sprachen neu oder weiterlernen gehört für mich eh dazu … ich meine, jetzt im Studium ist es umsonst 😉
    Und weniger Geld für Kosmetik werde ich mit Sicherheit scon deswegen ausgeben, weil ich ein kleines Notebookchen und einen Sommerurlaub haben will, für den ich sparen muss.

  27. So viele Gedanken, nur weil sich die Jahreszahl ändert.

    In jungen Jahren habe ich das auch noch gemacht mit all den Vorsätzen und guten Ideen.
    Ich finde das auch nach wie vor völlig okeh, denn ein Vorsatz ist ja auch meist ein Wunsch in einem; sei es nun abnehmen, positivere und gesündere Lebenseinstellung, etwas zu erlernen oder oder oder.
    Wenn es für einen an Motivation genügt, dass ein neues Jahr beginnt, ist das toll, vielleicht ja kindlich naiv? Wer weiß.
    Ich bin nun 30 und wesentlich realistischer (jedenfalls in diesem Punkt).
    Ich habe natürlich in meinem Kopf meine ganz persönlichen „Ideen und Wünsche“, ich spreche sie aber nicht aus. Das mache ich nie, wenn es mir wirklich wichtig ist. Könnte ja Pech bringen?! =P
    Ich brauche dann den Druck von außen nicht, mich motiviert er nicht. Wenn ich Unterstützung bräuchte, ja dann würde ich sie mir holen.
    Ich habe vor so 4 Monaten aufgehört zu rauchen, ich habe das nie als Vorsatz gesehen, es war so spontan. Eigentlich sage ich das hier zum ersten Mal deutlich, liest ja keiner meines Umfeldes =P Falls ich doch noch versage, merkts also niemand.

    Das Leben stresst und drückt einen doch eh schon so, daher soll doch ein Jahr nicht schon so beginnen. Ich persönlich bin der Meinung: Die Dingen kommen dann, wann man bereit ist _und_ sie kommen sollen.

    Unterm Strich kann ich aber nicht sagen: Vorsätze sind doof. Im Gegenteil.
    Es ist generell wichtig, zu reflektieren, sich immer noch weiterentwickeln zu wollen, denn das ist meiner Meinung nach der Sinn von Vorsätzen.
    Wo wäre die Welt, würde es so etwas nicht geben? *sinnier*
    Jedoch sehe ich so etwas nicht an eine Zahl gebunden……..

    • Tja, darin waren sich ja auch Berühmtheiten nicht einig :-D))))

      Pläne machen und Vorsätze fassen
      bringt viele gute Empfindungen mit sich.
      Friedrich Nietzsche

      „Auch der beste Plan ist scheiße, wenn man einen falschen hat.“
      D-Flame

      „Gute Vorsätze zum Jahresanfang haben einen Unterton von Resignation. Da ist dann Skepsis geboten und nicht Ehrgeiz.“
      Johannes Gross

      „Gute Vorsätze verdrängen schlechte Gewohnheiten.“
      Lothar Schmidt

      am Besten gefällt mir :-):

      „Leben ist das, was passiert, während du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen.“
      John Lennon

  28. vor ein paar Tagen hab ich mir ähnliche Fragen gestellt…. ich hab noch nie Vorsätze zum Jahreszahlenwechsel gefasst.
    Aber in Anbetracht der langen Denkphase (ich fuhr länger alleine im Auto) kam ich zum Schluss, dass ich eine Sache an mir nicht mehr mag: meine ewige Unzufriedenheit und mein Pessimismus. Der Spruch „es ist nicht alles Gold was glänzt“ ging mir durch den Kopf und
    daher mein Entschluss zum 22.12. 2010, dass ich mir ab jetzt ein erweitertes Lebensmotto leiste:

    ES IST NICHT ALLES GOLD WAS GLÄNZT….. MANCHMAL SIND ES AUCH DIAMANTEN!
    🙂

    Vielleicht ist das kein richtiger „Vorsatz“ im klassischen Sinne aber es fühlt sich richtig gut an.

  29. Ich frage mich immer wieder, weshalb der Jahreswechsel für gute Vorsätze oder Änderungen herhalten muss. Wenn man etwas wirklich und sicher möchte, dann sollte man das, sofern möglich, auch sofort umsetzen, oder damit beginnen. Ich habe mir an Silvester noch nie einen Vorsatz versprochen.

  30. Also interessantes Thema, hab ich die letzten Tage auch drüber nachgedacht 😉
    Ich fand es die letzten Jahre auch immer ziemlich affig wenn es an Silvester von Freunden hieß: Ja was nehmt ihr euch zum neuen Jahr vor? Ich nehme mir das und das vor. Hat mich total genervt, da dass so Standard-Vorsätze waren, die so dahergesagt waren und die eh nicht eingehalten wurden. Dieses Jahr werde ich aber an Silvester mir selber innerlich einen Vorsatz nehmen: Weiter gesünder zu leben. Hab da vor ein paar Wochen mit angefangen und komme im Moment so an einen Punkt, wo es auf der Waage stockt und meine Motivation etwas nachlässt und da finde ich Silvester gerade richtig für mich, mir selbst nochmal klar zu machen, dass das was ich bisher mache richtig ist und dass ich so weiter machen sollte für meine eigene Gesundheit. Also so eine Art Weiter-Motivation für mich selbst. Sagen werde ich das natürlich keinem, dafür bin ich zu stolz bzw. wenn es scheitern sollte, soll keiner (außer Schatz) wissen, dass ich gescheitert bin. Weil ist ja nicht das erste Mal in meinem Leben, dass ich das versuche 😉

  31. Jaaah, das mit den guten Vorsätzen ist natürlich wirklich so ne Sache 😛
    Ich nehm mir zwar auch immer was vor, aber, wie du schon sagtest, just for fun 😀
    Einhalten tu ichs dann meist auch nich, aber das liegt auch eher an meiner Unmotiviertheit =)
    Zum Beispiel nehme ich mir jedes Jahr aufs neue vor, ordentlicher zu werden xD Aber das mache ich, wie du, auch während des Jahres immer wieder 😉

  32. ach ja die guten alten vorsätze… ganz ehrlich ich nehm mir nichts vor den wer nichts erwartet kann auch nicht enttäuscht werden. ich halte von diesen ich muss dies und das an mir verändern nichts. ich steh zu mir selbst und kenne am besten meine fehler und schwächen.klar kann man versuchen kleine „markel“ auszubessern aber dazu brauch ich keinen neujahrsvorsatz. ernsthaft das ist wirklich pille palle:D

  33. Um ehrlich zu sein, finde ich diese Zeremonie der guten Vorsätze gar nicht so schlimm. Man schiebt so oft Dinge vor sich her, die einem wirklich gut tun würden. Ich denke so ein Jahresbeginn kann einem vielleicht den entscheidenen Tritt verpassen…:-) Man sollte diese Ziele dabei jedoch realistisch setzen…

    Wenn man den Jahreswechsel wirklich nutzt um eine Bilanz zu ziehen und sich Änderungen für das neue Jahr überlegt, so ist das sicherlich sinnvoll. Man kann dies natürlich jederzeit machen…aber wer bleibt schonmal stehen und denkt einfach nur mal über sich nach?

    In diesem Sinne, wünsche Ich Euch ein frohes neues Jahr und weiterhin soviel Erfolg!

    Grüsse,

    Jörg

Kommentare

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