Dirty Beauty TalkSonnenschutz

Guter Sonnenschutz: Theorie & Praxis

Unterschiede, Labels & UV-Filter erklärt

Um den besten Sonnenschutz zu finden, sollte man die Wirkungsweise von Sonnenschutzfiltern, die Unterschiede und ihre Grenzen verstehen. Der SPF-Wert allein erzählt nur einen Bruchteil.

Indem man lernt selbst unzureichende von zuverlässigen Sonnencremes abzugrenzen, ist man unabhängig von fremden Empfehlungen und durchschaut, was Marketing und was Fakt ist.

Während Sonnenbrand einem sofort verrät, dass der UVB-Schutz unzureichend war, ist Anti-Aging durch Sonnencreme größtenteils Vertrauenssache. Der Schaden entsteht tiefer in der Haut und über einen längeren Zeitraum, sodass man die Veränderungen nur langsam wahrnimmt.

Dieser Beitrag soll die zweite Folge im Sonnenschutzmonat April mit wichtigen Fakten rund um UV-Filter ergänzen. Am besten direkt bookmarken!

In unserem Dirty Beauty Talk besprechen wir die Feinheiten, die vielleicht noch nicht jeder weiß, die es aber deutlich erleichtern in der Masse von Sonnenschutzmitteln die “guten” zu erkennen. Es muss nicht täglich SPF 50+ sein, um Falten, Pigmentflecken und Pickeln vorzubeuten!

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Hautschäden durch ultraviolette Strahlung

Ultraviolette Strahlen sind nicht für das menschliche Auge sichtbar, umfassen aber ein ähnlich großes Spektrum wie sichtbares Licht. Es verwundert daher nicht, dass sich die Strahlen je nach Wellenlänge unterschiedlich verhalten. Je größer die Wellenlänge, umso tiefer kann sie in beispielsweise Haut eindringen und mit den Zellen dort reagieren.

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UV-B Strahlung

UVB-Strahlen sind kürzerwelliges Licht als UVA und sichtbares Licht. Sie dringen daher nicht so tief in die Haut ein und werden aufgrunddessen auch durch beispielsweise Wolken und Bäume absorbiert. Im Schatten gibt es daher ein geringeres Sonnenbrandrisiko.

Mit einer Wellenlänge von 280 bis 320 Nanometern dringen sie auch entsprechend so tief in die Haut und können Entzündungen hervorrufen, die in einem Sonnenbrand resultieren. Aber auch Schäden an der DNA sind möglich, die schlimmstenfalls in einem Hautkrebs resultieren.

  • nimmt im Winter und im Schatten ab
  • dringen in obere Hautschicht
  • löst Entzündungsprozesse aus
    • » Sonnenbrand
    • » Irritation
    • » DNA-Schäden
    • » Zelltod
  • potenzielle DNA-Mutationen » Hautkrebs
  • verdickt Hornhaut
  • erhöht Melanin-Produktion (hauteigenes Pigment)
  • für Vitamin D Synthese notwendig
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UV-A Strahlung

UVA-Strahlen sind langwelliges, dem sichtbaren Licht ähnlicher und das ganze Jahr auf hohem Niveau präsent. Wo man Tageslicht sieht, sind auch UVA-Strahlen, denn wegen der Wellenlänge werden sie nicht schon in der Atmosphäre absorbiert, wie beispielsweise UVC-Strahlen durch Ozon.

Auch dadurch können sie tiefer in die Haut eindringen und dort mit den Bestandteilen der Haut reagieren, die sie straff und prall halten: Kollagen, Elastin und Hyaluronsäure.

  • ganzjährig präsent
  • dringt tiefer in die Haut
  • schädigt Hautstruktur
    • » u.a. Kollagen, Hyaluronsäure, Elastin
    • » Falten & Elastizitätsverlust
    • » Pigmentflecken
  • oxidiert Hautpigmente (diese Bräunung schützt nicht vor Strahlung, überdeckt Sonnenbrand als Warnhinweis)
  • bildet freie Radikale
    • » Entzündungsprozesse
    • » Pickel
  • oxidiert Sebum » Pickel
  • erhöht Hautkrebsrisiko, insb. in Sonnenbänken
Auszug aus dem elektromagnetischen Wellenspektrum von energiereich / kurzwellig bis energiearm / langwellig:
ultraviolette Strahlen, sichtbares Licht und Infrarot
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Sonne als Pickelursache

UV-Strahlung gilt als antibakteriell und müsste sich damit positiv auf unreine Haut auswirken, indem es die Akne-Bakterien abtötet. Die durch UV-Strahlung verursachten Entzündungsprozesse wiederum begünstigen die Entstehung von Pickeln und überschatten den antibakteriellen Effekt. Zudem kaschiert die Bräunung der Haut Unreinheiten, löst aber nicht das Problem.

Besonders die UVA-Strahlung oxidiert die Fette der Haut. Sie werden "ranzig" und entwickelt zum Teil freie Radikale. Dies kann wiederum in der Haut zu Irritationen führen und die Entstehung von Pickeln fördern. Darüber hinaus trägt es zum Pro-Aging bei.

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Helle Haut – dunkle Haut

Die Menge und die Art des Melanins in der Haut gibt einem sehr unterschiedliche Voraussetzungen, Schäden durch die UV-Strahlung zu erleiden. Dunklere Haut enthält mehr Melanin insgesamt und zudem auch mehr Eumelanin, welches einen Breitbandschutz vor UV-Strahlung und sichtbarem Licht darstellt. Dieser erreicht umgerechnet einen einstelligen SPF (ca. 3 - 6). Je heller und rötlicher der Hauttyp, desto mehr Phäomelanin haben wir, welches nicht den UV-Schutz mit sich bringt.

Zur Orientierung: Einteilung der Hauttypen »

Hautkrebsraten sind bei den helleren Hauttypen ein viel wesentlicheres Problem und zeigt unter anderem, wie effektiv täglicher, geringer Sonnenschutz schon ist.

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So funktioniert Sonnenschutz

Die Molekularstruktur von Sonnenschutzfiltern kann UV-Strahlung absorbieren und die Lichtenergie in Wärmeenergie umwandeln. Keine Sorge, es wird nicht heiß und ist durch Körpertemperatur und Sonnenlicht nicht wirklich wahrnehmbar. Das Gefühl eines Hitzestaus entsteht vor allem durch schwere, fettige Texturen.

In den Molekülstrukturen der organischen UV-Filter sieht man viele Doppelbindungen und Ringstrukturen, die den Elektronen Bewegungsfreiraum geben. Diesen Freiraum brauchen die Elektronen, weil sie beginnen durch das Molekül zu tanzen, sobald sie UV-Photonen absorbieren. Wie wir auch, geben die Elektronen die aufgenommene Energie beim "Tanzen" wieder als Wärmeenergie ab.

UV-Filter wie Butyl Methoxydibenzoylmethane und Ethylhexyl Methoxycinnamate, sind beim Tanzen übereifrig und brechen sich dabei die Gelenke – dann ist Schluss mit Tanzen und Absorbieren, aber mit den richtigen Tanzpartnern (speziellen UV-Filtern) können die Filter wunderbar absorbieren.

Ringstrukturen von Methylene Bis-Benzotriazolyl Tetramethylbutylphenol

Bei mineralischen Filtern und Eisenoxiden gibt es zwei Banden, die von den Elektronen besetzt werden können. Je nachdem wie weit diese Banden auseinander stehen, wird unterschiedliche Strahlung absorbiert. Bei Titandioxid und Zinkoxid passt es gut ins UV-Spektrum rein. Durch die Absorption der UV-Photonen können die Elektronen zwischen den Banden hin und herspringen und so immer wieder die UV-Strahlung aufnehmen. Zu kleinerem Anteil wird die UV-Strahlung auch direkt von den Pigmenten reflektiert.

Die UV-Filter selber wirken dabei die ganze Zeit absorbierend. Wir tragen den Sonnenschutz nicht nach, weil die Filter nicht mehr wirken, sondern um den abgetragenen Sonnenschutz wieder zu erneuern.

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SPF schützt nicht vor Falten

SPF schützt vor Sonnenbrand, also vor UVB-Strahlung. Ohne einen weiteren Verweis auf der Verpackung schützen Produkte nicht (ausreichend) vor UVA-Strahlen.

Für effektives Anti-Aging ist es daher notwendig auf Breitbandprodukte zurückzugreifen. Zu erkennen sind diese je nach Herkunft an einem normierten UVA-Logo oder Hinweis, siehe Abbildung und Liste.

Es gibt zwar Produkte, die vor beiden Wellenlängen schützen, ohne darauf hinzuweisen. Wer aber die Inhaltsstoffliste nicht entziffern kann, sollte auf Nummer sicher gehen und auf eines der Hinweise achten.

Wer einen höheren UVA-Schutz als nur das Drittel anstrebt, kann versuchen den PPD beim Hersteller zu erfragen oder selbst anhand der Filterkombination in der Inhaltsstoffliste einzuschätzen.

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UVA-Labels weltweit

DarstellungBeispielAussageNutzungTestverfahrenHinweis
UVA-KreisUVA-Label: UVA-PF LogoUVA-PF (bzw PPD) beträgt mindestens 1/3 des deklarierten SPFsEuropa,
COLIPA-Empfehlung
in vitrozuverlässig aber intransparent
PPD-WertUriage UVA BARIÉSUN XP Crème SPF50+Persistent Pigment Darkening: variable Zahl, äquivalent zum SPF;
auch mit "UVA" angegeben
Frankreich von einigen Markenin vivoverlässlichste Angabe
PA+(+++)UVA-Label: PA++++Protection of UVA
kategorisiert PPD-Methode:
PA+ = PPD 2 - 4
PA++ = PPD 4 - 8
PA+++ = PPD 8 - 16
PA++++ = PPD > 16
(entspricht somit bei SPF 50 dem 1/3 des EU-Kreises)
Japan & Koreain vivoverlässlich aber nach oben hin intransparent
"Broad Spectrum"UVA-Label: Broad Spectrum90% der Absorption findet bis mind. 370nm statt;
Warnhinweis bei Nichterfüllung notwendig
USAungenau
Sternebewertung
★★★ bis ★★★★★
UVA-Label British Boots Star RatingBritish Boots Star System
kategorisiert das Verhältnis der Absorption(!) von UVA- zu UVB-Schutz:

★★★ 0,60 bis 0,79 (good)
★★★★ 0,80 bis 0,89 (superior)
★★★★★ 0,9 oder mehr (ultra)
Großbritannienin vitro

Ob SPF oder PPD – der angegebene Schutzfaktor bezieht sich stets auf eine Dosierung von Sonnencreme bei einer Mindestmenge von 2mg Produkt pro 1cm2 Haut. In der Regel ist es doppelt, dreifach oder auch viermal mehr, als man intuitiv dosiert.

Muss es SPF 50+ sein?

Noch bekommt der Schutz vor UVA nicht annähernd die selbe Aufmerksamkeit wie der SPF, sodass der Schutz auch mit einem Siegel nicht automatisch äquivalent dazu ist.

Das UVA-Logo beispielsweise sichern einem ein Drittel des UVB-Schutzes zu. Wählt man einen kleinen SPF und trägt nicht die erforderliche Menge von 2 Milligramm pro 1 Quadratzentimeter (2mg/cm2) Haut auf, erhält man eventuell nicht die "Altersvorsorge", die man sich wünscht.

Aus diesem Grund sieht man häufig eine Empfehlung für Sonnenschutzmittel mit einem SPF 50+:
nicht etwa wegen des Sonnenbrandrisikos, sondern um einen hohen UVA-Schutz zu gewährleisten.

Bei einem SPF 50+ mit UVA-Logo und eingehaltener Mindestmenge erhält man einen PPD von "nur" 20.

Doch ist der hohe SPF nicht zwangsläufig nötig. Es gibt Produkte, die zuverlässig im Alltag vor "Pro-Aging" schützen, ohne dass man solche Geschütze auffahren muss. Die Lösung: nach hoch dosierten, empfehlenswerten UVA-Filtern in der Inhaltsstoffliste Ausschau halten!

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Mineralische vs. synthetische Filter

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oder: anorganischer vs. organischer Sonnenschutz

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Typisch mineralisch

  • anorganische Filter sind Pigmente, Feststoffe, die aus Gestein hergestellt werden und nicht löslich sind
  • Strahlung wird zum Großteil absorbiert, ein kleiner Teil reflektiert (abhängig von Partikelgröße)
  • nur zwei Sonnenschutzfilter vorhanden:
    • Titanoxid (TiO2)
      » filtert zwischen 280 - 400nm
  • jeweils auch als [nano]-Variante
  • "Nano" wird deklariert, wenn 50% der Pigmente unterhalb einer Partikelgröße von 100nm liegen
  • je kleiner die Partikel, umso
    • weniger reflektiert er das Licht und erscheint nicht so weiß auf der Haut und
    • größer, dünner und lückenloser die Oberfläche, die vor Sonnenstrahlung schützen kann
  • nicht wasserlöslich oder öllöslich, schweißresistent
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Typisch synthetisch

  • zahlreiche organische Verbindungen in Verwendung
  • Strahlung wird absorbiert
  • kommen als wasserlösliche oder öllösliche Pulver, Öle oder unlösliche Pigmente vor
  • Kombinationen von UVB- und UVA- und Breitband-Filtern ( vor UVB und UVA) möglich
  • leichtere, umgänglichere Texturen machbar
  • sehr hoher SPF und UVA möglich
  • evtl. Stabilitätsprobleme
Octocrylene-UVB-Filter-Sonnenschutz
Octocrylene als Rohstoff
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Verbreitete Irrglauben über Sonnenschutzfilter

Mineralischer Sonnenschutz reflektiert – synthetischer absorbiert!

Richtig ist: beide absorbieren, anorganische Filter reflektieren zu einem kleinen Teil, je nach Teilchengröße 5 - 10% der Strahlen. Je kleiner die Partikel, desto effizienter und größer die Absorption. Manch organischer UV-Filter reflektiert ebenfalls Licht.

Organische Filter müssen erst in die Haut einziehen!

Richtig ist: beide Filter schützen sofort auf der Haut und absorbieren als Schutzschicht die Strahlung. 20 Minuten Wartezeit sind dazu gedacht, den Sonnenschutzfilm auszubilden, nicht damit die UV-Filter in die Haut eindringen.

Sonnenschutz ist super
muss nich sein…
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Haltbarkeit von Sonnenschutz

Sonnenschutzmittel unterliegen den Richtlinien der EU-Kosmetikverordnung und für ihre Haltbarkeit gelten die selben Voraussetzungen wie alle Kosmetikartikel – zum entsprechenden Blog-Artikel mit Talk » Das heißt, ungeöffnet müssen sie 30 Monate halten, insofern sie ein Tiegelsymbol mit der Haltbarkeit ab Anbruch aufweisen. Alternativ muss ein Ablaufdatum zu finden sein. In diesem Zeitraum sind Produkte stabil. Dennoch sollte man einkalkulieren, dass der Schutz nachlassen kann. Für heiße Sommertage oder Urlaub empfiehlt es sich jedes Jahr neu zu kaufen und bevorratete Produkte eher an schattigen Tagen aufzubrauchen.

Angebrochene Produkte empfehlen wir nur eine Saison lang zu nutzen und im Winter auch bei hohen SPF-Werten zu leeren. Im nächsten Sommer kann ein vollwertiger Schutz unter umständen nicht mehr gewährleistet sein.

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Sonnenschutzfiltertabelle

Diese Tabelle zeigt die aktuell gängigen Sonnenschutzfilter auf dem Markt. In den Inhaltsstofflisten findet man sie unter dem oft langem INCI, kommuniziert werden aber auch oft die Markennamen der unterschiedlichen Hersteller. Sie unterliegen dem markenrecht und dürfen entsprechend nur beworben werden, wenn auch tatsächlich die Variante dieses Herstellers eingesetzt wurde.

Mit https://dirtybeauty.de/filtab gelangt ihr jeder Zeit zur Tabelle. Einfach bookmarken!

  • Empfehlungen der Redaktion sind farbig hinterlegt
  • Kürzel als Eselsbrücken für lange INCI
  • Tabellenzeilen umsortieren: z.B. alphabetisch » auf jeweiligen Spaltenkopf klicken
  • Suchmaske: oben rechts gesuchten Begriff, z.B. UV-Filter eintippen
  • Moleküle zum Vergrößern anklicken
INCIKrzlNamenSchutzFormlöslich inZulassungKommentar
Titanium DioxideTiO2Uvinul TiO2
Parsol TX
CI 77891
UVBPigment-EU ∞
USA 25%
AUS ∞
JP ∞
Schützt vor sichtbarem Licht (besser als ZnO); weißelt stärker.
Zinc OxideZnOZ-Cote
Parsol ZX
Broad:
UVB +
UVA
Pigment-EU ∞
USA 25%
AUS ∞
JP ∞
Schützt vor sichtbarem Licht; entzündungshemmend & mattierend.
Methylene Bis-Benzotriazolyl TetramethylbutylphenolMBBTTinosorb M
Parsol MAX
Bisoctrizole
Broad:
UVB +
UVA
Pigment
Methylene Bis-Benzotriazolyl Tetramethylbutylphenol - Tinosorb M
-EU 10%
USA x
AUS 10%
JP 10%
Breit aufgestellter Schutz (inkl. sichtbarem Licht).
Bis-Ethylhexyloxyphenyl Methoxyphenyl TriazineBEMTTinosorb S
Neo Heliopan BMT
Parsol Shield
Bemotrizinol
Broad:
UVB +
UVA
Pulver
Bis-Ethylhexyloxyphenol Methoxyphenol Triazine - Tinosorb S
ÖlEU 10%
USA x
AUS 15%
JP 3%
Breit aufgestellter Schutz; stabilisiert BMDBM.
Drometrizole TrisiloxaneMexoryl XLBroad:
UVB +
UVA
Pulver
Drometrizole Trisiloxane - Mexoryl XL
ÖlEU 15%
USA x
AUS 15%
JP x
Nur in L'Oreal Produkten (Patent).
Terephtalidene Dicamphor Sulfonic AcidTDSAMexoryl SX
Ecamsule
Broad:
UVB +
UVA
Pulver
Terephtalidene Dicamphor Sulfonic Acid - Mexoryl SX
WasserEU 10%
USA 3% *
AUS 10%
Nur in L'Oreal Produkten (Patent).
Butyl MethoxydibenzoylmethaneBMDBMAvobenzone
Neo Heliopan 357
Parsol 1789
UVAPulver
Butyl Methoxy Dibenzoylmethane - Avobenzone
ÖlEU 5%
USA 3%
AUS 5%
JP 10%
Effektivster UVA-Schutz.
Diethylamino Hydroxybenzoyl Hexyl BenzoateDHHBUvinul A Plus
UVAPulverDiethylamino Hydroxybenzoyl Hexyl Benzoate - Uvinul A PlusÖlEU 10%
USA x
AUS x
JP 10%
Guter UVA-Schutz.
Disodium Phenyl Dibenzimidazole TetrasulfonateDPDTNeo Heliopan AP
Bisdisulizole Disodium
Bisimidazylate
UVAPulver
Disodium Phenyl Dibenzimidazole Tetrasulfonate
WasserEU 10%
USA x
AUS 10%
JP x
Einziger, wasserlöslicher UVA-Filter für freien Markt.
Diethylhexyl Butamido TriazoneDBTUvasorb HEB
Iscotrizinol
UVBPulver
Diethylhexyl Butamido Triazone - Uvasorb HEB
ÖlEU 10%
USA x
AUS x
JP 5%*
Sehr gut löslich; sehr effektiver UVB-Filter.
Ethylhexyl MethoxycinnamateEMCNeo Heliopan AV
Parsol MCX
Uvinul MC 80
Octinoxate
Octylmethoxycinnamate
UVBÖl
Ethylhexyl Methoxycinnamate
EU 10%
USA 7,5%
AUS 10%
JP 20%
Mit BMDBM verstärkt sich Instabilität, wenn ohne Stabilisator.
Verbannt aus Hawaii (2021).
Ethylhexyl SalicylateOctisalate
Octyl salicylate
Neo Heliopan OS
Parsol EHS
UVBÖl
Ethylhexyl Salicylate
EU 5%
USA 10%
AUS 10%
JP 10%
Ethylhexyl TriazoneEHTUvinul T150UVBPulver
Ethylhexyl Triazone - Uvinul T 150
ÖlEU 5%
USA x
AUS 5%
JP 3%*
Sehr effektiver UVB Filter.
HomosalateHMSNeo Heliopan HMS
Parsol HMS
UVBÖl
Homosalate
EU 10%
USA 15%
AUS 15%
JP 10%
OctocryleneOCRNeo Heliopan 303
Parsol 340
Uvinul N539 T
Eusolex OCR
UVBÖl
Octocrylene
EU 10%
USA 10%
AUS 10%
JP 10%
Stabilisiert BMDBM.
Phenylbenzimidazole Sulfonic AcidPBSANeo Heliopan Hydro
Parsol HS
Ensulizole
Eusolex 232
UVBPulver
Phenylbenzimidazole Sulfonic Acid
WasserEU 8%
USA 4%
AUS 4%
JP 3%
Sehr effektiver UVB-Filter.
Polysilicone-15Parsol SLX
Dimethico-diethylbenzal-malonate
UVBÖl
EU 10%
USA x
AUS 10%
JP 10%
Unterstützt gleichmäßigen Schutz
Tris Biphenyl TriazineTinosorb A2BUVBPigment
Tris-Biphenyl Triazine - Tinosorb A2B
ÖlEU 10%
USA x
AUS x
JP x
Schutz vor sichtbarem Licht; kann weißeln.
In der EU nicht zugelassene FilterBenzophenone-8,
Benzophenone-9,
Cinoxate,
Menthyl Anthranilate,
Triethanolamine Salicylate,
p-Aminobenzoic Acid
In der EU zugelassen, aber kaum (noch) in Verwendung4-Methylbenzylidencampher,
Darstellung in Inhaltsstofflisten (EU).je nach Zulieferer* je nach Kombination
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DIRTY BEAUTY TALK mit Magi & Marek – jeden Sonntag um 11 Uhr (und manchmal auch donnerstags)…

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12 Kommentare
  1. Gibt der PPD-Wert auch an um welchen Faktoe länger man in der Sonne bis zur “Nachdunklung” bleiben kann? Z.B. für helle Haut mit der Eigenschutzzeit von 10min * 15(PPD) = 150min. Oder gilt dafür eine andere Zeitbasis?

  2. Vielen Dank für die Zusammenfassung! Schön wäre es zu erfahren, wie es sich mit der Versorgung mit Vitamin D verhält, wenn man die Haut mit Sonnenschutzmitteln versorgt. Ich glaube viele sind diesbezüglich verunsichert.
    LG Pola

  3. Vielen Dank für diese ausführliche Zusammenstellung! Habt ihr zufällig einen Produkt oder Inci-Tipp für zu Akne tendierender Haut? Liebe Grüße <3

  4. Ihr hattet gesagt, lieber kein US-Sonnenschutz, da dort die besseren Filter nicht zugelassen sind. In der Resist Anti-Aging Skin Restoring Tagescreme LSF 50 von Paula’s Choice ist aber recht weit oben in der Liste der Inhaltsstoffe Butyl Methoxydibenzoylmethane zu finden – laut der Liste oben der beste UVA-Filter. Klingt doch ganz gut?

    • Was meinst Du denn mit “Klingt doch ganz gut”? Du musst unsere Ansprüche keinesfalls übernehmen. Es ist schließlich nur eine (begründete) Empfehlung. Etwas detaillierter geht Marek im neuen Beitrag auf Filter ein. Am wichtigsten ist, dass Du es konsequent benutzt. Wenn das für Dich bei dem Produkt der Fall ist, dann bleib dabei. Nur weil es besser geht, ist das Produkt ja nicht pauschal schlecht. Da hast Du mit “kling doch gut” sicherlich recht. Auch mit nem Trabi kommt man ans Ziel.

      Ich persönlich habe sie vor einigen Jahren nach wenigen Anwendungen aufgegeben und mag Textur, Finish und Hautgefühl nicht. Das war, meine ich, sogar mein erster, bewusst gekaufter Schutz und ich dachte nur “Oh Sch…, dann lieber Falten”.

      • Danke für Deine ausführliche Antwort, Magi! Ich schätze, ich fand es widersprüchlich, dass Ihr meintet, US-Sonnenschutz enthalte eher altmodische Filter, und dann erwies sich der erste, den ich nachschaute (noch dazu UVA), als ausdrücklich empfohlen. Aber es kommt wohl auf mehr an?
        Ich bin überrascht, dass Du die Creme so doof fandest – ich habe nach diversen anderen Versuchen mit ihr das Gefühl, etwas sehr passendes für meine sehr trockene Haut gefunden zu haben (und deshalb gedacht, sie ist was für alle mit trockener Haut). Sie könnte noch etwas reichhaltiger sein (ich habe eher Löschpapier als Haut). Davor hatte ich Pigmentclar von LRP – die hat denke ich “bessere” Filter und war auch nicht schlecht – hinterließ aber so eine Art glänzende Plastikschicht auf meiner Haut.

        • In diesem Fall spielen noch zwei Sachen mit rein, zum einen ist in den USA maximal 3% BMDBM erlaubt, in der EU sind es 5% und das macht einen deutlichen Unterschied für den UVA Schutz, und dann hat Magi es ja schon angesprochen: hier fehlt die Stabilisierung des BMDBM. Für den Alltag wieder vollkommen okay, bei Sonnenbrandgefahr würde ich mich damit nicht schützen wollen.

        • Ja, es ist nicht einfach gut/schlecht. Avobenzone IST ein altmodischer Filter. Das schließt dennoch nicht aus, dass er gut funtioniert. Dennoch ist er auf andere Filter angewiesen, um stabil zu bleiben. Man kann ihn cool paaren oder “us-amerikanisch” ^^ Du hast ja dennoch Schutz, und wenn Dir die Textur zusagt, ist ja alles im Lot. Je reichhaltiger Du es bevorzugst, umso mehr ist ggf nötig im Laufe des Tages aufzufrischen.

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