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Seifenfans vor – Was ist denn nun so toll an Seife?

Zum Unterschied zwischen Seife und anderen "waschaktiven Substanzen"

Hallo,

nach euren Kommentaren zum Thema “Tenside” habe ich mal mein Wissen zum Thema “Seife” erweitert und hier nieder geschrieben – und was soll ich sagen? Seife werden bei der Hautreinigung einige negative Eigenschaften zugesprochen, die ich Euch auch gleich noch aufzeige. Und da sind alle Seifen-Fans gefragt: Wo seht ihr die Vorteile von einer Reinigung mit Seife?

Die Oberkategorie Tenside teilt sich auf  in Seifen und waschaktive Substanzen. Um diese waschaktiven Substanzen ging es ja in diesem Beitrag.
Nun kam in den Kommentaren die Frage auf, inwiefern sich diese von Seife unterscheiden. Vielleicht könnten „Selbstrührer“ praxisnaher darauf antworten, aber hier mein theoretisches Wissen.

Woraus besteht Seife?
Man nimmt ein echtes Fett und kocht dieses mit Natron- oder Kalilauge. Durch den Prozess der Verseifung entsteht ein Seifenleim. Gibt man dann Kochsalz hinzu, trennt sich Glyzerin in der Seifenmasse und die Seife bleibt quasi übrig.
Echtes Fett + Natron- oder Kalilauge -> Seife + Glyzerin

Nachteile von Seifen:
Da sich in einer Seife Lauge und Fettsäure vereinigt haben, reagiert sie alkalisch. Dies kann sich wie folgt äußern:

  • Wäscht man sich die Haare mit Seife, verbindet sich die Seife mit dem Kalk aus dem Leitungswasser zu unlöslicher Kalkseife. Diese kann man sogar teilweise als weißlichen Belag uf den Haaren sehen.
  • Wäscht man Haare mit Seife, quellen sie auf und sie lassen sich schwerer frisieren. Hier gilt natürlich, dass die Probleme stärker werden, je härter das Wasser ist (sprich: Je höher der Kalkgehalt im Wasser ist).
  • Die Ablagerungen der Kalkseife können hautreizend wirken.

Vorteile von Seifen sind:

  • Bei der Reinigung wird bei verhornten Zellschichten der Fett- und Wassergehalt geschont
  • Seifen werden teilweise von Allergikern besser vertragen.

Wieso schwören dennoch viele Leute auf Seifen bei der Reinigung? Hier mein Erklärungsversuch:
Es gibt die Möglichkeit der Überfettung, d.h. durch die Lauge nicht alle Fette verseift. Man gibt also z.B. Öl hinzu, welches dann noch in dem Endprodukt zu finden ist oder man entfernt das in der Endphase entstandene Glyzerin gar nicht. Seifen können einen unterschiedlichen Grad an Überfettung aufweisen. Dieser mit einer Prozentzahl angegeben. So ganz habe ich noch nicht herausgefunden, wie hoch die Überfettung für unterschiedliche Anwendungen sein soll – ich nehme an, das muss jeder für sich selber herausfinden?

Für alle Interessierten hier auch wieder ein paar Links:

Also, irgendwie klingen die Nachteile von Seife so drastisch, dass ich Euch Seifen-Fans frage: Nutzt Ihr nur überfettete Seifen? Oder nutzt Ihr auch die “handelsüblichen” Seifen? Was für eine Haut habt Ihr und welches ist dafür Eure Lieblingsseife?
Ich selber habe ab und an eine Seife für die Gesichtsreinigung verwendet, bin da aber meist wieder von abgekommen – vielleicht werde ich ja auch bekehrt, wenn Ihr mir sagt, welche Seifen wirklich klasse sind? Danke!

Autor

Seit 2010 Teil der Samstagsschicht und eher die Otto-Normalverbraucherin hier. 1981 geboren; trockene, meist unkomplizierte Haut. Sehr heller Teint. Faible für duochromen Lidschatten, Eyeliner und nicht-dezente Mascara.

  1. So, hier mal mein Senf:
    Das mit dem Kochsalz und der Trennung des Glycerins habe ich noch nie gehört und das wird auch bei Naturseifensiedern so nicht praktiziert.
    Das entstandene Glycerin bleibt also in der Seife.
    Die Überfettung bei handgesiedeten Naturseifen liegt meistens bei 8-15%, das muss aber tatsächlich jeder selbst herausfinden, was die eigene Haut lieber mag.
    Darüber hinaus haben die verwendeten Fette (und auch deren Qualität) großen Einfluss auf die Pflegewirkung. Pure Kokosfettseife wirkt beispielsweise ziemlich austrocknend. Sheabutter oder Babassuöl beispielsweise eher pflegend. Die Mischung machts.
    Im Naturseifenforum wurden von einigen Siederinnen mal sehr interessante Versuche gemacht, indem reine Seifen verschiedenster Fette und Öle verseift und diese Seifen dann getestet wurden.
    Man kann also sagen: je pflegender und hochwertige die Fette/Öle und je höher die Überfettung von Naturseifen, desto pflegender sind sie.

    Ich persönlich benutze nur recht hoch überfettete Seifen (10-15%) und auch nur mit hochwertigen Fetten/Ölen. Am liebsten habe ich reine Babassuseife oder ein Babassu-Shea-Mandel-Gemisch.

    • Es erstaunt mich ein wenig, dass eine Hobby-Seifensiederin noch nie von der Herstellung von Kernseife gehört hat.

      Kernseife ist die Grundlage jeder industriell hergestellten Feinseife/Toillettenseife. Diese Feinseifen werden je nach gewünschen Eigenschaften mit entsprechenden Inhaltsstoffen aufgewertet. Das Glyzerin verbleibt also nicht, sondern wird hinterher wieder hinzugefügt (besonders viel in den sogenannten Glycerin-/Transparentseifen) – Fette genauso.

      Die Dove ist übrigens keine echte Seife sondern war das erste sogenannte Syndet (synthethische Detergenzien/Tenside)
      am Markt und existiert seit 1953. Also im Grunde der Vorläufer der synthethischen Flüssigseife. Streng genommen ist sie auch kein reines Syndet, denn sie ist eine sogenannte Kombo-Seife, also eine Mischung aus echter Seife und Syndet (und Feuchtigkeitscreme ;).
      Ich finde sie funktioniert ziemlich gut, wenn nur der weibliche Duft nicht wäre.

      Vorteile der Seife:
      – Haptik. Ich mag Flüssigseife einfach nicht. Glitschig, flutscht mir immer die Hälfte durch die Hände.Als Mann (keiner dieser Metrosexuellen Hipster) bevorzuge ich ein Seifenstück. Ich liebe es mich damit von Kopf bis Fuss einzuschäumen. Schäumen bis der Arzt kommt, wie im Hammam.
      -Duft. Kein Unisex-Einheitsbrei wie bei den ganzen Duschgelen/Shampoos. Klasse sind auch männlich deodorierte Seifen wie die Deo-Seife, Nautik oder Adeventure von Kappus. Die Auswahl für Frauen ist wie immer 1000x grösser.
      – Kosten. Flüssigseife besteht zu 90% aus Wasser. Das kostet. Besser wären Konzentrate (wie Spülmittel) die man Zuhause selber verdünnt… würde aber nicht soviel Geld bringen wie Wasser verkaufen. Seife ist spottbillig und hält vergleichsweise lange. Lässt sich ewig lagern ohne schlecht zu werden, braucht keine Konservierungsstoffe.

      -Ökonomischer/Okologischer. Sowohl bei der Herstellung und, dem Transport (kein Wasser) als auch von den Inhaltstoffen. Kein Plastik als Umverpackung nötig. Kann nicht auslaufen.

      -Eignet sich prima zur Rasur. Wer dem Enthaarungstrend (auch als Mann) folgt kann ich es nur ans Herz legen einfach mal normale Feinseife für die Rasur zu benutzen. Einfach den Körper einseifen und loslegen. Als Aufschäumhilfe kann ich einen Duschpuschel oder ein Seifennetz empfehlen.

      Nachteile
      -Alkalisch. Keine Ahnung ob das wirklich ein Nachteil ist, Nach dem Duschen fühlt sich die Haut richtig Sauber an. Das Fett ist weg.
      Syndets/synthetische Tenside enthalten oft Silikone und Mikroplastik damit sich die Haut hinterher schön geschmeidig anfühlt. Der PH-Wert kann bei Syndets reguliert werden (Shampoo nicht als Duschgel benutzen!). Das Fett (also der Säureschutzmanten) ist aber trotzdem weg. Dafür reicht schon warmes Wasser!
      Eincremen muss man sich nach der Dusche sowieso.

      -Kalkseife: Diese empfinde ich tatsächlich als grössten Nachteil der Seife. Aber nur beim Haarewaschen und putzen der Wanne Bei hartem Wasser kann das RICHTIG lästig sein. Aber es gibt eine Lösung: Essig. Nachde ich die Seife ausgewaschen habe, sprühe (Apfel- oder Tafel-/Brantwein-Essig) mit einer Sprühflasche direkt auf’s nasse Haar massier ihn kurz ein und Wasche ihn sofort wieder aus.
      Das hat meiner Meinung nach den gleichen Effekt wie eine saure Rinse.
      Warmes Wasser und alkalisches Seifenwasser lassen die Haare stark aufquellen.
      Durch den Essig legt sich die Schuppenförmige Schicht der Haare wieder an. Ist imho besser als jeder Conditioner. Danach lassen sich die Haare super kämmen. So haben das schon Oma und Uroma gemacht und ich wette die Arabischen Frauen im Mittelalter wussten auch was eine saure Rinse ist (vlt mit Zitronen – Zitronensäure geht genauso und riecht nicht). Denn die Araber haben die Seife in ihrer heutigen Form ja bereits im 7 Jhd. erfunden.

      Die beste naturbelassene Allroundseife zur Körperpflege ist meiner Meinung nach dann auch die “Nablus-Seife”, aus Nablus/Palästina (bitte nicht die israelischen Knock-Offs gleichen Namens kaufen). Der Geruch ist Naturbelassen, und entspricht der einer reinen Olivenölseife (nicht parfümiert). Prima zum Haarewaschen geeignet. Vermutlich die älteste noch produzierte Seife, neben der Aleppo-Seife (die noch Lorbeeröl enthält – vertrage ich nicht):

      http://www.faz.net/aktuell/stil/leib-seele/seifenproduktion-nach-alter-tradition-in-nablus-14690472.html
      https://www.youtube.com/watch?v=aWmFMDr7y0U

      Haut und Haar brauchen, wie immer, eine gewisse Zeit für die Umstellung.

    • Danke für deine Infos – die klare Einteilung der unterschiedlichen Fette in mehr oder weniger pflegend fehlte noch im Artikel! Ich hatte keine Anhanltspunkte, welche Überfettungsgrade sinnvoll sind.

  2. Ich benutze sehr gerne Seifen zur Körperpflege, mittlerweile viel lieber als Duschgel.
    Allerdings nutze ich nur Naturseifen mit recht hoher Überfettung.
    Die handelsüblichen Seifen von Dove, Fa und wie sie nicht alle heißen mag ich überhaupt nicht – die trocknen meine Haut nämlich komplett aus und ich bin die ganze Zeit am Kratzen.
    Mit den Naturseifen habe ich da allerdings gar keine Probleme – die pflegen meine Haut streichelzart, ich müsste mich noch nichtmal eincremen.

    Und auch für meine zickige Gesichtshaut ist Seife eine Offenbarung. Also zumindest Salzseife, die hoch überfetteten Seifen benutze ich fürs Gesicht nicht. Seit ich für die Gesichtsreinigung Salzseife benutze, ist die Haut viel schöner. Meine Gesichtshaut ist zart und ich habe kaum noch Unreinheiten. Creme brauche ich auch keine mehr 🙂

    Für das Gesicht bin ich nun dauerhaft bei der Salzseife Teebaum von Waldfussel angelangt.
    Für den Körper benutze ich alle möglichen Naturseifen, was mir gerade gefällt. Die gibts ja mittlerweile auch in allen möglichen Duftvarianten 🙂 Am liebsten nutze ich hier die Seifen von Waldfussel, Wolkenseifen und dem Seifenparadies.

    Zu allen Siederinnen findest du ja auch in den Arkaden bei den Junkies Informationen, da kannst du auch nachfragen wenn du irgendwelche bestimmten Wünsche hast. Da die Siederinnen selbst auch mitposten, können sie dir auch sehr gute Empfehlungen geben, die auf deine Haut abgestimmt sind.

    Ich für meinen Teil möchte auf keinen Fall auf Naturseifen verzichten. Mittlerweile ist mein Seifenvorrat sogar um einiges größer als mein Duschgelvorrat. Mein Duschgel nutze ich quasi gar nicht mehr und brauche es nun als Badezusatz auf, weil ich unter der Dusche dann doch der Seife den Vorzug gebe.

    • Liebe Bianka,
      vielen Dank für deine Tipps! Ich glaube, ich habe noch nie bewusst eine Salzseife genutzt…denke, ich werde mich auch mal genauer bei den Shops umschauen, die du erwähnt hast. Ich glaube, ich war schon in allen, denn, wenn ich auch kein Mitglied bei den BJs bin, so bin ich durch Recherchen auch auf den entsprechenden Thread gestoßen. Danke für die Erinnerung! Suche ihn gleich noch einmal…

  3. Ich persönlich find’s schade, dass Seifen so “unpopulär” sind, weil sie mir eigentlich bessere Dienste leisten, als flüssiges Waschmittel.
    Ich habe anfällige Haut (leichteste Neurodermitis) und nutze eine Alverde Seife zum Händewaschen und die Totes Meer- Seife (ich dachte es sei die von Schaebens, aber google sagt wohl gibt keine..ist auf jeden Fall eine blaue). DIE hilft mir sehr gut!

    Ich glaube, es ist bei vielen in Vergessenheit geraten, dass man früher SEHR GUT ohne Flüssigseife auskommen und dennoch super sauber/duftend daherlaufen konnte! Mir ist diese Waschzeug-Vielfalt eh ein Graus und es gibt keinen Vorteil davon, außer dem Bisschen Entgegenkommen meiner Bequemlichkeit, 3 Sekündchen mehr für den Seifenbar zu investieren, als einmal fix auf den Drücker des Seifenspenders zu drücken.
    Schade.

    Ein Siegeszug für Seifen!!

    • Hallo,
      ich stimme dir teilweise zu – ich finde Flüssigseifen so in Gästebädern, öffentlichen Toiletten etc. eigentlich ziemlich praktisch. Wenn ich irgendwo zu Gast bin und da liegt dann so eine olle, abgenöppelte Seife mit Rissen, habe ich gleich wenig Lust, die anzulangen, wenn ich ehrlich bin. Da mag ich die Spender ganz gerne…Aber ich glaube, es ging ja eher um den persönlichen Gebrauch… fiel mir nur gerade ein.
      LG

  4. Wir hatten das Thema auch einmal kurz im Unterricht angesprochen. Meine Lehrerin meinte damals auch, dass richtige Seifen viel besser seien als diese ganzen flüssigen Seifen und Duschgels, da diese wohl viel mehr “schlechte” Zutaten hätten und somit auch mehr Allergien auslösen können und bei vielen sehr austrocknend wirken. Sie hat uns sogar allen dazu geraten, auf Seifen umzusteigen .. ich habs mal ausprobiert und gemerkt, dass diese Seifen meiner Haut auch viel besser tun .. Mein Freund hat auch immer ganz trockene Hände von Flüssigseife bekommen; jetzt wo er eine Kernseife benutzt, geht es seinen Händen viel besser =)

    • Das ist ja interessant – du findest sogar so “einfache” industriell hergestellte Seifen ohne Überfettung besser als Flüssigseife? LG

      • Ich bin ein Flüssigseifenfan. Ist aber nicht ganz so billig wie herkömliche Seife. Zudem finde ich, dass normale Seife meine Haut schnell austrocknen lässt.

        • Ich bin auch jetzt schwach geworden bei der Balea-Karamell-Seife…aber ich glaube, danach probiere ich auch einmal Naturseifen aus. Ich merke ja schon, dass die Flüssigseifen leider nicht so arg pflegend sind.

  5. Ich kann mich den Naturseife Freunden nur anschließen: Ich komme damit mindestens genauso gut, eher besser zurecht als mit Duschgelen (vorallem im Winter).

    Ich würde aber auch niemals auf die Idee kommen die Handwaschseifen für den ganzen Körper zu nehmen, da braucht’s schon etwas “exklusiveres”, da es ja nicht nur um die “Dreckentfernung” geht sondern auch im Pflege.

    Beim Händewaschen brauche ich nicht unbedingt eine teure Lush Seife oder etwas von einer Seifensiederin, denn danach creme ich sowieso jedes Mal direkt ein und kann nicht über trockene Haut klagen.

    Haare waschen mit Seife kommt für mich nicht in Frage, da bin ich für “stinknormale” Shampoos. 😉

    • Hallo Steffie,

      was für Seifen findest du denn gut als “Duschgel-Ersatz”? Ich habe auch eher trockene Haut und wäre da an guten “Körper”-Seifen interessiert…
      Und: Nimmst du dann so einen Seifen-Sparer? (Oder wie heißen diese Dinger aus so einem löcherigen Material, in die man sie Seife steckt, damit es richtig schäumt?) LG

      • Die Seifen die ich am liebsten als Duschgelersatz hernehme sind meistens welche mit hohen Anteilen an verschiedenen Buttern (zB Sheabutter). Sehr gute Erfahrungen habe ich da speziell mit Wolkenseifen (Anne Schaaf) gemacht, die Seifen sind immer sehr cremig und lassen sich leicht aufschäumen und die Düfte sind himmlisch 😉 .
        Auch bei Lush und Heymountain gibt es einige tolle cremige Duschseifen, allerdings sind hier nicht alle super cremig und weich im Schaum, es gibt auch immer mal welche, die nicht so pflegend sind. Bei Heymountain sind die Kremeseifen richtige Pflegebomben, enorm cremig und weich – man merkt stark, wieviel Butter sie enthalten.

        Was anfangs etwas seltsam wirken kann, wenn man mit Seife zum Duschen noch nicht so vertraut ist, ist dieses “Brems-Gefühl” wenn man sie abwäscht. Es “stoppt” dann so wenn man über die Haut streicht.

        Die sehr cremigen Seifen verwende ich auch als Rasiergelersatz, Zeitersparnis wird heutzutage ja großgeschrieben ;).

        Auch für’s Gesicht habe ich schon einige Seifen positiv getestet, zB Salzseife (Wolkenseifen) oder die Calendula von Olivia.

        Ich hoffe ich konnte dir einen kleinen Einblick geben, wenn du noch mehr wissen magst, ich antworte gern!

        Auf meinen Blog findest du auch einige Seifenposts – und demnächst eine Blogwoche in Zusammenarbeit mit Wolkenseifen, da kommen auch nochmal einige Posts zu einzelnen Seifen. Vielleicht hilft dir das ja bei einer möglichen Kaufentscheidung.

        Viele liebe Grüße
        Steffie

    • Also ich benutze da zum Teil den ‘Rockaholic All Access Go Anywhre Shampoo Bar’ von TiGi, gerade auf Reisen etc und diese Haarseife ist total toll, bin sehr begeistert. Reinigt Rückstandslos, greift die Haare net an, wirkt also nicht zu basisch auf die Haarschäfte, kannst gut durchkämmen.
      Man dqrf halt nur nicht einfach Kernseife oder so für die Haare benutzen -es sei denn,man ist auf dreadlocks aus 🙂

      • Hallo Nadine,

        nee, den Dreadlock-Look mag ich persönlich nicht haben ;o) Nimmst du danach trotzdem noch einen Conditioner? Oder reicht da etwa die Seife?
        LG

  6. Eine Wissenschaft für sich 🙂
    Ich hab Seife bislang eigentlich nur zum Händewaschen benutzt…

    • :o))
      Das trifft es ganz gut – aber das war auch vorerst der letzte Artikel zum Seifen-Telekolleg…gibt ja noch andere spannende Themen… LG

  7. Also ich rühre selbst Seife und mag diese definitiv lieber als Duschgel oder die Industrieseife.
    Letztere unterscheidet sich nämlich tatsächlich darin, dass man sie “aussalzt”. Das macht die Industrie, weil Naturseifen nämlich eine Trocknungs-/Reifezeit von Mindestens! 4-6 Wochen haben, und die entfällt durch das Entfernen von Glycerin und allem anderen.
    Die Kalkseifen kann man übrigens umgehen, wenn man die Lauge mit Zitronensäure anrührt, das dabei gebildetet Natriumcitrat bindet die Calcium- und Magnesiumionen des Leitungswassers und so können sich keine Kalkseifen bilden.
    Überfettungsgrade sind Geschmackssache, pi mal Daumen sagt man:
    0-4% Überfettung für Haarseifen
    5-10% für “normale” Seifen zum Duschen/Händewaschen
    11-15% für extra pflegende Seifen

    Es gibt auch Sieder die über 15% gehen, das Problem bei diesen Seifen ist, dass sie schneller anfangen zu ranzen.

    • Liebe Helix,
      vielen Dank für deine “Hersteller”-Erfahrungen! Auch besonders für die Einschätzung bezüglich der Überfettungs-Grade.
      Ja, ich hatte mich “früher” immer gefragt, warum manche Seifen vor dem Gebrauch so lange liegen müssen und manche nicht, wieder was gelernt! :o)
      LG

    • salz wird auch bei normalenshampoos zugeführt, zum teil auch bei duschgels usw.
      man erkennt den unterscheid sehr schnell wenn man mal ein ph neutrales shampookonzentrat in der hand hatte, das ist seeeehr viel flüssiger.

      bei shampoos wird z.b. salz zugeführt, damit die flüssigkeit ‘aufgeht’ und sich verdickt.
      nimm 100ml konzentrat, kipp salz zu und du bekommst bis zu 500ml ‘normalshampoo’ raus.
      seit wir bei uns im salon neue shampoos benutzen, sind meine hände auf einmal nicht mehr so kaputt, keine rötungen und schuppungen mehr -mein hautarzt hats darauf geschoben.

      • Kannst du erklären, wie Salz das Shampoo andicken soll?
        Ich hab noch nie gehört, dass Salz konsistenzgebend wäre aber ich bin auch überhaupt nicht fit in Chemie.
        Die Shampoos, die ich bisher selbst hergestellt habe, bestanden aus Wasser, Tensiden und Wirkstoffen und zum Andicken habe ich ausschließlich Verdicker wie Xanthan oder Rewoderm benutzt.

  8. Also ich benutze nur überfettete und handgesiedete Seifen. Am liebsten vom Seifenparadies.

    Die Vorteile: meine Haut ist viel weniger trocken, seitdem ich nur noch Seifen benutze. Und da, obwohl wir sehr hartes Wasser haben. Das mit der Kalkseife ist also vielleicht doch etwas übertrieben. Wo ich Probleme damit hatte, war bei der Haarwäsche mit Seife. Da hilft aber eine saure Rinse mit Zitronensaft. Dafür hatte ich dank Haarseifen weit weniger Kopfhautprobleme…

    Am besten liest du mal in meinem Blog die Seifenberichte, da steht eigentlich so ziemlich alles drin, warum ich lieber Seifen benutze 🙂

    • Liebe Michaela,
      vielen Dank für deinen Hinweis! Ich selber habe bisher auch in einem Gebiet mit sehr hartem Wasser gewohnt…da war es immer das absoluet AHA-Erlebnis, wenn man mal irgendwo andesr mit weicherem Wasser die Haare gewaschen hat. Stimmt, den Härtegrad des Wassers muss man auch immer berücksichtigen, danke für den Reminder!
      LG

  9. Ich nutze handgesiedete Seifen gern für die Hände, die so weniger trocken oder rissig sind. Im Gesicht allerdings hat die Salzseife bei mir nur Schaden angerichtet. Die Haut extrem ausgetrocknet und Ausschlag verursacht. Mit dem kämpfe ich heute noch.

    • Liebe hoppsala,
      das hört sich ja nicht gut an. Hoffe, du bekommst das schnell wieder in den Griff. Ärgerlich, wenn man seiner Haut etwas Gutes tun möchte und es geht nach hinten los…
      LG

  10. Also ich bin auch vor einiger Zeit auf die hangesiedten Seifen umgestiegen. Und das ist wirklich ein himmelweiter Unterschied zu den handelsüblichen Seifen, denn von denen habe ich immer trockene und rissige Haut bekommen. Von den hangesiedeten nicht. Mein Haut spannt im Grund gar nicht mehr nach dem Duschen oder Gesicht waschen. Für´s Gesicht haben sich bei mir auch die Salzseifen bzw. welche mit totem Meer Salz Anteil bewährt.

    Bei den Haaren bin ich zur Zeit bei den Shampoos von Aubrey Organics hängengeblieben. Kam mit Seife aber auch zurecht, wenn ich anschließend eine saure Rinse mit Essig gemacht habe, das spült die Kalkseifenreste raus und schließt auch die Haarstruktur wieder.

    LG, mimue

    P.S.: außerdem liebe ich den Geruch der hangesiedten Seifen, riechen viel besser als die Duschgels und man kann sie schön im Schrank lagern, dann riecht auch die Wäsche danach:D

  11. Ich glaube, der schlechte Ruf von Seifen beruht darauf, dass die allgemein bekannten Seifen doch Syndets sind oder nicht? Gehärtete Tenside (siehe Zaz’ letzte Folge), wenn ich mich nicht irre. Ich bezweifle, dass FIGHT CLUB abschreckend genug war 😉

    Ich kannte Seife auch aus meiner Kindheit nur als austrocknendes, chemisch riechendes Stück, dass in den Augen brannte und alles andere als pflegend war. Zudem gibt es die “schicken” Seifen auf dem Markt, wie diese transparenten Glycerin-Seifen, die total interessant aussehen, aber ebenfalls so gar nix bewirken. Last but not least trägt LUSH auch nicht unbedingt dazu bei bis auf schöne Farben und leckere Düfte Seifen als etwas Pflegendes darstehen zu lassen.

    Für mich gibt es unterm Strich die:

    Reinigungsseifen (Arztseife, Gallseife, Drogerieseife)
    Geschenkseifen (hübsch und lecker – pendant zum Duschgel)
    die Naturseifen (Reinung, Pflege und Genuss in einem)

    Von Haarseife bin ich aber vorerst weg. Ich persönlich zähle Shampoo Bars aber nicht zu Seifen, weil das hier angesprochen wurde. Und auch im Gesicht bescherten mir die Exerimente mit Seife leider nichts Gutes. Es WIRD sicherlich für mich optimierte Seifen für den Zweck geben, aber keine Experimente mehr. Für den Körper aber nichts Anderes mehr. Ich habe zwar Duschgel, weil die sehr gern einem geschenkt werden, aber die brauche ich schmerzlich auf…

  12. bei dem thema seifea<Yn scheiden sich auch bei uns die geister, die einen benutzen lieber syndets, die anderen seifen. ich habe sehr lange eine gesichtsseife von lush verwendet, fresh pharmacy, gegen meine unreine haut.
    allerdings war mir dass dann mit der zeit zu entfettend, darum bin ich auf seifenfreie waschlotion umgestiegen.

    ich finde, jeder muss selbst testen was er verträgt und was nicht 🙂

    • Es gibt Menschen, die “lieber” also wirklich gern Syndets verwendet? Oder zwangsläufig? Das ist für mich wie Klopapier: wenn ich könnte, würde ich darauf verzichten, aber es geht halt nicht. Was findet man denn gut an Syndets (wenn man nicht wegen Allergien oder was weiß ich) darauf angewiesen ist? Ich bin völlig platt!

      Ich zähle aber auch FRESH PHARMACY nicht zu den Seifen. ISt das wirklich eine? Bei mir hat die ähnlich wie bei dir gewirkt, aber ich fand die so unglaublich unseifig – alles, was ich an Seifen liebe, konnte die gar nicht. Bis auf das Schäumen, aber da wäre man wieder bei Syndets. Das können die auch XD

      • arrgh genau darum hasse ich lush: die fresh pharmacy ist nämlich gar keine seife, sondern tensid in blockform. seifen sind nämlich nur die natrium- bzw. kaliumsalze von fettsäuren (wie zaz richtig beschrieben hat reagieren bei der verseifung fett + natron/kalilauge zu seife und glycerin). das haupttensind in der fresh pharmacy ist dagegen natriumlaurylsulfat, also ein fettalkoholsulfat und somit ein “chemisches” tensid.

  13. Ich will unbedingt mal Naturseife ausprobieren… Duschgel find ich irgendwie blöd und benutz ich kaum. Was mich von solchen Experimenten aus Onlineshops meistens abhält, sind die hohen Versandkosten. 🙁

  14. Ich habe mich schon länger von der stinknormalen Seife distanziert und mag alle Flüssigseifen. Das hat einen ganz einfachen Grund. Ich mag das Mousse und es ist viel glitschiger in der Hand, das finde ich super! Dann hat diese Flüssigseife auch noch so viele Geruchsvariationen, dass ich oft gar nicht weiss, welches ich nehmen soll! Super genial! Und das letzte Sahnehäubchen ist wohl, dass ich Badezusätze in flüssiger Form auch total gern habe. Da schäumt sich das in der Wanne so genial auf! :rotfl:

  15. Also ich habe das so eine Allergie, die es nicht zulässt, dass ich Seife nehme. Ich vertrage die Handseifen so gut wie gar nicht. Da bekomme ich meistens Bläschen davon und es juckt ganz toll. Bei Flüssigseife geht es hin und wieder….naja, aber Seife ist so oder so nicht so gut finde ich. :-((

    • Bei mir ist es auch so. Alle loben immer die handgesiedeten Naturseifen in den Himmel und ich finde sie vom Konzept her auch toll (sparsam im Verbrauch, keine nennenswerte Verpackung etc.), aber das funktioniert bei mir nicht wirklich. Ich habe extra pflegende Seifen von Waldfussel bestellt, aber Seifen trocknen einfach meine Haut aus. Und mit der Zeit bekomme ich dann Bläschen auf den Händen.

      Vielleicht regeneriert sich mein Säureschutzmantel nicht schnell genug? Weil der ph-Wert ist ja der Hauptunterschied zwischen Flüssigseife zB von lavera und Seifenstücken.

      Ich verwende allerdings nur Naturkosmetik, dh. es kann sein, dass konventionelle Flüssigseifen und Duschgele noch viel schlimmer auf meiner Haut wären.

  16. Wenn man ne Saure Rinse macht verschwindet der Kalk in den Haaren und die Haare werden glänzend und weich 🙂 somit sind keie Nachteile mehr zu vernehmen!!

  17. Seit einigen Monaten verwende ich nur noch handgesiedete Naturseifen für Körper- und Gesichtspflege. Ich habe sehr trockene Haut weswegen ich fürs Gesicht eine stark überfettete Salzseife verwende und für den Körper eine 20% überfettete Seife verwende. Meine Haut liebt Seife und ich hab Duschgels komplett aus meinem Bad verbannt. Meine tausenden Cremes und Salben für einzelne wehwehchen habe ich auch aussortieren können. Es gibt nur noch eine Tages- und Nachtcreme fürs Gesicht und eine Bodylotion. Für die Haarpflege verwende ich Shampoobars – mit Seifen kam meine Kopfhaut nicht zurecht und die saure Rinse war bei mir sehr aufwendig da wir sehr sehr kalkhaltiges Wasser haben und eine Spülung überhaupt nicht ausgereicht hat. Shampoobars sind ne nette Sache, ich acht immer darauf dass sie komplett Naturkosmetik sind und find sie super zum Reisen (ich bin viel unterwegs und sie nehmen einfach kaum Platz weg). Natürlich haben diese Bars nichts mit Seifen zu tun, sondern sind nur festes Shampoo. Auch wenn nicht Naturkosmetik: Da mag ich auch die Shampoobars von Lush sehr gerne, die machen tolle Haare und meine Kopfhaut wird nicht gereizt. Nur die Lush Seifen sind ne Katastrophe – ich glaube die sind einfach nicht hoch genug überfettet, die müssen ja auch ne bestimmte Haltbarkeit aufweisen und das geht nicht Hand in Hand mit einer hoch überfettenden Seife. 🙂 Übrigens immer her mit euren Tipps wo man tolle Naturseifen herbekommt, egal ob Läden oder online-shops 😉

  18. Hallo
    Ich benutze seit über 2 Jahren Naturseifen zum duschen, nach vielenausprobierten Seifen,finde ich die Seifen von der Seiffenmanufaktur Uckermark am pflegensten.
    Ich habe sehr trockene Haut, aber seit ich die Seifen von der Uckermark nehme hat sich das gebessert. Statt einem Spannungsgefühlnach dem Duschen vergesse ich oft mich einzucremen.

  19. vollkommenmer unsinn. so ein schwachsinn habe ich noch nie gehört. total vieleunwahrheiten. bevor man sowas veröffentlicht sollte man über wirkliches wissen verfügen.

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