Mein Einstieg in die Sucht

Ich dachte, ich sollte meinen kleinen Werdegang verbreiten. Denn im Prinzip war meine Reise durch das Schminkiland recht geradeaus.

NATÜRLICH machte auch Magi ihre ersten Versuche mit Mamas kleinem aber feinem Bestand. So hatte meine Mama aus irgendeinem Grund den weltbesten Highlighter unbekannter, uralter Marke, den ich völlig leer gemacht habe ohne Möglichkeit auf Ersatz.

Zu meinem Glück war auch meine Mama im Besitz von Pinseln, daher bin ich vom Anfang an mit einem AVON Pinsel, den ich immernoch habe, ausgestattet gewesen und verwendete ihn für mein allererstes, echtes Quartett aus dem Sonderpostenladen für vielleicht 1,99DM an Stelle von irgendwelchen Schwämmchenapplikatoren. Und da war ich bereits 15, denke ich. Also eher Spätzünder. Es war eine beige-bis-braun-Schattierung und ich verwendete sie zu jeder Party. Da ich aber bereits Jahre vor dem wirklichem Hantieren mit dekorativer Kosmetik die Artikel und Anleitungen in Frauenzeitschriften verschlungen hatte, waren auch meine ersten „Werke“ mit Highlighter und Banane versehen. Natürlich mehr gewollt als gekommt, aber Dank einem 10-DM-Pinselset von Karstadt mit einem wirklich hervorragendem, fluffigem Pinsel, der leider irgendwann zerbrach, gar nicht einmal so übel waren.

Ich finde, dieser Einstieg ist, zumindest laut dem, was ich sonst so kenne, gar nicht so gewöhnlich. Meine Liebe zu bunteren Nuancen weckte dann allerdings eine der häufigen Beilagen in den genannten Zeitschriften: ein kleines Prospekt vom LE CLUB DES CREATEURS DE BEAUTE – ein Versandhandel des Konzerns L’OREAL. Dort kaufte ich den „berühmten“ Vert et RoseMonobulle (so heißen die Einzellidschatten), der wirklich ein einmaliger, wunderschöner Lidschatten ist. Mir zwar nicht so gut steht, dennoch von mir regelmäßig ausgeführt wurde. Und das entwickelte sich zu einer kleinen Sammelleidenschaft, wie man auf dem Bild oben sehen kann. Ich sammelte die Lidschatten, die ich wirklich für nach wie vor sehr gut halte – mit einigen, wenigen Ausnahmen – und kaufte sowieso fast alles ausschließlich in deren Online-Shop (Foundation, Mascara, Shampoo, Cremes…).

Inzwischen habe ich nur noch wenige davon, weil sie an MAC und meinen eher kräftigen Geschmack nicht ganz heranreichen, aber mit 50%-Aktionen kosten sie rund 6€ und dafür sind sie wirklich OK. Danach folgte ein kleines Intermezzo mit BENEFIT. Über Internet-Recherchen zu der kitschigen Marke, entdeckte ich dann auch BOBBI BROWN und MAC und recherchierte auch hier weiter. Zu dem Zeitpunkt gab es keine der Marken in näherer Umgebung. Und so fand ich mein Heimatforum – die Beautyjunkies, wo ich nach wie vor aktiv bin.

Mir bleib der Weg über Fehlkäufe und viel Testen irgendwie erspart, was man sowohl positiv als auch negativ auslegen kann. Marken wie p2, Essence, Nivea, Manhattan habe ich in meiner „Beauty-Entwicklung“ völig übersprungen und entdecke sie erst jetzt für mich.

Verratet ihr mir, was so eure ersten Schritte in die Beauty-Welt waren?

9 Kommentare
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  1. toller blog! 😀

    hab dich bei mir verlinkt hoff es ist ok?

    lg

    aurela

  2. Aber sehr gern. Ich kümmere mich hoffentlich bald um eine Blogroll

  3. Hallo Magi,
    mein erstes Make Up Intermezzo war auch mit Mamas Make Up. Das habe ich schön auf dem weißen Teppich meiner Tange verteilt. War sicher ein Kunstwerk! 😉
    Ich verfolge deinen Blog jetzt seit einigen Tagen! Ich bin übrigens beim Hamburg Treffen mit in dem Café gewesen, bin eine Freundin von Mara 🙂

    Liebe Grüße!!

  4. Huhu, oh wie schön – ein bekanntes GEsicht *wink* Ui, weißer Teppich klingt natürlich nach "leerer Leinwand"… Designerstück kreiert.

  5. Bei mir war das lange nicht so professionell, hab mit blauem Lidschatten und Mascara angefangen und irgendwann war ich dann bei Flüssigeyeliner angekommen.

    Den Le club hab ich auch als Jugendliche kennegelernt ; )

    Erst vor 2 Jahren ungefähr hab ich mich richtig mit Make-up begonnen auseinander zu setzten…. und jetzt kann ich nicht genug davon bekommen!

  6. also ich glaube vor ca 2 Jahren bestand mein tägliches Make-up aus etwas billiger, schlecher Foundation, Mascara und schwarzem Eyeliner in der Waterline…das wars auch schon…ab und zu vllt mal etwas rosa auf dem lid..aber nie mehr

    Mitlerweile bin ich aber ein richter MAC Junkie geworden mit teilweise sehr farbenfrohen Make-ups…und ohne fluidline gehts gar nicht mehr….dafür aber auch ne leere Brieftasche xD

  7. Ne dicke Brieftasche ist ja auch völlig unschick 😛

  8. Meine Schwester ging voran, ich ging ihr hinterher 😉 Ich musste ihr immer als Schminksklave hinhalten. Mensch, wie neidisch ich auf ihre MAC Sachen war & auf ihre Kevyn Aucoin Bücher.

  9. hatte als kleines kind hatte ich so nen schminkkopf, der nicht mehr so gut ausschaut. ein bißchen hab ich da auch die haare verschandelt. dann hatte ich einen braunen ellen betrix lidschatten. danach fings mit agnés b. -sachen an. irgendwie hast du schönere farben wie ich. jedenfalls, dann wurde ich von youtube-videos angefixt: einige drogerie-sachen sind eingezogen, mac, the she space, madminerals, nyx, urban decay und nars. und langsam sollte ich wieder mit dem kaufen aufhören… art decco find ich auch nicht schlecht, auch wenn die lidschatten keine schönen namen haben. so jetzt weißt es….

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