Wie experimentierfreudig seid Ihr?

Über unterschiedliche Arten der Haarpflege

Eigentlich habe ich in diesem Jahr keine guten Vorsätze, aber: Die Serie zum Thema Shampoo wollte ich doch einmal weiterführen...

Eigentlich habe ich in diesem Jahr keine guten Vorsätze, aber: Die Serie zum Thema Shampoo wollte ich doch einmal weiterführen. Und daher hier ein kleiner Post, der für manche unter Euch vielleicht nichts Neues darstellen wird – für andere aber vielleicht komplett neue Möglichkeiten eröffnet: Zu welcher Gruppe gehört Ihr?

Heute geht es um unterschiedliche Arten der Haarpflege/-reinigung:

  • Shampoonieren: Wir alle kennen seit unserer Kindheit das Ritual des Haarewaschens: Haare anfeuchten,  einshampoonieren, ausspülen. Im Anschluss kann dann ein weiterer „Waschgang“ mit Spülung/Kur erfolgen.
  • Conditioner Only: Darauf aufmerksam wurde ich erst durch amerikanische Blogs und ich muss gestehen: Ausprobiert habe ich es noch nicht. Hierbei ersetzt man das Shampoo durch einen Conditioner/eine Spülung. Diese weisen i.d.R. eine geringere Waschwirkung und eine höhere Pflegewirkung auf als Shampoos. Also vielleicht eher etwas für Personen mit trockener, sensibler Kopfhaut. Allerdings gibt es Hinweise, die Reinigungswirkung dadurch zu erhöhen, dass man die Einwirkzeit auf zehn Minuten erhöht. Hier stellt sich mir die Frage: Erhöht dies nicht auch die Gefahr möglicher Irritationen?
  • Wasserwäsche: Eine nochmalige Reduzierung: Die Haare werden lediglich mit Wasser gewaschen. Wenn ich Einträge in Haarforen richtig verstande habe, ist der Hintergedanke, dass die Kopfhaut komplett in Ruhe gelassen werden soll, somit weniger Fett produziert und so nach und nach eine Regulierung stattfindet, so dass die Wasserwäsche ausreicht. Bis man zu diesem Stadium kommt, muss man wohl teilweise echt durchhalten und mit fettigem Haupthaar leben. Hat das jemand von Euch durchgezogen?
  • Seifenwäsche: Mit speziellen Haarseifen (zum Thema Seifen hier ein Eintrag) werden die Haare gereinigt. Besonders bei kalkhaltigem Wasser sollte man danach eine saure Rinse anschließen (Mischung aus Wasser, Zitrone und/oder Essig, welche man ausspült). Ich habe mir auf einem wunderschönen Mittelalterweihnachtsmarkt eine Haarseife gekauft und überlege nun, diese länger zu testen. Hat jemand von Euch mit Haarseifen Erfahrungen gemacht, gerade bei colorierten Haaren?

Ich war bisher eher der 0815-Shampoo-Nutzer, aber wäre eventuell auch für andere Möglichkeiten offen.  Wobei ich mir eigentlich denke: nicht zu viele Experimente, wenn es auch so ganz gut läuft, aber wer weiß, was ich somit verpassen würde an Haarwundern! Wie sind Eure Erfahrungen?

92 Kommentare
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  1. Ich denke Die nur-mit-wasser-wasch-Methode ist eine gute Methode um sich daran zu gewöhnen vielleicht nur einmal die Woche die Haare richtig zu waschen. Also das denk ich wuerd ich testen 🙂

    Mushroom<3

    • Da hast du echt Recht, vielleicht mal ab und an eine Nur-Wasser-Wäsche einzulegen, könnte ich mir auch echt gut vorstellen. Muss ja nicht „ganz oder gar nicht“ sein, das Experimentieren.

  2. Ich wasche mir normalerweise die Haare nur mit Shampoo. Danach spüle ich mit richtig kaltem Wasser nach, um die Schuppenschicht zu schließen. Eine Spülung mache ich fast nie und wenn, dann lasse ich sie nur kurz einwirken und erst dann kommt das kalte Wasser. Ich habe einfach zu feine Haare, um viel herumzupflegen und glücklicherweise sind meine Haare auch gesund und haben nie Spliss.
    Ich habe auch schon ein paar Mal mit Lavaerde gewaschen. Waren einmal so Fertigdinger und einmal Pulver zum Anrühren (eine totale Sauerei) von Santé bzw. Logona. Fand die Reinigungswirkung ganz gut, aber es dauert so lange bis man alle Rückstände komplett herausgewaschen hat. Liegt vielleicht am kalthaltigen Wasser? Also für mich nicht praktikabel.
    C/o finde ich sehr interessant, aber ich glaube es eignet sich wirklich nur für trockenes bzw. dickes oder am besten lockiges Haar (was ja meistens eher trocken ist). Bei meinem feinen Haar würde ich wahrscheinlich einen Fettvorhang bekommen und das muss dann doch nicht sein…

    • Oh, wir haben viele Überschneidungen, auch was die Haarstruktur angeht und auch die Frage, ob man herumexperimentieren sollte, wenn man eigentlich ganz zufrieden ist.
      Zu den Rückständen: ich wohne auch in einem Gebiet mit sehr kalkhaltigem Wasser und ich glaube schon, dass das ein Faktor bei allen Reinigungsarten ist, den man nicht unterschätzen sollte.

  3. Antwort
    TouchingTheRainbow.Tumblr.com 1. Januar 2011 in 19:07

    Condi only, seit 3 Jahren.
    Die reinigungswirkung lässt sich durch Zitrone gut erhöhen. Ausserdem reinigt nicht jeder condi gleich gut, ich nehm immer den Alverde z/a für die Kopfhaut ud dann was anderes nach Lust und Laune zum Längen entwirren.
    Wenn ich sie glätte normales Shampoo, das funktioniert da besser.

    • Das ist ja interessant – du nutzt gar kein Shampoo/Seife/o.Ä. mehr? Was für eine Haarstruktur hast du – und wie oft wäscht du dir damit die Haare? Die Zitrone nutzt du dann hinterher?

      Sorry, dass ich dich so ausfrage, aber ich find das Thema echt spannend. 😉

      • Antwort
        TouchingTheRainbow.Tumblr.com 1. Januar 2011 in 20:16

        Ich nutze nur noch Shampoo wenn ich die Haare mal glätte oder wenn ich mit Henna färbe.
        Ansonsten gar nicht mehr, nein. Den Zitronensaft misch ich einfach in den Condi. Ich wasche zwischen alle 4-14 Tage, je nach Umständen.
        Ich habe sehr feine, fast tailienlange, lockige Haare.

        • Ganz ehrlich, das klingt für mich unvorstellbar…einerseits Haare nur alle 14 Tage waschen zu müssen oder aber so lange Haare zu haben – toll! Ich glaube, ich hatte nie viel länger als schulterlange Haare, daher finde ich das super faszinierend!

  4. ja gildet die shampoobar von lush auch? ich finds für meine blond gefärbten haaren echt zu heftig, aber es reinigt gut. ohne haarpackung geht dann garnix mehr, weil mit ner normalen spühlung bekomm ich meine haare garnicht mehr durch.

    • Hm, also meine Erfahrung mit den Shampoo Bars von Lush ist eher, dass diese Art von Shampoos für meine Haare/Kopfhaut zu austrocknend sind. Die Tenside sind ja teilweise auch nicht ohne und recht aggressiv.
      Ich bin immer auf der Suche nach Shampoos, die ich eben auch ohne Spülung nutzen kann – denn: Wenn es gar nicht ohne geht, ist das Shampoo eventuell nicht so ganz passend?

      • shampoo wird auf jedenfall nicht nach gekauft :)……..ich verwende mehrere shampoos und das benutze ich wegen der besagten probleme nicht so oft

  5. Ich habe schon 3 der 4 Varianten durch. Es gibt ja noch eine fast fünfte – mit Ei. Da ist ja auch Tensid drin und wäre ja vielleicht ein eOption als Ergänzung zur Waschmethode, weil ja super mild.

    Also C/P habe ich nicht durchgehalten. Das ist für meine dünnen, schütteren Haare nix. Ich kann Spühlung ja auch so nicht wirklich nutzen, wenn sie nicht super leicht ist. Ich glaube aber gern, dass es für längeres Haar supi ist. Meine Ma macht es im Übrigen auch. Sie hat auch feines Haar, aber sie braucht tw. echt über ne Woche nicht waschen und da wäre Shampoo ja nicht wirklich notwendig.

    Für Seife war ich dann nicht konsequent genug. Ich habe irgendwie nicht wirklich nen Unterschied gemerkt, aber ich bestand darauf ne Rinse hinterher zu machen, also mit Apfelessig, um den pH-Wert auszugeleichen und die Schuppen zu schließen. ich hab das gemacht, nachdem ich gefärbt hatte in Hffnung, die Farbe halte länger 😛 Naja, zu inkonsequent, um irgendwas berichten zu können.

    Ich bin an sich immer in Versuchung zu experimentieren, aber es ist einfach so ein gravierender Schnitt – mit fettigem Haar während der entwöhnungsphase herumzulaufen geht einfach nicht. Ich hab ja so schütteres Haar, das sieht fürchterlich aus 🙁

    • Huhu,

      das mit dem Ei macht meine Oma, allerdings hat sie am Anfang immer ein Ei in einen Klecks Shampoo gemischt, da es sich sonst kaum wieder ausspülen ließ, bis ich ihr mal gesagt habe, dass wenn man nur das Eigelb verwendet es sich viel besser auswaschen lässt. (Den Tipp hatte ich aus einem Buch Namens „Was Großmutter noch wusste.“)
      Es Pflegt ihr Haar wunderbar, macht es kräftiger und erhällt es voll, was ihr wichtig war, da es mit der herkömmlichen Pflege angefangen hatte schütterer zu werden.

      Für mein Haar ist das allerdings überhaupt nichts, es wird dadurch noch schwerer und fettiger. Dazu muss ich sagen, dass ich sehr feine glatte Haare habe, davon dann aber unglaublich viele, als es noch etwas kürzer als jetzt war (jetzt ist es Schulterlang) musste mein Friseur 4mal Farbe nachrühren um alles Färben zu können, laut dem guten Mann wären das wohl 4 bis 5 Packungen von Drogeriehaarcolorationen gewesen.
      Obwohl meine Kopfhaut stark fettet, wasche ich meine Haare nur einmal die Woche mit einem milden silikonfreien Shampoo, schon die Fülle und erstrecht die Länge macht das zu einer längeren Prozedur. Um fettige Ansätze zu vermeiden und die Spitzen zu pflegen bürste ich sie jeden Tag mit einer Naturborstenbürste (man sagt 100 Bürstenstriche am Tag) über Kopf. Nur wenn die Haare zwischen meinen Waschmontagen durch Sport oder Arbeit dreckig geworden sind, spüle ich sie mit etwas Pflegespülung und Wasser. Föhnen tue ich sie nur im äußersten Notfall und ein Lockenstab oder Glätteisen (das ohnehin überflüssig wär, da sie auch so glatt sind) verschmort meine Haare zu 5cm langen Kräuseln.

      Ich bin mit meinen Haaren absolut zufrieden, Spliss und Bruch kenne ich seit ich sie so pflege nicht mehr und wer hat schon einen Kinderfaustdicken Zopf Seide auf dem Kopf.
      Mit gelocktem Stroh, das z.B. meine Mutter hat, würde ich wohl absolut verzweifeln.

      LG, Lilith

      • Lieben Dank – ich glaube, so eine Ei-Behandlung wäre auch nichts für meine Haare, sie wären wohl auch zu beschwert.

        Falls du das noch liest: Ich habe eher das Gefühl, dass vieles Bürsten den „Fett-Transport“ vom Ansatz in die Längen eher noch begünstigt. Oder sind die Naturhaarborsten dabei der Trick?

    • Gute Ergänzung mit dem Ei!

      Ich glaube, ich mit meinem relativ schnell nachfettendem Haar bin auch nicht die beste Testkandidatin.

      Und vor allem muss man so Experimente ja auch echt durchziehen; ich weiß nicht, ob das so meins ist, wenn einem das Ergebnis nicht gefällt und der Leidensdruck vorher gar nicht so groß war. Hm.

  6. Die nur mit Wasser Methode funkioniert nicht. Dann kann mans auch ganz lassen. Kommt aufs gleiche raus. Zumindest ist das bei mir so.
    *luft hol* Ich war mit 16 sehr krank, pfeiffrisches Drüsenfieber, danach sind fast alle meine Haare ausgefallen. Nicht nur das, sie waren auch total am fetten, die restlichen Fetzen die noch so da waren.
    Schon nach einem Tag waren sie wieder fett pur. Ich durfte sie aber nicht jeden Tag waschen. Ich hab mich aber so geschämt, dass ich es einmal nur mit Wasser probiert habe, ich sah aus wie vorher und hat mir durch die unnötige Wascherei schon wieder massen an Haaren beim kämmen rausge“rissen“.
    Kann auch sein das es im „normalen Zustand“ anders ist. Ich kann nur berichten, dass es damals absolut nichts gebracht hat.

    • Danke, dass du deine Erfahrungen mit uns teilst!

      So wie ich es verstanden habe, soll die Nur-Wasser-Methode ja gerade für Menschen mit sehr sensibler Kopfhaut gut sein, also wäre es nach der Logik in deiner Situation passend gewesen. Aber wenn es nix bringt, dann ist die Zeit ja wirklich zu schade und die Beanspruchung für die Haare zu hoch.

      • Leider … Die Heilpraktikerin hat mir empfohlen, lauwarmen Essig zu nutzen mit einem rohen Ei. Das hab ich dann auch gemacht. Ein eckelhafter Gestank! Der Frisör dann, hat mir Babyshampoo an Herz gelegt.

        • Ja, aber ich kenne das: Wenn der Leidensdruck nur groß genug ist, versucht man auch mal Sachen wie etwa eine Essig-/Ei-Mischung. :o/

  7. Antwort
    TouchingTheRainbow.Tumblr.com 1. Januar 2011 in 19:29

    Das ist der Vorteil von uns Lockenköpfen – die fetten kaum und wenn sieht man es kaum *g
    Ach ja: Haarseife hat bei mir extremen Haarausfall ausgelöst. Und sonst keinen Effekt gehabt. War mir dann zu gruselig als dass ich da noch rumprobiert hätte.

    • Danke! Tja, ich habe eher feines, glattes Haar, also leider nicht zu verlgeichen.

      Die Wirkung der Haarseife klingt ja jetzt nicht wirklich aufmunternd…hätte ich auch ganz fix wieder abgesetzt. *grusel*

  8. Ich glaube, davon würde ich gar nichts ausprobieren, da ich keine Probleme mit meinen Haaren habe. Ich wasche sie 3 Mal die Woche, mit Shampoo, ohne Spülung. Dann rubbel ich ein bisschen mit einem Handtuch (jaja, ich weiß nicht rubbeln sondern streichen^^) drüber, geb got2be Schutzengel (Hitzeschutz) drauf und föhne sie trocken. Danach wird täglich geglättet, aber dass macht ihnen nichts aus, zumindest, nicht sichtbar! =) Ansonsten kommt noch täglich ’ne ordentliche Ladung Haarspray drauf und das wars. Dass hört sich total ungesund an, aber für meine Haare ist es so das Beste! Vielleicht abgesehen, von dem Glätten und dem Haarspray. Ich habe auch schon Spülungen und sowas drauf getan, aber dass vertragen meine Haare defintiv nicht, sie werden davon total dünn und fallen aus. Außerdem mag ich dieses weiche Gefühl in den Haaren nicht, dass ist für viele zwar jetzt wahrscheinlich total unverständlich, aber für mich fühlen sich meine Haare am besten an, wenn sie schön griffig und “hart“ sind! =)

    • Ich finde deine Vorgehensweise gar nicht unverständlich: Jedes Haar/jede Kopfhaut ist halt anders. Ich würde zwar denken, dass z.B. Glätten nicht besonders schonend ist und ich versuche auch, meine Haare möglichst wenig zu föhnen, aber wenn es für dich so okay ist, dann würde ich mir da auch nicht reinreden lassen. Dafür sind wir ja alle mündige Verbraucher/innen! :-))

  9. Ich habe sehr dickes, leicht welliges, gefärbtes Haar und es fettet recht schnell.
    Ich wasche mir die Haare alle 3 – 4 Tage, aber nach dem 2. Tag sind sie schon fettig.
    Auch wenn ich nur Shampoo benutze!Bei Spülung brauch ich nicht mal nen Tag warten, dann sind sie schon fettig!
    Ich habe auch schon 2 Wochen am Stück die Geschichte mit Wasserwäsche ausprobiert, aber das hat auch nicht wirklich was genutzt…
    Ich kann nur empfehlen: Kein zu heißes Wasser!
    Hintererher mit kaltem Wasser nachspülen
    Kein Shampoo oder Spülung für fettiges Haar nehmen, hat bei mir
    die Wirkung, dass die Kopfhaut juckt und stark nachfettet

    • Danke für deine Tipps!

      Dass mit dem Shampoo ist ja auch eigentlich logisch, aber vielen nicht bewusst: Wenn man eine (Kopf-)Haut zu sehr austrocknet, reagiert sie ja eher dadurch, dass sie noch mehr Fett produziert.

  10. Ich wasche meine Haare ca. drei mal in der Woche mit Shampoo (momentan brauch ich keine Kur etc.) und ‚wasche‘ an Tagen wo sie nicht fettig oder so sind sondern einfach grausig aussehen nur mit Wasser (um die Zotteln stylen zu können).
    Früher hab ich sie fast jeden Tag mit Shampoo gewaschen aber mit der Wäschen-Reduzierung fühlen meine Haare sich wesentlich wohler. :]

    • Ich bin echt erstaunt, dieses Abwechseln von Shampoo- und Wasserwäsche scheint ja eine ganz praktikable Sache zu sein! Ich glaube, das probiere ich auch mal aus

  11. Ich versuche zurzeit meinen Haaren anzugewöhnen, dass ich sie nur alle 3 Tage waschen muss. Selbstverständlich klappt das bisher noch nicht so recht aber ich habe es schon einigermaßen geschafft, dass es ausreicht sie alle 2 Tage zu waschen. Um das waschen herauszuzögern und NICHT mit einer Fettschwarte auf dem Kopf herumzulaufen wasche ich mir meine Haare an Tag 1, lasse Tag 2 dann aus und wasche an Tag 3 nur mit Wasser und massiere ein wenig Spülung in die Spitzen damit diese nicht zu sehr austrocknen. Voila der 3. Tag ist einigermaßen überbrückt. Ich wasche sie nicht wirklich mit Shampoo und muss nicht mit fettigen Haaren herumlaufen. Ich mache das einfach so lange bis ich merke, dass ich sie am 3. Tag nicht waschen muss. Ergibt das für außenstehende überhaupt einen Sinn? 😀

    • Jupp!
      Ich hab es letztes Jahr auch so hinbekommen, dass ich nur alle drei Tage waschen musste, es lohnt sich wirklich, da durchzuhalten!

  12. Also, ich hab mir vor 3 Monaten so eine Shampooseife von Lush gekauft und bin auch sehr zufrieden damit. Was meine colorierten haare angeht habe ich keinen Unterschied zu den anderen Shampoos und der Shampooseife feststellen können. Die Ansätze wachsen halt immer wieder nach und die Seife beeinträchtigt nicht die Farbbrillianz.

    Ich bleibe dabei, meine Haare am Ansatz mit Shampoo oder der Seife einzuseifen (sozusagen reinige ich erst meine Kopfhaut), dass dann rauszuwaschen, und dann mache ich entweder:
    1. eine Spülung in meine Haarspitzen und wasche die nach 1-2 Minuten aus ODER
    2. (nach dem ich meine Haare abgetrocknet habe und sie dann handtuchtrocken sind) eine Haarkur rein, die man nicht mehr auszuspülen braucht
    und geh dann schlafen und lass die Haare lufttrocknen (im seltensten Falle föhne ich auch mal meine Haare)

    Liebe Grüße
    Anni

    • Hallo Anni, danke für deinen Bericht.

      Ich habe leider so kurze (Deck-)Haare, da sie so durchgestuft sind, dass ich es gar nicht hinbekomme, dass eine Spülung nur auf den Ansatz kommt, es sind immer komplett alle Haare eingepampt, das ist schon etwas hinderlich manchmal

  13. Okay, Condi only it is, ab morgen! ^^ mal wieder eine totale horizonterweiterung. wir sind gespannt! =)

  14. Meine Methode ist wohl am ähnlichsten der Conditioner Only-Methode, anstatt Spülung benutz ich nur Kurz. Dazu muss ich aber sagen das meine Haare gar nicht mehr fetten, ich kann auch zwei Wochen meine Haare nicht waschen und die fetten nicht. Man sieht wirklich gar nichts! Dies ist aber aufgrund eines Medikamentes das ich einnehme.
    Deswegen gönn ich meinen Haaren einmal in der Woche (oder dann wenn ich Bock hab) eine Kur und wasch die aus. Würde ich da mit Shampoo ran gehen würden meine Kopfhaut und Haare nur noch mehr austrocknen.

    Früher hatte ich sehr fettig Haare und hab dann auch mal versucht nur mal mit Wasser ran zu gehen, hatte auch null wirkung. Ich schätze da muss man wohl wirklich lange durchhalten mit fettigen Haaren. Jetzt wasch ich sie nur mal mit Wasser, wenn sie in alle Richtungen abstehen und ich sie eigentlich offen tragen will, da ich nicht Glätten will.

    Übrigens noch ein frohes neues Jahr! 🙂

    lg Sally

  15. Oh weh, wenn ich das hier so alles lese, dann geht es mir Haartechnisch sehr gut. Ich wasche meine Haare jeden Tag mit Shampoo und benutze immer eine Spülung, einmal in der Woche statt Spülung eine Haarkur. Besonders Markentreu bin ich nicht, ich benutze die unterschiedlichsten Marken, allerdings immer auf meine Haare abgestimmt. Für mich gehört das tägliche Haarewaschen unbedingt dazu, es würde sicherlich auch ein paar Tage ohne gehen, aber ich fühle mich dann nicht wohl, „nicht richtig sauber“.

    • naja, frisch gewaschen sehn doch haare meist gut aus. problem ist das man es haaren und kopfhaut nicht antun sollte, oder?

  16. Hat jemand eine Empfehlung für sehr voluminöse, dünne und sauviele Haare, die aber stark brechen und zu Spliss neigen und fast nicht glänzen? ich bin am verzweifeln ^^ Zur Zeit nutz ich Shampoo und Conditioner und hin und wiedr mal ne Kur. Ich wasche 1x die Woche und wen ich eines vermeiden möchte dann ist es noch mehr Volumen! DAAANKE im Voraus!

    • Also solche Haare hab ich auch nicht, aber frag doch mal beim Friseur! Manche Produkte sind zwar schweineteuer, aber das lohnt sich teilweise echt. Wenn ich z.b. mit ultrasplissigen trockenen Haaren hingeh, wäscht meine Friseurin sie und schneidet was ab und am Ende fühlen sie sich überall soo weich und geschmeidig an…. frag einfach mal nen profi um rat. die freuen sich da meistens auch, wenn sie ihren senf mal loswerden können. ^^

      wenn du in der drogerie was kaufen möchtest, das grüne glatt und seidig shampoo (ich glaub so heißts) von herbal essences soll ganz gut sein… wollt ich mir auch mal zulegen.

      viel glück! :cow2:

      • Danke! Ich hab hier leider noch keinen Friseur gefunden der wirklich Ahnung hat was für meinen etwas launischen Haare super ist und was nicht. Die sind halt so normale europäische Haare gewöhnt und nicht so interkontinentalen Mischmasch XD Ich bin nach wie vor auf der Suche im Raum 40xxx… von mir aus auch gerne ein Starfriseur hauptsache ich krieg es irgendwann gebändigt.
        Evtl schau ich mir mal die Herbal essences Sachen an die hab ich och nicht probiert. Garnier, L’oreal, Nivea, Dove.. alles schon ausprobiert.. ich hab auch schon Importprodukte aus US ausprobiert, die waren etwas besser aber immer noch nicht top. Grad probiere ich Zeug von Provost das ist ganz ok. Ich überlege grad auf Shampoos zu wechseln die silikonfrei sind (das was ich hab ist grad so)

    • Hm, da kann ich dir leider nicht weiterhelfen, aber vielleicht liest dies hier jemand mit der entsprechenden Haarstruktur?

  17. Ich habe auch Locken und habe deshalb auch schon die Conditioner only-Methode ausprobiert – leider war das auf die Dauer irgendwie überhaupt nichts für meine empfindliche Kopfhaut gewesen! Daher wende ich die Methode jetzt nur noch an, wenn ich meine Haare nach zwei Tagen aus irgendwelchen Gründen schon wieder waschen und dabei nicht allzu viel strapazieren will.

  18. Letzten Winter habe ich ziemlich viel c/o gemacht – gerade weil ich auch in Richtung Curly Girl Method gehen wollte. Gegen Sommer war Conditioner dann einfach zuviel für meine Haare (fetteten extrem schnell nach) und ich habe irgendwann begonnen nur mit einem Shampoo Bar von Lush zu waschen. Das ging den ganzen Sommer so gut, dass ich nicht mal sonst irgendwie pflegen musste – kein Conditioner, keine Kur, kein Leave-In.
    Gegen Winter wurden dann meine Haare wieder trockener, aber im Gegensatz zum letzten Winter war c/o nicht machbar – einfach zu reichhaltig. Bin mittlerweile so weit, dass ich ganz normal mit dem Shampoo Bar weiter wasche und nur ab und zu vor der Wäsche als Kur ins trockene Haar Sante Brillant Care gebe. Das ist im Moment eigentlich das beste für meine Haare.

    • Es ist natürlich blöd, dass du so viel herumexperimentieren musstest, um deinen Weg zu finden, aber ich finde, das zeigt mal ganz gut, dass es nicht DEN einzig richtigen Weg für die Pflege gibt – sich sogar die Bedürfnisse einer Person sich ändern können. Ich drücke die Daumen, dass die jetzige Routine lang funktionieren wird.

  19. Ich würde an eurer Stelle Wasserwäsche + Trockenshampoo ausprobieren,

  20. Also ich shampoonier meistens ganz normal, mache aber ab und zu auch die Conditioner-only Methode. Die reine Wasserwäsche gibts bei mir aber so gut wie nie 🙂
    Lg

  21. Ich hab schon einiges probiert. Haarseife, alle möglichen Shampoos, Natron, Wascherde, Waschnüsse, Wasserwäsche und bin schlussendlich doch wieder beim normalen Shampoo gelandet.
    Hauptsächlich aus Faulheit und weil meine Haare damit klarkommen.

    Meine Erkenntnis aus dem ganzen: Jedes Haar ist anders. Was der eine genial findet, produziert beim nächsten nur Stroh und andersherum 😉

    Grüßlies Merrick

  22. Ich habe unglaublich dicke und viele Haare, die aber relativ glatt sind. Nur wenn sie kurz sind und dann eben nicht so schwer, springen sie in alle Richtungen.
    Ich wasche alle zwei Tage. Ich könnte auch alle 4 waschen, aber ich mag das Haarewaschen so gern 🙂
    Seit meiner Kindheit wasche ich zweimal hintereinander mit Shampoo, weil ich sie sonst nicht ordentlich sauber kriege. Spülungen und Kuren benutze ich eher wenig, ich habe auch mal die Conditionermethode ausprobiert, aber ich hab da das Gefühl, meine Haare so zuzuklatschen.

    Ich bin echt froh, meine Haare zu haben, sie sind so unkompliziert und werden nie wirklich splissig oder irgendwas.

    • Na, da sklingt wirklich so, also ob du mit sehr pflegeleichtem Haar gesegnet wärst, ich glaube, zweimaliges Einshampoonieren hätte bei mri den Effekte, dass ich eine traurige, strohige Haarmasse hätte. ; o)

  23. Ich mache ab und zu C/O. Meistens dann, wenn ich n schlechtes Gewissen habe, weil ich schon wieder waschen will. Dann rede ich mir ein, dass es wenigstens schonender ist als mit Shampoo. Und ich mache C/O auch nur, wenn ich danach mit den nassen Haaren ins Bett gehe und sie so halt lufttrocknen. Dann trage ich am nächsten Tag meine Naturlocken und die springen wunderschön durch C/O. Wenn ich sie glattföhne oder gar glätte, nehme ich lieber Shampoo, weil ich Angst habe, dass es sonst zu angeklatscht wird.

    • Wie interessant, vielleicht liegt es an meinen Haaren, aber ich sehe keinen Unterschied in Bezug auf die „Angeklatschtheit“ beim Lufttrocknen oder Föhnen…lustig!

  24. Ich habe auch schon einiges ausprobiert, v.a. als meine Haare noch lange waren. Letzlich bin ich jetzt auch wieder der langweilige Shampoo-Typ geworden, auch weil meine haare kaum Pflegeaufwand brauchen.

    • Naja, ich glaube, ganz viele würden sich über so langweilige Haare freuen – ich denke, ich will auch zu viel verbessern – ist doch eigentlich ganz toll, wenn die Haare so pflegeleicht sind?

  25. Ich liebe die festen Shampoos von Lush für unterwegs ^^

    Liebe Grüße und ich hoffe, ihr hattet einen guten Rutsch,
    Hana

  26. Ich hab auch mal die Wäsche mit indischen Kräutern ausprobiert. War ein Riesengepampe, aber sauber wurden meine Haare auch bei mehreren Versuchen nicht. Letztlich hab ich es aufgegeben, auch weil mir der Aufwand zu groß war, um noch weiter rumzuprobieren. Conditionerwäsche ist für meine relativ feinen Haare zu viel, Wasserwäsche geht zwischendurch mal.
    Im Moment wasche ich überwiegend mit einem Pflegebadezusatz als Shampoo und fahre damit ganz gut. 🙂 Danach gibt’s manchmal Conditioner, aber auf jeden Fall eine saure Rinse mit Apfelessig.

    • Ohne Witz, ich lerne hier immer was dazu – Badezusatz als Shampoo? Wer nicht wagt…
      Bist du das selber drauf gekommen oder ist das etwa ein Geheimtipp aus Haarforen?

  27. haare -wasch- routine ist mir echt ein graus. früher konnte ich einmal die woche waschen und gut war. mit der pubertät kam fettige kopfhaut und schuppen dazu. das problem ist, wenn ich shampoo für fettendes haar nehme, dann habe ich probleme mit schuppen. im anderen fall muss ich sie jeden zweiten tag waschen. derzeit wechsle ich immer zwischen 2 shampoos und das funktioniert ganz gut, aber nicht das optimum.

    ich habe recht dicke, störische haare, aber auf anraten meiner friseuse benutze ich keine spülung, etc mehr sondern höchstens leave-in (sie meint das wäre besser) wenn sie wieder besonders schwer kemmbar sind.

    jemand auch dicke haare die schnell fetten, aber auch zu trockenen kopfhautstellen und schuppen neigen? – ich wär dankbar für jeden tip

    • Liebe Linda, ich kenne jemanden mit eher normalem Haar, aber dafür auch sehr schnell fettend und dabei mit einer sehr trockenen Kopfhaut (Schuppenflechte) – ich weiß nicht, ob dies der letzte Stand ist, aber ich meine, die Kombi aus zwei Shampoos war sehr erfolgreich: Balea Schuppenshampoo und abwechselnd dieses Balea med für empfindliche Haut-Shampoo… keine Garantie, da jedes Haar anders ist, aber das hat die Schuppen und die Kopfhaut wieder in Lot gebracht.

  28. Durch die ständige Blondiererei vor dem einpinken versuche ich den Rest sehr Haarfreundlich zu halten. Ich hab Schnittlauch Haare und einen schnell fettenden Ansatz…*nervtötend*…aber leider auch super empfindliche Kopfhaut die schnell zu Spannung und Trockenheit neigt. Ich wasche wenn möglich nur einmal alle 2 Wochen mit Shampoo, ansonsten wechsel ich Kräuterazid Spülung und Kur alle 2-3 Tage ab. Wenn ich mal weiß das ich nichts vorhabe dann lass ich sie durchfetten, am letzten Tag vorm Waschen gibts Abends eine Olivenölkur mit Lanolin und Dexpanthenol…super für Kopfhaut und die Längen. Mach ich auch gerne direkt nachm Färben.

    Kurz vor Weihnachten habe ich mir die Rapunzel Haarseife von der Seifenmanufaktur Velteshof gekauft, diese wurde in einem Langhaarforum sehr gelobt. Das ganze ist aber super gewöhnungsbedürftig. Man muss weit aus mehr waschen und am Haar arbeiten als mit normalem Schampoo um das Haar gut zu reinigen (vorallem wenn das Haar länger ist). Was mich aber begeistert ist, das meine Kopfhaut es absolut unstressig hinnimmt, ich keine Spülung brauche (außer ner sauren Rinse) und das Haar wahnsinnig griffig und sich dicker anfühlt. Ich muss mich noch ein bisschen dran gewöhnen, aber der Effekt gefällt mir sehr gut!….ich denke das Haar und die Kopfhaut muss sich einfach auch umstellen, das dauert. Bei C/O hat es sehr lange gedauert bis ich auch meinen Waschrythmus verschieben konnte. Das ganze fordert immer sehr viel Geduld…und den Mut zur Mütze^^..ein bisschen Strähnen und ab und an einfach nur das Pony waschen….

    • Das klingt aber doch sehr gut mit der Haarseife!

      Hattest du nicht auch mal ein Video zu C/O gemacht? Oder verwechsel ich da jetzt was? Müsste schon ewig her sein, wenn es das Video ist, was ich meine.

      Und jupp, der Tipp ist auch Geld wert: Nur Pony waschen, das macht echt was aus!

  29. Wow, das ist ja superspannend zu hören, was andere Leute so mit ihren Haaren machen; dass es viele beneidenswerte Frauen gibt, die nur alle 3 Tage oder seltener waschen müssen wusste ich ja, aber da dachte ich immer an eine „normale“ Wäsche mit Shampoo.

    Ich selbst wasche eigentlich täglich… meine sehr glatten, schnell fettenden Haare sind sehr unempfindlich; meine Kopfhaut hingegen sehr. Oftmals habe ich trockene Stellen, die ich bis aufs Blut aufkratze ( ja sehr unschön…) Mit speziellem Teershampoo vom Arzt bekomme ich das in den Griff aber vielleicht sollte ich auch mal versuchen, meine Kopfhaut zu schonen… aber seltener als alle 2 Tage waschen macht mich gesellschafts-untauglich.

    Ich werde nun mal bei jeder zweiten Wäsche nur Spülung benutzen und bin gespannt, wie meine Haare reagieren.

    Hat sonst noch jemand einen Tipp?

    • Liebe Lisa, ich habe sonst leider keinen Tipp, aber wie du auch geschrieben hast, gab es hier schon so viele Erfahrungsberichte und man sieht, dass viele Mädels nicht nur eine Methode anwenden, sondern sie munter mischen, vielleicht wäre das ja auch etwas, mal zwischendurch nur Wasser oder C/O?

      • Ja, du hast Recht; in dieser Diskussion hier hat sich die Bandbreite der sich mir bietenden Arten, Haare zu waschen um ca. 200 % erweitert. Ich bin begeistert, aber auch ein bisschen skeptisch. Momentan habe ich nur den Balea professional-repair condotioner zuhause und der „wäscht“ bei mir einfach gaaar nichts. Da seh ich nach dem duschen aus wie 5 Tage nicht gewaschen….Die nur-Wasser Methode probier ich mal am Wochenende, wenn ich zur Not noch mal duschen kann.
        Aber unglaublich aufschlussreich und spannend hier!

        • zimt-peppermint 4. Januar 2011 in 14:10

          Ich habe als pupertierender Teenager jeden Tag Haare gewaschen, weil ich das sonst so unhygienisch fand, was ja absoluter Quatsch ist. Aus Faulheit wurden dann iwann alle 2 Tage draus. Jetzt bin ich am alle 3 Tage probieren und es ist ok, ich hab aber eh gerade Ferien und muss nicht so viele Menschen sehen. Habe aber das Gefühl, dass es schon besser geworden ist, denn eine Weile lang haben meine Haare sehr schnell gefettet.
          Was auch gut ist, ist die Haare immer morgens zu waschen, denn dann hat man sozusagen mehr davon, als wenn man abends danach ins Bett geht und sie erstmal die nächsten 8 Stunden in ihrer sauberen Pracht gar nicht zu Gesicht kriegt. Denn wenn man abends wäscht, hat man, glaube ich, schneller das Gefühl, wieder waschen zu müssen.

          Das mit dem Umstellen auf 3 Tage lasse ich aber sehr langsam angehen, ich zwing mich nicht jedesmal dazu, sondern mach es nach Lust und Laune. Damit hab ich vor ca. 2 Monaten angefangen und das läuft ganz gut. Man muss ja nicht gleich eine Hardcore Umstellung vollbringen, langsam anfangen funktioniert auch. Und glaub mir, das mit dem Fetten wird wirklich besser!

  30. Ich mache seit zwei Jahren jeden dritten Tag eine CO. Idealerweise nimmt man dafür einen Condi ohne Silikone. Mein bisheriger Liebling ist die Balea-Feuchtigkeitsspülung, dicht gefolgt vom Alverde Koffein-Condi, der jetzt ja aber leider aus dem Sortiment genommen wurde 🙁

    Gerade jetzt im Winter ist das für meine Haare (von Natur aus sehr dick und viele, dank Blondierung aber eher dünn und extrem trocken) ideal, auch meine Kopfhaut mag es viel lieber und schuppt trotz Kälte draußen und Heizungsluft drinnen kaum.
    Die Ursprungsvariante lautet ja eigentlich, Condi drauf und lange einwirken lassen – mach ich gar nicht, ich lasse Condi nicht länger einwirken als Shampoo.
    Bei längeren Badewannensessions nehme ich statt Condi eine Kur, funktioniert auch super und pflegt halt noch nen Tick mehr. Mit Condi lässt sich übrigens auch eine Ölkur prima runterwaschen, fast besser als mit Shampoo.

    Shampoo selbst nehme ich eigentlich nur noch dann, wenn ich mal wieder viele Stylingmittelchen benutze (nachdem ich meine Haare im Vergleich zum Gesicht so ungern „style“, also eher selten) oder auch, wenn ich einfach mal das Bedürfnis nach einer „Grundreinigung“ habe – selten häufiger als einmal im Monat.

    Wasser pur benutze ich vor allem gerne im Sommer oder nach dem Sport, wenns noch nicht an der Zeit für ne richtige Wäsche ist. Da brauch ich das, und Schweiß ist ja wasserlöslich, deshalb reicht mir das auch vollkommen.
    Bei richtig fettigen Haaren (habe ich so gut wie nie) kann ich mir aber vorstellen, dass Wasser pur wohl nicht reichen wird.

    • Liebe Marion, lieben Dank für deine Erfahrungen – ich finde es super spannend, wie jeder so seinen Weg findet und für jeden andere Lösungen sinnvoll sind!

  31. Diese „Wasserwäsche“ hab ich mal (mehr unfreiwillig, war in einem Pfadfinderlager und man konnte sich nur im Fluss waschen^^) drei Wochen angewandt. Meine Erfahrungen damit waren wirklich gut, meine Harre waren anfangs zwar am Ansatz ziemlich fettig, aber nach ca. 1 Wochen waren sie nur noch schön glänzend, und meine Kopfhaut juckte nicht mehr.

    Ich denke, wenn man sie mit Wasser wäscht, ist es wichtig, dass man sie sehr gründlich „rubbelt“, auch wenn man das Gefühl hat, es bringt sowieso nichts. Als ich sie danach wieder gewaschen habe waren sie so schön wie noch nie zuvor, und die Kopfhaut fühlte sich auch toll an. Jetzt wasche ich sie zweimal die Woche mit Brennsesselshampoo, jedes zweite Mal noch mit Conditioner. Habe seither keine Probleme mehr. Und wenn sich mal die Möglichkeit anbietet, wasche ich sie einfach mal eine Woche nur mit Wasser. 🙂

    • Danke für deinen Bericht, ich bin echt erstaunt, wie viele hier so gemischte Routinen haben – interessant, dass schon nach einer Woche Nur-Wasser sich deine Haare/Kopfhaut anscheinend daran gewöhnt haben – hätte ich nicht gedacht, dass es so schnell geht.

  32. Ich habe sehr langes Haar,meine Spitzen sind oftmals splissig und strapaziert. Deswegen wasche ich nur die Haare am ‚Kopf‘,da wo sie fettig sind. Das schont meine Haare in der Länge, haben am nächsten morgen wieder tolles Volumen und sehen nicht fettig aus.

  33. Ich bin ein Shampoo only Girl – das mildeste was geht, davon nur wenig, und dann auch täglich.
    Habe normales, nicht sonderlich dichtes Haar – und kurz. Da muss man jeden Tag die Haare zumindest nass machen, weil sie sonst nicht sitzen.

    • Ich habe zwar keine Kurzhaarfrisur, aber durch den gestuften Schnitt ist es bei mir ähnlich, vor allem, wenn es geschniegelt aussehen muss im Beruf o.Ä. muss ich jeden Tag ran. Tjoah.

  34. ich habe schon einiges versucht. zum beispiel meinen waschrhytmus zu verlängern. der lag bei täglich. immerhin habe ich es mit der zeit, mittels nur alle 2-3 tage waschen, auf 2 tage erträglichen haarzustand geschafft. mehr ist nicht drin.
    da half auch kein conidtioner-only, der hat´s eher schlimmer gemacht.
    und ganz ohne shampoo waschen ging, selbst mit täglichem waschen auch nicht gut.

    am besten für meinen feinen härchen eignet sich nach wie vor mildes shampoo. conditioner/kur verwende ich prinzipiell nur VOR dem shampoo und maximal bei jeder 2. wäsche.

    ich will aber demnächst mal echte haarseife probieren (nicht die dinger von lush, mit denen hab ich meine kopfhaut ruiniert….)

    • Man darf auch nicht vergessen, dass die Lush Shampoo Bars eben feste Shampoos sind – und keine Haarseife. „Richtige“ Haarseife habe ich auch noch nie probiert, nur vor sieben Jahren oder so mal n Shampoo Bar von Lush, war auch nix für mich.

  35. Trockenshampoo bzw. (Baby-/Körper-)Puder ist ja auch noch ne Variante. Das nutze ich zwischendurch, wenn die Haare noch zu „gut“ fürs Waschen sind (oder ich keine Zeit habe), aber noch nicht sooo fettig. Mit dem Puder kann ich das Haarewaschen 1-3 Tage herauszögern. Jedoch habe ich hellblonde Haare, bei sehr dunklen Haaren kann es schnell „verstaubt“ aussehen. Der Lagerfeld Karl soll wohl seine Haare damit so hellgrau bekommen und er meinte mal, dass er sich so die komplette Wäsche sparen kann :lamp: Habe mal gelesen, dass es auch Trockenshampoo für dunkle Haare gibt, das ist dann wohl eingefärbt. Aber eher ein Spezialprodukt. Die Kunst liegt wohl auch darin richtig zu dosieren und im Haar zu verteilen/ ausbürsten. Zurzeit nehme ich ein Körperpuder von Lush (silky underwear), mit dem konnte ich nix weiter anfangen und mein Trockenshampoospray war alle, so ergab sich der Versuch … die Haare riechen damit richtig gut und das Puder enthält wohl Kakaobutter, sodass die Haare auch nicht zu sehr austrocknen.
    Aber super, dass das mit dem nicht-täglich-waschen mal zur Sprache kommt. Von wegen: iiieh, die wäscht ihre Haare nicht jeden Tag. Und manchmal tut man sich auch so viel Stylingzeugs in die Haare, dass sie trotz Wäsche nicht sehr frisch aussehen.

    • Stimmt, das hätte ich auch noch aufführen können – ich habe auch noch nie Trockenshampoo genutzt, ich habe das Gefühl, in anderen Ländern ist dies verbreiteter, wie etwa die Batiste-Trockenshampoos in UK, da gibt es ja auch so ganz jugendliche Düfte.

  36. Ich wasche meine Haare auch noch ganz normal mit Shampoo, habe aber mit der Zeit die Shampoomenge reduziert und die Tage zwischen den Waschgängen bis jetzt auf bis zu 7 Tagen erhöht :yes: Das ist so super, meine Haare werden kaum noch fettig =)
    Ein bisschen hart ist es in der Umgewöhnungsphase schon, aber wenn man sich nen ganz straffen Zopf macht, fällt es kaum noch auf, dass die Haare fettig sind.
    Noch dazu ist es sehr pflegend, sich die Haare mit einer Wildschweinborstenbürste durchzukämmen, wenn sie fettig sind, da diese die Eigenschaft besitzen, das Fett vom Ansatz bis in die Spitzen zu transportieren – was übrigens die beste Pflege für die Haare ist =)
    Von der Wasserwäsche hab ich auch schon gehört und werde das wohl mit der Zeit auch mal ausprobieren. Man kann auch Wasser und Shampoo im Verhältnis 9:1 misschen und damit Waschen, das spart und strapaziert gleichzeitig nicht so die Kopfhaut 😀

    • Hast du zufällig nen guten Tipp, wo man gute Bürsten herbekommt? 🙂

    • Wie lange hast du für die Umstellung gebraucht? Und mit welchem Stadium hast du begonnen, mit täglichem Waschen? Hast du eher dickes Haar?

      Sorry fürs Ausfragen, ich finde das so spannend! :o)

  37. unglaublich – ich hätte nie gedacht, dass die waschroutinen so unterschiedlich sind!

    ich wasche meine haare jeden zweiten oder dritten tag, je nachdem wie ich sie getragen hab, ich benutz shampoo ohne silikon von guhl und dann balea professional braun-spülung ebenfalls ohne silikon. wenn ich die haare viel gestylt hab (schaumfestiger, haarspray, etc) benutze ich das pure + fresh shampoo von balea vor dem guhl – alleine verstrubbelt es mir die haare zu sehr. außerdem benutz ich gelegentlich und z.b. vor besonderen anlässen kuren.

    ich föhn eigentlich immer weil man sonst mit meinem zwischending aus wellen und locken nich so viel anfangen kann. ich föhne dann über eine paddle brush und wenn ich zeit hab glätte ich dann noch nach. hab mir schon ewig vorgenommen mal n hitzeschutzspray zu kaufen, und wills jetzt mal mit dem got2be schutzengel oder mit dove hitzeschutz therapy probieren.

    achja, hab wie gesagt gewelltes, dunkles, extrem dickes und widerspenstiges haar. das einzige was es bändigen kann is hitze.

  38. Also, ich war vor kurzem fast ne ganze Woche lang krank und deswegen nicht draußen, hatte vorher die Haare schon daran gewöhnt alle 3-4 Tage zu waschen und habe so eine ganze Woche oder 1-2 Tage länger nicht gewaschen. Meine Haare wurden zuerst in den ersten paar Tagen am Absatz fettig, was aber nach 1-2 Tagen wieder wegging…habe danach die Woche nur einmal gegen Ende Trockenshampoo benutzt womit die Haare aber auch erst nach 2 Tagen wieder ein wenig fettig waren (normalerweise ist das bei mir mit Trockenshampoo nach 1 Tag noch fettiger als zuvor) jetzt habe ich die dritte Woche nur einmal die woche bzw höchstens alle 6-7 Tage gewaschen und bis jetzt funktioniert es ganz gut. Ich habe eigendlich sehr schnell fettendes Haar.
    Dazu kommt leider noch dass ich Neurodermitis habe und das auch auf der Kopfhaut, was vor allem im Winter schlimm ist. Meine Kopfhaut juckt dann immer extrem und ich kratze im Schlaf alles auf…nicht schön aber eben durch tägliches waschen noch schlimmer. Im Moment habe ich das Gefühl, dass es sich auch schon ein wenig durch das weniger waschen bessert, aber wirklich was sagen kann ich eben erst wenn das Wetter nicht mehr ganz so unfreundlich zu meiner Haut ist und ich es länger „getestet“ habe 😉
    Ich habe mitlerweile sehr trockenes, langes, dünnes aber sehr dichtes und eben schnell fettendes Haar, was das einmal die Woche waschen nicht grade begünstigt. Zum Glück habe ich blondes Haar bei dem man, wie ich finde, den fettigen Ansatz nicht ganz so sieht, sowie auch evtl. Schuppen oder ähnliches die durch meine trockene Kopfhaut und das kratzen eben kommen.

    Bis jetzt wasche ich nur mit Schampoo und manchmal wenn ich Lust habe zusätzlich mit conditioner den ich nur in die längen gebe wärend ich direkt danach das Schampoo in den Ansatz massiere und beides zusammen auswasche, da ich sonst das Gefühl habe ich krieg den Conditioner nicht mehr ausgewaschen, da sich die Haare doch extrem flutschig danach anfühlen, wenn man versteht was ich meine 😀
    Das mit der Wasser only Methode sollte ich vlt auch mal probieren, da das ja für die Kopfhaut wohl sehr gut sein muss. Wird wohl nur sehr schwer da meine Haare halt eigendlich sehr schnell fettend sind. Ich hoffe erstmal darauf, dass das einmal die Woche waschen weiter so gut klappt und ich dann vlt, wenn meine kopfhaut dann wieder besser ist sogar länger nicht waschen muss. Im Moment kann ich deswegen ja auch nicht viel experimentieren, da alles was nur ein wenig auf die Kopfhaut geht sofort zu richtig kaputten Stellen führt da ich dann nachts noch mehr aufkratze…

    Vlt hat ja jemand das Selbe Problem mit Neurodermitis und kann mir noch Tips geben, wie ich das iwie verbessern könnte außer auf dem Frühling zu warten und zu hoffen das es besser wird 🙂

    Ich wünsche allen ein frohes neues Jahr , liebe Grüße

    • Ich hab auch Neuro, mein Arzt hat mir so ein Haarwasser verschrieben, muss man sich von der Apo zusammenmischen lassen. Wenn meine Haut wieder schlimm ist einfach drei Tage drauf damit dann isses wieder besser und es juckt fast nicht mehr.

    • Lieben Dank für deine Wünsche – dir auch ein gutes neues Jahr! Leider kann ich dir keinen Tipp geben, aber vielleicht findet sich noch eine andere Nutzerin, die dir dazu etwas sagen kann.

  39. Also ich habe davon noch nichts ausprobiert. Außer manchmal nur Wasser, aber das hat wirklich nichts gebracht und das ist es mir ehrlich gesagt nicht wert. Meine Haare sind auch so ganz gesund und ich will ja nicht mein ganzes Leben ändern, nur um meine Haare eventuell gesünder zu machen. Denn die meisten Methoden bedeuten doch eine krasse Routineänderung.
    Ich habe glatte feine Haare, die zwar nicht soo schnell fetten, aber immerhin auffällig genug, dass ich nicht zu allzu krassen Experimenten bereit bin. Ich versuche gerade, sie seltener zu waschen, weil das ja gesünder sein soll. Mittleweile wasche ich jeden 2. – 3. Tag, je nach Lust und Laune. Am Besten ist es, wenn man sich Frisuren überlegt, bei denen das fettige nicht so auffällt, zum Beispiel nen einfachen verwuschelten Dutt. So überbrücke ich die Experimentiertage.

    Ansonsten muss ich zugeben, dass ich mit der Auswahl an Shampoos eigentlich komplett überfordert bin und wohl erstmal da versuchen werde, etwas passendes zu finden.

    • Ich glaube, wir haben ähnliche Ausgangsvoraussetzungen von den Haaren her – und ich verstehe auch, was du meinst mit dem überfordernden Angebot.

      Lebensmittel kaufe ich unter der Woche nur in einem kleinen Biomarkt und ich muss sagen, ich genieße es richtig, dass es da nicht so viel Auswahl gibt. Es gibt halt zehn Joghurts und nicht 50…manchmal würde ich mir auch einen abgespeckten Drogeriemarkt wünschen. ;o) Aber ich glaube, nur bei der pflegenden Kosmetik *g*

  40. Hab schon immer nur Shampoo und Spülung benutzt. Früher konnte ich da auch freudig zwischen den Marken hin- und herspringen, ohne irgendwelche Probleme. Jetzt war ich im September beim Frisör (mein erster richtig guter Frisörbesuch) und diese wies mich darauf hin, dass ich das momentane Shampoo wechseln solle, da ich trockenes Haar hätte und das müsse eben auch extra gepflegt werden. Ich hab mich dann für Alverde entschieden, aber ich bekam direkt nach dem Trocknen eine sehr fettige Stelle am Hinterkopf. Das ging am Anfang noch, nach vier Wochen war es aber so unterträglich, dass ich die Haare nur noch zu einem hohen Zopf zusammen binden konnte, damit mir ja niemand auf die Stelle schaut. Dachte dann, dass meine Haare vielleicht ihre Silikone wiederwollen, aber auch das bringt nichts… Nur wenn ich mein „altes“ Shampoo (ist übrigens Schauma, dieses blöde Teufelszeug -.-) benutze, spinnen meine Haare nicht rum. Keinen Plan worans liegt. Werde beim nächsten Frisörbesuch mal nachfragen.

    Oh, das war jetzt total Off-Topic, tut mir leid :-(. Also, ich benutze Shampoo und Conditioner und bin – bisher – auch ganz gut damit gefahren, muss aber auch zugeben, dass ich mit keiner der anderen Methoden Erfahrungen habe. Bis ich 16 war, hab ich sogar nur Shampoo benutzt, aber mit Spülung gehts meinen Haaren doch besser…

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