Blog oder kein Blog…

Lynne und Mara haben in ihrem gestrigen Beauty Showdown jeweils aus eigener Sicht die Frage beantwortet, ob fragdiegurus.de ein Blog ist oder eben nicht – und wenn nicht, was ist dann? Was ist ein Blog?

Eine Frage, über die ich schon häufiger beiläufig grübelte – zumal sich in unserer Community täglich so viel ändert, und das gewiss nicht erst seitdem es Beauty „Blogs“ gibt.

Um meine Antwort vorweg zu nehmen: ich halte fragdiegurus.de für kein Blog.

Ich hatte einen umfangreichen Kommentar unter dem Post von Lynne und Mara getippt, bis ich mir dachte: ich sollte lieber wie ein waschechter Blogger darauf reagieren: mit einem Blog Post. Und das ist eben das, was ich für ein wesentliches Merkmal von Blogs erachte: das Netzwerk. Etwas platt würde ich es sogar daran messen, ob auf einer Website häufiger Firmen- oder Shop-Websites verlinkt sind oder eher andere Blogs.

Für mich gilt: eine Website ohne Blogroll, ist für mich kein Blog. Bitte seht das FÜR MICH deutlich betont, denn es geht hier nicht um fachlich kompetente und allgemeingültge Definitionen, sondern um meine intuitiven Ansichten.

Ein weiteres Indiz lässt mich auf eine laienhafte These aufstellen: Blogger machen Blogger.

Kann eine überdurchschnittlich populäre Website wie fdg.de ein Blog sein, wenn sie in den wenigsten Blogrolls auftauchen? Wenn die Beiträge seltenst zitiert werden oder wie in diesem Fall extern eine Diskussion anstoßen? Denn so erlebe ich auf genre-fremden Blogs, wenn ich in Archiven wühle: man greift Gedanken und Ideen anderer auf und spinnt sie mit eigenem, subjektivem Muster weiter, kritisiert sie, erweitert sie, verbreitet sie. Gab es das je unter Beauty-„Bloggern“? Gab es überhaupt je Beauty-„Blogs* oder müssen wir noch zu solchen werden? Reichen schon „Tags“, um dieses Kriterium abzudecken?

fdg.de mag keine reine Fan-Seite sein, dennoch empfinde ich die Inhalte als zielgruppenorientiert. Klar tun wir das irgendwie alle, aber es gibt für mich einen Unterschied (wieder einmal intuitiv – hab’s nicht so mit Kulturwissenschaften) zwischen einer „Zielgruppe“ und „Gleichgesinnten“. Ich schmecke hier immer eine Prise YouTube-Wurzel.

Last but not least: Blogger machen sich gelegentlich unbeliebt (*) – bewusstes Schlipstreten. Kritik mehr als nur an Produkten oder Firmen zu üben – auch an der Community – konstruktiv und distanziert. Stellung zu nehmen und ein Profil schaffen. Da ich soetwas bisher selten auf fdg jenseits von Schminke gelesen habe, schließe ich daraus, dass man sich nicht als Teil einer Community sieht. Schade, dass solche Duelle nur intern stattfinden – aber immerhin finden sie statt und zeigen: zwei Meinungen können ko-existieren. Obwohl es trivial klingt, empfinde ich es als selten „unter uns“.

Ich sehe auch magi-mania.de nicht als ein Blog an – ABER ich blogge gelegentlich.

Ich hoffe, ihr empfindet den Unterschied ähnlich wie ich. Bloggen ist eine subjektive Sache, jedoch empfinde ich den Trend eher hin zur Vereinheitlichung. Bewertungsskalas, Gewinnspiele, Previews  – möglichst mit 1:1 kopiertem Pressetext – das hat für mich mit Bloggen nicht viel zu tun und gilt offenbar trotzdem irgendwie als „schick“ oder gar typisch. Ich lehne mich so weit aus dem Fenster, um in den Raum zu werfen: Reviews machen in gewisser Weise den Blog-Geist kaputt, weil sie eine Verschiebung nach sich ziehen. Das Kaufverhalten verändert sich – Firmen mischen sich ein.

Dies hier ist aber ein waschechter, subjektiver Blog Post, weil er auch zum Reflektieren anregt, zu Gegendarstellungen animiert, Dynamik erzeugt – magi-mania ist mit all den statischen, schematischen, kopierbaren Inhalten für mich aber kein Blog – und das ist nicht schlimm, sondern genau richtig so – für mich. Für wen denn auch sonst?

An dieser Stelle ein Kompliment an fragdiegurus, denn ich finde, ihr habt durchaus eine neue, andere Form etabliert: Bitte weiter so – ihr macht das toll so wie es ist, denn man merkt euch auch ohne Kategorisierung an, dass ihr es mit Leidenschaft tut. Mit Anderssein Erfolg zu haben ist wahrscheinlich ein Urwunsch von jedem, aber die wenigsten haben den Mut dazu.

PS: Vielleicht braucht es ja doch nur eines: aufrichtiges Selbstbewusstsein. Daher an dieser Stelle eine Schleimspur in Richtung AndreeasBeautyBlog wenn einer alle meine stupidenen Blog-Schemata erfüllt, dann du (nach 2 3 Stunden Tippen soeben festgestellt).

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  1. versteh ich nicht xD
    Versteh mich nicht falsch, ich toleriere deine Meinung völlig, aber warum ein Blog kein Blog sein darf, weil er keine Blogroll hat, will mir nicht so ganz in den Kopf. Ich habe auch keine, obwohl ich schon eine Weile blogge und würde mich etwas sehr gepisakt fühlen, wenn man demnach meine Bloggeraktivitäten anzweifelt. Was genau mache ich denn sonst? Oô

    Außerdem kann man doch auf anderen Blogrolls auftauchen, ohne selbst eine zu betreiben oder habe ich da was falsch verstanden? Ich bin zumindest auf dem ein oder anderen Blog verlinkt.
    Ich habe mich bisher nie großartig mit Blogrolls auseinandergesetzt, da ich ich selbst beim Blog-lesen nie Notiz von ihnen genommen habe oder mich mit ihrer Hilfe auf andere Blogs durchgeklickt hätte. Ich habe meine beliebten Blogs anders entdeckt.
    Wenn ich also einen Blog definieren wöllte, wäre die Blogroll eine der letzten Sachen, die mir einfallen würde. Bin ich damit alleine? xD
    Oder fehlt mir einfach das nötige insider-wissen in Bezug auf Blogrolls. Ihr könnt mich ja mal aufklären. Lg ♥

    • Das klingt ja schon fast, als sei es eine Beleidigung, wenn die eigene Website als nicht-Blog deklariert wird. Damit habe ich gerechnet – aber wie schon oben gesagt, können ja Meinungen ko-existieren.

      Und es all zu verbissen und zu pingelig zu nehmen, war natürlich nicht der Sinn der Sache, aber ja, auch, wenn alles Übrige sitzt, wundert es much, dass man sich bewusst gegen ein so renommiertes Feature entscheidet. Warum, steht oben.

    • Die Blogroll ist einfach eines der klassischen Erkennungsmerkmale eines Blogs. Das kommt noch aus den Zeiten, in denen google noch nicht so riesig war und es kein Twitter gab, und man auf thematisch ähnliche Blogs am leichtesten kam, indem man in einem Blog das man interessant fand, auf die Blogroll klickte.

  2. Für mich ist bloggen nach wie vor etwas persönliches. Die Urform des Blogs war eben ein Online-Tagebuch.
    Natürlich hat sich das in den letzten 10 Jahren verändert und man hat die Definition auf „eine persönliche Website die regelmäßig aktualisiert wird“ erweitert. Nach wie vor finde ich aber Corporate Blogs doof, ebenso wie Du finde ich vorgefertigte Pressetexte in einem Blog absolut fehl am Platz.
    Genauso ärgere ich mich, wenn jemand schreibt „Blogger hat alle meine vorgeschriebenen Beiträge gefressen, das waren bestimmt so 20 Stück!“ oder wenn ich sehe, dass bei bestimmten Blogs immer über den Tag verteilt pünktlich zur vollen Stunde (9 Uhr: Frühstückspause! 13 Uhr: Mittagspause! 16 Uhr: Nachmittagstief! 20 Uhr: nach dem Abendessen!) veröffentlicht werden, ganz offensichtlich um die geneigte Leserschaft den ganzen Tag über mit Häppchen zu versorgen, damit bloß keiner abspringt.
    Meist kündige ich das Abo dann ganz schnell (ich lese übrigens ganz altmodisch über einen Feedreader, nicht über Friendconnect oder ähnliches, und fühle mich bei manchen Gewinnspielen ziemlich diskriminiert, weil ich eben sowas nicht nutze), ausser der Content ist qualitativ im Schnitt so gut, dass ich darauf nicht verzichten kann/will.

    Und um mein Bloggerego noch ein bisschen auszubreiten hier: Ich blogge seit 2003, und zwar ziemlich durchgängig, und je nach Lebensphase schreibe ich alle 14 Tage einen Post oder auch mal 5 am Tag. Aber das wichtigste ist für mich immer noch Authentizität (Achtung, jetzt kommt etwas Bauchpinselei für Dich), daher lese ich Deinen Blog auch so gern.
    Und mir sind Besucherzahlen wurst, ich schreib ja eh nur Zeug, das für die meisten uninteressant ist ;D und ich krieg auch nie Kosmetik zum testen zuschickt, obwohl ich da jetzt nichts gegen hätte *verzweifelterwinkmitdemzaunpfahl*
    Nee. Scherz.
    :beauty:

    • TouchingTheRainbow 26. Juli 2011 in 15:48

      Ja, ich bin leidenschaftlicher Bloglovin user und es kotzt mich so an dass ich eigentlich „nix“ bin, weil ich kein gfc Leser bin.

    • Danke, ja, ich bin ja auch nicht so streng und klar ist das hier etwas überspitzt dargestellt. Ich wurde sagen, es ist ein Magazin mit Blog-Elementen, aber am Ende denke ich, dass es nicht der Gastgeber selbst es definiert, wenn es so ein Mischmasch ist.

      Aber du sprichst eetwas an, was uch intuitiv ähnlich empfinde und warum ich allgemein am Blog-Charakter unserer Community zweifle: der strikte Rhythmus, Vorbloggen, pünktlich über LEs Bloggen, Swatches von Essence-Testern… Hach ja, dass ist so leserorientiert. Blogs sind für mich eben autorenorientiert…

  3. Hey 🙂
    Das ist eine interessante Frage, die ich mir auch schon öfter gestellt habe. Ich finde auch, dass fdg und Magimania keine Blogs sind. Dafür sind sie mir (subjektiv) im zu großen Stil aufgebaut. Des weiteren muss ein Blog für mich immer ein kleines bisschen Persönlichkeit zeigen. Sachen aus dem Alltag halt. fdg ist sehr stark davon distanziert und NUR auf Kosmetik beschränkt.
    Aber das sind jetzt auch wirklich nur meine persönlichen Messwerte. Genau beschreiben kann ich nämlich auch nicht wo diese liegen. Das ist halt so ein Gefühl bei mir, ob ein Blog auch ein Blog ist :beatup: :poop:

    • Ich glaube, das sehe ich ähnlich. Ich vermeide bewusst viele persönliche Infos – auch, wenn ich natürlich durchaus subjektiv scheibe, aber es fehlt völlig der Tagebuchcharakter

  4. wow, toll geschrieben. Ich muss sagen, du hast das „Duell“, was jetzt ja keines mehr ist, für mich gewonnen.
    Ich habe den Artikel gestern gelesen und war dort noch der Meinung, das fdg ein Blog ist.
    Nun muss ich feststellen dass du hier einige Aspekte gebracht hast, die mich das ganze überdenken lassen. Diese Kommunikation, Bloggen als Netzwerk- das gibt es bei fdg wirklich kaum. Und auch nicht allzu oft auf anderen Beauty Blogs.
    Ich glaube mir ist das vorher nie bewusst geworden, da ich keine Blogs zu anderen Thematiken kenne und direkt in diese „Szene“ eingestiegen bin.

    Ein wirklich interessanter BLOG Post. Zum Nachdenken regt er definitiv an. Danke dafür!

  5. Ich weis nicht Magi, also mit FDG magst du recht haben, die sind für mich eher eine Seite, die nur Reviews präsentiert aber du hast, finde ich, durchaus einen Blog.

    Es sind Beiträge wie genau dieser Post, die dich für mich zu einer richtigen Bloggerin machen. Würdest du dich nur auf Reviews beschränken hätte es von dir hier auch keine Postings über den hübeschen Disney Apfelring gegeben oder kein Posting über deinen Ausflug zu Kerner… 🙂
    Es fließt hier durchaus immer etwas oder sogar sehr viel deiner Persönlichkeit mit ein, aber scheinbar merkst du das selbst garnicht so sehr 😀

    • Dss kann natürlich sein. Also mir macht es stets mehr Spaß mein Ding zu machen – aber es gibt Phasen, in denen ich distanziertes, sachliches Tippen angenehmer finde und allein diese Überlegungen machen es etwas unentspannt, auch wenn sie völlig intuitiv entstehen…

      Ich sehr much schon als Blogger – unter anderem – die Seite aber nicht als Blog. Komisch irgendwie XD

  6. TouchingTheRainbow 26. Juli 2011 in 13:08

    Ich find grad durch die Änderung, die FDG in letzter Zeit durchmacht, wird es wieder wesentlich mehr Blog als vorher. Diese Duells, Essen fotografieren, irgendwelche Erlebnisse erzählen oder mal eine halbe Stunde über irgendwelchen Kleinkram sinnieren – das sind alles Sachen, die für mich auf einer normalen Website nichts verloren haben.

    Ich kann beispielsweise keinen Blogroll haben. Aber ich bin ja für viele wegen Tumblr sowieso kein richtiger Blog. :smug:

    • Das stimmt. Mir gefallen die Elemente sehr, aber durch ihre strikte Regelmäßigkeit, wirken sie so schädlich verkrampft. Im Sinne: sollten alle 4 mal asoc gar keinen Bock haben, nix zu sagen haben, wurde es dennoch erscheinen. Irgendwie lieblos azs dem Finger gesogen… Wir werfen es eben nie erfahren, wie viel davon Plan und wieviel Bock ist

  7. Für mich ist Magi-Mania ein Blog, denn hier steckt so viel von Magi drin, dass niemand das kopieren könnte. Würde ich eine von Review alla Guttenberg bei mir auf dem Blog veröffentlichen, würde jeder sagen, stopp! Dat iss von der Magi!
    Und genau diese Eigenschaft fehlt mir mittlerweile bei fdg total. Ich mochte die Mädels früher wirklich gerne, aber mir ist es dort zu kommerziell, wenn ich einen Kommentar veröffentliche habe ich das starke Gefühl der Missachtung, des von-oben-auf-mich-mit-unter-50-Lesern-herunterschauens.
    Und dieses Gefühl, hatte ich hier noch nie!!! Ich finde du gehörst zu „uns“ (also den kleinen Schmink-tussis mit oder ohne Blog) total dazu.

    Und für mich ist auch das eine Eigenschaft des Blogs, wenn ich den „Blog“ mit einer Homepage, bzw. sogar Fanpage vergleiche.

    Lange Rede kurzer Sinn eigentlich ist es Schnuppe ob Blog oder Kein Blog, Hauptsache es macht Spaß

    • Das ist lieb und ja, das stimmt. Ich habe bemerkt, wie unzufrieden ich war, als ich anfing Reviews nach einem Schema zu schreiben, mit Noten und sowas… Das ist das drauflos labern echt netter – persönlicher. Aber Reviews bleiben für mich ein statisches Element. Sie spielen auch in einem Jahr noch eine Rolle, sind durchaus aktuell – das ist natürlich wichtig und gut für die Review, aber ist unblogiscch :p ich denke da an die vielen Gratis-Produkt-Schnorr-Seiten

  8. Ich finde auch dass du einen blog hast..denn es ist doch auch deine persönliche meinung zu all den reviews und darauf kommt es doch an..irgendwie teilen wir doch alle die gleiche leidenschaft und jeder kann sie so ausleben wie er will, das ist ja grad das tolle daran.. Letztes meinte mein schatz als ich ein bild von unserer katze gepostet hab “ aber das hat doch nichts mit kosmetik zu tun“ aber ist das schlimm? Ich finds selber halt auch schön mal sowas in blogs zu sehen.. Und ja ich hab auch ne blogliste warum sollen denn auch andere nicht sehen wofür ich mich interessiere..und irgendwie kann ich nicht ganz glauben dass es einem egal ist wieviele leser oder kommentare man hat , denn wenn dem so wäre kann man auch zettel und stift nehmen. Jeder freut sich doch über feedback..lg

    • Ich finde auch Leser überschätzen getn mal ihre Rolke und das gebe ich eben Bloggern die Schuld, die ständig fragen, worüber sie schreiben sollten. Was hat das nun wirklich mit Bloggen zu tun?

      Aber zu Reviews hab ich über deinem Kommi geschrieben: eine subjektive Meinung über ein Produkt macht einen Artikel nicht zu einem dynamischen Beitrag. Dann wäre Ciao eine Blog-Community.

  9. Magi, du hast echt so oft Beiträge, die irgendwelche völlig irrelevanten Themen zerdenken. Das ist einfach nur langweilig. Ich will lieber Bilder, das kannst du nämlich.

    • Das macht mich somit anteilig zum Blogger. Eben Gedanken zu teilen und mir nicht reinreden zu lassen, ob es gestattet ist. Ich halte solche Forderungen für anmaßend und fehlplatziert – es ist Gift für jede Website welcher Charakteristik auch immer. Da frage ich mich, warum schlägst du so etwas überhaupt vor? Wieso stellst du deinen Geschmack über meinen? Findest du wirklich Autoren sollten veröffentlichen, was Fremde wünschen? Wo ist der Sinn, der Gehalt?

      • Es geht mir einfach darum, dass so eine irrelevante Sache wie Schminke hier zerdacht wird. Mein Gott, das soll Spass machen und nicht als Philosophiethema genutzt werden.

        • Warum nicht? Wer hat so etwas zu entscheiden? Warum erwartest du etwas von anderen, was gar nicht drin Bier ist? Du hinterlässt dich auch einen Kommentar und machst somit bergbaus das Gegenteil von dem, was du predigst.

          Ist es nicht an dir als Leser vorher zu selektierten und so für dich Uninteressantes zu meiden? Leser, die verlangen, man sollte duzte Inhalte an sie anpassen v.a. die Bedürfnisse des Gastgebers nicht respektieren, sind unvollkommen und mir unsympathisch.

        • @Plesenteur:

          Es geht mMn um viel mehr. Blogs werden mehr und mehr als rein konsumierbares Medium wahrgenommen. Die Blogger sind die Medienmacher und als Beautyblogger heutzutage häufig in einer Grauzone zwischen persönlichem Blog und consumerorientierter PR-Plattform angesiedelt.

          Gerade deswegen finde ich es begrüßenswert, wenn Reflektiert und zur gemeinsamen Definition neuer Grenzen oder Wege aufgerufen wird.

          Dein anmaßender Kommentar zeigt diesen Zusammenhang überdeutlich. Wie sonst würdest Du auf den schmalen Grat kommen, irgendjemandem vorschreiben zu wollen was er/sie zu schreiben hat, nur damit Du zufrieden bist?

        • Wenn du es irrelevant findest, warum liest du es dann??

  10. Toller Post, sehr gut geschrieben. Danke dafür. Ich hab mich bis jetzt noch nie richtig damit auseinander gesetzt, aber unbewusst deinen, sowie fdg, als Nicht-Blogs eingestuft. Aber nicht aus den Gründen, die du aufgezählt hast, sondern viel eher weil es für mich Seiten sind zu denen ich aufschaue, mir Dinge abgucke und die mich anregen. Natürlich tun das die anderen Blogs auch. Nur bietest du, sowie fdg, eine breite Palette an Themen, Blog-Posts, Reviews usw., von denen ich mir was rauspicken kann und so für mich entscheiden kann, was ich für meinen Blog für richtig halte. Ich hoffe es kommt rüber was ich sagen möchte: teilweise seid ihr für mich Lehrer. Das widerum spricht aber gegen ein gleichwertiges Verhältnis, das Blogger zu Blogger sonst hat. Es hat alles Vorteile und Nachteile.

  11. Liebe Magi, ich finde es sehr interessant, dass du über dieses offenbar so gespaltene Thema berichtest. Ich selbst blogge noch nicht sehr lange, und habe mich davor auch nicht besonders ausgiebig mit dem Thema Beauty-Blogs auseinandergesetzt, sondern lieber YouTube-Videos geschaut. Nun hat sich das jedoch grundlegend verändert – vor allem aus dem einen Grund, dass sich immer mehr herauskristallisiert, dass die Unternehmen bemerkt haben, dass sie über YouTuber/-innen und Blogger/-innen sehr werbewirksam ihre jeweilige Zielgruppe erreichen können. YouTube habe ich also zum großen Teil abgeschworen, und bin auf diverse Blogs umgestiegen, um mich mit meiner nötigen Portion Infos zu versorgen und in erster Linie mit Gleichgesinnten zu „fachsimpeln“. Die Frage, die sich mir nun nach einiger Zeit aufmerksamen Verfolgens des Bloggertums stellt, ist: Wieviele Blogposts über Produkte, Unternehmen und insbesondere die so extrem gehypten Limited und Special Editions sind eigentlich aus freien Stücken des Verfassers entstanden? Hinter welchen Posts stecken frei zur Verfügung gestellte Produkte, die mehr oder weniger den Druck schaffen, über sie berichten zu müssen? Ich verfolge inzwischen eine ganze Reihe von Blogs und habe festgestellt, dass zu jeder neu erscheinenden LE plötzlich jeder zweite Blog über die verschiedenen LE-Produkte berichtet. Sei es die erst kürzlich erschienene P2-LE, oder die von essence oder aber hochpreisige LEs wie derzeit die Black Honey LE von Clinique oder die neueste Dior Edition. Ist es nicht too much input und eine absolute Manipulation von seiten der Kosmetikfirmen? Wie kann man da noch behaupten, seinen Blog mit völlig frei gewählten Inhalten zu füllen? Natürlich freut sich jeder darüber, wenn er kostenlos Produkte zur Verfügung gestellt bekommt – aber freut sich auch jeder darüber, plötzlich auf 2 von 3 Blogs Informationen zu den neuen Dior-Lidschatten oder Swatches der LE-Lacke von P2 zu finden? Öh, öh, mir macht das keinen Spaß, denn ich hechte mit Sicherheit keinem Produkt hinterher, das es in 2 Monaten nicht mehr zu kaufen geben wird. Authentische Blogs sind für mich solche, die mir wirklich wertvolle Infos und Ideen vermitteln und unterhalten, und auf denen ich mich austauschen kann. Nicht solche, die mehrere tausend Leser haben und auf denen größtenteils werbewirksame Inhalte zu finden sind – von denen fühle ich mich direkt und eiskalt manipuliert.

    An dieser Stelle, falls eine meiner Leserinnen diesen Kommentar liest, möchte ich noch kurz loswerden, dass ich alle 29 von euch absolut toll finde und dass mir eure Kommentare jedes Mal ein Lächeln auf die Lippen zaubern. Denn genau DAS ist es, was für mich das Bloggen ausmacht. :heart:

    • Erst ein mal danke Magi! ich lese und sehe dich immer sehr gerne, grade weil du deinen gewissen style hast und auf mich immer ehrlich wirkst! :-* ich finde das Thema sehr interessant und auch die Diskussion darüber.

      Ich habe den Eindruck das sich grade in der letzten Zeit das Bloggertum sehr wandelt da sich immer mehr Kosmetikfirmen direkt an die Blogger/profil/youtuber wenden, was ich auch in gewissen Rahmen Ok finde, solange der Blogger oder Youtuber schreiben oder sagen kann/darf was er will oder entscheiden kann ob er überhaupt etwas sagen will. Aber leider habe ich die befürschtung das sich doch viele durch den verlockenden Angeboten der Firmen sich dazu hin reissen lassen werden.

      Ich hoffe ich hab nicht so chaotich geschrieben, ich war so blöd und hatte mir vorhin eine schlaftablette genommen und bin jetzt ein bischen neben der spuhr 😮

    • Das ist ein wichtiger Aspekt und sehr sensibel. Es rückt aber etwas zu sehr in die Richtung, dass es was Schlechtes sein könnte kein Blog zu sein.

      Für mich sind LEs ein Bestandteil meines Beauty-Alltags. Ich bin gespannt darauf und schnacke gern drüber. Aber ja, ich habe auch aufgehört viele davon in den Loop zu nehmen, also im Reader auftauchen zu lassen. Ich posten sie versteckt, weil, mir genau das missfiel. Ich denke auch, die Berichterstattung nimmt so langsam Überhand, ABER das entscheidet der Blogger. Als Leser muss man letztendlich nicht alles lesen… Die Konsequenz kalkuliert hoffentlich jeder Blogger ein, dass msn mir der Art der Posts die Leserschaft formt. Wer nur Dinge verlost, beschwert sich hoffentlich nicht über Troll-Kommentare

      • Du hast natürlich Recht – jeder Leser entscheidet selbst darüber, was ihn interessiert und was ihn nicht interessiert. Und natürlich sind LEs nichts, was man grundsätzlich von den Blogs verbannen sollte – wir Beauty-Suchtis wollen ja schließlich wissen, welche Produkte so auf uns zukommen. Was mir außerdem ein Dorn im Auge ist, sind neben den Massen an fast identischen Informationen über ein und dieselbe LE eben die von dir bereits erwähnten Gewinnspiele und Giveaways, die offensichtlich darauf abzielen, mehr Leser anzulocken – durch Regeln wie „Poste mein Gewinnspiel auf deinem Blog“ oder „Twittere über mein Gewinnspiel“ etc. Wie du schon sagst: am Ende formen die Inhalte eines Blogs seine Leserschaft. Der Grad zwischen Noch-Blog und Nicht-Mehr-Blog ist relativ schmal, denke ich. Mit Magi-Mania ist dir jedenfalls das Kunststück gelungen, den Normalo-Blog auf eine Ebene zu lenken, die mir als Leser eine professionelle und doch vertraute Umgebung vermittelt. Hut ab! :yes:

  12. coconut210379 26. Juli 2011 in 14:28

    dann ist mein blog ein blog? über sowas habe ich mir echt noch keine gedanken gemacht. ich schreibe öfter kritische texte, interviewe, habe gelegentlich auch reviews. aber fdg ist irgendwie anders, da muss ich dir recht geben, irgendwas is anders und ich kanns nicht sagen.

  13. Ich finde das ne interessante Frage mit dem Blog… ich würde da aber anders rangehen…

    Once upon a time there were homepages.
    Viele, viele Leute haben sich stundenlang mit dem Design und der Gestaltung ihrer Page beschäftigt… oder auch einfach ein Template verwendet, auf dem sie dann ihre Emailadresse und ein Bild ihres Goldfisches geparkt haben.

    Dann kamen die Blogs und plötzlich war alles auf einer Zeitskala angeordnet. Für mich – die ich eine andere Struktur gewohnt war – war das erst mal ein Schocker, weil man chronologisch lesen mußte statt inhaltlich-strukturell.

    Ein Blog zielt damit definitiv darauf ab, daß er regelmäßig gelesen wird – wie eine Mini-Zeitschrift. Blogs sind für mich gewissermaßen die aktualisierte und interaktive Form des Fanzines, also „Microjournalismus“.

    Entsprechend lese ich vor allem Blogs, die nicht zu privat sind, aber auch nicht zu offiziell, also weder Tagebucheinträge noch kommerzielle Beiträge. Ein Blog der nur subjektive Beiträge enthält muß schon sehr unterhaltsam sein, daß er mich bei der Stange hält, genauso wie ich nur „offizielle Neuigkeiten“ langweilig finde. Ich denke mir schon immer, wenn LesMads als *der* deutsche Fashion-Blog gehandelt wird, armes Deutschland! (Das ist für mich echt kein Blog mehr!)
    Am besten gefällt mir eine Mischung aus Berichterstattung, gebündelten Infos, Neuigkeiten und !Meinung!.

    Klar ist toll, wenn sich dann auch noch Gespräche mit anderen Interessierten ergeben, aber notwendig finde ich das eigentlich nicht…

    • Für mich sind LesMads auch kein Blog. Aber ein schönes Magazin…

      Ja, meine Vorlieben sind ähnlich.

  14. das hat jetzt hier eigentlich nicht mit dem blog/kein blog thema zu tun.. aber kann mir mal jemand sagen, wieso fdg überhaupt so beliebt sind??
    die einzige aus der truppe, die ein bisschen ahnung vom ganzen hat, ist doch lynne und deren beiträge sind ja nun wirklich eher rar… der rest.. also gerade reni erzählt und schreibt teilweise echt totalen mist (sorry, aber bei nen paar von ihren Ausagen/Methoden rollen sich einem doch die Fußnägel hoch) und das noch in ner total aufgesetzte Art , koko reviewt ständig ihren eigenen kram oder marken, die sie auf ihrer eigenen website verkauft und mara..naja, die ist ehrlich und lustig, aber mehr auch nicht..
    Die reviews von denen sind doch oft zum lachen…
    die nehmen sich doch überhaupt keine zeit dafür! da sind doch 1000 kleinere Blocks mit soviel mehr Mühe und Liebe zum Detail gemacht!

  15. Aah! Magi, jetzt habst du mich daran errinnert mir einen blogroll einzurichten, das habe ich ja schon wieder voll vergessen 😉

  16. Danke Schnucki, darüber habe ich aber auch zwei Jahre nachgedacht 😉

    ich möchte noch eine Ergänzung machen: Wer and en Kommenatren nicht teilnimmt und nie nie nie NICHT auf andere Blogs verlinkt, ist ebenfalls kein Blog. Egal ob persönlich oder Thematsich, es geht auch um Vernetzung, die fällt mitunter echt falch.

    …ich mache das auch kaum noch, weil da nie was zurückkommt. Dabei war das Sinn und Zweck des Bloggens im Ursprung -1998 meine ich.

    Ich finde es scheiße von mir, aber was soll’s das wird sich sicher wieder ändern!

    Zum Thema: Themen beim Bloggen – hm. Die Beautyblogs sind eine eigene Spezialität und an sich keine Blogs mehr. Kommerziell ist okay, aber die Form muss ja auch stimmen. Reviews am laufenden Stück macht kein Blog aus, die Software zu bneutzen auch nicht.

    Insofern hast DU MAGI unrecht wenn Du sagst Du hast kein Blog – weil selbstreflexive Dinge, Trackbacks, Blogroll etc. bei Dir vorhanden sind.
    Ich früchte ich muss zurückschleimen!! :rainbow: :cat:

    Anosnsten verweise ich auf den Beitrag von gerogina und betone 😮 dass die Subjektivität des Autors durchaus den Unterscheid zum Journalismus bietet und zu reiner PR Maschinerie, wie die Gurus und andere das erfolgreich betreiben. 😕 :hypnotized:

    Wobei ich Reni kennengelernt habe und vernünftig fand, und auch kritisch. Das Gesamtkonzept hingegen – naja. :beatup:
    Es gehört einfach zur gesamten Blogosphäre dazu – wenn es denn eine echte Blogosphäre wäre.

    @Magi – hast Du etwa meine Sch***-Magi (Magisterarbeit gelesen?!) Die ist streckenweise echt gut, aber streckenweise mit großen Löchern. Naja, dafür gibbet ja die Promotion:-)

    Amen. Und so!

    • Ne, hab ich nicht. Sollte ich wohl 🙂 ein wenig verdrängt, dass du das ja behandelt hast.

      Ja, Diskussion ist wichtig und ich bin überrascht, dass es mir mittlerweile Spaß machtet. Eigentlich habe ich mit dem Ziel enges Archivs angefangen und wollte mich raushalten…

      Ich denke, fdg hat ein Konzept, vielleicht gar ein Ziel, dass dich sehr von jedem anderen Blog abweicht. Ob sie dadurch nur anders aber undenklich ein Blog sind, kann ich, mir je nach Ausgangslage durchaus vorstellen.

      Ich finde die Seite dennoch gut wie sie ist angesichts des Publikums und des Fokus auf YouTube, dass es immerhin 4 gleichberechtigte Personen sind. Dass es da noch keinen Zoff gab, wirkt wieder sehr durchdacht, strukturiert….professionell. Dass Abstreiten der Fan-Base ist vielleicht das, was mich so verwundert.

  17. Ich weiss nicht wo meine ganzen Tippfheler herkommen! Tut mir leid!!

    Ansonsten oute ich mich als Magi-Mania Fan weil das Konzept stimmt (dabei bin ich nicht die Zielgruppe, trage heute das erste Mal einen Lidschatten in… PETROL!! 😮 )

    Ich bin jeden Tag hier… und zwar bevor ich bei Temptalia gucke.

    DAS Schätzchen ist ein Kompliment!!
    :heart: :inlove: :heart: :inlove: :heart: :inlove: :heart: :inlove: :heart:

    • :-* wow, wusste gar nicht, dss du so oft hier bist. Das macht mich happy – gerade, weil wir eigentlich do unterschiedliche Fokus haben…

  18. Ich muss zugeben, so richtig habe ich mir bis zu deinem Post überhaupt keine Gedanken darüber gemacht. Aber dann ist mir aufgefallen, dass ich, wenn ich über die FDG-Seite gestolpert bin, sie immer aus Nichtgefallen weggeklickt habe. Und der Grund war ganz einfach immer, dass ich nicht das Gefühl hatte, dass das ein wirklich Blog ist, sondern schlicht eine „Verkaufsseite“.

    Für mich ist Magimania ein Blog. Nicht, weil es einen Blogroll gibt ( 😉 ), sondern weil ich einfach das Gefühl habe, dass dahinter ein Mensch steckt. Das macht für mich einen Blog aus: der Betreiber, der mir einen Einblick in sein „Hobby“ gibt. In deinem Fall eben das Schminken, bei anderen Essen oder whatever. Aber der Spaß bzw. die Leidenschaft an der Sache muss rüberkommen – und Persönlichkeit. Und da ist mir auch völlig schnuppe, wie viele Produkte gesponsort sind oder ob Werbung auf dem Blog verlinkt ist. Gerade bei Beauty Blogs freue ich mich eigentlich, wenn die Betreiber was zugeschickt bekommen. Sonst kann ja nicht annähernd so viel gereviewed und geswatcht werden. Wer hat denn schon so viel Geld!? Und viele Reviews = ich bin besser informiert = meine Fehlkäufe minimieren sich = ich spare Geld. So habe ich indirekt auch was davon. 😉 Solang es ehrlich und authentisch bleibt, bleibt es auch dann noch ein Blog!

    • Ich verstehe, was du meinst. Ich muss zugeben, wurde ich die 4 nicht persönlich kennen, schätzen und mögen, würde ich wohl auch nicht dem Blog folgen. Die Inhalte und Rubriken sind sehr ähnlich – und doch ist das etwas Unerklärliches, das immer so anders ist. Ich glaube, es ist zu makellos

  19. Es gibt einen Unterschied zwischen „Zielgruppe“ und „Gleichgesinnten“ – besser hätte ich es auch nicht sagen können 😉 Aus diesem Grund ist fdg für mich auch kein Blog, sondern vielmehr nur eine „Produktpräsentationsfläche“ bzw. der „verlängerte Marketingarm“ von Kosmetik Kosmo, welche(r) auf eine überwiegend junge, leicht zu beeinflussende Zielgruppe zugeschnitten ist (wenn du verstehst, wie ich das meine 😉 ) Wenn man es ganz genau nehmen möchte, geht es ja auch aus der Seite hervor: GmbH & Co. KG, sprich eine WIRTSCHAFTSUNTERNEHMUNG die dem HGB unterliegt. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
    Versteh mich bitte nicht falsch – ich möchte hier mit keinem Wort das Beautyinteresse, die Leidenschaft oder den Wagemut der 4 Mädels/Frauen kritisieren oder in Frage stellen…aber ein Blog? No way…
    Du aber auf jeden Fall – zeigt ja allein dieser Post 😉

    An der Stelle fällt mir noch auf: einen sehr hübschen Namen hast du 😉 Was ist das für eine Sprache/bedeutet er was?

    LG,
    Judith.

  20. Wow, du hast ein wenig in Worte gefasst, was mir schon lange irgendwie im Kopf rumgeistert.
    Ich schätze fdg sehr, z.B. für wirklich gute Swatches und Tragebilder so z.B. Catrice Sortimenten usw.
    Aber was fehlt ist der Austausch, das mag vielleicht auch daran liegen, dass es einfach zu viele Kommentierende gibt – ich denke, dass es ab einer gewissen Anzahl an Kommentaren schwierig wird eine richtige Diskussion aufzubauen, da man sich um so viele kümmern muss.

    Ich habe übrigens nie viel Beachtung an die Blog Rolls verschwendet 😀 Ich weiß nicht einmal warum, denn ja, grade da findet man eigentlich auch schöne und gute neue Blogs. Ich habe selbst auch keinen, da mir das alles zu viel in der Sidebar wird, aber vielleicht sollte man mal darüber nachdenken und es irgendwie mit dem Blogdesign vereinbaren =)

    So, jetzt haben mich meine Eltern für eine halbe Stunde aus meinem Denkfluss gerissen weil es Abendbrot gab -.-°

    Meine schöne im Kopf geformte Weiterfühürung dieses Kommentars ist weg, naja was solls…

    Liebe Grüße
    JuJu

  21. Paphiopedilum 27. Juli 2011 in 2:42

    Also natürlich verstehe ich, daß man sich über sowas Gedanken macht. Wirklich mitreden kann ich da aber nicht, denn sooo über die Maßen interaktiv bin ich nicht. Irgendwann wurde ich auf Magis Videos aufmerksam, und wieder etwas später dann auf ihre Homepage, um es mal neutral zu formulieren, und wiederum noch etwas später begann ich, hier mitzuschreiben. Und noch wiederum etwas später, kam da dann noch ein weiterer, ähnlicher Blog dazu. Das ist bei mir dann aber auch schon alles. Für mich spielt es nicht wirklich eine Rolle, was in einem interaktiven Sinn das hier ist, oder nicht ist. Und ich vermute mal, so geht es nicht nur mir, sondern auch einigen Anderen auch. Für mich ist das hier einfach ein „Ort“, der Teil meiner Leidenschaft für Kosmetik geworden ist. Informativ, lehrreich, inspirierend, menschlich bereichernd. Bestimmt ist es interessant darüber nachzudenken, ob dies hier nun das ist, als das es eigentlich angefangen hat, nämlich ein Blog, oder nicht, oder nicht mehr. Wenn man nicht so in dieser Matierie drin ist, spielt das aber, wie gesagt, nicht so eine große Rolle. DAS hier, wie auch immer man es nennen mag – ist einfach super!

  22. Finde ich gut, das du einen Artikel dazu schreibst, ich mag aber hier gerne ein paar Dinge aus meiner Sicht zu schreiben. Ich sehe die Blogroll als sehr kritisch an, da ich das Gefühl habe, das sie häufig nur wie du mir so ich dir ist. Das heisst, das man sich nicht verlinkt weil man sich mag und schätzt sondern weil es so sein muss. Das finde ich dann nicht richtig und deswegen kann man es gleich weglassen, da die Aussage der Roll für mich dadurch an Wert verliert.

    Zum Austausch kann ich das unterschreiben das machen wir wenig bis gar nicht….aber meist aus dem anfänglichen Gefühl heraus, hier ( in der Bloggerwelt) nicht willkommen gewesen zu sein. Wir mussten uns von Anfang an gegen viele Vorurteile stellen, als die von YT hat uns niemand ernst genommen. Wahrscheinlich hätten auch viele nicht gedacht, das wir so einen langen Atem haben, und sicher hat sich das vor allem mit der Akzeptanz durch die Events wo man andere Blogger kennengelernt hat und viele gemerkt haben, wie wir wirklich sind und wir evtl. anders sind als das Bild das sie von uns im Kopf haben auch geändert. Wenn man aber 2 Jahre vor sich hingewerkelt hat, dann ist es schwer den Pfad zu verlassen den man bisher gegangen ist. Wir versuchen mehr zu verlinken und uns zu öffnen, scheint aber noch nicht genug zu sein, sonst wäre das vielleicht bemerkt worden =)

    Wir machen sicher weiter auf unserem Weg und wir halten unsere Meinung auch zu vielen Dingen hinterm Berg, weil wir beobachtet haben, das es auch zu ganz viel Stress untereinander führt, wenn man da zu offen ist.

    Es freut mich aber sehr, das wir hier so eine Diskussion angeregt haben =) egal wer welche Seite vertritt =)

    • Hey Koko,

      schön, dass du vorbeischaust.

      Ich glaube, zum Punkt Blogroll, sind gerade es diese Überlegungen, die eben zu diesem Eindruck auch führen. Viel zu überlegt für einen Blog – finde ich. Und ich widerspreche. Ich weiß natürlich nicht, wie andere Blogger da herangehen, ich persönlich habe einfach angefagen zu verlinken, wen ich gern regelmäßig lese – ohne zu fragen, ohne um Gegen-Link zu bitten. Einfach gelassen – sei es, dass man selbst gar nicht gelesen wird. Warum auch?

      Ich sehe die Blogroll gar nicht so sehr als Recherche-Option für Leser an (was sie schon ist) sondern eher eine Wertschätzung an andere, engagierte Schreiberlinge. Ihr wisst ja auch um SEO – warum nicht belohnen?

      Ich hab mich in der Tat schon bei euch verlinkt gesehen – Trackbacks habe ich aber nie empfangen. vielleicht wird es ja darum nicht bemerkt, dass ihr da mehr tut. vielleicht solltet ihr es aktivieren 🙂

      Was die YouTube-Vorgeschichte angeht, kann ich nur zustimmen. Ich habe es ähnlich empfunden und es hat lange gedauert, bis ich den Eindruck hatte, dieses „die hat ja nur Leser wegen YouTube“-Beigeschmack weg war – nur kriegt man auch die Zuschauer auf YouTube nicht geschenkt 😛 Die Seitenhiebe gegen YT-Blogger waren früher nicht zu übersehen.

      Ich finde es ja prinzipiell auch nicht schlimm, dass ihr euch „raushaltet“. Es hat ja auch gewisse Vorteile und ist entspannter – wie gesagt: ein Kein-Blog zu sein soll zumindest von meiner Seite aus keine Degradierung o.ä. sein – im Gegenteil.

      Und was die Offenheit angeht: seh ich genauso. Aber genau die Stressvermeidung ist das, was irgendwie so „unblogisch“ ist…

      • für die Doofies wie mich was genau sind denn Trashbacks? Meinst du das du an den Verlinkungen siehst wo die Leute herkommen? Mein Problem ist auch einfach das ich aus Zeitmangel wenig bis gar keine Blogs lese und wenn sehr selten kommentiere. Ich kratze als auch total nur an der Oberfläche des ganzen. Manchmal wünschte ich mir mehr Zeit und Musse, aber hey so ist es eben. Und generell fühlen wir uns ja wohl mit unserem (k)ein Blog =)

        • Man kann entweder unter jedem Artikel Pingback / Trackback-Links einfügen, dann bekommt der verlinkte Blog automatisch eine Benachrichtigung ggf. wird sogar das Ganze als Kommentar aufgeführt. Oder man stellt es so ein, dass sie immer automatisch versendet werden – ich glaube im Dashboard unter DISKUSSION…

          Aber es soll ja auch nicht zum Zwang werden. Und klar, es ist einfach ne Unmenge an Aufwand. Daher: wenn das für euch so passt, ist’s ja auch prima… Letztendlich ist die Sache nach einer Woche ad acta 😀

  23. Diese Blogrolls irritieren mich sowieso total, warum, wozu und überhaupt, man zeigt andere Blogs und nun? Ich wüsste jetzt nicht wozu das da sein soll…

    Vielleicht wenn man befreundet ist, aber warum sollte DAS einen Blog ausmachen. Eine Seite, in der regelmäßig über Themen geschrieben wird und wo man kommentieren kann und wo Disskussionen entstehen und was die Personen auch persönlich darstellt, das alles ist für mich ein Blog. Und das gilt genauso die Seite hier, wie auch für fdg

    • Wie gesagt, ist nur meine persönliche „Definition“ und ich bleibe dabei. Genau dieses Unverständnis für das Tool ist es ja vielleicht was zumindest für mich den Unterschied macht. Anders gefragt: warum nicht? Warum nicht andere empfehlen, ihnen „Link-Juice“ schenken und zu zeigen: hey, dich lese ich gern. Für mich dient eine Blogroll nicht den Lesern – sie ist eben für mich das Aushängeschild dafür, wie ein Blogger tickt. Für mich gehört eben eine gewisse Grundeinstellung dazu…

    • Außerdem finde ich Blog sympatischer weil menschlicher

  24. Ich muss dazu sagen, dass ich teilweise das Gefühl habe, dass eben genau das Leserorientierte von einem Blog erwartet wird. Jedenfalls habe ich den Eindruck. Ich berichte auf meinem Blog nur über die Produkte, die ich mir selbst aus Lust und Laune gekauft habe. Wenn mir eine LE nicht gefällt, kaufe ich nichts daraus. Ich kaufe meine Produkte nicht, nur um sie testen zu können, sondern ich kaufe sie weil sie mir gefallen und ich sie haben wollte. Darüber berichte ich dann. Ich habe aber so den Eindruck, als würde das den Lesern nicht gefallen. Als würden sie spezielle Dinge erwarten… Ich kann es ganz schlecht beschreiben. Aber als ich angefangen habe zu bloggen, habe ich mir darüber noch etwas anderes vorgestellt. Leider kommt scheinbar das, über was ich schreibe bzw. wie ich schreibe nicht gut an.
    Ich denke, es gibt viele verschiedene Meinungen zum Thema was ist ein Blog und was nicht. Für mich war ein Blog schon immer ein Ort auf dem ich MEINE Gedanken niederschreiben konnte aber mir scheint, als verstehen viele etwas anderes darunter.
    (Ich hoffe, man konnte meine Meinung einigermaßen verstehen. Es ist garnicht so einfach, das zu beschreiben 😀 )

    • Absolut, sehe ich auch so, dass die Leser solche Erwartungen gern an den Tag legen. Aber sind daran wirklich die LEser „schuld“? Ich lege meine Hand ins Feuer, das so etwas nicht in erster Linie anerzogen ist sondern schlicht von Bloggern selbst geschürt wird.

      Einerseits natürlich jene, die ständig die Leser fragen, welche Inhalte sie wünschen, andererseits die, die sich daran orientieren, was sie so aufschnappen und: wer viele Leser will und dafür einiges tut, bekommt nun einmal auch Leser, die gar nicht zum Blog passen. Du willst Leser, die genau das lesen wollen, was du schreibst, dann veranstalte keine Gewinnspiele, netzwerke NICHT, schreibe über populäre Themen nur, wenn du zu 100% dahinter stehst… Du wirst aber merken, dass persönliche Gedanken so interessant für andere gar nicht sind, wenn sie nicht mit Gemeinsamkeiten daherkommen. Würdest du bloggen, wenn du wüsstest, dass es nur 30 Leute lesen und es garantiert niemals mehr werden? Es wird ja einen Grund, warum du online schreibst und nicht in ein Notizblock.

      Jeder ist seines Glückes Schmied und die Leser haben nicht mehr „Macht“ als du.Dein Blog ist, was du daraus machst und wenn du keine Leser möchtest, die von dir Inhalte einfordern, ist es überhaupt nicht schwer das umzusetzen – man muss sich eben unbeliebt machen. Viele meckern über solche zustände aber tun nichts dagegen.

      • Ja, da hast du wohl Recht. Ich merke auch, dass die Schiene, die ich fahre, wohl nicht gut ankommt. Es werden ja schließlich nicht mehr Leser auf meinem Blog. Ich finde es eben nur schade, dass das was ich mir unter bloggen vorgestellt habe, leider nicht das ist, was die Leser wollen. Ich will aber auch irgendwie nicht von dieser Schiene weg… Es ist garnicht so einfach den Nerv der Leser zu treffen ohne sich für sie verbiegen zu müssen.
        Nur muss ich auch dazu sagen, dass ich ja nun seit einem halben Jahr blogge mit nicht wirklich vielen Lesern. Und ich werde auf jeden Fall noch weiter machen. Weil mir es eben Spaß macht, mein Hobby ist und es ein schöner Ausgleich zu meinem trockenen Studium ist. Es ist natürlich ärgerlich, dass es nicht gut anzukommen scheint aber vlt. habe ich noch nicht meine wahre „Bloggerbestimmung“ gefunden. Nur werde ich eben mein Hobby, das Schreiben, Fotografieren und Berichten nicht aufgeben, nur weil ich mich nicht in diese eine Bloggerrichtung drängen lassen will…

        • Die Frage ist natürlich, was du dir unter Bloggen denn vorgestellt hast, was nicht erfüllt wurde.

          Es ist schwierig, wenn du das verteufelst, was du eigentlich wünschst. Und man liest ja auch aus deiner Kritik an anderen Bloggern durchaus heraus, dass du emotional wirst – und ich vermute, weil du gern das ernten würdest, was dieses Kämpfen, was du verurteilst, sät.

          Für mich scheinst du eigentlich auch zu kämpfen – Bloggerbestimmung finden? Um Leser zu „generieren“ ohne „habgierig“ wie andere Blogger zu werden? Das klingt sehr nach 6er im Lotto ohne je einen Schein angekreuzt zu haben 🙂

          Es würde sicher alles ein wenig einfacher, wenn du dir klar wirst – also nicht nur niederschreibst sondern verinnerlichst – was du eigentlich wirklich willst. Nichts auf dieser Welt gibt es geschenkt. Wenn du also Erwartungen an das Bloggen hast – materiell, ideell oder auch emotional – wirst du dafür etwas „opfern“ müssen. Wenn du nichts erwartest (scheint nicht so), dann schreib einfach weiter, wie es dich erfüllt…

        • Ich habe dir ne kleine Nachricht geschickt! 🙂

    • Ach, und was ich an dieser Stelle vielleicht noch ergänzen könnte:
      Als ich angefangen habe zu bloggen, dachte ich, dass zwischen den Bloggern eine Community besteht, die sich schätzt und gegenseitig unterstützt. Ich beziehe das jetzt absolut nicht auf alle Blogger!!! aber mir ist aufgefallen, dass viele Blogger ihr Hobby als Wettkampf ansehen. Wer hat am meisten Leser, wer bekommt am meisten Artikel gesponsert… Gerade auf Twitter merke ich oft, wie groß doch der „Kampf“ zwischen den Bloggern ist. Und das kann ich absolut nicht verstehen. Für mich ist ein „Blogger“ wirklich nur ein „Blogger“ wenn er sich in diese Community einfindet und nicht nur für sich selbst kämpft. Wenn der anderen Bloggern etwas gönnt und sie auch unterstützt. Meiner Meinung nach, hat Egoismus nichts in dieser Bloggerwelt zu suchen. Und das ist das, was mich an vielen Bloggern und Blogs stört und weswegen auch manche als Blogs gedachte Seiten keine Blogs für mich sind…

      • Ich höre das so oft und kriege es nicht mit. Twitter scheint ja ein Tempel des Stalkings zu sein.

        Ich habe das Gefühl, dass Leute viel zu viel Energie und Zeit damit verschwenden den falschen Leuten zu folgen – eben denen, mit denen sie nicht auf einer Wellenlänge schwimmen. Juckt mich nicht – aber wenn ich ständig das Gejammer über die bösen „anderen Blogger“ serviert bekomme, obwohl ich es gar nicht wissen will, dann werde ich zickig, denn ich geh dem inzwischen bewusst aus dem Weg.

        Warum folgst du Bloggern, die offenbar keine Gemeinsamkeiten mit dir haben? Außerdem interpretiert man Dinge, die man nicht wissen kann, meist so, wie man sie selbst tun würde. Damit meine ich: wenn es keinen Kampf gibt, du aber einen solchen deutest, kämpfst du ja vielleicht selbst?

        Klar sind wir eine Community, aber wir können ja nicht alle vernetzt sein, alle gleich ticken. Ich persönlich bin ein Fan des gesunden Egoismus. Die, die am lautesten nach Teilen & Helfen schreien, sind oft die, die am wenigsten für ihren eigenen Erfolg tun und oft die, die selbst nicht bereit sind sich zu revangieren.

        Und wenn du etwas Ändern willst an der Community, tu was. Engagier dich… Mit Meckern ändert man nix oder man grenzt noch mehr ab.

        • Ich entfolge den Leuten, die mir unsympathisch sind sofort. Trotzdem sieht man hin und wieder, welche Konflikte aufkochen und teilweise müssen die auch einfach nicht sein.
          Außerdem mecker ich nicht. Keineswegs. Ich sage blos meine Meinung und nach der hast du doch gefragt.
          “ Die, die am lautesten nach Teilen & Helfen schreien, sind oft die, die am wenigsten für ihren eigenen Erfolg tun und oft die, die selbst nicht bereit sind sich zu revangieren.“
          Und das nehm ich jetzt einfach mal nicht persönlich!
          Ich weiß nicht, warum du scheinbar so genervt und gereizt auf das, was ich schreibe, reagierst. Ich wollte hier nur meine Meinung äußern also :rainbow:

        • Tja, that’s life. Ich versuche dem zu entkommen, kriege aber ständig etwas von diesen Kämpfen mit – und zwar durch solche Kommentare. Darum bin ich gereizt.

          Du liest ungern, wie sich Blogger gegenseitig irgendwie bekämpfen? Verständlich. Für mich zählt aber das „einige Blogger sind so und so und das find ich doof“ zu 100% mit zu diesen Kämpfen, denen wir beide entkommen möchten. Und wenn sich das Ganze auf mein Blog ausweitet, dann diskutier ich eben.

          Und wenn ich lesen muss, dass du findest, dass Leser dir „Druck“ machen mit falschen Erwartungen und du im gleichen Atemzug Erwartungen als Leser an andere Blogger hast – ja mei, dann ist es eben nervig. Verständlich aber dennoch nervig, weil sehr einfach zu umgehen.

  25. Zum Thema WAS IST EIN BLOG?

    …gibt es sehr wohl eine Definition in der Wissenschaft. Was Sauerstoff ist, wurde auch schon wissenschaftlich festgelegt.

    Was IHR denkt was es ist oder nicht steht an sich nicht zur Debatte 🙂 versteht mich nicht falsch – es geht in dieser Diskussion ja mehr, wie Eure Wahrnehmung darüber ist. Viele von Euch sind BloggerInnen, ohne sich damit zu beschäftigen Das ist vollkommen okay!

    Wenn Ihr die Blogroll doof findet, dann lasst sie weg. Wozu sie da ist, hat Magi bereits erklärt.
    Vernetzung ist wichtig – Ihr findet es doof? Lasst es sein. Es ist ja auch Euer Baby.

    Aber – es geht nicht darum, Produkte abzugreifen und Werbe-Kohle einzusacken. Wer das macht, bloggt nicht, sondern ist eine UnternehmerIn.
    Es geht zwar auch beides – aber das schaffen nur wenige.

    Womit wir Frauen hier in der Blogosphäre mal aufhören sollten ist dieses Gezicke, Neid und öffentlich an den Pranger stellen :bomb: bei Twitter, Facebook und Konsorten!!

    Würden wir zusammen halten als BloggerInnen könnte man uns ja auch ernst nehmen, obwohl wir „nur“ Schminke machen.

    Hier nochmal was zur Blogosphäre:

    The Blogosphere
    The collective community of all blogs is known as the blogosphere. Since all blogs are on the internet by definition, they may be seen as interconnected and socially networked, through blogrolls, comments, linkbacks (refbacks, trackbacks or pingbacks) and backlinks. Discussions „in the blogosphere“ are occasionally used by the media as a gauge of public opinion on various issues. Because new, untapped communities of bloggers can emerge in the space of a few years, Internet marketers pay close attention to „trends in the blogosphere“.

    (englische Wikipedia)

    • Merci, liest sich gut. Genau dieses an den Pranger Stellen ist ziemlich heikel und aktuell nervt es mich doch sehr – ohne, dass ich mich davon freisprechen kann.

      Man, hab ich mal viel gemotzt – aber das war auch soooo anstrengend. Man denkt, man macht sich Luft, dabei nützt es es NIEMANDEM – macht alles noch schlimmer. Und schlechte Laune bekommt man auch. Ganz zu schweigen, dass man die falschen Leute damit anzieht und sich selbst auf Dauer damit alles versaut.

      Ich tu mich echt schwer inzwischen Kritik zu äußern, aber wenn ich es tue, dann in dem Bewusstsen völlig egoistisch zu handeln – mir Luft machen zu wollen. Bisher habe ich das Gefühl, dass viele maulen und meinen, sie täten es für die Allgemeinheit – es würde etwas ändern, etwas verbessern. Was für Bullenkot.

      Aber damit hab ich das auch schon wieder verdaut 🙂 Das war genug Nervenkitzel für dieses Quartal…

      • PS: wie schwer das ist, fällt mir hier auf. Ich sage, dass es für mich persönlich, intuitiv ne Blogroll ist und es erscheint mir so, als deuten es alle, die keine haben, als Angriff 😮

        • Aber – wer hat denn keine Blogroll?! Wie fad, wie soll ich den neue interessante Sachen finden? Ich habe auch nicht die ganz großen die jede Sau kennt darin…

          Und verkauft habe ich bislang auch keinen Platz – Leute, mir wurden dafür schon gute Beträge geboten :devil:

  26. Zitat:
    {…} der relevante Blog von einem oder mehreren Autoren geführt wird, die regelmäßig eigene Texte, die kommentiert werden können, zur Verfügung stellen. Der Blog hat zugängliche Archive sowie eine Blogroll und setzt regelmäßig Links zu anderen Blogs und Webseiten.“ Tribel(2010):26.

    und:

    {…}
    -regelmäßige, umgekehrt-chronologische Beiträge enthält, die Text und Hyperlinks beinhalten.
    -eine Kommentarfunktion
    -einen als solchen wahrnehmbaren Autor oder Autorengruppe hat. Tribel(2010):24.

    Letzteres ist der ganz enge Begriff des Blogs noch von Anno 1997 meine ich, das ganz oben trifft es zusammefassend ganz gut für den heutigen Blogbegriff.

    • Man, meine Intuition passt aber gut 🙂

      Also klar, wenn alles erfüllt wird außer der Blogroll, würde ich natürlich nicht sagen: UNTER KEINEN UMStäNDEN. Aber wie du schon schreibst: irgendwie ist’s unstimmig. Unterschied, ob man es vergisst / nicht weiß oder sich bewusst dagegen entscheidet und Letzteres finde ich eben von der Metalität her untypisch für Blogger.

  27. Ich mag Blogrolls sehr, weil sie für mich viele Funktionen erfüllen. Einerseits sind sie eine kleine Hilfe für mich selbst, weil ich so täglich alle Blogs anklicke. Diesen Service biete ich auch meinen Lesern (falls sie mögen). Außerdem zeigt eine Blogroll für mich, wen die Autorin schätzt, und man kann den Blog dadurch besser einordnen. Ich gucke mir immer die Blogrolls von Blogs an, weil ich finde, dass sie ganz schön viel aussagen (oder auch nicht, dann sagt das aber auch was 😉 ). Und selbstverständlich verlinke ich Blogs, die mich nicht verlinken bzw. gar nicht kennen. Aber darum geht es für mich auch bei einer Blogroll nicht.
    Ich empfinde Magi-Mania schon als Blog, weil deine Persönlichkeit in jedem Artikel durchschimmert. Da brauche ich keine persönlichen Details von dir 🙂 .
    Über die von dir angesprochene Professionalisierung von Beauty-Blogs denke ich noch nach, aber ich finde sie nicht prinzipiell negativ.
    Danke für die vielen Denkantöße, die du durch den Post geliefert hast. Ich ging bei meinem Blog übrigens von der Magazin-Idee aus, aber eigentlich finden sich auch viele Blogelemente wieder…

  28. Für mich ist es ein Blog wenn ein Mensch dahinter steht der das nicht um des Geldes Willen (oder Berühmtwerden Willens) macht und über sich oder seine Meinung schreibt. Ich denke die Grenze zwischen einem Blog und einer Fanseite ist zum Teil schwammig. Für mich bleibt deine Seite ein Blog und FdG ??
    Für ein Blog ist der Name unpassend, ich weiß das es bei Yt Guru als Kategorie gibt, aber wer sich selbst als Guru bezeichnet?? Das grenzt für mich eher an eine Fanseite zumal die Kosmetikprodukte die sie rausgebracht haben das ganze für mich bestätigen. Warum bringt man Produkte auf den Markt? Um Geld zu verdienen und wohl nicht um allen Beautys einen Gefallen zu tun! :no:
    Andererseits bloggen sie immer noch subjektiv ( meistens habe ich zumindest das Gefühl das es so ist, oftmals empfinde ich es leider anders).
    [Länger geworden als ich wollte 🙂 ]
    mimi

  29. Jetzt bin ich durch Stöbern zufällig auf diesem Beitrag gelandet und finde ihn klasse, weil ich mir in letzter Zeit auch Gedanken zu diesem Thema mache. Sorry also, wenn ich so alte Themen herauskrame 😉

    Die Diskussion bezüglich fdg habe ich damals nicht mitbekommen, ich blogge erst seit Februar 2011 und bin sehr jungfräulich in die Beautybloggerwelt eingestiegen. Habe davor nur eine handvoll Blogs und diese auch noch unregelmäßig gelesen und bin also irgendwie „reingewachsen“. Da ich fast nur Beautyblogs lese, war mir nie klar, wie „anders“ die Beautylboggerwelt im Vergleich zu anderen Bloggerszenen ist. Jetzt wo mein Blog bald zwei Jahre besteht, blicke ich zurück und sehe selbst wie stark sich mein Blog verändert hat. Ich glaube am Anfang war ich noch viel mehr „Blog“ als heute und wenn ich sehe, dass meine Startseite momentan fast nur aus Reviews besteht, ärgert mich das selbst ein bisschen. Denn auch wenn es subjektive Reviews sind, so ist man dann in dem Moment doch nur Werbeplattform (was ich keineswegs verurteile).

    Auch den Netzwerkcharakter finde ich immer spannender und merke, wie viel Spaß ich daran habe. Das gehört für mich persönlich einfach dazu, wenn ich mich mit meinem Blog beschäftige. Ich bin auf jeden Fall gespannt in welche Richtung sich mein Blog weiterentwickeln wird. Bestenfalls kristallisiert sich immer weiter ein eigener Stil heraus.

    • Ich befürchte fast, dass einige Posts, die ich früher geschrieben habe und die letztendlich auch meinen jetzigen Standpunkt festigten, einfach ein wenig der Beauty-Blogger-Zeit voraus waren. Ich habe den Eindruck, erst ab Mitte 2012 wurde das Beschäftigen mit der Blogosphäre bei uns zum Thema und so würde so ein Post heute vermutlich mehr verstanden werden. Aber das ist wohl einfach so, dass jeder Blogger eine gewisse Phase durchlebt und jene, die schon 2008 angefangen haben, damit irgendwie früher „durch“ sind als die, die 2010 anfingen.

      Ich habe vollstes Verständnis dafür, dass gerade auf vielen Blogs in Beauty und Fashion diskutiert wird, habe aber für mich einfach den Eindruck da schon drüber weg zu sein.

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