Beauty-Radar: MAQPRO / Le Maquillage

auf der Makeup Artist Design Show 2012 | WERBUNG

Kaum sichte ich die Marke auf der Makeup Artist Design Show 2012 am Stand von BELA Kosmetik , höre ich den Namen direkt in einem der neuen Wayne-Goss-Videos heraus: MAQPRO.

Beim Suchen im Web stieß ich dann auch noch über ein Pixiwoo-Video, in dem Sam eine Palette von MAQPRO nutzt.

Und wennman endlich auf die Idee kommt nicht nach “maq pro” (getrennt) zu suchen, findet man auch einen YouTube-Kanal mit SpecialFX-Videos von MAQPRO selbst – jedoch in französisch bzw. stumm.

Zuvor hatte ich von der Marke noch nichts gehört, sie nirgendwo bemerkt und ich gebe auch zu, dass sie meine Neugier auf die Produkte noch nicht wecken konnte. Natürlich stieß sie mir ins Auge, weil man auf den ersten Blick das “q” wie ein “c” liest und denkt: AHA!

MAQ PRO - Makeup Artist Design Show 2012

MAQ PRO

Über die Marke

Das Sortiment richtet sich eindeutig an professionelle Anwender. Man produziert die Produkte für die Linien MAQPRO und Le Maquillage selbst und bietet darüber hinaus den Service Produkte im Auftrag für andere Firmen herzustellen. Dabei liegt der Schwerpunkt auf einer hohen Qualität der Inhaltsstoffe mit Focus auf natürliche Bestandteile. Dass man nicht viel Wert auf Marketing und einen attraktiven Eindruck legt, interpretiere ich einfach nach einem Blick auf die Website einmal selbst.

In Paris befindet sich der Flagship Store mit Räumen für Schulungen und dem Direktverkauf der Produkte. Einen Einblick dazu gibt es in diesem Facebook-Video. Einzelne Sets werden auf der Website nur präsentiert mit dem Hinweis bei Interesse anzufragen. Jedoch sind die Produkte natürlich dennoch bestellbar, nur offenbar nicht bei MAQPRO selbst. Man kann einige Produkte im Londoner Shop PAM finden und hier in Deutschland logischerweise über BELA Kosmetik im Maskenbildnersortiment auf Anfrage.

MAQ PRO - Makeup Artist Design Show 2012

Die Produkte

Sofort fallem einem die kompakten, bunten Paletten von Creme-Produkten ins Auge. Korrektoren, Concealer, Foundation, Rouge, Lipsticks etc. dicht zusammengepackt – perfekt für ein Profikit. Darüber hinaus gibt es Eyeshadow-Refills sowie klassische Einzelprodukte wie Puder und Flüssig-Foundation. Alles sehr praktisch und übersichtlich verpackt in vielen Nuancen für viele Einsatzzwecke. Die Preise sind auf den ersten Blick sehr hoch – zwei- bis dreistellig. Bedenkt man jedoch, dass man so viele Farben erhält, relativiert es sich natürlich. Die Einzelprodukte liegen im Mittelfeld, sind aber gewiss nicht billig.

Mein Eindruck

Das wirkt alles sehr solide und ich kann mir gut vorstellen, dass engagierte Makeup Aritsts und Maskenbildner hier das ein oder andere, solide Produkt finden könnten. Paletten sind immer eine schlaue Sache und ich habe das Gefühl, da geht einiges bei den Texturen.

Für mich als Endverbraucher einerseits nicht ansprechend genug – ich liebe nun einmal ein schönes Rundumpaket – und daher nicht im Visier.

Meine Erfahrungen mit Profi-Makeups sind gespalten. Es sind sicherlich oft unterschätzte Perlen dabei, die tolle Resultate liefern. Oft jedoch sind diese eben im professionellem Einsatz wie auf dem Bildschirm, gedruckt oder auf der Bühne wichtig. Im Alltag einer Frau, die “nur” zufrieden in den Spiegel schauen und Spaß an der Sache haben möchte, sind solche Produkte nun einmal nicht immer die richtige Wahl. So ist es hier gewiss eine 50:50-Chance, ob es etwas Bereicherndes oder doch “zu professionelles” wäre, daher schaue ich es mir gern an, habe aber nichts gesichtet, dass ich auf mittelfristige Sicht spannend finden würde. Sollte ich demnächst nach Paris kommen, werde ich vielleicht im Store vorbeischauen.

Autor

Mother of Pearl, Shimmer & Magimania
graublau | ∫∫∫ braun & fein | Ω sehr hell & gelblich | Sommertyp | leichte Mischhaut | Haardesaster

  1. Ich gucke mir solche Sachen gerne auf Bildern an, aber zu mir würde das nicht passen. Ist halt auf Profi gemacht, mehr für die Bühne/Bilder gemacht.

  2. Als ich das erste Mal anfing, Videos von professionellen Make-up Artists zu schauen, dachte ich zunächst “Hä, die benutzen ja ganz normale Produkte aus dem Parfümerie-Bereich?!”
    Irgendwie komisch, dass ich dachte, die würden ganz andere Dinge benutzen als wir “Normalanwender”.

    Letztlich taucht aber dann doch immer mal wieder eine Firma auf wie eben die Maqpro oder andere. Ich finde das interessant, was es zum Teil auch für besondere Produkte in dem Bereich gibt, aber es reizt mich jetzt nicht so sehr, mir was zu kaufen.

    Ich bin außerdem doch auch ein wenig von ansprechenden Verpackungen angezogen, muss ich sagen.

    • Ich bin da ja eher zwiegespalten. Klar gibt es Produkte im Endverbraucherbereich, die super sind auch für Visa-Praxis. Aber generell finde ich, dass dem Wissen von Makeup Artists manchmal auch zu viel zugesprochen wird, nur weil sie ein Zertifikat haben.

      Ich bin mittlerweile beim Schluss angelangt, dass mir persönlich die Kniffe und Techniken wirklich helfen, wenn ich sie bei MUAs anschaue – deren Produktempfehlungen oft nicht so hilfreich sind wie von z.B. Bloggern oder privaten YouTubern.

  3. Mich sprechen so professionelle Marken so gut wie nie an. :-/

  4. Sehr schön anzusehen!

  5. das schaut gut aus, aber als verpackungsjunkie fehlt mir auch das hübsche drum herum. wobei ich sagen muss die foundation- und pudernuancen schauen klasse aus, so eine auswahl sucht man ja als nicht-profi oftmals vergeblich.

  6. Mich sprechen solche Paletten mit cremigen Konsistenzen die für den Profibereich entwickelt wurden immer wieder unheimlich an. Dabei mal ich eigentlich nicht einmal Paletten sonderlich gern XD

    Ich habe bespielsweise die Make Up For Ever Flash Color Case und kann die aus meinem Schminkalltag kaum noch wegdenken. Der oftmals hohe Preis solcher Paletten hält mich aber zum Glück davon ab, diese ständig wahllos zu testen, wozu ich mich sonst hingerissen fühlte…

  7. Ich sehe das genau so wie du. Zum Arbeiten klasse, für ich als Privatperson fehlt aber das nette Äußere. Danke fürs vorstellen!!

  8. naja ist halt profimakeup und da gehört einfach kein nettes äußeres hin, weil da einfach das praktische zählt.

    • Praktische Verpackungen können auch schön sein 🙂 Ich glaube eher, es ist der Kostenfaktor. Also nicht nur Produktion und Material sondern schlicht Personal. Das würde den Preis unnötig in die Höhe treiben und sie nicht konkurrenzfähig machen.

      Wobei ich glaube, das das durchaus auch eine Nische sein kann.

  9. hab auch als bei den ersten zwei Versuchen das q einfach als c gelesen 😀 find ich klasse, dass es so schöne paletten für die Profis gibt! Ich würde mit sicherheit eine Teint/Concealer Palette ausprobieren, wenn sie nicht so teuer wären… dreistelliger Bereich ist einfach noch zu teuer!

  10. schaut echt nach guten Produkten aus!

  11. Interessant, aber so richtig umhauen tut es einen nicht. 🙂

  12. Also der Name ist natürlich echt kacke gewählt. Wäre mal interessant zu wissen, welche Firma zuerst da war MAC (pro) der Maqpro. So interessant, daß es mir ein paar Klicks wert wäre, das zu eruieren, aber nun auch wieder nicht 😛

    So von dei den Eindrücken hier und von der Website kann ich nicht wirklich viel sagen; auch nicht, ob ich das konkret interessant fände, oder nicht. Ich kann nur immer wieder betonen, wie sehr ich beispielsweise meine Ben Nye Lidschatten liebe; also noch nicht mal die Grand Lumière Palette, wobei – die natürlich auch, aber v.a. die ganz ordinären, matten Lidschatten. Und Ben Nye richtet sich bekanntlich ja auch primär an Profis. Ergo stellt die klassische, dekorative Kosmetik natürlich nur einen kleinen Ausschnitt des Ben Nye Sortiments dar, aber für mich war die “Begegnung” mit diesem schon ein kleines Schlüsselerlebnis. Auch ich liebe das beschriebene, schöne, ansprechende Gesamtpaket, auch ich schmelze bei einer besonderen Aufmachung oftmals förmlich dahin, und hab an sowas eine riesen Freude. Aber ganz ehrlich – meine Ben Nye Palette, in ihrer Schnörkellosigkeit, Schlichtheit, Funtionalität, und v.a. natürlich mit ihren tollen Farben und deren sehr guter Qualität – daran hab ich auf andere Weise ganz genauso eine riesen Freude! Und so bin ich seither an so quasi Profimarken eigentlich nicht weniger interessiert, als an Marken, die sich an Endverbraucher richten. Nichts gegen schicke Promobilder, aufwendige Werbekampagnen und Designer-Verpackungen, aber einfach nur gutes, schönes Makeup, ohne jegliche Spielchen, das hat schon auch was. So sehe ich das auch in Bezug auf diese Marke hier. Die mag gut sein, oder auch nicht so sehr, das ist ja sicher bei Profimarken so unterschiedlich wie bei Endverbrauchermarken. Aber prinzipielles Interesse – bei mir auf jeden Fall!

    • Witzigerweise finde ich gerade Lidschatten oft von Pro-Marken weniger gut als High End. Aber ich denke, Lidschatten sind auch gar nicht so wichtig für Artists. Nettes Beiwerk sozusagen.

      Wenn ich recht sehe, gibt es MAQPRO so rund 40 Jahre, aber man weiß ja nie, wie lange sie so heißen. MAC rund 30 und bekannt wurden sie wohl auch eher 10 Jahre später oder so…

      Ich halte sowas dann ja doch eher für Zufälle.

  13. Der Name erinnert absolut an meine Lieblingsmarke. 😀

  14. Ich wusste gar nicht, dass MAQ Pro aus Frankreich/Paris kommt. Dank dir wieder was gelernt :-*

  15. Wirkt auf mich auch eher unattraktiv. Und denke auch, es hat einen Sinn, wenn Produkte in erster Linie für Make Up Artists sind. 🙂

  16. Ich hab mir vor ein paar Tagen eine kleine Palette mit Fard Creme gekauft, die sich bestimmt wunderbar als Concealer eignet. Die zwei, drei dunkleren Töne werde ich zum konturieren verwenden.

    Außerdem habe ich mir die Fond de Teint Fluide HD in Nr. 02 gekauft. Diese ist völlig ohne Silikone (mal was anderes im Vergleich zu den anderen Foundations die ich besitze).

    Mich sprechen die Produkte ziemlich an, obwohl vieles, gerade die riesigen Paletten, natürlich für mich als nicht-Profi völlig ungeeignet sind.

    Wie die Verpackung aussieht ist mir eigentlich ziemlich egal. Natürlich ist es ein Pluspunkt wenn diese hübsch ist, aber es hält mich nicht davon ab etwas zu kaufen oder umgekehrt…

    Ich bin auf jeden Fall mal gespannt, wie sich die Produkte im Langzeittest bewähren.

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