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Wildschweinborsten Bürste: Mason Pearson und Ebelin

Ein Vergleich und Gedanken dazu

Ebelin hat eine Reihe neuer Haarbürsten- und Kämme auf den Markt gebracht, darunter die „Tiefenreinbürste“ aus Wildschweinborsten. Hier ein Vergleich zu der Wildschweinborste B1 von Mason Pearson, meiner Alltagsbürste.

Wozu Wildschweinborste?

Wildschweinborste ist eigentlich Haarpflege statt -Werkzeug: Die Durchblutung der Kopfhaut soll stimuliert werden und das Sebum (welches tatsächlich besser für die Haare als einige Kuren ist) soll beim Bürsten auch bis an die Spitzen transportiert werden, damit diese ebenfalls Pflege abbekommen.

Wildschweinborste ist für den Transport vom Sebum ideal, da sie eine ähnliche Haarstruktur wie menschliches Haar hat und deswegen das Sebum gut aufnimmt.
Wie man richtig zu Bürsten hat, wird oft wie Kunst diskutiert: Die Kopfhaut stimulierend und möglichst immer in einem Strich runter.

The Bad

„In einem Strich runter“ zeigt schon das erste Manko an der Bürste: Sie ersetzt keinen Entwirrkamm. Es ist wichtig, dass die Haare davor mit einem Detangler (wie z.B. dem Tangle Teezer) vorher so vorbereitet werden, sodass die Bürste nicht stecken bleibt.

Denn: Die mechanische Belastung ist groß im Vergleich zu herkömmlichen Bürsten. Man beschränkt sich somit meistens auf nur eine Applikation am Tag (morgens!) oder bei feinen Haaren sogar nur ein paarmal die Woche.

Nasses Haar ist um ein Drittel schwächer als trockenes Haar: Allgemein sollte man das Bürsten der Haare nass vermeiden – die Wildschweinborste ist da ebenfalls fehl am Platz!

Mason Pearson B1

Seltener Haare waschen und die Anfangsverschlechterung

Was mich fasziniert hat an der Wildschweinborste: Es gibt wie bei Pflege (welche anfänglich Irritation auslöst, wie Säurepflege) eine Anfangsverschlechterung durch das Ankurbeln der Durchblutung der Kopfhaut. Viele berichten davon, dass ihre Haare schneller zu fetten anfangen.

Das ist nicht schlimm, sondern sogar gut: Die Wildschweinborste verteilt das Sebum über das Haar und ersetzt die zusätzliche Haarwäsche, da sie selbst Staub, Hautschüppchen und Stylingrückstände entfernt. Da die Ausscheidungen der Kopfhaut wegtransportiert werden, trockenen diese weniger aus und das Haar ölt weniger (hier wird eine andere Art von Irritation gemindert!).

Seltener Haare waschen und Wildschweinborste gehen Hand in Hand und viele bemerken wegen der Effekte nichts von einer Anfangsverschlechterung.

Die Pflege

Wildschweinborsten sind pflegebedürftig. Es sammelt sich sehr schnell Dreck (auch ohne Stylingmittel färben Hautschüppchen meine Bürste schon nach einmaliger Benutzung weiß!) an und Wildschweinborsten wollen wie unser Haar gereinigt werden: Mild. Hier kursieren massig Anleitungen im Internet.

Bei Mason Pearson ist eine spezielle Reinigungsbürste („Made in England“) bei einigen Modellen mit dabei, sodass man auch ohne großen Kontakt mit Tensiden die Bürste gut säubern kann.

Reinigungsbürste Mason Pearson

Reinigungsbürste von Mason Pearson hat eine eigene Anleitung dabei, wie man sie benutzt.

 

Mason Pearson

Bei der Pflege von Mason Pearson Bürsten kommt dazu, dass diese nicht nur wegen ihrer Handarbeit und der speziellen Borsten (aus kälteren Regionen für mehr Widerstandsfähigkeit) berühmt geworden sind, sondern wegen der neonfarbenen pneumatischen Kissen (welche vom Style oft nachgemacht werden – wie bei Ebelin der Fall).
Diese Kissen sollen das Erreichen der Kopfhaut leichter machen und sind leider anfällig für z.B. Öle. Hier muss ich jedes mal aufpassen, vor dem Durchbürsten kein Haaröl zu verwenden.

Mason Pearson Bürsten haben sich so durchgesetzt, dass man sie auch in „How to create…“ Stylingvideos von BaByliss oder im Fernsehen in WDR Reportagen (Minute 18:19)  wiedererkennt. Es gibt viele Fans, welche teils 27jährige Bürsten besitzen und sich nie eine andere Bürste gekauft haben, da sie gut gepflegt tatsächlich ewig halten und sich kaum abnutzen (im Gegensatz zu Plastikbürsten, deren Kanten schärfer werden und die Haare schädigen).

Ich selbst besitze meine seit 1-2 Jahren und bemerke keinerlei Abnutzungserscheinungen.

Viele wählen ein Exemplar mit Nylon, doch empfinde ich die Borsten als hart genug, um leicht durch Haare mit dickem Durchmesser zu kommen.

Mason Pearson B1 (nah)

Nahaufnahme der Mason Pearson B1 (frisch gewaschen).

 

Ebelin

dm hatte vor der Sortimentsumstellung eine Naturborste, welche viele für eine Wildschweinborste gehalten haben, dabei nur eingefärbtes Sisal war. Die Einführung einer reinen Wildschweinborste hat bei Facebook für einige Kommentare zum Schmunzeln gesorgt.

Leider erkenne ich keine guten Wildschweinborsten.
Qualitätsmerkmale von Wildschweinborsten sollten sein: Unterschiedlich lange Borsten (jau), oben heller und sonst schwarz (jau?), harte Borsten (jau, jedoch ist der Widerstand komplett anders als bei der Mason Pearson!), man sollte gut an die Kopfhaut kommen (auch kopfüber gelingt mit das bei Ebelin nicht, was jedoch mit der kleineren Größe zu tun hat) und einem gewisser Abstand zwischen den Borstenreihen – welches jedoch eher vereinbar mit der eigenen Haarstruktur sein sollte!
Wer sich mehr auskennt: Kommentare und Berichtigungen mehr als nur willkommen, bin sehr lernwillig.
Ebelin Tiefenreinbürste (nah)

Nahaufnahme Ebelin Tiefenreinigungsbürste.

 

Ich bin aus der Prüfungsphase raus, dem Wanderurlaub zurück und ab Freitag gibt es wieder Beiträge von mir. Heute über Irritation in der Haarpflege, übermorgen zu einem irritierendem Produkt in der Hautpflege.

 

Beautyjagd mit Anwendungstipps und Links zur BBB (Boar Bristle Brush)
Langhaarwiki zur BBB
Einer von vielen interessanten Post vom Langhaarnetzwerk zur BBB
Twitteraccount von MagiDeal, für Escentual (verkaufen Mason Pearson) Codes

Verpackungen Mason Pearson/Ebelin
Größenvergleich Mason Pearson/Ebelin

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Ich verteidige gerne in Verruf geratene INCI (ob von der Werbeindustrie auferlegt oder durch Gruppendynamik entstanden), sehe ungern Trademarks von altbekannten Wirkstoffen ("Pro-Retinol") und liebe das Thema Irritation!

Was sagst du dazu?

39 Kommentare
  1. Reply Beautybaerchi 28. August 2013 at 18:37

    Yippie du bist zurück :rotfl: :inlove: Ich habe mich schon im Forum sehr gefreut zu sehen das du zurück bist und freue mich ums so mehr über deine Beiträge auf allem Kommunikationswegen ;-) Ich selbst habe auch eine Wildschweinbürste seit die ich seit über 20 JAhren nutze. Mit war gar nicht klar, dass die spzieller Pflege bedarf (ich wasche sie gelegentlich) oder ich meine Haare voher mit was anderem kämmen sollte, Danke für deine Tipps :-)

    LG

  2. Reply Skyelove23 28. August 2013 at 18:41

    Toller Beitrag, danke dafür.

    Habe sehr lange gewartet, bis diese Bürste mal erwähnt wird. Ich bin u.a. Hundeausstellerin und in der Hunde-„Szene“ werden die Mason Pearson schon seit Jahrzenten als DIE „ultimative“ Bürste für Hunde geschätzt – und das mit gutem Grund. Ob jemals ein Hundeaussteller auf die Idee kam die Bürste selbst mal zu verwenden bezweifel ich – das Wohl des Hundes geht eben vor :-)

    Beste Grüße

    • Reply Agata 28. August 2013 at 19:02

      Ja!
      Finde es lustig, wie oft Hundebedarf Seiten als Händler für Mason Pearson Bürsten angegeben werden :)

  3. Reply Pari 28. August 2013 at 18:41

    Ich glaube es wird langsam Zeit für mich eine teure gute Bürste zu kaufen.Immerhin hat man sie ja lange

  4. Reply Marionhairmakeup 28. August 2013 at 19:22

    das hört sich richtig gut an! wow…ich habe auch eine, aber zusätzlich mit Nylonbürsten und ja sie ist fast zuviel! Dazu ist meine auch keine Mason Pearson, sondern ein mittelpreisiges Modell…ich glaub, ich leg mir sowas auch bald zu!

  5. Reply berit 28. August 2013 at 19:53

    Solche Bürsten kommen für meine dicken Naturlocken nicht in Frage, aber *kreisch* Agataaaaaaaaaaaaaaaaa :heart: :heart: :heart:

  6. Reply nada 28. August 2013 at 22:37

    hallo, schön, dass du wieder da bist :-)
    ich habe eine ähnliche Bürste von acca kappa, kann aber nicht sagen, ob das auch Wildschweinborsten sind – zusätzlich hat sie noch künstliche milchig-weiße Borsten, die etwas länger sind, als die Schwarzen.
    Freu mich wieder auf Freitag – juhu!

  7. Reply Rose 29. August 2013 at 07:59

    Ich habe mittlerweile zwei Mason Pearson Bürsten und hatte vorher eine Wildschweinbürste von Ebelin.

    Da Ebelin eben Billigmaterial zur Herstellung benutzt waren die Borsten in kürzester Zeit verbogen (verbogene, filzige Wildschweinborsten sind richtig spaßig!) obwohl ich extrem glattes, relativ feines Haar habe. Das Ding hat mir ständig Haare ausgerupft…

    Es wird daher vermutlich nur ein optisches Dupe sein, ausprobieren will ich das nach meinen Erfahrungen mit Ebelin Wildschweinborsten sicher nicht mehr bzw bin ich mir fast sicher, dass man jetzt nur das Design geändert hat weil viele Marken gerade anfangen optisch Mason Pearson zu dupen und die Borsten in kürzester Zeit wieder so schlimm sind.

    • Reply Agata 29. August 2013 at 10:38

      Wie im Artikel oben schon geschrieben: Ebelin hatte nie eine Wildschweinborste – siehe oben Abschnitt „Ebelin“.
      Ebelin haben da auch nie ein Geheimnis drum gemacht, dass die Bezeichnung irreführend ist – bei der neuen Bürste betonen sie „reine Wildschweinborste“.

      Insofern kann ich Deine Erfahrung verstehen, jedoch ist es ein Versuch sogar vielleicht wert.

      Werde die von Ebelin eher als Stylingbürste nehmen, da ich mich davor geniere, auf die Mason Pearson Haarspray zu sprühen :)

  8. Reply Snuuzy 29. August 2013 at 14:33

    Liebe Agata,
    schön, dass Du wieder da bist. Deine Posts sind immer ne Inspiration. Tatsächlich besitzt mein Mann eine Wildschweinbürste von Kent die ich nie interessant fand und über die ich mich sogar ein bisschen lustig gemacht habe, weil sie Ähnlichkeit mit nem Pferdestriegel hat :-D , aber jetzt bin ich natürlich neugierig geworden und klau sie mir mal…

    • Reply Nora 9. Oktober 2013 at 10:07

      Ich besitze eine Kent Bürste aus weißen Wildschweinborsten. Die sieht nicht nur gut aus sondern pflegt auch richtig gut. Ich hab angefangen sie zu benutzen, als meine Haare in einem schlechten Zustand waren und sie haben sich mega verbessert.

  9. Reply Kiss & Make-up 29. August 2013 at 14:45

    I have heard many people rave about this brush, including my hairstyling teacher :-) I personally just use a comb but that’s because I have very fine hair and not very much of it… So there isn’t much to brush.

  10. Reply Tessa 29. August 2013 at 14:49

    Verträgt die Bürste von ebeblin Haaröl. Ich hab nämlich die von dir erwähnte Sisalebelin Bürste und die ist so super um Haaröl einzuarbeiten. Jetzt könnte ich die natürlich weiternutzen, aber… :-P .. ein als echter Beautyjunkie will ich nun natürlich Wildschweinborsten. Ach die Anfixerei…

    • Reply Agata 29. August 2013 at 21:07

      Das pneumatische Kissen ist nur bei Mason Pearson besonders (oder bei anderen Herstellern, welche das extra erwähnen), bei Ebelin wird das wohl egal sein, da vermutlich eher auf Robustheit geachtet wird :)

  11. Reply Sarah 29. August 2013 at 15:46

    Hallo Agata, schön, dass du hier wieder bloggst. Mich würde interessieren, wo genau ich die Info mit den Sisalborsten der alten Ebelinborsten finde – für mich als Veganerin wären die natürlich interessant. Traf das auf alle Bürsten mit „Naturborsten“ zu? Beim googeln hab ich nur Einträge gefunden, die von Wildschwein sprechen.
    Falls es sich wirklich um pflanzliche Borsten handelt, würde ich nämlich noch auf die Suche nach Resten gehen…

    • Reply Agata 29. August 2013 at 21:06

      Das wurde im Langhaarnetzwerk ausdiskutiert: http://goo.gl/Nl7YZY
      Ich würde direkt bei Facebook Balea nachfragen – die antworten immer mindestens mit einem Ja/Nein.

      • Reply Sarah 29. August 2013 at 22:25

        Das ist ein guter Tipp, danke für deine Antwort!

  12. Reply Elektra 29. August 2013 at 22:47

    Ich habe deinen Bericht mit Interesse gelesen, vorallem weil meine Kopfhaut eh immer „rumzickt“
    So eine Bürste und seltener Haarewaschen wäre wohl eine mögliche Lösung. Kann ich die Tage zwischen dem Waschen mit Trockenshampoo überbrücken? Vorallem auch zum Styling (Volumen für meine feines Haar) benutze ich das sehr gern.
    Oder wäre das zum dem Konzept kontraproduktiv? Oder schädigt es sogar die Bürste?
    Wenn ich einmal dabei bin, noch eine kleine Frage dazu welches Shampoo würdest du denn zum selteneren Haarewaschen und Bürsten empfehlen?
    VLG

    • Reply Agata 29. August 2013 at 23:01

      Trockenshampoo nimmt Fett auf und soll idealerweise komplett ausgebürstet werden – was mit der Wildschweinborste auch super klappt, habe ich selbst eine Weile lang gemacht (denn sie ist ja auch dafür da). Jedoch habe ich sie sofort danach immer gewaschen, da sie dann halt sich den ganzen Dreck in den Borsten hat.

      Fettende Kopfhaut entsteht durch Reize. Shampoo verdünnen (oder allgemein kaum Shampoo nehmen), milde Tenside (keine SLS, SLES) und allgemein reizfrei (falls Naturkosmetik, dann mit kaum Duftstoffen). Später verlängert sich der Rhythmus automatisch, da man ja weniger Haarwäschen ausgesetzt ist.
      Seltener Haare waschen hat tatsächlich nur etwas mit dem minimieren von Reiz zu tun (denn auch die Sebumdrüsen am Kopf sind hormonell geregelt und DHT ein großes Thema bei Männern mit Haarausfall ist) – das Wegbürsten der morgendlichen Ausscheidungen an der Kopfhaut mindert auch nur die Irritation, welche die Ausscheidungen dort verursachen.

  13. Reply Blume 30. August 2013 at 12:33

    Oh, du bist zurück, wie schön. :-)
    Ich habe eine Wildschweinbürste, jedoch keine bestimmte Marke, glaube ich, und ich weiß auch gar nicht, ob sie qualitativ gut ist. Hab sie mal bei Amazon gekauft in so nem Naturbürstenhop. Ich werde sie mir heute Abend nochmal genau ansehen.
    Habe sie schon ewig nicht benutzt, aber ich hatte immer Schwierigkeiten, bis an die Kopfhaut zu kommen, weil ich so viele Haare auf’m Kopp hab, lol.

  14. Reply Light_Beam 30. August 2013 at 16:13

    Ich benutze seit ca. 7 Jahren nur Bürsten mit den Wildschweinborsten zum Durchbürsten (darunter auch zum Entwirren) der Haare, gerade weil ich so feines Haar habe und weil sie das Haar wenig strapazieren. Kein Holz und erst recht kein Plastik! Ich muss ABER sagen, dass ich extrem glattes Haar habe, das kräuselt nicht und einen TT brauche dafür nicht.
    Und im Gegensatz kann kaum mit den einem Wildschweinborstenkamm/-bürste die Kopfhaut massieren, die Borsten kommen kaum an diese heran. Wobei das Sebum, welches nicht nur direkt auf der Kopfhaut befindet, wird tatsächlich wunderbar transportiert, das merkt amn schon :-)
    Ich habe auch sehr fettige Kopfhaut, seit dem ich auf die Bürsten umgestiegen bin, wurde dies weder schlimmer, noch besser, leider :-(
    Grundsätzlich versuche ich deswegen jegliche mechanische Irritationen der Kopfhaut zu vermeiden, massiert wird nur kurz vor der Haarwäsche. Dafür eignen sich die Borsten des TTs hingegen sehr gut :-)

    Meine Haare sind lang und schön glänzend, kein Spliss, nur die Spitzen werden natürlich selbst mit Pflegekuren irgendwann mal trocken, die Lösung liegt natürlich in der Hand des Frisörs :-)

  15. Reply Julia 31. August 2013 at 10:46

    Ich habe ja lange überlegt, ob ich mir auch so eine Bürste zulegen soll oder nicht. Nach Deinem Artikel bin ich dann zu dm und habe mir die Bürste von Ebelin gekauft. So gefällt sie mir recht gut, macht einen wertigen Eindruck. Allerdings kann ich bestätigen, dass man mit ihr beim „normalen“ bürsten kaum die Kopfhaut berührt, und dass, obwohl ich eher eine durchschnittliche Haardicke habe (für die Experten: 1b Mii, ZU 7,5). Ich habe das Haar in Strähnen unterteilt und dann gebürstet und das hat auch gut funktioniert. Das Sebum wurde bis in die Haarspitzen verteilt.
    Im LHN geht ja das Gerücht um, die WBB würde Spliss fördern, ich hoffe dem ist nicht so!

    • Reply Agata 31. August 2013 at 12:48

      Alle mechanische Belastung für die Haare fördert Spliss (auch wenn man mit zu heißem Föhn und Kämmen/Bürsten im nassen Haar weit mehr Schaden verursacht). Jedoch kann man sich ausmalen, wieviel mechanischer Schaden ein morgendliches Bürsten ist, wenn man zB eh immer offene Haare trägt und diese gegen Kleidung reiben/manchmal von Taschen oder Reisverschlüssen eingeklemmt werden.

      Jau, ich komme mit der Ebelin auch so gar nicht an die Kopfhaut, außer, ich teile mein Haar bewusst so auf, dass ich an den Scheitel komme. Benutze sie deswegen nur zum Haarspray Finish, obwohl es tatsächlich möglich wäre.
      Wie nennt sich die „ZU 7,5“ Bezeichnung? :)

      • Reply Julia 31. August 2013 at 18:03

        Zopfumfang: 7,5cm (also eher normaldicke Haare, Leute mit richtigen „Pferdehaaren“ können mit der Ebelin-Bürste wohl nicht soviel anfangen).

  16. Reply Verena 2. September 2013 at 20:58

    Hallo Agata,

    sobald ich etwas höre, womit das Nachfetten der Haare hinausgezögert wird muss ich es haben! Ich bin schon sehr verzweifelt mit meinen schnell fettenden Haaren. Du sagst in einem oberen Kommentar dass Shampoos verwendet werden sollen die nicht reizen, kannst du solche auch konkret nennen? Gibt es die in der Drogerie zu kaufen oder sollte ich eher in Richtung Apotheke und/oder Naturkosmetik schauen?

    Vielen Dank im Voraus!

    Liebe Grüße
    Verena

    • Reply Agata 3. September 2013 at 18:09

      Sante zB. Diese entfernen jedoch schwer Silikone, weshalb man bei Styling aufpassen sollte wegen Build-Up.

      Bei Phyto ist es tricky: Da hilft das Phytopanama mehr als das Phytocedrat, da reizfreier (und die Kopfhaut somit weniger irritiert ist, weniger Hormonausstoß und somit weniger Talgproduktion).

  17. Reply Tina 10. September 2013 at 07:45

    Ich persönlich benutze nur meinen Tangle Teaser, weil ich mit anderen Bürsten arge Probleme bei meinen Locken habe. Kann aber zu der ganzen Preisdiskussion sagen daß meine Mama eine Denman-Bürste besitzt, die jetzt sicher schon 10 Jahre alt ist. Sie hat sich jetzt gerade 2 neue gekauft, eine für die Handtasche und eine für unser Sommerhaus in Schweden – die werden dann sicher noch länger halten.

    • Reply Agata 13. September 2013 at 16:52

      Jau, Denman haben auch einen tollen Ruf!

  18. Reply Karin 4. Oktober 2013 at 12:24

    Liebe Agata,

    ich hatte mir die Ebelin gekauft und danach deinen Beitrag gelesen.

    Ich verstehe nicht ganz, was an der Pearson so viel besser sein soll.

    Ich habe so einen ohrlangen Bob mit feinen Haaren, die leicht wellig sind.

    Und will mir die Haare bis Schulterlänge wachsen lassen.

    Ich freue mich auf eine Antwort,
    alles Liebe, Karin

    • Reply Agata 4. Oktober 2013 at 16:02

      Die Qualität der Borsten ist ein derber Unterschied – MP ist mit Abstand härter als Ebelin, welche so weich kaum an die Kopfhaut kommen.
      Ebelin hat kein speziell pneumatisches Pad, was einen speziellen Widerstand beim Bürsten geben soll.
      Durchbürsten fühlt sich komplett anders an.

      Dazu hat Ebelin kleinere Abstände zwischen den Borsten (bzw Fächern diese oben viel mehr aus, bei MP bleiben die Abstände gleich), was mit der Haarfülle abgestimmt werden muss (siehe Futurederm Beitrag oben). Doch das muss nicht unbedingt ein Nachteil sein, kann ein Vorteil sein.

  19. Reply feline 23. Januar 2014 at 00:38

    Ich habe so’ne Wildschweinbürste von Ebelin, allerdings ist die in hellem Holz, erst letztens gekauft bei dm, ist wohl eine neue Edition. Ich kriege meine Haare leider NIE länger als bis kurz vor der Brust weil ich so extrem dünnes, feines Haar habe. Ich glätte/locke meine Haare vielleicht 1-3 mal im Jahr, benutze NIE Haarspray oder so, lasse sie 90% der Zeit lufttrocknen (auch im Winter ist zur Angewohnheit geworden) und trotzdem splissen sie immer ab dieser Haarlänge. Ich färbe,töne jetzt eher selten (früher viel gemacht mit färben, blondieren) aber seit ca. 1-2 Jahren selten. Werde wohl auf ein mildes Babyshampoo umsteigen müssen und die Wildschweinbürste mal wieder rauskramen.. Habe mit der auch meine Haare null durchbekommen und sie deswegen mit einem WTF? wieder irgendwo vergraben. Nun weiß ich ja, wie man sie einsetzten soll. Gibt es sonst noch welche Tips, Agata um die Haare lang zu bekommen? Weiß irgendwie nicht mehr weiter :/ Vor allem, sollte man mit Babyshampoo dann in den Spülungen kein Silikon benutzen, da sich das nicht mehr so leicht auswäscht? :eek:

    • Reply Agata 23. Januar 2014 at 00:48

      … solange Du dieses Silikon nur in den Haarlängen hast (also eher in Spülungen/Haaröl statt Shampoo – was es bei Dir ja nicht ist) und nicht an der Kopfhaut, ist es eher fördernd beim Haar wachsen lassen. Die Hauptursache für Spliss (weshalb man wieder beim Friseur landet) ist mechanischer Reiz und nicht Mangel an Pflege und Silikone schützen vor mechanischem Schaden.
      Ansonsten blöd, ja. Aber Build-Up liegt hauptsächlich an der Kombination von Tensiden (siehe Langhaarnetzwerk, macht mehr Sinn).

      Ansonsten gibt es noch das bekannte Haarzaubermittel auf M.
      Viel Erfolg!

  20. Reply Jule 6. Februar 2014 at 21:35

    Dein Beitrag hat mich wirklich bestärkt, mir eine Wildschweinborstenbürste (was ein Wort!) zu kaufen. Ich überlege schon länger hin und her, weil ich denke, es würde meinen Haaren gut tun. Jetzt habe ich mich gerade ein wenig umgeschaut, bin aber mit der Auswahl überfordert.
    Kannst du mir sagen, welches Modell du hast? Oder auf was man achten sollte? Ich will ungern die falsche Entscheidung treffen, wenn ich die Preise so sehe ?:-)

    Danke für deine Antwort :-)

    • Reply Agata 8. Februar 2014 at 00:02

      B1 – Das Nylon soll nur beim Durchbürsten helfen, also eher bei Stylingstudios, welche nur die Pearson benutzen, um zusätzlich Glanz zu boosten statt ausschließlich zur Haarpflege.

      Ansonsten – hast Du den Futurederm Link im Artikel entdeckt, der sagt, welche Bürsten für welchen Haartyp am besten sind? http://www.futurederm.com/2012/06/06/which-hair-brush-is-right-for-your-hair/

      • Reply Jule 8. Februar 2014 at 14:03

        Danke für die schnelle Antwort :heart:
        Ich hab auch noch ein wenig im Internet nachgelesen und finde leider viel Widersprüchliches…
        Geben die Angaben der Zahlen bei den Bürsten von Mason Pearson die Härte der Borsten an oder ist das ein Verweis auf die Größe? Mal liest man das, mal das… Ich persönlich finde den Härtegrad logischer, da ja meist noch eine Größenangabe dabei ist (pocket, handy usw).

        Liebe Grüße und noch ein schönes Wochenende,
        Jule :-)

        • Agata 9. Februar 2014 at 23:48

          Die Bezeichnungen sind wirklich nur Größe und Borstenart (Nylon oder Borste): http://www.masonpearson.com/range.html
          Soweit ich weiss, ist die Härte immer identisch, bzw höre ich gerade das erste mal davon und bin da keine zuverlässige Quelle. Meine Bosten sind auf jeden Fall mit Abstand härter als die von der Ebelin :)

  21. Reply Lothar 1. Dezember 2015 at 17:22

    Haarbürste von der englischen Firma MASON

    Die Bürste wurde pfleglichst nach Anweisung behandelt und gereinigt.
    Trotzdem lösten sich schon nach 1 Jahr einige Borsten.
    Der Händler in Deutschland zeigte sich stur und verwies auf den Hersteller
    in England und auf eine Seite mit ausländischer Sprache zur Kontaktaufnahme.
    Hier wurde meine Anfrage auf DEUTSCH gar nicht erst bearbeitet.

    Für den nicht gerade billigen Preis der Bürste war ich von einer Mindesthaltbarkeit
    von 5 Jahren ausgegangen und habe eine gewisse Kulanz erwartet und nicht dass
    die Schuld mir wegen angeblicher falscher Behandlung zugewiesen wird!!

    Ich würde unter keinen Umständen hier wieder kaufen, sondern lieber einen
    anderen Hersteller, der bessere Ware liefert, und bei dem ich mich bei Bedarf in
    DEUTSCH, meiner Heimatsprache, verständigen kann, vorziehen!
    Also Finger weg! Es brauchen keine Bürsten aus England sein.

    Ich hoffe, daß ich viele Kaufinteressenten vor diesem Ärger und der
    Enttäuschung bewahren kann.

    Lothar Wulfken

    Mit freundlichen Grüßen
    Lothar
    ——————————————————————————————————————————————

    Nachtrag zu meiner Erfahrung MASON-Bürste

    Nach meinem Erfahrungsbericht MASON-BÜRSTE bei AMAZON bekam ich endlich Antwort aus England.
    In der Fremdsprache Englisch. Obgleich alle Angaben beim Händler in Deutschland vorlagen, wurde ich
    aufgefordert nochmals alle Kaufbelege zu erstellen und diese mit der defekten Bürste nach England zu schicken.
    Weiterhin sollte ich einen Auftrag für eine Überprüfung der Bürste erteilen. Wenn sich herausstellen würde, daß
    von mir keine Behandlungsfehler vorlag, sondern ein Produktionsfehler, würde mir der ermittelte Reparaturbetrag
    beim Kauf einer neuen Bürste gutgeschrieben. Ich habe diese üble Angelegenheit als Lebenserfahrung abgebucht
    und mir bei AMAZON eine neue Bürste, gleiches Modell, etwas größer bestellt.
    Altesse Haarbürste 2913, reine Wildschweinborsten, 13-reihig Sie kostet 19.54 €
    Ich hoffe ich konnte Ihnen bei Ihrer Kaufentscheidung helfen. Lothar Wulfken

    • Reply Agata 3. Dezember 2015 at 18:46

      Bei meinem Exemplar sind noch alle Borsten vorhanden und weder gekrümmt, noch einen anderen Makel. Nur das Logo der Bürste ist mittlerweile fast weg und nur die Stanzung ist übrig (falls das hilft).

      • Reply Sabrina H 13. März 2016 at 09:11

        Wie frech – zumal ja 5 Jahre angegeben werden. Vielleicht war es ja ein Montagsprodukt :). Ich hab seit kurzem eine billige von Rossmann, die tut es zurzeit auch, aber für mehr bekommt man sicherlich auch mehr. In meiner Bürste ist auch Kunststoff mit in den Borstenhaaren verararbeitet was vielleicht nicht so doll ist. Unter der angegebenen Seite sind angeblich einige Tests zu verschiedenen Bürsten.

        Vielleicht probierst du mal die Produkte der deutschen Marke „Kost“ – da hast du sicherlich weniger Probleme mit dem Kundenservice ;)

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