Waterproof Blues

"Ich vertrage keinen Sonnenschutz"

Sonnenschaden ist fast der Alleinverursacher für beschleunigte Hautalterung.
Jedoch benutzt man trotzdem gerne im Vergleich kaum wirksame Anti Aging Cremes statt Sonnenschutz, weil man „Sonnenschutz nicht verträgt“.
Kann das stimmen?

Die Annahme

Man hört oft die Aussage „Ich vertrage keinen Sonnenschutz“. Nun spricht jedoch sehr viel dagegen, dass diese Aussage stimmen kann.

Veraltete Informationen

Die ersten Sonnenschutzfilter (Stichwort PABA) waren tatsächlich für ihre Unverträglichkeit bekannt. PABA ist jedoch entweder nicht mehr zugelassen (wie in Kanada, Europa) oder wird einfach nicht mehr benutzt, da es so viele neue Filter gibt: In den Staaten wurde kein einziges PABA Produkt in den letzten Jahren zur Zulassung eingereicht.

Der kritischte Filter zur Zeit ist Oxybenzone. „Kritisch“ ist jedoch kaum von Belang, denn es handelt sich um studientechnisch 22 von 3000 Personen, welche auf Oxybenzone reagiert haben.
Wenn man sagt, dass man „Sonnenschutz nicht verträgt“: Bist Du sicher, dass Du zu diesen (worst case) 0,007% der Personen gehörst?

Die unglaubliche Auswahl

In Amerika ist man mit der Zulassung neuer Filter langsam. Wer sich vor hautalterndem UVA Schaden in den Staaten schützen will, muss (außerhalb der L’Oreal Produkte) zu Zinkoxid oder Avobenzone greifen.

Wer jedoch seinen Sonnenschutz in Europa sucht, findet eine unglaubliche Auswahl wie Tinosorb (beispielsweise Avene oder Bioderma, aber auch dm und Rossmann), die Uvinul Filter (beispielsweise Lierac) von BASF oder Mexoryl XL von L’Oreal (diese krassen PPD Werte!).

Wer also weiß, dass er/sie auf „stinknormalen“ Sonnenschutz reagiert und dahinter Avobenzone (da die Auswahl an UVB Filtern wahrlich nicht klein ist) vermutet – der hat hier noch mindestens vier Alternativen.

Faulheit

Natürlich wollen viele ohne große Recherche der Sonnenschutzfilter (die auch ihre eigenen INCI Namen haben) einen schnelle Lösung für ihre Reaktion und greifen zu mineralischen Filtern. Titaniumdioxid und Zinkoxid sind reflektierende Pigmente und viele Anwender denken, dass sie mit nicht-chemisch anmutenden Inhaltsstoffen weniger mit Reaktionen zu rechnen haben.

Ich stimme zu – besonders reiner Zinkoxid Schutz ist entzündungshemmend und beugt somit Reaktionen entgegen.

…aber Zinkoxid trocknet aus!

Nein. Das ist ein Irrglaube, da man oft von „Pickel austrocknen mit Zink“ oder „Diaper Rash austrocknen“ spricht.
Man kann jedoch keine Pickel austrocknen. Genauso wie Zink bei Windelbeschwerden nur wegen der entzündungshemmenden Wirkung benutzt wird und da Zink einer der besten okklusiven Feuchtigkeitsspender ist und somit mit Feuchtigkeit weiter der Wundheilung hilft (und vor äußeren Reizen schützt)!

Weshalb man trotzdem denkt, dass Zink austrocknend ist:

  • Zink ist ein DHT Hemmer und kann somit bei öliger Haut sebumregulierend wirken
  • Zink kann wie alle anderen okklusiven Inhaltsstoffe andere reizende Inhaltsstoffe verstärken, wie im Artikel über Okklusion erklärt
  • Zink ist gut ölabsorbierend und somit tatsächlich nicht ideal bei trockener Haut – was ihn trotzdem nicht austrocknend macht

Weshalb man tatsächlich mit Sonnenschutz Probleme haben kann

Fast alle Sonnenschutzprodukte sind möglichst wasserfest. Die Filter sollen trotz Schweiß oder Meer auf der Haut bleiben und schützen, statt abgewaschen zu werden.
Wenn man nun die wasserfeste Textur nicht richtig entfernt, bleiben Reizstoffe auf der Haut, irritieren diese, empfindliche Haut reagiert darauf.

Man braucht also einen Reiniger, der wasserfeste Inhaltsstoffe gut entfernt. Da man jedoch möglichst mild reinigen will, ist das oft nicht der Fall (außer man benutzt Reinigungsmilch mit hohem Öl Anteil oder Reinigungsöl et cetera).

Wer somit oft Probleme mit Filtern hat, für den lohnt sich vielleicht ein kritischer Blick auf die Reinigung statt auf das Sonnenschutzprodukt.

Bebilderung

Heute ohne Vorstellung eines bestimmten Produktes, sondern der drei Sonnenschutzprodukte, welche ich aktuell abwechselnd benutze und soll einfach nur als Inspiration dienen, falls man sich lange nicht mehr an Sonnenschutz herangetraut hat.

  • Die Innisfree ECO SPF 50 bekommt man bei eBay aus Korea für unter 10€. Kein Weißstich. Benutze ich, wenn ich keine Foundation auftrage
  • Die La Roche Posay Anthelios XL SPF 50 ist nicht stark mattierend (wenn man die ölabsorbierenden Inhaltsstoffe vergleicht) – da kleiner Weißstich, immer mit einem Klecks Foundation
  • Die Clinique Super City Sunblock SPF 40 ist getönt und benutze ich nach dem Sport auch als Tagescreme Ersatz

Phototoxische und allergische Reaktionen

Natürlich gibt es immer wieder echte Unverträglichkeiten auf spezielle Filter. Ich empfehle dabei gerne, mit dem jeweiligen Produkt zum Hautarzt zu gehen und eine Epikutantestung zu machen, ob der Verdacht tatsächlich stimmt.
Die Suche nach Alternativen wird leichter und man hat Gewissheit.

Weshalb es sich lohnt, nach Alternativen zu suchen: Sonnenschutz ist die stärkste Prävention gegen Falten und kann mit unter 10€ komplett JEDE Anti Aging Creme ersetzen – besonders, wenn man sich an chemisches Peeling und Retinoide ungern heran traut.

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I(n) M(y) H(umble) O(pinion)
Es gibt viele Gründe, weshalb die meisten noch täglichen Sonnenschutz scheuen. Bei vielen ist es die Angst vor hormonellen Reaktionen, zu dem es getrennt einen Artikel geben wird.
Jedoch kann es auch einfach ein „in Würde altern“ sein. Man braucht keine Gründe (wie Unverträglichkeits-Ausreden), um auf Sonnenschutz zu verzichten – das ist eine persönliche Entscheidung und ist unanfechtbar.

Ich verteidige gerne in Verruf geratene INCI (ob von der Werbeindustrie auferlegt oder durch Gruppendynamik entstanden), sehe ungern Trademarks von altbekannten Wirkstoffen ("Pro-Retinol") und liebe das Thema Irritation!

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174 Kommentare
  1. Reply
    Jule 11. April 2014 at 17:04

    Da ich persönlich ungern zu viele verschiedene Produkte auf meiner Haut habe – kann es langfristig eigentlich problematisch sein, Sonnenschutz grundsätzlich als Tagespflege(ersatz) zu nutzen…?

    • Reply
      Agata 11. April 2014 at 18:29

      Nein – es gibt kaum einen Sonnenschutz ohne Antioxidantien (da sie den SPF boosten und auch freie Radikale abfangen, was bei Sonnenschaden wichtig ist). Da man nicht mehr als Feuchtigkeit (Sonnenschutz ist meistens gut okklusiv und spendet somit auch Feuchtigkeit) und AOX von einer Tagespflege erwarten kann: Absolut okay.

      • Reply
        mia 15. April 2014 at 21:36

        juhu :rainbow:

      • Reply
        Melli 15. April 2014 at 10:08

        Die Information ist echt hilfreich. Mir war gar nicht bewusst, wie „unwichtig“ Creme eigentlich sein kann, wenn man so viele andere pflegende Produkte (Foundation, Sonnenschutz, etc.) benutzt. Caroline Hirons hat letztens auch darüber geschrieben, dass es viel hilfreicher ist, sich um gute Seren zu kümmern als sich so viele Gedanken über die Creme zu machen.

        • Agata 15. April 2014 at 12:13

          Ich glaube, der Pampered Prince hat ihr auf Twitter auch etwas sehr klügeres geantwortet, etwas im folgendem Wortlaut:
          – Reinigung: Der wichtigste Punkt, oft zu harsch
          – Exfoliation: Das zweitwichtigste, oft falsch gemacht
          – Serum: Wichtigste Wirkstoff-Zufuhr, oft ausgelassen
          – Feuchtigkeitscreme: Unwichtigster Punkt, macht jeder richtig

  2. Reply
    Kamillentee 11. April 2014 at 17:30

    Da muss ich dir uneingeschränkt zustimmen. Fürs Gesicht habe ich mittlerweile auch einen halbwegs tragbaren Sonnenschutz gefunden. Die Problematik, so denke ich, ist in erster Linie der Tragekomfort. Und da lassen viele, viele, viele Cremes vor allem für den Körper schlichtweg zu wünschen übrig. Vor allem, wenn man auf hohe Faktoren angewiesen ist. Ich weiß, wie wichtig ist es… aber das bappige Klebegefühl von Sonnencreme ist mitunter kaum zumutbar.

    • Reply
      Agata 11. April 2014 at 18:27

      Jau, es gibt immer noch viele, welche allgemein das „eingecremte“ Gefühl nicht mögen. Oft im Zusammenspiel mit „meine Haut kann nicht atmen!“.

      • Reply
        tordis 14. April 2014 at 23:43

        Das pappige Problem hab ich leider auch. Ich sage oft, ich vertrage Sonnencreme nicht. Das sagt sich so leicht, aber dabei meine ich eigentlich:
        Ich hab eine trockene Fetthaut und da zieht fettiges schon mal überhaupt gar nicht weg. Im Winter verwende ich leichte(re) Tagescremes (konkret: die Balea Ultra Sensitive Tagescreme), die ich im Sommer dann fast schon homöopatisch dosiert aufs angefeuchtete Gesicht gebe (da lässt sich dann auch eine extrem geringe Menge gut verteilen).
        Sonnencreme zieht bei mir genau NULL ein (und macht mir auch gerne fette Eiterpickel im Gesicht vor lauter Überpflegung) und ich hasse das – und extrem dünn auftragen ist ja auch Müll in dem Fall.
        Meine Alternative bisher ist das transparente Sonnenspray von dm/Sundance. Was hältst du von dem? Gäbe es bessere Alternativen (bes. fürs Gesicht)?

        • Agata 15. April 2014 at 12:23

          Sind die Sensitiv Sachen denn leicht von Balea? Cremes für Sensitive Haut sind oft für einen trockenen Hauttyp konzipiert und zielen oft auf okklusivere Konsistenzen. Trockene Fetthaut hat ja genug davon mit Sebum und braucht mehr Humectants wie Glyzerin/Fruchtsäure/Hyaluron et cetera.

          Spray hat leider Alkohol und Duftstoffe, weshalb es noch weiter die trockene Fetthaut dehydriert. Die von Piz Buin haben übrigens eher meh Filter und auch Alkohol.
          Weitersuchen und nicht unbedingt die Sensitiv Produkte ausprobieren, da die meistens am dickflüssigsten sind. Guck‘ Dir zum Beispiel am Counter mal einen der City Blocks an, die sind wirklich derbst leicht.

        • tordis 15. April 2014 at 15:34

          Danke, ich werd mir mal einen City Block anschauen! Die Balea Ultra Sensitive Sachen sind nicht leicht, nur die Tagescreme geht so, vor allem wenn ich mein DIY Nicotinamid-Aloe-Wasser drunter sprühe. Ich verwend die nur, weil ich Duft in Kosmetik nicht leiden kann, von Silikon jedoch (v.a. in Apothekenkosmetik) evtl. Pickel bekomme (muss ich noch genauer austesten). Ich hab nicht so viel Geld, dass ich mich da jetzt wild durchtesten könnte und nicht immer bekommt man Proben…

        • Agata 15. April 2014 at 21:18

          Dann ist der City Block tatsächlich eine heikle Investition. Hat Euer dm Tester von der Piz Buin Dry Lotion?

  3. Reply
    Lena 11. April 2014 at 17:34

    Wieder ein schöner Artikel von Dir Agata!

    Ich benutze derzeit den Resist super light daily defense spf 30 von paulas choice ( puh langer Name:-p)
    Das ist auch ein reiner zinkoxid Sonnenschutz. Mit der Verträglichkeit habe ich keine Probleme, also gut für meine zu Unreinheiten neigender Haut. Da er mir aber momentan zu wenig Feuchtigkeit spendet, benutze ich darunter die 3 zonen treatment creme parfümfrei von olaz. Bisher (nach 2 Wochen Test) ist meine Haut aber immer noch nicht gut mit Feuchtigkeit versorgt. Jetzt bin ich am überlegen, ob ich die Kombi olaz und pc spf noch länger weiterbenutzen soll? Sollte die feuchtigkeitsspendende Wirkung der olaz creme sich nicht schon nach 2 Wochen bemerkbar machen? Will die beiden eigentlich wegen der guten Inci noch nicht aufgeben:
    wären, zumindest theoretisch, eigentlich optimal: Niacinamide in der olaz ( die ja laut deinem Artikel so viele Vorteile haben) und schön leichter Sonnenschutz durch die resist von PC!

    Welcher von den drei vorgestellten Produkten spendet auch gut Feuchtigkeit ohne schwer zu sein?
    Habe auch schon überlegt den Clinique city Block zu kaufen, lese aber oft, dass er glänzende Haut macht? Auf beautypedia wird ja auch die ‚face cream spf 30″ von clinique als „best“ bewertet, vllt seh ich mit die mal an.
    Langfristig würde ich auch gern nur 1 Produkt benutzen, was Feuchtigkeit spendet (aber gut bei zu Unreinheiten neigender Haut ist) und lsf von mind. 30 hat.

    Grüße 🙂

    • Reply
      Blume 23. April 2014 at 14:29

      Den Sonnenschutz von Paula benutze ich auch. Gefällt mir bisher am besten von allen gestesten Sonnenschutzcremes. Es gibt ihn ja auch in der reichhaltigeren Version, jedoch nur mit SPF 25. Den fand ich auch gut. 🙂

    • Reply
      Agata 11. April 2014 at 18:26

      Niacinamide spendet Feuchtigkeit, indem es die Hautbarriere aufbaut, welche dann weniger TEWL durchlässt. Es dauert tatsächlich ein wenig länger, dafür hält der Effekt auch länger an.

      Der City Block ist so leicht und sheer, dass er kaum einen sichtlichen Effekt auf die Haut hat, ehrlichgesagt.

  4. Reply
    Julia 11. April 2014 at 17:47

    Bei mir lag es auch wahrscheinlich an der Reiningung, dass ich Sonnenschutz „nicht vertragen“ habe. Habe vorher das Dermatoclean WG benutzt und hatte Unreinheiten vom Sonnenschutz. Benutze seit einiger Zeit aber nun den Clinique Balm und habe keinerlei Probleme mehr. 🙂

    Was hältst du eigentlich von Mexoryl XL? Ist es genauso gut und stabil wie Tinosorb?

    • Reply
      Agata 11. April 2014 at 18:24

      Ja, Photostabilität deluxe!
      Allgemein ist es schwer etwas schlechtes gegen einen stabilen UVA Filter zu sagen 🙂

  5. Reply
    Lola 11. April 2014 at 18:42

    Witzig… ich habe noch nie jemanden sagen hören das er keinen Sonnenschutz verträgt (ausser einem Mädel das auch allgemein kaum Cremes verträgt und deshalb nicht weiter testen mag).

    Was ich allerdings sehr gut kenne ist das Argument des Komforts. Selbst Sonnencreme fürs Gesicht riecht oft nach Sonnencreme, ist weisslich, klebt und/oder verläuft durch ausschwitzen… Und man weiss nie ob man Feuchtigkeitscreme drunter tragen soll oder nicht.

    Mein Problem ist auch primär die Unverträglichkeit mit Makeup. Ich bräuchte eigentlich täglich Sonnencreme sobald die Sonne richtig scheint, weil ich auch zu Pickelchen neige wenn ich zuviel Sonne abkriege und Bräune und meine Sommersprossen eh an mir nicht leiden mag. Aber ich hab schon soooviel Geld für Sonnencreme ausgegeben die dann doch nur klebte oder so und deshalb unbrauchbar war, das ich wenig motiviert bin weiter zu testen.

    Es hat nicht zufällig jemand Tipps oder Links für brauchbaren, nicht fettigen und make-up tauglichen Sonnenschutz für trockene Haut?

    • Reply
      Julia 13. April 2014 at 16:24

      Wühl dich mal hier durch die Gelformulierungen. Ich benutze seit Jahren nur noch japanische Sonnenschutzprodukte fürs Gesicht, da sie erstens sehr gut sind (Asiatinnen wollen ja blass sein) und zweitens nicht kleben. Es gibt welche nur mit physikalischen Filtern, es gibt leichte Gele und extra-wasserfeste Formulierungen sowie mattierende, die man unter dem Make-up tragen kann. Im Sommer trage ich unter meinem Make-up meist nur ein feuchtigskeitsspendendes Sonnengel, das klappt bei mir wunderbar, und ich bin weiß wie eine Wand und neige zu Unreinheiten und Empfindlichkeit.

      • Reply
        Julia 16. April 2014 at 13:48

        Mit „hier“ meine ich ratzillacosme. Sorry!

    • Reply
      Sunnivah 11. April 2014 at 21:59

      Ich hätte einen Vorschlag: ich habe selbst trockene Haut und nutze aktuell den Skin Recovery Daily Moisturizer mit LSF 30 für trockene Haut von Paulas Choice (rein mineralische Filter). Chemische Filter gibt es im Moisture Boost Daily Moisturizer mit LSF 30, den ich auch vertrage. Beide sind von Paula’s Choice und ich habe das Gefühl, endlich mal einen Sonnenschutz zu nutzen, der sich nicht wie verdammte dicke Sonnencreme anfühlt!!! :yes:

      Vorher hatte ich echt alles, auch den Anthelios von La Roche Posay.. alles fühlte sich an wie Sonnenschutz eben. Dick. Oder schmierig. Oder glänzend. Oder der Geruch. Diese Cremes aber sind wie normale Cremes, schnell eingezogen und gut. Wie eine Tagescreme eben. Und sie brennen NIE im Auge, wenn es reinläuft 😀

      Vielleicht liegt es daran, daß sie absichtlich nicht wasserfest sind. Für Schwimmbad und Strand also nicht geeignet, aber ich nutze sie auch nur für-jeden-Tag. Und über das Entfernen muss ich mir weniger Gedanken machen.

      Der Skin Recovery macht ein minimal helleres Gesicht (wegen des mineralischen Filters), als der andere, das ist aber eher Teint-ausgleichend als störend. 🙂

      Er fettet nicht und ist mehr wie eine mittel-flüssige Lotion als eine fette Creme, deswegen trage ich darunter auch meine normale Gesichtscreme, aber ich habe auch wirklich trockene Haut. Dann läßt sich auch Foundation sehr gut drauf verteilen.
      :yes: :yes: :yes:

  6. Reply
    nada 11. April 2014 at 19:17

    Hallo – schön, dass es wieder von dir einen Artikel gibt :nerd:
    Ich verwende seit Jahren hohen Sonnenschutz, ich habe schon einiges gelesen, bin aber immer wieder unsicher, ob ich es richtig anwende…
    Bei manchen steht (DayWear von EL) als letzten Schritt anwenden, was ist dann mit meinem Makeup?
    Und dann noch die ganze Geschichte mit: mineralischer als letzten Schritt, unter dem chemischem soll man nichts cremen ?:-)
    Bin sehr verunsichert… Da nutzt auch der beste Schutz nicht, wenn die Anwendung nicht richtig ist 🙁

    • Reply
      Agata 11. April 2014 at 22:55

      Oh, dazu gibt es massig unter den alten Sonnenschutz Blogposts.
      Pflege > Sonnenschutz > Foundation. Weshalb, siehe oben :p

      Doch, die ideale Auftragsweise macht kaum SPF aus und ist eher etwas für Perfektionisten.

  7. Reply
    Bambi 11. April 2014 at 20:21

    Die Creme von Innisfree habe ich mir neulich auch bestellt, aber noch nicht ausprobiert.
    Was ich mich immer frage ist, wie es mit der Haltbarkeit aussieht. Man soll ja nach einer Weile nachcremen, man fasst sich ins Gesicht, schwitzt oder sonst was.
    Wenn ich mich nach einem Tag im Büro und morgendlichem Cremen noch ne Stunde draußen in der Sonne rumtreibe, müsste ich ja eigentlich noch mal Cremen, aber dann ist man ja (vielleicht) voll geschminkt etc. – irgendwie unpraktikabel, oder wie lange bleibt der Schutz in der Regel ausreichend erhalten? … Trägst du immer ne Tube mit dir rum für den „Notfall“? ^^ Oder wäre das schon panisch ?! …
    Grüße

    • Reply
      Agata 11. April 2014 at 22:53

      Früher waren kaum Filter photostabil und man musste tatsächlich nachcremen.
      Mittlerweile gibt es kaum noch Sonnencremes, welche nicht photostabil sind und viele neue Filter sind selbst photostabil.

      Die Empfehlung wurde also geändert von „jede zweite Stunde neu auftragen“ in „30 min vor der Sonnenexposition auftragen und danach nochmals“. Das hat nichts mehr mit Photostabilität zu tun, sondern, dass viele ihren Sonnenschutz zu dünn auftragen und man sich mit der erneuten Applikation erhofft, dass man die Dosierung einhält und der ausgeschriebene SPF (den man nur ab 2ml im Gesicht zum Beispiel erreicht) auch erreicht wird.

      Das heißt, die Filter sind selbst noch abends aktiv, wenn Du sie morgens aufgetragen hast und sie dazwischen nicht abgetragen wurden (durch oft ins Gesicht fassen, Schweiß et cetera). Noch ein Beispiel: Wenn Du einen Sonnenbrand bekommst, dann sind die Filter weiterhin aktiv und müssen noch gereinigt werden. Deine Eigenschutzzeit ist nur aufgebraucht durch die Strahlen, welche durch den Sonnenschutz gelangen. Dh nächstes mal im Vorfeld dicker eincremen, um das zu umgehen – nachcremen funktioniert nicht, weil der Eigenschutz verbraucht bleibt 🙂

      • Reply
        Pia 14. Juni 2014 at 09:19

        Hallo Agata, hast Du eine Quelle (am besten QuelleN) dafür, dass photostabile Filter morgens aufgetragen immer noch abends wirksam sind? Beziehst Du diese Aussage auf mineralische und chemische Filter?

        • Agata 14. Juni 2014 at 11:26

          Nein, gehe von der Empfehlung aus, den waterproof Sunscreen gründlicher reinigen zu müssen.

          Bei mineralischen ist es selbst ersichtlich beim abwaschen – sollte ähnlich zu Foundation sein. Bei chemisch habe ich irgendwo bei Paula auch ein Kommentar auf eine Studie gesehen, dass diese auch ruhig drei Tage auf der Haut bleiben können – gefunden: http://www.paulaschoice-eu.com/learn/avobenzonstableorunstable/

          Ist halt eine Sache von Abtragung 🙂

      • Reply
        Bambi 17. April 2014 at 13:21

        Ah, gut zu wissen! Danke für die Antwort.

  8. Reply
    nada 11. April 2014 at 20:47

    zufällig habe ich heute die Anthelios XL LSF 50+ getönte Creme gefunden (soll neu sein. Die hat aber an 4ter Stelle ALCOHOL DENAT noch eher am Ende STEARYL ALCOHOL – das ist dann wohl nichts, oder?
    Suche noch immer nach einer getönten Sonnencreme, die auch eine „gute“ Farbe hat…
    Grüße

    • Reply
      Agata 11. April 2014 at 22:49

      Stearyl Alcohol ist kein Industriealkohol 🙂 Vierte Stelle ist zwar besser als zweite, aber sollte man nur benutzen, wenn die restliche Pflege sonst reizfrei ist.

  9. Reply
    Lena 11. April 2014 at 21:59

    Liebe Agata!

    Du hast mich ja mittlerweile bekehrt und ich benutze nun täglich einen Sonnenschutz. Eins ist mir aber immer noch nicht ganz klar: wieviel von dem Zeug braucht man denn, um den angegebenen Schutz tatsächlich zu erreichen? Habe neulich was von einer „Zwei-Finger-Regel“ gelesen, aber das bei meiner öligen Haut überhaupt nicht möglich, das wird mir gleich die Backen herunter rennen… ;(

    • Reply
      Agata 11. April 2014 at 22:47

      Im Blogpost zu „Sonnenschutzangaben im Makeup“ steht etwas von der Regel und welche Dosierung (2ml) notwendig ist, um den ausgeschriebenen Sonnenschutzfaktor zu erreichen. Da aber kaum jemand schafft, diesen Wert zu erreichen, helfen vielleicht folgende Stichpunkte:
      – Cremes mit Sonnenschutz schichten wie Sonnencreme über Tagescreme mit Lichtschutzfaktor. Das sind schon zwei Konsistenzen, welche die Dosierung erhöhen
      – einen höheren SPF wählen. Mit weniger Dosierung nimmt der SPF zwar auch drastisch ab, doch ein zur Hälfte aufgetragener SPF 50 ist immer noch ein SPF von 8 und somit fast 87% Schutz vor Strahlen

      • Reply
        pia 20. Juni 2014 at 22:03

        Danke!
        1) Wie lange wartest Du zwischen den Schichten?
        2) Was genau trägst Du denn drunter (SPF20) und als letzter Schritt??

        • Agata 20. Juni 2014 at 22:17

          1) gar nicht 🙂
          2) Clinique Superdefense, Chanel CC (Titaniumdioxid only), Perfection Lumiere (Titaniumdioxid only) oder MAC Pro Longwear Compact (nur nach Fitness Studio, weil Octinoxate+Titaniumdioxid)

        • Pia skincareinspirations.com 21. Juni 2014 at 00:05

          okay, ich probiere es morgen mit der Schichtung… es wäre wunderbar, sollte es wirklich klappen! Gute Nacht!

  10. Reply
    johannah 11. April 2014 at 22:33

    Ich war einige Jahre lang eine „Sonnenschutzverfechterin“, bis mir die Bedeutung von Vitamin D3 bewusst wurde (bzw. ich vermehrt darüber gelesen habe, dass auch ein Mangel an Vitamin D3 das Risiko für diverse Krankheiten erhöht –> Sonnenexposition hat ihre negative wie positive Seite http://ods.od.nih.gov/factsheets/VitaminD-HealthProfessional/#en54 ). Vitamnin D3 wird bei Wellenlängen knapp unter 300nm gebildet, die meisten Sonneschutzfaktoren sind jedoch da, um Wellenlängen bis 300nm zu absorbieren. Für mich überwiegt das Positive. Seit ich mir dessen bewusst bin verzichte ich konsequent auf Sonnenschutz – bis aufs Gesicht: Ich benutze Mineral Foundation, die sowieso durch den 100%igen Pigmentanteil Sonneschutz enthält (Titandioxid,Zinkoxid). Der Hautalterung vorzubeugen war mein wichtigstes Argument für Sonnenschutz, jetzt sind gesundheitliche Risiken durch Vitamin D3 Mangel mein wichtigstes Argument dagegen.
    Dabei muss ich sagen, dass meine helle Winterhaut jedoch „nur“ bräunt und keinen Sonnenbrand entwickelt. Ich kann daher nur für meinen Hauttyp sprechen.

    Eine Zusammenfassung von Sonnenschutzmitteln (weiß nicht, ob das ganz aktuell ist) habe ich auch hier gefunden http://www.auva.at/mediaDB/554573_Sonnenschutzmittel%20f%C3%BCr%20die%20Haut.pdf

    Das Thema Hautalterung betrachte ich folgendermaßen. Ich möchte nicht mit 40 starke Falten haben, aber irgendwann kommen die sowieso. Ich weiß, ich kann das verkraften und es gibt wichtigeres für mich. Außerdem ist es ein quantitativer Unterschied, ob ich im Urlaub die Sonne genieße, oder mehrere Stunden täglich draußen arbeite.

    Ich liebe die Gesichter meiner Omas und ihre weiche Haut -trotz Falten. Falls ich genauso werde, ich hätte nichts dagegen.

    • Reply
      Agata 11. April 2014 at 22:41

      Ich muss zugeben, dass ich Vitamin D oft kritisch sehe. Die meisten (mit mir oft zu populistischen Phrasen) Seiten kommen aus den Staaten und von Breitenkreisen, bei denen man das ganze Jahr über Vitamin D bilden kann. Die meisten fangen erst jetzt im April mit Sonnenschutz an – dabei kann der Körper in Deutschland erst auch jetzt mit Vitamin D Bildung anfangen. Weshalb benutzt man Sonnenschutz dann nicht im Winter?

      Allerdings scheinst Du einen aufgeklärten Weg zu gehen – denn wir beide praktizieren es identisch :p Ich schütze mein Gesicht und meine Hände, den Rest des Körpers (Rücken/Beine/Arme) lasse ich Vitamin D bilden. Zu Sonnenschutz auf dem Körper greife ich nur, wenn tatsächlich Sonnenbrandgefahr besteht, wie im Urlaub beim Wandern.

      Doch seien wir ehrlich – in Deutschland bekommt man ohne Nahrungsergänzungsmittel keine guten Vitamin D Werte und wer eh viel an der Sonne ist, der bildet auch durch den Sonnenschutz hindurch Vitamin D (da keiner die erforderlichen Dosierungsanleitungen auf dem Körper einhält). Insofern ist Vitamin D meistens für mich ebenfalls eine Ausrede.

      …und ja, wenn man einfach sagt: Mir macht Hautalterung nichts aus. Dann spricht nichts dagegen, nicht täglich Sonnenschutz zu verwenden.

  11. Reply
    Jana 12. April 2014 at 00:40

    Hallo, ich hätte eine Frage zu der UVA Deklaration: Ich habe mir den Innisfree Sunblock mit SPF 35 bestellt. Nun ist dieser mit PA ++ deklariert, ist dies in etwa mit der europäischen Richtlinie vergleichbar (1/3 des SPF entspricht UVA Schutz)?
    Ich bin nämlich schwer am überlegen, ob ich mir doch noch die SPF 50 Version kaufen soll :/

    • Reply
      Agata 12. April 2014 at 00:43

      Nein, da zählt nur PPD 🙂

      • Reply
        Jana 12. April 2014 at 16:33

        Hm, also ganz blicke ich da jetzt noch nicht durch, ich hab folgendes gefunden:

        PA+ = PPD 2-4
        PA++ = PPD 4-8
        PA+++ = PPD 8 and up

        Das heisst also bei einem europäischen Sonnenschutzmittel mit LSF 30 ist der PPD 1/3, also mindestens 10.
        Bei der Innisfree LSF 35 mit PA ++ habe ich aber trotz höherem LSF „nur“ einen PPD von 4-8, also niedriger als bei europäischen Produkten. Hab ich das richtig verstanden?
        Aber wie ist der PPD zu werten, welcher PPD „reicht“ aus um Hautalterung vorzubeugen? ?:-)

        • Agata 12. April 2014 at 21:18

          Genau!

          Ein stabiler (das heißt: die nötige Dosierungsanleitung ist eingehalten) SPF 15 reicht aus, um Photoaging zu stoppen. Da aber keiner die Dosierungsanleitung im Alltag schafft, lohnt sich eine Rechnung.
          …da die Studie nur mit Berücksichtigung vom SPF entstanden ist, kannst Du davon mindestens 1/3 nehmen.

  12. Reply
    Nina 12. April 2014 at 01:23

    Hallo Agata,

    danke für den Post! Benutze dank deiner Artikel nun seit fast einem Jahr Sonnencreme (vorher noch nie xD). Diese Anthelios-Kindersonnencreme. Ob es schlimm ist, dass sie für Kinder ist? Ich hatte sie meinem kleinen Geschwisterkind geklaut und gut vertragen, sodass ich sie mir bisher immer nachgekauft habe (alle 3 Monate schmeiße ich sie weg und kaufe neue… äh). Die hat schon nen ziemlichen Weißstich, allerdings empfinde ich sie als ziemlich geruchsneutral. Das finde ich eigentlich schade, weil ich den Geruch von Sonnencreme meist sehr angenehm finde. Vor ein paar Wochen hatte ich innerhalb von Stunden einen krassen Pickelanfall, obwohl ich seit Monaten nichts an meiner Routine geändert hatte. Als mein Hautarzt hörte, was ich für Produkte benutze, hat er mich ausgeschimpft, weil all das ja zu Pickeln führen würde, u.a. auch die Sonnencreme. Irgendwie kann ich das nicht recht glauben -_-

    • Reply
      Agata 12. April 2014 at 01:32

      Produkte für Babys und Kinder sind insofern nur bedenklich, da Inhaltsstoffe mit komedogener Wirkung nicht berücksichtigt werden – das heißt, sie sind auch sehr viel reichhaltiger.

      Komedogen ist jedoch unglaublich persönlich. Es gibt schon längst keine komedogene Skala (siehe Blogpost zur Okklusion) mehr. Hautärzte sind aber eh gerne Minimalisten – mit der steigenden Anzahl der Produkten ist die Chance höher, dass eins davon irritierende Inhaltsstoffe hat.

      Komedogen empfinde ich als Unwort. Meistens ist immer eine Kombination an Inhaltsstoffen an unreiner Haut schuld und nicht einer allein – trotzdem ist man im Irrglauben und versucht nur blind ratend einem die Schuld zu geben.

      Pickelanfall ohne seine Pflege zu wechseln ist entweder hormonell (in fast allen Fällen) oder man hat eine andere Gewohnheit gewechselt: Mehr ins Gesicht gefasst, seine Pinsel oder Handtücher nicht so oft gewaschen et cetera.

  13. Reply
    shalely 12. April 2014 at 04:27

    Huhuuuu!
    Ich bin noch nie darauf gekommen, dass für Wasserfesten Sonnenschutz auch den passenden Entferner braucht. Das ist echt schon fast peinlich. Insofern schon mal Danke für deinen Post.
    Im Moment benutze ich ANTHELIOS XL FLUID LSF 50+. Meine Haut ist fettig und ziemlich empfindlich. Würdest du sagen, dass ich damit richtig liege?

    Liebe Grüße…..

    • Reply
      Agata 12. April 2014 at 21:22

      Gegen fettige Haut hilft hormonell regeln (siehe Testosteron satt) und reizfreie Pflege. Das Anthelios ist reizfrei, ja! 🙂 Wenn Pickel dazukommen, könnte es höchstens nur zu reichhaltig sein, da zu viel Feuchtigkeit Nahrungsgrundlage für Bakterien ist.

      Ansonsten super! 🙂

      • Reply
        Petra 18. April 2014 at 11:53

        Reizfrei, echt? Da steht doch Alcohol denat. an vierter Stelle… ?:-)

        • Agata 18. April 2014 at 12:10

          Jau stimmt, mit der mattierenden verwechselt! Danke!

      • Reply
        shalely 15. April 2014 at 03:12

        Danke für dein Feedback 😀 🙂

  14. Reply
    annemie 12. April 2014 at 08:54

    Ich benutze gerade die Sonnencreme von Piz Buin Ulta Light Dry Touch 30 und reinige mein Gesicht abends mit dem Garnier Abschmink und Reinigungsfluid. Da Garnier wirbt, auch wasserfestes Make Up damit abzuschminken, hoffe ich mal dass diese Reinigung ausreicht?

    • Reply
      Agata 12. April 2014 at 21:21

      Ja :p
      …aber Du verträgst Piz Buin auch, gell?

      • Reply
        annemie 13. April 2014 at 09:29

        Piz Buin benutze ich jetzt seit knapp 2 Wochen und habe noch keinen Unterschied gemerkt. Vorher hatte ich das La Roche Posay Anthelios AC Fluid LSF 30.
        Ich lese deine Artikel schon seit einer Weile und habe einige deiner Tips in meiner Hautpflege Routine umgesetzt und muss wirklich sagen, dass meine Haut momentan sehr gut ist.
        Vielen Dank also für deine vielen Tips! 😉

  15. Reply
    Chaosknoepfchen1992 12. April 2014 at 10:04

    Interessanter Post! Ich benutze die Clinique age defense BB Cream mit SPF 30… das einzige Produkt mit dem ich nicht suuper speckig aussehe 😉 Darunter beutze ich reines Arganöl ohne SPF. allerdings habe ich viel mit pickeln zu kämpfen, ich frag mich deshalb ob ich den SPF vielleicht nicht richtig entferne, wie du oben geschrieben hast. Dafür benutze ich den Clinique take the day off cleansing balm. Meinst du er eignet sich dafür?

    • Reply
      Agata 12. April 2014 at 21:20

      Zu viel Feuchtigkeit durch das Arganöl? Feuchtigkeit ist Nahrungsgrundlage für Bakterien. Denn ja, Take The Day Off kann waterproof Zeugs entfernen 🙂

      • Reply
        jaZZtheroyalty 14. April 2014 at 17:33

        der Cleansingbalm von Clinique ist der Hammer – erst habe ich das „Luxus-Gefühl“ eines Duftes vermisst, mittlerweile finde ich das Gefühl nach der Reinigung einfach nur genial. Meine Haut war noch nie so super drauf!

        Morgens Clinique Soothing Cleanser und Abends Take the Day off – sehr geiles Zeug.

  16. Reply
    felinewolf 12. April 2014 at 14:04

    Hallo,

    weiß einer ob das Bioderma Mizellenwasser einen wasserfesten Sonnenschutz runterkriegt? Hat einer Erfahrungen mit der AKN mit LSF? Bzw kann man die als Tagescreme benutzen? Und was den Körper betrifft, entfernt ein normales Duschgel den Sonnenschutz auf dem Körper?
    Danke :rainbow:

    • Reply
      Agata 12. April 2014 at 21:19

      SLES Duschgel auf jeden Fall. Jedoch ist die Frage, ob man SLES an sein Gesicht lassen will? Gibt ja Empfehlung bei Akne Haut (welche mild reinigt), dass man beim Duschen darauf achtet, das Duschgel/Shampoo mit SLES nicht ins Gesicht zu bekommen.

      • Reply
        felinewolf 16. April 2014 at 00:03

        danke, die frage mit dem duschgel war ausschließlich auf die auf den körper aufgetragene sonnenmilch bezogen. (nicht fürs gesicht, duschgel würde ich mir da niemals hinreiben :P) und ich hab übrigens bei bioderma angefragt, die meinten das bioderma h20 löst wasserfesten sonnenschutz auf jeden fall.

  17. Reply
    Sophie 12. April 2014 at 18:22

    Hallo Agata,
    danke für diesen Artikel :yes: (Allerdings sind 22 Personen von 3000 0,7 Prozent). Ich habe derzeit verschiedene Produkte mit Sonnenschutz im Einsatz:
    – Paula’s Choice Skin Recovery Cream SPF 30 mit mineralischen Filtern,
    – Paulas’s Choice Barely There Sheer Matte Tint SPF 30 mit mineralischen Filtern,
    – La Roche Posay Rosaliac UV Legere SPF 15 mit chemischen Filtern und
    – Rival de Loop BB Cream LSF 20 mit chemischen Filtern.
    Auf die Dauer sind mir die Paula’s Choice Sachen wohl zu teuer, denn gerade bei Sonnenschutz soll mehr ja besser sein. Deswegen kann ich die Etude House Precious Mineral Cushion Foundation, die ich mir nach deinem Blogpost gekauft habe, wohl nicht zum Sonnenschutz zählen, da ich davon nur sehr wenig brauche.
    Ich frage mich auch immer, ob ich Sonnenschutz direkt am Auge auftragen kann…momentan mache ich es einfach mit der Skin Recovery Cream, weil ich denke, mineralische Filter sind nah am Auge besser, aber das ist nur eine Vermutung.

    Jetzt suche ich noch nach einem neuen wasserfesten Sonnenschutz für die wärmere Jahreszeit, Stichwort Schwitzen…Leider ist bei vielen sonst guten Produkten Alkohol ganz vorne in der INCI-Liste. Schon vor deinem Artikel hatte ich die Anthelios XL von La Roche Posay ins Auge gefasst oder auch das Bioderma Photoderm Ultra-Fluid SPF 50 oder das Photoderm AKN Mat Fluid SPF 30, wobei in letzterem Glykolsäure enthalten ist und ich nicht weiß, was ich davon halten soll. Glykolsäure im Sonnenschutz? Aktuell ist mein einziger wasserfester Sonnenschutz Ladival Schutz und Bräune Fluid für das Gesicht mit LSF 20, was mir mit meiner hellen Haut aber im Sommer zu wenig ist. Sonst finde ich es bis auf den dadurch erzeugten Glanz aber super, da tolle Inhaltsstoffe und leichter Auftrag und werde es zum Ende des Sommers wieder nehmen.

    • Reply
      Agata 12. April 2014 at 21:07

      Danke für die Rechnung :p

      Sonnenschutz für die Augenregion ist immer nur so formuliert, dass er nicht in den Augen ziept – übrigens auch Sensitiv Sonnencreme. Sonst gibt es da keine Unterschiede.

      Zu der Photoderm AKN: Der pH ist von ~4, falls Dir das hilft!

      Jau, die Cushion hat so eine starke Deckkraft, dass man da wirklich nicht viel von braucht, gell?

  18. Reply
    Ludmilla 12. April 2014 at 20:48

    Agata,
    deine Rubrik ist großartig. Jedoch muss ich anmerken, dass du in deinen Posts über Hautalterung immer etwas den großen „Schrecken vor dem Alter“ kommunizierst.

    Die beste Hautpflege und gesündeste Ernährung machen aus einer 30 jährigen keine 25jährige. Auch wenn das subjektive Empfinden einiger Frauen anders sein mag.

    Diese Predigt mit dem Sonnenschutz setzt den sehr jungen Leserinnen einen Floh ins Ohr. Zuerst Pflegezwang und dann spätestens ab 40 BOTOX und Face Lift.

    Was ist schlimm an Falten?

    • Reply
      jaZZtheroyalty 14. April 2014 at 17:36

      muss ich widersprechen – ich bin 29 und werde regelmässig 18-22 geschätzt.

      Wenn ich mich mit meinen gleichaltrigen Freundinnen vergleiche, welche nicht mit ca 24 mit Tag- und Nachtpflege angefangen haben wie ich – hauttechnisch sind das WELTEN…. ES bringt definitiv was.

      Aber Falten sind ned schlimm… ist so. Ich hab das einfach von meiner Mam gelernt, rumzucremen. und ich liebe es.

      • Reply
        mia 15. April 2014 at 21:44

        vielleicht hast du auch einfach glück und eine sehr gute veranlagung 🙂

        • jaZZtheroyalty 16. April 2014 at 13:17

          das könnte auch sein ^^ naja ok – diese Freundinnen die ich meine, sind allesamt sehr starke Genussmenschen (Rauchen, Alkohol, Sonnenanbeterinnen) vermutlich steht ihnen diese „ins Gesicht geschrieben“ – ich war nie gross an der Sonne (IT-Mensch und Zockerweibchen) und der Rest war auch nie wirklich meins. xD

    • Reply
      Agata 12. April 2014 at 20:59

      Nichts – deswegen auch der letzte Absatz, dass Altern absolut okay ist. Ich habe nur etwas gegen (siehe erster Absatz :p) den Anti Age Creme Markt 🙂

      Wenn man sich sehr viel mit Pflege auseinandersetzt, dann will man erstens aufklären, was mehr Wirkung hat. Wenn man diese gar nicht will, ist das okay. Doch bemerke ich an Deinem Kommentar, dass ich das mehr hervorheben muss in Zukunft, danke!

  19. Reply
    Melli 12. April 2014 at 23:58

    Hey Agata, kannst du einen guten (mattierenden) Sonnenschutz für ölige Haut mit Akne empfehlen, den man auch unters Make-up tragen kann ? ich hab auch mal den mattierenden Sonnenschutz von Eucerin mit lsf 30 benutzt. Allerdings hab ich recht schnell im Gesicht stark geglänzt und fand daher nicht, dass er irgendwie mattiert. Kennst du da vielleicht ne bessere Alternative?

    Grüße

    • Reply
      Agata 13. April 2014 at 00:06

      Kenne ehrlich gesagt keinen reizfreien, mattierenden Sonnenschutz – der mattierende von Anthelios hat zum Beispiel auch ein paar Ölabsorbierende INCI, aber ein Puder ersetzt da nichts.
      Dazu ist es bei Sonnenschutz wichtig, dass die Partikel gut verteilt werden und man somit nicht viele schnell verdunstende Inhaltsstoffe hat – auch etwas gegen eine matte Formulierung sprechend.

      Würde eher nur auf Makeup-Unterlagen Tauglichkeit gucken und pudern 🙁

      • Reply
        Melli 13. April 2014 at 00:13

        Okay, dann werd ich mich mal bei La Roche Posay oder Bioderma umgucken, Vieelen Dank 😀

        • jaZZtheroyalty 16. April 2014 at 13:21

          das Eucerin Sunfluid (ich benutze SPF50) , welches Agata letztes Jahr mal vorgestellt hat (Post „Gelb gelb gelb sind alle meine Primer) mattiert echt gut.

          Ich verwende es über meiner Olay Tagescreme – erst weisselt und glänzt man wie bei Sonnencreme so üblich – nach paar Minuten ist sie aber WEG und hinterlässt iwie ein leicht pudriges Finish. ich creme da noch eine Essence BB drüber, Puder und dann isset super.
          Empfehle ich dir mal auf dem Handrücken auszuprobieren, falls du irgendwo dazu kommst.

  20. Reply
    Anna Karina 13. April 2014 at 05:40

    Hi Agata! Toller Post (wie immer)! Ich bekomme von Sonnenschutz und auch von vielen ’normalen‘ Cremes einen Haufen Unterlagerungen im Gesicht, und da ich ordentlich reinige und sowohl wasserfeste als auch nicht wasserfeste Produkte ausprobiert habe weiß ich immer noch nicht, was der Auslöser sein könnte. Hast du eine Idee? Ich würde es nicht als Unverträglichkeit oder Allergie bezeichnen, aber SPF ist in meiner Routine definitiv der größte Problemfaktor.

    • Reply
      Agata 13. April 2014 at 22:54

      …ich tippe darauf, dass Du auch ohne Cremes Unterlagerungen bekommst?

      Unterlagerungen sind meistens durch zu viel Sebumproduktion „verursacht“, weshalb Nahrungsumstellung (weniger Milchprodukte, kleiner glykämischer Index et cetera) dieses eher hinbekommt. Oder der Verzicht von reizfreien Produkten, da diese ebenfalls hormonell durch die Irritation die Sebumproduktion animieren.

      Ansonsten kann es auch zu viel Feuchtigkeit sein, welche Nahrungsgrundlage für Bakterien ist. Hast Du mal versucht, einen Sonnenschutz als Tagescreme-Ersatz zu benutzen?

  21. Reply
    Sazisia 13. April 2014 at 10:17

    Danke für Deinen Post. Ich nutze seit Jahren die Ultra-Leichte-Feuchtigkeitspflege LSF 30 von Kimberly Sayer und bin sehr zufrieden; zumal sie einen mattierenden Effekt hat. Die Creme enthält jedoch Zirusöl; die Einsatzmenge soll unter 1 Prozent liegen. Was hältst du von der Zusammensetzung der INCI?

    http://www.codecheck.info/kosmetik_koerperpflege/gesichtspflege/gesichtscremen/id_10442941/Kimberly_Sayer_Ultra_Leichte_Feuchtigkeitsgesichtscreme_LSF_30.pro

    • Reply
      Agata 13. April 2014 at 22:51

      Toll – es gibt noch viele Vorurteile (die auch wirklich Vorurteile sind) zu Sonnenschutz (hormonelle Reaktionen, Nanopartikel) und viele wollen sicherer gehen, als es vielleicht notwendig wäre. Diese Leute greifen meistens zur KS, da sie eine so umgängliche Konsistenz hat. Der Vorteil vom Sonnenschutz überwiegt auf jeden Fall dem Nachteil vom phototoxischem Öl.

      Dazu besteht KS darauf, dass die Konzentration zu gering sein sollte, alsdass man etwas merkt – trotzdem verstehe ich nicht, weshalb es bei der Neuformulierung damals nicht schlicht entfernt wurde, da es zu wenig Vorteile bringt – gerade auch wegen der kleinen Konzentration und da eh Reizstoff für die Haut.

      Gibt allerdings ein anderes KS Sonnenschutzprodukt im Tiegel, welches ich gut in Erinnerung habe(?).

      • Reply
        Sazisia 14. April 2014 at 00:35

        KS führt eine ähnlich formulierte Tagescreme mit LSF im Tiegel; allerdings enthält diese Borretschöl – ebenfalls phototoxisch(?). Die Einsatzmenge dürfte höher als 1 % sein, da es relativ mittig in der INCI-Liste auftaucht.

  22. Reply
    Paula 13. April 2014 at 13:23

    Hallo Agata,

    du hast mal wieder einen sehr interessanten Blogpost verfasst, vielen Dank dafür 🙂 .

    Kann eigentl. gesagt werden, welche Art von Sonnenschutz am besten für Rosacea geeignet ist? Oft wird da zu mineralischen Filtern geraten, aber du schreibst ja, dass Zinkoxid okklusiv ist, und okklusive Inhaltsstoffe sollte man bei Rosacea vermeiden. Also wären chemische Filter die bessere Alternative, oder?

    Beste Grüße,
    Paula

    • Reply
      Agata 13. April 2014 at 22:47

      Es ist immer alles ein wenig okklusiv – jedoch stimme ich zu, dass wegen der Konsistenz chemische Filter eher geeignet sind. Wenn ich mir jedoch die Titaniumdioxid/Zinkoxid Konsistenz vom Innisfree ansehe, dann denke ich, dass dieses bald (mit besseren Formulierungen in Europa) nicht mehr so unterscheidbar sein wird.

  23. Reply
    Steffi 13. April 2014 at 21:16

    Hallo Agata,

    „Wer somit oft Probleme mit Filtern hat, für den lohnt sich vielleicht ein kritischer Blick auf die Reinigung statt auf das Sonnenschutzprodukt.“

    -> Aber woher weiß ich denn nun, dass das wasserfeste Produkt – in meinem Fall das Eucerin Sun Fluid LSF 30 – richtig runtergewaschen wurde? Benutze das Dermatoclean Waschgel abends, hinterher noch das klärende Gesichtswasser davon, um auch die letzten Make Up Reste wegzubekommen. Da ich das Eucerin Sun Fluid aber auch auf Hals und Dekoltée auftrage, müsste ich ja auch dort richtig reinigen ?:-) (mit Waschgel und Gesichtswasser?). Nur mit Reinigungsmilch und Gesichtswasser würde ich wohl nicht alles restlos runterbekommen, habe ich das richtig verstanden?

    • Reply
      Agata 13. April 2014 at 22:37

      Verträgst Du denn den Sonnenschutz nicht? :p Da Du es schon benutzt, vermute ich, dass dieses nicht der Fall ist. Never change a running system.

      Doch, Reinigungsmilch entfernt meistens sehr gut wasserfeste Produkte, da gut ölhaltig.

  24. Reply
    Lea 13. April 2014 at 22:56

    Hallo Agata,

    Was hältst du eigentlich von der „chemischen vs physikalische Sonnenfilter“- Diskussion? Im Internet findet man ja zu beiden auch kritische (aber nicht unbedingt wissenschaftlich belegte ) Meinungen : physikalisch wegen Nanopartikeln und chemische wg. hormoneller Wirkung.
    Auf Futurederm kommt man ja zum Schluss, dass physikalische Filter besser sind….
    Auf beautypedia sind allerdings auch häufig chemische Sonnencremes als „best“ bewertet.
    Kann man also auch auf Dauer ohne Bedenken chemische Sonnencremes benutzen? Was ist Deine Meinung insgesamt zu dem Thema ?

    • Reply
      Agata 13. April 2014 at 23:04

      Zu der hormonellen Wirkung kommt noch ein Artikel: Sie ist zwar vorhanden, aber sie kann keinen Einfluss auf den Körper haben in den eingesetzten Konzentrationen. Das ist wie mit Blei im Lippenstift – es wird viel Panikmache betrieben, dabei müsste man täglich 17 Lippenstifte essen, damit es etwas ausmacht. Bei Sonnenschutz ist der Faktor 100.000fach stärker auftragen, damit es etwas ausmacht.

      Nanopartikel können nur durch Wunden in den Blutkreislauf gelangen – da Naturschützer (denn ja, Nanopartikel sind nicht gut für die Umwelt) jedoch immer mehrere Argumente suchen, wurde das „durch Wunden“ gerne unterschlagen. Weder Rasierwunden noch Pickelmale (außer vielleicht jene, die Narben verursachen) gelangen tief genug in die Dermis.

      Europa ist kosmetiktechnisch so stark mit Grenzwerten versehen, dass ich im Augenblick keinen zugelassenen Inhaltsstoff meiden könnte aus Gesundheitsgründen (auch Formaldehydabspalter gehören dazu! Grenzwerte in Europe: Tu stronk.).

  25. Reply
    Eva 14. April 2014 at 18:15

    Ich habe recht empfindliche Haut und leider noch nicht alle Inhaltsstoffe rausgefunden, auf die ich schlecht reagiere. Habe daher füher auch oft auf Sonnenschutz verzichtet. Mittlerweile verwende ich das Sonnenfluid von Sunozon (Rossmann)fürs Gesicht. Ich vertrage es sehr gut und der Preis stimmt auch und es war mir auch sehr wichtig, dass es ohne Alkohol auskommt, im Drogeriebereich ja wirklich schwer zu finden. Aber Achtung, gibts in Med ohne Parfüm und Classic mit Parfüm. Nur die Konsistenz ist mir etwas zu flüssig und ich glänze damit auch ziemlich, aber das rundum perfekte Produkt zu finden, habe ich auch schon aufgegeben 😀 Bin auf den Hormone-Artike gespannt (in meinem Sonnenschutz ist leider Butyl Methoxydibenzoylmethane drin).

  26. Reply
    Alice von MissCocoGlam 15. April 2014 at 20:19

    Ich verwende ein Produkt von Kimberly Sayer und finde es ist die beste Tagescreme mit LSF die ich jemals probiert habe. Selbst meine zu Unreinheiten neigende Haut kommt super mit der Textur und den Inhaltsstoffen zurecht 🙂

  27. Reply
    rieke 15. April 2014 at 21:13

    hey, ich wollte fragen, ob ich lsf durch make up ersetzen kann. ich frage weil eine mechanische sonnencreme wirkt so,dass sie die haut schützt indem sie sie verdeckt und make up macht das doch auch,oder verstehe ich das nicht richtig?

    • Reply
      Agata 15. April 2014 at 21:16

      Jau, das Titaniumdioxid (weißes Pigment) in den Foundations kann reflektieren. Es gibt dabei mehrere Probleme:
      1) Man trägt nicht genug Foundation auf, um die Dosierungsanleitungen einzuhalten. Siehe auch den Blogpost „Sonnenschutzabgaben im Makeup“
      2) Titaniumdioxid deckt nicht die ganze UVA Range ab und somit aus Anti Age Zwecken unbrauchbar

      • Reply
        Rieke 17. April 2014 at 13:27

        Zu allerst: du weißt gar nicht, wir viel Foundation ich auftrage :’D

  28. Reply
    mIa 16. April 2014 at 20:50

    Echt schade.. mit der KS bin ich eigentlich total zufrieden, wusste gar nicht, dass ein irritierender Stoff drin ist 🙁
    Dabei ist die Verpackung und vor allem der Preis für 120 ml einfach unschlagbar. Muss mich also auch noch mal umschauen… über die Paula’s Choice Cremes mit SPF wurde hier ja gar nicht gesprochen, da sind ja auch 60 ml drin. Agata, was denkst du denn über diese?

    • Reply
      Agata 16. April 2014 at 22:01

      Kenne ich nicht, nie ausprobiert. Bei Paula sind jedoch nur die Reinigungen manchmal kritisch formuliert, beim Rest kann man recht blind nach Vorliebe für Konsistenz gehen.

  29. Reply
    Kopfschütteln 16. April 2014 at 21:32

    Ich habe hier selten so einen Schwachsinn gelesen wie in diesem Artikel! Du hast weder von Mathematik, noch vonnwissenschaft noch von Chemie wirklich eine Ahnung! Du suchst dir mit deinem Halbwissen noch mehr Halbwissen aus dem Internet zusammen und baust dir einen Text zusammen der von vorne bis hinten nicht zusammenpasst. Das schlimme ist, dass dir die Leser blind Vertrauen! Also erstens sind 22 von 3000 keine 0,007% . Das ist echt beschämend. Zum anderen wurden in der Studie 2715 Personen getestet von denen 23 positiv auf benzophenone reagiert haben. Es fehlen aber jegliche Informationen über das alter, der Konzentration der benzophenone, noch gibt es Informationen worauf sich eine Empfehlung stützen lässt. Das zweite ist, die Studie ist uralt! Heute ist man durch den technischen Fortschritt ganz anders in der Lage den hautzustand zu analysieren. Weiter gibt es noch mehr Arten die verwendet werden außer den beiden genannten in der Studie!!! Heute weiß man auch, dass Benzophenone hormonell wirksam sind und an Studien bei Ratten Krebs verursacht hat!!! Wie kannst du da behaupten der Zusatzstoff sei nicht kritisch?! Der Text hier gehört definitiv gelöscht bzw auf dem Index!!! Und das ist nur ein Auszug aus dem Schwachsinn den du hier verzapft hast. Ich kann nur hoffen, dass Magi den Artikel hier löscht, denn das ist wirklich daneben und echt gefährlich was du hier behauptest. Und dir kann ich nur dringend empfehlen, nach mal rechnen zu lernen und wissenschaftlich zu recherchieren und Texte zu verfassen. Zum anderen solltest du doch im allgemeinen mal weiterbilden, bevor du doch hier als Experte ausgibst.

    • Reply
      Agata 16. April 2014 at 21:59

      Jau, dass die Rechnung daneben ist, steht schon in den Kommentaren.

      An Deinen Zahlen stimmt alles – es wird nur so oft über die Studie geredet, dass 300 Personen und 1 Testfall mehr sehr spitzfindig sind und nicht sehr mit „größter Schwachsinn ever“ zusammenpasst :p

      Eine alte Studie erhöht sogar die Chance, schlechtere Ergebnisse zu haben insofern ist es eher ein Handicap für mich und nicht das Gegenteil, wie Du es darstellst.

      Jau, bestimmte Filter sind hormonell wirksam. Hast Du Dir angesehen, wie stark hormonell wirksam diese sind und wie die Grenzwerte für diese Stoffe durch die COLIPA bestimmt wurden?
      Du wirst bei der Rattenstudie sicherlich auch wissen, dass der Höchstwert gesucht wurde, bei dem Benzophenone tödlich für diese ist und somit nicht vergleichbar.

      Noch ein letzter Punkt: Je dramatischer Du Deine Argumente anbringst, desto weniger nimmt man Dich ernst. Es wäre cool, wenn Du mir das nächste mal auf eine sachlichere Art und Weise antwortest. So denke ich mir nur: Will irgendwo ihre schlechte Laune auslassen. Ein mal gerne – beim nächsten mal woanders.

  30. Reply
    Claudia 17. April 2014 at 14:11

    Thumbs up für soviel Gelassenheit, Agata :yes: ! 😀

    Das leidige Sonnenschutzthema lässt mich auch nicht so recht in Ruhe und der Heilige Gral hält sich hartnäckig versteckt. Ich werde mich wohl noch einmal über chemische Filter informieren müssen, da hatte ich bisher immer Abstand gehalten und mich schon beim Blick auf die Inci gegruselt (teilweise mehr als 3 chemische Filter fühlen sich direkt an wie Chemiebombe).

    Im Endeffekt nutze ich bisher den Moisturizer von Kimberley Sayer, der im Hinblick auf das Tragegefühl wirklich top ist und angesichts seiner leichten Konsistenz auch fast die 2ml-Dosierung zulässt. Allerdings ärgere ich mich jedes Mal wieder über das Zitrusöl, das zwar einen wirklich leckeren Duft produziert, aber in Sonnenschutz schlichtweg nix zu suchen hat. Wie dir ist mir schleierhaft, warum das nicht einfach weggelassen wird. Das Zeug muss doch nach nichts duften oder es sollte was Stabiles rein. Meines Erachtens gibt es sogar stabiliserte Varianten von ätherischen Ölen, aber dafür reicht es dann wieder nicht bei der Herstellung 😥 . Auch einige Öle, wie das Distelöl in der KS, sind eher nicht photostabil (sehr lehrreich hierzu Olionatura.de) und da bin ich mir eben unsicher, ob die durch andere Inhaltsstoffe stabilisiert werden oder am Ende doch Schaden anrichten…

    Die Innisfree Creme klingt sehr interessant, hast du hierfür die Inci parat? Bei Paula’s Choice stören mich die Silikone, es muss bei mir keine Naturksometik sein, auch vieles andere stört mich nicht, aber bei Silikon in der Gesichtscreme hört es irgendwie auf. Ganz schön schizophren, wenn ich bedenke, dass ich bei Foundation gar kein Problem hab, mir Silikone ins Gesicht zu klatschen. Aber bei der Tagespflege mag ich das nicht, schon weil die Silikone einem ja eine babyglatte Haut vorgaukeln, die unten drunter gar nicht da ist.

    • Reply
      Agata 17. April 2014 at 15:08

      Jau: http://imgur.com/f3nsLHk

      Habe letztens auch ein Gespräch gehabt mit einer Mitarbeiterin, welche sich dessen bewusst ist, dass Silikone nur Vorteile in der Hautpflege haben – aber ihr das Image nicht gefällt, dass Firmen Silikon nur integrieren, damit die Haut schöner aussieht, als sie eigentlich ist.

      Jedoch sehe ich es wirklich nicht als „vorgaukeln“ – man hat einen okklusiven Feuchtigkeitspush (es ist somit auch ein langfristiger Vorteil), es ist höchstverträglich, absorbiert Öl UND hat einen Retuschiereffekt UND lässt sich gut auftragen?
      Natürlich finde ich es nicht gut, wenn Firmen zu viel kosmetische Wirkung in Cremes integrieren (wie Mica) oder nur auf Kundenwunsch achten (Reinigung muss gut schäumen). Silikone werden jedoch meistens tatsächlich eher benutzt, da sie auch für die Pflege selbst eine ideale Wahl sind:

      Nehmen wir jedoch als Beispiel stark ölige Haut – viele wollen ölfrei (aus manchmal den falschen Gründen) und eine dünne Textur. Es bleiben dann nur Polymere übrig – die einfach eine andere Form von Silikonen sind.

      Silikone sind einfach eine gute Lösung, haben aber ein schlechtes Image aus der Haarpflege.

  31. Reply
    terrikay 18. April 2014 at 09:59

    Ich nehme nur selten Sonnenschutz – nur, wenn ich ihn wirklich brauche. Ich halte nichts davon, mir unnötig Wirkstoffe auf die Haut aufzutragen, vor allem keine durchaus umstrittenen Sonnenschutzfilter. Auch wenn sie der Haut vielleicht nicht schaden, unter Umweltschutzgesichtspunkten sind sie wohl eher schädlich.

    Meine Situation im Winter sieht so aus: Von Montags – Freitags fahre ich im Dunkeln zur Arbeit – arbeite Indoor – fahre im Dunkeln nach Hause. Ich brauche keinen Sonnenschutz! Wenn ich am Wochenende länger rausgehe bei schönem Wetter, nutze ich allerdings eine Tagescreme mit LSF 15.

    Im Sommer arbeite ich in der Woche genauso – abends bin ich maximal noch 1-2 Stunden in der Sonne, wenn es hoch kommt. Der UV-B Anteil ist dann eher ungefährlich und ein wenig Eigenschutz soll die Haut bitte auch aufbauen. Am Wochenende sieht es natürlich anders aus – da nutze ich wieder eine Sonnencreme mit Sonnenschutz (derzeit noch LSF 15, ich werde danach aber auf LSF 30 umsteigen). Im Urlaub nutze ich Sonnenschutz auf jeden Fall.

    Was mich stört: zum einen sind in vielen Tagescremes inzwischen UV-Filter drin, ohne das es draufsteht und der LSF somit auch unklar ist.
    Zum anderen würde ich mir zum Beispiel für den Winter einen reinen UV-A-Schutz wünschen, denn ein UV-B Schutz ist im Winter ja in unseren Breitengraden gar nicht nötig. Damit ich einfach nur das auftragen kann, was wirklich nötig ist.

    • Reply
      Agata 18. April 2014 at 13:02

      Aus Umweltschutzgründen sollte man es ja nur vermeiden, mit Filtern im Meer (wegen Korallenschutzgründen) schwimmen zu gehen oder nur mineralische (ohne Nano) zu verwenden. Gibt es da sonst noch Bedenken?

      Indoor bekommt man die ganze Ladung UVA ab. Das ist gerade der hautalternde Teil der UV Strahlen. Aus Anti Age Gedankengründen braucht man da durchaus Sonnenschutz. Die Strahlen, welche „Licht“ sichtbar werden lassen, gehen über in die UVA Wellenlänge. Immer, wenn Du ohne eine andere Hilfsquelle (wie Lampe et cetera) gut sehen kannst, bekommst Du wahrscheinlich UVA ab.

      Jau – besonders Nivea und die Balea Sensitiv Reihen sind davon betroffen, dass Filter benutzt werden, sie aber keine deklarationspflichtige Grenze erreichen. Ich frage mich, woran das liegt. Bei Nivea ist es sichtlich, damit sie damit noch ein wenig werben können. Bei Balea frage ich mich auch, weshalb. Finde es nicht unbedingt verheerend (weil viele der Panikmache um Sonnenschutzfilter blind vertrauen), da gerade bei sensibler Haut Sonnenschutz gut tut (Stress durch UV Schaden) und auch wenn man dann irrtümlich Filter nachts benutzt – wie Du schon sagst – schaden tun sie nicht.
      …dann sind aber gewisse EL Seren, die nicht einmal im Text angeben, dass sie Filter enthalten, ja :p

      Finde es auch schade, dass es keinen UVA only Schutz gibt. Es gibt jetzt durchaus Inhaltsstoffe, welche UVA stabilisieren können und dabei selbst keine Filter sind. Technisch sollte das eigentlich schon möglich sein.

      • Reply
        terrikay 18. April 2014 at 20:18

        Agata,
        nun übertreibst Du aber ein wenig – mach den Leuten bitte keine Angst.

        Ja – es stimmt, dass UV-A- Strahlung durch Fensterglas durchgeht, vor allem der UV-A1-Bereich von 350-400nm, der UV-A2-Anteil wird größtenteils weggefiltert. Allerdings nimmt die Dosis ab, je weiter Du vom Fenster weg bist.

        Zum Thema „vorzeitige Hautalterung“: ich bin 45 Jahre alt, werde aber meistens mindestens 10 Jahre jünger eingeschätzt. So sehr vorgealtert aufgrund der vielen UV-A Strahlung ohne Schutz bin ich also nicht. 😉

        Früher gab es eh nur Sonnenschutzmittel gegen UV-B und LSF 10 galt als sehr hoher Lichtschutz. Ich lebe noch und die vielen Menschen in den früheren Jahrhunderten haben auch ganz ohne Sonnenschutz überlebt. Der Mensch ist grundsätzlich durchaus in der Lage, mit der Sonneneinstrahlung umzugehen (in vernünftigem Maß, nicht als blasser Nordmensch ohne jede Gewöhnung 6 Std. tgl. in Mallorca am Strand liegen im Urlaub!).

        • Agata 18. April 2014 at 20:29

          Es geht ja nicht um „Angst machen“ (Anti Age ist ja eher ein Thema, was nicht notwendig ist im Leben), sondern sollte klar machen, dass UVA anders funktioniert als UVB.

          Viele benutzen das Argument „ich werde noch jünger geschätzt“. Das hat aber kaum etwas mit Hautpflege zu tun – es gibt ein intrinsisches und extrinsisches Altern. Natürlich kannst Du mit einer vitaminreichen (auch UVA-absorbierenden) Nahrung sehr viel jünger aussehen oder wenn Du Dein Leben lang nicht viel Stress ausgesetzt warst.
          Es geht hier ausschließlich um die Möglichkeiten, das extrinsische Altern zu minimieren und da helfen so Aussagen kaum.

          Genauso wie „Früher“ Aussagen wenig bringen. Früher hat man weniger Fast Food gegessen und somit auch sehr viel weniger hautalternden Zucker. Das Ozon Loch war kleiner. Man hat Sonnenhüte getragen. Die Liste an „nicht zu vergleichen“ ist sehr lang.
          Früher galt auch Seife als mild :p
          Nochmals: Es geht hier nicht um das Überleben – es geht hauptsächlich um ein ästhetisches Problem. Effizient Anti Age betreiben – nicht später mit reparierenden Cremes, sondern vorbeugend.
          Wenn man dieses nicht wünscht, dann lässt man es oder betreibt es nur halbherzig – kein Problem.

          Ja, der Mensch kann mit Melanin mit Sonneneinstrahlung umgehen – aber mit Anti Age hat das nichts zu tun.

  32. Reply
    Petra 18. April 2014 at 12:32

    Schön, Dich wieder zu lesen – ich hoffe, Du hattest einen tollen Urlaub!

    Nachdem meine Paulas Choice-Sonnencreme zu Neige ging, habe ich mir diese Woche die LRP Anthelios Mattierende Gel-Creme LSF 50 zugelegt. Mein erster Eindruck ist sehr positiv. Ich befolge die Fingerregel und dachte beim ersten Eindruck, uff, was für eine dicke, weiße Schicht. Zieht dann aber gut weg und hinterlässt bei mir (Mischhaut) eine schön mattierte, aber nicht trockene Haut. [Unter der Sonnencreme trage ich obligatorisch das Paulas Choice Ultra-Light AOX-Serum, welches sich bei mir absolut neutral verhält, also auch keine nennenswerte Feuchtigkeit spendet.]
    Die neue Anthelios weißelt definitiv, gerade bei der Fingerregel-Menge, aber das ist okay, weil ich täglich Foundation trage. Hierfür sind die Silikone in der Gel-Creme übrigens wieder ein Bonus, meine Foundation hält so besser. Außerdem kommt es mir sehr gelegen, dass ich das Make Up nun wieder kreisend auftragen kann (der Sonnenschutz von Paula war ein mineralischer).

    Nun zum großen ABER – das „Sehr wasserfest“ nervt beim alltäglichen Gebrauch. Ich verwende seit einiger Zeit die i+m Freistil Sensitiv-Reinigungsmilch ( *hust ;)) und fand sie toll, aber die neue Sonnencreme packt sie nicht. Glaube ich zumindest, ich hab nach der Reinigung immer noch dieses stumpfe Gefühl auf der Haut. Der Cleansing Balm von Clinique ist ziemlich teuer… ist der wenigstens ergiebig? Ansonsten muss wohl zum Double-Cleansen übergehen… :hypnotized:

    • Reply
      Agata 18. April 2014 at 12:40

      Wobei die i+m gut Öl enthält, welches keine Probleme damit haben sollte. Angeblich ist die Clinique ergiebig, jedoch habe ich sie selbst nie benutzt.

      Weshalb double-cleansen? Weil Du etwas benutzen willst zum entfernen, welches nicht emulgiert? Falls es Budget-mäßig okay ist, empfehle ich wirklich, eins der vielen koreanischen Cleansing Oils auszuprobieren in der 10€ Sparte. Fand nur eins (von Skin Food) minimal zu wenig emulgierend, vom Rest (Nature Republic, Etude House, Innisfree) begeistert. Gibt auch Cleansing Balms, wenn Du Clinique zu teuer findest. Auch wenn viele der eBay Kauf abschreckt – mich würde der Double-Cleanse Gedanke ein wenig mehr abschrecken 🙂

      Und ja – mit der mattierenden Anthelios muss ich auch langsam schichten (erst zwei mal Erbsengröße verteilen, danach wieder zwei mal Erbsengröße et cetera), damit es nicht ein großer white mess ist! Doch danach bin ich zufrieden mit dem Tupfer Farbe.

  33. Reply
    Petra 18. April 2014 at 18:54

    Ja, ich habe auch gedacht, die i+m müsste das packen. Dieses merkwürdig stumpfe Hautgefühl nach dem Abspülen verunsichert mich allerdings etwas. Das ist aber nach dem Trocknen verschwunden, und zicken tut meine empfindliche Haut auch nicht. Vllt spielt mir mein subjektives Empfinden da einfach einen Streich… Ich möchte eigtl gerne bei der Reinigungsmilch bleiben. Aufs Double Cleansen kam ich, weil ich dachte, „Extra wasserfest“ >> dann muss auch ein schwereres Reinigungskaliber her. Und nur Öl – davon bekomme ich Pickel, zumindest war das beim mac-ÖL so.

    Danke für den Tipp mit den koreanischen Produkten; da werde ich eventuell mal testen, falls das ungute Gefühl mit i+m bestehen bleibt.
    Ah, und das mit dem Auftragen in erbsengroßen Portionen werde ich auch mal ausprobieren. 🙂

    Zu der kleinen Diskussion, die sich hier entwickelt hat:
    Ja, das Altern ist unvermeidlich. Und damit auch der physische Niedergang. Und daran ist natürlich nichts Verwerfliches, weil es jeden trifft. Aber – es ist scheiße. Ihr werdet keinen Menschen auf dem Planeten finden, der diesem Prozess etwas Gutes abgewinnen kann. Und in Zeiten von Lookism, der uns durch die Gesellschaft doch mittlerweile schon von Kindheit an eingeimpft wird, finde ich es logisch, dass uns der Verlust unserer physischen Attraktivität schon fast mehr Angst macht als der übrige Verfall.
    Falten und Sagging sind nicht nur ein Zeichen von alternder, sondern auch von geschädigter Haut. Und da ich viel dafür tue, meinen Körper gesund und fit zu halten, mache ich bei meiner Haut keine Ausnahme.

  34. Reply
    Nadine 18. April 2014 at 21:40

    Super interessanter Beitrag! Da ich momentan viele Produkte (mircodermabrasion etc) benutze muss ich erst recht auf Sonnenschutz achten.. ich benutze in meiner täglichen Feuchtigkeitscreme sowie meinem Make immer einen SPF.

    Liebe grüße
    Nadine

    Gewinne ein Dermalogica Set auf meinem Blog!

  35. Reply
    mIa 24. April 2014 at 01:53

    Agata, was hältst du denn von diesem Sonnenschutz von Bioderma?

    http://www.bioderma.com/en/nc/the-products/what-s-new/product/characteristics/604.html

    Im Gegensatz zur AKN ist kein Parfum enthalten, dafür Niacinamide und mehr Antioxidantien, oder?

    • Reply
      Agata 7. Mai 2014 at 14:00

      Ob mehr/weniger kann ich bei Bioderma kaum rauslesen – sieht aber super aus!

  36. Reply
    Amelie 24. April 2014 at 22:00

    Könntest du mir vielleicht verraten, wo ich die Inhaltsstoffe für die Innisfree ECO SPF 50 Sonnencreme finde? Beim Koreanischen hört’s dann bei mir auf… 😉
    Benutzte zur Zeit das Sunfluid von Eucerin zu dem du mal vor einiger Zeit einen Beitrag geschrieben hattest. Was den Tragekomfort angeht, finde ich es bisher mit Abstand am besten! Bist du wegen des enthaltenen Alkohols umgestiegen…?

    • Reply
      Agata 7. Mai 2014 at 13:54

      http://imgur.com/f3nsLHk
      Es hilft aber meistens auch, das Produkt mit Zusatz „Ingredients“ in der Bildersuche zu suchen, ob dort Packungen zu sehen sind. Oder bei http://cosdna.com/

      Jau – ohne Alkohol ist immer idealer, auch wenn die Konsistenz dann natürlich meistens unschöner im Auftrag ist.

  37. Reply
    Mrs.Vedder 25. April 2014 at 13:50

    Hi Agata, bist Du eigentlich jobtechnisch in diesem Brereich tätig , oder woher hast Du so ein umfassendes Wissen? :yes:

    • Reply
      Agata 7. Mai 2014 at 13:51

      Lesen 🙂 und Lesen! Und mehr lesen! Ganz viel!
      Deshalb freue ich mich immer wieder, wenn sich jemand vom Fach meldet!

    • Reply
      Mrs.Vedder 25. April 2014 at 13:50

      der Brereich 😀 ganz neu

  38. Reply
    Mary 28. Mai 2014 at 22:00

    Wie schützt du deine Hände vor der Sonne? Mit dem Sonnenschutz den du für Körper oder Gesicht verwendest oder hast du eine Handcreme mit intigriertem Schutzfaktor?

    • Reply
      Agata 6. Juni 2014 at 14:59

      Früher habe die die von Balea oder TBS benutzt, aber deren UVA Schutz war damals bissl mager. Ich benutze den Mineralschutz von Babylove.

    • Reply
      Agata 6. Juni 2014 at 14:59

      Früher habe die die von Balea oder TBS benutzt, aber deren UVA Schutz war damals bissl mager. Ich benutze den Mineralschutz von Babylove.

  39. Reply
    Krümelkacker 29. Mai 2014 at 22:58

    Sorry, aber hast du dich bei der prozentangabe nicht ein bisschen verrechnet? Meiner Meinung nach sind 22 von 3000 0,7%. Ich finde es übrigens cool, mal deine komplette routine nachvollziehen zu können, also wann benutzt du was und warum. Gruß!

    • Reply
      Agata 6. Juni 2014 at 14:58

      Jau, das mit den Prozenten steht schon mehrfach in den Kommentaren 🙂

  40. Reply
    Krümelkacker 29. Mai 2014 at 22:59

    Ich meinte natürlich ich fände es cool, wenn du mal so einen Artikel schreiben würdest. Blöde autokorrektur.

  41. Reply
    kitz 1. Juni 2014 at 21:40

    Erst einmal auch von mir ein großes Danke an Agata, dass du dein Wissen so freigiebig und sorgfältig teilst. Ein wahrer Glückfall!

    Beim Thema UVA dreht sich mir inzwischen allerdings alles im Kopf, wahrscheinlich auch, weil ich die Wirkungsart von Sonnenfiltern wenn überhaupt nur von UVB-Filtern kenne.
    Denn wenn es so ist, dass
    – Ein LSF 50 „nur“ zu ca. 1/3 des LSF auch UVA-Strahlen filtert, ist das ein UVA-Filter von ca. 17
    – Wenn ich den jetzt auch noch wie ein Mensch und nicht wie ein Laborversuch auftrage, verringert er sich auch noch exponentiell – auf 8? 5? 2? (Argh!)
    – Und dann gehe ich mit diesem verringerten Filter raus in den Tag, der von morgens bis abends die fastgleiche Menge UVA-Strahlen zu bieten hat und meine per Filter verlängerte Eigenschutzzeit läuft in der ersten Stunde ab?

    So kann das ja eigentlich nicht sein, aber .. (Verwirrung!)

    • Reply
      Agata 6. Juni 2014 at 14:50

      Eigenschutzzeit ist bissl dämlich, weil es eine Umrechnung ist von der Tatsache, wieviel Prozent (100-(100/SPF)%)der Filter blocken kann. Benutzt kaum noch einer, da es so unzureichend schwammig definiert ist.

  42. Reply
    kitz 7. Juni 2014 at 11:31

    Ja, Eigenschutzzeit macht bei UVA ja auch nicht so Sinn, da sich ja kein Sonnebrand zeigt. Bin jetzt endlich darauf gestoßen, dass UVA über die Pigmentierung überprüft wird/werden kann (PPD).
    Dennoch bin ich verdattert, wie verhältnismäßig wenig UVA-Schutz ich wohl realistisch erwarten kann. Oh well!

    • Reply
      Agata 7. Juni 2014 at 12:02

      Jau, bin auch immer bei meinen Rechnungen bei einem so kleinen PPD, dass es ich zugebe, nur deswegen gern zu L’Oreal zu greifen, da die PPD Werte mit den Matrixyl Filtern so hoch werden. Aber auch Bioderma hat einen SPF 50 mit PPD 42.

  43. Reply
    kitz 7. Juni 2014 at 12:48

    Haaaaa, das ist doch mal ein Tipp! Die Bioderma nehme ich mal unter die Lupe! Habe lange sehr viel Wert auf Nur-Naturkosmetik gelegt. Da bin ich inzwischen zwar entspannter, aber beim Sonnenschutz kam mir die Relation von Nutzen zu so-viele-komische-Inhaltsstoffe doch etwas ungünstig vor. Die rein mineralischen Cremes fand ich bisher auch nicht besonders überzeugend, wenn es darum gehen soll, sie jeden Tag zu tragen.
    Ach mal schauen, wo das endet. Hauptsache, ich erreiche mein hohes Alter mit ungegerbter Haut, anstatt vorher im Bad von 1.000 Sonnencremetuben erschlagen zu werden.

  44. Reply
    Monika 20. Juni 2014 at 12:01

    Hallo Agata!

    Würde gerne deine Meinung zu einem Sonnenschutz hören. :nerd:

    Ich habe Mischhaut mit leichter Rosazea und bisher die Mattierende Gel-Creme 50+ von Anthelios verwendet. War an sich ok. Meine Rosazea gab damit ruhe aber mein Hautbild war immer etwas „unruhig“. Im Moment verwende ich die Réflexe Solaire SPF 50+ von Avene und meine Haut kommt mit ihr offenbar sehr gut zurecht. Die Filter stimmen mich in puncto UV-Schutz froh. Die Tatsache, dass man bei der Höhe des UVA Schutzes selbst schätzen muss weil Avene dazu keine weiteren Angaben macht nervt natürlich etwas.

    Fällt dir bei den Incs noch etwas Suboptimales auf bei dem ich eventuell aufgrund der guten Verträglichkeit unbewusst ein Auge zudrücke?

    Avene Réflexe Solaire SPF 50+ :
    AVENE THERMAL SPRING WATER (AVENE AQUA). C12-15 ALKYL BENZOATE. METHYLENE BIS-BENZOTRIAZOLYL TETRAMETHYLBUTYLPHENOL [NANO]. WATER (AQUA). CETEARYL ISONONANOATE. DIISOPROPYL ADIPATE. ISODECYL NEOPENTANOATE. BIS-ETHYLHEXYLOXYPHENOL METHOXYPHENYL TRIAZINE. DIETHYLHEXYL BUTAMIDO TRIAZONE. ALUMINUM STARCH OCTENYLSUCCINATE. BUTYL METHOXYDIBENZOYLMETHANE. POTASSIUM CETYL PHOSPHATE. DECYL GLUCOSIDE. ACRYLATES/C10-30 ALKYL ACRYLATE CROSSPOLYMER. BENZOIC ACID. CAPRYLIC/CAPRIC TRIGLYCERIDE. CAPRYLYL GLYCOL. DISODIUM EDTA. FRAGRANCE (PARFUM). GLYCERYL BEHENATE. GLYCERYL DIBEHENATE. GLYCERYL LAURATE. HYDROGENATED PALM GLYCERIDES. HYDROGENATED PALM KERNEL GLYCERIDES. PROPYLENE GLYCOL. SILICA. SODIUM HYDROXIDE. TOCOPHERYL GLUCOSIDE. TRIBEHENIN. XANTHAN GUM.

    • Reply
      Pia Skincareinspirations.com 20. Juni 2014 at 19:57

      Hallo Monika, die INCI sind okay, es sollte nichts irritieren. Dennoch bin ich, wie immer beim studieren der INCI von Sonnenschutzcremen, erstaunt, dass die Firmen keinen einzigen Antioxidant rein packen können.

      Eine Frage an Dich: unten schreibst Du, dass die Konsistenz der Avenue-Creme sehr dickflüssig ist. Wie ist das Erscheinungsbild nach dem Auftrag – glänzt die Haut sehr? Zieht die creme reaktiv schnell ein? Weißet sie? Für eine Antwort wäre ich Dir dankbar. Tinosorb S und M in einem Sonnenschutzmittel sind immer sehr herzlich willkommen!

      • Reply
        pia 20. Juni 2014 at 21:57

        EDIT: Es hat Vitamine E. Na, zumindest das.

      • Reply
        Monika 20. Juni 2014 at 21:28

        Da habe ich mich scheinbar missverständlich ausgedrückt. Für mich ist die Réflexe Solaire von Avene etwas dickflüssiger als die Gel-Creme von LRP aber der Unterschied ist wirklich minimal.

        Zu deinen Fragen:
        Die Réflexe Solaire zieht schnell und leicht ein. Bei mir braucht sie dazu keine Minute. Es bleibt ein ganz leichter Glanz der aber nicht speckig oder ölig aussieht. Weißeln kann ich nicht feststellen.

        • Pia 20. Juni 2014 at 21:39

          Hm, das klingt wirklich gut… Könntest Du bitte noch etwas zu dem Geruch sagen? Im letzten Jahr habe ich mir eine Sonnencreme von Avenue mit SPF 50 bestellt (leider weiß ich den Namen nicht mehr), und es roch soooo stark… nach einer Sonnencreme. Für mich wirklich unerträglich.
          Avene tendiert leider generell dazu, die Pflege stark zu parfümieren.
          Danke!

        • Monika 21. Juni 2014 at 10:18

          Die Réflexe Solaire riecht nach Sonnencreme aber der Geruch ist nicht penetrant und nach ein paar Minuten nicht mehr wahrzunehmen. Ob man sich an eiem Geruch stört ist natürlich sehr subjektiv.

        • pia 21. Juni 2014 at 10:27

          Danke! Ich überlege gerade, auch das auszuprobieren: http://www.avene.de/produkte/sonnenschutz/mischhaut-und-fettige-zu-unreinheiten-neigende-haut/sonnenemulsion-spf-50-ohne-duftstoffe (Avene hat endlich Mal die INCI auf der Homepage aufgelistet!)

    • Reply
      Agata 20. Juni 2014 at 13:41

      Nicht parfümfrei, dafür von der babymilden Sorte (also nicht stark bedenklich).
      War die LRP vielleicht zu dickflüssig für die Rosacea? Was meinst Du?

      • Reply
        Monika 20. Juni 2014 at 19:50

        Danke für deine Rückmeldung!

        Den Eindruck, dass die LRP zu dickflüssig war habe ich nicht. Nach meinem Gefühl beim Auftragen war die Konsistenz recht ähnlich und wenn ich eine der Beiden als dicklfüssiger einstufen müsste wäre das eher die Emulsion von Avene.

        Die LRP war mein erster Sonnenschutz fürs Gesicht mit dem ich ganz gut leben konnte da meine Rosazea mir nicht gleich ins Gesicht sprang. Über die Réflexe Solaire beschwert sich meine Haut bisher so gar nicht und ich bin immerhin „schon“ 31 Jahre alt und habe einiges durchprobiert. Benutze sie jetzt einen guten Monat und ich hoffe es bleibt dabei.

        • petra 20. Juni 2014 at 21:21

          @Monika,
          ich schließe mich Pias Fragen an. Wie Du habe ich Mischhaut mit beginnender Rosazea, die durch Sonne getriggert wird. Derzeit verwende ich das LRP Mattierende Creme-Gel LSF 50 und ärgere mich darüber, dass es trockene Stellen hervorhebt.

          @Pia
          Wo in der INCI-Liste hast Du denn Tinosorb S und M gefunden? ?:-)

        • Pia 20. Juni 2014 at 21:36

          Hallo Petra 🙂
          Monika hat oben die INCI aufgelistet. Dort findest Du:
          methylene bis- benzotriazolyl tetramethylbutylphenol = Tinosorb M und
          BIS-ETHYLHEXYLOXYPHENOL METHOXYPHENYL TRIAZINE = Tinosorb S.

          Mehr dazu hier: http://skincareinspirations.com/2014/06/08/sonnenschutz-einfuhrung/

          PS. Sorry Agata für den Link zu meiner Seite. Ich finde die Sonnenschutz-Thematik einfach wichtig!

        • petra 20. Juni 2014 at 22:12

          Aaaah…! I see.:lamp: Danke.:) Dein Blog hatte ich schon gebookmarkt. :yes:

  45. Reply
    Deli 20. Juni 2014 at 15:24

    Vielen lieben Dank erstmal für deine super informativen Posts, ich lese sie schon seit einiger Zeit total gerne!
    Ich weiss dass ich hiermit ein völlig anderes Thema anschneide – aber ich muss leider mal fragen weil es mir aufgefallen ist als ich die Inci der Innisfree durchgelesen habe:
    Es ist Aluminium Hydroxid enthalten und noch eine weitere Aluminium Verbindung. Wieso auch immer, seufz.
    Ich bin erst mal vom Hocker gefallen, da ich die Innisfree echt gut finde, nach einer Doku auf Phoenix über Aluminium („die Akte Aluminium“) aber nach langem Überlegen beschlossen habe, auf Aluminium in Deos zu verzichten wg. kumulativer Anreicherung und neuronaler Toxizität (Alzheimer). Es gibt eine Studie zu den Penetrationsraten über die Haut, die liegen bei Deos und gesunder Haut unter 1% und bei geschädigter Haut bei 6%. Nun liegt die Alu Konzentration in Deos bei 3-7%, keine Ahnung wie hoch die Konz. in der Innisfree ist, jedoch ist die Auftragfläche im Gesicht wohl größer und auch hier können Hautschädigungen auftreten z.B. bei Männern durch Rasur oder Akne.
    Was hälst du von dem Aluminium in der Innisfree? Was hat das in einem Sonnenschutz zu suchen? Und kann man in etwa anhand der anderen Inci abschätzen wie hoch konzentriert diese beiden Verbindungen vorliegen?

    Links: http://www.welt.de/gesundheit/article128416523/Wie-gefaehrlich-sind-Deos-fuer-die-Gesundheit.html
    http://edoc.hu-berlin.de/docviews/abstract.php?id=32877

    • Reply
      Agata 20. Juni 2014 at 15:33

      Es kommt darauf an, ob auch freies Aluminium abgespalten werden kann, was bei den von Dir aufgeführten Inhaltsstoffen nicht der Fall ist. Eine gute Liste findest Du auf Kosmetik Check: http://www.kosmetik-check.de/themen2012_04.php
      Aber auch schon hier auf dem Blog besprochen: http://www.magi-mania.de/aluminiumsalze-once-again/
      Insofern nicht vergleichbar mit den von Dir genannten Vermutungen 🙂 Hoffe, dieses beruhigt.

      Aber da wir beim Thema sind: Die Penetrationsraten verdienen mehr Recherche 🙂

      • Reply
        Deli 20. Juni 2014 at 17:35

        Hm, meinst du mit mehr Recherche dass ich mehr hätte recherchieren müssen zu Penetrationsraten oder dass diesen allgemein mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte? Ich habe mir den link den ich gepostet hatte nochmal angeschaut und es war tatsächlich nicht die richtige Studie. Wohl eher das hier: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22459170. Hier werden 0,07% (gesunde Haut) und 0,45% (verletzte Haut) Penetrationsrate angegeben (abhängig von der ursprüngl. Al-Konzentration). Sorry 😀
        Allerdings finde ich die Liste auf Kosmetik Check nicht nachvollziehbar. Wie kommt der Autor zu zwei lachenden Smileys bei Aluminium Hydroxid? Mir ist nicht klar warum eben jene Substanz in der Innisfree stabil sein sollte? Es sind auf der Seite auch keine Quellenangaben zu finden. Unter Säureeinwirkung (Haut?) reagiert es zu Al-Ionen: Al(OH)3 + 3H+ -> AL3+ + 3H2O. (Weshalb der Stoff auch gegen zu viel Magensäure eingesetzt wird)
        Ich denke dass der Stoff genauso zu bewerten ist wie Al-Salze und deshalb die Frage nach Penetration und ursprünglicher Konzentration in der Creme relevant bleibt?

        • Agata 20. Juni 2014 at 20:10

          Als erstes: Ich finde es toll, dass Du Dich in Studien reinfuchst!

          Jau – geht um die zu hohen Werte. Es wird aktuell nur eine Studie als brauchbar gesehen, welche auch fast ausschließlich zitiert wird: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11267710 (siehe auch BfR und Begründung dazu)
          Denk‘ daran, dass das immer noch ein Wert ist, der NICHT in die Blutbahn gelangt, beim weiterrecherchieren 🙂

          Aluminium Hydroxide reagiert ab 4,5 (was schon nah am Säureschutzmantel ist, ja), es gibt aber keine Bedenken dazu und es wird (auch von der FDA) als safe angesehen http://www.atsdr.cdc.gov/toxprofiles/tp22-c2.pdf. Gibt nur eine Studie, welche sich Sorgen wegen Aluminium Hydroxide und Chlorwasser macht. Würde mir da erst den Kopf zerbrechen, wenn auch wirklich eine alarmgebende Studie auftaucht.

        • Deli 20. Juni 2014 at 23:22

          Naja ein bisschen lesen ist ja nicht vergleichbar mit dem fundierten Hintergrundwissen das du hast 🙂
          Das mit dem Blut ist so eine Sache: Aluminium wird aus Blut sehr effizient über die Nieren herausgefiltert. Wenn das Al im Gewebe landet, ist dies u.U. sogar schädlicher. Dort wird es durch Makrophagen (Fresszellen) aufgenommen, welche als Immunzellen im Körper „wandern“ können. In der Doku Akte Aluminium wurde beobachetet, dass markiertes Aluminium nach 1 Jahr im Gehirn nachweisbar war.
          Ich bin nicht überzeugt, ob viell. durch täglichen Gebrauch doch ein kumulativ relevanter Effekt aufs Nervensystem entsteht, dazu gibt es leider noch nicht genug Studien. Und damit weder bewiesen noch widerlegt, deshalb bleibe ich bei dem Thema vorsichtig 😉

        • Agata 21. Juni 2014 at 12:58

          So sehr ich es gut finde, dass die Akte Alu auf Aluminium aufmerksam macht, so sehr habe ich es nicht gut gefunden, dass sie die orale und topische Ausnahme von Aluminium gleichbedeutend hingestellt haben. Du hast Dich sicherlich auch über Nahrung informiert: Was meinst Du, trifft Deine Beschreibung hauptsächlich auf Aluminium in Nahrung oder der Haut zu? Genau!

          Deine Bedenken sind richtig, doch es wäre gut, wenn man sich vermehrt auf den Hauptfaktor konzentriert, der auch in der Akte Alu primär behandelt wurde: Die orale Aufnahme 🙂 Es fühlen sich zur Zeit zu viele Leute „sicher“, bloss, da sie auf die kaum vorhandene Chance der Absorption durch Deos verzichten und trinken weiter ihren Tee mit Zitrone.

  46. Reply
    Pia 20. Juni 2014 at 21:46

    Eine Frage an Agata,

    den Anthelios Gel habe ich auch; bin aber nicht in der Lage, die entsprechende Menge aufzutragen. Eine dünne Schicht zieht sofort ein und mattiert. Prima. Sobald ich aber eine „Sonnenschutzmenge“ auftrage, bildet sich eine weiße Maske auf meinem Gesicht, das Produkt setzt sich an den Augenbrauen ab und bildet auf dem Gesicht sichtbare (weiße) Streifen. Eine Foundation kann ich vergessen.
    Hast Du da vielleicht einen Trick, wie man das Ding jeden Morgen mit Freude auftragen kann? 🙂

    • Reply
      Agata 20. Juni 2014 at 21:58

      Ich schichte und blende stark – nehme immer so eine Menge, dass sie sich problemlos in die Haut massieren lässt. Dann wieder. Wenn ich die ganze Menge auf einmal auftragen würde, ließe sich das nicht richtig verteilen, ju!
      Überdosiere aber auch manchmal richtig gut und habe da auch keine Probleme mit Absetzen – muss vielleicht mit den Cremes drunter zusammenhängen.

      Bei zwei Schichten belasse ich es (weil ich noch drunter SPF 20, drüber 30+10 oder 30+20 je nach Foundation trage, was dann zusammen genug PPD bringt).

  47. Reply
    petra 21. Juni 2014 at 14:52

    So, ich war heute in der Apotheke und habe mir nach einigem Vergleichen und Hin- und Herüberlegen diese zugelegt: http://www.avene.de/produkte/sonnenschutz/mischhaut-und-fettige-zu-unreinheiten-neigende-haut/sonnenemulsion-spf-50-ohne-duftstoffe

    Ich habe sie vor ca. einer Stunde aufgetragen. Beim Auftragen hatte ich einen leichten Marzipan-/Mandelduft in der Nase, davon nehme ich nun nichts mehr wahr. Trotz großzügiger Dosierung konnte ich kein Weisseln feststellen – und das, obwohl mein Hautton (für meine Verhältnisse) derzeit recht dunkel ist! :yes:

    Die Textur ist reichhaltiger als die Produktbeschreibung vermuten lässt. Sie ist fest-cremig und bei mir nach einer Stunde noch immer nicht vollständig eingezogen – das spür ich, wenn ich mit der Hand darüber fahre.:no: Fühlt sich doof an, sieht aber nicht doof aus. Der Glanz verschwindet nämlich nach einer Viertelstunde, zurück bleibt ein ganz leichter Glow und gepflegt aussehende, glatte Haut. :yes:

    Und noch mal :yes: für die Verträglichkeit. MEINE Haut mit Neigung zu Rosacea mag sie. Es gibt da nämlich eine Stelle neben der Nase, die immer sofort reagiert, wenns nicht passt. Und die hat bei dieser Creme nicht gemuckt.

    Ich fürchte, sobald es wieder wärmer wird, ist mir die Creme zu reichhaltig. Aber fürs erste bin ich zufrieden mit ihr.

  48. Reply
    petra 30. Juni 2014 at 10:00

    Ach man. Meine Haut mag die Avene nun doch nicht so; beim Auftragen ist da immer so ein leichtes Brennen, und um die Nase rötet es sich. Schade schade. Ich verwende das teure Zeug nun für die Hände.

    Agata, ich habe auch die Innisfree Eco SPF 50 im Schrank. Aaaaber – bei der bin ich wirklich misstrauisch. Die hat so wenig von einer konventionellen Sonnencreme an sich, da muss doch was nicht stimmen… Die kann man sich ja schon fast in die Augen schmieren, ohne dass es brennt. Ob die wirklich sicher ist? Und kann ich die eigentlich schichten, also Foundation darüber geben?

  49. Reply
    petra 30. Juni 2014 at 11:09

    Ah okay, super, dann nehme ich jetzt die Innisfree in Gebrauch. Und das mit Freuden, weil die einfach ein so angenehmes Tragegefühl schafft. :inlove:
    Lieben Dank für Deine schnelle Rückmeldung!

  50. Reply
    anni 30. Juni 2014 at 13:05

    super post,genau mein thema;-)
    Was haelst du von der biotherm creme solaire dry touch und von vichy capital soleil mattierendes sonnenfluid?
    ich hab sehr oelige haut und fange nach kuerzester zeit tierisch an zu glaenzen in der t-zone,egal welche sonnencreme ich benutze,aber ohne kann und will ich auch nicht!die einzige die wirklich mattiert hat,war dieses mattierende creme-gel von lrp,aber ich finde die riecht so unangenehm!
    und noch eine frage: es gibt ja auch diese tollen sonnensprays z.b.von garnier ombre solaire dry touch,ist da derselbe schutz gegeben wie wenn ich mich eincreme,ich meine da kommt doch nicht dieselbe menge an sonnenschutzprodukt auf die haut,da muesste man ja schon eine weile spruehen um die 2ml(gesicht) zu erreichen oder?und kann ich solche sprays ueberhaupt fuers gesicht verwenden,auf der verpackung steht immer:nicht direkt in das gesicht spruehen,mal doof gefragt wie spruehe ich denn indirekt ins gesicht?

    • Reply
      Agata 30. Juni 2014 at 13:11

      Genau – man müsste 1:20min sprühen, bis man seinen ganzen Körper mit der richtigen Menge eingedeckt hat bei Spray Sonnenschutz. Dazu ist meistens Alkohol der Trägerstoff beim Sprühen 🙁
      Nichts direkt ins Gesicht sprühen ist wichtig, weil Einatmen von Kosmetika allgemein kritisch ist. Auf die Hände erst sprühen, dann ins Gesicht reiben.

      Habe die INCI vom Biotherm auf die Schnelle nicht gefunden (bin in der Prüfungsphase, weshalb ich nicht ausführlich suchen will). Aber internationale Produkte sind immer kritisch bei Sonnenschutz, weil veraltete US Filter benutzen werden, damit das Produkt global zugelassen wird. Bei Biotherm ist es okay, weil zu L’Oreal zugehörig und sie somit bessere UVA Filter haben. Trotzdem bitte selbst prüfen, ob ohne Reizstoffe: http://www.paulaschoice.com/expert-advice/sensitive-skin/_/skin-irritation-your-worst-enemy

      Vichy hat Alkohol, also eher meiden.

  51. Reply
    hallo 5. Juli 2014 at 21:26

    Hey agata bei twitter hast du gesagt die eco sonnencreme (hast du ja auch oben aufgelistet hat keinen uva schutz.

    Zitat: „Wer Kokosnussöl als Sonnenschutz nimmt, dem ist UVA genauso egal wie Eco Cosmetics Benutzern, oder? “

    Hä warum empfehlst du sie dann hä? Das ergibt für mich nicht viel Sinn

    • Reply
      Agata 5. Juli 2014 at 21:29

      Eco Cosmetics ist eine Firmenmarke, die Innisfree Eco ist der Name vom Produkt der Firma Innisfree – also einer anderen Firma 🙂

  52. Reply
    hallo 5. Juli 2014 at 22:53

    Asooo

  53. Reply
    anni 6. Juli 2014 at 13:36

    und wie sieht es aus mit der marke „ultrasun“,hat da jemand erfahrungen mit gemacht?

  54. Reply
    anni 6. Juli 2014 at 13:44

    ach und noch eine frage zu dem mattierenden sonnencremegel von lrp,findest du nicht auch das sie sehr unangenehm riecht??

    • Reply
      Agata 6. Juli 2014 at 13:47

      Nein 🙂 Ich achte gar nicht auf den Duft (da das Hinzufügen von Duft jedes Produkt reizender macht und nicht hautpflegend ist).

      Wenn man eine empfindliche Nase hat, dann ist das doof. Ansonsten ist das Fehlen jeglichen Duftes (was manchmal dann sehr ärztlich streng riechend) nur positiv zu sehen 🙂

  55. Reply
    anni 6. Juli 2014 at 13:49

    okay,da hast du sicher recht :yes: 🙂 ich habe wohl wirklich ein empfindliches naeschen :no: 🙂

  56. Reply
    Awrora 31. Juli 2014 at 13:39

    Hallo Agata!
    Vielen Dank für deine Posts und dass du uns zum nachdenken und recherchieren bewegst.
    Ich achte schon seit ungefähr 15 Jahren (bin 36) auf Sonnenschutz bei meiner täglichen Pflege. Auch im Winter. Leider waren meine Auftragsmengen trotz hoher SPF nicht ausreichend, wie ich jetzt weiß.

    Ich habe aber eine Verständnisfrage:
    Du schreibst, dass du verschiedene Produkte mit SPF übereinander aufträgst. Was bringt denn das Layern von Sunscreens überhaupt?
    In vielen Quellen steht, dass SPF sich nicht addiert und nur das höchste aufgetragene zählt. Was bedeuten würde, dass wenn ich SPF 15 unten haben und SPF 5 drüber, dann habe ich trotzdem SPF 15. Wozu dann schichten?
    Meine Angst wäre außerdem, dass ich dann aber nur SPF 10 (15+5/2) bekomme. So wie es mit Säuren passiert, wenn man sie übereinander aufträgt.

    Ich weiß, dass du manchmal in alte Threads reinschaust, deswegen hoffe ich, dass du mir weiter helfen kannst. 😉

    • Reply
      Agata 3. August 2014 at 22:27

      Die Argumente zählst Du schon selbst auf :p
      Eine (australische?) Studie hat gezeigt, dass ein STABILER (in der Studie wurde für die Einhaltung der Auftragsmenge vorgegeben, dass man sich mehrmals nacheinander eincremt durch die neue Empfehlung: 20 min früher und bei Sonnenexposition) SPF 15 schon Photoaging nicht zulässt.

      Da aber keiner (ja – ich tippe drauf, dass es wirklich keiner schafft ohne pedantrisch darauf zu achten und kosmetisch eh sehr kritisch) im täglichen Gebrauch auf die erforderliche Menge kommt (denn in Deinem Beispiel kommst Du beim SPF 15 „unten“ sicherlich nicht auf einen SPF 15, wenn Du nicht wie ein Schneemann aussiehst :p). Das mehrmals nacheinander auftragen (was Leute eher gern tun als einfach mehr Creme aufzutragen) „addiert“ dann – wie Du schon sagst – zu einem recht sicheren SPF 15 von der Auftragsmenge (2mg pro Quadratcentimeter). Man hebt somit so die Auftragsmenge ohne kosmetische Nachteile, nur eine Creme bis zur Auftragsmenge zu schichten.
      Erklärt es das?

      Deine Angst verstehe ich nicht, genauso wie die Anspielung auf Säuren. Kannst Du das umformulieren, bitte?

      Jau, schaue gern in alte Threads :p

      • Reply
        Awrora 9. August 2014 at 14:24

        Hallo Agata,
        vielen Dank für die ausführliche Antwort. Tatsächlich verstehe ich jetzt besser, was du mit „layern“ meinst und was es bringen soll. 🙂
        Ich habe befürchtet, dass wenn ich ein Produkt so auftrage, dass es tatsächlich SPF 15 ergibt, und dann ein anderes Produkt mit SPF dünn drüber (so dass es viellecicht SPF 5 ergibt) , dann habe ich nicht mehr SPF 15 insgesamt, sondern nur 10, was Mittelwert aus SPF 15 und SPF 5 ergibt. 😉
        Bei den Säuren beziehe ich mich auf den Dr. Schulz, der das Layern von Produkten mit gleichen Wirkstoffen an Säuren erklärt: http://www.dermtv.com/what-happens-when-you-layer-two-products-same-active-ingredient
        (Wenn man auf der „text“ unter dem Bild klickt, dann muss man nicht das gesamte Video durchschauen, sondern kann alles, was Dr. sagt, bequem durchlesen)
        Aber wahrscheinlich ist das ganz andere Geschichte und ich vergleich Äpfel und Birnen. 😉

        Und ganz kurz noch was zur Auftragsmenge von 2mg. Ergibt „ein Finger“ Regel oder 1/3 der TL ungefähr diese 2mg? Und kann unsere Haut solche Mengen an Produkten überhaupt wirksam aufnehmen?

        • Agata 26. Oktober 2014 at 20:05

          Ha! Ich mag den Typen, weil er dermatologisch oft tolle Nebeninfos bringt. Manchmal habe ich aber auch den Eindruck, er will in der Skincare Addiction Junkies Szene PR haben und dann so Behauptungen aufstellt wie „DIY Vitamin C Seren können nicht wirken“.

          Ich mag ihn! Ja, die Haut kann unglaublich viel absorbieren. Wieviel, kann man aber nicht sagen und ich habe nie einen genauen Wert gehört, außer, bis die Pflege wirklich nur „aufliegt“. Aber auch dann reicht bei mir ein Warten von einer Minute und ich kann meistens wieder munter weitercremen.

  57. Reply
    appletini 18. August 2014 at 00:07

    Sehr interessanter Artikel! Ich habe das Thema Sonnenschutz auch sehr lange schleifen lassen und versuche jetzt, gerade weil ich gerne chemische Peelings verwende, nicht mehr am Sonnenschutz zu sparen!
    Allerdings ist mir am Anfang ein Zahlenfehler aufgefallen: bei 22 von 3000 Anwendern ergibt der Prozentsatz doch 0,73% und nicht 0,0073%? Wollte ich nur kurz anmerken, ändert aber trotzdem nicht viel daran, dass die Zahl sehr klein ist 🙂

  58. Reply
    appletini 18. August 2014 at 00:28

    Okay, habe gerade in den Kommentaren gesehen, dass das mit den Prozenten schon öfters gesehen wurde, ups! Bitte lösche einfach meine Anmerkung und diesen Kommentar, danke O:-)

  59. Reply
    Marie 3. September 2014 at 15:11

    toller Beitrag. Ich hätte aber dennoch eine frage zu der Innisfree Sonnencreme.
    Im Internet wird immer von einer 7 free Formulierung gesprochen. Hier ist aber auf dem Foto nur eine 5 free Version zu sehen. Gibt es da unterschiedliche Versionen von dem Innisfree eco safety perfect sunblock spf 50?
    Mir ist wichtig, dass er keinen alkohol enthält. Ist dies hier der Fall?
    Ich hoffe diese Frage kann beantwortet werden.

    Vielen Dank.

    Liebe Grüße
    Marie

    • Reply
      Agata 26. Oktober 2014 at 19:01

      Ich musste ebenfalls eine Weile suchen, um die Innisfrees ohne Alkohol ausfindig zu machen.
      Die obig bebildete ist ohne Alkohol und die No Sebum Milk (sehr flüssig) ebenfalls nicht. Beim Rest: Selbst nachforschen durch die Google Bildersuche, da Innisfree oft ihr Sonnenschutzsortiment erweitert.

  60. Reply
    Anna 11. November 2014 at 09:02

    Hallo Agata,

    ich hätte auch hier mal 2 Anliegen 🙂

    1. Thema Sonnenschutz:
    Ich benutze derzeit als Tagespflege die Eucerin therapiebegleitende Pflege mit Lsf 30 – besteht die Möglichkeit, dass diese „zu viel“ sein kann, wenn man eben nicht mit austrocknenden Mitteln pflegt bzw. solche einnimmt?
    Wie findest du diese Formulierungen?
    a) http://www.dermasence.de/shop/product_info.php/info/p19161_DERMASENCE-Solvinea-LSF-50.html
    b) http://www.dermasence.de/shop/product_info.php/info/p18720_DERMASENCE-Cream-Rich-mit-LSF-15.html (wobei lsf15 :smug:)

    2. du erwähntest oben in den ersten Kommentaren, dass jmd Seren als wichtigsten Punkt betitelt. Auch ich gehöre wohl zu denjenigen, die diesen Punkt stark vernachlässigen – einfach auch uns Unwissenheit, was gut ist und was drin sein sollte und was nicht (hauttypentsprechend natürlich). Wäre vielleicht einmal ein Blogpost dazu möglich? :inlove:

    • Reply
      Agata 19. November 2014 at 12:15

      Nein, die therapiebegleitende Tagespflege sorgt einfach nur für Feuchtigkeit und hat keine Wirkstoffe, kann somit nicht austrocknend sein.
      Beide Dermasence Formulierungen topp, da mit modernen UVA Filtern!

      • Reply
        Anna 24. November 2014 at 19:00

        ah, vielleicht habe ich die Frage doof formuliert: natürlich kann die therapiebegleitende Pflege von Eucerin nicht austrocknend sein. Die Frage war, ob sie zu „reichhaltig“ (oder wie nennt man das am besten?) sein kann. Die ist ja so formuliert, damit man mehr Feuchtigkeit bekommt, falls die Haut durch Aknetherapeutika wie bspw. Iso ausgetrocknet ist. Ich nehme sowas ja nicht, kann das also „zu viel Feuchtigkeit“ sein? Oder darf man chemische Peelings auch als austrocknend einordnen .. schwierig, denn die Cleanance K ist ja zB auch eher gut feuchtigkeitsspendend, also da würde ich nein sagen?
        Gleiche Frage würde dann nämlich auch für die Dermasence Rich oder zB die Eucerin Aquaporin gelten – ob die dann bei Mischhaut eher unideal sind?

  61. Reply
    Anna 25. Februar 2015 at 11:56

    Liebe Agata,

    vielleicht hast du zu folgender Frage eine Antwort parat: können mineralische Filter Juckreiz/Kribbeln verursachen?
    Als ich den Clinique City Block (Lsf 25) benutzt habe, habe ich immer ein Juckreiz/Kribbeln verspürt, v.a. in der Region zwischen Nase und Oberlippe. Nun teste ich gerade die Resist Super Light Wrinkle Defense mit Spf 30 von Paula und es ergeht mir genauso wie mit dem City Block. Nun ist die Frage, ob das mit den Filtern zusammenhängen kann, oder ob die Ursache vermutlich eher bei anderen Inhaltsstoffen liegt? (Du sagst ja oft, dass eher die Incis am Ende der Liste Kandidaten für Unverträglichkeiten sind)

    • Reply
      Agata 5. April 2015 at 21:52

      Wenn Du mit Foundation keinerlei Juckreiz hast, dann wird es recht sicher nicht an den mineralischen Filtern liegen, da Titaniumdioxid da auch oft anzutreffen ist und manchmal auch Zinkoxid. Die hohe Dosierung könnte allerdings andere reizende Inhaltsstoffe verstärken, aber darauf würde man nicht so schnell so empfindlich reagieren. Ich würde mit beiden Produkten zum Hautarzt eine Epikutantestung gehen machen lassen 🙂

  62. Reply
    Zoe 15. März 2015 at 19:27

    Liebe Agata

    Ich habe den diesen Sonnenschutz für das Gesicht entdeckt. Wie findest du die INCIS?

    Aqua, Pentylene Glycol, Methylene Bis-Benzotriazolyl Tetramethylbutylphenol (nano), Cocoglycerides, Dicaprylyl Carbonate, C12-15 Alkyl Benzoate, Bis-Ethylhexyloxyphenol Methoxyphenyl Triazine, Dimethicone, Ethylhexyl Triazone, Butyl Methoxydibenzoylmethane, Cetearyl Alcohol, Polymethyl Methacrylate, Ascorbyl Tetraisopalmitate, Panthenol, Glycerin, Cetyl Phosphate, Glyceryl Stearate, Tocopherol, Retinyl Palmitate, Tricaprylin, Coco-Glucoside, Acrylates/C10-30 Alkyl Acrylate Crosspolymer, Decyl Glucoside, Propylene Glycol, Xanthan Gum, Sodium Hydroxide, Phytic Acid, Sodium Hyaluronate, BHT, ParfumVerpackungseinheit

    • Reply
      Claudia 18. April 2015 at 23:17

      welche Marke ist das denn? 🙂

      • Reply
        Tanja 25. Mai 2015 at 17:20

        Daylong™ ultra face SPF 25

    • Reply
      Agata 4. April 2015 at 21:30

      Hoch Tinosorb und reizfrei und einige AOX: Sehr sehr sehr gut!

  63. Reply
    Leene 27. März 2015 at 16:14

    In der innisfree SPF creme ist aluminum sterate drin! Wenn das ein Aluminium ist steht es auf der Bösen Liste für mich. Ich habe das jetzt schon öfter gelesen dass in SPF gesichtscreme Aluminium drin ist. Warum? Oder bin ich da auf dem falschen Weg? Ich finde einfach keine SPF ohne Aluminium, ohne Parabene, ohne Alkohol, ohne Chlor , ohne reinstoffe. Hilfe! Kannst du was dazu sagen?
    Gruß Leene

    • Reply
      Agata 4. April 2015 at 21:01

      Aluminum ummantelt Titaniumdioxid Filter. Dazu spaltet dieses nicht zu Aluminium selbst ab und ist absolut unbedenklich – dazu SOLLEN mineralische Filter AUF der Haut bleiben, um zu schützen – sie gelangen nie in den Körper 🙂

    • Reply
      Leene 27. März 2015 at 19:05

      Reizstoffe meine ich

  64. Reply
    Klugscheißer 5. Juni 2015 at 22:25

    0,7% ^^ (ca 20/3000 sind etwa 1/150 also etwas weniger als 1%)

    • Reply
      Agata 5. Juni 2015 at 22:47

      Steht ein paar mal in den Kommentaren :p

  65. Reply
    HelloAgata 9. Oktober 2015 at 02:06

    Hi Agata, wäre es auch empfehlenswert, wenn ich die wasserfeste Sonnencreme einfach mit purem ÖL(Speiseöl z.B.) und Wattepad abtrage?

    • Reply
      Agata 20. November 2015 at 01:51

      Ja, da Öl auch wasserfeste Textur entfernt 🙂

  66. Reply
    Aline 8. Dezember 2015 at 18:01

    hi
    Thema Sonnenschutz war bis vor einem Jahr kein Thema bei mir ausser in den Badeferien. jetzt achte ich täglich auf genügend Sonnenschutz. bin übrigens auch begeistert von diesem Blog hier, Kompliment!
    leider bin ich seit ich auf den täglichen Schutz achte auch immernoch auf der Suche nach der passenden Sonnencreme. ich habe zu Leichter Akne neigende Gesichtshaut. bin 25 Jahre alt! seit etwa zwei Wochen teste ich das Ladival sonnenschutzgel allergische Haut fürs Gesicht. eigentlich war ich Anfangs dagegen weil es schlechten Alkohol enthält. weil der aber wie ich glaube niedrigprozentig ist (steht hinter den Sonnenfilter) benutze ich es. Liebe Agata was meinst du dazu?

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