Contour & HighlightIch dachte, ich müsste allein der Vollständigkeit wegen auch meine Eindrücke und Gewohnheiten zum Modellieren der Wangen beitragen. Besonders aus dem Grund, dass ich finde, dass Blush definitiv wichtiger ist als Augen- oder Lippen-Makeup.

Die Wirkung ist enorm und sobald man mit Foundation anfängt, sollte man direkt ein schönes Blush dazukaufen.

Wenn wir mittels einer Grundierung unseren Teint ebenen, überdecken wir auch natürliche Konturen und die gesunde Tönung der Wangen – das Gesamtbild wird einheitlich und plakativ. Wenn wir hier auf einen kleinen Farb-Kick auf den Wangen verzichten, ist der Hauch natürlicher Frische und einem gesunden Look zeitgleich überdeckt.

Die Möglichkeiten Farbe auf die Wangen aufzutragen sind vielfältig. Das Konturieren ist schon eine eher fortgeschrittene Technik, die nicht unbedingt täglich zum Zuge kommen muss. Aber die Wirkung ist schon enorm, daher sollte man durchaus ausprobieren, wie es an einem wirkt. Aber eine zum Typen passende, zarte Farbe, sollte jeder in seinem Kit bereithalten.

Highlights sind seit JLo’s berühmtem Glow ein unendlicher Trend – viele Frauen wünschen sich diese gesunden, feinen Reflexe, die die Wangen umhüllen. Je runder ein Gesicht, desto weniger Highlight würde ich empfehlen. Aber für alle gilt von meiner Seite her: nicht übertreiben und die Produkte gut wählen.

  1. die richtige Farbe
  2. die richtige Textur (so fein es geht)
  3. Change vor Schimmer
  4. „hoch pigmentiert“ auch hier oft eher pfui als hui

Meine liebsten Highlighter sind NARS „Albatross“ und MAC „Lightscapade“ (MSF, limitiert), weil sie sehr, sehr subtil sind. Etwas mehr Schein spenden BOBBI BROWN Shimmerbricks oder deren „streifige“ Pendants von Catrice oder The Body Shop. Ansonsten sind auch reine Mica oder MAC Pigments z.B. in „Vanilla“ klasse dafür.

Nicht zu vergessen auch flüssige oder cremige Highlighter, die dann gemischt mit der Foundation, auf der Foundation und, wenn die Textur es erlaubt, durchaus auch als Finish aufgetupft. Die Möglichkeiten sind vielfältig und so sollte es für jeden das richtige „Leuchten“ geben.

Meine liebsten Blushes werde ich mal separat vorstellen…

Die Pinsel, die bei mir im Einsatz sind:

  • MAC 116
  • MAC 169 [LE]
  • ein alter MAC mit der Nr. 2 – gibt es so nicht mehr – für die Highlights (flache, kleine Paddle-Brush)

Für Highlights machen sich auch durchaus fluffig-große Lidschattenpinsel gut – für Konturen siehe Video: je nach erwünschtem Effekt. Je dunkler die Farbe, denke ich, desto besser, hochwertiger sollte der Pinsel sein.

Letztendlich möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass man die ganze Sculpting-Prozedur bereits vom Anfang an machen kann, sprich mit der Foauntion selbst. Und zwar, indem man einfach 2 oder 3 MU-Nuancen verwendet. Besonders geeignet dafür sind cremige Konsistenzen wie Sticks oder Cream-Foundations, weil sie sich präzise und kontolliert auftragen lassen und dann mit einem fluffigem Pinsel einfach ineinander blenden lassen. Aber auch das Thema ist für heute ersteinmal auszublenden 😛

Mother of Pearl, Shimmer & Magimania
graublau | ∫∫∫ braun & fein | Ω sehr hell & gelblich | Sommertyp | leichte Mischhaut | Haardesaster

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11 Kommentare
  1. Reply
    Lynne 17. Mai 2009 at 21:51

    Grundsätzlich gebe ich dir recht. Im Alltag für jedermann ist der Unterschied zwischen Konturfarbe und Rouge schwimmend. Fand dein Video mit dem Trick in dem Fotobearbeitungsprogramm ganz witzig und originell! 🙂 Tatsächlich ist es im Bereich Foto-Makeup aber nahezu im ersten Moment ein No-Go eine Konturfarbe zu wählen, die Rotanteile birgt. Daher sind Konturpuder meist eher „neutrale Töne“. (Und ich denke, daher kommt auch der Trend, dass nun viele im Alltag meinen, man muss extra ein Konturpuder sich zulegen, da eben die Marken, die sich auch an die professionellen Bereich wenden, eben die Kontur- und Highlight-Produkte seperat führen und vermitteln, dass man das nun unbedingt auch bräuchte als Normalanwender.) Im Studio z.B. muss man sich das so vorstellen, dass Make-up ganz anders wirkt, wenn Ausleuchtung und Lichttemperatur dazu kommen. Plötzlich hat das Model einen roséfarbenen Touch auf den Wangen und unter dem Wangenknochen ist sie (oder er) orange, weil man einen brauchen Puder mit rotem Stich verwendet hat, der in der Maske im Spiegel doch noch so super zu ihrem (oder seinem) Teint passte.

  2. Reply
    Magi 17. Mai 2009 at 22:24

    Danke für die Aufklärung. Ich meine, sowas auch mal wo gelesen zu haben. Aber betrifft im Prinzip 99,99% der Frauen und vor allem Normalanwenderinnen ja nicht wirklich. Ich fänd´s schade, wenn sich da viele von solchen professionellen Gründen v.a. grundlos einschränken lassen.

  3. Reply
    Lynne 17. Mai 2009 at 22:31

    Genau das denke ich auch! Manchmal finde ich es auch schade, dass sich Top-Profis aber auch von den vermeindlichen „Regeln“ einengen lassen in ihrer Kreativität und Experimentierfreude. 🙁 Technik wird immer relevant an dem Punkt, wo man ein fremdes Gesicht schminken soll, aber trotzdem muss man doch noch Spaß am Experimentieren haben?! Deswegen fand ich dein „Konturfarbe-finden“-Video sehr cool! 😀

  4. Reply
    Magi 17. Mai 2009 at 22:52

    Ich mache mir manchmal Sorgen, ob diejenigen, die sich so ein Video anschauen, es vielleicht in „den falschen Hals“ bekommen. Man muss stets bedenken, dass es EINE VON VIELEN Möglichkeiten ist. Es ist aber müßig sowas ständig zu betonen. Leider habe ich bei vielen YouTube-videos das Gefühl, dass die Gurus ihre Techniken als DIE optimale Technik „verkaufen“. Ich habe am Anfang auch oft KOmmentare gehabt wie ABER MAN MACHT DAS DOCH EIGENTLICH SO – was ja irgendwie Quark ist. Gerade, wenn es eigentlich um uns Endanwender geht. Man will doch einfach nur die besten Resultate für sich selbst und nicht die, die bei der Masse im Schnitt am häufigsten auftreten. Mit solchen Spielereien hat man immerhin noch ein wenig Fun am Experimentieren, wie du schon schreibst. Es ist doch eigentlich alles so easy, denn man kann binnen einer Minute alles abschminken. Da haben wir eben das Problem des Zeit- und Erfolgsdrucks der Profis nicht. Also einfach testen testen testen, was an einem am besten wirkt. Ich habe immer Angst, dass die Leute mein Blabla auch als Regelwerk oder so sehen, aber ich versuche stets zu betonen, dass ICH damit Erfolg hatte und es vielleicht bei einigen anderen es auch klappt. Bei allen klappt nix… Aber du verstehst sicher, was ich meine…

  5. Reply
    Fabienne 17. Mai 2009 at 23:53

    Ein super Video! Eine „Normalanwenderin“ wie ich hat hier echt viel dazu gelernt.Ich kannte den Unterschied zwischen „konturieren“ und „Rouge auftragen“ nicht wirklich. Danke für die Aufklärung! LG

  6. Reply
    Fabienne 25. Mai 2009 at 17:50

    Es würde mich echt sehr interessieren, welche deine liebsten Blushes sind. Du hast immer so eine natürlich Farbe. Würde mich über ein Blush-Video freuen!!!
    LG

  7. Reply
    PaintMyWorld 19. Juli 2009 at 23:48

    Ach, ich liebe Contouring-Highlighting-Blushing Videos! Keine Ahnung wieso, aber ich bin ganz süchtig danach 🙂
    Jedenfalls fand ich es toll, dass Du es etwas individueller gestaltet hast, als die meisten. Allein die Pinselwahl macht einen wanhnsinns Unterschied, finde ich. Habe nämlich auch schon festgestellt, dass harte Kanten nur gut an Leuten aussehen, die ohnehin schon ausgeprägte Wangenknochen haben. Bei eher runden Gesichern wie dem meinem sehen weiche, gut ausgeblendete "Schatten" wesentlich besser aus, während präzise Striche im Alltag einfach bescheuert wirken.
    Auch bei der Farbwahl kann ich zustimmen. Die meisten Contourfarben sehen bei meiner bleichen Haut einfach nur wie Schmutz aus. Daher schattiere ich mit Pflaume-Mavue-artigen Tönen und bin ganz zufrieden damit, wenn ich auch noch nach DEM PERFEKTEN Ton Ausschau halte.
    Auch die Form des Gesichts spielt eine wichtige Rolle, finde ich. In den meisten Videos heißt es ja, man soll die Kinnlinien betonen und die Stirn schmälern. Mir würde es nicht im Traum einfallen, meine Schläfen zu verdunkeln und meine Stirn dadurch zu schmälern, wo ich doch ohnehin schon eine recht schmale habe. Und auch das Doppelkinnverstecken bzw. Kinnknochmalen hat leider seine Grenzen 😉
    Es ist also tatsächlich recht individuell, was man machen kann, das Herumprobieren ist dazu unerlässlich.

  8. Reply
    Magi 20. Juli 2009 at 11:12

    Was soll ich dazu noch sagen – genau so sehe ich es auch 😀 Ich bemale mich auch nicht gern an Schläfen & Co. Dann fühle ich mich wirklich angemalt und denke, die Leute starren auf mein Profil und wundern sich 😛

  9. Reply
    Lila 14. Januar 2012 at 12:12

    Ich bin ein Rouge-Depp :shame:

    Leider weiss ich überhaut nicht, wo ich das Rouge auftragen soll und jeden, den ich frage, sagt mir was anderes.

    und dann noch zu entscheide: passt das Rouge jetzt zu Make-up und Klamotten, puhh, da komm ich ganz schön ins schwitzen 🙂

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