Video: USA Mail Forwarding – SHIPITO Erfahrungsbericht

Online Shopping aus den USA nach Deutschland mit Shipito am Beispiel COLOURPOP als Shop, der keinen Versand zu uns anbietet, habe ich bereits sehr detailliert erklärt.

Durch die Auflistung der Fakten ist dieser Beitrag eine gute Möglichkeit immer wieder nachzuschauen, welche Kosten und Hindernisse auf einen zukommen können, wenn man auf diesem (Um)Weg Pakete anfordert.

Dennoch hatte ich die Idee dieses Thema auch einmal „live“ anzuschneiden: persönlich erklärt kann ein Erfahrungsbericht zu Shipito vor allem für jene „greifbarer“ sein, die sich noch unsicher sind, ob diese Methode für sie die richtige ist, um an besondere Waren zu kommen, für die es derzeit keine andere Bezugsmöglichkeit gibt.

Alles einfacher als es wirkt?

Keinesfalls möchte ich „Entwarnung“ geben: so komplex es wirkt, so ist es tatsächlich in der Praxis auch und viele Aspekte sprechen dagegen einen Forwarding Service zu nutzen. Angefangen bei den diffusen Kosten, über eventuell lange Lieferzeiten bis hin zu bürokratischen Hindernissen. Als das muss man zumindest als potenziell einkalkulieren und abwägen, ob die Waren, die man möchte, es einem wert sind. Es sind jedoch schnell abgehandelte,kleine, intuitive Details.

Durchschaut man die Funktionsweise und die Instanzen, die involviert sind, kann man nicht groß überrascht werden. Es nimmt einen Teil der Hemmung und die Sorge „etwas ganz, ganz Schlimmes“ könnte passieren.

Natürlich ist ein wesentlicher Grundgedanke, der nicht jedem zusagt wichtig: man muss flexibel sein. Für wenn 10€ Mehrkosten gegenüber den kalkulierten problematisch sind – finanziell oder auch als Prinzip – für den sind solche Maßnahmen vermutlich nichts. Die beste Voraussetzung ist vermutlich sich zu überlegen:

Wie viel ist mir diese Produkt wert?

und dies für sich ehrlich zu sich selbst zu beantworten und nicht basierend auf Kalkulationen und dem Preisschild.

SHIPITO USA Adresse

Unerwartete Hindernisse

Obwohl alles zu Beginn recht durchschaubar klang, haben mich zwei Faktoren ändern müssen, die man nicht schönreden kann:

  1. Kapitalbereitstellungsprovision – wählt man einen Express-Service, verlangen die Zusteller eine zusätzliche Gebühr dafür, dass sie die Zollabgaben vorstrecken und euch so die Ware direkt an der Haustür übergeben können und den Weg zum Büro ersparen.

    Bei größeren, zusammengelegten Bestellungen, macht DHL Express nach wie vor Sinn, für kleinere Sendungen mit einem geringen Wert, könnte es happig werden. Es sind zwar „nur“ 2%, aber ein Minimum von 10€ EDIT: ab 2016 12,50€ netto.

    EDIT: Laut der Verbraucherzentrale ist man jedoch nicht verpflichtet diese Gebühr zu bezahlen, insofern man keine Vollmacht für die Importabwicklung erteilt hat. Bei DHL zahlt ihr diese bei Empfang, sollt sie aber laut der Seite zurückverlangen können. Einen Versuch ist es zumindest wert.

  2. Stichprobenprüfung / EORI-Nummer – hier bin ich noch nicht durch, um final zu berichten, welche Konsequenzen es hat. Sobald ich die EORI habe, werde ich aber immerhin DHL Express ermächtigen können mein Konto zu belasten, sodass die Kapitalbereitstellungsprovision entfallen wird. Warum es so lange dauert, weiß ich aber nicht. Für die Freigabe meines Paketes waren die Daten aus dem Antrag ausreichend.

Ich für meinen Teil finde es spannend die ganze Prozedur als Recherche zu durchlaufen, um euch berichten zu können und zu verstehen, „wie der Laden tickt“. Ich finde auch die Mehrkosten verteilt auf mehrere zusammengelegte Bestellung noch hinnehmbar.

Schaut das Video, studiert den Beitrag über SHIPITO mit Fokus auf Fakten und ich glaube, ihr seid dann gut gewappnet. Für alles weitere gern in die Kommentare – gerne samt euren Erfahrungsberichten.

Autor

Mother of Pearl, Shimmer & Magimania
graublau | ∫∫∫ braun & fein | Ω sehr hell & gelblich | Sommertyp | leichte Mischhaut | Haardesaster

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5 Kommentare
  1. Ein tolles Video! Ich habe nun dreimal per Borderlinx bestellt und war beim letzten Mal sehr enttäuscht. Es war eine größere Sammelbestellung, sodass Colourpop ein Paket und einen Luftpolsterumschlag verschickt hat, jedoch hat Boderlinx das dann in einen riesigen Karton umverpackt, der sündhafte 60$ Porto ohne Expressversand gekostet hat. Seitdem ist für mich klar: Nur noch kleinere Bestellungen für mich selbst aufgeben und das per Shipito. Da warte ich lieber ein wenig länger, habe aber überschaubarere Kosten die nicht auf der Willkür des Forwarding Services beruhen. Liebe Grüße 🙂

  2. Ich habe es auch mal mit einer kleinen Colourpop-Bestellung gewagt! Diese wurde leider von Colourpop noch nicht versandt, aber ich bin sehr gespannt, ob das alles so schön funktioniert…
    Bist du zu 100% verifiziert? Wenn man danach im Internet sucht, findet man da ein paar Horrorstories von Leuten, deren Identität von Shipito angezweifelt wurde, sodass sie den Account (mit Paketen darin) gesperrt haben. Die eingesandten Pässe usw. seien dann wohl nicht akzeptiert worden, und Shipito versteigert die Sachen dann irgendwann auf der eigenen Auktionsseite…
    Deswegen habe ich mich zuerst soweit möglich verifiziert (weiß allerdings nicht, was Wire Transfer sein soll, und zum Notar möchte ich auch nicht für dieses Formular) und das ging problemlos. Außerdem ist meine Bestellung ja mit 30$ recht klein, da ist das Risiko überschaubar.

    • Nein, ich bin nicht verifiziert bzw. habe ich immer noch nicht den Code eingegeben, weil ich’s immer vergesse in der Kreditkartenabrechnung rauszusuchen.

      Kann man aber in so einem Fall die Sachen nicht zurücksenden lassen? Das kostet ja so $5.

      Wire Transfer ist eine Überweisung.

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