Phänomen „Anfixen“: wie man mich begeistern kann und wie schnell es dann geht

CHANEL 'Mirifique' Illusion d'Ombre

Auf Frag die Gurus wurde kürzlich im Rahmen der gleichnamigen Rubrik das Thema „Anfixen“ behandelt und wie man sich dagegen wehrt. Das brachte mich zum Grübeln über dieses sehr präsente Phänomen in unserer Community.

Zunächst zum Begriff: als wir einst eine Umfrage zu „Un-Wörtern“ machten, schaffte es auch dieses Wort recht weit vorn zu landen. Die Kritik daran ist die eigentliche Bedeutung des Wortes, die recht tragisch ist und sicherlich nicht nur von Betroffenen für unangemessen befunden wird. Dennoch ist es ziemlich treffend. Und da die liebe Ealish mich davon überzeugt hat, dass die Sprache immer im Wandel ist, finde ich es nicht verwerflich das Wort zu verwenden. Ich persönlich versuche es jedoch zu vermeiden. Einerseits um Betroffene nicht unnötig zu provozieren, aber auch, weil die Definition recht unpräzise ist und selten auf mich zutrifft.

Ich verstehe unter „Anfixen“ einen schon recht „kräftigen“ Ausdruck. Es genügt für mich nicht, dass ich nach dem Sichten eines Swatches ein Produkt auf meine Wunschliste schreiben, um mich „angefixt“ zu fühlen. Wo ich auch schon bei einem zweiten Merkmal wäre, wie ich es verstehe: ich sehe das „Anfixen“ als passiv an (zumindest in der Beauty-Szene, da wir selten direkt miteinander kommunizieren). So denke ich, man kann jemanden nicht mit einem Produkt anfixen, aber man kann sich anfixen lassen.

Und das ist dann wieder die Überleitung zur Einleitung: wie wehrt man sich gegen das Anfixen? Da wäre natürlich der eine Punkt: warum fragt man sich, wie man sich dagegen wehren kann? Leidet man darunter Dinge zu kaufen, die jemand anderes empfohlen beziehungsweise in den höchsten Tönen gelobt hat? Kauft man es gegen den eigenen Willen? Dann würde es tatsächlich genau so makaber sein, wie der Ursprung des Begriffes.

Wie ist der aktuelle Gemütszustand der „angefixten“ Person?

Ohne in die Product-Placement-Schiene abdriften zu wollen, beende ich den Monolog mit der optimistischen Einsicht, dass es in den meisten Fällen eine Phase ist, wenn man besonders „anfällig“ für „Empfehlungen“ ist und ich hoffe, dass alle, die sich nicht immer damit wohl fühlen, wie sie eigentlich zum Kauf kommen, einen Weg für sich finden, wie sie wieder in Einklang damit gelangen.

CHANEL'Mirifique' Illusion d'Ombre

Ich würde sagen, ich bin dort durchaus angelangt. Ich bin eigentlich im Schnitt recht „anfix-resistent“. Wenn es denn aber passiert, dann von 0 auf 100 in Lichtgeschwindigkeit – und eigentlich nur, wenn ich sehr ausgeglichen und happy bin. Frustkäufe sind zum Glück weniger mein Metier. Dafür bin ich Meisterin im Self-Anfixing: beim Stöbern nach interessanten Beauty-Themen finde ich ständig etwas, das ich nicht gesucht habe und trotzdem haben will. Ich kröne mich in dieser Disziplin daher einmal selbst.

Dennoch ein aktueller Fall von Mission „Angefixte Magi“: ich stiefelte durch 3 Parfümerien, um den CHANEL Illusion d’Ombre ‚Mirifique‘ zu ergattern. Zu ungeduldig für Online-Shopping. Damit sogar auf Rabatte verzichtet, nur um ihn sofort zu haben. Warum? Paphiopedilum hat ihn mir empfohlen.

Wenn aber eine Person, mit der ich nach häufigem Austausch viele Parallelen bei Erwartungen und Vorlieben entdeckt habe, nur so etwas sagt wie: „versuch mal den, der sieht so aus, wie du es dir wünscht“, ist der Schalter ohne Zögern umgelegt. Der Illusion d’Ombre war gekauft, bevor mein Finger im Tester war. Blind.

Nun bin ich natürlich auf die Action mit ‚Mirifique‘ gespannt. Das Schöne an so einem Umstand ist, dass ich irgendwie keinerlei Sorgen habe, dass es ein Missverständnis sein könnte. Der Umstand funktioniert so aber auch nur, weil ich weiß, bei welchen Produkten sich unsere Vorlieben decken.

So hoffe ich, dass es euch auch ähnlich mit Magimania geht: dass ihr nur die Empfehlungen oder ENTpfehlungen beherzigt, bei denen ihr wisst, dass wir auf einer Wellenlänge sind.

Wie ist euer Verhältnis zum „Anfixen“? Würdet ihr sagen, es war auch eine Phase eures „virtuellen“ Lebens? Habt ihr Spaß dran oder ist es manchmal in der Tat frustrierend? Seid ihr meist zufrieden den Produkten, die ihr auf eine euphorische Empfehlung hin gekauft habt? Hat es dann auch ideellen Wert für euch?

CHANEL'Mirifique' Illusion d'Ombre (1)

CHANEL'Mirifique' Illusion d'Ombre (6)

  • Produkt
  • Inhaltsstoffe (INCI)
CHANEL Illusion dOmbre 81 Fantasme

CHANEL Illusion d'Ombre

Preis:
Preis ca. 32,99 29,95
Inhalt:
4g
Shades:
8
Isododecane, Polysilicone-11, Calcium Sodium Borosilicate, Talc, Polymethysilsesquioxane, Petrolatum, Butyl Acrylate/hydroxypropyl, Dimethicone Acrylate Copolymer, Phenoxyethanol, Tin Oxide, Silica, [+/- CI 75470 (Carmine), CI 77007 (Ultramarines), CI 77163 (Bismuth Oxychloride), CI 77288 (Chromium Oxide Greens), CI 77289 (Chromium Hydroxide Green), CI 77491, CI 77492, CI 77499 (Iron Oxides), CI 77510 (Ferric Ferrocyanide), CI 77742 (Manganese Violet), CI 77891 (Titanium Dioxide), Mica].
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Autor

Mother of Pearl, Shimmer & Magimania
graublau | ∫∫∫ braun & fein | Ω sehr hell & gelblich | Sommertyp | leichte Mischhaut | Haardesaster

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56 Kommentare
  1. Ach, das liebe Anfixen – ich nenne es ja lieber „sich anstecken lassen“, denn das bringt die passive Seite des ganzen irgendwie zum Ausdruck. Wenn mir jemand etwas empfiehlt, fühle ich mich nicht „angefixt“, sondern mir wurde halt was empfohlen.
    Aber abgesehen von der Wortbedeutung: Ich lasse mich durchaus gerne mal anstecken mit etwas – allerdings muss es dann schon aus einer Produktsparte sein, für die ich mich sehr interessiere. Bei Nagellack geht das also z.B. sehr schnell, bei Foundation o.Ä. passiert das eigentlich kaum.

    Trotzdem hatte ich schon auch eine Phase des „anfixen lassens“, wo ich nur mal auf einen Blog gucken musste und schon wollte ich alles haben – damals war mein Bestand einfach noch sehr klein und ich lief kaum Gefahr, etwas zu kaufen, was ich sozusagen schon hatte. Jetzt ist das anders, deswegen bin ich bei dekorativer Kosmetik (abgesehen Nagellack) einfach sehr zurückhaltend. Ich hab alles was ich brauche 😉

    Auf jeden Fall sehr interessantes Thema, ich bin gespannt, was die anderen Mädels dazu sagen!

    • Ja, das stimmt. Der wachsende Bestand ist natürlich eine Fassette des Abklingens. Aber nicht bei allen ein Argument. Manchmal ja im Gegenteil: da wird’s wirklich zu einer Sammlung, die wachsen soll… Das hatte ich phasenweise echt arg. Das ist dann aber nicht mehr von einer Person angefixt worden sein sondern von der Marke selbst. Anderer Schuh

  2. Ich stecke ja noch in den Kinderschuhen meiner Schminksucht und da bin ich noch recht anfällig für das Gefühl, irgend etwas haben zu müssen, vor allem wenn mehrere Blogger es haben/loben. Dieses Gefühl hat dann schon fast etwas von Zwang und ist für mich das typische Anfixgefühl. Allerdings ist es schon viel besser geworden und ich habe lange nichts mehr sofort und überstürzt gekauft, nur weil jemand es toll fand. An dieser Stelle ist ein Panda angebracht :panda:

    • Ich kauf sowieso nichts mehr, nur weil andere einen Hype drum machen. Als Anfänger ist man wahrscheinlich etwas anfälliger, Produkte haben zu müssen, die der Rest der Beutywelt toll findet, aber ich finde, man sollte nur das kaufen, was man wirklich selbst möchte… :-/

    • Ich hatte das am Anfang, als ich zunächst in Foren unterwegs war, auch recht ausgeprägt. Da war ich auch viel anfälliger für so etwas bzw. hatte ich rückblickend stets irgendwie die falschen Kaufargumente. Ich muss für mich dazu sagen, ich war damals nicht nur sehr euphorisch was das Thema angeht sondern hatte leider auch privat ein paar Rückschläge, von denen ich mich so abgelenkt habe.

      Ich finde, das gehört auch zum Erfahrungsschatz und ich denke, es hätte schlimmer kommen können.

  3. Hallo,
    um ehrlich zu sein: Ich hasse das Wort „anfixen“ und ich finde es wird übertrieben benutzt. Mich nervt es sogar schon. Ich verwende es gar nicht, nicht allein wegen der eigentlich Bedeutung.

    Wenn jmd. etwas vorstellt, was ich irre gut finde, lasse ich mich leider viel zu schnell verleiten und kaufe diese Produkt auch schnell ein.
    Wenn es allerdings ein echt teures Produkt ist, dann überlege ich mir das nochmal und irgendwann lässt die Gier nach.

    Besonders, bei Wundermittelchen wie Porenminimierer überlege ich mir ersthaft, ob das bei mir funktionieren kann und letzendlich würde ich es gerne mal ausprobieren, aber lasse es. Und dabei ist es ganz egal wie viele tausend Lobeshymnen es gibt.

    Das Phänomen „Anfixen“ funktioniert bei mir meistens eh nur bei Limited Editions. Und nicht selten gefällt mir das Produkt dann auch.

    Manchmal hab ich das Gefühl, das Menschen die Dinge nur kaufen, um sie auch zu besitzen, eben weil sie gerade gehypt werden. Aber eigentlich siehst Du dieses Produkt dann nie wieder auf dem Blog…

    Ich ließ mich mit Cruel Gardenia anstecken. Total bescheuert hab ich den echt gekauft, obwohl ich echt irre selten Highlighter benutze. Fand den dann echt blöd und hab den wieder verkauft.
    Komisch, warum man bzw. ich sowas macht…
    -Das war ja dann genau das gleiche, was ich gerade beschrieben habe. Ich wollte den Highlighter haben, weil er irre cool aussah und jeder ihn haben wollte…

    Versteh das mal einer…:D

    • Absolut. Ich kaufe auch Sachen, um sie zu haben. Aber das hat nicht viel mit Hype zu tun sondern für mich jetzt nur, wenn mir etwas besonders gefällt. Obwohl total niedlich kenne ich zum Beispiel niemanden, der auch die Katzenkopf-Blushes hätte.

      Warum man die Sachen auf Blogs nicht häufig wiedersieht, ist aber recht einfach. Das haben ja schon viele Blogger auch geschrieben: man möchte ja von nix schwärmen, dass die Leser nicht mehr bekommen können. Manchmal ist es unumgänglich – man benutzt die Sachen ja – aber zum Beispiel direkt eine Review würde ja schon bissi 😕

      Das Gute an Sachen wie Cruel Gardenia und anderen „gehypten“ UND teuren Produkten ist, dass man sie meist sehr gut wieder los wird. Und das ist mir persönlich wichtig. Gäbe es kein eBay & Co. würde ich weit aus weniger trauen zu kaufen, weil man im „Schlimmstfall“ nicht weiß, was damit machen.

      Pore Minimizer funktionieren in der Regel ja schon. Einerseits legt sich die dünne Silikonschicht in die Unebenheiten und die Foundation darauf ist also recht glatt. Andererseits mattieren sie und so werden die „Kurven“ die so eine Pore bildet, kaschiert :-))

  4. Ich lasse mich oft anfixen, was einfach dem Umstand entspringt, dass ich eine Masse an Blogs und YT-Kanälen verfallen bin, wie auch in diversen communities herumstreunere. Das Anfixen ist also alltäglich und unvermeidlich.
    Mich dagegen wehren?!
    Das ist tatsächlich etwas unsinnig, denn wenn ich dieses Hobby als das akzeptiere, was es nun mal für mich ist, nämlich eine Leidenschaft, die ich mit ganzen Herzen lebe, warum sollte ich mich dann dagegen wehren?!
    Ich glaube der Knackpunkt ist die Vernunft.
    Erfahrung und Anspruch sollten dabei helfen sich genau zu überlegen, welches Produkt, von dem man sich hat anfixen lassen, man wirklich kaufenswert findet. Seit ich bewusster kaufe und nicht wie früher, jeder Le hinterherlaufe, nur weil es eben eine Le ist und ebenso mich auch nicht kopflos mitreißen lasse, weil ich etwas auf Blog XY ansprechend fand, habe ich mit der Anfixerei auch kein Problem mehr.
    Ich kaufe halt, was mich wirklich berührt und dann bin ich auch glücklich mit den Sachen (meistens) und nicht einfach nur überfordert.

    Im Selber-anfixen bin ich übrigens auch ganz groß und dann wird es ganz fix ein persönliches Must-have. Da kann ich dann auch schon mal Stunden online zubringen, um herauszubekommen, wo ich das enstprechende Produkt online kaufen kann. Hauptsache, es gehört dann ganz bald mir 😉
    Schönes Thema, Magi.
    LG ♥

  5. Ich muss sagen, dass ich auch einen Illusion d’ombre gekauft habe. Sicher waren da einige Blogposts nicht unschuldig dran, ist doch ein solcher Glitzer normalerweise nichts, auf das ich mich stürze. Womöglich hängt es auch etwas an der Marke.

    Ich weiß auch nicht, ob ich mich „anfixen“ lasse, es ist eher ein orientieren. Bei Dir weiß ich z.B. das Dein Hautton und Deine Ansprüche an Foundation sich mit meinen decken. Bei anderen Bloggern weiß ich, dass Lippenstiftfarben, die ihnen stehen, auch mir stehen könnten.

    Ich habe jedoch nicht das Gefühl, dass sich bei jedem Produkt, das plötzlich überall auftaucht, meine Jagdinstinkte regen. Eher im Gegenteil.

  6. Ich würde ich bin dem anfixen/anstecken lassen sehr resistent. Ich kaufe zwar ab und an etwas was viel gelobt wird, aber meistens dauert es dann auch und mit der Zeit verfliegt das anstecken…also es ist dann ein „haben wollen“. Ich unterscheide hier bei der Zeitspanne (die Catrice Infinite Matt und Astor HD Foundation möchte ich schon lange haben -> haben wollen und nicht angesteckt sein)

    Eine andere Sache sind LE Produkte, die sind im zeitlichen Ramen des „ansteckens“. So geschehen bei dem essence Lip&Cheek Pot den ich eh haben wolllte und durch Jettie und Co nochmal verstärkt wurde. Ander bei Rouge und Lippenstift „Colour Bomb“ trotz riesen Hype hat es mich kalt gelassen…ich würde meine Vernunft als ausgeprägt bezeichnen was das angeht, auch wenn ich recht viel besitze.

  7. Ja, das böse Anfixen… Bei mir geht das bei LE Produkten leider sehr schnell, da man da bei sehr beliebten Produkten nicht unbedingt immer die Zeit hat nachzudenken, ob man diese jetzt wirklich braucht, oder nicht. Allerdings funktionert das bei mir auch nur mit Farben/Produkten, die mir wirklich gefallen. Einen Lippenstift, wie Candy Yum Yum z.B. würde ich mir nie kaufen, nur weil er limitiert und sehr gehypt ist, weil ich weiß, dass ich so eine Farbe nie tragen würde.
    Ansonsten schaue auch ich gerne auf Blogs, von denen ich weiß, dass die Bloggerin(nen) einen ähnlichen Geschmack und ähnliche Ansprüche haben, wie ich selbst und wenn da ein Produkt besonders gut wegkommt, lasse ich mich auch gerne mal anfixen.
    Frustriert war ich nach einem Anfix-Kauf bisher noch nie, aber bei dem ein oder anderen Produkt hab ich mir im Nachhinein schon gedacht- Joa, ist nett, hätte aber nicht zwingend sein müssen. Doch das passiert mir leider auch mit Produkten, die ich mir gekauft habe, ohne angefixt worden zu sein :shame:

    Liebe Grüße

    • Ja ja, LEs. Die gibt es nicht umsonst. Gerade diese Emotion, die hervorgerufen ist, ist das, was man seitens Firmen und Marketing will. Die Verbindung von Konsum und Emotion. Sehr heikel aber man ist absolut nicht allein damit. ich glaube, einerseits davon freisprechen, andererseits es verteufeln, können sich nur wenige leisten. Erst gestern last ich davon, dass der Nagellackindex den Lippenstiftindext abgelöst haben soll, der sich umgekehrt proportional zur Wirtschftslage verhält. Je weniger Luxus man sich leisten kann (auch als Gesellschaft), umso mehr gehen die kleinen Luxusgüter über den Ladentisch… Der gigantische Lack-Boom ist neben dem LE-Wahn eines der Phänomene, die ich total gespannt beobachte. Sehr interessant…

      Interessant ist dann immer zu schauen, wie die Leute auf Produkte nach ca. einem Jahr reagieren, die zuvor noch total gejagt und gelobt wurden. Ich würde sagen, nur 10% haben diesen Ruf immer noch. Die übrigen wurden durch etwas Aktuelles ersetzt.

  8. Oh Gott, ich hoffe, ich habe damit nun nicht jede Glaubwürdigkeit verspielt, weil Du ihn am Ende vielleicht doch nicht magst… Aber zumindest daß die Schimmerpartikel sich auch aufs Auge übertragen, und dort auch lange sichtbar bleiben, wurde von oberster Stelle bestätigt. Als ich ihn letztes Mal trug (und ich trage ihn fast immer solistisch), sagte mein Mann, als wird nachts wieder nach Hause kamen, auf meine Frage, wie mein AMU ihm gefallen hat „Nicht so toll“. „Warum?“ „Weil dieses Glitzerzeug nicht mit der Zeit irgendwann abgefallen ist, wie sonst meistens; das Schwarz allein wär ja noch ok, aber dieser affige Glitzer…“…

    Zum Thema „Anfixen“ noch kurz ein Wort. Ich finde den Ausdruck eigentlich auch nicht schön, ebensowenig wie Beauty“junkie“. Zumal ich zwar nicht selber, aber in meiner unmittelbaren Famile auch schon mit einer schwerwiegenden Suchtproblematik konfrontiert war. Auch ich hatte mich daher bei der Umfrage damals vehement gegen solche Metaphern ausgesprochen. Aber wie Du schon schreibst – es ist einfach sehr passend und trifft den Nagel auf den Kopf. Ich hab schon viel überlegt, welche für unseren Bereich passenden Syonyme, oder jedenfalls nicht gerade ellenlange Umschreibungen es vielleicht gäbe, aber mir ist nichts eingefallen. Daher verwende auch ich diese Ausdrücke weiter. Und in der Tat – Sprache verändert sich nunmal. Früher war es beispielsweise ganz normal und überhaupt nicht unhöflich, die Toilette „Scheißhaus“ zu nennen. Also so vor 200 bis 300 Jahren. Heute Empfinden wir das als vulgär. Oder der umgekehrte Fall – das Wort „geil“. Als ich das begann ein Synonym für „besonders toll“ zu werden, und ich anfing es zu sagen, haben meine Eltern mich noch geschimpft; heute sagt mein Vater es selber. Ich würde es also nach wie vor schöner finden, andere Wörter zu finden, um Beautyjungkie und anfixen damit zu ersetzen, aber ich seh das nich mehr so eng. Und ich empfinde es eigentlich auch gar nicht als negativ, angefixt zu werden. Auch bei mir kann das ein Gefühl sein, daß sich von 0 auf 100 einstellt. Es kann aber auch so sein, daß mir irgendein Produkt einfach ganz, ganz lang nicht mehr aus dem Kopf geht. So oder so lasse ich mich aber erfahrungsgemäß viel leichter von Bildern anfixen, als allein von Berichten.

    • Jetzt weißt du, wie man sich als Blogger fühlt XD Diese Bedenken habe ich jedes mal, wenn mir jemand schreibt, er habe es auf meine Empfehlung hin gekauft, aber wenn noch kein Eindruck dabei steht :sweat:

      Aber am Ende kannst du nicht verspielen. Sooooolllte es denn so sein, würde ich eben wissen, dass wir hier verschieden sind 🙂 Nicht mehr und nicht weniger.

      Das ist auch so bissi der Unterschied zwischen farbigen Produkten und Produkten, die auch etwas bewirken sollen wie Pflege, Reinigung, Foundation, Primer und sowas… Da ist man ja eher auf die Resultate aus weniger auf den Geschmack irgendwie. So die direkte Überleitung von der Diskussion kürzlich zur Verifikation von Wirkung bei Kosmetik :hypnotized:

      Ich habe mir damals die Umfrage sehr zu Herzen genommen. Finde ich spannend. Es ist am Ende ja nicht wirklich Absicht da zu provozieren, aber man gewöhnt sich an einige Ausdrücke so sehr, dass man sie als harmlos wahrnimmt bzw. gar nicht mehr bewusst als doppeldeutig empfindet. Manchmal ist das OK, wie die deinen Beispiele – manchmal dann eben doch nicht. Da ist es mir schon ein Anliegen mich mit einem Ausdruck „zurückzuziehen“, wenn ich merke, dass er für einige persönlich nicht OK ist. Ich habe da auch nicht so das Verständnis, wenn Leute dann mit „Hab dich nicht so, stell dich nicht so an“ reagieren. Das funktioniert dann parallel wie zu Empfehlungen: wenn jemand so reagiert, ist er aus diesem Kreis ganz schnell raus, auf den ich vertraue. Da ist das Benutzen nicht so das Problem wie das Rechtfertigen :hypnotized:

      Beautyjunkie ist halt so heikel, weil sehr viele unter uns aus dem gleichnamigem Forum kommen, was ja auch ein sehr netter „Ort“ ist. Ein sehr gemütlicher. Da wird das natürlich noch einmal entschärft. Wobei ich „Anfixen“ dann wörtlich irgendwie schlimmer finde, weil es so einen einschneidenden Momenent beschreibt.

      • Was mir jetzt gerade noch eingefallen ist – ich hab mich von Dir auch anfixen lassen. Schon oft natürlich, aber kürzlich auch mit einem für mich ziemlich untypischen Produkt, nämlich dem Neon Orange Lippenstift aus der Neons & Nudes Kollektion von Bobbi Brown! Und irgendwie mag ich ihn tatsächlich auch, sowohl das Produkt, als auch, wie die Farbe an mir aussieht. Ein wenig Berührungsängste hab ich zwar trotzdem noch, aber das wird sich schon geben. Auf jeden Fall eine Bereicherung. Bei Deinem Frühjahrslook hatte er mir wider Erwarten plötzlich super gefallen…

  9. erstmal finde ich die ausdrücke ‚anfixen‘ und auch ‚junkie‘ irgendwie blöd. macht irgendwie den eindruck, als würde man willenlos und wahllos zeug kaufen, weil man ‚es braucht‘ und ’nicht anders kann‘. das macht echt kein gutes bild… ganz besonders für sehr junge leserinnen.

    wenn ich auf blogs/yt oder magazinen etwas sehe dass mir sehr gut gefällt und auch empfohlen wird, dann entscheidet ob ich es mir auch wirklich kaufe der preis und die verfügbarkeit. wenn etwas günstig ist und im laden um die ecke gleich gekauft werden kann, kann es schon passieren dass ichs mir kaufe. wenn aber das zeugs furchtbar teuer ist oder man es erst mühsam aus den usa oder sonst woher bestellen muss, muss es schon unglaublich toll sein damit ichs dann doch hole. passiert aber seeeehr selten, da ich ziemlich highend-kosmetik-resistent bin (höchstens mal ein mac-lippenstift) und nicht gern bestelle (außer des gibt nur niedrige oder gar keine versandkosten). wichtig ist auch dass man immer bedenkt, dass ein produkt nur weil es für andere gut funktioniert, nicht gleich für einen selbst perfekt ist.

  10. Anfixerei ist manchmal ganz ganz übel. Wenn ich mit einem Produkt zufrieden bin wie zb mit meinem Puder von Givenchy dann kann mir einer was von Chanel und Co erzählen und es juckt mich nicht.
    Gutes Beispiel ist aber der aktuell so gehypte Bioderma Sensibio H2O Make Up Entferner.
    Vor Monaten (ich glaube Oktober?) entdeckte ich den bei Les Belles Affaires auf dem Blog – Merke: Ich war noch nie zufrieden mit meinem Make Up Entferner, der Nivea Entferner, den ich bisher benutze war der erträglichste Kompromiss für mich.

    Und dann kam der Bericht über Sensibio H2O.
    Ich so: 😯 haben muss! Also mal googeln, was andere dazu sagen.
    Ich stieß auf viele positive „er ist so tohohohoooooll!“ Meinungen.
    Zweite Reaktion: Ist also bestimmt nur wieder so ein Hypeprodukt, kauf ich also doch nicht. :smug:

    Bis Anfang April habe ich mich noch dagegen gewehrt, aber als ich wieder mal feststellte, wie viel Make Up ich selbst durch abwaschen nur schwer runter bekomme und wie unangenehm jeder Make Up Entferner für meine empfindliche Haut und meine Augen ist, hab ich ihn doch bestellt. Ich hab ihn sowieso die ganze Zeit nicht aus dem Kopf bekommen können, ich war seit Oktober jeden Monat mindestens 2 Mal kurz davor, ihn zu kaufen…

    Was soll ich sagen? Gekauft, ausprobiert, glücklich.
    Ich bin so begeistert, dass ich mir wenige Tage später auch noch Gesichtscreme und Augencreme von Bioderma aus der Sensibio Reihe bestellt habe. Damit hab ich mich erfolgreich selbst angefixt, denn wenn schon der Reiniger so gut ist (und das IST er, es geht alles runter, die Haut spannt nicht, die Augen sind nach dem MU Entfernen nicht rot.. ein Traum!), wie sind dann erst die Cremes!?

    Also Augencreme, Gesichtscreme und speziell für’s Gesicht konzipierter Sonnenschutz, der glanzregulierend und nicht komedogen sein soll, gekauft. Bis ich mich wirklich zu einem Cremekauf durchringen kann, dauert es normale verdammt lange, weil meine Haut auf die kleinste Veränderung mit Unreinheiten, Unterlagerungen und solchen Späßchen innerhalb von STUNDEN reagiert, wenn ihr die Veränderung nicht gefällt aber bei Bioderma hatte ich auf Grund der Erfahrung mit dem H2O irgendwie Vertrauen. Ich war beim Abholen in der Apotheke total angekratzt und es konnte nicht schnell genug gehen, bis die Dame mit meinen Sachen aus dem Lager kam :rotfl:

    Heute ist mein zweiter Tag ohne Korres… und was soll ich sagen?
    I regret nothing. Je ne regrette rien! Erfolgreich selbst angefixt und Produkte entdeckt, die unglaublich lieb zu meiner komplizierten Haut sind. Wenn sie das über längere Sicht auch so halten hab ich nicht nur Pflege, die günstiger sondern auch noch besser ist als Korres, denn meine Haut fühlt sich noch viel angenehmer an als sonst. (besonders die Augencreme ist einfach anbetungswürdig).

    Ich hab schon viel Kram gekauft, den ich hinterher bereut habe z.B. Diorshow Mascara. Damit hat man mich damals böse angefixt und dann war sie nicht besser als andere… Es kann aber auch so unglaublich toll sein wie mit dem Bioderma H2O oder den Urban Decay 24/7 Linern, die ich statt Mac gekauft habe, nachdem man mich angefixt hatte, deswegen verteufle ich die Anfixerei nicht 🙂

  11. Ja, du hast recht mit dem Ausdruck „anfixen“. Der ist recht heftig. Leider lasse ich das auch andauernd mit mir machen, finde das aber nicht sooo schlimm, weil meistens nur super gute Produkte von vielen Blogs gelobt werden. Und solange es die Blogger sich selbst gekauft haben, vertraue ich auch deren Meinung. Bei einem ochpreisigen Produkt das gesponsert wurde, da bin ich meistens leicht misstrauisch. Da ein Geschenk immer psychologisch eine Bringschuld beim Beschenkten erzeugt.

    Ich habe mich von dir bzgl. der In Extra Dimension Lidschatten anfixen lassen und bereue den Kauf nicht. 😉

    • Ich muss gestehen, dass sich mein Misstrauen oft ausbalanciert wird damit, dass es auch noch die Eitelkeit des Bloggers gibt und den Ehrgeiz Superlative zu entdecken. Ich glaube, das passiert bei selbstgekauften Produkten viel schneller.

      Ich habe das Gefühl, aus Ehrfurcht vor Misstrauen die Blogger sehr gewissenhaft mit gesponsorten Produkten umgehen. Hingegen selbstgekaufte gern in Schwarz-Weiß-Malerei enden.

      • Letzteres fühle ich genauso. Interessant wie das von der einen Richtung in die andere umkippen kann.

        So, jetzt weiter die anderen Kommentare lesen. 🙂 Magi, ich liebe deine Artikel die man so schön diskutieren kann am Liebsten. :heart:

        • Ich genieße das auch sehr. Leider fehlen mir manchmal die Geistesblitze – oder auch mal der Mumm 😛

          Ich freue mich aber bestärkt zu werden, dass es eben nicht nur das eine Extrem zu geben scheint.

          Was mich früher ärgerte, nehme ich mittlerweile aber recht cool auf. Es ist ja immer irgendwie auch Interpretationssache. Wir meißeln ja nix in Stein.

          Ich hoffe, dass mit den Jahren das Ganze sich selbst reguliert insbesondere was die Erwarungshaltung von Leser als auch Autoren angeht.

      • Ja doch, sowas gibt es bestimmt auch. Das eigens gekaufte Produkt über den Klee loben. hmm

  12. Ich habe schon viele Beiträge gelesen und dann 2 mal hin geschaut ob ich das Produkt noch haben möchte.
    Aber zu 2/3 sind sie trotzdem bei mir gelandet und ich habe nichts bereut einfach, weil ich weiss, dass einige der Marken die du hier empfiehlst nie mein Preissegment sein werden und ich mich deshalb mit „weniger“ zufrieden geben muss (wobei ich mit Essence, P2,Catrice usw. nicht unglücklich bin). :-))

  13. ich bin auch schnell angefixt sofern es in mein beuteschema passt. ein lippenstift will ich schnell haben, foundation auch. nagellack gar nicht. so ging es mir zuletzt mit der forever foundation von dior und der even better. auch den girl about town von mac musste ich haben nachdem ich nur ein tragebild gesehen habe.

  14. Ich lasse mich irgentwie nur schwer anfixen.. hmm, woran liegt das nur? :clap:

  15. Ich muss gestehe, dass ich gerade erst über das Wort „anfixen“ wirklich nachgedacht habe und es mir auch nicht sonderlich gut gefällt. Beautyjunkie finde ich nicht ganz so schlimm, da „Beauty“ genau angibt worum es geht. Vielleicht finde ich es aber auch nicht so schlimm, weil ich bisher niemanden kenne der damit je Schwierigkeiten gehabt hätte, sonst wäre ich da wahrscheinlich deutlich sensibler. Insgesamt benutze ich die Wörter nicht so häufig.

    Zum Thema „sich anfixen lassen“: Ich finde es of interessant was andere auf ihren Blogs loben, doch ist das meiste nicht in meinem Budget, deshalb freue ich mich einfach übder die tolle oder unschöne farbe 😉 Wenn ich doch etwas wirklich toll finde, dann überlege ich dennoch vor Ort ob die Sache wirklich haben möchte und ob sie mir etwas bringen würde und ich wirklich Freude daran haben würde. Mir passiert es eher, dass ich selber Sachen entdecke und ein haben-wollen Gefühl mich dazu „zwingt“ es zu kaufen, das passiert mir aber nicht zu häufig, obwohl meine Sammlung noch sehr gut zu überschauen ist. Ich muss aber eben auch auf mein Geld achten :hippo: :rainbow:

  16. Je nach dem wie sehr man sich mit Make-up und Beauty beschäftigt kann es schon sein, dass man anfällig wird für ein ultra gehyptes Produkt… Ich meine zB die NAKED 1 Palette, die haben doch wahnsinnig viele gekauft auch wenn man x-fach Nude Töne zuhause in der Schublade hat. Es fällt mir kein weiteres Beispiel ein… Ich versuche dem akkuten Haben-Will-Gefühl entgegen zu wirken indem ich mir einige Reviews ansehe, von zufälligen Leuten, und dann versuche Reviews zu finden von mir bekannten Bloogern/YouTubern, weil ich diese Meineungen besser einordnen kann. Und dann muss man es mit sich selbst ausmachen. Haben-Will-Gefühl versus Geldbeutel. Bei mir hat das Haben-Will-Gefühl leider Heimvorteil 😀

    • Gutes Stichwort: Meinungen einordnen. Das finde ich sehr wichtig. Manchmal ist eine Review, von jemandem, mit dem man den Geschmack nicht teilt, ja auch hilfreich, weil man dann genau das Gegenteil tun kann 🙂

      • ja das stimmt absolut! Nach mehrere „Versuchen“ weiß frau ja auch meistens was sie falsch oder richtig gemacht hat; Und wessen Meinung wie bewertet werden kann.
        Ich hab am Anfang echt paar üble Fehlkäufe gemacht 😀 aber mitlerweile ist das wirklich durch meine ausführliche Recherchier-Methode sehr stark minimiert worden. (Aber nichts ist unmöglich :beatup: )

      • das stimmt genau 🙂 muss ja nicht mal immer der Geschmack sein aber was geht individuell und was geht nicht-.
        MIR gefallen die glänzenden Lidschatten auch sehr gut aber geht nunmal nicht….

  17. Seit ca. 2 Jahren „treib ich mich ja auf YT bzw. beautyblogs rum“,bin lange leicht zu begeistern gewesen und hab auch Produkte gekauft, weil es andere gut fanden. Manches hab ich bereut, weil es halt für MICH nicht das Richtige war aber über das meiste freu ich mich heute noch. Mittlerweile hat sich das etwas gelegt und ich weiß auf welche Stichworte ich bei WEM „anspringe“ und auf welche nicht oder nicht mehr.Hängt natürlich auch mit der Menge der angehäuften Produkte zusammen, wie ja andere auch schon geschrieben haben.

  18. Oh Mann, also jetzt bin ich echt gespannt, was zu Mirifique sagen wirst 😉

  19. Mh, ein sehr interessantes Thema. :yes:
    Eigentlich ja fast täglich „präsent“ und das Wort wird auch von jedem zweiten „Junkie“ verwendet, und dennoch denkt man wirklich nicht so oft darüber nach.

    (Persönlich möchte ich es immer vermeiden, weil, nun ja, als ich mit dem Bloggen anfing, war ich schon ein äh altes Mädchen, und verband mit „anfixen“ das Buch Go Ask Alice haha.)

    Zum eigentlichen Thema kann ich dir nur beipflichten, Magi – in der Anfangsphase, wenn man in die Beautywelt/industrie eintaucht, vielleicht einen Blog eröffnet, erscheint aus heiterem Himmel alles sehr kaufenswert. Was ua. bei mir auch daran lag, dass ich gar nicht mal so viel Kram hatte und „mei, wenn dieser Lipgloss sooo toll ist – ich hab ja eh nur zwei!“. Ob MIR dann die Farbe genauso stehen würde wie einer gebräunten, schwarzhaarigen Bloggerin usw., sei dahingestellt…

    Natürlich habe ich aber auch einige Schätzchen gekauft, die ich vielleicht ohne Blogs gar nicht so genau angeschaut hätte, was sonst :heart:

    Aber nach einigen Monaten gelangte ich zu dem „üäh“ Punkt: Schon WIEDER eine LE, schon WIEDER ein Hype, schon WIEDER 63234 Empfehlungen. Ich …nun, ich mochte mich einfach nicht mehr „stressen lassen“. Ich ging also wieder dazu über, einfach selber mal gucken zu gehen, bevor ich grün geifere, nach etwas, was man „eigentlich nicht braucht“. Rückblickend habe ich mir mit dem Zeitlassen nach einer LE zu gucken, einige Produkte gespart, für die ich heute sicher nix mehr übrig hätte.

    Es gibt dennoch durchaus Dinge in meiner Sammlung, die vernachlässigt werden, weil sie mir dann doch nicht so gefallen, aber – das große Aber – ich muss bei mir schon fast eine Trotzhaltung feststellen. Wenn einem Produkt von vielen Bloggerinnen des Vertrauens eine Entpfehlung attestiert wird, muss ich erst recht gucken gehen haha. 😀
    Und dabei passiert es auch schon mal, dass ich etwa die Manhattan Eye Base ganz toll finde, während ihr viele abgeschworen haben. :lamp:

    Was lernen wir (hust, ich) daraus? Blogs und ihre Empfehlungen sind toll – aber die eigene Meinung ersetzen sie nicht 🙂

  20. Wie stark man in diese Maschinerie eingebunden ist, ohne es wirklich zu merken, ohne sich dessen bewusst zu sein, fällt mir jedes mal auf, wenn ich in Italien in der Drogerie stehe.
    Während ich hier geistig dies aussortiere und jenes abchecke und überlege wo ich was drüber gelesen habe, steh ich da einfach nur da und denk mir „aha. Und was jetzt?“. Man fühlt sich irgendwie… orientierungsloser und unbeschriebener. Klar, mal durchtesten geht immer. Aber man hat eben nicht diese klare Linie, nach der man vorgeht, wenn man vorher immer wieder über die Sachen gelesen hat. Und ich kaufe dann aus Unsicherheit (und ehrlich gesagt, weil italienische Drogerieware _wesentlich_ teurer ist) viel weniger, als ich es vermutlich getan hätte, wenn ich in italienischen Blogs genauso drin wäre wie in deutschen.

    Man merkt: Man wird permanent unterbewusst getriggert, ohne es wirklich mitzubekommen.

  21. Ich gehöre auch zu denjenigen, die den Ausdruck „anfixen“ ziemlich fragwürdig und vor allem absolut fehl am Platze halten.
    Wenn jemand sich wirklich angefixt fühlte von Kosmetik-Begeisterung anderer Damen, dann sollte er mMn einen Psychologen aufsuchen und seine Impulskontrolle untersuchen lassen.
    In eben jene Kerbe schlägt für mich das Wort „Beautyjunkie“ – wer sich selbst tatsächlich als Junkie für Kosmetika fühlt, hat ein Problem, an dem er arbeiten sollte. Wenn er das nicht hat, finde ich „Junkie“ einfach das falsche Wort.
    „Kosmetikbegeistert“ oder mein persönlicher Favourit „Beautynerd“ sind weniger zweideutig.
    Statt anfixen fällt mir gerade auch keine wirkliche Einwortalternative ein. Ich bevorzuge „mit Begeisterung anstecken lassen“. Ich lasse mich ja anstecken, das tut niemand mit mir.
    [Aber ich bin auch Germanistin, von daher verzeihe man mir 😉 Unsere Sprache ist zwar im Wandel, natürlich, aber man kann ja dennoch versuchen, absolute Sprachentgleisungen zu korrigieren, bevor sie Usus werden.]

    Völlig von der Wortungenauigkeit abgesehen: Ich lasse mich nicht so leicht mit der Begeisterung für ein Produkt anstecken.
    Wenn ich beispielsweise einen neuen Blog lese, weil mir der Stil gefällt oder mich die Bilder ansprechen, wie bei Deinem Blog vor einigen Monaten, dann lese ich ältere Rezensionen zu Produkten, die ich selbst habe, um mir einen Eindruck davon zu verschaffen, wie sehr derjenige und ich in Sachen Qualitäts- und Wirkanspruch übereinstimmen. Wenn jemand 10 Lidschatten die ich liebe zum Teufel jagt oder andersherum, dann weiß ich für die Zukunft, dass mir dessen Rezensionen in dem Bereich nicht helfen, eine Produktentscheidung zu treffen, sondern ich mich auf Diskussionen und Looks beschränken sollte.
    Wenn ich dann auf Empfehlung eines Bloggers das erste Mal ein Produkt kaufe, dann achte ich sehr gernau darauf, ob es mir wirklich so gut gefällt wie dem Blogger – tut es das nicht, dann korrigiere ich meine Einschätzung zu Empfehlungen der Person halt.
    Wenn das aber positiv ausgefallen ist, dann lasse ich mich schon mal mit Begeisterung anstecken, auch von Bloggern. Wenn Du zum Beispiel von einem Lidschatten begeistert bist und mir dessen Farbe gefällt, dann steigen dessen Chancen von mir gekauft zu werden exponentiell an 😉
    Aber nur, weil ich für ein Produkt begeistert bin, kaufe ich es nicht zwangsläufig. Die Begeisterung sorgt meist nur dafür, dass ich es im Laden auf seine Eignung für meine Sammlung überprüfe.

    Empfehlungen für Sachen die ich aktiv suche sind noch einmal etwas anderes. Suche ich nach einer Foundation für trockene Haut, und jemand den ich lese empfiehlt eine solche, dann wird sie definitiv eher getestet, als die anderen, eben nicht empfohlen Produkte auf dem Markt. Aber man ist halt auf der Suche und nutz jede Möglichkeit, schneller ans Ziel zu kommen 😉

    Ganz anders sieht es aus, wenn ich einfach nur von einer Preview oder einem Look der damit geschminkt wurde für ein Produkt eingenommen wurde („für ein Produkt eingenommen“ finde ich, ist übrigens auch eine Alternative zu „angefixt“) – da kann es schon passieren, dass ich einfach losstiefele und kaufe.
    Wenn ich damit dann daneben liege, dann finde ich mich meist relativ einfach damit ab. Spontane Impulse können halt auch mal falsch liegen.
    Deshalb benutze ich neue Kosmetika möglichst reinlich, damit ich sie hinterher weiterverschenken kann, wenn ich doch nicht so überzeugt bin.

    Manchmal reicht auch eine Beschreibung und anschließende Swatchbilder, um mich für ein Produkt einzunehmen – so gerade geschehen bei eben diesem Chanel Lidschatten. Paphiopedilum hat ihn ansprechend beschrieben, Rezensionen die ich dazu las und Swatches die ich anschaute bestätigten die Beschreibung – zack, losgegangen, gekauft.
    Aber da war es auch eher, dass ich ein Produkt mit solchen Eigenschaften schon suchte: Satt schwarz, sichtbarer Schimmer, gern mehrfarbig und nicht immer nur silbern… Und: Nicht nur gekauft, sondern nach dem ersten Ausprobieren auch überzeugt. Wenn also jemand etwas empfiehlt, was ich suche und diejenigen Eigenschaften hervorhebt, nach denen ich suche, dann ist es doch auch logisch, auf diese Empfehlung hin zu kaufen, weil die Wahrscheinlichkeit hoch ist, zufrieden zu sein.

    • Das handhabe ich aus Lesersicht von Blogs ähnlich…

      Ich kann mir aber nicht verkneifen auch ein wenig verständnislos auf die ersten Zeilen deines Kommentars zu reagieren. Es mag empfindlich sein, aber mir erscheint „anfixen“ und „Junkie“ zu benutzen harmlos im Vergleich zu Aussagen wie die, das jene, die sie nutzen sich in die Hände eines Psychiaters begeben sollten. Das finde ich doch schon sehr krass und unsensibel. Denn das klingt im Gegensatz tot ernst im Vergleich zu den eindeutig abstrahiert verwendeten Begriffen.

      Daraus kann ich nur schließen, dass es dir wirklich ein Anliegen ist und es dich berührt. Aber es geht einfach zu weit. Das sage ich als Betroffene und als jemand der früher diese Begriffe häufig genutzt hat. Und solltest du auch Recht haben, wenn man es sehr genau betrachtet, ist es als aller letzte an dir das hier einzufordern. Ich würde dich höflich bitten in Zukunft solche Aussagen auf meinem Blog nicht mehr zu tippen.

      Verstehe mich nicht falsch, du bist mir sympatisch und ich verstehe, wie gesagt, dass es dir wichtig zu sein scheint. Aber Feuer mit Feuer und Wasserstoff zu bekämpfen, finde ich nicht gut.

      Leider muss ich auch sagen, dass mich die vorgeschlagenen Alternativen nicht sonderlich entzücken. Das sind keine Ausdrücke, die sich schier automatisch, organisch in meinen Sprachgebrauch einnisten könnten. Das kann man nun einmal auch nicht erzwingen. Man kann spekulieren, man kann versuchen es Leuten einzureden, dass es ja sooo viel besser sei – aber es ist halt nicht Mathematik 🙂

      Viel Glück dennoch mit den Alternativen :-))

      • Ich möchte für die entgleiste Wortwahl um Entschuldigung bitten.
        Ich fürchte, da sind die Pferde mit mir durchgegangen, da hast Du Recht, mich berührt diese Unbedarftheit sich mit harten Worten selbst zu beschreiben und vielleicht etwas aus dem Blick zu verlieren, wo sie herkommen aus diversen Gründen sehr, dass ich selbst meine Wortwahl aus dem Blick verloren habe.
        Das tut mir Leid, ein Affront war eigentlich überhaupt nicht meine Absicht, auch wenn es nun das Resultat wurde.

        Ich werde versuchen, darauf zu achten, mich nicht wieder derartig zu vergaloppieren. Wenn Du den Kommentar für völlig unangemessen hältst und ihn nicht auf Deinem Blog stehen haben möchtest, bitte gern löschen. 🙂

    • Huch, nun war der Beitrag schon weg, dabei fehlt noch ein Absatz:

      Hype-Produkte sind noch ein weiteres Thema. Dem stehe ich ziemlich kritisch gegenüber.
      Gehypte Produkte kaufe ich höchst selten, weil ich mir nur schwerlich vorstellen kann, dass das, was da ständig so in den höchsten Tönen gelobt wird, wirklich DER neue Durchbruch sein kann. Natürlich entwickelt sich die Kosmeitkindustrie auch weiter, aber ich kann mir das Tempo, bei dem es den Hype-Wellen nach bestimmt, nicht wirklich vorstellen. Ich denke, das stimmt nicht überein, meine Erfahrungen mit Hype-Produkten stimmten mit dieser Einschätzung überein. Ich habe nicht ein „gehyptes“ Produkt, dass ich wirklich so toll finden würde, wie der Hype verspricht, und das, obwohl ich die fast alle ohne Rezensionen gelesen zu haben, kaufte, weil das Produktplacement funktioniert hat.

      „Hypes“ in der Beauty-Community sind für mich schlicht und ergreifend Trends. Und Trends stand ich schon immer skeptisch gegenüber.
      Ein Produkt das „gehyped“ wird, wird von mir mittlerweile viel strenger beurteilt und ich stehe ihm schon grundsätzlich sehr skeptisch gegenüber.

      • Ich glaube auch, dass es mit „Hype“ nicht anders ist als mit „anfixen“ & Co.: die Definion wird immer lascher. Leute verwenden das Wort schon, wenn eine üebrschwingliche Review existiert. Ich glaube daher, dass es so viele Hypes gar nicht gibt.

        Ich empfinde es jedoch nicht gleichbedeutend mit Trend. Im Gegenteil. Ich habe das Gefühl, Hypes sind gern einmal völlig jenseits davon oder es sind Produkte, die lange bestehen wie Foundations.

        Ansonsten bin ich mittlerweile ein Fan von Trends (und ebenso von Gegenbewegungen und von Gleichgültigkeit). Also ich finde fast alles toll :rotfl:, weil ich mittlerweile einfach finde, dass am wichtigsten ist, dass sich der Träger wohl fühlt und da hat keiner reinzureden.

        An Trends ist halt super, adss oft tolle Dinge, die man eigentlich schon lange schön fand, auf einmal in zig Variationen erhältlich sind. Zum Beispiel habe ich vor rund 12 Jahren nach Keilabsatzschuhen gesucht. Hierzulande gab es nur die Oma-Orthopädenschuhe. Ansonsten nur Block- und Pfennigabsätze. Ich habe mir sogar Schuhe aus dem UK bestellt, bei denen ich merkte, dass sie mir gar nicht so gefielen, aber ich hatte endlich meinen Keilabsatz. Und dann ca. 2-3 Jahre später waren sie auf einmal wieder trendy – bis heute. Und es ist kein Problem mehr Keilabsatzschuhe zu finden, die mir gefallen, die mir passen und sogar mehrere davon.

        Oder das gleiche mit Schleifen. Boah, ich liebe Schleifen so sehr. Bevor sie trendy waren, war’s aber echt Schwer etwas damit zu finden. Und ich bin mir sicher: fast allen gefallen Schleifen. Es ist nicht so, dass die Leute sie erst mögen, wenn sie Trend sind. Es sind schlicht neue Optionen. Daher denke ich, es wird Trends oft Unrecht getan.

  22. oh man, ich sabbere mir gleich die Tastatur voll 😀

  23. Magimania ist da mein größter „Anfixer“. Bei einigen Produktvorstellungen denke ich „Oh mein Gott, wie konnte ich bislang ohne?!“ und renne in den nächsten Laden/ klicke auf die nächste Onlineseite, um das plötzlich so heiß begehrte Produkt zu erhaschen.

    Als z.B. die Wonderland-LE von Catrice fast schon im Auslaufen war, erfuhr ich erst von dem Highlighter, den alle so hochgejubelt haben. Ich habe danach halb Berlin abgeklappert und das kostbare Kleinod dann bei Ebay ersteigert, obwohl ich davon eigentlich kein besonderer Freund bin, da man damit irgendwie Hamsterkäufe fördert…

  24. Als ich anfing Blogs zu lesen, bestand meine Schminksammlung aus drei Lidschatten, einem Gloss, einer Mascara und einer Hand voll Kajals. Ich war damals schon Anfang 20 und eigentlich nie ein wirkliches Schminkmädchen. Durch das Lesen der Blogs wurde aber mein Interesse für neue Produkte größer und ich bemerkte erstmals, dass es auch limitierte Produkte gibt. Ich wurde also angefixt (in der Tat ein grausiges Wort und dennoch benutze ich es öfter mal) und geriet in einen Kaufrausch. Inzwischen hat sich das Ganze etwas gelegt und trotz des Blogs habe ich mein Kaufverhalten ganz gut im Griff, denke ich. Ich kaufe gern ein, erfreue mich an den neuen Produkten, lasse mich aber weniger von Hypes mitreißen. Generell war ich aber nie jemand, der blind etwas gekauft hat, was auf Blogs in den Himmel gelobt wurde. Wir Mädels sind verschieden und habe unterschiedliche Bedürfnisse. Und nicht selten habe ich auch schon Produkte gekauft, die bei anderen schlecht abschnitten und liebe sie sehr.

    Gleichzeitig bin ich mir auch bewusst, dass ich selbst andere zum Kauf verführe, wenn ich Produkte, die ich toll finde, auf dem Blog vorstelle.

    Aber zugeben muss ich auch, dass ich mich von LEs grundsätzlich eher locken lasse, als von Produkten aus dem Standardsortiment. Aber ich bin bisher mit 98% meiner gekauften Produkte zufrieden und niemand, der drei Wochen nach der LE alles wieder in einem Blogsale verscherbelt. Ich kaufe die Produkte nicht für den Blog, sondern für mich und finde es schade, wenn andere Blogger da anders agieren. ?:-)

  25. Mir geht es ganz ähnlich wie Dir, denke ich. Meistens lasse ich mich anfixen, wenn ich sowieso in Geberlaune bin und mir etwas gönnen möchte, was ich definitiv so nie kaufen geschweige denn brauchen würde.

    Kenne ich die Person etwas näher oder stimme in vielen Punkten mit ihrer Erwartungshaltung, ihrem Geschmack etc. überein, können diese Produkte durchaus einen ideellen Wert für mich haben. Hatte ich sogar das Glück, die Person auch analog zu kennen und zu schätzen, ist meine Freude nur umso größer. Jedes Mal wenn ich dann zu einem bestimmten Produkt greife, muß ich kurz an die Person denken und lächle still in mich hinein.

    Alles in allem empfinde ich das als eine sehr milde Form des Angefixtseins – nicht zu vergleichen mit den panikartigen Kurzschlußreaktkionen, die durch die Communitiy geistern, wenn wieder mal ein gehyptes Produkt angekündigt ist.

    Gelassenheit ist eben doch der Schlüssel zum Glück… 😉

  26. Als ich in die Beauty-Community eintauchte, war ich quasi ein Opfer erster Klasse, was das sogenannte Anfixen angeht. Ich hatte ja neben ein paar Teilchen, drei Lidschatten, ein Puder, eine Mascara etc. kaum etwas und so brauchte es nicht viel, um mich anzufixen. Wobei ich bei mir eine Art Jäger- und Sammlertrieb entdeckte – alles, was LE war, fixte mich offenbar schon allein deswegen an. Erst ausschließlich in der Drogerie, dann kam eine Art ‚MAC-Phase‘ und dann waren es nur bestimmte Produktsparten. Anfangs Nagellacke, dann Rouge, dann Lippenstifte.

    Mittlerweile hat das aber nach einem plötzlichen Aufschrei in mir selbst nachgelassen. Besonders LEs lassen mich zwar nicht kalt, machen mich aber auch nicht heißer als nötig ;). Nachdem ich mich selbst auch ausgetestet und besser kennengelernt habe, viel ausgemistet habe, was dann doch zu wenig Beachtung bekam, weiß ich, wo ich die Vielfalt an Produkten eher zu schätzen weiß, welche Konsistenzen eher was für mich sind etc. Und man merkt auch, mit welchen Bloggern man vielleicht wirklich eher Überschneidungen hat. All das hat mir wahnsinnig geholfen, ein wenig auf ‚den Boden der Realität‘ zu kommen oder besser: nicht mehr auf jeder Welle mitschwimmen zu müssen, können und wollen.

    Ich bin sicherlich nicht frei davon, manche Produkte begeistern mich so sehr, dass ich sie sofort brauche (oder dies zumindest meine). Ich bin da auch eher der Typ: von 0 auf 100. So begeistert mich beispielsweise die Dior Kollektion sehr, da Türkis und Orange/Korall derzeit genau mein Ding sind. Da habe ich mich mit dem Pressebildern angesteckt und nachdem quasi alles auf meiner Wunschliste stand, ist etwas Zeit ins Land gegangen und nach und nach ist dann ein harter Kern geblieben. Der durfte auch einziehen, das heißt: ein Teil fehlt noch ;).

    Aber ja. So habe ich auch meine Phasen mitgemacht ;).

  27. Ich mag den Terminus „anfixen“ nicht so. Allerdings finde ich es gut, dass „wir“, wie andere Bereiche auch, unser eigenes Vokabular haben. Warum nicht? Ich würde es unabhängig dessen eher als Empfehlung betrachten. Oft hat man nicht die Gelegenheit persönlich drüberzugucken oder hatte das Produkt einfach nicht auf dem Schirm. Da ist es für mich durchaus willkommen, wenn jemand anderes seine Erfahrungen schildert. Ich ordne das ein, lote meine Bedürnisse aus und vergleiche sie. Ja und dann mal sehen. Letzlich kaufe ich nur was mir gefällt und da kenne ich mich zum Glück recht gut. 🙂

  28. Also ich muss sagen, dass ich echt andauernd angefixt werde und zwar von deinen Reviews 😀
    Ich werde extrem schnell angefixt und zum Glück hat mir das mein Geldbeutel bis jetzt auch immer erlaubt 😉
    War mit den Produkten auch immer durchaus sehr zufrieden.

    Ich habe mir damals den Daphine Guinness Quad gekauft, weil du ein Make Up mit ähnlichen Produkten gepostet hast, ich wollte es unbedingt daraufhin haben. Und bin immer im zwiespalt ob ich es jetzt so super toll finde oder nicht, aber bereut habe ich es eig. nie dass ich es gekauft habe.

    Ich schaue jeden Tag mehreremale auf deinen Blog um zu schauen ob du was neues gepostet hast und lasse mich anfixen 😉

    Ich liebe deinen Blog!!! :heart:

  29. Sehr sehr schwierig… Anfixen (als Begriff danebenm das steht nicht zur Debatte, verwende ich aber auch…) tue ich nicht, hoffe ich. Es gibt Dinge, die sind gut, es gibt Dinge, die stehen einem – dazwischen muss man die Schnittmenge finden.

    Ich betrachte die Beutyblogosphäre als riesige Parfümerie mit Bildern, Beschreibungen und Empfehlungen und suche mir einfach manhcmanl Dinge aus, die ich dann live nach Beugtachtung kaufe. Treffequote ist 80%.

    Allerdings ist 2-3 Wochen surfen OHNE etwas zu kaufen echt hart – momentan benutze ich nur bestimmte Dinge und habe 70% meiner Sammlung eingemottet (bestimmt ein fast vierstelliger Betrag an Schminksachen :hypnotized: ) und trotzdem hatte ich beim Shoppen immer wieder so ein Kribbeln am Counter, obwohl ich nur geschaut habe.

    Es hat irgendwann auch etwas damit zu tun dass man mit dabei ist – es ist nicht weit vom Anfixen zum Gruppenzwang. Das habe ich insgesamt beobachtet – du solltest dieses Chanel Produkt auch haben, oder vielleicht eine bestimmte Marke noch tragen oder eine Louis Vuitton Tasche haben oder blablub.

    Das Internet verkommt ein wenig in dieser geschlossenen Sphäre zu einem Schulhof – aber die emisten von uns wissen hoffentlich mittlerweile dass sie sich nicht anpassen müssen und dass es keinen Zwang geben darf und soll. Am Anfang ist man noch wesentlich begeisterungsfähiger und lässt sich verführen, was aber dann nachlassen sollte.

    Bei den LEs und Hypes – letzteres mache ich mit, vor allem wenn es bestimmte Marken sind. Ich will es dann nur haben. Wenn ich es aber nicht benutze, kommt das weg. Hype? Nicht mehr – oder noch nie so wiklrich nach dem Anfang, ganz im gegenteil.

    Allerdings gibt es regelmässig wiklrich neue Sachen – neue Texturen und neue Fraben und dann ist der Hype gerechtfertigt. Dann gucke ich auf alle Fälle auch. Technologisch betrachtet entwickelt sich ja auch einiges weiter. Allerdings einen Hype jede Woche, jeden Monat – ne, das ist zu anstregned.

    Ich will ausserdem stolz sein, mal ein Produkt aufzubrauchen und nicht völlig dem Konsumterror zu verfallen. Dafür bin ich anfällig und das muss ich dann halt lernen. Das Geld fällt ja nicht vom Himmel, auch wenn es mein einziges Hooby ist 🙂 wo ich viel Geld lasse…

    Also – gucken, informieren, selber gucken, entscheiden, freuen.

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