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Sind Nail Designs auf Social Media nur Mittel zum Zweck?

#BeauTeaTime - Folge 23

In unserer neuesten Folge der #BeauTeaTime, des YouTube Beauty Talks, fragen Koko und ich uns wie realitätsnah Nail Art, wie man sie vor allem auf Instagram zelebriert, eigentlich ist.

Das wunderschön und aufwändig gestaltete Nägel auf ästhetisch drapiertem Foto ein Augenschmaus sind, beweisen die gigantischen Follower-Zahlen. Diese kleinen Kunstwerke sind prädestiniert für die Plattform, weil sie beim Scrollen besonders die Aufmerksamkeit und Begeisterung einfangen, mitreißen.

Neben Geschick und Routine ist sicherlich Geduld und auch eine gewisse Kreativität und Talent notwendig, um diese Mini-Meisterwerke zu erschaffen. Wiederum ein pompöser Lifestyle oder ein Gewinn in der Gen-Lotterie sind keine Voraussetzung.

Bei aller Schönheit, erwische ich mich bei der Frage:

Ist die andere Hand auch so gestaltet oder hat man es nur für das Foto gepinselt?

Sich die Nägel zu Lackieren ist für viele ein meditatives Ritual und kreatives Ventil, bei dem die Zeit ruhig verfliegen kann und soll. Aber auch Künstler stellen ihre Werke aus und kommunizieren so ihre Perspektive. Würde man sich so viel Zeit nehmen und Mühe geben, wenn man das Resultat nicht im Internet teilen würde und Feedback erhielte?

Am Beispiel von Nail Polish Water Marbeling sinnieren Koko und ich darüber, ob Frauen die Tutorials und Inspirationen nachkreieren oder sich eher passiv an der Schönheit erfreuen.

Ist es ein reines Social-Media-Phänomen oder gestaltet ihr auch eure Nägel in stundenlanger Arbeit ohne sie abzufotografieren?

Gigantische Nagellacksammungen

Nail Art kann natürlich auch eine Gelegenheit sein besonders umfangreiche Nagellack-Fundi auszuschöpfen. Man spekulierte bereits, ob der berühmte Lipstick Index nicht mittlerweile durch den Nail Polish Index abgelöst worden sei (wobei ich es eher für einen Peek & Trend halte und weniger für eine dauerhafte Ablösung).

Die Nail-Branche hat wahrlich einen Boom erlebt – in jeder Preissparte.

DIOR State of Gold Diorific Nail Polish Gris-Or

Schmankerl: DIOR State of Gold Diorific Nail Polish (2014)

Die Prestige Brands als „die kleine Luxus zwischendurch, den sich jeder leisten kann“ – Stichwort CHANEL Le Vernis: grausamste Rezensionen und dennoch Kult (mittlerweile umformuliert). Die günstigen Brands verschaffen mit ihren winzigen Preisen immer wieder Belohnungsmomente: nicht viel ausgegeben und dennoch etwas Schönes ergattert – womöglich limitiert.

Nagellacke sind ein dankbares Sammelobjekt: sie sind dekorativ, erschwinglich, nehmen verhältnismäßig wenig Platz ein und sind auch nützlich. Lustige Namen schaffen dazu eine emotionale Bindung, die durch eine sehr aktive Community geschürt wird. Nagellack funktioniert zudem bei nahezu jedem und ist unabhängig von der Konfektionsgröße, Haarlänge oder sogar einem wohlgeformten Nagelbett.

So wachsen dann Regale zu Vitrinen,
Vitrinen zu Kommoden und
Kommoden zu Zimmern…

Und dennoch werde ich das Gefühl nicht los, dass es ein Trend war und nach dem ersten Schub der Konsum von Nagellacken sich stabilisiert, Sammlungen der ersten Generation reduziert werden und auch extreme Nail Trends abflauen. Dezent und langanhaltend empfange zumindest ich als steigend in der Priorität, was aber absolut subjektiv sein könnte… Daher bin ich sehr auf euren Nail-Polish-Werdegang gespannt…

Nagellacksammlung Nail Polish Vitrine

Meine Nagellack-Vitrine – spiele mit dem Gedanken sie abzuschaffen und weiter zu reduzieren…

Mein Limit ist meine Vitrine.

Ich habe mir zum Ziel gesetzt nie mehr Nagellacke zu horten, als meine Vitrine fasst.

Konsequenz: mein letzter Einkauf liegt viele Monate her und beschränkt sich stets auf (in meinen Augen) sehr besondere Exemplare, die mit Effekten aufwarten, an denen ich mich beim Tragen erfreue und immer wieder neue Lichtbrechungen entdecke. Auch Nail Polish als Reise-Souvenir ist mir lieb.

Mittlerweile habe ich mir auch eingestanden für Nail Art viel zu ungeduldig zu sein. Was beim ersten Nagel noch ambitioniert beginnt, erstreckt sich selten auf einen zweiten. Ich mag sehr simple Techniken wie ein paar Punkte mit einem Dotting Tool oder einen Streifen mit Striping Tape. Darum gefallen mir auf Dannys Beiträge nach wie vor besonders gut. Sie sind mehr als nur „Uni“, aber weder zu auffällig noch zu aufwändig.

Klickt euch doch einmal durch Dannys umfangreiches Archiv »

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VG

Mother of Pearl, Shimmer & Magimania
graublau | ∫∫∫ braun & fein | Ω sehr hell & gelblich | Sommertyp | leichte Mischhaut | Haardesaster

28 Kommentare
  1. Reply
    Mone 20. April 2016 at 18:42

    Voll interessant, darüber habe ich noch nie nachgedacht und jetzt auf einmal reizt mich die Frage sehr. Ich kenne niemanden persönlich, der solche Designs im Alltag trägt, oder sich groß dafür interessiert, also bin ich in dem Punkt ein bisschen raus. Ich selbst bewundere das Talent und die Optik, aber trage lieber „nur“ Lack.
    Zum Thema Nagellack als Sammelobjekt: die Idee, dass Lack etwas ist, das sich außerhalb diskriminierender Kriterien bewegt, würde ich auch auf anderes Makeup ausweiten. Ich mag durch meine Konfektionsgröße nicht immer Glück beim Shoppen haben, und auf bestimmten Schuhen (Heels) kann ich nicht laufen, aber Makeup ist ein ziemlich „demokratischer“ Konsumartikel, wenn man mal eine Aufmunterung braucht ist der nächste Laden nicht weit. Anders herum all die Indiemarken mit Aufregung, Spannung und LEs, das fühlt sich für viele sicher toll an. Ich bin vor zwei Jahren noch vielen LEs nachgerannt und hab im Schnitt fünf Lacke im Monat gekauft. Inzwischen ist vieles wieder aussortiert und ich finde einfach nix, das mir gefällt und das ich noch nicht besitze. Ich trage im Winter Dunkelrot, dunkles Lila und Taupe, im Sommer Korall, Rot und Fuchsia. Dann noch eine seriöse Farbe für Berufliches. Ich habe zwar viel mehr als diese sieben Fläschchen, aber ich bin nicht so fixiert auf Unterschiede. Korall ist und bleibt Korall und ich persönlich habe an vielen ähnlichen Farben nicht mehr so viel Freude. Aber wenn jemand 500 Lacke hat und alle liebt, cool. Bloß ich selbst bin nicht mehr so empfänglich für den Sammlungsaspekt. Ich wünschte, es wäre auch bei Gesichtsschminke so *zum vollen Helmer-Container schiel*.

    • Reply
      Magi 21. April 2016 at 13:30

      Grundsätzlich finde ich Makeup zwar auch demokratisch, aber dafür braucht man definitiv mehr Skills als zum Lackieren, damit es gut und passend aussieht. Auch sind mehr Produkte notwendig, es hat nicht immer einen guten Ruf und auch im Gesicht kann es „Hindernisse“ geben sich völlig auszutoben, wie z.B. Schlupflider oder sehr schmale Lippen. Da geht Nagellack irgendwie noch eine Stufe weiter, denn selbst kleine, kurze Nägel kann man erfolgreich lackieren.

      Ich bin auf FB in einer Nagellack-Sale-Gruppe – weiß Gott warum überhaupt – und ich glaube, die Massen, die da verkauft werden, verleiten mich ein wenig zu denken, dass dieses Horten eine Phase ist. Es läppert sich halt so schnell. Lass es „nur einen, kleinen Lack“ pro Shopping sein. Da ist im Jahr schon so viel, dass man egtl. nicht hinterherkommt.

      • Reply
        Mone 21. April 2016 at 14:42

        Zum Thema Phase: Ich sehe mir im Moment gerne Declutter-Videos an, die sprießen ja wie die Pilze aus dem Boden. Ausmisten ist quasi das neue Sammeln auf YouTube. Irgendwie bin ich ganz froh, über meine Hoardingphase bei Lacken rüber zu sein, und große Sammlungsvideos sprechen mich auch nicht mehr an.

  2. Reply
    Conny 20. April 2016 at 19:06

    Hab das Video jetzt noch nicht gesehen, daher schreibe ich nun erstmal nur zu deinem Beitrag. Vielleicht entging mir dadurch etwas.
    Aber Nailart ist hier dann doch sicher nur ein Beispiel oder? Ich kenne auch viele Blogger, die eben ihre Amus nur auf einer Seite pinseln und dann nur die Hälfte des Gesichts fotografieren.
    Ich selbst habe Nailarts manchmal nur für den Blog auf einer Hand gestaltet. Andere wiederum auf beiden und dann tagelang getragen. Aber lässt sich das nicht auf alle möglichen Bereiche im Netz ausweiten?
    Und was die Frage des Zeitaufwandes angeht – ob man dies ohne Fotos auch so oft tun würde? Sicher nicht. Vielleicht mal gelegentlich, zu einem gewissen Event, aber würde man es regelmäßig nur für sich selbst tun? Ohne, dass es jemand zu Gesicht bekommt? Vermutlich wirklich nicht – aber auch das trifft auf meine kreativen Makeup-Looks ebenso zu. Mein Blog gibt mir die Möglichkeit meine ausgefallenen Pinseleien mit anderen zu teilen. Hätte ich sonst genauso viel Freude daran? Sicher, aber für deutlich kürzere Zeit, denn ich könnte es nur genießen so lange ich es im Gesicht habe. Erst durch das Fotografieren und online stellen, habe sowohl ich als auch andere langfristig Freude daran. Man kann es immer wieder ansehen, bei Bedarf kommentieren, abspeichern und sich davon inspirieren lassen.
    Also ich finde das lässt sich auf die meisten gestalterischen Hobbies übertragen, die online präsentiert werden. Die einen Nähen, die andere Backen, die nächsten Basteln Schmuck, Kostüme oder kleine Figürchen aus Fimo und die nächsten restaurieren alte Autos. Und klar, hat man gern ein wenig Anerkennung, wenn man etwas erschaffen hat. Und wenn andere das Loben macht uns das stolz. Ob uns das jetzt alle zu Egomanen macht – keine Ahnung. Aber ich würde Nageldesign hier nicht als besonders hervorheben, wo gerade Instagram doch wieso eine Plattform ist, wo es nur um die Momentaufnahme geht und hinter den Kulissen meist nie etwas so ist, wie es auf dem jeweiligen Bild scheint.

    • Reply
      Magi 21. April 2016 at 13:42

      Also für mich ist es kein Beispiel, sondern explizit Nail Designs und da sehe ich es auch deutlich extremer als in anderen Sparten. Wenn Du mittlerweile das Video gesehen haben solltest, hast Du meine Reaktion auf das „nur die Hälfte schminken“ eventuell mitbekommen. Ich mache zwar ab und zu so Test-Nachmittage, wo ich mir alles überall hinschmiere, aber der Versuchung nur eine Hälfte des Gesichts zu schminken für einen Blog Post bin ich nie erlegen und ging auch davon aus, dass das selten jemand macht.

      Einen Unterschied zu anderen gestalterischen Hobbies sehe ich schon deutlich wegen der Kurzlebigkeit von Makeup. Und auch wenn ein Essen noch kurzlebiger ist, so ist dies wiederum eine Notwendigkeit, die man eben auch für sich schön anrichten kann. Gerade Gebasteltes kann man ja verschenken und anderen eine Freude damit machen – ohne, dass es online stattfindet. Ich finde daher schon, dass Beauty einen anderen Kontext schafft.

      DASS man aber online die Ergebnisse zeigt, finde ich absolut nachvollziehbar und finde den „Mittel zum Zweck“ überhaupt nicht verwerflich. Wie könnte ich: ich hab’s zum Job gemacht ^^ Ich kann daher absolut die Ambition dahinter verstehen, dass man nur eine Hand lackiert oder sich „Untragbares“ zur Freude UND zwecks Aufmerksamkeit draufschmiert (so komisch diese Bubble Nails da auch waren – irgendwie auch spannend, dass man’s einfach mal versuchte ). Die Frage, die im Raum stand war eher: wird das privat nachgemacht oder nur als Entertainment konsumiert.

  3. Reply
    Bianca 20. April 2016 at 19:12

    Ich persönlich sehe mir solche tutorials sehr gerne an, aber mehr wegen des künstlerischen Eigenwerts. Ich habe kleine, fast quadratische Nägel, die sehr gerne splittern. Aufwändige nail designs sehen an mir nach nichts aus. Ich glaube aber auch, dass Nagellacke gerade unerfahrenen Mädchen/Frauen den Einstieg in die „beauty-Welt“ erleichtern. Für relativ wenig Geld bekommt man – auch aus der Drogerie – anständige Ware, mit der ein ziemlich gutes Ergebnis erzielt werden kann. Klar ginge das unter Umständen auch mit AMu, foundation – und wenn ich mir angucke, wie heute junge Mädels geschminkt sind und wie ich in deren Alter aussah… 😀 Aber ich finde schon, dass die Hemmschwelle, Nagellack zu kaufen und sich weiter damit zu befassen, geringer ist als bei anderen Aspekten in der „beauty-Welt“ und schneller zu sichtbaren Verbesserungen und damit einem Erfolgserlebnis führt.

    • Reply
      Magi 22. April 2016 at 09:29

      Ich glaube auch, dass damit sehr viele anfangen. Ich glaube, so richtig „rausgehen“ tat ich auch zuerst mit Nagellack, auch wenn ich Lidschatten zu Hause schon benutzt hatte. Heute tragen ja schon ganz kleine Mädchen noch lange vor Makeup Nagellack.

  4. Reply
    Agata 20. April 2016 at 19:35

    Nagellack war das erste, was ich an Beauty kennenlernte. Black Pearl all the way, dabei noch nie Foundation im Gesicht gehabt.

    Vor fünf Jahren dann einen Aushilfsjob angefangen, bei dem ich weiterhin arbeite und der „Arbeit mit den Händen“ ist – jeder von uns Aushilfsmädchen hat spätestens nach einer Schicht starkes Tipwear.
    Irgendwann im zweiten Jahr habe ich alle Nagellacke aus dem Bad verbannt, da ich sie nicht mehr benutze. Habe Vert Obscur wegen seiner Schönheit gekauft und tatsächlich noch nicht getragen. An meinem letzten Arbeitstag in dem Aushilfsjob will ich ihn tragen und dann zu meinem neuen Black Pearl küren, den ich bis zur leeren Flasche tragen will!

    • Reply
      Magi 21. April 2016 at 13:44

      Und nur in der Freizeit lohnt nicht oder wäre Dir das dann nicht genug?

      Ich finde es eh mega spannend, welch unterschiedliche Verhältnisse es zu Nagellack gibt. Dass auch gerade so viele eher nix oder nur immer wieder den gleichen Lack nehmen und damit völlig happy sind, finde ich total faszinierend.

  5. Reply
    Jenny 20. April 2016 at 19:37

    Wenn ich mir die Zeit für Nail Art nehme, dann werden natürlich beide Hände gleich gestaltet, alles andere würde mein innerer Monk auch nicht gutheißen 😉 Nail Art ist für mich ein Hobby und weil ich es gerne mache, macht es mir auch nichts aus, viel Zeit dafür zu investieren. Und ich hatte auch schon sehr viele Nagellacke, bevor ich mit dem Bloggen angefangen habe. Das Bloggen und Instagram sind einfach schöne Möglichkeiten, Gleichgesinnte zu finden und über das gemeinsame Hobby zu kommunizieren. Sich derart intensiv mit Nagellack zu beschäftigen, ist einfach nicht so verbreitet und nicht alle haben Gleichgesinnte in ihrem Freundeskreis. Manchmal hat man ja auch Fragen zu irgendwelchen Techniken und so weiter 😉
    Ich glaube, besonders Water Marbling ist das kleine Sorgenkind der Nail Art Welt 😉 Manche können es superperfekt und manche verzweifeln jedes Mal wieder daran. Da braucht man einfach Geduld und muss ein bisschen rumprobieren. Mit manchen Marken funktioniert es besser als mit anderen und jeder, der es kann, hat ein paar andere Tipps zu dem Thema.
    Ich verstehe nur nicht ganz, worauf du hinaus willst. Mit Nail Art und damit verbundenen Trends ist es wie mit anderen Kosmetikthemen auch. Natürlich gibt es da wechselnde Trends und Leute sortieren auch mal Lacke aus, weil sich ja auch im Lauf der Zeit der persönliche Geschmack ändern kann, es gibt aufwändige Designs auf den Nägeln genauso wie bei AMUs.
    Und dass der Nail Art Trend abnimmt, kann ich auch nicht bestätigen. Eher im Gegenteil. Es tauchen doch ständig neue Firmen auf, die Stampingzubehör anbieten. Und es gibt immer wieder neue Produkte wie die Nail Art Matten oder die Clear Jelly Stamper. Oder das Liquid Latex, das mittlerweile auch von einer Vielzahl an Firmen angeboten wird. Und die Leute, die schon vor 1-2 Jahren mehrmals in der Woche sehr ausgefeilte Designs gezeigt haben, tun das auch jetzt noch 😉

    • Reply
      Magi 21. April 2016 at 13:54

      Ich will auf eine Diskussion hinaus 🙂 Wie Du selbst schon sagst: Enthusiasten sprechen mit Enthusiasten und Desinteressierte tragen entsprechend nichts dazu bei. Da finde ich es eigentlich sehr nice sich einen Moment zu nehmen und alle an einem „Tisch“ einmal die Perspektive teilen zu lassen und zeitgleich auch die Eindrücke zum status quo in der Beauty Community.

      Ich wollte natürlich auch nicht sagen, dass die Nail Branche stirbt. Dazu ist das Paralleluniversum viel zu riesig (ich habe die Beauty in Düsseldorf bis heute nicht verdaut). Dennoch sind alle Dinge, die Du da erwähnt hast, mir nicht bekannt. Das heißt, es ist „wieder“ Nische wie vor ein paar Jahren. Dabei hatten ja Nail Designs eine Zeit lang in den Main Stream gefunden. Zum Beispiel Caviar Nails, bei einigen auch dieses Samt oder Stamping. Doch irgendwie ist das alles wieder weg aus den Regalen. Das heißt ja letztendlich oft, dass die Nachfrage nicht mehr da ist. Dass es immer wieder neue Trends INNERHALB der Communities gibt, ist keine Frage.

      Zudem sehe ich, wie viele Frauen TONNEN von Nagellackflaschen wieder verkaufen. Das könnte natürlich normaler Umlauf sein, aber das Stichwort „Sammlung reduziert“ fällt irgendwie recht häufig in letzter Zeit. Aber ich schreibe ja auch, dass es ein subjektiver Eindruck ist und gewiss hängt es auch mit der Filter Bubble zu tun.

  6. Reply
    Lila 20. April 2016 at 23:32

    Früher habe ich meine Nägel gestaltet, aber mittlerweile fehlt mir die Zeit und Muße dafür. Meistens waren es Stampings, einfache Striche, abstrakte Muser oder Punkte. Mir fehlt die Fingerfertigkeit um Blumen zu malen und für Marbling die Geduld. Irgendwie trag ich in letzter Zeit nur noch cremigen, einfarbigen Nagellack… Ich habe 100 Fläschlein und ich benutze sie alle, nachdem ich (fast) alle Farben aussortiert habe, die ich an mir nicht mag.

    • Reply
      Magi 21. April 2016 at 13:56

      Ja, so ungefähr ergeht es mir auch. Ich habe zwar nie viel gestaltet, war aber früher viel faszinierter davon als heute. Ich hatte immer Lust es mal zu probieren. Heute reicht mir das Anschauen völlig.

      • Reply
        Meike 21. April 2016 at 16:13

        Mir geht es ähnlich, früher habe ich durchgängig Nageldesigns getragen. Man hat mich nie ohne gesehen. Free-hand, Taped, Fishgräte..alles mögliche habe ich gemacht. Mittlerweile trage ich nicht mehr so regelmäßig Nagellacke (v. A. seit meinem „Schrauber“praktikum), aber wenn dann immer mit schnellen Designs wie Glittergradients oder geometrischen Designs mit einem Striper. Dabei ist es mir egal, wie viele Außenstehende es warnehmen. Mir geht es um die Zeit, in der ich mich auf das kreieren konzentriere und das aufmunternde Gefühl, wenn mein Blick im Alltag auf sie trifft.

  7. Reply
    Shenja 21. April 2016 at 07:30

    Bei mir lief es ähnlich ab. Es gab Zeiten, da habe ich Nagellack gesammelt und auch viele Naildesigns (natürlich auf beiden Händen!) gestaltet. Mittlerweile habe ich viele Lacke, die ich einfach nicht mehr nutze und aussortieren sollte 😀 Ich habe auch das Gefühl, dass eben viele Instagram auch dafür nutzen um ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen, was ja in Ordnung ist. Nur das Gefühl mir etwas Neues kaufen zu müssen, habe ich kaum 🙂

    • Reply
      Magi 21. April 2016 at 13:58

      Es mag auch daran liegen, dass ich nicht mehr so oft massenweise Blogs lese, aber ich hatte eben auch mal das Gefühl, dass es auf allgemeineren Blogs häufiger stattfand als heute. Also nicht auf Nail Blogs logischerweise, sondern auf Beauty Blogs, die auch mal so nen Lack oder ne Technik zeigten. Kann Filter Bubble sein, aber ich würde meine gerade frisch lackierte Hand dafür nicht ins Feuer stecken…

  8. Reply
    Katrin 21. April 2016 at 08:51

    Um die Frage zu beantworten: Ja ich würde bzw. habe mir auch solche Mühe gegeben ohne das ich es bei Insta und Co. poste. Ich trage gern Nailart Designs, früher schon. Meine andere Hand trägt auch das Design welches die „Fotohand“ ziert. Ich habe mit dem posten angefangen weil ich die Designs schön fand und sie gern teilen wollte.
    Ich denke nicht das der Hype gerade schon wieder abklingt, eher im Gegenteil. Ich denke es gibt immer mehr Mädels mit riesigen Sammlungen die sich einfach daran erfreuen. Zum Thema alltagstauglich: sind meine Nägel bei mir schon, auch wenn sie mal Neon + Stamping tragen und das meterweit leuchtet 😉 Ich finde z.B. eher die ganzen Make up Trends die im Moment so rumgeistern völlig überzogen und absolut nicht alltagstauglich. Sich 12 verschiedene Produkte im Kriegsbemalungsstyle ins Gesicht zu zimmern um dann eine halbe Stunde zu verblenden kann ich nicht nachvollziehen. Ebenso wenig werden diese Damen im Alltag wohl ständig aufwendige AMUs tragen, mit Kunstwimpern und stundenlangem Brauen nachmalen.
    Aber so ist das halt, soll jeder machen was ihm gefällt.

    • Reply
      Magi 21. April 2016 at 14:02

      Bisher habe ich tatsächlich noch keinen Kommentar gelesen, in dem jemand es tut und auch nie der Versuchung erlag es zu posten. Was ich total verstehe. Mich hatte die Community vor nun schon 10 Jahren ja auch sofort gehabt – auch wenn’s damals Foren waren und bei mir tatsächlich immer Makeup war. Ich wiederum kann das dennoch auf Nail Art durchaus übertragen und kann es daher absolut nachvollziehen, auch wenn es nicht so mein Ding ist.

      Es könnte natürlich sein, dass das Thema Nails aus Social Media deutlich anonymer ist. Von vielen „Stars“ kennt man ja nicht einmal das Gesicht. Dabei ist gerade dieses Personality oder „Star Kult“ total entflammt und der Content sehr personenbezogen. Vielleicht geht es daher so an mir vorbei.

      Respect für die 2. Hand, weil das ja mit der passiven zu gestalten ja echt eine Herausforderung ist…

  9. Reply
    Pacifique 21. April 2016 at 08:56

    Huhu,

    da fühl ich mich von dem Beitrag 100% angesprochen 😀

    Ich hab ja keinen Blog, aber meinen geliebten Instagram-Account….

    Zu meinem Nagellack-Werdegang:
    Schon mit 10, 11 hab ich Mamas Nagellack gemopst und los gepinselt – mit 12 hat sie aufgeben und mir den ersten eigenen Lack geschenkt – es war die große Liebe und sollte bis heute so bleiben.
    Mittlerweile ist es tatsächlich ein richtiges Hobby für mich geworden – mit dazugehöriger Sammelleidenschaft.
    Ich pinsel tatsächlich fast jeden Tag, mit kreativen Nailarts und Co – warum? Weil ich unglaublich Spaß daran habe! Manchmal wünschte ich mir sogar mehr Hände und Fingernägel 😀
    Schon sehr lange habe ich meine Werke abfotografiert, einfach für mich, es ist doch nun mal eine eher etwas vergängliche Kunst, so hat man wenigstens eine Erinnerung. Übrigens stand ich mit dem Hobby schon immer sehr allein da im Freundeskreis, ich kannte niemand, der dieses Hobby mit gleicher Leidenschaft teilte.
    Der Entschluss für Instagram kam mit dem neuen Smartphone und plötzlich hab ich viele andere Verrückte gefunden 😀
    Für mich immer noch die tollste Bereicherung, der Austausch mit anderen Nagellacktanten!

    Ich würde von mir selber sagen, dass ich auch nach vielen vielen Jahren nie perfekte Nailarts zaubere – aber das ist dann eben die Realität und macht mir nichts aus 🙂
    Und ja – tatsächlich laufe ich so jeden Tag rum – beide Hände sind somit so gestaltet, gleichermaßen mit Nailart verziert.

    Von dem Hype, der meiner Meinung nach immer noch anhält, neue Marken, Firmen etc sprießen weiterhin aus dem Boden, profitiere ich natürlich ungemein (mein Geldbeutel weniger haha).

    Ich glaube man wird noch eine lange Zeit bunte Nägel sehen 😉

    Danke für den Beitrag und viele liebe Grüße
    Pacifique

    • Reply
      Magi 21. April 2016 at 14:10

      Ich hab ja immer so das Gefühl, dass ALLE nagellackverrückt sind und es egtl. nicht so schwer sein könnte jmd zu finden, aber wenn ich drüber nachdenke: ich kenne auch kaum jemanden ^^ Ich glaube auch, das ist so bisschen altersabhängig. In meinem Freudeskreis sind auch schon viele Eltern oder haben ’nen Job, wo’s nicht passt – da ist Praxis und Interesse auf einem Minimum. Selbst einst begeisterte Lackiererinnen denken nun praktisch und steigen auf StripLac & Co. um…

      Ist nun natürlich schwierig mit dem Hype, wie man das definiert. Es sind ja auch andere Zeiten. Für mich ist etwas „Trend“ oder „Hype“, wenn es jenseits der Community für Begeisterung sorgt und auch im Laden zu kaufen ist, die Nachfrage groß genug ist, dass Massenmarken es umsetzen. Aber vielleicht ist das ja auch ein veralteter Ansatz bzw. zu streng für die heutige Dynamik, wo eine Marke durchaus absolut erfolgreich sein kann ohne im Einzelhandel oder jenseits des eigenen Shops erhältlich zu sein. Andererseits denke ich schon, dass (Online-)Magazine, Blogs und Blogzines weiterhin ein Indikator sind. Wenn also ein Trend / Hype nicht auf dieses stattfindet, ist es wirklich einer? Und damit meine ich im Falle von Nails keine Nagellack-Blogs sondern sowas wie ALLURE, INTO THE GLOSS, JOURNELLES etc. – also Content für die Frau, die beauty-interessiert ist, aber eben nicht in einer Nische forscht… Und da hab ich eben schon EWIG nix mit Nail Designs entdeckt. Höchstens eben eher praxisorientierte Entwicklungen wie Gel Nagellacke oder den neuesten CHANEL Lack ^^

      • Reply
        Pacifique 21. April 2016 at 14:33

        Ja viele verlieren irgendwann die Lust, sieht man auch hier an dem ein oder anderen Kommentar – bei mir ist es allerdings eine zu große Leidenschaft und das schon über 10 Jahre, von daher, hoffentlich bleibt die Freude noch ne ganze Zeit 😀

        Hm, ich lese ja auch so viele Beautyblogs – und ich muss sagen, dass mir da durchaus immer wieder das Thema Nagellack begegnet, mal mehr mit dem Thema Nailart, mal weniger…. ich meine nicht jeden Tag kommt DIE neue Nailarttechnik raus, schon gar nicht eine besonders alltagstaugliche oder leicht nachzumachende. Aber das Thema Nägel bleibt im Focus und so wird auch sicher wieder eines Tages ein toller Nailart-Hype aufploppen.
        Gerade ist ja immer noch der Sprühllack in aller Munde und die Gel-Lacke wie von Dir erwähnt schießen aus allen Löchern…

        Zu den vielen Lackverkäufen – logische Konsequenz des Überangebotes – es gibt immer was Neues, da muss man sich oft von alten Lacken (grade auch gehypten, LE-Lacken) einfach regelmäßig mal trennen… ist glaub bei Lippenstift und Co nicht anders 😀

  10. Reply
    K.ro 21. April 2016 at 09:20

    Ha, die erste große Frage stell ich mir auch immer wieder!
    Vielleicht bin ich deshalb nicht zum Nail Art Blogger geworden, gerade weil ich immer beide Hände machen möchte und das bei sehr feinen Mustern nicht so einfach ist.
    Ich hab schon oft Designs gemacht ohne sie fotografisch fest zu halten.

    Allgemein bin ich aber auch eher so eingestellt dass ich etwas fertig/komplett mache. Es kam bislang nur 2x vor dass ich ein AMU nur an einem Auge geschminkt und fotografiert habe. Klar ist es einfacher und geht schneller aber ich komm mir da dann vor als würd ich meine Leser ein bisschen veräppeln.
    Gesammelt wird bei mir auch, aktuell hab ich so ungefähr 400 Exemplare, allerdings ist jetzt Sense weil mein Regal voll ist. Ich müsste also erst mal aussortieren, was mir aber manchmal schon schwer fällt.

    LG
    K.ro

    • Reply
      Magi 21. April 2016 at 14:12

      Ja, das kommt mir bekannt vor ^^

      Ich muss ach gestehen, dass ich oft den selben Lack häufiger lackiere und dann viele im Regal noch unbenutzt sind, ich auch nie Lust auf sie habe und dennoch nicht BYE BYE sagen kann, weil es in der Flasche so schön aussieht XD

  11. Reply
    Talasia 21. April 2016 at 09:56

    Oh das Video kann ich erst später schauen, aber eine Meinung kann ich ja trotzdem schon mal da lassen. Ich denke vieles wird nur für Fotos gemacht und ich würde es ehrlich gesagt genau so machen, wenn ich es denn könnte ^^ WENN ich mal sowas wie ein Design auf meine Nägel pinsel, dann auch nur, wenn ich genug Zeit habe es auch noch zu fotografieren.
    Ähnlich ist es ja denke ich mit kreativen Makeups, da pinsel ich (und andere) ja auch vieles nur für den Blog, weils gerade toll zu einer Parade passt etc.
    Und ich bin froh, dass es so ist wie es ist =) denn so bekommen wir viele tolle Kunstwerke im Internet zu sehen und es macht einfach sehr viel Spaß das anzuschauen, egal ob nun nur für die Fotos oder nicht =)

    Ich freu mich schon drauf, später dann noch das Video dazu anzuschauen.

    • Reply
      Magi 21. April 2016 at 14:22

      Ich merke so nach einem Tag Abstand auch, dass mein Beitrag mehr den Sammler/Gestalter thematisiert als das Video, in dem es auch darum geht, was der Konsument (des Mediums) daraus macht. Also ob es nur angeschaut oder auch nachgemacht wird. Ich meine, selbst wenn Tutorials nie umgesetzt werden, finde ich es totaaaal spannend sie anzuschauen. Einfach nur um zu sehen, was da so passiert, was möglich ist und die Kreativität zu feiern.

      Dass es gut ist, wie es ist, finde ich auch bzw. würde ich mir tatsächlich noch mehr Mut wünschen und seitens der Besucher auch mehr Toleranz, wenn jemand etwas mal ausprobiert, das eben nicht nur ein Nude Makeup ist. Aber das ist vermutlich eher ein Problem von „Personality Bloggern“ als Themen Bloggern.

      Dennoch muss ich gestehen, dass mir der Gedanke, dass „die andere Hand nicht lackiert ist“ oder wie Conny oben schrieb, dass es Blogger gibt, die nur ein Auge schminken für Fotos, mich ein bisschen im Zusammenhang mit dem Post, als ich drüber nachdachte, doch etwas desillusioniert hat. Irgendwie fand ich den Gedanken, dass jemand das eben auch ohne Aufmerksamkeit zelebrieren würde, sehr schön. Dass Instagram & Co. nur eine Illusion von Authentizität ist, ist zwar im Hirn längst angekommen, gelangt aber irgendwie nur tröpfchenweise, wie hier, ins Herz. Klingt jetzt dramatischer, als es ist, aber ich habe gemerkt, dass es gerade solche Erkenntnisse sind, die langfristig Desinteresse bei mir aufkeimen lassen und von anderen Faktoren begünstigt werden. Also nie alleinstellend aber eben als Saat XD

  12. Reply
    Lizzy 21. April 2016 at 22:41

    Also ich denke nicht, dass der Trend zurückgeht. Eher ist es in deiner (und auch in meiner) Bubble, in der es weniger wird. Einfach weil man als Teenager mehr Zeit für aufwendige Designs hatte und sie dann auch ein paar Tage tragen konnte. Zur Schulzeit hatte ich auch immer auffällig lackierte Fingernägel. Wie bei so einigen, war es dann der erste Aushilfsjob, der mir einen Strich durch die Rechnung machte, weil der Lack nach wenigen Stunden Tippwear bekam. Dann lackierte ich nur noch im Sommer die Zehennägel. So ähnlich ist es jetzt auch geblieben, da man im typischen Bürojob ja auch nur Nude oder vielleicht noch klassisches Rot tragen kann. Also denke ich ist es bei vielen eher eine Altersfrage, wenn man nicht gerade in einer kreativen Branche, Beauty, Mode, Design etc arbeitet. Beim schminken ist das noch etwas anderes, es ist ja immer nur für einen Tag, ausgefallene AMUs sind am Wochenende weiter möglich. Bei einem aufwendigen Nailart überlegt man sich dann genau ob man sich für so kurze Tragezeit wirklich die Arbeit machen soll.

  13. Reply
    kunterdunkle 23. April 2016 at 15:41

    Oh, da freue ich mich auf das Video! [Noch keine Zeit gefunden, es zu schauen, leider]

    Guido Maria Kretschmar sagte mal bei Shopping Queen, dass Nagellackregale die neuen Schuhregale seien.
    Wenn ich mir so meine Umgebung anschaue: Frauen, die mich vor ein paar Jahren noch wegen meiner bestempelten Nägel belächelten, tragen nun selbst ständig Nagellack…
    In meiner Jugend [so lange ist es her, meine Güte, klingt das jetzt antik!] habe ich mit Nagellacken angefangen, ohne die Unterstützung des Internets – und war einfach irgendwann angenervt, dass die Lacke kaum halten wollten oder abfärbten. Also habe ich es ziemlich lange wieder sein gelassen.
    [Mit Lidschatten hatte ich ähnliche Erfahrungen – jedoch nie aufgegeben, hätte ich damals von Base gewusst, ich wäre das schickste Kindergruftileinchen der Stadt gewesen!]
    Irgendwie entflammte die Lackliebe dann mit dem Aufkommen der Beautyblogs erneut und ich habe mich auch wieder an die Nägel begeben – und möchte den Lack an mir auch nicht mehr missen.
    Es werden immer beide Hände „verschönert“/verschlimmert [Ansichtssache] und ich knippse nur eine Hand, weil ich mit der anderen meine Minikamera halten muss – so ohne „professionelles“ Equipment muss frau ja schauen, wo sie bleibt.
    Dafür ist es immer trve und ich zeige auf meinem Blog auch „failnails“, manchmal wird es eben nichts.
    Und manchmal gibt es nichts zu sehen, wenn ich keine Lust zum Fotografieren und Bloggen habe – kommt auch schon mal vor ^^

  14. Reply
    Lackverliebt 23. April 2016 at 19:31

    Ich mache Nailart „wirklich“ und auch auf beiden Händen…weil es mir einfach Spaß macht und mich entspannt. Und ich auch stolz auf schöne Ergebnisse bin 🙂

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