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„Here Comes the Sun“

UV-A Strahlen Know-How

Im Post über Sonnenschutzangaben im Make-Up wurde in den Kommentaren viel zu Sonnenschutz allgemein gefragt.

Das Interesse ist toll, denn Sonnenschaden macht ⅔ der Hautalterung aus – hauptsächlich durch UV-A Strahlung. Hier ein sehr kleines Know-How zu dieser Strahlungsart.

 

UV-A Strahlen dringen tiefer in die Haut ein

UV-A Strahlen (315-400nm) haben eine andere Wellenlänge als UV-B (280-315nm) Strahlen. Aus diesem Grund kann UV-A bis zur Dermis (Lederhaut) durchdringen und für u.a. Kollagenabbau (welches dann zu Hautalterung wie Falten führt) sorgen.
 

UV-A ist den ganzen Tag und das ganze Jahr über fast gleich stark

UV-B Strahlung unterscheidet sich zu UV-A Strahlung insofern, dass sie je nach

  • Jahreszeit (im Sommer am stärksten)
  • Höhe (z.B. in den Bergen am stärksten)
  • Tageszeit (mittags am stärksten)
  • Entfernung zum Äquator (je näher, desto stärker)

an Intensität gewinnt oder verliert. Bei UV-A gibt es nur im letzten Punkt starke Unterschiede – nämlich ist die UV-A Strahlung an den Polen am stärksten und am Äquator am schwächsten, somit genau andersherum.
Die restlichen Punkte bewirken wenig Unterschiede in der Intensität von UV-A Strahlen!

UV-A Strahlung verändert sich kaum im Laufe des Tages – sobald es hell ist, bekommt man fast die gleiche Dosis an UV-A Strahlung wie zur Mittagszeit.
Das gleiche gilt für die Jahreszeiten – Es macht keinen Sinn, für die Winterzeit einen niedrigeren SPF zu wählen, da die UV-A Strahlung das ganze Jahr über weder viel ab- noch zunimmt!

Das heißt, wenn man nur morgens in der Dämmerung zur Arbeit geht und abends in der Dämmerung wieder nach Hause kommt, dann braucht man ungefähr den gleichen Sonnenschutz wie für diese Zeitspanne zur Mittagszeit! Ich empfehle auch die verlinkten Diagramme im Abschnitt “UV exposure vs. season, time of day and latitude”.
 

UVA im Laufe des TagesUV-A Strahlung verändert sich kaum im Laufe des Tages:
Da Agata kein Geometriedreieck zu Hause hatte, sind Winkel falsch und Linien zu lang/kurz.
Bitte beachtet das Original!  

 

Glas und Wolken machen UV-A nicht viel aus

UV-A kann komplett durch Glas dringen (im Gegensatz zu UV-B) und zu einem Anteil durch Wolken. Das heißt, eine wolkige Wettervorhersage ist nicht als zusätzlicher Sonnenschutz anzusehen.
Interessant ist hier, dass man somit auch Sonnenschutz tragen sollte, wenn man das Haus nicht verlässt und z.B. nur zu Hause an einem Fenster sitzt.
 

UV-A Filter sind nicht gleich UV-A Filter

Titandioxid (ein mechanischer Sonnenschutzfilter) schützt vor kurzwelligen UV-A Strahlen, aber nicht vor langwelligen UV-A Strahlen. Aus diesem Grund wird Titandioxid oft mit Zinkoxid kombiniert, welches beide Wellenlängen von UV-A abdeckt.
Diese Problematik existiert auch bei chemischen Filtern.
 

Der SPF sagt erstmal nur etwas über den UV-B Schutz aus!

Die Colipa (zuständig für u.a. kosmetische Verordnungen in Europa) fordert ab 2009, dass der UV-A Schutz mindestens ein Drittel des ausgeschriebenen SPF sein soll. Diese Regelung wurde letztes Jahr auch in den Staaten von der FDA (soetwas wie die Colipa, nur in Amerika) übernommen. Wenn dieses der Fall ist, darf das UV-A Zeichen benutzt werden.

Verlässlicher sind genauere Werteangaben, beispielsweise gibt „PPD“ den exakten Wert vom UV-A Schutz an.

  • PA+ steht für einen Faktor zwischen 2 und 4,
  • PA++ steht für einen Faktor zwischen 4 und 8,
  • PA+++ steht für einen Faktor über 8.

Es gibt jedoch Produkte, bei denen man sich wundert, ob diese Empfehlung tatsächlich eingehalten wird – wie am Beispiel der Garnier BB Cream, welche nur Octinoxate als Sonnenfilter hat und in Amerika deswegen nachträglich durch das Hinzufügen von Titandioxid umformuliert wurde.

UVA Markierung

PPD 10 bedeutet, dass hier ein SPF 10 für UV-A Strahlung vorhanden ist und somit 90% der UV-A Strahlen absorbiert oder reflektiert werden.  

 


 

Ich habe letztens die Frage gelesen, ob man mit Retinol oder chemischem Peeling im Sommer Pause machen soll, da diese lichtsensibel machen und man Sommer mit einem höherem UV-Index assoziiert. Diese Bedenken sind jedoch nur für UV-B Strahlen zutreffend!

Es wird sogar empfohlen, im Sommer mit Retinol anzufangen, da dort die Luftfeuchtigkeit die Nebenwirkungen wie z.B. Trockenheit erträglicher macht.

Gibt es einige von Euch, welche trotzdem im Sommer einen höheren SPF benutzen und aus welchen Gründen macht Ihr das? … oder gehört Ihr sogar zu denjenigen, welche im Sommer einen kleineren SPF tragen, um durch UV-B mehr Vitamin D zu bilden?

 

 

Sunscreen Altert – why you need sunscreen in winter!
True or False? You Don’t Need to Use Sunscreen in Winter
Short- and long-wave UV light (UVB and UVA) induce similar mutations in human skin cells.
On Cloudy Days, Are UV Rays Stronger?

 

VG

Ich verteidige gerne in Verruf geratene INCI (ob von der Werbeindustrie auferlegt oder durch Gruppendynamik entstanden), sehe ungern Trademarks von altbekannten Wirkstoffen ("Pro-Retinol") und liebe das Thema Irritation!

162 Kommentare
  1. Reply
    sterndli98 1. März 2013 at 19:37

    Ich brauch das ganze Jahr über den gleichen Lichtschutzfaktor.

  2. Reply
    Blume 1. März 2013 at 20:06

    Sehr interassenter Artikel, danke. Vieles wusste ich noch nicht.
    Wenn jetzt auf dem Produkt kein expliziter UV-A Schutz angegeben ist, dann kann ich davon ausgehen, dass in diesem Produkt nur ein Drittel enthalten ist, habe ich das richtig verstanden?

    • Reply
      Agata 1. März 2013 at 23:44

      Oben fehlt ein „mindestens“ meinerseits, entschuldigung.
      Man kann davon ausgehen, dass in jedem Sonnenschutz in der EU mindestens ein Drittel davon der UV-A Wert ist. Wirklich sicher ist es nur mit dem UVA Siegel.

      • Reply
        Blume 2. März 2013 at 21:58

        Ah ok, danke. Dann werde ich in Zukunft auch auf das UV-A Siegel achten. =)

        • KIKI 4. Mai 2013 at 20:00

          Wie hoch sollte der UVA-Schutz denn sein bzw. wie hoch muss ich denn SPF wählen damit der Drittel davon als UVA Schutz ausreicht?

          P.S: Ich fühl mich schon schlecht weil ich soviel frage aber mir wird immer bewusster (Wenn ich deine Artikel und die Kommentare lese) wie wichtig Sonnenschutz ist und das man auch auf die „chemische“ Wirkung von Produkten und deren Wirken untereinander achten muss ;-).

        • Agata 4. Mai 2013 at 20:33

          Puh, „ausreichend“ ist schwer zu beantworten – jeder auch noch so kleine Schutz ist natürlich ein Erfolg. Mit einem SPF von 10 blockt man schon 90% der Strahlung und wenn die Sonnencreme tatsächlich nur ein Drittel absorbiert/reflektiert (meistens ist es aber tatsächlich mehr!), dann ist dem ein SPF 30 entsprechend.

  3. Reply
    Claudia 1. März 2013 at 20:11

    Toller Bericht – ich habe einiges gelernt, vielen Dank! Ich verwende generell nur Tagescreme mit Lichtschutzfaktor. Im Winter lege ich nur zusätzlichen Sonnenschutz auf, wenn ich in die Berge gehe bzw. Skifahren bin. Im Sommer creme ich mich immer zusätzlich mit einem Sonnenschutz ein.

  4. Reply
    nele 1. März 2013 at 20:23

    Wieder mal sehr interessant…über sonnenschutz mache ich mir viel zu wenig gedanken…nicht gut :(
    süße grüße

  5. Reply
    Claudia 1. März 2013 at 20:26

    Ich verwende meist die Sun Protection Liquid Foundation von Shiseido mit SPF 30 oder mit SPF 42 (aus den USA). Da ich damit nicht gerade sparsam umgehe, glaube ich, dass ich so gut geschützt bin. Ansonsten verwende ich auch Sonnenschutz von Avene mit SPF 30 oder 50.

    So viele neue Infos wieder… Du wirfst alles durcheinander, was ich zu wissen geglaubt habe – und ich find`s toll :)!!!

  6. Reply
    Stella 1. März 2013 at 20:36

    Danke für den Artikel, das hab ich so vorher noch nicht gewusst. Wüsstest du eine Tagescreme aus dem Drogeriebereich die einen empfehlenswerten UV-A Schutz hat?

    • Reply
      Agata 1. März 2013 at 23:42

      Falls Du mit „empfehlenswert“ überdurchschnittlich gut meinst, dann muss ich zugeben, habe ich nie darauf geachtet. Die dm Sundance Sachen tragen jedoch allesamt das UVA Siegel.

      • Reply
        Stella 6. März 2013 at 21:59

        Vielen Dank, die werde ich ir mal anschauen :)

  7. Reply
    Rosa 1. März 2013 at 20:43

    Ich hab schon mal beim Auto fahren einen Sonnenbrand bekommen und das war kein Cabrio! Seit dem weiß ich wie fies Sonnenstrahlen durch Glas durchdringen können. Dann stand ich mal mit ner Freundin einen halben Tag lang an einem Flohmarktstand, weil wir unseren Krempel loswerden wollten und obwohl das Wetter bewölkt war hatte ich Abends einen leichten Sonnenbrand im Gesicht :((
    Leider bin ich was Sonnenschutz im Winter betrifft sehr nachlässig, mir ist klar, dass man auch im Winter einen Schutz braucht, aber ich bin selten draussen und wenn, dann denke ich, ich brauche die Sonne wegen Vitamin D und für mein allg. Wohlbefinden ;) Im Sommer nehme ich fürs Gesicht ‚La Roche-Posay Anthelios XL SPF50+‘ und auch für den Körper einen hohen SPF von mind. 30. Ich verwende ganz bewusst einen hohen Sonnenschutz, da ich sonst Pigmentflecken im Gesicht bekomme. Deswegen sonne ich mein Gesicht grundsätzlich nicht, trage am Strand einen Hut oder lege mich in den Schatten, ich muss nicht wie son Brathühnchen aussehen. Eine leichte Bräune reicht mir und die bekomme ich auch im Schatten oder ich sonne mich erst nach 15 Uhr.

    • Reply
      Agata 1. März 2013 at 23:32

      Für Sonnenbrand ist UV-B zuständig, welches nicht durch Glas dringt – aber UV-A sorgt sofort für „Bräune“, weshalb es auch in Sonnenstudios benutzt wird. Wahrscheinlich hast Du dieses erlebt :)

      Im Winter bildet man wegen dem Breitengrad gar kein bis kaum Vitamin D, man ist hier fast auf Nahrungsergänzungsmittel angewiesen. Deshalb habe ich im Winter weniger Skrupel, Sonnenschutz zu tragen, als im Sommer, wo Vitamin D tatsächlich ein Thema ist.

      Neigung zu Pigmentflecken ist natürlich eine gute Kontrolle ;)

  8. Reply
    Haruka 1. März 2013 at 20:54

    Uffz.. und wo bekomme ich nun diese UVA Cremes her?? Das heisst ja, die Suche nach ner Sonnencreme geht wieder von vorne los..

    Vielen Dank für die Aufklärung!!

  9. Reply
    Beautybaerchi 1. März 2013 at 21:05

    Oh wieder was gelernt. Dank deinen Beiträgen im Forum benutze ich seit geraumer Zeit eine Feuchtigkeitscreme mit LSF 15. Ich muss gestehen für den Sommer habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. Eigentlich möchte ich was mit LSF 20-30 weiß aber noch nicht genau was ;). Kannst du denn eine Creme empfehlen die es in Deutschland gibt, die auch einen guten UVA Filter hat? Ich kenn mich da selbst leider nicht so aus :-(. Im Blick habe ich im Moment die Avene Hyndrance Optimale Legere, aber ich bin mir noch nicht sicher ob es wirklich die wird.

    • Reply
      Agata 1. März 2013 at 23:29

      Jau, die hat Tinosorb-S (was ich immer sehr gut finde), jedoch wenig Antioxidantien.

  10. Reply
    PTJ 1. März 2013 at 21:19

    Ich trage im Sommer, sowie im Winter den gleichen LSF. Es ist bei mir 50. Ist vielleicht bisschen übertrieben…

    Macht es eigentlich einen großen Unterschied (im Bezug auf den Schutz), ob man jetzt Sonnencreme extra für das Gesicht verwendet oder ob man auch die nehmen kann, die man sonst für den Körper verwendet?

    Das frage ich mich irgendwie, da die Dosierung auch nicht so stimmen kann, wenn die Viskosität unterschiedlich ist? Denn man könnte ja mit einer sehr winzigen Menge an Sonnenmilch (für Körper) das ganze Gesicht eincremen, da es ja so dünnflüssig ist.

    • Reply
      Agata 1. März 2013 at 23:25

      Nein, die Dosierungsanleitungen bleiben identisch, egal ob Gesichts- oder Körperprodukt und welche Konsistenz gegeben ist. Gibt bestimmte Fingerregel je Körperbereich :)

  11. Reply
    Wiegeliese 1. März 2013 at 21:35

    Hier fragen jetzt viele nach Cremes mit gutem UVA-Schutz. Meistens steht es auf der Verpackung, aber nicht im Internet.
    Vielleicht schauen wir alle mal auf unsere Sonnencreme, dann bekommen wir hier eine Sammlung, die allen hilft?
    Ich mache den Anfang:
    Meine Bioderma Photoderm AKN Mat hat SPF 30 (Colipa) und UVA 13 (Methode PPD „in vivo“, was auch immer das ist).
    Viele Grüße!

    • Reply
      Agata 1. März 2013 at 23:24

      Weshalb es teils noch schlechte UVA-Markierungen gibt hängt damit zusammen, dass es noch keine einheitliche Testmethode für UVA gibt. PPD in vivo deutet somit nur an, wie diese gemessen wurde.

  12. Reply
    JaZZtheRoyalty 1. März 2013 at 21:40

    Mich würde ebenfalls interessieren was es alles für empfehlenswerte Cremes mit ausreichend Schutz gibt. Die klassische, weisselnde Sonnencreme verursacht bei mir Pickel un fühlt sich einfach eklig auf der Haut an -.-

    • Reply
      Agata 1. März 2013 at 23:23

      Das „weißeln“ kommt meistens von Titandioxid, welches ebenfalls in Foundation und Puder das weiße Pigment ist. Das umgeht man entweder mit Nano-Titandioxid oder durch chemische Filter :)

      Reiner Zinkoxid Sonnenschutz wird gerne empfohlen bei Haut, welche bei Sonnenschutz oft zu Pickeln neigt, da Zink gleichzeitig entzündungshemmend ist und es weißelt ebenfalls weniger.

      • Reply
        KIKI 4. Mai 2013 at 20:57

        Könntest du eine Creme empfehlen welche auf Zinkoxid basiert und gleichzeigt auch das UVA Siegel besitzt und fettige Haut nicht überforder? :-)
        LG KIKI

  13. Reply
    Muriele 1. März 2013 at 21:47

    Oh und würdest du eine bestimmte Pflege mit Spf empfehlen? hatte mir überlegt bald mit der Avende Hydrance optimale uv anzufangen…
    Lg

    • Reply
      Agata 1. März 2013 at 23:20

      Die dm Sundance Sachen mit Tinosorb-S (Bis-Ethylhexyloxyphenol Methoxyphenyl Triazine), möglichst Grüntee (Camelia Sinensis Leaf Extract) und Alcohol nicht in den ersten Inci-Stellen.
      Falls Euer dm noch das alte Sundance Sortiment hat: Möglichst zugreifen, diese sind teils besser formuliert als die neuen Sachen. Sonnenschutz hält mindestens 9 Monate.

  14. Reply
    Gwen 1. März 2013 at 21:52

    Woah Agata, ich muss sagen ich finde deine Artikel wirklich toll, weil immer recht viel dabei ist was ich so nicht wusste. Ich warte sogar immer schon drauf dass es was Neues von dir gibt!

    Beim Sonnenschutz nehm ich ihm Sommer meistens LSF 50. Ich dachte bisher immer dass es im Sommer wichtig ist möglichst lang über den Tag gesehen geschützt zu sein, daher hab ich so einen hohen Schutzfaktor zur maximalen Verlängerung der Eigenschutzzeit der Haut verwendet. Im Winter dann meistens nur LSF 15-20, aber da keine extra Sonnencreme sondern auch einfach oft nur Foundation mit Lichtschutz. Im Sommer hatte ich jetzt auch fürs Gesicht so einen Sonnenschutzpuder von Lancaster. Bringt sowas überhaupt was?

    Ich muss sagen in deinem aktuellen Artikel sind so viele Sachen die mir so nicht bewusst waren mit den UVA Strahlen. Da frag ich mich doch gerade auf welchen Cremes ne extra UVA Angabe steht und welche Cremes es mit gescheitem LSF und am besten noch AOX gibt…
    In der Drogerie scheint mir gibt es in Cremes oft maximal LSF 15, aber meistens ist dann von AOX keine Spur.

    Sind eigentlich nur Titandioxid und Zinkoxid geeignet gegen UVA Strahlen oder noch andere Filter? Weil ich aktuell die Filter gar nicht nach gut/ungut einschätzen kann.

    Ich glaube das Thema Sonnenschutz ist zur Aufklärung noch sehr ergiebig ;-)

    LG Gwen

    • Reply
      Agata 1. März 2013 at 23:18

      Nein, Puder kann nie so dosiert werden, dass ein gescheiter Sonnenschutzfaktor erreicht wird. In den USA wurden auch speziell neue Regelungen für Puder eingeführt.
      Der gekennzeichnete SPF in Pudern ist bedeutungslos :(

      Jau, die beliebtesten UV-A Filter sind zusätzlich Avobenzone (jedoch sehr unstabil) und die Tinosorb Familie (stabil und stabilisiert auch Avobenzone, wenn dieses mit in der Formulierung ist).

      • Reply
        Gwen 3. März 2013 at 14:35

        Ich dachte mir irgendwie schon dass das mit dem Puder ein Schwindel ist :-(

  15. Reply
    Tina 1. März 2013 at 22:19

    Ich benutze im Grunde den gleichen Sonnenschutz im Sommer wie im Winter. Nur wenn ich am Strand liege benutze ich einen höheren Schutz.

    Ich bin noch immer auf der Suche nach einem guten Ganzjahressonnenschutz (also eine Creme die man ergänzungsweise zu Primer und Foundation benutzen kann). Du hattest ja im vorigen Post über Dr. Grandel geschrieben – hier schwer zu bekommen, sonst super interessant (wie lange reichen die 50 ml?) – hast Du andere Tipps?

    • Reply
      Agata 1. März 2013 at 23:14

      Die Flasche war unglaublich schnell leer bei mir – maximal 3 Monate. Die Dosierungsanleitung mit der Pipettenflasche war so praktisch, dass ich das auch immer durchgezogen habe :p

      Die Apothekenmarken haben sehr nette Feuchtigkeitspflegen mit SPF.

      • Reply
        Tina 2. März 2013 at 09:16

        Ok, dann werde ich mal durchstöbern. Habe gerade „Inventur“ in meinem Badezimmer gemacht und massenweise Luxusproben von Gesichtscremes gefunden – aber fast alle ohne jeglichen SPF… Seltsam, vor allem wenn so viele „Anti-Aging“ seien wollen, aber gänzlich ohne SPF daher kommen…

        • Gwen 3. März 2013 at 21:25

          Ja das hat mich auch gewundert als ich mir in der Drogerie so das Gesichtspflege Regal anschaute…. Da scheint mir auch dass die Apothekenpflege einiges mehr drauf hat. Erstaunlicherweise. Meint hab mir früher nie Gedanken um die Apothekenpflege gemacht…aber jetzt seh ich einen Sinn drin

  16. Reply
    Isa 1. März 2013 at 22:44

    Ich bin immer wieder erstaunt wie gut du dich mit den Inhaltsstoffen auskennst :) sehr informativ, dankesehr

  17. Reply
    nada 1. März 2013 at 22:54

    diser artikel ist besonder gut und wichtig!
    ich benütze immer – zu jder jahreszeit – einen 50er – achte dabei darauf, dass ich davor nur ein serum creme, weil sich anscheinend der sonnenschutz sonst nicht „entwickeln“ kann!?
    ich habe auch gehört / gelesen, dass ein mechanischer sonnenfilter nicht wirken kann, wenn man etwas (makeup, puder etc.)darüber gibt… weißt du, ob das so ist? grundsätzlich würde ich zeitweise gerne auf chemische filter verzichten, aber wenn ich über den mineralischen nicht einmal rouge geben kann… hm

    • Reply
      Agata 1. März 2013 at 23:12

      Bei mechanischem Sonnenschutz spielt minimal die Auftragsrichtung eine Rolle, damit das Licht besser reflektiert wird – er funktioniert aber auch diffus, wenn etwas anderes drüber aufgetragen wird.

      Chemische Filter müssen von den Zellen absorbiert werden – solange man unter dem Sonnenschutz keine Pflege mit schwerer Konsistenz (sprich: okklusive Inhaltsstoffe) antrocknen lässt, ist das egal. Es wird nur nicht empfohlen, da man dann gerne dazu tendiert, unterzudosieren.

  18. Reply
    Moppi 1. März 2013 at 23:06

    Sehr interessant, vieles wusste ich noch nicht, z.B. dass die UV-A Stärke Sommer wie Winter gleich ist.

  19. Reply
    Paphiopedilum 2. März 2013 at 02:20

    Juhu, für irgendwas muß es ja gut sein, daß ich – zu Jedermanns totalem Unverständnis und bisweilen auch Entsetzen – die Finsternis lieber mag, und sie suche, während ich die Helligkeit meide und mitunter auch „aussperre“!!! Meine Oma tat das ebenfalls, und der ihr Teint bzw. ihr Falten- und Altersfleckenaufkommen trieb u.a. sowohl meiner Mutter als auch meiner Tante immer vor Neid die Tränen in die Augen. Selbst als meine Oma schon weit über 90 war; Mutter und Tante waren bzw. sind ca. 35 Jahre jünger als sie… Sie sah insgesamt natürlich trotzdem älter aus als die beiden, aber sie hatte eindeutig weniger Falten und Altersflecken. Trotz der 35 Jahre. Ich sehne mich beispielsweise auch, etwa aus ästhetischen Gründen, überhaupt nicht nach einem gebräunten Teint. Im Gegenteil, ich finde Blässe schön, also für mich und an mir jedenfalls. Abgesehen davon ist bei mir auch echt häufig je Sonne desto Rollo zu. Allerdings muß ich gestehen, explizit Sonnenschutz auftragen tu ich tatsächlich nur, wenn ich andernfalls Gefahr laufe einen Sonnenbrand zu kriegen. Abgesehen davon hab ich als Sonnenschutz nur den in meiner Gesichtscreme.

    • Reply
      Agata 2. März 2013 at 14:46

      Jau, das mit der Dunkelheit meintest Du!

      Mir steht ein wenig Bräune, jedoch bin ich mir beim Anblick jedes mal bewusst, dass das eine Abwehrreaktion des Körpers gegen Sonnenschaden ist und er sich davor mit dunkler Pigmentierung schützen will.
      Ich will es fast nicht zugeben, aber starke Bräune macht in meinen Augen dann schon fast einen „kranken“ Eindruck, wobei es andere mit „viel in der Natur“ assoziieren :(

      • Reply
        Melli 3. März 2013 at 13:26

        Apropos Bräune und Blässe, ich bin auch eher ein Bleichgesicht und dank meiner Neigung zu Sonnenbrand spachtele ich mich im Sommer auch immer brav mit Sonnenschutz ein – allerdings finde ich eine leichte Bräune sehr ansprechend und gerade bei kurzer Beinbekleidung irgendwie hübscher. Eine Alternative zum UV-Strahlen Braun wären ja Selbstbräuner die es wie Sonnenschutzmittel in diversen Varianten und Qualitätsabstufungen gibt. Bisher habe ich mich nicht recht rangetraut, weil ich einfach bedenken davor habe 2 Wochen lang mit fleckigen Beinen rumzulaufen.

        Habt ihr damit Erfahrungen? Vielleicht wäre das auch eine Idee für einen ausführlicheren Post, ich könnte mir vorstellen, dass es anderen Mädels auch so geht. Und falls man probieren möchte, dann wäre jetzt wohl die richtige Zeit dafür, es ist noch kalt genug um Fehlversuche unter einer Jeans zu verstecken :)

        Grüße
        Melli

  20. Reply
    Mel van Rolt 2. März 2013 at 09:21

    Sehr interessant! Also heißt das, dass mein SPF 30 einen UV-A-Schutz von 10 hat? Ich habe angefangen den 30iger zu nutzen und wenn ich einen Sonnenschutz mit Faktor 50 finde, der für sensible Gesichtshaut geeignet ist, werde ich im Sommer auf jeden Fall SPF 50 tragen und im Winter dann 30.

    • Reply
      Agata 2. März 2013 at 14:40

      Mindestens einen UV-A Schutz von SPF 10 haben sollte, ja.

      Davor gab es eine andere Regelung, welche mindestens einen 90% UV-A Strahlenschutz haben sollte. Das heißt, falls deine Sonnencreme älter als 4 Jahre ist, dann ist es auch mindestens SPF 10 :p

  21. Reply
    HaarDerBerenice 2. März 2013 at 10:13

    Liebe Agata,
    ich hab mir diesen Sonnenschutz zugelegt. Fühlt sich toll auf der Haut an aber schützt der auch so wie er schützen soll?
    http://thisbeauty.forumfree.it/?t=61424130

    INCI:
    Water (Aqua)
    Coco-Caprylate,
    Ethylhexyl Methoxycinnamate,
    Diisopropyl Sebacate,
    Diethylamino HyoroxybenzoylHexyl Benzoate,
    Glycerin,
    Methylene Bis-Benzotriazolyl Tetramethylbutylphenol,
    Polyamide-5,
    Ethylhexyl Triazone,
    Sodium Stearoyl Glutamate,
    Sodium Polyacrylate,
    Fragrance (Parfum),
    Hyprogenated Dimer Dilinoleyl/Dimethylcarbonate Copolymer,
    Prunus Armeniaca (Apricot) Kernel Oil,
    Heliahthus Annuus (Sunflower) Seed Oil,
    Plumeria Alba Flower Extract,
    Morinda Citrifolia Extract,
    Bixa Orellana Seed Extract,
    Orobanche Rapum Extract,
    Decyl Glucoside,
    Hydrogenated Vegetable Oil,
    Xanthan Gum,
    Yeast Amino Acids,
    Biosaccharide Gum-4,
    Acetyl Hexapeptide-1,
    C20-22 Alkyl Phosphate,
    C20-22 Alcohols,
    Phenoxyethanol,
    Caprylyl Glycol,
    Tricalcium Phosphate,
    Caprylic/Capric Triglyceride,
    Chlorphenesin,
    Tetrasodium Glutamate Diacetate,
    Butylene Glycol ,
    Propylene Glycol,
    Citric Acid,
    Bht,
    1,2-Hexanediol,
    Tropolone,
    Potassium Sorbate,
    Sodium Hydroxide,
    Sodium Metabisulfite,
    Tocopherol,
    Sodium Benzoate,
    Dextran.

    Liebe Grüße
    HaarDerBerenice

    • Reply
      Agata 2. März 2013 at 14:38

      Enthält Octinoxate (UVB und ein kleiner UVA Teil), Tinosorb-M (UVA/UVB), Uvinul A (UVA) und ein UVB Uvinul.
      Das heißt, UVA ist gut abgedeckt, der genaue Wert ist jedoch trotzdem nur mit prozentuellen Angaben (wie sie in den USA deklariert sein müssen) bestimmbar.

      • Reply
        HaarDerBerenice 2. März 2013 at 17:50

        Super, herzlichen Dank! :)

  22. Reply
    Julia 2. März 2013 at 11:55

    „PA++ steht für einen Faktor über 8“

    Du meinst sicher PA+++ ;) Übrigens gibt es in Japan ab diesem Jahr erstmals PA++++. Da werde ich bald mal einen kleinen Test durchführen müssen, auch wenn meine Haut gern mal zickt bei zu hohen Zahlen, vor allem durch chemische Filter.

    Ich trage zu jeder Jahreszeit Sonnenschutz (nicht in der Tagescreme, nicht im Make-up, sondern als Sonnencreme oder -gel), aber nur, wenn ich das Haus verlasse. Zuhause haben wir angeblich spezielle Beschichtung an den Fenstern, aber selbst wenn nicht braucht meine Haut auch einfach mal eine Pause.
    Beim Sonnenschutz achte ich vor allem auf Verträglichkeit und ziehe physikalische Filter vor, auch wenn die stark weißeln – an mir fällt das nicht so auf und ich trage eh Make-up drüber. Manchmal mische ich noch extra was in die Foundation, um sie heller zu machen.

    • Reply
      Agata 2. März 2013 at 14:28

      Jau, da steht zwei mal PA++, danke :)

      Es gibt (recht teure) Fenster, welche UV-B durchdringen lassen und in Vitamin D Kreisen recht beliebt sind – vielleicht meinst Du diese?

      • Reply
        Julia 2. März 2013 at 17:56

        Kann sein, aber ich habe das Haus nicht gebaut. ^^;

  23. Reply
    zaunfink 2. März 2013 at 13:05

    Ich LIEBE deine Posts! So informativ und Fragen beantwortend und waaaaah!

    Jetzt muss ich nur noch darauf warten, dass ich genug Geld habe, um entsprechend zu upgraden :D Bis dahin müssen die Drogeriesachen in Sachen Lichtschutz reichen.

    Was mir gerade einfällt, wie ist das eigentlich mit nicht-Gesicht? Gibt’s eigentlich auch Bodylotions mit SPF?

    Liebe Grüße
    zaunfink

    • Reply
      Agata 2. März 2013 at 14:26

      Im Zweifel immer die normalen Sonnencremes – Feuchtigkeitscremes mit SPF unterscheiden sich kaum zu normalen Sonnencremes.
      Finde es ebenfalls schon schwer, Handcreme mit SPF zu finden (wie Clarins, TBS).

      • Reply
        Gwen 3. März 2013 at 21:30

        Hat mich auch erstaunt dass es da so wenige gibt, da gibst aber auch wieder einige in der Apotheke…

      • Reply
        Julia 2. März 2013 at 17:58

        Von Nivea gibt es eine Handcreme mit UV-Schutz, aber im Sommer nutze ich einfach einen leichten Sonnenschutz in Gelform auf den gesamten Armen oder dem Teil, der nicht von Kleidung bedeckt ist. (Im Winter trocknet das Gel zu sehr aus und ich trage eh Handschuhe.)

        • Agata 3. März 2013 at 00:21

          Jup, ich hätte erwähnen sollen, dass ich Handcremes ohne Glyzerin benutze. Ja, die Auswahl ist dann größer :)

  24. Reply
    Nadi 2. März 2013 at 14:37

    wieder einiges gelernt. ich habe schon überlegt, ob ich mir Deine Posts alle mal gesammelt ausdrucke, zum immer wieder nachlesen!

    ich finde täglichen Sonnenschutz zugegebener Maßen schwierig, zumindest wenn er nicht in der täglichen Pflege sowieso schon mit drin ist (in meiner derzeitigen Feuchtigkeitspflege von origins ist er das leider nicht, aber in meinen BB Cremes – die wiederum aber sicherlich nicht dick genug aufgetragen sind, um volle Wirkung zu entfalten.

    ich habe noch nicht so gut verstanden, in welcher Reihenfolge ich normale Feuchtigkeitspflege und separaten Sonnenschutz auftragen darf/muss, damit diese sich nicht gegenseitig stören. Sonnenschutz zuerst und dann eintrocknen lassen oder genau anders herum?

    • Reply
      Agata 2. März 2013 at 14:51

      Es gibt zwei „Schulen“.
      Die eine meint, dass man Sonnenschutz möglichst als erste Schicht auftragen sollte, damit die Zellen die Filter besser absorbieren können. Das gilt jedoch sichtlich nur für chemische Filter. Die andere Schule meint, dass Sonnenschutz der letzte Schritt vor Foundation sein sollte, da dem Absorbieren nichts im Wege steht, wenn die ersten Pflegeschichten noch nicht angetrocknet sind und alles „vermischt“ ist und keine Filmbildner später beim Hauteindringen der Filter stören.

      Das heißt, sobald Du alles ohne Wartezeiten aufträgst, macht die Reihenfolge kaum einen Unterschied – bei mineralischen Filtern ist es sogar besser, wenn sie möglichst zu der letzten Schicht gehören. Die erste Schule hat nur den Vorteil, dass man da nicht dazu neigt, unterzudosieren :p

      • Reply
        Nadi 4. März 2013 at 07:29

        vielen Dank für die Antwort, dann werde ich mal versuchen, das so umzusetzen!

  25. Reply
    Chrissi 2. März 2013 at 16:08

    Liebe Agata,

    ich muss mich hier mal bei Dir bedanken und ein RIESEN Kompliment aussprechen.

    Durch deine Posts hier hab ich soviel (dazu)gelernt, also „Alles was ich schon immer über Pflege wissen wollte“ sozusagen und kann mir auch noch sicher sein, dass dies aus neutralem Munde stammt ohne irgendein Sponsoring eines Kosmetikherstellers dahinter.

    Ich bookmarke JEDEN deiner Posts und freu mich schon auf den nächsten, der bei mir garantiert auch wieder einen AHA-Effekt auslösen wird.

    • Reply
      Agata 2. März 2013 at 16:43

      Meine Mutter sponsort mich manchmal mit dm-Gutscheinkarten ;)

  26. Reply
    Melli 2. März 2013 at 17:34

    Ist ja soweit alles schön und gut, aber woran erkenne ich denn jetzt, ob meine Creme / Foundation / whatever UV-A gut filtert oder nicht, gesetzt es steht nicht drauf. Welche Inhaltsstoffe geben mir quasi einen halbwegs verlässlichen Hinweis. Und hast du auf die schneller irgendeinen Tipp parat, welches Produkt ich mir als Ganzjahresergänzung mal ansehen könnte, wenn ich nicht meine komplette Tagespflege/Make-up umstellen möchte?

    Grüße
    Melli

    • Reply
      Agata 3. März 2013 at 00:37

      Die Filter werden in den ersteren Inci Stellen gelistet, da sie prozentual viel Produkt einnehmen. Diese kann man dann leicht nachschlagen, ob sie einen guten UVA Schutz bieten. Das heißt, wenn man sich die Inci Namen von Avobenzone (Inci: Butyl Methoxydibenzoylmethane), Tinosorb S (bis-ethylhexyloxyphenol methoxyphenyl triazine), Tinosorb M (methylene bis-benzotriazolyl tetramethylbutylphenol), Zinkoxid und anderen oft auftretenden UV-A Filtern (die von BASF und L’Oreal) merkt, dann ist man einen Schritt weiter.
      Da dieses einem aber ohne die genauen Prozente nicht viel bringt (ab 2% Tinosorb-S blockt man 90% der UVA Strahlen, bei Tinosorb M braucht man 3,3%, bei Zinkoxid 14,6%, Avobenzone braucht 2,9% et cetera – alles nachschlagbar), kann man darauf vertrauen, dass der UV-A Schutz mindestens ein Drittel des SPF betragen sollte.

      UV-Primer (MAC, Paul&Joe) und UV Seren (Grandel, Supergoop) wären eine Lösung.

      • Reply
        Gwen 3. März 2013 at 23:26

        UV Primer meint bei MAC den Skinenhancer stimmts? Hab gesehen da gibts auch noch was mit SPF 50, ist das auch empfehlenswert?

        • Agata 3. März 2013 at 23:48

          Da gibt es verschiedene Formulierungen, bei denen ich nicht durchblicke – es ist mit unstabilisiertem Avobenone (schlecht) und Antioxidantien (toll) und eins ist mit Zinkoxid (toll) und ohne Antioxidantien.
          Der Skinenhancer ist halt freaking nett formuliert.

      • Reply
        Melli 3. März 2013 at 12:20

        Super, vielen Dank! Ich haber gerade beim Recherchieren noch eine sehr übersichtlich Zusammenstellung von UV-Filtern gefunden, leider auf Englisch aber vielleicht kann der ein oder andere ja trotzdem etwas damit anfangen.
        http://www.skinacea.com/sunscreen/uv-filters-chart.html#.UTMwuzfzd_A

  27. Reply
    BeautyHexe 2. März 2013 at 23:53

    Hallo Agat, wirklich mal wieder ein ganz toller Beitrag…zum Thema Lichtschutzfaktor zerbreche ich mir nun auch schon etwas länger den Kopf…mein Hauptproblem: Milien.

    Bis auf diese kleinen Miesmacher habe ich eine ziemlich reine Haut. Früher dachte ich immer, ich habe trockene Haut und habe die Pflege draufgeschichtet…meine Nase hat aber immernoch geschuppt. Dann habe ich mal Pflege für feuchtigkeitsarme Haut probiert – und seitdem ist alles wudnerbar. Dann ahbe ich mitbekommen, dass ölhaltige pflege ein Auslöser für Milien sein soll…also habe ich an meinen Hauptstellen (Nase und ein wneig links und rechts davon) nur ölfreie Produkte genutzt…die Aqua Serie von Balea und an der Nase halt den Augenroll-on davon, weil der ölfrei ist. Die Creme hat zwar UV Schutz (laut Packung)-aber keine genaue Angabe der Höhe.

    Nun würde ich also gerne noch zusätzlich einen Sonnenschutz für mein Gesicht nutzen…aber ich kann in der Drogerie keinen ölfreien entdecken…würde auch etwas aus der Apotheke testen, allerdings war mit meine „Milien-kommen-von-Öl-Theorie“ zu unsicher.

    Heute stand ich vor dem Sundance regal bei dm und da gibt es ein neues Gesichtsfluid, hast du davon schon etwas gehört?

    Und nun teste ich gerade auch mal die Rival de Loop Hydro Serie als vergleich zu Balea…mal schauen.

    Oh weh, so viele Fragen…aber ich habe sie mir schon seit zwei-drei Beiträgen angesammelt :D, aber so richtig hat es nie gepasst :)

    • Reply
      Agata 3. März 2013 at 00:20

      Das neue Gesichtsfluid – falls es das mattierende ist, dann ist es nicht ideal formuliert (viel Alkohol, kein Tinosorb, Duftstoffe, soweit ich mich erinnern kann).

      Milien sind eher Ursache von Verhornungsstörungen und man kann sie eher mit Pflege (Feuchtigkeit, aber auch Urea) fernhalten als ihr Pflege zu entziehen :(
      Falls Du Deinem Vorhaben trotzdem treu bleiben willst: Die Sundance Sachen (außer Kids, Karotin und eine Creme) sind beim kurz durchsehen alle ölfrei, oder?

  28. Reply
    Krissi 3. März 2013 at 00:12

    Hallo Agata,

    vielen Dank für einen weiteren Eintrag indem ich wieder was nützliches lernen konnte!

    Wie verhält sich der LSF wenn ich z.B in meiner Tagescreme einen LSF von 30+ habe und in der Foundation zusätzlich einen von 20 habe. Addiert oder Sublimiert sich hier der LSF?

    Vielen Dank für deine Antwort!

    • Reply
      Agata 3. März 2013 at 00:28

      Falls die Dosierungen stimmen, hat man einen SPF vom höchsten verwendeten SPF. In diesem Fall ein sehr stabiles SPF 30.

  29. Reply
    Uschi 3. März 2013 at 11:27

    Ich bin echt begeistert von Deinen Beiträgen. Bisher fand ich sie allesamt sehr informativ und gut geschrieben. Schade, dass Du nicht mehr „Schreibarbeit“ auf diesem Blog übernimmst. Du bist ein echter Gewinn.

  30. Reply
    Claudia 3. März 2013 at 13:50

    danke für die geballte Information. Ich weiss natürlich schon lange, dass Sonnenschutz wichtig ist dennoch vernachlässige ich ihn sträflich weil ich a) das Gefühl von Sonnencreme im Gesicht nicht leiden kann, b) mir oft denke ich treibe den Teufel (Sonnenschäden oder geweisselt bis zu Unkenntlichkeit) mit dem Belzebuben („giftige“ INCI’s) aus. Nach dem Lesen deiner Artikel und von meiner Eitelkeit gepackt werde ich es nun doch konsequenter angehen:

    Kannst du mit eine gute „UV-Schutz-Unterlage“ für sehr trockene und zur POD neigenden Haut empfehlen? Ich schwanke zwischen dem Fluid von Dr. Grandel und Supergroop die du vorgestellt hast (oder doch was anderes?

    • Reply
      Agata 3. März 2013 at 14:06

      POD entsteht durch Irritation, weshalb photostabile Filter nett wären und vielleicht Zinkoxid, welches entzündungshemmend ist. Dazu achte darauf, dass möglichst kein Alkohol/Duftstoffe/et cetera enthalten sind.

      Das Grandel wirst Du vllt nicht mögen, da es ebenfalls ein „Sonnencreme-Gefühl“ gibt, was für trockene Haut aber eigntl nichts ausmachen sollte. Ich empfehle jedoch trotzdem lieber LRP oder Avene in der Apotheke auf den Handrücken durchzutesten. Auch wäre die Firma „Invisible Zinc“ vllt etwas für Dich.

      • Reply
        Claudia 3. März 2013 at 21:41

        Vielen Dank! Dann teste ich mich da mal durch. Habe heute Eco LSF 25 verwendet und habe das Gefühl einer starren Maske. Genau das mag ich nicht :-(. Vielleicht versuche ich auch mal das Eco Gel LSF 30, sehe ich heut zum ersten Mal. Es bleibt spannend …

        • Agata 4. März 2013 at 00:27

          [Nebenkommentar, bitte entscheide selbst, was für Dich richtig ist! :)
          Die Eco 25 (falls wir die gleiche meinen) hat drei reizende Duftstoffe: Parfum, Limonene, Linalool, Citronellol.
          Das heißt, falls Du Dich für diesen Sonnenschutz entscheidest, würde ich wegen POD-Anfälligkeit sonst auf reizlose Produkte achten.]

        • Claudia 4. März 2013 at 10:13

          genau die hatte ich als Sachet. Das Gel scheint ohne Duftstoffe auszukommen.

  31. Reply
    amrita 3. März 2013 at 14:19

    Was mir irgendwie nicht in den Kopf will: Wie kann die UV-A Strahlung unabhängig von Tageszeit, Jahreszeit, Höhe usw. sein? Also im Winter ist doch z.B. der Einfallswinkel der Sonne kleiner, was dazu führt, dass eigentlich die Strahlung eine dickere Schicht Erdatmosphäre durchdringen muss und dadurch stärker abgeschwächt wird als im Sommer. So zumindest meine Logik.^^
    Mich würde daher einfach mal die Quelle interessieren, von der diese Information stammt. Ich habe mir schon die Links unter dem Artikel angeschaut, aber zwei davon verweisen zu Firmen, die ihr Geld damit verdienen, Sonnenschutz zu verkaufen. Und denen kaufe ich so eine Aussage nicht ab. (Und in den beiden anderen Quellen geht es ja eher allgemein um das Schädigungspotenzial von Sonnenstrahlung.)

  32. Reply
    Cola 3. März 2013 at 16:06

    Vielen vielen Dank, für deinen Beitrag!
    Vilt kommt ja noch ein nächster Post in dem du unterschiedliche Produkte vorstellst. :)

  33. Reply
    lesja 3. März 2013 at 22:21

    Kanst du mir vielleicht 5 tagescremes nennen, die ich gut zu mischhaut nehmen kann???

    • Reply
      Agata 4. März 2013 at 00:12

      5 sind viel (und ich tippe drauf, dass Du Tagescremes mit SPF meinst), soviel habe ich selbst noch nie aufgebraucht. Deswegen die Eucerin nur wegen positiver Fremdmeinungen:
      MAC Studio Moisture Fix SPF 15, LRP Redermic C UV 25, Bioderma Photoderm AKN, MAC Fortified Skin Enhancer SPF 35 (eigntl ein Primer, reicht Mischhaut aber auch als Feuchtigkeitscreme), Eucerin theraphiebegleitende Feuchtigkeitspflege SPF 30.

      • Reply
        lesja 5. März 2013 at 20:50

        hat diese creme uva und uvb schutz?
        – AVENE Hydrance Optimale UV legere Creme
        – ROCHE POSAY Redermic+ UV Creme
        – VICHY AQUALIA Thermal UV Creme
        – CAUDALIE Soleil Lait Corps IP20

        welche von denen würdest du empfehlen???

        vielen dank, deine Artikel sind sooo gut und informativ.

        • Agata 5. März 2013 at 21:41

          … an dieser Stelle eher Hilfe zur Selbsthilfe :)

          Melli hat in den Kommentaren (über Dir) einen Link gepostet, bei denen man die Filter in den Inhaltsstofflisten entziffern und nachschlagen kann, ob diese ebenfalls UV-A abdecken.

          Caudalie benutzt hier als einzige Firma reizende Duftstoffe und wäre das einzige nicht empfehlenswerte Produkt von den obig aufgezählten.

        • Gwen 5. März 2013 at 21:29

          Huhu ich bin zwar nicht Agata aber ich dachte ich schau mal nach ^^

          Avene und LRP hab ich mir neulich in der Apotheke angesehen. Bei beiden ein ja.

          Wenn ich es richtig lese, dann sind in der Avene Filter aus der Tinosorb Familie drin, hier findest du nochmal was zu dem Produkt:
          http://www.avene.de/produkte/feuchtigkeitspflege/feuchtigkeitsarme-normale-bis-mischhaut/hydrance-optimale-leicht-uv

          Bei der LRP steht UVA PPD 10 drauf, diese Agata ja auch weiter oben als Empfehlung genannt. Auf der Vichy ist der UVA Schutz mit PPD 16.

          Bei Caudalie auf der Homepage ist von stabilen UVA/UVB Filtern die Rede.

          Vielleicht hilft dir das ja schon.

          LG Gwen

  34. Reply
    Claudia 3. März 2013 at 22:26

    Einen guten Sonnenschutz zu finden, ist auch wie die Suche nach der eierlegenden Wollmilchsau. Ich habe das bislang leider auch vernachlässigt und möchte mich diesem Thema nun mehr widmen, schon weil ich mich mal an die chemischen Peelings trauen will.

    Da ich mich auf mineralische Filter beschränken möchte, aber natürlich keine weiße Klebpaste im Gesicht will, wird es mit der Auswahl schwierig. Am liebsten wäre mir ein relativ leichter Moisturizer, eben mit LSF. Auf ein Problem bin ich bei meiner Suche dabei noch gestoßen: Inhaltsstoffe, auch in explizit als Cremes mit LSF deklarierten Produkten, die die Lichtempfindlichkeit erhöhen und damit dem Zweck, guten Lichtschutz zu bieten, widersprechen. Als Beispiel sei hier der Kimberly Sayer Ultra Light Moisturizer SPF 30 genannt, der zunächst in meiner engeren Wahl war – wenige, recht vernünftige INCI, mineralischer Lichtschutz – was will man mehr. ABER, die Creme enthält Zitrusöl, welches (wie auch viele andere ätherische Öle) phototoxisch wirkt, sprich in Verbindung mit UV-Strahlung Hautschäden verursachen kann. Bei weiterer Recherche habe ich zwar zu diesem Produkt Stimmen gefunden, die sagen, dass aufgrund der geringen Konzentration sowie des mineralischen Filters keine Gefährdung bestehe, allerdings fand ich auch Infos, wonach bereits Konzentrationen ab 0,4% für eine phototoxische Wirkung ausreichen. Da außerdem auch mineralische Filter nicht 100% der Strahlung herausfiltern, gehe ich nach meiner Logik davon aus, dass auch bei wenig Zitrusöl und trotz ausreichend Titandi-/Zinkoxid möglicherweise hautschädigende Reaktionen ablaufen können. Lange Rede, kurzer Sinn, ich möchte damit sagen, dass nicht nur der LSF relevant ist, sondern auch die sonstigen Inhaltsstoffe in den Produkten stimmen müssen.

    Ich finde es auch schade, dass viele ausländische Produkte, die von den INCI her einen guten Eindruck hinterlassen, kein UVA-Siegel oder entsprechende verlässliche Angaben haben, bei denen man sicher sein kann, dass sie über den wirksamen UVA-Schutz verfügen. Denn dass guter Schutz besteht, erfährt man eben nicht nur durch Lesen der INCI-Liste. Dazu noch ein Beispiel: Bislang war klar, dass Titadioxid nicht gegen das ganze UVA-Spektrum hilft, umso erstaunter war ich, als ich ein Gel von Eco Cosmetics entdeckte, dass nur mit Titandioxid wirbt, aber das UVA-Siegel trägt. Etwas googeln später stellte sich heraus, dass genau dieser Widerspruch Inhalt eines Rechtsstreites war, wobei der dem UVA-Siegel entsprechende Ein-Drittel-Schutz von einem unabhängigen, gerichtlich bestellten Sachverständigen bestätigt wurde, so dass Eco das Siegel verwenden darf. Problematisch ist hier, wie auch schon von Agata geschrieben, dass die Messmethoden nicht einheitlich sind, in vitro = im Reagenzglas, in vivo = am lebenden Objekt, so dass je nach Messmethode unterschiedliche Ergebnisse auftreten können. So wie ich es im Fall Eco verstanden habe, war der Schutz beim Test in vivo voll wirksam, während der Test in vitro wohl zu uneinheitlichen Ergebnissen führte.

    Ich hoffe, dass die Firmen hier zukünftig auch genauer hinschauen und den Verbraucher nicht dumm sterben lassen, so dass jeder einen guten Schutz finden kann, ohne sich erst stundenlang durchs Netz zu wühlen.

    • Reply
      Claudia 4. März 2013 at 10:45

      Kimberly Sayer Ultra Light Moisturizer SPF 30. Die habe ich, aus den verlinkten Blogs und weil viele so zufrieden damit sind, ebenfalls in die engere Auswahl genommen (momentan nicht lieferbar).

      Für welchen Schutz wirst du dich entscheiden?

      • Reply
        Claudia 6. März 2013 at 19:50

        Hi Claudia,

        also ich werde wohl vorerst das Eco Cosmetics Gel versuchen, auch wenn mich der Kimberly Sayer Moisturizer aufgrund der Reviews und Konsistenz eigentlich mehr reizt. Aber eben diese Geschichte mit den ätherischen Ölen, das schreckt mich ab. Einen sehr informativen, dreiteiligen Post, allerdings auf Englisch, habe ich bei Svea auf http://www.blackoldchewinggum.com gefunden. Sie hat sogar bei Kimberly Sayer zwecks des Zitrusöls nachgefragt, die Antwort des Unternehmens fand ich persönlich vollkommen daneben, irgendwie verbraucherverdummend. Angeblich würde das Zitrusöl aufgrund seiner Kaltpressung besonders gut in die Haut sinken und darüber läge ja dann der Schutz aus den mineralischen Filtern. Ja nee, is klar! Schaut man bei Heike von Olionatura, erfährt man, dass bei gewerblichen Verkäufern eigentlich hauptsächlich raffinierte Öle (also gerade keine kaltgepressten) verwendet werden, weil diese gefiltert und reiner sind und dementsprechend auch stabiler und weniger phototoxisch. Wie oben von mir bereits angemerkt, ist auch mineralischer Schutz nicht hundertprozentig, so dass man sich also Zitrusöl auf die Haut schmiert, das eh schon phototoxisch wirkt und durch die Kaltpressung womöglich noch mehr, da eventuell noch mehr „Verunreinigungen“ drin sind. Weiter schrieb das Unternehmen, dass nur wenige Tropfen pro Flasche verwendet werden, das scheint mir das einzig plausible Argument, wobei ich auch hier skeptisch bleibe, da ich gelesen habe, dass bereits Konzentrationen ab 0,4% phototoxische Eigenschaften haben können und das sind dann ja nur ein paar Tropfen in einer Emulsion…

        Aber auch Svea, die das Ganze ja auch sehr kritisch betrachtet, verwendet die Kimberly Sayer bei normaler Sonnenbestrahlung und ist wohl zufrieden. Solange ich aber mit chemischen Peelings experimentiere, gehe ich auf Nummer sicher, auch wenn ich Agata verstehe, weil ich solche Panikmache auch nicht mag. Aber diese Nanogeschichte habe ich mir gar nicht näher angeschaut, hätte kein Problem damit, mir Nano auf die Haut zu schmieren, lese aber vielerorts, dass es oft sehr kritisch betrachtet wird.

        Es bleibt spannend ;-)!

        • Blume 12. Januar 2014 at 23:43

          Puh, also ich bin heute auch auf die Kimberly Sayer Creme gestoßen und hab mir hier erstmal alles durchgelesen. Aber so ganz schlau bin ich jetzt trotzdem nicht. Also wenn ich auf Nr. sicher gehen will, dann lieber nicht wg. dem Zitrusöl?
          Wäre ja auch vom Preis-/Leistungsverhältnis ein gutes Produkt, wenn es denn ok wäre. Da ich auch chemische Peelings verwende, möchte ich doch auch lieber auf Nr. sicher gehen. :hypnotized:

    • Reply
      Agata 4. März 2013 at 00:09

      Eco Cosmetics gehört zu den mir unsympathischen Firmen, da sie als erstes zu denjenigen gehörten, welche mit „keine Nanotechnologie“ und somit mit Angst geworben haben – obwohl damals schon bewiesen war, dass es nur Bedenken bei offenen Wunden gibt. Dazu gibt es in manchen Produkten Duftstoffe, weshalb man diese Firma generell ungern empfiehlt.

      Beim SPF 30 KS Produkt gab es damals ein Formulierungsproblem – die Kommentare in diesem Blogpost sind teils (da die Diskussion recht stur Contra/Pro fixiert ist) lesenswert: http://puraliv.blogspot.de/2012/03/sonnenschutz-allgemein-und-review.html
      Jau, phototoxische ätherische Öle brauchen mehrere Stunden, bis sie sich verflüchtigen – danke für die Beobachtung <3

  35. Reply
    Wiegeliese 4. März 2013 at 15:25

    hier noch eine Anmerkung zur Bioderma Photoderm AKN:
    Auf der Homepage von Bioderma steht: „0,7% Glycolsäure + 1% Salicylsäure: Löst die Verhornungsstörung.“

    Das klingt merkwürdig, denn ich dachte, Salicylsäure kann nur bei einem pH von etwa 3 bis 4 Verhornungen lösen und zerfällt bei pH-hautneutral zu einem entzündungshemmenden Salz. Außerdem dachte ich, dass Sonnenschutz nie sehr sauer formuliert ist. Das widerspricht sich doch.

    Auf Nachfrage schreibt der Kundendienst: „Die Salicylsäure ist in unserer Photoderm Serie nicht in solch hoher Konzentration, dass diese keratolytisch (gegen Verhornung) wirkt, sondern sie wirkt bei uns antientzündlich. Der ph-Wert ist optimal auf diese Wirkung eingestellt und liegt bei 4. Sonnenschutzcremes müssen nicht ph-neutral eingestellt sein, sondern die Stabilität der Inhaltsstoffe muss gewährleistet sein. Der Inhaltsstoff Tridecylsalicylate ist ein Ester der Salicylsäure, aus Forschungsgründen wird die genaue Esterverbindung nicht genannt. Es wird immer nur als Moisturizer und sehr gutes Hautgefühl klassifiziert.“

    Agata, was denkst Du dazu? Weißt Du etwas über Tridecylsalicylate und wirkt es am Ende als chemisches Peeling?
    Viele Grüße!

    • Reply
      Agata 4. März 2013 at 15:38

      Jau, die „Löst die Verhornungsstörung“ Aussage auf der Homepage (ich tippe auf Copy&Paste) ist genauso komisch wie die Angabe des unglaublich kleinen Wertes der Fruchtsäure.
      Der saure Wert ist ungewohnt (da bei Sonnenschutz meistens auf Verträglichkeit geachtet wird), jedoch würde ich dem Kundenservice vertrauen, dass keine Exfoliation stattfindet :)

      Auch die AKN selbst ist mir noch ein Rätsel in der Formulierung, trotzdem liefert sie ein tolles Ergebnis. Da fehlt mir das Hintergrundwissen.

      • Reply
        Wiegeliese 4. März 2013 at 19:12

        Leider wollte der Kundenservice nichts erklären, wegen des pH-Wertes musste ich zweimal bitten. Die erste Antwort war sinngemäß „Bioderma ist toll, machen Sie sich keine Gedanken, alles optimal aufeinander abgestimmt.“ Dabei war ich doch neugierig!
        Danke für Deine Antwort :-)
        Das heißt, Sonnenschutzfilter brauchen keinen bestimmten pH-Wert? Das hatte ich missverstanden.

        • Agata 4. März 2013 at 20:26

          Habe den Kundenservice nun auch wegen der normalen AKN angeschrieben und sie haben mir zwar den pH Wert genannt (5), aber keine gute Erklärung als die, welche man eh vermutet („viel hilft viel“).

          Mhmm manche Filter brauchen eine bestimmte pH Range, aber es hat eher etwas mit Verträglichkeit zu tun. Die 4 als pH Wert ist sauinteressant und danke für Dein Weiterleiten!

  36. Reply
    kirschvogel 4. März 2013 at 22:23

    Wow, ich weiß gar nicht, ob ich jemals ein mit UV-A Siegel ausgezeichnetes Produkt in der Hand hatte. Beunruhigend. :(

  37. Reply
    farbenvielfalt 5. März 2013 at 15:37

    Liebe Agata,

    lieben Dank für den Artikel! Nach dem Lesen habe ich mich sofort ins Badezimmer begeben und nachgesehen, wie es den nun bei der Bioderma AKN Mat aussieht, die ich grad erst seit zwei Wochen nutze… Vorher, muss ich zugeben, war Sonnenschutz bei mir ein Thema für den Sommer. Wenn Sonnenschutz in Foundations und BB Creams drin war, habe ich den gerne mitgenommen. Aber explizit drauf geachtet habe ich ehrlich gesagt nicht. Das habe ich jetzt ja nachgeholt, vor allem, nachdem ich nun auch das TriAcnéal jeden Abend verwende.

    Daher wollte ich mich noch einmal lobend bedanken, für die interessanten Artikel. Einige habe ich nun schon mehrere Male gelesen, da ich zugeben muss, dass ich mich noch mit dem Verstehen der Inhaltsstoffe ein wenig schwer anstelle. Daher wird häufig nachgeschlagen ;).

    Liebe Grüße
    farbenvielfalt

  38. Reply
    Gwen 5. März 2013 at 20:44

    so gehts mir auch, habe auch alle Artikel schon mehrmals gelesen :-)

  39. Reply
    lesja 5. März 2013 at 22:16

    Bin noch etwas neu in dem Thema (denke man merkt es an meinen Kommentaren) :-)
    Habe mir jetzt die von „kimberly Sayer“ genauer angeschaut.
    Und in einem Blog gelesen, das Zincoxide zwar gut sind gegen die Sonne, aber auch in die Haut eindringen und dort negativ wirken.

    War eigentlich interessiert an dieser Creme, bin jetzt aber verunsichert, wo könnte ich soetwas genau erfahren? oder hat hier schon jemand davon gehört oder weiss jemand etwas???

    vielen dank :-)

    • Reply
      Claudia 6. März 2013 at 20:09

      Agata hat es ja schon auf den Punkt gebracht. Beim Googeln habe ich gefunden, dass wohl weder Nano- noch Micronized-Oxide bei Kimberly Sayer verwendet werden. Wie sie es dann trotzdem schaffen, dass es nicht weißelt, würde mich echt interessieren…

      Unabhängig davon möchte ich nur noch einmal erwähnen, dass bei Kimberly Sayer eher nicht der Lichtschutz, sondern ein paar andere Inhaltsstoffe kritisch sind. Alles zwar schön natürlich, aber eben weniger geeignet für Sonnenschutz. Der Moisturizer enthält ätherische Öle, die phototoxisch wirken können und die Creme enthält Samenöle (bspw. Borretschsamenöl), welches auch nicht in die direkte Sonne sollte, weil es oxidativ instabil ist. Man kann Öle zwar durch Mischen mit sehr stabilen Ölen (bspw. Jojobaöl – wobei das wiederum eigentlich ein Wachs und kein fettes Öl ist, das nur am Rande) stabilisieren, ob das aber bei Kimberly Sayer klappt, bleibt die Frage, weil zwar Shea Butter und Squalan als stabile Bestandteile drin sind, aber auch relativ viel Aprikosenkernöl, welches selbst stabilisiert werden sollte. Ein No-Go zudem: Vitamin A in Creme, die der Sonne ausgesetzt wird, weil es ebenfalls Zerfallsprodukte bildet, die bei UV-Strahlung die Haut schädigen können.

      • Reply
        Agata 6. März 2013 at 23:12

        Das mit dem Vitamin A ist situationsbedingt – ich packe dieses morgens unter den Sonnenschutz, da beim Zerfallen UV-A Strahlen absorbiert werden und die dabei entstehenden freien Radikale von zB Vitamin E eingefangen werden (welches in vielen Pflegeprodukten in guter Konzentration enthalten ist).

        Sobald andere Antioxidantien da sind, bekommt man somit sogar einen vor Krebs schützenden statt schädigenden Effekt. Wenn man jedoch Angst hat, dass die Pflege allgemein wenig AOX hat, dann ist das pauschale Ausschließen keine schlechte Methode :)

        Ich habe Deine Kommentare hier sehr gern!

        • Claudia 7. März 2013 at 22:00

          Danke für die Blumen, liebe Agata! Deine Artikel sind so inspirierend, dass ich immer ins Reden bzw. Schreiben verfalle und mir die Finger wund google, damit ich alles verstehe! Und ich muss mich auch sehr bei dir bedanken! Hättest du deine Posts nicht geschrieben, hätte ich mich mit all dem gar nicht weiter befasst und würde mich bspw. wohl immer noch nicht um Sonnenschutz kümmern (bin schon irgendwie bekloppt, bei meiner kleinen Tochter achte ich wie verrückt drauf, dass ja keine böse Strahlung an ihre Haut kommt und alles eingecremt ist, aber bei mir selbst war es mir bislang im Alltag egal, tststs).

          Also mach bitte weiter so, ich freu mich schon auf viele neue interessante Informationen und einen regen Erfahrungsaustausch mit allen LeserInnen!

    • Reply
      Agata 6. März 2013 at 00:06

      Dabei handelt es sich um Zinkoxid in Nanogröße. Es wurde vermutet, dass dieses durch die Haut in den Blutkreislauf gelangen könnte, da dies bei tieferen Wunden oder Inhalation (zB bei Puderprodukten) passieren kann. Dieses wurde aber bisher außer den genannten Ausnahmen nicht bestätigt.
      FD hat eine gute Serie über Bedenken zu Sonnenschutz gemacht: http://goo.gl/oNnqo

  40. Reply
    Jemimah 6. März 2013 at 21:15

    Ich nutze seit einem Jahr täglich die Feuchtigkeitsemulsion von Kimberly Sayer und bin jetzt – nachdem ich einige Kommentare gelesen habe – total verunsichert.Hoffe, dass die Konzentration des Zitrusöls unter 4 Prozent liegt und falls nicht, meine Haut von der Nutzung der Creme keine Schäden davon getragen hat.

    Leider sehe ich im konventionellen Bereich keine Alternativen; hoffe, dass Agata einen Artikel online stellt, der mir die Schrecken vor all jenen INCI nimmt, die bei codecheck.info in ihrer Beurteilung verheerend ausfallen.

    • Reply
      Claudia 7. März 2013 at 21:48

      Also ich wollte niemanden verunsichern, habe ja selbst auf die Kimberly Sayer spekuliert, weil alle so schwärmen. Wie gesagt, Svea von http://www.blackoldchewinggum.com hat angefragt und als Antwort bekommen, dass nur ein paar Tropfen Zitrusöl im Moisturizer sind. Ich könnte mir also vorstellen, dass es wirklich in Ordnung geht. Mir hatte nur nicht gefallen, dass sie auf die direkte Frage nach der Phototoxizität ein in meinen Augen wenig wissenschaftlich unterlegtes Geschwafel zum Besten gaben, so dass in meine Skepsis blieb. Andererseits sind im Moisturizer auch sehr stabile Öle und Vitamin E als AOX drin…du siehst, ich möchte mir das Ganze auch selbst schönreden ;-). Ich muss dazu sagen, dass ich auch lieber nicht mit Steinen werfen sollte, denn bislang habe ich mich um Sonnenschutz gar nicht gekümmert und muss zugeben, dass man mir das wohl langsam auch ansieht ;-). Dementsprechend ist wohl auch der Kimberly Sayer Moisturizer in jedem Fall besser als gar kein Sonnenschutz und wenn du seit einem Jahr zufrieden bist, dann lass dir von uns nicht reinreden :-). Ich bin ja auch alles andere als eine Expertin, habe aber so einen Drang zum Perfektionismus, wenn ich mich auf eine Sache einschieße und gerade ist das bei mir eben der perfekte Sonnenschutz.

      Mich beunruhigt nur allgemein, dass die Firmen bei so einem wichtigen Thema den Verbraucher scheinbar auch eher dumm sterben lassen wollen und sich mehr um die Werbewirksamkeit kümmern. Am Beispiel von KS -> große Werbung mit Zitrusöl, dass gegen Hautunreinheiten wirken soll, anstatt sie es einfach weglassen, die Creme damit sicherer machen und sie am Ende trotzdem auch für unreine Haut ok ist (mE wirkt ja auch das Zink entzündungshemmend, mal wieder ganz davon zu schweigen, dass es Leute gibt, die gerade auf Duftstoffe und Öle mit Hautreizungen reagieren).

      Aber nochmal, never change a running system, wenn du klarkommst und keine negativen Veränderung bemerkst (bspw. Pigmentflecken oä) und nun nicht gerade Sonnenbäder mit dem KS machst, dann spricht nix dagegen! Ich persönlich bin auch nur auf dem Trip „besonders gute Sonnencreme“, weil ich mich an die chemischen Peelings wagen und da gar kein Risiko eingehen will. Ich schätze, ansonsten wäre KS schon bei mir eingezogen.

      Ansonsten sind mir heute beim Googeln noch die Sonnencremes von Snowberry aus Neuseeland untergekommen, scheinen von den INCI her auch ganz vernünftig zu sein und sollen nicht weißeln, das Eco Gel ist also immer noch nicht bestellt ;-) und am Ende versuch ich doch noch KS!

  41. Reply
    Jade 7. März 2013 at 23:18

    Ein liebes Hallo in die Runde!

    ich habe jetzt zwar sehr viel gelernt, aber die Antwort auf meine Frage leider in den Kommentaren nicht gefunden (möglicherweise überlesen).

    Aaalso: Morgens kommt die Cleanance K bei mir zum Einsatz. Bis jetzt habe ich darüber die Garnier BB Cream gegeben. So ganz traue ich dem eingebauten Sonnenschutz aber nicht.

    Nun das Problem: Wenn ich die K benutze, müsste ich 20 min warten um die exfolierende Wirkung nicht zu stören. Wenn ich mir nun z.B die Avene Cleanance Sonnencreme drauf schmiere, verliert diese ja dann teilweise die Wirkung weil die Schicht drunter schon trocken ist.

    Mache ich es gleich drüber, verliere ich die Säurewirkung. Ich stecke in einer Zwickmühle.

    Rein mineralische Filter machen mir Sorgen, weil die Schicht mit MakeUp dann sehr dick wäre und mein unreine Haut das sicherlich nicht mag.

    Wie löst ihr das Problem?

    Noch am Rande: Im Skiurlaub habe ich die K weggelassen, stattdessen die Eucerin mattierende Emulsion verwendet und drüber die Garnier BB matt. Fand meine Haut alles andere als lustig…schuppige „Inseln“ und Rötungen wohin man sieht. Habt ihr eine Idee wo das Problem war? Ich vermute möglicherweise eine Unterversorgung mit Feuchtigkeit/Öl in der Kälte?

    • Reply
      Agata 8. März 2013 at 00:06

      Gerade da man morgens meistens eine Routine aus mehreren Produkten hat, wird die Cleanance K (und ähnlich formulierte Cremes) als Nachtpflege angegeben – da kommt sie Dir auch nicht mit dem Sonnenschutz in die Quere.
      Falls Du sie zwei mal täglich benutzt: Das musst Du nicht, einmal täglich reicht vollkommen aus :)

      Dazu ist die Cleanance K so leicht, dass die chemischen Filter trotzdem gut von den Zellen absorbiert werden können – die Problematik haben eher Personen mit sehr trockener Haut, welche beispielsweise Nivea-blau ähnliche Cremes benutzen.

      Jau, große „Schuppen“ sind feuchtigkeitsbedingt.

  42. Reply
    Vera 9. März 2013 at 16:18

    Ist das jetzt zu sehr offtopic, wenn ich Dich frage, wie Du die abgebildete Catrice BB Cream findest? :/

    • Reply
      Agata 9. März 2013 at 20:30

      Außer von den Duftstoffen abgesehen, war ich sehr begeistert vom Catrice Primer, da er gut Vitamin A, C und E enthielt und somit eine günstige und sinnvolle Methode war, an mehr Antioxidantien zu kommen: http://goo.gl/YriVD
      Deswegen war ich begeistert von der unparfümierten BB, auch wenn sie sonst nur teint-technische Inhaltsstoffe hat. Mir gefällt Sorbitol (da Zuckeralkohol-Fan) und das ölabsorbierende Alumina. Wer sich keine andere sehr verträgliche Foundation wie Matchmaster/Invisible Fluid/Touche Eclat leisten will, ist hier auch jeden Fall richtig :)

  43. Reply
    Valerie 9. März 2013 at 21:50

    Wahnsinnig guter Artikel, sehr informativ.

    Aber das Thema scheint mir sehr komplex zu sein und ich will mehr darüber wissen und quasi alles ab 0 erfahren. Sonst ist das mit dem Durchblicken immer eine schwierige Angelegenheit.

  44. Reply
    vio 13. März 2013 at 19:32

    Die Kennzeichnung für UVA-Schutz finde ich aber doch unbefriedigend. Ich habe bisher auf keiner Sonnencreme eine Angabe gefunden. Kann man sich denn auf diese 1/3-Regel der colipa verlassen? Einigermaßen sicher gehen kann ich nur, wenn ich Cremes kaufe, die Wirkstoffe wie Tinosorb enthalten, die UVA und UVB absorbieren, oder?

    • Reply
      Agata 13. März 2013 at 20:15

      Das Siegel ist auch keine Pflicht (Avene erwähnen nur auf ihrer Homepage, dass sie sich daran halten – auf der Packung kein Siegel), aber schon in der Drogerie oft benutzt (Balea/Nivea zB).

      Es gibt mehr UV-A Filter als Tinosorb – siehe weiter oben in den Kommentaren für eine Liste.

      Jau, man kann davon ausgehen, dass die Empfehlung eingehalten wird, auch bei Tagescremes mit Lichtschutz. Als Daylong Sonnenschutz diese Regelung nicht einhielt, wurde es von Stiftung Warentest mit „mangelhaft“ ausgezeichnet – das hatte wohl Vorbildfunktion.

  45. Reply
    Jules 9. April 2013 at 16:47

    Ein sehr interessanter Artikel, wusste vieles noch gar nicht :-) Ist es bei Sonnenschutz denn auch so, dass ich wie bei der Triacneal vorher ein saures GW benutzen muss, damit dieser wirkt? Oder kann ich ihn ganz normal nach der Reinigung auftragen?

    • Reply
      Agata 9. April 2013 at 22:36

      Man kann die Wirkungszeit minimal mit einem sauren GW verlängern. Das ist optional :)

  46. Reply
    zaunfink 11. April 2013 at 23:57

    *ausgrab*

    Mir stellt sich momentan eine Frage bzgl. der Mengen an Sonnenschutz, die man verwenden sollte. Nachdem du im Post bzgl. Sonnenschutz und MakeUp die Fingerregel erwähnt hattest, habe ich die natürlich umgehend gegoogelt (Sehr praktisch!). Nun bin ich aber seit kurzem (als Teil des „Ich mach jetzt so lange auf Sommer bis er aufgibt und aufkreuzt“-Projektes) stolze Besitzerin eins Sonnenschutzsprays (transparent blabla, weil ewige Hasserin des Sonnencreme-Gefühls) und nun stellt sich natürlich die Frage: Wie viel davon?

    Einfach mal gucken, wie viel von einem Sprühstoß auf dem Finger landet und dann umrechnen? Ein Sprühstoß = Eine Fingerlänge?

    Gibt es da auch eine Regel? Google hat mich im Stich gelassen!

    Liebe Grüße
    zaunfink

    • Reply
      Agata 12. April 2013 at 00:20

      Im http://www.magi-mania.de/sonnenschutzangaben-bei-makeup/ Post gibt es noch eine Teelöffel- und Milliliter-Angabe, falls Dir das weiterhilft.

      • Reply
        zaunfink 26. April 2013 at 18:47

        Ja, half sehr, danke <3 (Sehr spät….Ich weiß)

        Was mich allerdings ein wenig irritiert, ist die Sache mit den Tubenöffnungen und der Konsistenz. Beispiel: Mit der Avene Hydrance UV ist ein Mittelfinger definitiv mindestens ein Teelöffel, mit der (Momentan im Test befindlichen) Bioderma Photoderm Mat ist ein Mittelfinger definitiv etwa doppelt so viel und auch definitiv zu viel, da seh ich aus, als wäre ich ein Kreidefelsen…. Vor allem, weil die so eine große Öffnung hat.

        An was orientiert man sich den nun?

        • Agata 30. April 2013 at 15:18

          Hilft Dir die Vorstellung mit Teelöffeln besser?
          Auch hier ein aktueller Artikel dazu: http://goo.gl/3dF9F

        • Julia 7. Mai 2013 at 21:35

          Bezüglich der Teelöffel. Hab mir vor ein paar Tagen in den USA im Walmart einen quarter teaspoon Messlöffel gekauft, damit ich die ca. 1,25ml am besten abmessen kann. Habe bisher auch immer eine Fingerlänge benutzt und war erstaunt, wie wenig ein quarter teaspoon mit meiner Sonnencreme ausmacht, auf dem Finger ist es doch ein Stück mehr. Wobei es so jetzt natürlich besser ist, da ich mir sicher sein kann, dass ich 1,25ml hab und so auch noch Sonnencreme und somit Geld spare :-)

        • zaunfink 5. Juni 2013 at 14:28

          Viertel-Teelöffel-Messnupsis gibt’s bei uns übrigens auch – ich hab so ein schniekes Set in rot/Durchsichtig, da ist auch einer für ein Viertel bei…. Bei mir kommt das witzigerweise ziemlich genau hin.

        • zaunfink 26. April 2013 at 19:12

          Den Bioderma-Support habe ich übrigens auch schon angeschrieben, gerade weil deren Verpackung die Sätze „Hinterlässt keine weißen Spuren“ und „Unsichtbare Textur“ enthält…. Ich hätte bei der Avene bleiben sollen, aber die hat nur 20…. Mrgl.

  47. Reply
    Vanessa 2. Mai 2013 at 18:23

    Guter Artikel, aber ich werde wohl weiterhin zu denjenigen gehören, die höchsten im SOmmer am Meer mal Sonnenschutz auftragen. Ich weiß, das das nicht die gesündeste Art ist, aber ich bekomme eher selten SOnnenbrand (eigentlich eben nur am meer, wenn ich mal nicht nahcgetragen habe) und selbst wenn ich früher alterserscheinungen zeigen werde, dann ist das eben so, Menschen altern nun mal irgendwann.

  48. Reply
    KIKI 4. Mai 2013 at 19:52

    Was ist für die Haut eigentlich schädlicher UVA oder UVB?
    LG Kiki

    • Reply
      Agata 4. Mai 2013 at 20:29

      Beides, jedoch langfristig überwiegt der Schaden von UV-A.

  49. Reply
    Estella 4. Juni 2013 at 14:19

    Hallo ihr Lieben !

    Vielen Dank für den sehr informativen Beitrag, Danke !

    Allerdings bin ich jetzt total verunsichert….

    Hab mittlerweile schon so oft gelesen, dass (chemischer) LSF in Tagescreme total ungesund sei – wie er es ja leider auch in Sonnencremes ist (wirkt wie Hormone, evtl. krebserzeugend etc.).

    Deswegen hab ich ja schon ein ungutes Gefühl, wenn ich mich hin und wieder im Sommer damit eincremen muss, geschweige denn jeden Tag ?!

    Gibt es denn keine gesunde Alternative für einen ausschließlichen UV A – Filter in Tagescremes ?
    – Das würde ja meiner Meinung nach noch Sinn machen, wenn eben die UV A – Strahlung das ganze Jahr fast gleich stark vorhanden ist.
    ….Einen UV B – Schutz braucht man folglich dann nicht zwingend das komplette Jahr über, oder ?

    Sorry, kenn mich grad gar nimmer aus….

    Liebe Grüße !

    • Reply
      Agata 4. Juni 2013 at 17:15

      Bei Adelsblass&Kunterbunt kannst Du mehr zu den Vorwürfen gegen chemischen Sonnenschutz nachlesen – allgemein kann man bei jedem Kosmetikprodukt mit „hormoneller Wirkung“ davon ausgehen, dass die Wirkung sehr viel kleiner ist als der Klecks Milch, den man morgens in den Kaffee tut. Es wird bei der Kritik gegen Sonnenschutz tatsächlich schon von Lobbyismus gesprochen.

      Nein, ein UV-A only Schutz ist zwar möglich (Avobenzone) – jedoch ist dieses stark instabil alleine.

  50. Reply
    zaunfink 5. Juni 2013 at 14:32

    Mir stellt sich – jetzt wo der Sommer endlich da ist – die Frage, wie macht man das mit dem Nachcremen? Körpertechnisch creme/sprühe ich mich ein, setze den Timer meines Handys auf zwei Stunden und ein Quietscheenten-Geräusch erinnert mich ans nachcremen.

    Bin ich ungeschminkt, kann ich da auch das Gesicht nachcremen. Was mache ich aber, wenn ich geschminkt bin?

    Wie handhabt ihr das? Oder sind die Sonnencremes für’s Gesicht irgendwie anders?

    zaunfink

  51. Reply
    Amelie 22. Juni 2013 at 15:41

    hallo agata,

    erstmal: vielen Dank für die tollen, super informativen und gut recherchierten Artikel! :)

    Da ich gerade auf der Suche nach einem guten Sonnenschutz fürs Gesicht bin, hab ich ein bisschen bei Codecheck rumgesucht. Dabei bin ich auf die ‚Sundance Sonnencreme LSF 30 fürs Gesicht‘ gestoßen. Ich persönlich finde, dass die INCIs ganz gut aussehen, kein Alcohol, Tinosorb S ist auch drin… Vll kannst du mir mal deine Einschätzung dazu sagen? :)

    INCIs:
    Aqua, C12-15 Alkyl Benzoate, Octocrylene, Glycerin, Acrylates Copolymer, Titanium Dioxide, Butyl Methoxydibenzoylmethane, Cetearyl Isononanoate, Persea Gratissima (Oil), Glyceryl Stearate, Cetearyl Alcohol, Hydrogenated Palm Glycerides, Potassium Cetyl Phosphate, Bis-Ethylhexyloxyphenol Methoxyphenyl Triazine, Isopropyl Myristate, Diethylamino Hydroxybenzoyl Hexyl Benzoate, Isoamyl P-Methoxycinnamate, Panthenol, Rosmarinus Officinalis (Leaf Extract), Aluminum Hydroxide, Stearic Acid, Tocopheryl Acetate, Retinyl Palmitate, Helianthus Annuus (Oil), Sorbitan Stearate, Methyl Glucose Sesquistearate, Xanthan Gum, Sodium Cetearyl Sulfate, Magnesium Aluminum Silicate, Disodium EDTA, Propylene Glycol, Methylparaben, Ethylparaben, Propylparaben, Phenoxyethanol, Citric Acid, Parfum

    • Reply
      Agata 28. Juni 2013 at 02:51

      Jau – ich vermute, dass sie aus dem Sortiment gegangen ist. Sundance haben noch bis vor der Sortimentumstellung unglaublich guten Schutz gehabt: wie diesen hier :)

  52. Reply
    Diorella 27. Juni 2013 at 22:17

    Nee liebe Agata, da hast du was verwechselt. Es wird beim „Trommeln“ für den Sonnenschutz von Lobbyismus gesprochen – dem Lobbyismus der Kosmetikhersteller.
    Denn die verdienen nur dolle, wenn Panik vor der Sonne geschürt wird. SPF 25 oder höher in einer Tagescreme und/oder einer Foundation und dann auch noch im Puder ist m.E. Unsinn weil unnötig in unseren Breitengraden – im Winter sowieso vollkommen daneben und im Hochsommer nur für sehr hellhäutige oder sonnenentwöhnte Menschen zu empfehlen.
    Unsere Haut braucht Sonne, d.h. aber natürlich nicht stundenlange „Bruzzel-Sessions“ und kein Solarium.
    Es gibt sogar Untersuchungen, die belegen, daß die regelmäßige Nutzung von extrem hohen Sonnenschutzfaktoren zur Entstehung von Hautkrebs beiträgt.
    Zudem verliert eine Haut, die immer mit extrem hohen SPFs zugekleistert wird ihre Fähigkeit einen Eigenschutz vor der Sonne aufzubauen.

    • Reply
      Agata 28. Juni 2013 at 02:47

      Ich habe nichts verwechselt – es ist gerade der Clou, dass es anders ist, als erwartet.

      Sonnenschutz wird kaum vermarktet – man kann der Kosmetik(!)industrie hier nichts nachsagen.
      In unseren Breitengraden UND in unserem Winter ist die UVA Strahlung (die ja anders als UVB in der Stärke ist – siehe Artikel) aktuell – Deine Empfehlungen gelten für UVB.

      Zu Krebs und Sonnenschutz verlinke ich zu Adelsblass und Kunterbunt: http://www.der-blasse-schimmer.de/2013/06/sonnenschutz-mythen-und-marchen/ – gerade diese Aussage beruht auf Lobbyisten: Nicht aussagekräftige Studien aufblasen.

      Der Eigenschutz vor der Sonne ist schlichtes Melanin. Melanin wird von UVA gebildet, welches man idealerweise meiden will. Man muss somit schon negatives hinnehmen, um an Dein Wunschziel zu kommen. Mit regelmäßigem Sonnenschutz ist das nicht einmal nötig.
      Wer unbedingt Eigenschutz will, ist mit AOX eh besser beraten und diese werden nicht durch Sonnenschutz behindert – Sonnenschutz schützt sie sogar.

  53. Reply
    Annalena 21. Januar 2014 at 09:20

    Hallo Agata,
    Ich benutze derzeit eine Tagespflege mit spf 15 und bin auf der Suche nach einem höheren spf. Was hältst du von der Formulierung der Eucerin therapiebegleitenden Tagespflege spf 30? Hat diese ausreichend UVA und UVB Schutz? Codecheck bewertet den Inhaltsstoff Butyl Methoxydibenzoylmethane als sehr schlecht, was sagst du dazu?
    Und noch eine andere Frage: ich benutze die Clinique mild clarifying Lotion. Diese enthält ja BHA. Es wird geraten, diese auch morgens zu benutzen. Jedoch steht kein Hinweis drauf, morgens in Verbindung damit Sonnenschutz zu tragen… Das ist doch aber wegen den enthaltenen BHA schon anzuraten oder ? (Abgesehen davon, dass Sonnenschutz ja eh immer getragen werden sollte…)

    Danke für Deine Hilfe und viele Grüße!

    • Reply
      Agata 21. Januar 2014 at 09:34

      Avobenzone ist nur nicht empfehlenswert, wenn es nicht stabilisiert ist (da nicht photostabil, zerfällt) – was in der Eucerin wegen Tinosorb nicht der Fall ist.

      Jau, BHA ist zwar bissl antioxidativ und trägt (da lipophil) weniger Hautzellen ab als in den Poren, sicher gehen ist aber niemals schlecht :)

      • Reply
        Anmalena 21. Januar 2014 at 12:38

        Erst mal herzlichen Dank für Deine Antwort Agata:-)!
        Also brauche ich mir, wenn ich die Eucerin Lsf 30 benutze, auch im Sommer keine Sorgen machen die mcl morgens zu benutzen? Oder im Sommer morgens doch lieber weglassen?

        • Agata 21. Januar 2014 at 14:03

          UVA Strahlung ist recht identisch im Winter wie im Sommer (siehe oben). Es macht keinen Unterschied.

  54. Reply
    Lisa 9. Februar 2014 at 21:04

    Hallo Agata,
    bin vor kurzem auf deine Beiträge gestoßen und bin begeistert, insbesondere auch, weil ich, obwohl ich selber Ärztin bin, bisher auf dem Gebiet der Hautpflege recht ahnungslos unterwegs war.
    Meine Frage: was hältst du von der Avène Cleanance SPF 30, so prinzipiell und in Kombi mit der Clinique Superdefense? Ich hab trockene Haut, die aber seit ca. drei Jahren mit verstopften Poren am Kinn reagiert (auf was auch immer). Und welche sollte ich im Hinblick auf die Antioxidantien und okklusive Wirkung zuerst auftragen? Abends versuche ich mich seit kurzem übrigens an der Cleanance K… Als Toner verwende ich derzeit den milden Toner von Clinique (den mit Salicylsäure). Habe vor einigen Tagen meine Pflege umgestellt und bin jetzt gespannt, ob es was hilft.

    • Reply
      Agata 9. Februar 2014 at 23:19

      Der Cleanance Sonnenschutz ist super, da beide Tinosorbs, dh der UVA Schutz sollte auch recht hoch sein! Auch ist da kein Octinoxate drin, welches das Avobenzone der Superdefense degradieren könnte :) http://www.futurederm.com/2012/10/12/how-does-octinoxate-degrade-avobenzone/

      Vermehrt Kinn ist entweder zu viel Anfassen oder Hormone („hormonal chin acne“). Hast Du es mal mit dem Milchtest vom Testosteron satt! Artikel versucht, ob das vielleicht hilft? Beim Stichwort Kinn wäre das vielleicht einen Versuch wert :)

      Der Sonnenschutz Schutz hat allerdings eine talgregulierende Wirkung, indem er die DHT Umwandlung verhindert (steht auch im Testosteron satt Artikel), weshalb er vielleicht blöd sein kann bei trockener Haut. Ansonsten zuerst die Clinique, weil leichter, mehr chemsicher Schutz (Tinosorb sind teils physisch) und AOX, genau!

      K und die MCL von Clinique könnten anfangs stark irritieren, sodass die Sebumproduktion angeregt wird und Du am Anfang vermehrt Unreinheiten bekommen kannst. Möglichst lange beobachten wäre cool!

  55. Reply
    Lisa 10. Februar 2014 at 13:53

    Hallo Agata,

    erst mal vielen lieben Dank, die Hormone hab ich schon länger im Verdacht, da es bei mir ganz plötzlich mit 25/26 losging, dass die Haut plötzlich Zicken machte (ich bin jetzt 29). Was mich total irritiert hat, da ich nicht mal in der Pubertät Probleme hatte.
    Ich hatte auch schon den gestiegenen Stress im Verdacht (ich arbeite seit kurz vor meinem 26. Geburtstag), aber an den sollte ich mich irgendwann auch mal gewöhnen, bzw. hat er sich tendenziell in letzter Zeit eher etwas verringert (glücklicherweise!). Was anfassen angeht, bin ich natürlich auch nicht ganz unschuldig… und drücken *duck*.
    Ich hatte die MCL schonmal und werd sie jetzt einfach noch mal versuchen. Ich hoffe ich halte das neue Regime mal mindestens einen Monat durch. Das Milchthema werd ich mir nochmal zu Gemüte führen!

    Jedenfalls: ein riesen Dankeschön für deine Arbeit hier, finde es toll, wie kritisch du dich mit den Themen auseinandersetzt und auf alle Fragen eingehst!

    • Reply
      Agata 10. Februar 2014 at 13:57

      …wenn man auch gar nicht auf Milch verzichten will, einfach allgemein auf Insulin in Nahrung achten, „Milch“ ist nur meistens am ehesten der Hauptdarsteller :)

  56. Reply
    Jana 19. Februar 2014 at 12:43

    Liebe Agata,

    Vielen Dank für deine immer sehr informativen und gut verständlichen – ja, ich würde fast schon sagen „revolutionären“ – Beitrage! Auch ich bin bisher leider ein sehr großer Sonnenschutz-Muffel gewesen, allerdings nicht unbedingt freiwillig, da ich seit über einem Jahr nach einer Perioralen Dermatitis nun keinerlei Feuchtigkeitspglege mehr benutze konnte (bzw. mich nie richtig getraut habe, weil nach kurzer Zeit mit Pflege immer wieder eine Verschlechterung der Haut eintrat). Nun möchte ich aber wenigstens im Sommer versuchen, meine empfindliche und zu Unreinheiten neigende Mischhaut zu schützen. Die Eucerin Dermo Purifyer LSF 30 und die Bioderma Photoderm AKN erscheinen mir vom Profil her ganz passend für meine Ansprüche – welche ist deiner Meinung nach besser als Make-Up Unterlage geeignet?
    Durch ein bisschen Herumstöbern bin ich auch auf diese beiden Mittel gestoßen, zu deren Bewertung mir allerings das Fachwissen fehlt (klar, auf Alkohol wird hier leider auch wieder nicht verzichtet):

    DADO SENS Sun Sonnen-Gel LSF 25:
    Aqua (Water), Dicaprylyl Carbonate, Alcohol, Bis-Ethylhexyloxyphenol Methoxyphenyl Trizine, Ethylhexyl Salicylate, Ethylhexyl Triazone, Butyl Methoxydibenzoylmethane, Glycerin, Arginine, Glyceryl Caprylate, Acrylates / C10-30 Alkyl Acrylate Crosspolymer, Panthenol, Tocopheryl Acetate, Allantoin, Benzylidene Dimethoxydimethylindanone, Sorbitol, Ectoin, Tiliroside

    und DERMASENCE Solvinea LSF 30:
    Aqua, Octocrylene, Homosalate, Ethylhexyl Salicylate, Butyl Methoxydibenzoylmethane, Glycerin, Phenylbenzimidazole Sulfonic Acid, Alcohol denat., Isostearyl Alcohol, L-Arginine, Panthenol, Butylene Glycol Cocoate, Glyceryl Caprylate, Acrylates/C10-30 Alkyl Acrylates Crosspolymer, Parfum, Cetyl Dimethicone, Tocopheryl Acetate, Xanthan Gum, Sodium Hydroxide, Ethylcellulose, Glycine Soja Seed Extract, Tetrasodium Glutamate Diacetate.

    Was fällt dir dazu auf? Doch lieber die besagten Eucerin und die Bioderma Produkte antesten? Wäre dir dankbar für eine Einschätzung. :)

    Liebe Grüße,
    Jana

    • Reply
      Agata 19. Februar 2014 at 13:46

      Zu beiden Dermascence Sonnenschutzprodukten würde ich mit POD anfälliger Haut abraten, da Alkohol ein bekannter Irritant ist und POD durch zu viel Irritation entsteht.
      Die Dermo Purifyer und die Bioderma sind beide reizfrei, habe jedoch nur Erfahrung mit der Bioderma Photoderm. Fand sie selbst als gute Makeup Unterlage, gibt aber im BJ Forum auch jemanden, der sie als keine gute Makeup Unterlage empfand!

      • Reply
        Jana 3. März 2014 at 14:42

        Vielen Dank für deine Hilfe! Habe schon ein ganz schlechtes Gewissen, dich schon wieder mit einer Frage behelligen zu müssen aber meine Internet-Recherche bringt einfach keine gezielte Antworten, die ich auf meine Lebenspraxis übertragen kann, so mein Gefühl. :-(
        Thema „realistische Verwendungsmenge und Schutz“: ich war letzte Woche bei der Hautärztin und habe in diesem Zuge angemerkt, dass ich Lichtschutz gerne in meine tägliche Routine integrieren möchte, um Hautalterung vorzubeugen. Daraufhin gab sie mir eine Probe der Skinceuticals Ultra Facial Defense SPF 50 mit, mit der Anmerkung, ich solle täglich etwas eine Fingerkuppe an Produkt benutzen, das sollte als täglicher Sonnenschutz reichen. Als ich sie auf die Fingerregel ansprach, meinte sie, solche Angaben bezögen sich nur auf „richtiges Sonnenbaden“. Ich habe von dem exponentiellen Abfall des SPFs mit der Reduktion der Verwendungsmenge bereits gelesen und frage mich jetzt, ob ich mit „einer Fingerkuppe Produkt“ überhaupt noch einen SPF 10 erreiche?! Ist die Dermatologin einfach schlecht informiert?
        (Entschuldige bitte den Roman, aber ich weiß nicht wohin sonst mit solchen Fragen… :shame: )
        Liebe Grüße, Jana

        • Agata 26. März 2014 at 18:50

          Ich denke, dass es bei ihr einfach nicht wichtig ist, 100% Schutz zu haben und sie auch soetwas wie Vitamin D (auf was ich nie achte – weil wir eh kaum alle 100% Schutz haben am ganzen Körper und Deutschland eh speziell ist, weil man da nicht immer Vitamin D bilden kann) einbeziehen will.
          Es reicht auf jeden Fall, wenn man nur einen SPF 15 „gescheit“ aufgetragen hat. Wie viel man von einem 50er auftragen muss, um einen SPF 15 zu erreichen, kann man sich eigentlich ausrechnen.

          Die Tabelle von Brightest Bulb zeigt auch, dass die Auftragsmenge also zwischen 1ml und 1,5ml liegen muss: http://www.brightestbulbinthebox.com/2013/05/how-much-is-2-milligrams-per-centimeter.html

  57. Reply
    Amelie 7. April 2014 at 17:37

    Es wird mehr und mehr Sommer und so langsam beginne ich mich nach Sonnenschutz (für den Körper) umzusehen. Fürs Gesicht benutze ich bisher die Photoderm AKN von Bioderma und bin damit eigentlich echt zufrieden.

    Ich meine auf Twitter bei dir gelesen zu haben, dass du Piz Buin empfiehlst? Dann werde ich mich da mal umsehen, hab letztens gesehen, dass es das ja jetzt tatsächlich bei DM gibt! (Danke für den Tipp). Mal gucken, zu welchem ich mich da inspirieren lasse, denn die scheinen ja eine sehr große Auswahl zu haben. Nun habe ich aber noch eine dringliche Frage. Nehmen wir an, ich nutze ausreichend Sonnenschutz und meide sowieso die direkte Sonneneinstrahlung so gut wie möglich. Ist es trotzdem ratsam/gut anschließend nach einem langen Tag am See beispielsweise sich mit einem Aprés-Produkt „einzuschmieren“? Ich habe mal eben auf der DM-Website die gängigen Sundanceprodukte durchgegangen. Bei so gut wie allen sind zwar Inhaltsstoffe wie Glycerin, Urea oder Aloe Vera drin, aber viele beinhalten auch den „schlechten“ Alkohol und zudem noch Duftstoffe. Deswegen die Frage, lohnt es sich überhaupt nach einem Produkt zu suchen, was diese schlechten Inhaltsstoffe nicht enthält oder tut es auch eine normale Bodylotion?

    • Reply
      Agata 11. April 2014 at 16:48

      Ich habe selbst noch Piz Buin nicht ausprobiert (werde ich, falls etwas leer wird, also in spätestens einem Monat), jedoch lobt das BJ Forum die Dry Lotion sehr! Nur die Sprays sind von Piz Buin eher bedenklich (wegen Filter und Alkohol).

      Ein Apres Produkt spendet eigentlich nur viel Feuchtigkeit und sollte idealerweise reizfrei und entzündungshemmend sein. Das dm Produkt mit Aloe Vera und Alkohol ist dazu eher nicht geeignet, das neue Sublime Apres mit Petrolatum schon eher.

      Es tut die normale Bodylotion :)

  58. Reply
    Pia Skincare Inspirations 13. Juni 2014 at 19:47

    Hallo Agata, ein super Bericht! Ich habe es gerade auf dieser Seite http://skincareinspirations.com/2014/06/08/sonnenschutz-teil-iii/ verlinkt. Gibt es hier noch etwas über den Sonnenschutz, wo Du über das allgemein Bekannte hinausgehst bzw. welche Tests?

    • Reply
      Agata 13. Juni 2014 at 20:03

      Hey, da hast Du bisher einen tollen Blog angefangen! Weiter so! Supergescheit! Yeah! Go on! Soetwas wie Dich braucht die deutsche Bloggerszene :p

      Nein, heute Abend kommt noch ein Sonnenschutzpost zum SPF, danach einer zu Sonnenschutzölen. Werde Filter wohl nie so genau vorstellen wie Du. Hoffe immer, dass die Leser genervt sind, nicht alles zu verstehen und da alleine recherchieren … und nicht mehr mit recherchieren aufhören wollen :)

      • Reply
        Pia Skincare Inspirations 13. Juni 2014 at 20:26

        Take it easy. :-) Ja, ich bemühe mich, die Sache in wenig ernster zu betreiben. Keine Ahnung, ob es dafür viel Publikum gibt.

  59. Reply
    Pia Skincare Inspirations 13. Juni 2014 at 19:57

    Noch etwas: Welchen Sonnenschutz nimmst Du im Moment? Benutzt Du dasselbe Produkt das ganze Jahr über oder variierst Du zw. warmen und kälteren Monaten (wegen Wasserfestigkeit etc.)? trägst Du Sonnenschutz auch indoors?

    • Reply
      Agata 13. Juni 2014 at 20:10

      Ich habe letzte Woche den Innisfree Eco 50 zu Ende benutzt (sehr zufrieden) und benutze jetzt wieder LRP Anthelios, da die L’Oreal Filter auf hoche PPD Werte kommen. Das ist meine dritte oder vierte Tube.

      Will in Zukunft aber auch den 42 PPD von Bioderma ausporbieren oder wegen dem Tragecomfort die Dry Lotion von Piz Buin, um Sonnenschutz-faulen Lesern vielleicht diesen attraktiver zu machen.

      Ja – ich habe letztens Jahr nur einen Tag keinen Sonnenschutz getragen und trage ihn sofort nach dem Aufstehen auf – auch wenn ich den Tag über zu Hause bleibe :)

      Nein, ich achte kaum auf waterproof, da ich nach dem Sport immer reinige und Schutz neu auftrage.

      Im Wanderurlaub will ich aber in Zukunft mehr auf chemische waterproof Filter setzen, da sich da schon einiges abträgt. Auch wenn ich in Albanien (2 Wochen nonstop Äquatorsonne) mit einem mineralischem nonwaterproof Schutz komplett weiß geblieben bin.

      Du siehst: Eher nach Lust und Laune die Auswahl.

      • Reply
        Pia Skincare Inspirations 13. Juni 2014 at 20:28

        Habe das hier gefunden: http://www.der-blasse-schimmer.de/2012/05/sonnenschutz-fur-das-gesicht-teil-4-innisfree-eco-safety-no-sebum-sunblock-spf35-pa/ Du meintest aber SPF 50. Hast Du dazu einen Blogpost veröffentlicht? :heart:

      • Reply
        Pia Skincare Inspirations 13. Juni 2014 at 20:25

        Innisfree kenn ich gar nicht. Muss jetzt dazu ein wenig recherchieren… Anthelios ist toll, was die PPD-Werte anbelangt, hat aber super viel Alkohol, was wiederum den Nutzen teilweise nivelliert… Ich benutze häufig auch die getönte Creme von Anthelios XL; die riecht aber sowas nach Alkohol; ganz schrecklich.. :( Welches Anthelios-Produkt verwendest Du denn?
        Im letzten Sommer habe ich die Bioderma Max 50 ausprobiert – beide Versionen – getönte und nicht getönte. Das ist vielleicht für den Winter okay; für eine Mischhaut im Sommer war der Glanz und das Gefühl, eine fettige Maske auf dem Gesicht zu haben, unerträglich.
        In Ordnung finde ich wiederum die SPF-Produkte von Skinceuticals. Dazu kommt bald ein Review. :-)
        Ich schaue heute Abend bei Dir wegen dem Sonnenschutzpost… muss aber jetzt herausfinden, wie man den Blog abonniert. ;-) Schön, dass ich Dich gefunden habe. :D

        • Agata 13. Juni 2014 at 20:30

          Wenn ich von „DER Anthelios“ rede, dann von der alkoholfreien mattierenden Gel-Creme :p

          Glanz und Tragekomfort macht mir bei Pflege nie etwas aus, da ich das immer mit Kosmetik „hinbekomme“. Nur wenn sich zwei Emulsionen nicht vertragen und es krümelt – da kann man halt nichts machen. Doch ist unglaublich vielen der Tragekomfort wichtig, ju.

          Habe alle meine Blogs per RSS abonniert und geht bei Magimania super :)

  60. Reply
    anni 6. Juli 2014 at 16:55

    liebe agata,wenn du schreibst das du den glanz von sonnenschutzprodukten mit „kosmetik hinbekommst“,was kannst du da empfehlen?ich habe so fuerchterliche extrem schnell glaenzende haut,vor allem nach der benutzung von sonnencremes,selbst wenn diese fuer fettige bzw.fuer mischhaut geeignet sind,ich pudere meistens mit dem blot powder von mac um den glanz in den griff zu bekommen,allerdings haelt der auch nicht wirklich lang bevor die naechste glanzattacke folgt und ich kann zeitlich gesehen nicht permanent nachpudern..die einzige pflege die bei mir kein speckiges glanzgesicht im laufe des tages verursacht ist die avene hydrance legere uv,aber die hat ja auch nur einen spf von 20..also wenn mir hier niemand DEN ultimativen mattierenden sonnenschutz empfehlen kann,dann kannst du mir vielleicht verraten ob du(oder auch alle anderen,ich bin echt dankbar fuer alle tipps) einen kosmetik-geheimtipp fuer mich hast :-)

  61. Reply
    Anna Lena 7. September 2014 at 20:39

    Eine Frage habe ich noch zu diesem Thema: Du schreibst, solange eine Schicht nicht angetrocknet ist, ist die Reihenfolge egal.

    Heißt das auch, dass wenn in meiner Tagescreme und in der Foundation LSF enthalten ist, die Foundation noch aufgetragen werden soll während die Tagescreme nicht getrocknet ist oder habe ich da was falsch verstanden??

    Vielen Dank schonmal für eine Aufklärung! :-)

    • Reply
      Agata 26. Oktober 2014 at 16:56

      Das sind alles sehr idealistische Angaben. Selbst durch den okklusivsten Inhaltsstoff (Petrolatum) dringen Wirkstoffe noch zu 97% durch. Man hat also kaum Verlust.
      Feucht erst recht nicht, weil das noch nicht verdunstete Wasser bei der Penetration hilft.
      …und ja, direkt danach auftragen ist ideal, aber sicherlich nicht nötig, wenn es kosmetisch für unschönere Ergebnisse sorgt :)

  62. Reply
    Ina 19. September 2014 at 16:53

    Ich hoffe, dass Du meinen Kommentar hier noch findest…

    Erstmal möchte ich mich bei Dir bedanken, Du hast mir beim Thema Hauptpflege unglaublich weitergeholfen. Und auch wenn ich zunächst das „Hard Selling“ (Produktempfehlungen) vermisst habe (ist ja so viel einfacher als sich slbst schlau zu machen), hast Du mich doch richtig umerzogen. Ich lese Deine Blogs, informiere mich und versuche mich mit den Inhaltsstoffen zu beschäftigen. Ausserdem bin ich gegen viele andere Produkthypes/ -empfehlungen relativ immun geworden.

    Mein Anliegen:

    UVA Schutz ist mir unheimlich wichtig und jeden Morgen schmiere ich mich direkt ein. Ich bin 32 und leider erst relativ spät dazu gekommen (vor ca. 5 Jahren).

    Ich habe zwei Kinder (2,5 und 4) und überlege jetzt, wann und wie anfangen sollte sie täglich (im Gesicht) mit UVA Schutz einzucremen.

    Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass ich damit sofort anfangen will und zwar mit einem mineralischen Filter (Paulas Choice Skin Recovery Lotion SPF 30).

    Hast Du da vielleicht eine Meinung zu?

    Ich habe zu der speziellen Thematik ehrlich gesagt keine aussagekräftigen Informationen gefunden. (Ausser, dass man seine Kinder nicht in der Mittagssonne verbrutzeln lassen soll…)

    Ich würde mich freuen, falls es dieser Kommentar auf Dein Radar schaffen würde,

    liebe Grüße
    Ina

    • Reply
      Agata 26. Oktober 2014 at 17:02

      Der Anfang Deines Kommentars: Genial! Ich freue mich ungemein :)

      Sofort anfangen ist ideal – denn die meiste beschleunigte Hautalterung erhalten wir tatsächlich im Teenageralter. Auch ist die Hautkrebswahrscheinlichkeit um 80% höher, wenn man vor seinem 20sten Lebensjahr nicht aufgepasst hat: http://www.medicalnewstoday.com/articles/277538.php (auch wenn mir ehrlich gesagt das erste wichtiger ist, weil wir beide es wahrscheinlich eh nie zu einem Sonnenbrand kommen lassen würden).

      Ob mineralisch oder chemisch ist egal. Es kommt noch ein Artikel zu hormonell wirksamen Inhaltsstoffen. Auch Nano Partikel werden bei Kindern kritisch dargestellt – weil es dazu noch keine Studien gibt :p Das zeigt aber auch, dass da nicht viele Bedenken da sind.
      Wenn Du Dich aber für mineralisch entscheidest, dann möglichst Ihnen schon früh klar machen, dass sie nichts einatmen, wenn es Sprüh-Sonnenschutz ist.
      Pro chemisch spricht natürlich das Auftragsgefühl. Wenn sie früh anfangen, Sonnenschutz nicht zu mögen, ist es schwer, ihnen als Teenie da Gefallen zuzureden.

  63. Reply
    Kristina 1. Januar 2015 at 22:19

    Hallo Agata,

    ich würde gerne eine Sache ansprechen, über die ich schon etwas länger nachdenke. Ich bin nämlich ein Langschläfer, demnach ist es also meistens schon einige Stunden hell, bevor ich aufwache. Tagsüber benutze ich (dank dir!) mittlerweile immer einen Sonnenschutz (derzeit den von Innisfree mit SPF 50, der grandios ist!). Aber eigentlich sollte ich doch logischerweise auch damit beginnen, abends irgendeine Form von Sonnenschutz aufzutragen, da ich ja in den meisten Fällen auch im Schlaf einiges an UV-Strahlen abbekomme, oder? Hier sollte ich evtl. noch erwähnen, dass ich grundsätzlich ohne Jalousien schlafe :-)

    Nun wäre also meine Fragen:
    Gibt es einen Sonnenschutz, den du für abends besonders empfehlen kannst? Ich möchte eher weniger so pastöse Cremes wie den von Innisfree am Abend benutzen, außerdem möchte ich meine sonstige Abendroutine beibehalten (also BHA+AHA). Ich tendiere derzeit, aufgrund der mangelnden Kenntnis über die riesige Auswahl zu der Eucerin Even Brighter Nachtcreme, weil ich meine, hier irgendwo in den Kommentaren gelesen zu haben, dass auch die Nachtpflege einen gewissen Sonnenschutz besitzt.

    Oder meinst du, dass ich mir in der Hinsicht evtl. zu viele Gedanken mache? Ich frage mich nur, wieso ich noch nie von jemand anderem dieses Problem gehört hab ?:-)
    Würde es hier denn dann Sinn machen, einen niedrigeren Sonnenschutz zu wählen, da man ja den Großteil der Nacht im Dunkeln verbringt?

    Ich hoffe, du kannst mir etwas weiterhelfen, und ich würde mich über jegliches Feedback freuen! Danke :-*

    • Reply
      Agata 5. April 2015 at 23:11

      Nachteile hättest Du nicht wirklich damit, ausser, wenn Du ein sehr eingecremtes Gefühl nicht magst und das schichten von einer Wirkstoffpflege zusätzlich wegfallen würde abends :)

      Mineralischer Sonnenschutz würde auf jeden Fall auch gut Feuchtigkeit bringen wegen der oft pastösen Konsistenz und Zink auch noch gut entzündungshemmend ist. Auch wenn man mit mineralischen Schutz nicht so gut UVA abdecken kann wie chemisch, sodass ich wahrscheinlich auch nachts chemisch tragen würde :p

      Habe übrigens DIE GLEICHEN paranoiden Gedanken.

  64. Reply
    Renate 3. Juli 2015 at 17:00

    Liebe Agata,

    ich hab diesen Artikel schon x-mal gelesen, auch alle Kommentare dazu … bin immer wieder aufs Neue begeistert – auch über deine Geduld und, dass du die Kommentare beantwortest. Darum trau ich mich jetzt einfach mal dich zu fragen:
    Kennst du ein Sonnenschutzprodukt, das den allerbesten UVA-Schutz bietet, aber kein Silikon drin hat?

    Du hast mir schon mal einen wertvollen Tipp bei den BJs (wir vermissen dich dort :-( ) gegeben, dass meine Rosacea-Haut chemische Filter vielleicht nicht so gut verträgt, wegen Umwandlung-in-Wärme. Dieses Risiko würde ich zugunsten guten Schutzes noch einmal eingehen (bei der Avene 50+ hat mein Gesicht geglüht wie blöd).

    Aber Silikone verursachen bei mir so einen Hitzestau … das geht einfach nicht. Ich schwitze sehr stark im Gesicht, habe Hitze-Flushs … da bekomm ich mit Silikonen ganz schnell ganz üble Entzündungen.
    (D.h. ich lehne Silis nicht per se ab, am Körper ist’s mir wurscht, aber meine Erfahrungen mit meinem Gesicht – nein danke.)

    Ich nehm zzt. die Kimberly Sayer mit AOX und drüber eine selbstgemische Mineralfoundation mit viel SoFiTix-Breitband drin. Ob ich damit gut genug geschützt bin? ?:-)

    :heart: -lichen Dank!

    • Reply
      Agata 20. November 2015 at 03:26

      Die BJs werden in meinem Herzen bleiben! Jedoch fehlt mir die Zeit dazu, dort vorbei zu schauen. Mir fehlt die Zeit zu vielem, was ich gerne machen wollen würde!

      https://www.ecco-verde.de/tea-natura/sonnencreme-hoher-schutz-mit-tiaree wäre vielleicht noch eine NK Variante ohne Silikone – ansonsten wird es schwer sein, da Silikone wegen der guten Verteilung der Filter eher beliebt sind im Sonnenschutz. Biosolis?

      Toi toi toi!

  65. Reply
    Stefanie 10. April 2016 at 22:20

    Gibt es Quellen, die belegen, dass sich die UVA Strahlung im Gegensatz zur UVB Strahlung Tages- und Jahreszeiten unabhängig hoch verhält bzw. in Richtung Pole sogar eher zunimmt? Ich habe diese Behauptung bisher nur auf Blogs, die pro UV Schutz plädieren gelesen, aber keine anderen Quellen dazu gefunden.
    Zum Hintergrund. Hatte dazu letztens ein Gespräch mit einem Naturwissenschaftler, der diese Behauptung allein aufgrund physikalischer Gesetzmäßigkeiten (Einfallswinkel und somit Intensität der Strahlung bei tief stehender Sonne – also Winter und Tagesränder – sowie Verringerung der Intensität durch Bewölkung) für fragwürdig hält und ich konnte dazu kein belegbares Gegenargument vorbringen.
    Ungeachtet dessen, dass UVA Strahlung natürlich auch im Winter und bei Bewölkung nachweisbar ist. Es geht mir nur um eine Erklärung, wie es sein kann, dass die Strahlung besonders im Winter bzw. in Richtung der Hemisphären zunehmen soll, während sich UVB klassisch nach den physikalischen Grundregeln verhält (Sonnenstand, Bewölkung, Jahreszeiten…)

    Meine gezielte Googlesuche verweist mich dahingehend „nur“ auf Blogs wie diesen, daher entsteht der Eindruck, dass sich die Quelle „im Kreis dreht“. Selbst der simpelste Wikipedia Artikel geht in keiner Weise auf diese spezifische Eigenschaften der UVA Strahlung ein, was mich sehr stutzig macht.

    Danke!

    • Reply
      Agata 11. April 2016 at 00:08

      SEHR gute Frage, welche ich mir tatsächlich auch schon einmal gestellt habe und nur durch eine indische Studie eine Bestätigung für die gleiche Intensität am Tag gefunden habe, aber nichts zu den Breitengraden.
      Ich muss zugeben, dass ich es mir mit der Ozonschicht zurecht geredet habe, welche jedoch nur das Verhältnis von UVA zu UVB Strahlungsintensität verändern würde, aber nicht den Wert an sich.

      Da es mich selbst interessiert, habe ich die Frage an den Skincare Addiction Reddit weitergeleitet. https://www.reddit.com/r/SkincareAddiction/comments/4db4d5/ask_sca_week_of_march_28th_2016_need_help_got_a/d1xpo26
      Vielen lieben Dank Dir, dass Du die Frage aufgegriffen hast und es tut mir leid, falls es sich um eine Fehlinformation handelt und ich Dir da ein Handicap bei der Diskussion beschert habe!

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