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Was macht einen guten Lippenstift aus?

Diskussion

Während ich kürzlich die Schublade mit meinen zahlreichen Lippenstift aufräumte – quetschte, herumschob, aussortierte – nahm ich mir vor in nächster Zeit beim Lipstick Shopping auf die Bremse zu treten.

Ein wenig beneide ich Frauen, die einen Signature Lipstick für sich entdeckt haben, den sie nahezu jeden Tag tragen und der sogar für Wiedererkennung sorgt. Nach 2 Sekunden ist der Impuls auch schon vorbei, denn der Wunsch nach Abwechslung und die Freude am Experimentieren mit Neuem und vielleicht auch Exzentrischem überwiegt bei Weitem.

Ich könnte mich niemals auf nur eine Lippenstiftfarbe festlegen…

Trotz der gewissenhaften Vorsätze saß ich am Wochenende am Laptop und hatte schon wieder 2 Lipsticks im Warenkorb.

Selbst, als ich die Vernunftskeule herausholte und mir sagte: „Magi, du brauchst doch nun echt keinen weiteren Lippenstift mehr.“ und sogar als ich mich für keine Farbe entscheiden konnte, war diese gewisse Neugier, ein Kaufanreiz da…

Ich bezweifle, dass es ich um ein reines Blogger-Phänomen handelt. Die Neugier nach etwas Neuem oder Besserem ist eigentlich ein wichtiger Impuls. Aber geht „besser“ bei Lippenstiften wirklich noch?

Was macht einen guten Lippenstift eigentlich aus?

… fragte ich mich unweigerlich.

Auf was für eine Verbesserung hoffe ich eigentlich? Schließlich tue ich mich schon bei der Auswahl an Formulierungen in meiner Sammlung schwer so recht zu kategorisieren. Welche sind gut, empfehlenswert und vor allem: warum?

Lippenstiftqualitäten

Mittlerweile ist Lippenstift nicht gleich Lippenstift. Neben unterschiedlichen Finishes werden mittlerweile auch ganz verschiedene Konzepte angeboten. Einige Frauen (und Männer) bevorzugen eine Art von Lippenstift – andere wechseln ab und schätzen die jeweiligen Vorteile. Berücksichtig man also die persönlichen Vorlieben, kann man die „Güte“ eines Lippenstiftes mit zweierlei Maß messen:

1. Persönliche Vorlieben

welche Lippenfarbe passt

  • Farbe
  • Finish: matt, glänzend, schimmernd etc.
  • Deckkraft: blickdicht, semi-transparent, transparent
  • Textur: Creme, Liquid-to-Matte, Tint
  • Applikation: klassischer Lipstick, „Chubby„, Applikator, Tube etc.
  • Duft: und ggf. Geschmack – mit, ohne, Vorlieben etc.
  • Erscheinungsbild: Verpackung wichtig oder unwichtig
  • Marke: ob Markenimage oder eine Ideologie – der Lipstick-Index beweist, dass es gerade bei Lippenstiften absolut nicht egal zu sein scheint

aber da wären eben noch die

2. objektiven Qualitätsmerkmale

  • Ebenmäßigkeit: ob deckend oder durchscheinend – so lange die Lippenfarbe nicht mühelos gleichmäßig erscheint, bereitet es nur wenig Freude
  • Fluchtgefahr: ob nun die Linien um den Mund herum oder das Verrutschen in Lippenfältchen – beides nicht wirklich erwünscht, höchstens geduldet oder umgangen (Lipliner, Primer)
  • Haltbarkeit: zwar kann sie mit Nachteilen einhergehen (schlechter Tragekomfort, ungewollte Tönung), dennoch ist sie allerseits willkommen
  • hochwertige Verpackung & Verarbeitung: ob man’s mag, ob man’s will, ist relativ – ob das Packaging aus Klapperplastik oder Metall hergestellt wurde, gar mit aufwändigem Design, ist unabhängig vom Geschmack
  • Pflege: anders als das bloße „Conditioning“ beinhaltet der Begriff auch nachhaltig nährende Eigenschaften
  • Erreichbarkeit: Globalisierung hin oder her – einem Live-Test von Formulierung, vor allem aber der Farbe ist immer ein Vorteil

Zwar fallen mir noch mehr Attribute ein, die durchaus kaufentscheidend fungieren können, wie der Preis aber auch das Preis-Leistungs-Verhältnis, ein Plumping-Effekt oder besondere Gimmicks, die Vorliebe zu einer bestimmten „Bullet-Form“ oder die zu Limited Editions… Ich finde sie aber schwer kategorisierbar und schwer zuzuordnen. Intuitiv erscheinen sie mir fundamentaler aber auch trivialer als die in meinen Listen zugleich.

CATRICE Ultimate Shine Gel Lip Colour-9

Meine Lipstick-Präferenzen

… kann ich trotz dieser Überlegungen schwer für mich abstecken. Wenn ich eine gewünschte Farbe abgehakt habe, heißt es noch lange nicht, dass ich „befriedigt“ bin. Mich reizen vor allem gelungene Gesamtpakete, die durchaus emotional getragen werden – das perfekte Opfer der Werbeindustrie also. Sowohl bei Farben, Finishes, Darreichungsformen bin ich extrem flexibel, gar experimentierfreudig.

Und obwohl ich lange Haltbarkeit schätze und mich über schnelles Verabschieden eines Lippenstiftes ärgere, kann ich es selbst hochpreisigen Lippenstiften verzeihen, wenn sie einen luxuriösen Tragekomfort aufweisen – bei genialer Farbe versteht sich.

Wenn ich unter Anbetracht meiner bestehenden Sammlung auf eine Eigenschaft bei zukünftigen Neuanschaffungen festlegen müsste, komme ich nach dieser tagelangen Analyse auf eine durchaus erschreckende „Haupteigenschaft“, die ein Lipstick haben muss: UNGEWÖHNLICH oder sexy gesagt – extraordinär

Zwar hat sich das über die Jahre für viele meiner Makeup-Produkte herauskristallisiert, gerade jedoch in der Praxis mit Lippenstiften musste ich beobachten, dass ich die „verwechselbaren“ Lippenstifte ohne Eigennamen, die man an jeder Ecke kaufen kann, einfach nicht benutze. Stattdessen zelebriere ich lieber die exotischen Exporte, die geschwungenen Signature-Verpackungen und kreativen Limited Edition Namen…

Eine favorisierte Lippenstiftlinie habe ich nicht.

Nun bin ich aber sehr neugierig, wie das bei euch ist? Sind „Signature-Lipstick“-Trägerinnen unter euch, die immer wieder den einen Lippenstift nachkaufen? Sammelt ihr gerne außergewöhnliche Formen und Farben? Habt ihr ein Beuteschema, das von Außenstehenden gerne mit „die sehen doch alle gleich aus“ kommentiert werden? Wenn ja, gerade dann ist spannend, warum mögt ihr das eine Mauve lieber als das andere? Habt ihr Lust eine Häckchenliste für obige Eigenschaften abzulegen?

Was macht für euch einen guten Lippenstift aus und welche schlechteren Eigenschaften könnt ihr verzeihen?

VG
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42 Kommentare
  1. Reply Andreea 21. März 2016 at 20:33

    Darf nicht kleben/schmieren. Darf nicht austrocknen.

    Die Farbe muss besonders sein.

    Die Verpackung muss schön sein.

    Meine liebsten Lippenstifte sind tatsächlich die Tom Ford Biester, weil sie pflegen und die Farben schön sind und weil sie eben sehr nach Lippenstift aussehen. Also nicht nach kleinem Mädchen.
    Ansonsten immer wieder Chanel, wobei die Farben leider echt nachgelassen haben. Da stimmt alles, die Verpackung ist schöner als alle anderen.

    Aber ich kaufe Lippenstifte wie andere Brötchen und das immer mit der Ausrede eine bestimmte Farbe zu suchen. Das perfekte Rot, das perfekte Mauve, Orange, bla bla bla…

    Lippenstifte sind aber meine große Liebe. Hilft alles nix. Ich trage sie immer und ich werde sie auch immer tragen. Das beste Accessoire ever!

    • Reply Magi 22. März 2016 at 10:05

      Wenn Du suchst, gehst Du dann direkt erst einmal zu TF und Chanel oder stöberst Du dann auch mal bei anderen Brands?

      • Reply Andreea 22. März 2016 at 21:05

        Ähm, guteFrage! Tatsächlich gucke ich ob die was haben, ja, obwohl ich die Farben idR schon kenne. Du hast recht… Wenn ich was neues will, gucke ich zuerst da. Deshalb habe ich fast alle TF Lippenstifte. Gefühlt.

  2. Reply Blunia 21. März 2016 at 20:39

    Meine teuren Lippenstifte trage ich zu wenig. Weiß nicht warum, bestimmt ist da der „ich muss sie schonen“Gedanke dabei, aber vielleicht auch weil sie besondere (seltener zu tragene) Farben haben.

    Meine Vorlieben: Pflegende gut haltende Lippenstifte in einer zu mir passenden Farbe mit mattem oder cremigem Finish. Und bitte bei dunklen Farben ein gleichmäßiges Verschwinden und kein Abfärben auf die Zähne oder Auslaufen aus der Kontur (passiert bei mir zum Glück selten).

    Verpackung: egal, wenns nicht zu doof aussieht, Drogerie ist ok. Durchsichtige Plastikhüllen mag ich nicht, auch keine krassen Verpackungsfarben und auch keine, die zerspringen, wenn sie einmal herunterfallen (wie die weißen Deckel mit den Blumen drauf von Yves Rocher). Möglichst Deckel, die einen Klickverschluss haben und nicht von alleine aufgehen (wie leider auch meine geliebten Astor Lip Butters).

    Form des Lippenstifts: bitte ergonomisch und praktisch gern angeschrägt – z. B. nicht grade abgeschnitten oder in irgendwelchen komischen Formen, die man dann nur mit Pinsel auftragen kann. Chubbies zum herausdrehen lieber als Stifte die man anspitzen muss.

    LG Blunia

    • Reply Magi 22. März 2016 at 10:07

      Ich habe mich schon immer gefragt, wie CATRICE es hinbekommt bei dem Preis Metallhülsen anbieten zu können. Das macht extrem viel her oder?

      Das mit den Zähnen habe ich gestern auch überlegt, aber ich frage mich, ob das vom Hersteller vermieden werden kann oder ob’s eher ein Technik x Anatomie Ergebnis ist… ^^

      • Reply Blunia 27. März 2016 at 18:31

        Ja absolut. Die neuen von Kiko sind allerdings der Hammer oder die anthrazitfarbenen Metallhülsen von Nabla…. gut aber beide schon so um 10€… Trotzdem würde ich einen gut verpackten nicht einer Megafarbe in Plastik vorziehen (außer aus praktischen Gründen Klickverschluss etc.)!

  3. Reply JuNe 21. März 2016 at 21:10

    Meine Lippenstiftobzession begann mit Chanel Nr. 71 Fatale – ein Geschenk und der Beginn von etwas ganz Großem. Ich würde ihn als meinen Signature-Lipstick bezeichnen. Er steht mir von all meinen Schätzen einfach am besten und im letzten Jahr habe ich wochenlang das Internet abgesucht, um ein Backup zu haben – denn er ist natürlich nicht im Standardsortiment. Was das besonderes an ihm ist: man kann ihn sheer oder auch schön kräftig auftragen, er ist also mehrere Farben in einem und als Rouge ist er ebenfalls verwendbar. Lange Rede, kurzer Sinn: Chanel-Lippenstifte sind immer noch meine Liebsten. Die Textur , die Farben, die Haltbarkeit – so stelle ich mir meine Lippenstifte vor und messe alle anderen an ihnen. Liebe Grüße von einer kleinen Lippenstift-Verrückten.

    • Reply Magi 22. März 2016 at 10:11

      So eine Messlatte ist toll. Tut mir leid, dass es ausgerechnet ein limitierter Ton ist… Viel GlücK auf der Jagd!

  4. Reply Lena 21. März 2016 at 21:52

    Lippenstifte – ich könnte nicht ohne!
    Müsste ich schätzen, wie viele ich mit meinen 27 Jahren schon verbraucht habe… bestimmt um die 200….
    Einige Jahre hatte ich einen Signatur Lipstick- meinen geliebten MAC Mith.
    Seit ca 3 Jahren darf es aber auch mal farbig auf den Lippen sein und die Lippenstiftsammlung wächst und wächst :)

    Im Prinzip ist für mich die Marke zweitranging. Drogerie oder High End…egal, Hauptsache die Farbe überzeugt mich. Über Textur und Finish entscheide ich nach momentaner Lust und Laune.

    Aber müsste ich mich für eine Marke entschieden: Es wäre MAC :)

    Liebe Grüße

    • Reply Magi 22. März 2016 at 10:08

      Das ist ja echt stattlich. Ich habe so viele angehäuft, dass keiner leergehen will. Mein meistbenutzter ist 2N von MAC, das ist aber super lange her…

  5. Reply Maria 22. März 2016 at 07:54

    Oh ja Lippenstifte, meine Liebe. Während ich mittlerweile gut an Nagellack vorbei kann ohn einen kaufen zu müssen, ist das bei Lippenstift anders. Hier meine Präferenzen:
    1) Farbe: Magenta/ Fuchsia!
    2) Finish: semi-matt
    3) Deckkraft: blickdicht
    4) Textur: cremig, tint, eig alles ^^
    5) Applikation: auch hier keine Präferenz
    6) Duft: ohne
    7) Erscheinungsbild: die Verpackung muss viel aushalten
    8) Marke: Catrice & Maybelline, wobei ich gerne High-End testen würde. Mir fehlt nur das nötige Kleingeld!

    • Reply Magi 22. März 2016 at 10:09

      Ich bin bei Nagellacken auch viel konsequenter. Witzig, weil bei Nagellacken die Ausrede „so eine Farbe habe ich noch nicht“ viel eher wahr ist.

  6. Reply MrsPetruschka 22. März 2016 at 10:18

    Ich mag keine klebrigen Texturen, sie sollte möglichst seidig, leicht cremig sein. Und nicht „schwer“ auf den Lippen liegen.

    Die Verpackung soll zumindest gut in der Hand liegen, wenn sie dazu auch noch schön ist, perfekt. :)

    Farbe: Bei den Farben bin ich ein absolutes „Rosenholz-Opfer“. Immer wieder greife ich zu dieser Farbe, weil sie halt auch immer geht, vor allem im Alltag. Einige Ausreißer befinden sich aber in meiner kleinen Sammlung. Ein kräftiges, kühles Violett, ein kaltes, klassisches Rot, zartes Koralle, das war es aber auch schon mit „weg von Rosenholz“.
    Finish: seidig glänzend bevorzugt, aber auch gerne samtiges matt.
    Deckkraft: blickdicht, semi-transparent
    Textur: Seidig leicht cremig, matt aber nicht zu trocken.
    Applikation: am liebsten in der klassischen Lippenstiftform.
    Duft: möglichst ohne, höchstens ein leichter Vanilleduft.
    Erscheinungsbild: die Verpackung sollte gut in der Hand liegen, wenn schön, umso besser.
    Marke: bei High-End bevorzuge ich Chanel. Aus der Drogerie Rimmel, Catrice und Astor

    Lippenstift, und schlicht betonte Augen, mein Basic to go. :)

    • Reply Magi 22. März 2016 at 17:24

      Während Brauen eigentlich immer für mich die Nummer 1 waren, muss ich gestehen, dass ich wegen meiner Brille auch schon einmal die Augen ungeschminkt lasse und allein ein Lipstick mich „fertig zum Losgehen“ fühlen lässt. Das ist aber sehr tagesformabhängig, aber so wie früher, dass ohne etwas auf den Lippen und sonst komplettes Makeup drauf: unfertig.

  7. Reply Anonymiss 22. März 2016 at 10:47

    Ein Lippenstift muss in erster Linie „mühelos“ sein. Ich will nicht 3 Stunden damit verbringen, zu korrigieren, nachzumalen, dazu zu malen, mit einem Pinsel zu hantieren usw. Bei solchen Exemplaren tendiere ich einfach dazu, wieder abzumachen und etwas weniger kompliziertes aufzutragen. Heute habe ich nach langer Zeit Riri Woo von MAC ausgekramt – ein Retro Matte Finish. Bereits beim ersten Strich auf die Lippen habe ich mich selbst verflucht und wusste wieder direkt, WIESO er so lange in der Schublade lag. (Ich blieb dennoch standhaft, weil die Farbe schön ist ;D)

    Des Weiteren mag ich gerne, wenn Lippenstifte nicht die Lippen austrocknen. Und damit meine ich keine Liquid Lipsticks (die Liebe zu denen habe ich erst vor Kurzem entdeckt, davor konnte ich ihnen nicht viel abgewinnen) – sondern viel mehr schiele ich zu Laura Mercier und Clinique rüber. Was die eigentliche Textur angeht mag ich es gerne cremig (gerne auch matt wie z.B. Velvet-Reihen von Burberry oder Chanel), ohne viel Schnickschnack. Deckkraft ist dabei eigentlich nicht wichtig, je nach AMU und Laune mag ich’s lieber sheerer oder deckender, viel wichtiger dabei ist mir allerdings die Farbabgabe an sich – ich will weder 700 Schichten auftragen, bis man etwas an Pigment erkennt, noch will ich eine Pigmentkeule die sich nie wieder korrigieren lässt.

    Duft ist mir eigentlich auch Wumpe! Wenns schön riecht, freue ich mich. Wenn nicht (hallo Androgyny von JS) – dann Nase zu und durch!

    Ganz unangefochten sind bei mir allerdings die original Glossy Stains von YSL. Es geht nichts über die Textur, das Tragegefühl und das Gesamtbild. Danach folgen die TF Lippenstifte (einfach weil ich die Marke wirklich sehr liebe, wobei die TF Lippenstifte mit den Color Envys von EL deckungsgleich sind) und danach die LC Velvetines.

    Ich glaube, ich habe nichts vergessen ;D
    Liebe Grüße, A.

    • Reply Magi 22. März 2016 at 17:23

      Ein High Five für die Glossy Stains. Ich freue mich einmal wieder ein Lob zu ihnen zu lesen, weil ich sonst eher Kritik an ihnen aufschnappe und sie doch für mich absolut unangefochten sind. Ich gebe zu, ich würde mir so etwas mit eeetwas wenig Glanz wünschen, aber die Haltbarkeit bei dem Tragekomfort habe ich bis dato einfach noch nicht erlebt.

      • Reply Anonymiss 23. März 2016 at 12:27

        Den Glanz empfinde ich nicht als einen Negativpunkt, ich empfinde ihn sogar als äußerst „sexy“ (manchmal muss es ja mal was anderes als matt sein!). Das Produkt empfinde ich wie eine dreistufige-Metamorphose: erst Lipgloss (ohne das lästige Verkleben und verteilen des Pigments im Gesicht bei Windstoß) – danach ein Lippenstift und danach ein Stain. Unangefochtene Textur und Konzept: Armani hat auch sowas in der Art vergangenen Herbst lanciert und ich dachte, es könnte ein exaktes Dupe sein (weil auch selbes Konzern) – aber nein, Armani ist nur ein longlasting Gloss für mich.

        • Magi 23. März 2016 at 12:34

          Negativ finde ich es auch nicht, aber Gloss passt nicht zu jedem Makeup. Aber ich hatte hier jetzt auch ganz bestimmte Nuancen im Sinn und vergass ein wenig, dass es auch deckendere in der Reihe gibt.

  8. Reply Schokoblume 22. März 2016 at 11:15

    Ich würde mich schon als Verpackungsopfer bezeichnen, jedoch bin ich bei Lippenstiften konsequenter als bei anderen Produkten. Wenn ein Lidschatten oder eine Mascara hässlich ist (und meine Mascaras sehen nun gar nicht gut aus), stört mich das wenig, weil ich sie ja eh nur einmal morgens kurz in der Hand habe. Ein Lippenprodukt hingegen benutze ich mehrfach täglich – und da müssen Optik und Haptik einfach stimmen. Ich probiere mich momentan auch ein wenig durch die High-End-Reihen. Ich mag es gerne, je nur ein Produkt pro Reihe zu kaufen (wenn überhaupt), um möglichst viel ausprobieren zu können – Bloggerinnen, die 20 Lippenstifte pro Reihe habe, kann ich nur schwer nachvollziehen, aber das ist als Nicht-Bloggerin wahrscheinlich eh eine komplett andere Sache. Von Chanel habe ich keinen einzigen Lippenstift, da diese für mich ehrlich gesagt nach alter Frau aussehen. Mein Freund stimmt mir da lustigerweise zu – allerdings verschmäht er auch meine YSL-Lippenprodukte (die ich mir zugegebenermaßen auch eher wegen des Inhalts und weniger wegen der Verpackung zugelegt habe) und findet dafür Catrice ganz toll, weil die Produkte schön schlicht sind und für den Preis ziemlich hochwertig aussehen. Wobei ich Catrice-Lippenstifte mittlerweile auch nur noch kaufe, wenn es hübsche Hüllen gibt (so geschehen bei der Lumination- , Fallosophy- und Viennart-LE).

    Je nach Farbe bin ich relativ großzügig, sodass mich bislang eher wenig Lippenprodukte enttäuscht haben (darunter alverde-Lippenstifte, die ich viel zu trocken finde, ein artdeco-Lippenstift, der auslief und ein roter P2-Gloss, der fleckig war). Farblich mag ich vieles, solange es blaustichig ist und nicht zu sehr nach knalliger Bonbon-Farbe aussieht – heißt konkret, ich kaufe blaustichiges Rosa, Rosenholz, Pink, Rot, Weinrot. Zu Anlässen bekomme ich verhältnismäßig oft von Freunden und Familie Lippenprodukte geschenkt – und es ist wirklich jedes Mal gelbstichiges Rot. Mich nervt das immer fürchterlich, sodass ich mittlerweile schon angefangen habe, meinem Umfeld den Unterschied zwischen kühlen und warmen Tönen zu erklären (manche Menschen scheinen absolut kein Gefühl dafür zu haben). Ich finde es nämlich immer schade, wenn ich mit meinen Geschenken nicht komplett glücklich sein kann, da es auch schon öfter teurere Produkte waren (die aber dann eben die falsche Farbe für mich hatten).

    Bei helleren Tönen mag ich übrigens ein glossiges Finish (gerne auch mit pflegenden Eigenschaften) lieber; die Haltbarkeit ist mir da auch relativ egal, weil man es ja nicht so sehr sieht, wenn es abgetragen ist (und es auch keinen Unterschied macht, wie oft man da nun nachzieht). Bei dunkleren Farben ist es da anders; ich habe da oft den Eindruck, dass sie unschöner werden, je öfter ich nachziehe. Da sind mir also auch Haltbarkeit, Deckkraft, und „Auslaufschutz“ (das klingt jetzt wohl wie ein anderes Produkt) wichtig. Bei dunklen Farben finde ich matte Töne auch schön; bei helleren Farben finde ich es eher unglücklich, da es schnell „tot“ aussehen kann. An Produkten mag ich eigentlich alles bis auf diese wasserfesten Long-lasting-Lipsticks; ich mag das Tragegefühl absolut nicht und habe überdies auch den Eindruck, dass sie eher für schmale Lippen geeignet sind. Wenn ich solch ein Produkt trage und etwas esse, ist die Mitte meiner Lippen immer „leer“, während außen ein roter Bröckelrand ist. Sieht furchtbar aus und nachtragen funktioniert bei vielen Produkten auch nicht so gut. Meine Mutter (die ebenso volle Lippen wie ich hat) schwört aber darauf, wobei ich finde, dass diese Produkte auf ihren Lippen viel zu trocken aussehen. Aber wie gesagt, bei schmalen Lippen finde ich sie nett.

    Übrigens ein guter Blogpost; so habe ich mir mal Gedanken zu dem Thema gemacht (und ich hätte nicht gedacht, dass ich einen halben Roman zu Lippenstiften schreiben könnte).

    • Reply Magi 22. März 2016 at 17:20

      Ich hab mir auch mal „vorgenommen“, von jedem schönen Lippenstift ein Exemplar zu besitzen und das ist auch derzeit das, was mich wider besseren Wissens immer noch Warenkörbe befüllen lässt. Und ich finde das eigentlich auch okay, würde mir aber fast wünschen, dass die Brands dann auch mal was Spezielles reinpacken, was dann auch farblich eine Sammlung bereichert.

  9. Reply Marion 22. März 2016 at 11:18

    Interessanter Artikel, danke für den Denkanstoss. Ich stellte vor kurzem erstaunt fest, dass Lippenprodukte bei mir allen anderen Beautyprodukte den Rang abgelaufen haben und ich fast nur noch in diesem Bereich nach Zuwachs Ausschau halte. Entscheidend sind dabei für mich: 1. Farbe, 2. Textur/Finish, 3. Tragegefühl, 4. Haltbarkeit, 5. Verpackung (wobei eine hübsche Verpackung natürlich auch gerne mal überhaupt erst auf das Produkt aufmerksam macht).
    Die meisten meiner Lippenstifte sind von MAC, brauche ich etwas leichteres/pflegenderes greife ich gerne zu den Chubby Sticks und den Astor Lip Butters. Von Chanel habe ich ein paar (für mich) außergewöhnliche Farben und trage sie deswegen und zugegeben auch wegen des fürchterlichen Dufts eher selten. Farblich bin ich gar nicht mal so festgelegt, wobei Mauve- und Pflaumentöne deutlich öfter getragen werden.

    • Reply Magi 22. März 2016 at 17:18

      Ooooh, diese Düfte bei den alteingesessenen Prestige-Marken. Maaan, was da los. Wie gerne würde ich mehr ESTEE LAUDER haben. Zum Glück sind die Envys neutral…

  10. Reply Katharina 22. März 2016 at 11:33

    Ich habe gefühlte 30 ‚Your Lips But Better‘ Lippenstifte in meiner Schublade; solche Farben gehen immer bei mir. Da habe ich auch was aus so ziemlich jeder Preiskategorie. Leuchtende Farben wie Pink oder Rot trage ich eher selten und da habe ich auch jeweils nur einen von Dior. Bei denen stimmt einfach alles: Tragegefühl, Haltbarkeit, Finish, etc.
    Ich mag aber auch gerne MAC-Lippenstifte aufgrund der Auswahl, der soliden und verlässlichen Qualität sowie des Preises (nicht billig, aber auch nicht High End).
    Generell muss ein Lippenstift für mich folgende Eigenschaften haben:
    -gleichmäßig im Auftrag
    -darf sich nicht in die Lippenfältchen verflüchtigen
    -auch bei glossy Textur eine gewisse Haltbarkeit
    -gleichmäßiges Verblassen
    -maximal zarter Duft, der nach dem Auftragen nicht mehr wahrnehmbar ist
    -angenehmes Tragegefühl
    -Verpackung darf nicht von alleine aufgehen und sollte nicht aus durchsichtigem Plastik sein

    • Reply Magi 22. März 2016 at 17:17

      Ich frage mich, wie das mit dem gleichmäßigen Verblassen „physikalisch“ so ist. Was genau muss da formuliert werden oder ist es doch eher so eine Sache vom Essverhalten oder im guten Fall ein Stain der Lippen. Ich bin dem ja noch nicht auf die Spur gekommen, würde es aber so gern verstehen :-))

  11. Reply nina 22. März 2016 at 11:50

    Interessanter Beitrag Magi!
    Ich selber teste zwar gerne neues, aber in kleinen Schritten. Besonders weil ich oft (ungelogen) Jahre brauche, um mich an eine neue Farbfamilie heranzutrauen. Zuletzt z.B. diese dunklen Burgunderfarben :)

    Andererseits hab ich tatsaechlich eine Signaturfarbe, die ich fast jeden Tag benutze. „Mehr“ von Mac. Diese Farbe hat sich nach einer Weile und viel Testen eingependelt. Ich musste erstmal herausfinden, was mir steht usw.
    Ich habe insgesamt schon 3 Lippenstife leergemacht, darunter Mehr :)

    Meistens bevrzuge ich bei Lippenstiften tatsaechlich Mac, aufgrund der Erreichbarkeit. Da kann ich in Ruhe alle Farben betatschen und mich austoben :) Gleichzeitig versuche ich meine Sammlung immer überschaubar zu halten. Wenn ich eine Farbe also ein Jahr lang nicht getragen hab, gebe ich die meinen Schwestern.
    Mir gefaellt an Mac die konstante Qualitaet (Ausreißer mal ausgenommen) und der Preis. Die Haltbarkeit ist gut, mich stört es aber nicht, mal nachzulegen. Den Duft mag ich, ist mir allgemein aber egal, solange er nicht penetrant ist. Was an erster Stelle ist, ist die Vertraeglichkeit! Also, dass nichts auf den Lippen brennt oder so. Da ist Mac echt unschlagbar.

    Ich schaue aber in letzter Zeit auch bei anderen Marken. Bei Blush bin ich ganz klar Nars-fokussiert, aber letztes Jahr habe ich mir einen Audacious Lippenstift zugelegt. Musste die Chance nutzen, da ich im Ausland gelebt habe. Aber wooooow. Echt eine super Qualitaet, kein Vergleich zu Mac. Ist super seidig und „glatt“ im Auftrag, zwar auch pigmentiert, aber gut dosierbar.
    Ich fühle mich auch ganz elegant wenn ich die Verpackung in der Hand habe :D
    Die Farbe ist Audrey, superschön staubiges, gedaempftes Rot. Ich haette gerne, dass Audrey irgendwann mal meine Signaturfarbe wird, aber ich muss mich da langsam rantrauen :)

    Ich glaube Prestige spielt bei mir unbewusst auch eine große Rolle. Ich sage hier ganz klar Prestige und nicht Hype (da bin ich immer ziemlich kritisch und eher abgeneigt). Irgendwie baut man so ein Vertrauensverhaeltnis auf. Vielleicht liegt das auch zum Teil daran, dass ich da ganz anders herangehe. Wenn ich z.B. im DM bei Catrice einen Lippenstift mitnehme, denke ich nicht groß darüber nach oder teste nicht erst viel rum.

    Bei teureren Marken allerdings, gerade bei Nars, ist das ein viel laengerer Prozess. Ich höre mich erst um, schaue ein Dutzend Reviews an, schleiche ewig um das Produkt, schau mir Swatches in der Sonne, im Regen, in Kunstlicht usw. an. Man kann also sagen, dass ich mir da gezielter die Perlen raussuche. Dadurch wiederrum habe ich wahrscheinlich einen besseren Gesamteindruck der Marke, obwohl mir natürlich klar ist, dass überall auch schlechte Produkte bei sein können.

    Also ja, wie schon gesagt, rein farbtechnisch traue ich mich so langsam immer an neue Farben ran. Von (damals) leicht pinken Farben zu eher Mauve, dann dunkleres Mauve, dann off-red Farben wie D for Danger oder Audrey und jetzt Russian Red. Schließlich n ganz dunkler Burgunderton :)
    Ich glaube, eine richtige Knallfarbe wie z.b. ein schönes Orangerot, würde mich nicht reizen. Erst nach vorsichtigem annaehern vielleicht :)
    Vermutlich bin ich einfach zu sehr in meiner Komfortzone :D

    Puh, ich bin ganz schön aussgeschweift. Aber ich fühle mich immer, als könne man hier getrost sein Herz über Makeup ausschütten, wenn das eigene Umfeld einem eher komische Blicke zuwirft :D

    • Reply Magi 22. März 2016 at 17:15

      Ich finde auch, dass das Gesamtpaket bei MAC schon sehr herausragend gut ist. Im Detail sicher immer durch eine andere Marke übertreffbar, aber alles zusammen ist das schon schwer zu erreichen – allein die Auswahl…

      Ich denke mir immer, ob ich ZU beeinflusst bin und bei Prestige-Produkten bessere Eigenschaften wahrnehme, die bei günstigen Produkten auch da sind, aber ich sie da herunterspiele. Aber dann gibt es eben die Situationen wie neulich bei meinem Beitrag zu Cola Lippen und da waren die Unterschiede im direkten Vergleich absolut auffällig.

      Die NARS Audacious sind so mega edel und die Farb-Range so grandios… Ich dachte mir, die Textur sei zwar mega-cremig und luxuriös, aber wirklich besser? Und so neben CATRICE fiel es dann eben doch sehr auf, dass alles ein bisschen komprimierter, einfacher war.

      • Reply nina 24. März 2016 at 09:51

        das stimmt, die Auswahl ist ein Traum. Das macht auch sehr viel aus, ebenso wie das tolle Gesamtpacket :)

        Deinen Cola Lippen Beitrag habe ich auch gelesen, erst letztens habe ich so eine Art Farbe gesehen und musste daran denken, aber ich kann mich beim besten Willen nicht mehr dran erinnern, wo und ich welchem Zusammenhang :D
        Jedenfalls merkt man bei solchen Sachen schon, dass manche höheren Preise schon gerechtfertigt sind, wenn es sich um hochwertigere Inhaltsstoffe und bessere Texturen handelt. Ist leider nicht bei allen Lippenstiften so, die mehr kosten (hust, Gerard Cosmetics, hust :D)

        Jup meiner Meinung nach. Ich kann das natürlich nur an einem einzigen Lippenstift festmachen, andere Farben der Reihe habe ich noch nicht getestet :D Aber ich habe von natur aus trockene Lippen, bzw irgendwie schrumpelig? Gerade bei matten Lippenstiften sieht das oft „fetzig“ aus. Deshalb benutze ich bei jedem Lippenstift vorher Prep and Prime Lips.
        Außer bei Audrey :) Den kann ich so auftragen und meine Lippen sehen glatt aus, auch ohne vorher ein Peeling zu machen oder so. Ich war völlig geflasht als ich das zum ersten Mal sah und deshalb habe ich die Audacious Lippenstifte eine Stufe höher als meine geliebten Macs eingestuft :)

  12. Reply alory 22. März 2016 at 12:45

    Auch wenn ich MEINEN Lippenstift gefunden habe (mac dubonnet, der trocknet nicht aus, tolle Farbe und er blutet nicht aus (=schlimmstes Problem)) kaufe ich immer wieder neue….weil ich eben gespannt bin, neue probieren will, krasse Farben testen will und immernoch denke (hoffe?) dass ich nochmal einen dubonnet finde, nur in ner anderen farbe ;-)

    • Reply Magi 22. März 2016 at 17:10

      Wäre super spannend, durch was sich so ein Favorite einmal verändert…

  13. Reply Camila 22. März 2016 at 14:01

    Hallo Magi, ein toller Artikel, danke dafür! Eigentlich habe ich bis vor kurzem kaum Lippenstift benutzt. Es war mir zu „fremd“. Nicht so richtig meins. Ich habe zwar welche gehabt, diese aber dann verschenkt, weil ich es zu schade fand, dass Mac-Lippenstifte einfach so Staubsammler spielen. Seit kurzem mache ich aber wieder kleine Schrittchen Richtung Lippenstiften-Welt und finde mein Gefallen daran.
    Was für mich gar nicht geht bei einem Lippenstift – wenn die Farbe sich in den kleinen Fältchen auf den Lippen absetzt.
    Die Farbe – überwiegend die Nudes und Rosenholz, habe aber auch tiefes Rot. Hauptsache, ich fühle mich mit der Farbe wohl. Wenn ich mich für die Farbe nicht entscheiden kann – und das passiert öfters – dann mache ich ein Selfie mit der jeweiligen Farbe und gehe „leer“ nach Hause. Die Fotos schaue ich mir erst ein paar Tage später an und meistens weiß ich dann gleich, welche Farbe mir am besten gefällt- Die kaufe ich mir dann beim nächsten Shop-Besuch.
    Die Verpackung muss schön und am besten schwarz sein. Irgendwie finde ich es schön, schwarze Lippenstiften Reihen auf dem weißen Schminktisch.
    Ich bevorzuge matte Textur. Ein Lipgloss ist z.B. so überhaupt nicht meins. Ist mir zu klebrig.
    Wichtig ist noch Geschmack. Schließlich essen wir im Durchschnitt ein ganzes Lippenstift pro Jahr =)
    Marke – da bin ich sehr experimentierfreudig, aber die Entscheidung, ein etwas preiswerteres Produkt zu kaufen fällt mir um einiges leichter, als etwas aus der YSL, Chanel und Co-Abteilung. Und der Grund dazu ist – ich nehme meistens gleich 2-3 verschiede Farbnuancen eines Lippenstiftes mit. Und bei High-End-Produkten macht es sich gleich im Geldbeutel bemerkbar.
    Viele Grüße,
    Camila

    • Reply Magi 22. März 2016 at 17:08

      Diese Entwicklung kommt mir sehr bekannt vor. Bei mir kam das mit den Lippenstiften auch erst sehr spät und auch erst nach Anläufen.

  14. Reply Mone 22. März 2016 at 14:20

    Wirklich spannende Frage, und ich schätze auch die Antworten sehr. Die objektiven Qualitätsmerkmale, die du auflistest, kann ich so zu 100% unterschreiben. Ansonsten fällt es mir gar nicht so leicht. Ich mag am liebsten die klassische Darreichungsform und kann mit Liquid Lipsticks, Chubbies usw. nicht ganz so viel anfangen, auch wenn ich welche besitze und mag. Am ehesten muss ein Lippenstift für mich unkompliziert und mühelos im Alltag sein (geht sicherlich mit der Qualität einher) und vor allem elegant verschwinden, wenn ich keine Zeit zum Nachbessern habe. Dann aber auch trotzdem irgendwie spannend und „luxuriös“ und nicht bloß praktisch. Aus diesem Grund habe ich nur zwei Drogerielippenstifte, da fehlt mir dieses Sich-selbst-was-Gutes-tun-Gefühl. Ist natürlich sehr subjektiv. Lippenstift aufzutragen ist für mich so ein winziges Ritual, eine kleine Pause vom Alltag, und da muss alles toll sein :)
    In letzter Zeit bin ich kaum noch für Buntes und eher für Rosenholz, MLBB usw. zu haben, und da macht Mac für meine Ansprüche (klassischer Lippenstift im Bullet) irgendwie die schönsten Farben im Bereich Satin/Cremesheen/Amplified. Außerdem mag ich den Vanilleduft und kann vor Ort shoppen, muss mich nicht auf Fotos verlassen.
    Chanel mag ich auch sehr gerne, da passt einfach das Gesamtpaket von Farbe, Textur und Verpackung.
    Was mich auf Distanz bringt, sind fruchtige Aromen, wie Catrice und Essence sie hatten /haben. Dann lieber ganz ohne Duft.

    • Reply Magi 22. März 2016 at 17:02

      Das hast Du echt schön gesagt. Dieses kleine Ritual – irgendwie ist das mittlerweile so etabliert und hat so viele Vorbilder, dass auch ich mich immer dabei immer total ladylike fühle.

  15. Reply Maggy 22. März 2016 at 18:01

    Ich habe mittlerweile viel zu viele Lippenstifte und trage im ergleich dazu eher selten einen wirklichen Lippenstift. Also zumindest nicht täglich.
    Ich habe mittlerweile 3 von MAC, alle anderen sind aus der Drogerie und ich wähle da einfach in der früh einen passenden zum Outfit aus. Ich habe aber durchaus auch ein paar Lieblinge, die häufiger getragen werden als andere Lippenstifte meiner Sammlung.

  16. Reply Lila 22. März 2016 at 22:23

    Ich liebe cremige und flüssige Lippenstifte, die gut decken, nicht auslaufen, keine Lippenfalten betonen, ein cremiges Gefühl hinterlassen und pflegen. Ich mag ein glossiges bis cremiges Finish und die Farben Rosenholz, beerenfarben und lila. Da ich gegen einen der Hauptbestandteile von Lippenstiften eine Allergie entwickelt habe, ist eines der wichtigsten Punke für mich die Verträglichkeit. Gut die Hälfte aller Marken, Drogerie sowie High End, fallen für mich alleine deswegen flach. Ansonsten wäre es gut, wenn die Verpackung stabil und gut verarbeitet ist. Es ist mir nicht so wichtig, ob er Essen / Trinken stand hält, denn dafür kann ihn nachziehen.
    Mein No Gos: Frostschimmer, Glitzer, Gurkenduft, sheer, schmierig, transparente Verpackung,…

  17. Reply Carmela 23. März 2016 at 12:42

    Toller Post! Schön zusammen und in Worte gefasst, denn genau darüber philosophiere ich auch öfters, wenn auch nur gedanklich!
    Mir geht es da ebenso wie Dir. Kein Signature Lippenstift vorhanden, ebensowenig wie ein Liebling. Es gibt da eher so Gruppierungen von verschiedenen Stufen des „Liebhabens“!
    Mit den Jahren habe ich festgestellt, dass es auch immer Phasen gibt, besonders was die Farbe angeht. So habe ich Nude-, Rot-, Orange-, Koralle-, Violett-, Alttagstonphasen hinter mir. Was nicht heißt, dass man in jeder Phase nicht ab und an mal was anderes trägt.
    Präferenzen bei den finishes sind da ähnlich, auch mal phasenweise ein Finish mehr als die anderen. Zudem sind Finishes und Beschaffenheit eines Lippenstiftes auch oft von der Beschaffenheit der Lippen abhängig. Ich habe sehr trockene Lippen und meide daher sehr mattes, auch wenn ich es schön finde. Dennoch ist es möglich matt in guter Formulierung zu tragen. Meine Lippenstifte müssen sehr gut pflegen, sonst schuppt sich alles ziemlich schnell und wird wund.
    Ebenso spielt das Aussehen eine Rolle, besonders die Form des Lippenstiftes, Farbe und Gestaltung der Hülse, der gesamte erste Eindruck eben! Das macht es dann auch aus, ob bei mir Interesse geweckt wird oder nicht, was dann zum Testen führen kann und dann vielleicht schon wieder zum Kauf… denn auch ich brauche wahrscheinlich für den Rest meines Lebens keinen Lippenstift mehr und könnte meinen 2 Töchtern alles vererben ohne dass sie jemals einen kaufen müßten (wenn Lippenstifte ewig halten würden!)…

  18. Reply Annabella010 23. März 2016 at 16:16

    Oh je ein schwieriges Thema…
    Ich habe gar nicht so viele Lippenstifte aber wenn man meinem Umkreis betrachtet doch schon mehr als der Durchschnitt…

    Seien wir ehrlich, ich bin eher der High End oder Hig Street Käufer.
    Meinen ersten Chanel Lippenstift habe ich immer noch und trage ihn gerne und würde ihn wohl auch wieder kaufen es ist der Coco Shine Antigone. Gefolgt letzten Sommer von Flirt.
    Ich kaufe sehr gerne Lippenstifte wenn ich unterwegs bin und was mit Ihnen verbinde. In Paris habe ich mir den byterry mango Tango gekauft und mag ihn von der Pflegeleistung äußerst gerne, der Geruch nunja….
    War jetzt am Wochenede eine Freundin besuchen und dort ist der Mac Little Buddah in mein Körbchen gehüpft. Ich verbinde jetzt dieses Wochenende mit dem Lippenstift.

    Überrascht bin ich von den Estee Lauder Color Envy ich wüsste sofort das sie mich nicht enttäuschen und würde auch blind bestellen. Genauso bei Mac und Chanel.

    In der Drogerie habe ich fast keine Lippenstifte außer 2 von p2 und Manhattan ( bei Manhattan bin ich außer die Glosse bis jetzt nicht zufrieden gewesen.) Da würde ich eher zu Maybelline ( Vibrant Mandarin ) oder zu Loreal greifen.

    Einzig und alleine die Essence und Catrice Lipliner haben mich echt überzeugt da gebe ich kein Geld für High End aus.

    Was muss ein Lippenstift für mich ausmachen?

    – Tragegefühl ( Lippenfältchen)
    – keine Glitzerflakes
    -Haltbarkeit
    -Gesamteindruck keine billige durchsichtige Verpackung ( ich denke da immer an Wetn´ Wild)

  19. Reply Stefanie 23. März 2016 at 21:53

    Ich habe nur von Dior einen Lippenstift ; ein passendes rosapink und von Catrice einen roten.
    Bin da sehr sehr pingelig was „die richtige“ Farbe angeht, denn zu Kleidern, Röcken etc muss es ja auch passen. (Ja, eine Perfektionistin bin ich zudem auch noch. Seufz)
    Aber dafür darf es auch mal kostspieliger sein. :)

    Was ein guter Lippenstift ausmacht – gute Händelung: nicht zu groß, nicht zu breit.
    Gute Textur : leicht aufzutragen aber doch nicht zuu leicht (wenn ich auskomme solls keine Streifen geben)
    Deckkraft: blickdicht, ist ja schließlich kein Gloss…
    Und ich will nicht jede Stunde nachschminken.

    Leider fehlt mir noch der Mut, an einem normalen Tag Lippenstift (vor allem den roten!) zu tragen, die beiden kommen nur am WE oder bei feinen Gelegenheiten zum Einsatz (von denen es glücklicherweise eh genug gibt).

  20. Reply Hanna 24. März 2016 at 18:51

    Ich habe tatsächlich eine Art von Signature-Lippenstift. Dabei handelt es sich um die Art von Lippenstift wie der Catrice Lip Glow. Sie hinterlassen einen pinken, alltagstauglichen und frisch aussehenden Tint. Was ich daran so mag ist, dass er super essen und trinken übersteht und man eigentlich nicht im Spiegel nachprüfen muss, ob denn da irgendwas verwischt ist. Es kommt lediglich im Laufe der Zeit zum Verblassen der Farbe. Man kann den Lippenstift dann allerdings super easy nachtragen.
    Ich habe diese Art von Lippenstift bereits von P2, Catrice, Essence und Maybelline ausprobiert. Leider ist nur noch der von Catrice im Handel ( neben dem Lippenstift auch ein Balm und Gloss). Bei Maybelline hieß die Reihe Colorsensational Popsticks. Das Besondere an den Teilen ist wohl, dass sie sich je nach pH-Wert der Haut der Lippen mehr oder weniger pink entwickeln. Bei mir kommt also ein schönes kräftiges Pink raus, bei anderen (vor allem mit stark pigmentierten Lippen) ist vielleicht nicht so viel zu sehn.
    Andere Lippenprodukte habe ich auch viele und kaufe ich auch gerne. Aber diese Haltbarkeit und Natürlichkeit ist mir bisher nicht mehr untergekommen.
    Liebe Grüße

  21. Reply Shenja 24. März 2016 at 21:04

    Ich muss zugeben, dass ich mir nie erklären konnte wie man haufenweise Geld für einen Lippenstift ausgeben kann. Als ich jedoch meinen ersten MAC Lippenstift hatte, ging meine Suche nach DEM Lippenprodukt los. Mich interessieren mittlerweile nicht nur interessante Farben, sondern auch die unterschiedlichen Texturen usw. Im Moment sind die Velvetines für mich persönlich das Beste. Schön leicht, tolle Farbauswahl und gute Haltbarkeit

  22. Reply Liz MiniMe 25. März 2016 at 07:46

    Wow… toller Beitrag. Kommentiere ich doch gerne, auch mit „Häckchenliste“! Wobei ich kein typischer Lippenstiftträger bin. In meinem Alltag ist es aktuell einfach unrealistisch, mit Mann, der frisch angeheiratet war und immer geküsst wurde und Baby, das immer geknuddelt wird. Nein, im Moment eher nicht. Dabei habe ich Lippenstifte erst vor 2 oder 3 Jahren für mich entdeckt. Vorher – meine großen Lippen auch noch betonen?!? Um Gottes Willen… höchstens Nudetöne quasi ein etwas hübscherer Labello waren OK. Daher auch mein Blogpost „7 Shades of MyLipsButBetter“… davon hab ich nämlich reichlich Auswahl. Trotzdem… ich habe viiiiele Lippenstifte. Und obwohl ich sie kaum trage, es werden mehr. Ich komm einfach nicht dran vorbei. Ich finde sie sooo schön! Und ja… dank des Bloggens werden auch die Farben mutiger. Es befinden sich auch einige Rote nun dabei :-)
    Häckchenliste
    Farbe: eher viele NudeTöne, langsam aber auch beerige bzw rote Töne. Was irgendwie nicht geht: Pink
    Finish: matt, schimmernd. Glänzend empfinde ich bei meinen Lippen als zu Aufdringlich
    Deckkraft: blickdicht, semi-transparent, transparent – alles toll!
    Textur: Creme, Tint, an Liquid-to-Matte habe ich mich noch nicht rangetraut – trockene Lippen und so…. :-(
    Applikation: klassischer Lipstick, „Chubby„, Applikator, alles fein…Tube mag ich nicht.
    Duft: und ggf. Geschmack –bin ich total unkompliziert. Vanille mag ich allerdings nicht…. zu viel Duft oder Geschmack sollte es aber auf keinen Fall sein.
    Erscheinungsbild: Verpackung wichtig oder unwichtig – naja. Eigentlich ja unwichtig. Trotzdem gebe ich zu, das mich Verpackungen immer wieder einfach ansprechen. Wenn mir der Stift an sich aber nicht gefällt, dann bleibt er im Laden! Inhalt geht also immer vor!
    Marke: Irgendwie sind meine Lippen komisch. Einige Marken vertrage ich nicht. Dann rippelt sich die Lippenhaut ab und man „MUSS“ anfangen zu knabbern. F*** Mr. Grey – es ist NICHT Sexy! Also was bisher immer ging war Astor und Loreal. Catrice habe ich sehr viele, allerdings hab ich da ab und zu Pech mit den Haltbareren. Maybelline hat oft tolle Farben und genauso oft vertrage ich sie nicht. Also schaue ich natürlich eher bei den Marken, mit denen ich bisher Glück hatte. Aber genauso…. ich bin ja auch zu neugierig und probiere auch fleißig weiter andere Marken. Fazit: Nö, keine Präferenz :-)
    So… sorry, das ist jetzt doch ziemlich lang geworden!
    Viele liebe Grüße und Knutscha (8 Uhr morgens und blank auf den Lippen, sonst hätte ich gerne einen „Abdruck“ hinterlassen!
    Liz MiniMe

  23. Reply kunterdunkle 25. März 2016 at 15:45

    Interessantes Thema und interessante Kommentare.
    Das Gefühl beim durchkramen der Lippenstiftschublade kommt mir bekannt vor…
    Vielleicht bin ich immer noch auf der Suche nach DEM Lippenstift und kaufe deswegen „nach“?
    Vielleicht.
    Vielleicht bin ich auch ganz verloren, wenn ich einmal auf LC/JeffreeStar/Colourpop treffen werde, ich glaube, die könnten mein finanzieller Ruin sein.
    Ansonsten mag ich gern matte, „klassische“ Lippenstifte aus der Drogerie – und ein bisschen Auswahl muss es ja auch sein, denn zu den Lidschatten und dem Rouge sollte die Lippenfarbe ja schon passen… [Wie gut, dass wir da ein bisschen Auswahl haben… ^.~]

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