GIMME 5 lobenswerte Beratungsstrategien

Wann fühlt ihr euch als Kunde pudelwohl?

Natürlich geben uns die Beraterinnen und Verkäuferinnen in der Parfümerie und Drogerie oft Grund zu meckern. Was müssten sie aber tun, damit ihr zufrieden geht und gerne wieder kommt?

GIMME 5 subjektive Beratungs-Guidelines

AgataAgata

  1.  wenn Verkäuferinnen aktuelle Produktlinien tragen
  2. „Nein, das steht Dir nicht“
  3. den Eindruck von „beste Freundinnen“-Tipps
  4. Wenn man wiedererkannt wird
  5. Smalltalk / Viel Lachen

MagiMagi

  1.  Ehrlichkeit & Mut: wenn auch mal „Ich weiß es leider nicht“ gesagt wird
  2. nach Wünschen / Problemstellungen fragen statt offensiv Produkte vorzuschlagen
  3. bei Marken-Countern: wenn etwas vom Mitbewerber empfohlen wird
  4. wenn ich je eine Drogeriemitarbeiterin sehe, wie sie Mädchen / seltsame Frauen „rausschmeißt“, weil sie Produkte benutzen, werde ich sie knutschen!
  5. ja ja, Komplimente, die ich glaube :))

Beauty-Beratung-Parfuemerie-Drogerie-Counter

PaphioPaphiopedilum

  1.  Verkäufer, die Ahnung von den jeweiligen Sortimenten haben, oder aber ehrlich sagen daß sie es nicht haben, statt mit dem Brutstton der Überzeugung irgendwelchen Mist zu verzapfen
  2. Verkäufer, die sich zurückziehen, wenn ich entspechende Signale aussende
  3. Verkäufer, die freundlich sind, aber ohne Autoverkäufercharme
  4. Verkäufer, die von selber Proben oder Abfüllungen anbieten (obwohl sie natürlich häufig auch gar nicht dafür verantwortlich sind, daß das nicht gemacht wird)
  5. Verkäufer mit genügend visuellem und ästhetischem Vermögen, um zu erkennen, daß mein Teint gelblich ist, und roséfarbene Untertöne mir dementsprechend nicht passen

Nun hoffe ich, dass man es als Verkäufer euch überhaupt recht machen kann, ihr nicht nur noch Blogs lest und in Ruhe gelassen werden möchtet *hihi*

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74 Kommentare
  1. süß, über so was habe ich noch nie nachgedacht.
    Was mir so spontan einfällt:

    *Wissen! Wenn ich das Gefühl habe, mehr Ahnung zu haben, als der Verkäufer fühle ich mich veralbert
    *Freundlichkeit unabhängig von Geschlecht, Größe, Alter oder Stil des Kunden
    *nach Vorlieben fragen, um Beratung darauf abzustimmen
    *passende Typberatung, weg vom „hauptsache verkaufen“
    *Nähkästchen-plaudern, lockerer Austausch oder kleine Tipps und Tricks

    • Wissen, ja genau.. Ich kam mir auch schon öfters mal am Benefit-Counter veräppelt vor, als ich der Schminktante dort erzählen musste, was als nächstes auf den Markt kommt …

      • Ich muss gestehen, dass ich das nicht verwerflich finde. Sie kriegen die Infos hier nun einmal dann, wenn sie relevant werden. Dass 0,0001% der Kundinnen im Netz herumhängt, heißt nicht, dass sie nach 8 Stunden Arbeit auch noch 3 Stunden im Internet recherchieren muss, ob’s was Neues gibt.

        Ich verstehe unter Wissen eher sowas, dass, wenn ich sie Frage: ist das parfümiert, ist da Silikon drin, welcher Primer für trockene Haut etc.

        • Wie sich das mit der Informationspolitik seitens der Firmen nun auch immer verhalten mag – in anderen Ländern wissen die Countermitarbeiter sehrwohl unwahrscheinlich viel Bescheid als hierzulande!!! Sowohl was Inhaltsstoffe betrifft, als auch das Sortiment insgesamt, als auch LEs, oder ggf. sogar einzelne Produkte. Das habe ich viele, viele Male erlebt, es ist also mitnichten irgendeine positive Momentaufnahme, und es ist auch keineswegs nur in Metropolen so. Und ich glaub nicht, daß die zufällig alle nach Feierabend im Internet recherchieren um besser informiert zu sein.
          Leider kenne ich mich in dem Metier zu wenig aus um beurteilen zu können, woran dieser Unterschied liegt liegt, aber da es anderswo quer durch alle Marken so diametral anders ist als in Deutschland, muß es in irgendeiner Weise bei uns liegen.

          Und auch wenn es in der Tat nicht sooo wichtig ist – mich nerven schlecht informierte beispielsweise Douglas-, oder auch Müller- oder was auch immer sonst -mitarbeiter TOTAL! Entweder, die Unternehmen bzw. Counter stellen Kassierer an die Kasse, und lassen die Kundschaft den Rest alleine oder fast alleine erledigen, dann hat das Hand und Fuß, und man weiß, woran man ist. ODER – sie stellen der Kundschaft kompetentes, gut geschultes Personal zur Verfügung, das wirklich substantiell informieren und beraten kann. Aber daß ständig irgendwelche Mitarbeiterinnen rumstrahlen und fragen ob sie helfen können, obwohl die Ahnung, die sie von der Materie haben nur ausreicht um solchen Kunden behilflich zu sein, die wirklich vollkommen blank sind, das ist widersinnig, ineffizient und so überflüssig wie ein Kropf!!! Ich finde es unmöglich, wenn ich in eine entsprechende Parfumerie gehe, dort frage, wann sie die Dior Herbstkollektion bekommen, und zur Antwort kriege „das hier“ (also die Sommerkollektion, die halt noch im Regal steht) wäre die aktuelle Kollektion. Und solcherlei Beispiele gibt es haufenweise. Woanders auf der Welt wissen die Countermitarbeiter zwar auch nicht alles, was ich als Freak weiß; aber die Basics wissen sie sehrwohl, sowohl zu vergangenen Kollektionen als auch zu zukünftigen, und manchmal erzählen sie mir tatsächlich auch irgendwas, das ich noch nicht wußte. Und eigentlich finde ich, daß man genau das auch erwarten könnte bzw. müßte, sonst braucht man diese Mitarbeiter, wie geschildert, schlicht nicht.

        • Das wiederum glaube ich zu gern. Und ich blicke da so langsam nicht mehr durch, warum Deutschland da so eine fürchterliche Ausnahme bildet, wo hier die Sachen oftmals am teuersten sind, nicht vollständig erscheinen und MEINE FRESSE von sämtlichen Rabatten ausgeschlossen werden.

          Aber ich sehe hier tatsächlich das Versäumnis absolut bei den Arbeitgebern und nicht ausschließlich bei den Mitarbeitern. Diese werden offenbar ja auch nicht wirklich motiviert. Es darf einfach auch nicht sein, dass man sich so etwas ausschließlich privat aneignen muss. Zusatzwissen, geheime Infos wie „das Teil wird besonders beliebt sein“ oder „da ist der Lippenstift im festen Sortiment besser“ oder „da ist ein Wirkstoff drin, den der Hersteller nicht bewirbt, der aber sehr gut ist, weil“ – absolut. Aber nicht Basics!

          Man, jetzt wo ich so drüber nachdenke, verspüre ich die Lust alles nur noch im Ausland zu bestellen XD

        • Ich denke auch, dass es primär an den Arbeitgebern liegt, denn die entscheiden ja, wer eingestellt wird. Ich finde, es sollte schon beim Bewerbungsgespräch geprüft werden, wie viel Wissen tatsächlich vorhanden ist oder aber durch Schulungen dafür gesorgt werden, dass die Verkäufer/innen sich das nötige Wissen aneignen konnen.

          Aber was kann man bei solch einer miesen Bezahlung schon erwarten? Ich würde mich für 400 Euro ehrlich gesagt auch nicht besonders anstrengen, wenn ich kein Interesse an der Materie habe. Verlangen, dass die Mitarbeiter das in ihrer Freizeit um sonst machen, kann man nicht. Und wenn ein Unternehmen zu geizig ist, seine Mitarbeiter anständig zu bezahlen, dann ist es auch sehr unwahrscheinlich, dass sie für Schulungskosten aufkommen wollen.

          All das ist ja natürlich mehr als nur ärgerlich für die Mitarbeiter. Aber auch als Kunde komme ich mir ver***** vor, wenn ich an einen Couter einer hochpreisigen Luxusmarke gehe und nicht einmal ordentlich beraten werde. Da passt das Gesamtbild einfach nicht zum Markenimage. Kosmetikkonzerne geben horrende Summen fürs Marketing aus, aber gerade beim direkten Kundenkontakt, wo die Menschen sich eine feste Meinung über die Marke bilden, wird so kläglich versagt.

        • !!! Unterschreibe ich so.
          Unser Leitsatz im Geschäft: Ohne Kunde bist Du hier überflüssig, der Kunde zahlt letztlich Dein Gehalt. Also behandle ihn entsprechend.

          Servicewüste Deutschland.
          Allerdings wissen die Verkäufer in kleinen Parfümerien auch nicht alles,versuchen aber alles und geben ihr Bestes. Was ich beim türkisen Riesen noch nie erlebt hab 🙁

        • Manchmal behandeln die Kunden die Verkäufer aber auch nicht entsprechend!!!!!!!!!!!!

        • Sehe ich auch so, daß das Verhalten der Kunden nichts mit dem angebotenen Service zu tun hat.

          Benehmen ist die eine Sache – und daß sich viele Kunden da nicht mit Ruhm bekleckern ist mir vollkommen klar. Was ich echt scheiße finde, daher bin ich die erste die sagt, auch auch für Verkäuferinnen sollte das Freundlichsein „müssen“ Grenzen haben.

          Das ist aber eine komplett andere Baustelle, als die Frage nach einer kompetenten oder eben inkompetenten oder ggf. auch einfach nicht vorhandenen Beratung. Allerdings sehe ich da ebenfalls die Verantwortung ganz, ganz primär bei den Herstellern bzw. Geschäften, und nicht bei den Verkäuferinnen / Mitarbeiterinnen.

        • Ich komme grundsätzlich jedem Kunden erstmal freundlich entgegen – wenn ein Kunde aber ungerechtfertigt Stunk machen will, kann ich auch anders.
          Wer jetzt hoch unzufrieden mit einer Beratung oder einem Umtauschartikel reinkommt, wird natürlich anders behandelt; ich kann verstehen, dass man stinkig ist, wenn z. B. die teure Leine runterfällt und der Karabinerhaken bricht (Zoofach; hab ich exakt so erlebt).
          Wer aber nur reinkommt, um schlechte Laune zu verbeiten (und davon gibts reichlich, da stimme ich absolut zu!), wird auch dementsprechend behandelt.
          Hier greift die Binsenweishait „wie du kommst gegangen, so wirst du auch empfangen.“

        • Hm,das hat aber doch nichts damit zu tun,ob ich gut Bescheid weiss und kompetent bin? Ich bin zu jedem Kunden nett,ich weiss ja nie vorher ob er auch nett ist oder nicht. Desweiteren bekommt kein Kunde von mir die Möglichkeit,sich über mich oder meine Inkompetenz oder Unfreundlichkeit zu beschweren 🙂

        • selbst wenn du alles tust um den kunden zu frieden zu stellen und immer höflich bist gibt es trotzdem kunden die dich als unhöflich bezeichnen,gelegentlich sogar lautstark anmaulen und alles immer besser wissen
          FAZIT gewisse Kunden brauchen keine Möglichkeit um sich zu beschwerenn sie tun es einfach wenn ihnen danach ist punkt

        • Einzelhandel und Friseur haben sehr viel gemeinsam: Beide haben mit Kunden zu tun,beide sind Dienstleister….
          Wenn ich wiederholt unfreundlich/inkompetent behandelt werde,gehe ich woanders hin,bestelle im Internet…usw.
          Das hat aber immer noch nichts mit MEINER Kompetenz,meinem Gehalt,meiner zusätzlichen Lern-und Informationsbereitschaft zu tun. Und ist ein Kunde eben ätzend zu mir,hat das damit auch nichts zu tun.
          Wir möchten alle anerkannt und freundlich behandelt werden. Im Dienstleistungsbereich ist das unser Job. Egal wie der Kunde zu uns ist. Davon weiche ich nicht ab.

        • Du kannst deinen Friseurberuf nicht mit dem Einzelhandel vergleichen,da ticken die Kunden schon anders.Glaub mir ich weiß wovon ich rede!

        • sabi, grundsätzlich gebe ich dir Recht – aber frag mal das Mädel, dass dir grade keine Auskunft geben kann, wieviel sie verdient; vermutlich 400 €.
          Es gibt kaum noch Fachverkäufer, und wenn, dann sind sie nur in Teilzeit da.
          Ich persönlich finde das sowohl Kunden als auch Verkäuferinnen gegenüber höchst besch***** – die eine kriegt keine vernünftige Beratung, die andere muss ganz schön krücken für ihre 400 Ocken und kommt vermutlich nicht in den Genuss von Fortbildungen.
          Keine Ahnung, wies da im Drogerie-/Parfumeriebereich aussieht, aber vermutlich auch nicht besser als im Textil- oder Zoofach. Die meisten Unternehmen, die in jeder Stadt zu finden sind, sind Franchiser; man kauft sich als Pächter ein, McDonalds wäre ein klassisches Beispiel.
          Um die Kosten gering zu halten, stellt man dann eben Teilzeitkräfte und 400 €-Jobber ein – dass die weniger kompetent sind (meistens! es gibt Ausnahmen) als gelernte Fachkräfte, einfach weil Hintergrundwissen fehlt, kreide ich nicht dem Mädel an der Theke an, sondern dem jeweiligem Betrieb aka Geschäft.

        • Du möchtest nicht wissen,mit welchem Gehalt ich nach Hause gehe 🙁 Friseure verdienen auch nicht gut!
          Das mache ich aber trotzdem nicht an meiner Kompetenz fest,denn wwenn ich was mache,dann bitte richtig,sonst brauch ich keinen Kundenkontakt,dann kann ich auch am Fliessband arbeiten,da ist es dann nämlich egal. Mein Anspruch an mich selbst ist aber eben auch nicht gering.

        • Da bin ich ausnahmsweise mal ganz anderer Meinung.
          Im Internet gucken bzw. ein paar Blogs anschauen dauert nicht soooo lang….Ausserdem muss ich auch Seminare etc. in meiner Freizeit (so wie jetzt am Sonntag Wella) besuchen. Und das schadet weder mir noch den Kunden,im Gegenteil,wenn ich gut Bescheid weiss,hab ich mehr Kunden. Und es ist mein Job.Und es interessiert mich. Und bringt mich nach vorn.

        • VIelleicht dauert es nicht ,,sooooo lange“ in BLogs zu surfen wenn man keinen haushalt führt oder sonst ein Privatleben führt in irgendeiner FOrm…

        • 🙂 🙂 🙂
          ich arbeite,habe ein Kind und muss ein Haus sauber halten 🙂 Die Pc Zeit ist zwar da,aber eben dann nur kurz. Geht alles

        • jeder kann selber entscheiden ob er lieber weniger gründlich putzt und dafür vor dem pc hockt und wenn man um 20uhr oder später nachhause kommt möchte man ja noch zeit mit dem partner oder den kindern verbringen und ach schlafen darf man auch nicht vergessen aber naja kakerlaken sind bestimmt nette haustiere 😀

        • muhahaha also Du hast ja jetzt auch Zeit vorm PC verbracht um das zu schreiben,nicht wahr? Und in dieser Zeit bestimmt weder geschlafen,noch geputzt oder Kakerlaken gezählt,oder Dich um Deine Familie gekümmert.
          Ja neee iss klar

        • Was bist du denn so zickig, liebe sabi?
          Sabine sagte doch, ihre PC-Zeit ist kurz, eben weil sie noch arbeiten, ihre Kinder versorgen (und sicher auch noch liebevoll betreuen) und das Haus instandhalten muss.
          Kosmetik steht da als Hobby hinten an, und?

        • naja wenn man weniger gründlich putzt und mehr am pc hockt bitte man möchte wenn man um 20 uhr oder später nach hause kommt auch noch zeit mit dem partner oder den kindern verbringen und schlafen muss man ja auch noch aber das kann ja jeder selber entscheiden was füer ihn vorrang hat kakerlaken sind bestimmt nette haustiere

        • Meiner Erfahrung nach ist das nicht so einfach. Gerade bei der Generation, die nicht mit digitalen, v.a. Internet-Medien aufgewachsen ist, ist das nicht „mal eben“. Aber auch die Standardnutzerinnen, die durchaus den Umgang pflegen, ist es nicht selbstverständlich so tief in die Dynamik einzutauschen. Wenn man nicht weiß, dass etwas existiert, sucht man nicht danach, sprich neue LEs oder japanische Websites, die oft mal was früher veröffentlichen. Ich finde nicht, dass es dazu gehört am Feierabend SPECKTRA-Threads zu durchforsten „ob vielleicht was Neues“ drin steht.

          Absolut JA zum Wissenaneignen, wie Kosmetik funktioniert, was sind die neuesten Trends, Forschungsergebnisse – keine Frage. Das verstehe ich unter Weiterbildnung. Nicht aber, welche LE MAC in 6 Monaten EVENTUELL am Counter haben wird.

        • da geb ich dir 100% recht, liebe Sabine. Ich habe mir schon vor meiner Lehre viel Wissen durch div. Zeitschriften angelesen und das hat mir sehr geholfen. Immer am Ball bleiben und den Kopf offen haben (ja, man sollte sich auch mit div. Hauterkrankungen, Anatomie, Funktionen… auskennen, denn die Haut ist ein ORGAN).

        • tatsächlich ging es mir auch eher um das know how in sachen Nutzung und Anwendung und wie du sagst, vielleicht auch Inhaltstoffe.

        • Mh, da hast du wohl recht, es können ja auch nicht alle so verkorkst sein wie wir 😛

        • Einspruch! Es ist besonders traurig wenn die hauseigenen Verkäufer eines Counters nicht wissen was der Arbeitgeber in der Pipeline hat… da hat die Firma entweder kein Interesse an Schulungen, diejenige hat bei der Vorstellung gefehlt, das Infomaterial nicht durchgelesen, etc -> siehe Beispiel Stef.
          Ich weiss aus eigener Erfahrung dass die diversen Depots immer frühzeitig Schulungen geben, damit die Leute den Kunden auch schon erzählen können das „ein tolles neues Produkt“ bald erhältlich sein wird. Ausserdem bekommt man das Produkt auch zu 95% zum probieren mit Heim.
          Und wenn du nicht zu einer Produktschulung musst, dann kommt der Vertreter der Firma und stellt die Sachen vor. Es wird einem eigentlich permanent das Hirn fritiert…

        • Das ist für mich aber auch der Unterschied: das ist Sache der Firma die Angestellten zu informieren und zu versorgen. Wenn diese es nicht wahrnehmen, dann ist das natürlich problematisch, aber ich hatte bisher nicht den Eindruck, dass jene, die in puncto Neuheiten weniger wussten als ich irgendwie desinteressiert waren.

          Aber das mit den 95% kann absolut nicht stimmen. Ich weiß zwar nicht Näheres, aber zumindest bei dekorativen Marken lege ich meine Hand ins Feuer, dass es keine 95% sind.

          Ich kenne es ja aus der PR-Sicht und wenn die so wenig wissen, weiß der Vertrieb sicher auch nicht viel mehr. Die sind immer deutlich später dran als international. Oft bis zur letzten Sekunde. Zumindest eben die internationalen Konzerne, denn da läuft ja alles über New York, Paris, London oder sonst wo. Dass sie den Gong der Globalisierung überhören, ist sicher dämlich, aber da können ja nun die Verkäuferinnen nicht wirklich direkt etwas für.

        • Ich arbeite seit drei Wochen als Freelancer bei Bobbi Brown und muss ehrlich sagen das die Informationspolitik sehr bescheiden ist. Die Festangestellten bekommen eine 14-tägige Schulung, wir freien Mitarbeiter gar nichts. Meine Kollegin sind alle sehr nett und versuchen mich bei meinem Lernprozess so gut zu unterstützen wie es geht. Produkte können wir auch nur am Counter testen und neue Ware dürfen wir auch nicht mit nach Hause nehmen…. Und Mitarbeiterrabatt hin oder her: ich kann mir nicht jedes Mal den kompletten Look kaufen.

          Das läuft dann so das ich zur Arbeit komme und plötzlich steht ein komplett neuer Aufsteller da und muss feststellen das 25% der Lidschatten aus dem Sortiment genommen wurden. Das nervt natürlich sehr, und ich kann dem Kunden nicht mal erklären warum das so ist….

          Also bitte ein bisschen Mitleid mit den Freelancern bei Douglas. Selbst als Kosmetik-Junkie bist du da aufgeschmissen. xD

        • Ich habe ja durchaus Mitleid, aber offenbar fehlt manchmal auch einfach das Interesse. Justament am Bobbi Brown-Counter im ehem. Wertheim am Ku’Damm/Tauentzien braucht das Mädel geschlagene 10 Minuten, bis sie sich zu mir bemüht (ja, genaus so, im Schleichtempo und leicht genervt ob der Störung). Auf meine Frage, ob sie nicht einen helleren Concealer hätte, meint sie, „nö, außerdem ist der hell genug“ und swatcht ihn, um mir das zu demonstrieren – allerdings nicht auf meinem Arm (rote Haare und superhell), sondern auf ihrem eigenen (schwarzbraune Haare, olivbraune Haut). Da ist mir nichts mehr eingefallen.

          Um aber auch mal eine Lanze für die Zuft zu brechen: Am Clarins-Counter im selben Geschäft gibt es die weltbeste Kosmetikverkäuferin, die leider schon in Rente ist und nur noch gelegentlich Vertretung macht. Sie berät mich seit 24 Jahren exquisit, mittlerweile auch schon meinen erwachsenen Sohn. So bindet man Kunden!

          Auch bei Douglas hat sich einiges getan. Die vor 10-15 Jahren noch so betont desinteressierten und herablassenden Verkäuferinnen werden weniger und gerade im großen Douglas am Tauentzien habe ich jetzt mehrfach fast verzweifelte Verkäuferinnen erlebt, denen es merklich weh getan hat, mich zur Konkurrenz zu schicken, weil die nachgefragten High-End Produkte von der Firmenleitung ausgelistet wurden und nicht mal mehr bestellbar waren. Die bekommen zwar keine Provision, aber 250 – 300 € Umsatz hätten sie natürlich lieber selbst gemacht, statt mich ins KaDeWe zu schicken.

          Es ist wie sonst auch, es hängt alles am verhalten der jeweiligen Verkäuferin. Diese wiederum ist selbstverständlich auch beeinflusst von der jeweiligen Firmenpolitik, ausschlaggebend ist letztlich aber die persönliche Einstellung.

  2. Sehr gute Frage, los gehts:
    1. Verkäuferinnen mit Leidenschaft für die Sache, das merkt man einfach (oder eben nicht, wenn nicht vorhanden)
    2. Ehrlichkeit: wenn das Produkt mir nicht steht oder sie mal nicht alles wissen
    3. nicht beleidigt zu sein, wenn ich nichts kaufe
    4. mich bitte auch bedienen, wenn ich nicht nach 100€-MakeUp aussehe
    5. Humor, Aufgeschlossenheit, Freundlichkeit, Anstand und Höflichkeit dem Kunden gegenüber (ist leider auch nicht immer die Regel..)

    Sodann, ich gespannt auf die Kommentare der anderen :beauty:

  3. 1: Freundlichkeit,die nicht aufgesetzt wirkt
    2: Zugeben,etwas nicht zu wissen UND jmnd holen,der es weiss
    3: Mich nicht als blöd hinstellen wenn ich was frage und der Verkäufer weiss es nicht,oder auch so tun als würde ich von Mist reden (kommende LE zB) den es 8angeblich) nicht gibt,und dann dumm gucken wenn ein Kollege mir Recht gibt oder ich einen Zeitschr.ausschnitt zeige
    4: Sich so weiterbilden dass er mehr weiss als der Kunde
    5: Mich nicht von oben herab ansehen/behandeln
    Dies kann übrigens auf ALLE Verkäufer gemünzt werden,nicht nur in Sachen Beauty…..

  4. Also:
    1) Ahnung haben aber nicht klugscheißern….
    2) merken wenn man erst einmal allein schauen möchte und dann zum richtigen Moment zur Beantwortung meiner Fragen erscheinen 😀
    3) nicht grundsätzlich das teuerste Produkt zuerst anbieten
    4) Zuhöhren!
    5) ungefragt Proben anbieten und keine unfreundlichen Bemerkungen machen, wenn man mal etwas umtauschen möchte.

  5. Ohweh, ich kann Parfümerie Beratung auf den Tod nicht ausstehen… Ich komme selber aus der Branche und ich weiss wie dort gearbeitet wird. Du verdienst als Verkäuferin/Kosmetikerin nicht viel und kannst deinen Gehalt nur durch viel verkaufen bzw Trinkgeld aufbessern. Der Chef kuckt sich die Zahlen an und macht Druck. Von allen Seiten wird dir „Zusatzverkäufe“ eingetrichtert. Und meistens haben die Verkäuferinnen auch keine Ahnung: ich kenne eine Dame die zuerst Bücher verkauft hat bevor zu bei Douglas ne Stelle bekommen hat. Ja, hm,… schmerzen. Einmal wurde ich geschminkt und es hat mir auch gefallen, aber ein Sisley-Kajal werde ich mir sicher NICHT kaufen (wer will darf den Preis gerne googeln) – irgendwie fühlt man sich da schon ein bisschen veräppelt.
    Ich habe früher auch teure Kosmetik gekauft, aber ehrlich gesagt wurde meine Haut auch nicht so wie es einem auf den Plakaten immer versprochen wird *räusper*. Und einen Haufen Geld für Erdölprodukte will ich nicht ausgeben.
    Und wenn ich schon die (zum Teil) angezickten Clownsgesichter dieser Verkäuferinnen sehe, krieg ich schon Gänsehaut. Uiuiui, ich bín froh das ich aus dieser Branche weg bin.
    Ich hab es mit dir Magi: ich wäre echt mal froh wenn eine den Mund bei „Schmierfinken“ aufmachen würde. Letzthin habe ich wieder eine Dame (…) beobachtet wie sie die Müller die Verkaufsglosse getestet hat. Darunter waren die Tester. Da krieg ich schon fast Gewaltfantasien…

    • Ich spreche solche Schmierfinken an oder rufe die nächste Verkäuferin hinzu. Auch sehr effektiv: sich die benutzten Produkte schnappen und damit zur nächsten Verkäuferin gehen – Hinweise werden meist dankend angenommen.
      Sollte man dabei mal auf eine Verkäuferin treffen, die dann ablehnend reagiert oder nicht eingreift, kann man das ja auch mal über die Zentrale der Laden- oder Counter-Kette melden, das ist effektiver als dies bei der Filialleitung anzusprechen.

    • Warum nicht selbst was sagen? Ich habe schon zig mal Leuten gesagt dass sich das nicht gehört oder das es Tester gibt. Einige sind wirklich verblüfft und ich bin mir sicher, dass ein geringer Teil diese gar nicht sonderlich wahr nimmt. Insbesondere die Herrschaftten, die sich mit Kosmetik nicht so auseinander setzten. Die Verkäuferinnen in den Deogerien sind doch nur am rennen, die haben keine Zeit Polizei zu spielen. Da mache ich lieber proaktiv den Mund auf. Warum nicht? Mein Dm kleb seit ein paar Wochen fast alles zu, das freut 🙂

      • Nach reiflicher Überlegung in den letzten Jahren bin ich zum Schluss gekommen, dass das nicht mein Bier ist. Da sind mir meine Nerven zu schade für.

        Gerne steuere ich meinen Teil bei, in dem ich aufhöre Produkte von Marken zu kaufen, die auf Hygienesiegel verzichten oder einer Kundin sage „Das würde ich nicht nehmen – das hat sich das Gör eben in die Nase gesteckt“. Aber ich lege mich nicht mit pubertierenden Zicken oder ignoranten Erwachsnen an.

        Ich glaube sehr gern, dass Verkäuferinnen unter Stress stehen, aber ich werde dem Arbeitgeber nicht die Genugtuung verschaffen ihren Job zu übernehmen. Dann soll er eine Person mehr einstellen.

  6. 1. Verkäufer/innen, die höflich Hilfe anbieten auch wenn man gerade so gar nicht nach Beauty ausschaut
    2. Verkäufer/innen, die mich in Ruhe schauen/ testen lassen, wenn ich keine Hilfe möchte
    3. Verkäufer/innen, die mir nicht zuerst das teuerste Produkt (Lancome Mascara…) anieten und lange anpreisen, sondern gezielt nach Wünschen bzw. preislichen Vorstellungen fragen
    4. Verkäufer/innen, die mir wirkliche Alternativen anbieten können, weil sie ihr Sortiment kennen

    Sind jetzt nur 4, aber damit wäre mir oft schon sehr geholfen.

    LG aljana

  7. 1. Verkäuferinnen, die ihr Sortiment kennen
    2. Verkäufer die nicht von oben herab sind
    3. Wissen, Wissen, Wissen
    4. Ehrlichkeit, die nicht verletzend ist
    5. Verkäufer, die sich für Kunden Zeit nehmen

  8. ich wünsche mir:
    1. ehrliche Freundlichkeit, als kein Lächeln, das festgetackert wirkt
    2. nett plaudern
    3. Begeisterung für die eigenen Produkte
    4. Etwas anbieten (z.B. „Auffrischen“, ohne den Zwang gleich kaufen zu müssen, sondern ehrliches Verständnis, wenn ich z.B. eine Foundation erst einmal einen Tag drauf lassen möchte)
    5. sich für mich Zeit nehmen

  9. Das ist mal wieder ein sehr interessantes Gimme 5. Dazu mein Kommentar:

    1. Menschenkenntnis und ein Gefühl für jeden Kunden, und zwar individuell: Wenn ich sehe, dass eine Frau sehr natürliches Makeup/gar keins bevorzugt, finde ich es beim Probeschminken doof, wenn sie sie total zukleistert. Finde ich selbst bei mir mit srh starkem Make-Up eher unpassend. Und wenn es dann doch mal mehr sein soll und man ausprobieren will: Vielleicht eher Step by Step als Augen/Wangen/Lippen allesamt im Fokus. Ich wurde mal am Laura Mercier Counter geschminkt und habe betont, dass ich gerne mal ein dezentes, aber strahlendes Make-Up hätte, also Teint mit Glow, rosige Lippen und Wangen…Ausgesehen habe ich wie Madonna Mitte der 80er.

    2. Fachwissen: Ich habe mir letztens an der BrowBar die Brauen machen lassen – die Augenbrauen waren mittelmäßig, aber die Beratung absolut furchtbar. Ich wurde komplett falsch eingeschätzt, meine Brauen als rund bezeichnet (dabei habe ich einen deutlichen Knick im letzten Drittel) und mein Gesicht als eckig. Wohl gemerkt, mein Kopf ist so rund wie ein Pfannekuchen. Die Frau war absolut nicht kompetent und auch noch sehr schnippisch, wenn man sie freundlich aber bestimmt darauf hinwies, dass man kein eckiges Gesicht habe. Das war für 21 Euro einfach keine gute Erfahrung.

    3. Gespräch, wenn ich es wünsche: Ich kann Magis Argument zwar verstehen, dass nicht jeder so kosmetikversessen sein muss, allerdings wünsche ich mir das schon. Ich sehe es auch so, dass diese Damen eine Firma repräsentieren, und zwar voll und ganz. Jede INCI zu kennen ist vielleicht überzogen, aber die Mitarbeiter sind immer Make-Up-Artists und sollten ihr Handwerk schon verstehen. Und manchmal möchte ich dann auch mal über Neuheiten, Texturen und Tipps schnacken – wenn da etwas zurückkommt, freut mich das sehr.

    4. Freundlichkeit: Wie oft ist es mir passiert, dass ich schnippisch begrüßt wurde oder mich nicht als „vollwertige“ Kundin gefühlt habe. Ich finde es toll, begrüßt zu werden und wenn man mich ,selbst wenn ich nichts kaufe, verabschiedet.

    5. Tipps aus dem Nähkästchen und das Nennen der eigenen Lieblingsprodukte.

  10. hmmm ich glaube, ich mag nur die VerkäuferInnen, die mich möglichst in Ruhe lasssen eben weil Kosmetik für mich ein Hobby ist und ich keine Beratung benötige bzw. keine derart einseitige. Ich halte die Counterleute nämlich leider für das schwächste Glied der Verkaufskette – selten ausgebildet, meist schlecht geschult (Clinique und deren Pseudo-Arztkittel*schüttel*) und noch viel schlechter bezahlt. In der Situation wäre ich auch nicht froh über Kunden, die sich unterhalten aber nichts kaufen wollen und wäre auch vorsichtig mit Empfehlungen anderer Marken. Der Anspruch, man müsse sich auch privat weiterbilden, teile ich bei den Arbeitsbedingungen grundsätzlich auch nicht – ein Job muss nicht immer auch Leidenschaft sein. Freundlich und aufdringlich müssen sie sein – dann bin ich schon zufrieden 🙂

    • Wir teilen hier offenbar Ansichten *highfive*. Bei den Kitteln bei KIEHL’s kriege ich auch jedes mal nen roten Kopf. Allein aus Prinzip meide ich den Laden deswegen. Dass das bei Clinique auch der Fall ist, war mir bisher gar nicht aufgefallen.

      Ich glaube, ich bin beim Stellen und Beantworten der heutigen Frage ausschließlich von dekorativer Kosmetik ausgegangen. So selbstverständlich ist es für mich, dass ich mich da nicht beraten lasse. Also wirklich gar nicht! Never ever! Das wird mir auch gerade erst bewusst.

    • das sollte natürlich „unaufdringlich“ sein..

  11. Ich bin eigentlich eine recht anspruchslose Kundin. Daher komme ich auch nur auf 2 Punkte:
    1. Fachkompetenz, wenn ich z. B. frage, wo etwas steht oder wann etwas gerade nicht Erhältliches wieder da ist, möchte ich schon eine Antwort. Beratung zu den Produkten hingegen brauche ich nicht, weil die Ansprüche, die ich und die Verkäuferinnen an die Produkte haben, sowieso unterschiedlich sind und ich mir alles Wissenswerte lieber im Internet anlese, statt es mir von einer Person anzuhören, die mir das Produkt andrehen will.
    2. Ich möchte als Kundin ernst genommen und auf Augenhöhe behandelt werden und nicht wie bei einer großen bundesweit vertretenen Parfümeriekette arrogant behandelt oder komplett ignoriert werden, wenn ich mal nicht in voller Schminkmontur und im Freizeitlook das Geschäft betrete.

    • Haha, da bringst Du mich auf was: wenn die Verkäuferinnen auf meine Anfrage hin machen, was ich vor 2 Sekunden gemacht habe, z.B. zum Regal zu gehen, von dem ich gerade komme, um mir zu sagen: „keines mehr da“ (Ach neee) oder wenn ich Frage, ob da dies und jenes drin ist und sie anfängt die Verpackung nach Inhaltsstoffen durchzusuchen und wie ich zur Erkenntnis kommt: da steht nix drauf (warum frag ich wohl?).

    • Ich weiß, was du bei 2. meinst. Erst am Mittwoch hatte ich vor einem Termin noch etwas Zeit und dachte mir, ach, gehst du mal zu D. am Kudamm und schaust dich um. Ich suche eigentlich immer noch eine passende sehr helle Foundation. Ich komme rein und sehe mir also ALLE High-End-Foundations an, in der Hoffnung auf Beratung. Aber nichts. Ich werde nicht begrüßt, nicht beachtet. Da bin ich gegangen, obwohl mich die Burberry Foundation ansprach. Die Verkäuferinnen können dort echt zum ko..en sein.

      • Genau das was Kiko übertreibt „Hey schön Dich wiederzusehen, wie geht es Dir denn?“ untertreibt das z.B. das KaDeWe und übt sich im gekonnten scheinbar jahrelang geübten ignorieren.

  12. 1. Von Anfang an nach dem geplanten Budget fragen. Ich hasse es die Damen darauf hinweisen zu müssen, dass der Lippenstift gern auch jenseits der 30€ Marke liegen darf – tellergroße Augen bekommen die manchmal.

    2. Den Mut zu sagen, dass man etwas nicht genau weiß, aber optional gern nachguckt oder nachfragt bei einer Kollegin.

    3. Ein gutes Vorbild sein und nicht völlig unpassend geschminkt sein. Klar, immer Geschmackssache, aber gut gemacht sollte es sein – sonst kann ich keine Beratung ernst nehmen.

    4.Freundlich aber nicht aufdringlich sein – leider all zu oft eine Gradwanderung. Was aber oftmals an meinen persönlichen Befinden und weniger an dem Verkaufspersonal liegt.

    5. Weitgefächertes Wissen, dass nicht zu sehr markenspezifisch ist. Auch wenn man an einem speziellen Counter arbeitet ist es gut, über den Tellerrand zu schauen.

    Liebe Grüße
    JuJu

  13. Hui, böses Thema… Und gerade bei Douglas ist es manchmal ganz schlimm, ich habe die komplette Kette deswegen schon über Jahre komplett ignoriert und gehe erst seit einigen Monaten ab und zu mal wieder hin.

    Ich fühle mich pudelwohl wenn…
    … die Verkäuferin erkennt, dass ich absichtlich fast nackig im Gesicht komme, wenn ich Foundation/Concealer kaufen will und nicht weil ich zu faul/doof zum Schminken bin.
    … sie nicht versucht, mir den hellsten Concealer oder die hellste Foundation ihrer Range als hell genug für mich aufzuschwatzen, wenn ich damit wie ein Streifenhörnchen aussehe.
    … mir die Verkäuferin ehrlich sagt, wenn ein Produkt nicht zu mir passt und mir bessere Alternativen vorschlägt.
    … sie mir nicht nur aktuelle Topseller raussucht, sondern auch besonders gut für meinen Hautton und mein Alter passende Produkte vorschlägt.
    … sie mir zeigt, wie ich ein Produkt optimal verwende, z. B. indem sie es mir in verschiedenen Techniken oder mit unterschiedlichen Bases/Tools aufträgt.

  14. Die Art zu fragen ist mir bei Verkäuferinnen ganz wichtig. Auch wenns nur eine Kleinigkeit ist, aber, wenn ich mich durch Regale stöbere und grad keine Hilfe möchte, hör ich lieber „Sie sagen Bescheid?“ oder „Bin für Sie da!“ als „Kann ich Ihnen vielleicht helfen?“, letzteres find ich immer so aufdringlich.

    Echt erlebt: Ich frage in einem Makeup-FACHgeschäft (die hatten da ausschließlich makeup, keine sonstige Kosmetik) einer bestimmten Marke, ob sie Eyeshadow-Base haben und die Verkäuferin sagt zu mir „nein“. Ich so „wie nein? Sie verkaufen hier lose Pigmente und schrille Farben und haben alles, nur keine Eyeshadow-Base? Da krümeln mir doch Ihre Pigmente runter!“
    Sie so: „Was soll das denn genau sein?“
    Ich bin erst mal überrascht. „Na, das ist so eine Art Creme, die man auf die Augenlider packt, daran hält der Lidschatten besser fest.“
    „Nein, sowas haben wir nicht.“
    „Und was ist das für ein Döschen da neben den Pigmenten mit der hautfarbenen Paste drin?“
    „Das is was anderes.“
    Ich bin dann einfach gegangen. Ich hätte die Base zwar kaufen können, auch wenn Sie nicht weiß, was ich da kaufe, aber das war mir dann zu blöd ^^

    • Ja, auch geil solche zickigen Reaktionen in abgehakten Sätzen – das kommt mir bekannt vor. Nicht immer, aber man, sind die Frauen manchmal stolz und können es nicht ab, wenn sie als unfehlbar entlarvt werden.

  15. 1.: Aufrichtigkeit – Ehrlich sein und sagen, dass etwas einem NICHT steht/ein Produkt nicht so toll ist.
    2.: „Menschenkenntnis“ – Meinen Farbtyp richtig einschätzen bzw. meinen generellen Geschmack und Stil zumindest grob ableiten können. Und die Verkäuferin sollte merken können, ob ich Ahnung von der Materie habe oder ein Schminkneuling bin.
    3.: Freundlichkeit – Mich mit Namen begrüßen/ein kleines Gespräch über kosmetikfremde Dinge/kleine persönliche Gefallen wie z.B. anrufen, wenn ein bestimmtes Produkt wieder auf Lager ist. Das erwarte ich nicht alles an fremden Countern, aber das macht mir meinen Stammcounter sehr sympathisch und ist mitunter ein Grund, nicht „fremdzugehen“. Ich werde dort als Mensch wahrgenommen und es ist egal, ob ich in Jogginghose oder Hosenanzug aufkreuze.
    4.: Kompetenz – gut informiert sein über Releases/neue Produkte etc., Leidenschaft für die Marke/die Produkte, „technisches“ Vermögen
    5.: repräsentatives Aussehen – wenn die Verkäuferinnen selbst gelungen geschminkt sind

    • Wobei ich Farbtypen erkennen für ein nur mäßig erlernbares Talent halte – manche sonst durchaus kompetenten und supervorbildliche Fachkräfte haben da Probleme mit.
      Bei mir (klarer Wintertyp) wars nicht ganz so schlimm, mir wurde nur etwas kühl-pastelliges präsentiert (Lidschatten) – hätte mich nicht entstellt, sondern wäre nur langweilig gewesen, und außerdem kenne ich meine Farben.
      Aber manche tun sich da wirklich schwer.
      Dass man aber zumindest in „kühler Farbtyp“ und „warmer Farbtyp“ unterscheiden können sollte, setze ich eigentlich voraus.

  16. I agree with this! The way sales people treat you can make SUCH a difference.

  17. Na das ist wohl gerade genau mein Thema, was? :giggle:

    Ich versuche immer nicht zu vergessen, das die Leute ja im Grunde auch nur einen Job machen für den sie bezahlt werden. Dementsprechend können solche Beratungen ja niemals 100% objektiv sein, auch wenn man sich das wirklich manchmal wünscht.

    Was mich generell erfreut sind:

    * halbwegs höfliche und tollerante Mitarbeiter, die einen nicht in irgendeine Schublade stecken und dementsprechend behandeln nur weil man nicht so aussieht wie die Hauptzielgruppe.
    -> Oder bin ich die Einzige, die gerne mal beobachtet das sich Verköuferinnen lieber auf betagtere Damen mit Goldschmuck und viel Farbe im Gesicht „stürzen“ als auf jüngere Frauen?

    * eine individuelle Beratung die nicht nur voll ist von:
    – den persönlichen Präferenzen der Verkäuferin oder
    – Vermarktung eines bestimmten Produktes / einer Marke

    * Mitarbeiter, die zwar dezent da sind, aber weder zu aufdringlich noch den Eindruck erwecken, sie wollen reiß aus nehmen um ja keine Fragen beantworten zu müssen.

    * Halbwegs ehrliche Mitarbeiter bei Fragen, die sie nicht beantworten können
    – Wirklich immer die Wahrheit wird keiner sagen, machen wir uns nichts vor. Je
    nachdem woher die „Wissenslücke“ kommt, wird niemand so deppert sein bspw.
    zu sagen „Sorry, die Zentrale ist immer so unorganisiert, diese Info haben
    wir mal wieder nicht bekommen.“

    Mehr brauch ich gar nicht, um glücklich zu sein.

  18. Es ist soo schade zu sehen, welche Meinung hier leider viele, über Douglas haben. Ich meine, ich möchte ja nicht das Gegenteil behaupten und weiß wie es in einigen, vor allem, großen Filialen ist. Aber zbsp in unserer kleinen „Provinzstadt“ haben wir sehr viele Stammkunden und ich weiß auch wie sie hier über die Angestellten reden, ganz anders.
    Trotzdem geben sich sehr viele stets viel Mühe die Kunden gut zu beraten. Dabei ist natürlich falsch, erst mit dem teuersten anzukommen (lernt man ja u.a. in der B-Schule wie das geht ;)) oder einem was aufschwatzen zu wollen. Natürlich geht es sehr um den Zusatzverkauf, davon lebt das Geschäft, ich hatte eine Kollegin, die hat fast alles an den Kunden gebracht, sie konnte sich so gut ausdrücken, dass es sich gar nicht wie aufschwatzen anhörte 😀 Sie hatte die Kunden einfach super überzeugen können. Da gibt es halt viele die es einfach nicht draufhaben und es sich bei denen total gezwungen anhört. Kundenansprache, das wird uns eingetrichtert, jeder Kunde wird begrüßt und beraten bzw gefragt. Wenn es heißt nein, ist es ok. Der Kunde gibt ja Signale von sich, wenn er was will…

  19. Ich bin ein schwieriger Kunde, da selbst gelernte Verkäuferin mit äußerst gutem IHK-Abschluß (keine Prahlerei, aber man neigt dann dazu, überkritisch zu sein), aber ich fühle mich wohl, wenn
    – Laden und VerkäuferInnen gepflegt wirken; ich rede jetzt nicht von Winzstaubflocken von der Regalpflege (passiert), sondern von Schweißmief, schmutzigen Fingernägeln, ernsthaft ungepflegten Haaren (ungefärbte Ansätze finde ich nicht schlimm, auch Dreads sind absolut okay; ich meine Matschkopp, vor drei Tagen auftoupiertes und seitdem nicht mehr frisiertes Haar).
    – Regale sind stets ordentlich, sauber und bestückt; jeder Artikel ist mit einem Preisschild versehen
    – Beratung ist a) auffindbar (ich sag nur Baumarkt! 😮 ), b) kompetent und c) ehrlich („Ich weiß es auch nicht, ich frag kurz die Kollegin“/“Ich finde XY [Artikel/Farbton einfügen] an Ihnen jetzt nicht ganz so gut, würde Ihnen aber gerne YX [anderer Artikel/Farbton] zeigen“)
    – Standardsortiment ist vorhanden und komplett (ich hasse es, xmal wegen Shampoo oder Nagellack vorbeikommen zu müssen), LE-Artikel werden sorgsam aufgestellt und sind zeitig im Laden
    – Nachfragen und gezielt beraten – zum Beispiel bei Hautproblemen; wo die Cremes stehen, weiß ich selber, ich will wissen, welche für mich geeignet ist
    – „Guten Tag“ und „Auf Wiedersehen“ – elementare Höflichkeit! Ich sag ja auch „Guten Tag“ zur Kassiererin, ne.

  20. Erstmal – die Kazenpfote!!! :inlove:

    – Ehrlichkeit! Im Bezug auf das eigene Fachwissen und auch im Bezug auf die Produkte.
    (Eine ganz, ganz tolle Erfahrung war z.B. als ich mit dem festen Vorsatz mir einen Bobby Brown Concealer in ein Douglas gegangen bin. Der Verkäufer frage mich zuerst, was ich den bisher benutzt habe. Nyx. Seine Antwort: „Dann würde ich ihnen raten dabei zu bleiben, die sind nämlich wesentlich besser als die von Bobby Brown, weil sie keine Öle enthalten. Das ist evtl. bei sehr trockener Haut von Vorteil, aber die haben sie ja nicht.“ 😯 „Da haben Sie sich aber das Geschäft verdorben! :-P. „Macht nix, Hauptsache ich habe sie gut beraten“ :inlove:)

    – Mir ist es schon wichtig, dass eine Verkäuferin selber gut geschminkt ist. Was kann mir jemand über die richtige Foundation erzählen, der selbst offensichtlich die falsche benutzt.

    – Ich nehme mir aber die Freiheit heraus auszusehen wie ich möchte und erwarte trotzdem immer gleich behandelt zu werden.

    – Mir ist es wichtig, dass das Verkaufspersonal aufmerksam ist und sieht ob ich etwas suche oder Hilfe benötige oder ob ich offensichtlich nur schauen möchte. Es wäre auch wünschenswert darauf zu achten was die Kollegen machen, einmal bin ich in einem relativ kleinen Douglas 4 mal angesprochen worden, ob man mir helfen könne. Wie gesagt: NEIN!

    – Tipps zum Umgang mit bestimmten Produkten oder auch das ehrliche Abraten.
    (positives Beispiel: Ich wollte mir einen Wimpernverdichter kaufen, so einen mit diesen kleinen Fasern. Die Verkäuferin wollte zuerst wissen, ob ich empfindliche Augen habe oder Linsen trage. Und wies mich dann auch ehrlich darauf hin, das dann so ein Produkt geradezu gefährlich wäre!)

  21. Naja, es ist nicht nur die Kette mit dem D.
    Wenn ich als Kunde etwas ganz grob finde, sind Verkäuferinnen die sich in einer Ecke versammeln und Privatschwätzchen halten. Ja, genug oft gesehen und durfte auch mithören. Dazu wird die Ware prinzipiell dann verräumt wenn die Leute im Geschäft sind – das heist dann, du darfst dich zwischen grossen Plastikcontainern und Wägen hindurchzwängen. Dazu musste auch noch aufpassen, dass du nicht ber eine Verkäuferin stolperst, die gerade ein unteres Regal einräumt. Besonders toll an den Tagen vor Weihnachten… Danke Müller!
    Noch eine Taktik damit sich der Kunde so richtig wohl fühlt: Mitarbeitergespräche mitten im Laden führen. Da bin ich schon mal ziemlich schnell aus einem Laden radiert. Und hab mich in der Zentrale beschwert. Unmöglich1

    • Oh, ja. Das hatte ich letzten Samstagabend bei Müller auch. Da haben sich 2 Verkäuferinnen – eine an der Kasse sitzend, eine Parfums sortierend – über eine Distanz von mehreren Metern darüber unterhalten, wie die Ehe der einen kaputt gegangen ist und sie ihren Mann verlassen und neu Fuß gefasst hat. Man hat das im halben Laden gehört und das Gespräch wurde nicht mal während des Abkassierens der Kunden unterbrochen. Das finde ich ganz schlechtes Benehmen. Und im nächstgelegenen Laden mit dem großen D. habe ich es selten erlebt, dass die Verkäuferinnen mal nicht zusammenstanden und schwatzten, statt Kundinnen zu beraten. In dem Laden muss man fast immer von sich aus auf die Verkäuferinnentraube zugehen, wenn man etwas von den Verkäuferinnen will. Und tut man das, wird auch gerne mal mit den Augen gerollt.

    • Ja gut, aber das mit der Ware ist manchmal nicht anders zu machen. Meistens haben die Lieferanten ja auch noch Verspätung bei Schnee und co :>

  22. Ich finde Ehrlichkeit ganz wichtig. Natürlich kann man nicht immer sagen was man möchte, und gerade in problematischen Situationen, wo z.B. eine Foundation für reifere Haut nicht gut geeignet ist und das Alter angesprochen werden muss, ist es alles andere als einfach. Aber es ist wichtig.

    In meiner Oberstufe hatte ich eine Mitschülerin, die sehr helle Haut hatte. Ihre Foundation hat sie aber immer gefühlte 10 Nuancen zu dunkel getragen. Es war wirklich sehr auffällig und die Ränder sahen sehr schlimm aus. Man hat schon aus einer 10 Meter Entfernung gesehen, dass die Farbe viel zu orange und dunkel ist.

    Wir haben uns dann eines Tages über Chanellippenstifte unterhalten und ich habe sie dann betont beiläufig gefragt – man möchte ja niemanden in Verlegenheit bringen – wo sie ihr Makeup so kauft. Ich persönlich hätte auf eine Drogeriemarke getippt, wo man beim Kauf nicht beraten wird. Aber nein, sie meinte, sie benutze seit Jahren das Studio Fix Fluid von MAC beim Counter im KaDeWe. Die hätten ja so schöne „gebräunte“ Nuancen.

    Da dachte ich mir nur, dass ich beim nächsten KaDeWe-Besuch mal ein ernstes Wörtchen mit den Mitarbeitern reden muss. Denn sie hätten einfach erkennen MÜSSEN, dass jemand, der heller als NC15 ist, nicht NC30 tragen kann…

  23. Ich bin ja recht beratungsresistent… daher finde ich es super wenn:
    1. jemand Farbtypen einschätzen kann oder, bei Pflege, gezielt Sachen empfehlen kann
    2. jemand anerkennt ich habe mehr Ahnung und mich „nur“ bedient – nur verkauft und mich sonst in Ruhe lässt/mir nix aufschwatzt
    3. ich habe es nie erlebt dass man nach Budget gefragt wird, daher… nicht abschätzig gucken, weil ich extra ungeschminkt hinkomme, um geschminkt zu wreden und anschließend was zu kaufen
    4. neutral freundlich, ob ich nach schwarze Kreditkarte aussehe oder nicht. Ich habe sehr lange Zeit a High-End Countern verbracht – die, die nicht nach geld aussehen geben IMMMER am meisten Geld aus.
    5. Beratung, die über die Marke hinaus geht

    • Also mir ist wirklich schon viel Ärgerliches und auch Seltsames passiert mit Parfumeriemitarbeitern, aber daß ich irgendwie schief angeschaut oder abschätzig behandelt worden wäre, weil ich nicht „nach Geld“ aussehe (was ich in der Tat meistens nicht tue, wenn ich einkaufen bin), das ganz ehrlich NOCH NIE; in egal welchem Geschäft konkret. Auch nicht als ich noch wesentlich jünger war und mir tatsächlich nur ganz, ganz ausnahmsweise mal ein teures Kosmetikum kaufen konnte. Insofern wunderts mich ein wenig, daß das so relativ häufig genannt wird.

      • Ich denke auch, dass das viel mit der eigenen Selbstwahrnehmung und auch der von anderen zu tun hat. Ich bin schon in manch bähbäh-Look (Regen, verheult und brauchte Trost) in die Parfümerie und hatte in den letzten Jahren nie den Eindruck so behandelt oder angeschaut zu werden, hingegen als ich jünger und unsicherer war, traute ich mich nicht einmal rein.

        Ich bin schon häufiger in der Situation gewesen, dass andere als arrogant betitelt wurden, während man seine eigene Distanz als Schüchternheit und Unsicherheit entschuldigte – in einem Atemzug – ohne auch nur in Erwägung zu ziehen,d ass das Gegenüber ähnlich denkt oder vielleicht nicht einmal eine Sekunde daran verliert.

        Wenn man sich vielleicht aktiv vorstellt, dass die Verkäuferin einen gerade anschaut und denkt: „man, hat die tolles Haar – wie formuliere ich am besten die Frage, wie sie die hinbekommt“, dann ist’s vielleicht anders 😛

      • Vielleicht denkt man nur,dass man abschätzig angeschaut wird,oder man wird es tatsächlich-ob das dann damit zu tun hat,ob man „nach Geld ausschaut oder nicht“ weiss ich gar nicht. Herr Schulz von Thun hat darüber was interessantes geschrieben,das sprengt aber den Rahmen,wer will kann ja einfach mal googeln.

  24. 1. Ich möchte als (potentielle) Kundin wahr genommen werden, was genau gesagt wird, finde ich nicht wichtig, aber ich möchte, dass Verkaufspersonal mir von selbst signalisiert, ob es für eventuelleBeratungswünsche zur Verfügung steht, oder nicht. Mir verhagelt es ziemlich die Kauflaune, wenn Verkaufspersonal sich große Mühe gibt, mögluchst nicht meinen Blick zu kreutzen, damit ivh nicjt auf die Idee komme, man könnte sich vielleicht für meine Kaufabsichten interessieren.

    2. Ich möchte nur die Meinung eines Verkäufers/ einer Verkäuferin hören, wenn ich danach gefragt habe. Der herablassende Kommentar „ICH an Ihrer Stelle würde die Farbe ja nicht tragen!“ zu einem knalligen Lidschatten hat mich an der Kasse schon mal dazu verleitet, kommentarlos kehrt zu machen und den beabsichtigten Einkauf in Höhe von 200€ stehen zu lassen.

    3. Wenn Verkaufspersonal nicht versucht, ihr Sortiment als omnipotent schön zu reden. Es gibt halt Marken, da bekomme ich keine Foundation in passender Farbe. Das kann man doch dann bitte zugeben, wenn man es nach Testen feststellt, und nicht versuchen, mir einzureden, dass würde ich nur auf Grund falscher Lichtverhältbisse nicht einschätzen können, das wäre „iiiiiiideal!“ für mich.

    4. Wenn man mir im Idealfall anbietet, selbst noch einmal im Tageslicht zu schauen, wie ein höherpreisiges Produkt ausschaut, zu dem ich mich habe beraten lassen, bei dem mir also ein bestimmter Effekt wichtig ist – oder zumindest keine abschätzigen Bemerkungen macht, wenn ich es selbst vorschlage, in der Annahme offenbar, ich wolle nur ihre Zeit verschwenden und nicht wirklich etwas kaufen.

    5. Wenn man sich etwas Mühe gibt, um mir eine gute Beratung anbieten zu können – vielleicht kurz in der INCI-Liste nachschaut, eine Kollegin fragt, oder solche Dinge. Ich erwarte nicht, dass man sich überschlägt, aber eine Minute sollte für den Verkauf eines Produktes ab einer gewissen Summe schon drin sein – das schaffen bemühte Verkäuferinnen in der Drogerie ja auch. Die rufen für mich ja sogar in der Zentrale an, um das Lieferdatum einer LE zu erfragen und haben eine deutlich geringere Personaldichte…

    6. Wenn ich auch in abgerockten Baustellenklamotten freundlich bedient werde. Ich saniere gerade mal wieder mit meinem Mann eine Wohnung und habe mich mit einem kleinen Belohnungskauf beglücken wollen, ganz spontan und voller Staub und Farbe und in Sicherheitsstiefeln, als ich in meinem Urlaub allein den ersten Raum fertig bekam und gerade auf dem Heimweg war – und bei der Parfümerie angekommen rechnete ich eigentlich gar nicht mehr mit einem besonders freundlichen Umgang mit mir als Kundin (hatte in letzter Zeit einige negative Geschichten über Parfümerieberatung von Freundinnen gehört) – aber weit gefehlt! So eine freundliche, angeregte Unterhaltung über Makeup hatte ich lang nicht mehr mit einer Verkäuferin.

    Alles inballem sind das eher meine Ansprüche an Parfümerieeinkäufe – in der Drogerie erwarte ich anderes und bin dort in regelmäßig aufgesuchten Geschäften eigentluch auch nur ausnehmend guten, bemühten, freundlichen Service gewohnt 🙂

  25. Ich wünsche mir: Gimme 5 Mac-Klassiker! 🙂

  26. 1. Ehrliche Meinung beim Anprobieren. Vor allem was den Farbtyp betrifft
    2. Wenn ich swatchen darf ohne dass ich angemeckert werde
    3. Wenn beim Nichtkauf eine Einkaufsliste erstellt wird
    4. Wenn sich mit „Schönes Wochenende“ oder ähnlichem verabschiedet.
    5. Wenn es hin und wieder Rabatte gibt.

    Ich hab einen Laden da geh ich nur wegen den geilen Farben kaufen. Die meisten Verkäufer sind aber so dermaßen unfreundlich! Einmal hab ich mih durchgeswatched und eine Liste erstellt, da wurd die ganz ungeduldig und hat mir das verboten! Sie hat mir sogar gesagt, ich dürfte nicht darüber scheriben und auch nicht fotographieren. WTF?!
    Einer Freundin von mir hat man eine komplett falsche Farbberatung gegeben. Ich bin dann auch mal zum Counter getingelt und hab mich beraten lassen – Ebenfalls falsch. Diese Person sollte sich lieber dem Verkaufen wirdmen und weniger dem „ich hübsch dich auf.“

  27. 1. hat guten Geschmack/ sieht geschmackvoll gekleidet/geschminkt aus
    2. behandelt alle Kunden gleich
    3. hilfsbereit ohne aufdringlich zu sein
    4. man führt ein interessantes Gespräch
    5. erkennt was dem Kunden inidviduell gefällt und steht

  28. War gestern auf einem München Shoppingtrip und bin in meinen Lieblingsdouglas reingewackelt mit dem festen Vorsatz einen losen Puder zu kaufen.
    Hm, ich stand dann dort am Smashbox Counter, die Verkäuferin hat sehr wirkungsvoll der Welt den Rücken zugedreht und auf 3 Damen die nach (Ölscheich)geld ausgesehen haben hineingeredet. Da bin ich nun gestanden, habe gewartet, blöd geschaut,… okay, dann wart ich mal weiter und schau mich mal kurz weiter um. 10 Minuten später: immer noch das gleiche Bild. Ja, dann bin ich halt an den Mäc-Counter, hab gesagt was ich will, die Verkäuferin hat gegrinst (aaaah, sie wissen was sie wollen) und der Puder war mein. Fertig.
    Tja, also mir hat man beigebracht auch wenn man einen Kunden bedient, ein Auge auf eventuelle andere Kunden haben SOLLTE. Ist jemand da, sollte man ein Wort an ihn richten.. ich bin gleich bei ihnen, blablabla….
    Aber ich habe schon oft bei teureren Geschäften erlebt, das man gleich einsortiert wird. Gratulation! Mama und ich sehen nicht nach Geld aus (soll ich mich zum hardcoreshoppen aufdonnern?), haben aber welches dabei UND wir wollen es ausgeben. Wir können bar bezahlen… *lol*

    • Hmpf.
      Kunden kurz begrüßen und „ich bin gleich bei Ihnen“ oder „Ich schicke Ihnen gleich meine nette Kollegin“ sind für mich total okay.

      Leider nicht für die meisten Läden.

      Ich kenne die von Dir angesprochene Situation (in Alltagskleidung gleich als armer Schlucker einsortiert werden) aus eigener Erfahrung: vor einigen Jahren mit (zugegeben leicht angeschmuddeltem) Arbeitspoloshirt und 200 €, die ausgegeben werden wollten, mal ins Douglas marschiert… die Dougletten hätten wohl am liebsten einen Exorzisten gerufen…

      Sorry liebe Parfümerienymphen, aber es kommt vor, dass Kunden nach der Arbeit in den Laden kommen und etwas kaufen möchten, teilweise sogar wirklich, wirklich viel Geld da lassen!

      Und ich halte es für ernsthaft blöd, solche Kunden nicht zu beraten/bedienen oder schief anzusehen.

      Aufgedonnert bin ich dagegen hofiert worden – aber da hatte ich meine Einkäufe schon woanders erledigt.

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