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Mother of Pearl, Shimmer & Magimania
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47 Kommentare
  1. Ganz klar ein Widerspruch… ich empfinde es einfach als „falsch“.

    Aber L’Oreal ist wohl jedes Mittel recht um mehr Umsatz zu erzielen, auch wenn das heißt die Kunden zu verarschen (sorry) und auf den Natur-Trend aufzuspringen. Macht den Konzern noch unsympathischer, als er mir sowieso schon war.

    • Ich empfinde das auch so. Dieses „Reinwaschen“ der Marke macht es auch nicht besser. Für mich ist es ein Widerspruch. Nachdem ich aber das mit EcoCert gelesen habe, bestätigt es einfach nur mal wieder: man darf nicht einfach einem Siegel glauben, sondern man sollte sich darüber informieren, egal wie das Siegel heißt.
      Ich persönlich finde es auch schade, dass es nur noch eine Natrue Kategorie gibt (auch wenn es vorher verwirrend war) und Alverde jetzt nur noch das statt BDIH hat.
      LG

    • Mir ist das ja ziemlich Schnuppe. Sie können sich zum Papst erklären – aber der Beigeschmack gegenüber ECOCERT wurmt mich da schon eher. 🙁

  2. Mh. Seltsam.
    Aber The Body Shop wirbt ja auch gerne mit „Nature“.
    Und gehört wiederum L’oréal, wenn mich nicht alles täuscht?

    Wie sieht’s denn mit den Inhaltsstoffen aus?

    • Das hat TBS aber schon vor dem Kauf durch LOREAL gemacht. Das war ja wohl auch Grund die Marke aufzukaufen – Image-Politur. Aber NATURE ist halt so schwammig… Da interpretieren ja einzig die Kunden mehr hinein, als es eigentlich ist.

      Inhaltsstoffe wie gewohnt bei LOREAL: mehr Schein als sein. Olivenöl, ne Prise Arganöl und paar Basics. Also nix, was man nicht auch in der Küche hätte. 😛

      • Mir wird dabei ja ganz schlecht. O.o
        Aber erinnert mich an die Foundation über die ich heute geschrieben habe. Ist von Hagina mit jeder Menge „Schrott“ in den Inhaltsstoffen und definitiv keine NK. Und sie nennen die Linie „Naturgeist“. Kein Wunder, dass dabei so viele Kunden geblendet werden.

        Ecocert hat nun aber wirklich einen sehr faden Beigeschmack.

  3. Greenwashing? Für Loreal ists ja sicher keine Investition sich so ein Zertifikat zu kaufen. Die müssen ihr mieses Image jetzt halt irgendwie aufpolieren….

  4. „Die wichtigsten Grundsätze der Ecocert Natur- und Biokosmetik-Zertifizierung

    1. Inhaltsstoffe aus erneuerbaren Resourcen gewonnen und durch umweltschonende Verfahren hergestellt, werden privilegiert. Ecocert prüft den Ursprung jeden Inhaltsstoffes einer Rezeptur, fordert den Einsatz von minestestens 95% Inhaltsstoffen natürlichen Ursprungs und überprüft das Herstellungsverfahren.

    2. Privilegierung des Einsatzes von Inhaltsstoffen aus ökologischem Landbau durch Festlegung von Anforderungen, abhängig von der gewählten Kennzeichnung:

    * Label Biokosmetik: mindestens 95% der pflanzlichen Inhaltsstoffe in der Rezeptur und mindestens 10% der gesamten Inhaltsstoffe müssen aus ökologischem Anbau stammen.
    * Label Naturkosmetik: mindestens 50% der pflanzlichen Inhaltsstoffe in der Rezeptur und mindestens 5% der gesamten Inhaltsstoffe müssen aus ökologischem Anbau stammen.

    3. Eine eindeutige Deklaration der Inhaltsstoffe liefert dem Verbraucher klare Informationen.“

    QUELLE: http://www.naturheilkunde24.com/cms/artikel/artikel/2010_02_07_ecocert.php

    Das wusst ich auch nicht. 10%. Fällt wohl unter schöner Schein?

    • Also mir war auch schon so, als es einfach nur die Inhaltsstoffe absegnet. Aber diese Gleichgültigkeit macht mir schon einen Kloß. Ich hatte wohl einfach zu hohe Erwartungen an ECOCERT. Und Regelungen wie bei NATRUE, dass ein bestimmter Anteil der Linie auch Naturkosmetik sein muss, wird mit einer Untermarke wohl einfach übergangen. Sowas wie LOREAL NATURE wird wohl als selbstständige Marke gewertet – oder ist ECOCERT egal. Hielt das für selbstverständlich – wohl falsch gedacht.

      Echt, so langsam hab ich keinen Bock mehr auf solche Siegel. Die machen alles nur schlimmer. Jetzt fehlt nur noch, dass ALVERDE ECOCERT hat und dann kann man sie alle in die Tonne kloppen.

      Ich bin kein NK-only-User, aber ich will Transparenz – und das ist das Gegenteil. Macht mich bös – aber eher auf mich selbst so naiv gewesen zu sein :-/

      • ist ja auch kein natrue-siegel drauf … aber das mit der „untermarke“ ist ja ein beliebter schachzug.

        nun, es war abzusehen, dass mit zunehmender nachfrage der verbraucher auch mehr schwarze schafe auftauchen, die mit wenig aufwand auch noch ein bisschen profit machen wollen. das IST eben die kehrseite der medaille. aber es zeigt auch, dass wir als verbraucher deutlich genug gezeigt haben, was wir wollen, sehn wirs mal positiv.

        die transparenz … hätte man in brüssel regeln können. hätte. aber da spielen ja auch noch wirtschaftsinteressen mit. ach. bin eh mittlerweile ziemlich stinkig auf frankreich in sachen politik, da kommt mir so ein pseudo-bio-siegel grad richtig falsch in den hals 😉

        • Letztendlich ist der Lobbyismus ja das, was LOREAL so schrecklich unsympatisch macht.

          Im Prinzip kann man sich ja schon glatt bei LOREAL bedanken, dass sie ein wenig Licht in die Sache bringen und zeigen, das Siegel nicht mehr sind als Siegel, die eine Liste abarbeiten.

  5. Ja, wie soll ich sagen – wenn ich die Anforderungen bei EcoCert so lese ist das jetzt auch nicht unbedingt meins – ich will’s schon „komplett“, also 100% biologisch. (Ob das jetzt realistisch ist sei mal dahingestellt).
    Naja, der nächste Gedankengang war dann der hier: „Aha, L’OREAL, wie teuer war’s denn, das Siegel – oder habt ihr gleich die ganze Organisation gekauft?“… (Ohne Moos nix los. Gilt wohl überall.)
    Nunja, ich persönlich stör mich nicht dran – mittlerweile heißt Naturkosmetik ja auch nicht mehr Naturkosmetik (danke an die Trend-Aussschlachter)… und wenn einfach „Nature“ drauf steht, sollte man sich glaub ich sowieso nix erhoffen – was nicht geschützt ist, wird missbraucht.

    Aber eins muss ich mal sagen: L’OREAL und EcoCert – das klingt sooo falsch. Das ist wie wenn ich ein „Biologischer Anbau“-Schildchen auf Super Bleifrei-Benzin draufpappe… Boah…

    • Ich bin erleichtert, dass das nicht nur ich so empfinde. Mit Betonung auf Empfinden, denn rein theoretisch ist das alles sicher irgendwie richtig. Aber es enttäuscht einen persönlich irgendwie 🙁

      Ich glaube, 100% biologisch ist kompliziert, weil nicht alles in Bio-Qualität angebaut werden kann. Und Bio ist ja heutzutage auch so schwammig – wenn man nur BIO erreicht, indem man Kinder statt zur Schule auf’s Feld schickt, dann ist auch das alles andere als appetitlich.

      So lange die Leute bereit sind Geld für ein gutes GEwissen zu bezahlen, wird der Trend wohl weiterhin bestehen bleiben. Und ich schließe mich da auch nicht aus. Man hat ja durch die Siegel die Hoffnung es richtig zu machen, aber wenn man das will, kommt man um Recherche oder sogar Initiatieve sowie schlicht Konsumbegrenzung nicht herum. Also alles irgendwie kaka.

      • Ohja, das ist schon irgendwie der Zwiespalt. Ich gehe schon davon aus, dass Ecocert die Produkte richtig geprüft hat und so – aber L’OREAL, der Inbegriff der Silikonbomben und Industrieabfälle in Makeup hat plötzlich ein Bio-Siegel auf einem Produkt pappen? Huch? Da fängt man schon an zu zweifeln – und zwar eher am Bio-Siegel, als am Produzenten…

        Und das mit 100%-Bio ist wohl wirklich ein Fall für Utopia. Aber ich höre nicht auf zu träumen – ich denke, man muss etwas hoffen und an etwas glauben, damit’s irgendwann passiert. Wenn jeder damit aufhört, entsteht ja auch nie eine Initiative zumindest das zu ändern, was man ändern kann. Schlussendlich läuft wirklich alles auf Konsumbegrenzung raus – die Frage ist nur, wie bringt man einer Kultur wie der unsrigen sowas bei? Hachja…

        Aber ich gehöre natürlich auch dazu: ich versuche drauf zu achten, dass die Kosmetik tierversuchsfrei ist, ich benutze gerne Naturkosmetik und achte dabei auf Siegel. Aber ich glaube, das ist wirklich eher was für mein Gewissen als für die Natur – denn wenn ich die Natur ernsthaft schützen wollte (könnte?), würde ich definitiv mein Konsumverhalten stark einschränken. Und natürlich noch viel mehr, aber wer kommt schon dazu – irgendwo ist man ja auch in seiner Rolle gefangen.

        Außerdem: boah, ich recherchiere wirklich ungern zu dem Ganzen – da fallen soviele Illusionen zusammen und soviele Marken, die man gern hat, rücken plötzlich in ein ganz anderes Licht – da ist das Gewissen einfach (noch) nicht laut genug, um den Konsumgeist in einem verstummen zu lassen… zumindest, bis man einen Ersatz gefunden hat.

        Du fasst es also absolut zusammen: alles irgendwie kaka.

        • Die Recherche ist ja wirklich das Schlimmste. Wissen ist ja nicht immer positiv 🙁 So ne Illusion hat ja schon seinen Reuz.

          Ich glaube, 100% Bio ist nicht wirklich das Problem – aber 100% Bio UND gute Qualität ist was Anderes. Einige Inhaltsstoffe die Texturen oder Wirkung positiv beeinflussen, sind halt nicht so easy aufzutreiben. Ich denke, man kann durchaus ökologisch und morlaisch vertretbarere Produkte aufspüren, nur wird man zumindest, wenn man die gänge Quali kennt, einige Abstriche im Komfort, Optik und Wirkung hinnehmen müssen. Das ist dann schon echt ein Punkt, wo man schlucken muss. Selbst selberrühren ist ja keine Garantie – so transparent sind die Rohstoffshops dann ja auch nicht. Tjoah…

          Ich glaube, wer auf Bio und NK steht einzig, um sich keine Chemie ins Gesicht zu schmieren, wird damit durchaus fahren können. Ich glaube nicht, dass ECOCERT Ausnahmen für LOREAL einführt und es ist ja nun nicht wirklich schwer da was Solides zusammenzubrauen. Zumal LOREAL als etablierte Marke theoretisch Preisnarrenfreiheit hat. Wer immer beim Frisör die Produkte gekauft hat und von seiner Stylistin dann „echte Naturkosmetik“ vorgesetzt bekommt, wird auch 30€ dafür hinblättern und wohl zufireden sein.

          Ich denke, das Problem ist dann wirklich die Richtung. Wo andere Marken mit dem Ansatz beginnen Produkte zu schaffen, die eine gewisse Qualität erfüllen und wirken und iiirgendwann sich ein Siegel leisten wollen und können, macht LOREAL es anders herum. Sie schauen sich an, was man erfüllen muss, um so ein Siegel zu bekommen, und rühren dann einfach etwas zusammen.

  6. Ähm nein. Danke. Denn mit echter Naturkosmetik verbinde ich weit mehr als nur ein Siegel. Dahinter steht eine ganz andere Firmenphilosophie, meiner Meinung nach. Und L’Oréal ist für mich so naturverbunden wie ein Atomkraftwerk. Daher beeindruckt mich das Siegel nicht, und es bewegt mich auch nicht dazu, L’Oréal neu zu entdecken.

  7. wenn jeder discounter das bdih-siegel für seine produkte bekommt wundert mich gar nichts mehr. nk ist zu einem reinen verkaufsargument verkommen. in der anfangszeit ging es den pionieren wie beispielsweise logona, lavera, weleda ja noch um viel mehr, um einen allumfassenden ökologischen lebensstil, gerechte arbeitsbedingungen, fair trade. da ich einige leute aus der branche kenne weiß ich, dass sebst bei den alteingesessenen mittlerweile ein anderer wind weht. da gehts nur noch im profit, firmen werden aufgekauft obwohl sie nicht so recht zur philosophie passen und schon so mancher musste seinen job kündigen wegen burnout. eben der ganz normae kapitalismus. dass ecocert sich für loreal hergibt ist ja nichts neues, es gibt ja auch die (ach so hochwertige :devil: ) öko-linie von garnier.

  8. das gibts doch nicht…. für mich ist dieses zertifikat jetzt nichts mehr wert. du kannst nichts normales essen ohne, dass da irgend ein quatsch drinne steckt. du kannst nichts außer (zum glück) noch wasser trinken. und jetzt kannst du nicht einmal nach bestimmten kriterien schminke kaufen ohne, dass du von hinten und vorne verarscht wirst. pluto, ich komme.

  9. Mir ist das eigentlich ziemlich egal, kaufen würde ich das Zeug eh nicht, selbst wenn es 100% natur usw. wäre. Ich gucke eigentlich selten auf den eccocert oder sonstige Siegel, sondern auf die Inhaltsstoffe, aber ich glaube das macht jeder der sich ernsthaft für Inhaltsstoffe interessiert,kann mir nicht vorstellen dass sich jemand die Produkte holt, nur weil da eccocert drauf steht.

    • Aber eigentlich ist das ja das, was die Siegel absichern – nicht mehr. Wenn du dich nur für die Inhaltsstoffe und nicht für Firmenpolitik, Nachhaltigkeit etc. interessierst, dann bist du da an der besten Adresse. Es sagt zwar nicht so viel über die Qualität des Produktes aus, aber eben durchaus über die Herkunft der Inhaltsstoffe.

      Ich bin mir ja doch sehr sicher, dass jviele das kaufen werden, weil es draufsteht. Man muss einfach nur von der Zielgruppe ausgehen. Die Produkte sollen ja nicht die Ökos ansprechen sondern die Kunden, die ihre Produkte immer beim Frisör kaufen. Wenn die hören, sie können ihre „Lieblingsmarke“ auch in Öko haben – die werden doch vor Freude quieken 🙂

      • Hab mich schlecht ausgedrückt.^^ Ich meine damit dass nur weil eccocert drauf steht, ich nicht davon ausgehe, dass die Inhaltsstoffe hochwertig sind, oder besonders gut verträglich. Ich gucke immer auf die Liste der Inhaltsstoffe, egal ob NK oder KK, mit Siegel oder ohne, das war schon immer so. Die Firmenpolitik von Loreal sorgt am Ende dafür, dass ich mir die Produkte trotzdem nicht holen würde, selbst wenn die Inhaltsstoffe für mich ok wären.

      • Wie kleine rosa Ferkelchen… *ahem*

  10. Ich musste erst lachen und jetzt weiß ich nicht, ob ich nicht doch lieber weinen sollte.
    Ich mein, wenn man sich als Otto-Normal-Verbraucher nicht wirklich mit dem ganzem Marken-Konzern-Inhaltsstoffe-Tierversuche-Wirrwarr auseinandersetzt, will man sich doch gerne auf solche Siegel verlassen können, oder? Und MÜSSTE man das nicht eigentlich auch können? Sonst werden solche Siegel doch in sich sinnlos… Ich glaube nicht, dass ein Kunde, der dieses Siegel sieht, an die Kategorien denkt, die Ecocert da festgesetzt hat, sondern generell davon ausgeht, dass das Produkt ökologisch/bio/inhaltlich besonders wertvoll ist oder Loreal gar was FÜR die Umwelt tut.
    Naja, ein Beweis mehr, dass man sich auf Siegel nicht verlassen kann. Für mich wird das alles immer unübersichtlicher und ich denke ich bin schon informierter als der Großteil der Konsumenten (wenn auhc kein Experte).
    Bin froh, dass ich mittlerweile bei der Gesichtspflege bei Wasser, handgesiedeter Seife und Öl angelangt bin.

  11. Das sagt mehr über das Siegel aus als über L’oreal. Leider.

  12. wenn ich sowas sehe, wird mir mehr als schlecht. aber ich versuche so gut es geht, von lorealprodukten die finger zu lassen. leider erwische ich hin und wieder produkte von marken, die irgendwie zum konzern gehören. ich kann nicht sagen, ob das siegel echt ist. aber mit geld ist so einiges möglich und so wie erbse schon geschrieben hat, der konsument muss nur geblendet werden. unglaublich aber wahr.

  13. STOP!

    Ich muss jetzt Mal eine andere Sichtweise aufbringen – L’Oreal macht einfach den NK Trend mit. Oder aber – L’Oreal versucht es als Ballonfahrt/Pilotprojekt mit so einer Linie.
    Natürlich eght es nur um Geld – aber angenommen das Zeug würde sich gut, recht gut verkaufen, was würden die denn noch umstellen?

    Das Siegel Wirrwarr ist mittlerweile richtig überl, das gebe ich auch zu, und es nervt mich.

    Es endet damit dass ich Stunden im Laden stehe, die INCI lese, und wieviel davon öko sind, dann überlege ich ob das hinkommt für meine Ansprüche, und DANN kaufe ich es.
    Mittlerweile bin ich mit Weleda auf Kriegsfuss – und das nachdem ich bei denen zu Besuch war!

    Es ist eben eine Illusion dass alles öko und gerecht zugehen kann, wenn wir aber diese verlieren, dann können wir uns alle zum Grillen am Krümel treffen.

    Ich wünsche mir und sehe es auch dass durch die BlogerInnen (und ich zähle mich dazu) einige Unternehmen umschwenken, Dinge ändern, reagieren.
    Wir müssen skeptisch bleiben, aber nicht mit Steinen schmeissen.

    Das Ideal von einem Öko-L’Oreal wird nicht erreicht, wenn sie aber einige Linie ändern, wären wir schon weiter.

    • Wem oder was galt das STOP?

      Also ich finde es aus Sicht von LOREAL nur clever so zu handeln. Gut finden muss ich es nicht – prinzipiell ist es mir egal – wird eh ignoriert. Wie die auf mich kommen mir Päckchen zuzuschicken, sit mir eh ein Rätsel. Aber dieser Anblick hatte mich doch etwas irritiert – aber eben in Hinsicht auf ECOCERT. Das hat mich doch ganz schön geschockt. Liegt sicher an den eigenen Erwartungen an ein Label – waren offenbar zu hoch.

      Ich bin mir selbst nicht sicher, ob LOREAL etwas tun könnte, um in meienr Gunst zu steigen – jetzt nur aus subjektiver Scheuklappensicht. Ich glaube, eigentlich nur dazu zu stehen Marketing üebr Qualität zu setzen und sich fern zu halten von Idealen. Aber das werden sie nicht. Egal.

      • Dazu glaube ich nicht, dass es die Blogger-„Szene“ schaffen kann das prinzipielle Denken hinter solchen Konzernen steckt zu ändern. Und das ist IMHO eben „größt möglicher Erfolg bei geringst Möglichen Aufwand“. Das bedeutet weder, dass die Produkte „schlecht“ sein müssen, noch, dass das Siegel „ungerechtfertigt“ ist im Sinne der INCIS.
        Es bedeutet aber eine „notwendige Investition“ (z.B. umstellen der INCIS) zu machen um größeren Erfolg zu haben. Aber eben genau so viel und nicht mehr. Und es bedeutet auch nicht, dass sich da was in der Logik bzw. Philosophie ändert. Ich wage zu bezweifeln, dass die Leute dahinter tatsächlich darüber nachdenken, dass die Leute „Natur“ bevorzugen oder warum.

        Das, was die meisten verbinden mit „Naturkosmetik“ intuitiv ist ja viel mehr: ökologisch nachhaltige Rohstoffe, wenig Verschmutzung/Abfall, nachhaltige Produktion, faire Arbeitsbedingungen etc. Das alles wird aber hier eindeutig nicht wirklich abgedeckt! Und: Mit jedem Kauf eines vermeintlich „moralisch vertretbaren“ Produktes unterstützt man den großen Konzern dahinter, der ja oft sein Hauptaugenmerk auf ganz andere Dinge hat!

        Und ich schätze es auch so ein, dass die Leute die sich tatsächlich Gedanken um Konzernphilosophien und -Zusammenhänge, sowie INCIS machen insgesamt eher in der Minderheit sind. Der Größteil ist doch eher einfach „konsument“ oder? Nur hier und auf Blogs knubbeln sich die Leute verständlicher Weise. 😉 Ich jedenfalls bin in meinem Freundeskreis eher ein Unikum und werde manchmal schon schief angesehen, wenn ich im DM lange auf die INCI-Liste starre und mal von meinen Gedanken und Bedenken erzähle. Und ich weiß nicht halb so viel wie die Leute die hier bloggen. 😉

  14. Wenn ihr wirklich was für die Umwelt tun wolltet, dann gäbs da weitaus wirkungsvollere Methoden. So ein bisschen Naturkosmetik bringt gar nix, das ist echt nur fürs Gewissen. Ein Hauptgrund für den Klimawandel ist zum Beispiel Fleischkonsum. Es ist schlimmer, Fleisch zu essen als täglich Auto zu fahren. Und auf tierversuchsfreie Kosmetik zu achten ist da nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Klar is es ne Sauerei dass die alle Verarschen. Aber mal ernsthaft, wer sowas glaubt ist selber Schuld.

  15. Naja, was heißt Widerspruch; daß mit derlei Siegeln und Zertifizierungen teilweise zumindest definitiv Schindluder getrieben wird, sei es im Nahrungsmittelbereich, oder eben bei irgendwelchen anderen Konbsumgütern, wie hier, das halte ich für unbestreitbar, ja ich meine, es liegt fast auf der Hand. Da ist ja eine Menge Geld im Spiel, eine Menge Geld auch zu machen; also fließt da sicher auch eine Menge Geld in allerlei Richtungen.

    Außerdem ist es natürlich sicher auch so, daß da sehr viele Konsumenten nicht allzu genau hinschauen. Sie sehen ein entsprechendes Siegel, wissen eigentlich gar nicht, was für eins es ist, und was es inhaltlich bedeutet, aber haben gleich mal ein gutes Gefühl, und greifen vor dem Regal stehend intuitiv zu diesem Produkt, und nicht zu dem ohne Siegel, das daneben steht und vielleicht etwas günstiger ist. Ich kenne beispielsweise merhere, von einander ganz unabhängige Leute, die bei ganz verschiedenen Produkten darüber geklagt haben, daß die Qualität zu wünschen übrig läßt, obwohl da doch ein „Test sehr gut“ o.ä. Siegel drauf war. Und sie haben dabei übersehen, daß es sich jeweils um ein Ökotest Siegel gehandelt hat, das eben nur die Umweltverträglichkeit bewertet, und nicht oder allenfalls am Rande noch die Qualität, und eben kein Stiftung Warentest Siegel. Und so denke ich, ist es mit vielen Siegeln aller Art. Man sieht es, und hält das Produkt gleich für besser, ökologischer, oder was auch immer, ohne sich wirklich auszukennen. Und das wird dann natürlich auch ausgenuzt, denn wenn dann doch mal jemand draufkommt, daß das nicht so ganz knusper ist, dann kann die jeweils zertifizierende Institution natürlich sagen, ja unser Siegel bezieht sich ja nicht auf eine Entwicklung ohne Tierversuche, sondern lediglich auf CO2-Neutralität bei der Herstellung, oder nicht auf biologische Abbaubarkeit, sondern darauf daß keine Kinderarbeit drinsteckt… O.ä. Das ist also auch ganz ungeachtet evtl. Korruptionen ein solcher Wirrwarr, daß es einem durchschnittlichen Konsumenten kaum zuzumuten ist, sich da einen, womöglich auch noch ständig aktuellen Überblick zu verschaffen. Ich verstehe nicht ganz, warum die EU die Länge von Kondomen und das Rot von Tomaten normt, aber nicht die Zertifizierungen von Konsumgütern oder zumindest die Kriterien dafür.

  16. ich empfinde es auf jeden fall auch als falsch! :no:

  17. Mal ohne Witz… mir tun die Leute weh die das hier nicht lesen können und Loreal blind vertrauen & das kaufen,…. :no: :no: :no: :no:

  18. Tut mir leid wenn das schon öfter gefragt wurde (oder ich es überlesen habe) aber wieso wird so gegen Loreal gehetzt? Machen die Tierversuche oder warum dieser „Hass“ ?

    Eine interessierte Leserin 🙂

  19. ich weiß nicht sorecht, warum kann ein Unternehmen nicht gleichzeitig tierfreundlich sein und natürliche Stoffe benutzen?
    Hatte nicht sogar das BDIH-Siegel die Auflage, dass die Produkte tierversuchsfrei sein mussten …? (Allerdings weiß ich nicht, inwiefern die Produkte tierversuchsfrei sein müssen, ob z. B. man als Tochterunternehmen eines tierversuchemachenden oder in Auftrag gebenden Konzerns sein darf.) Anscheinend ist es bei ecocert nicht so …

    • Weil es einfach ein anderes Konzept ist (auf die Einleitungsfrage hin).

      1. macht das Unternehmen ja entsprechend Gesetz keine Tierversuche
      2. ohne Tierversuche keine neuen Wirkstoffe – da muss wohl auch einfach an Gesetzen gerüttelt werden, die nun einmal vorschreiben, dass gewisse Inhaltsstoffe getestet sein müssen

      Wie ist denn genau die Vorgabe vom BDIH? Ist das an ein bestimmstes Datum gebunden? Denn die bestehenden Stoffe sind letztendlich alle getestet – nur eben früher schon einmal und somit besteht kein Bedarf an neuen Tests. Somit dürfte man nix hernehmen, wenn man es genau nimmt

      • Stichtag ist beim BDIH der 01.01.1998.
        Ausgenommen sind bei der Regelung aber Tierversuche durch Dritte, die weder vom Unternehmen beauftragt wurden oder irgendwas anderes mit denen zu schaffen haben. Habe den genauen Wortlaut gerade nicht parat.

        Hab‘ gerade der Vollständigkeithalber doch mal nachgesehen. Zitat BDIH:
        „Außer Betracht bleiben hierbei Tierversuche, die durch Dritte durchgeführt wurden, die weder im Auftrag noch auf Veranlassung des Auftraggebers gehandelt haben, noch mit diesen gesellschaftsrechtlich verbunden sind.“

        Gilt natürlich nur für die Rohstoffe. Endprodukte dürfen in Deutschland sowieso nicht am Tier getestet werden.

        LG

  20. *tröööööööööööt* Falsch. :dazed:

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